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  • #31
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  • #32
Den einzigen Vorwurf den man dem Bekannten der Fragestellerin machen kann, ist seine Blödheit, es ihr zu sagen. Vorher war er der nette Typ, mit dem es hätte etwas werden können, jetzt ist er psychisch fragwürdig.
Sehe ich ganz genau so. Das frühere Leben geht bezüglich Sex keinen was an. Selbst wenn man gefragt wird, äußere mann/frau sich klugerweise lieber kryptisch.

Auch die weiter oben überlegte gesundheitliche Gefahr sehe ich nicht ganz so, sofern es sich um gut geführte Etablissements handelt. Denn ich kann mir vorstellen bei einer allzu willigen Bekanntschaft aus Tanzlokal oder Onlinebörse, die gleich für Sex bereit ist, ist das Risiko ungleich höher.
 
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  • #33
zu 99% um CEOs, Abteilungsleiter, Projektmanager usw.. ...
Somit sind keineswegs alle Freier zu bemitleiden...
ahh verstehe: weil er beruflich sooooo erfolgreich ist, ist er nicht zu bemitleiden!? Leider scheint nicht begriffen worden zu sein, dass das Bemitleidenswerte hier nur auf dieses Verhalten bezogen war: sich Sex zu kaufen/Frauen zu konsumieren! Auch CEOs, Staatsprädidenten oder Könige werden dadurch bemitleidenswert, zumindest verliehre ich als Frau dadurch die Achtung vor ihnen!
w,41
 
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  • #34
Die Fragestellerin !
Danke für all eure Antworten.
Ich hatte jetzt etwas Zeit darüber nachzudenken, einige Antworten haben wir sehr geholfen.
Den gesundheitlichen Aspekt lasse ich mal ganz außen vor. Da denke ich sogar das man sich bei einer lockeren Kneipen-Bekanntschaft viel eher ansteckt als bei einer Professionellen.

Ja, warum war er so blöd es mir zu erzählen? Er hätte besser geschwiegen.
Ich denke, dass ich es nicht ausblenden kann. Ich glaube sogar es würde mich unter Druck setzen.
Zu jeder Zeit die perfekte Sex-Gespielin zu sein, besser als irgendeine Professionelle, da vergeht mir die Lust. Da könnte ich nicht frei sein. Und ich möchte den Sex unbeschwert geniessen.

Dazu kommt noch das uns eine Entfernung von 100km trennt. Lässt es der Job oder andere Verpflichtungen mal nicht zu das man sich sieht, könnte ich dann vertrauen?
Ich denke nicht. Der Gedanke: Nutzt er die Dienste wieder käme mir.

Ja, und so ist wieder eine Hoffnung gestorben. Ich finde es wirklich schade, denn es gibt viel Übereinstimmung und auch gemeinsame Interessen.

Also nochmal vielen Dank an alle Schreiber die sich die Zeit genommen haben mir zu antworten.
 
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  • #35
Er war ehrlich und gab seine Bordellbesuche zu. Es gibt genug Singlemänner/keine Problemfälle, denen man es nicht ansieht, dass sie auch solche Sexdienste in Anspruch nehmen-und darüber schweigen sie sich aus.

Leider hat ihm seine Ehrlichkeit nichts genutzt, wobei ich die FS gut verstehen kann.
 
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  • #36
@FS:

Das ist schade aber realistisch.

Nimm es als positiv, dass Du es früh erfahren hast, das hat Euch manche spätere Qual erspart. Das Vorleben (seien es Affären, Casual Sex, sexcelle Parallelbeziehungen, Untreue, ONS, Bordellbesuche, ... - "you name it") spielt für die meisten eben doch eine Rolle, weil es ja auch etwas über Haltungen und Einstellungen verrät. Dann aber ist es - vom Ende her gedacht - ja gut, rechtzeitig klar zu sehen, statt mit Ignoranz und Illusionen oder gar mit Unwahrheiten in eine "Beziehung" hineinzutappen.

Viele Glück. Deine Entscheidung ist die für Dich richtige.
 
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  • #37
Ja, und so ist wieder eine Hoffnung gestorben. Ich finde es wirklich schade, denn es gibt viel Übereinstimmung und auch gemeinsame Interessen.
Wieso schade? Du hast Glück gehabt, daß Du es so schnell gemerkt hast, bist schließlich in einem Alter, wo man nicht mehr soooo viel Zeit hat, den richtigen zu finden. Es gibt ihn aber, ich z.B. bin in Deinem Alter und habe noch nie ein Bordell von innen gesehen. Also Kopf hoch, und weitersuchen!
 
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  • #38
Auch CEOs, Staatsprädidenten oder Könige werden dadurch bemitleidenswert, zumindest verliehre ich als Frau dadurch die Achtung vor ihnen!
w,41
Egal ob ein Mann Staatspräsident oder Maurer ist: Solange er SINGLE ist, ist es ganz allein SEINE Sache, wie er zu Sex kommt, ob nun in einem Bordell, über den Escortservice oder per ONS mit einer Discobekanntschaft.
Wie bereits erwähnt wurde, geht mich seine Vergangenheit nichts an, solange sich alles im rechtlichen Rahmen bewegt hat, er also nicht mit Zwangsprostituierten verkehrt und somit kriminelle Menschenhändler unterstützt hat usw.. Ich kannte ihn zur damaligen Zeit noch nicht, er war Single und konnte tun und lassen, was er wollte.
Ich finde es regelrecht anmaßend, wie hier manche versuchen, die totale Kontrolle über den Partner und auch über dessen Vergangenheit auszuüben. Völlig überzogene Reaktion.
 
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  • #39
@37: Ich sehe das völlig anders. Besuche im Bordell lassen auf den Charakter eines Mannes schließen. Außerdem möchte ich mit keinem Mann schlafen, der ein solches Frauenbild und eine solche Einstellung zur Sexualität hat. Klar geht mich da seine Vergangenheit etwas an.
 
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  • #40
Mir zeigt diese Diskussion - wie auch einige andere - daß es zwei "Gruppen" mit unterschiedlicher Einstellung zur Sexualität gibt:

Die einen können Sex nur mit Liebe verbinden, und lehnen Bordellbesuche und ONS ab

Die anderen können Gefühl und Sex trennen und haben damit keine Probleme.

Es mag zwar Abstufungen geben, aber von ihrem jeweiligen Standpunkt sind diese "Gruppen" untereinander inkompatibel, die unterschiedlichen Werte sind auch für eine unbelastete Beziehung nicht vereinbar. Daher ist gut, wenn vorher darüber gesprochen wird.
 
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  • #41
@37: Ich sehe das völlig anders. Besuche im Bordell lassen auf den Charakter eines Mannes schließen. Außerdem möchte ich mit keinem Mann schlafen, der ein solches Frauenbild und eine solche Einstellung zur Sexualität hat. Klar geht mich da seine Vergangenheit etwas an.
Was ist denn der Unterschied zwischen einem Mann, der ab und zu ins Bordell geht und einem, der ständig Frauen im Nachtleben aufreißt, denen womöglich noch Gefühle vorspielt und auch nur Sex will? Bei einer Prostituierten ist die Sache wenigstens von Anfang an klar und somit ehrlicher.

Und ich begreife nach wie vor nicht, dass man eine Zeit, in der man selbst den Partner noch gar nicht kannte, dann relevant für die Beziehung machen muss. Vergangenheit ist Vergangenheit. Und solange er keine Straftaten begangen hat, ist die Vergangenheit für mich nicht relevant.
 
  • #42
Ich kenne einige Kollegen und in meinem inzwischen kleinen Freundeskreis Männer, die Prostituierten besucht haben. Ich habe sie auch etwa zwei Jahre lang mehr oder weniger regelmäßig besucht. Regelmäßig heißt etwa eins oder zwei Mal im Monat, falls es jemand genauer wissen möchte. Ich war Single und bin immer noch Single, habe niemanden belogen und bin damals niemandem fremdgegangen. Ich habe damit inzwischen aus verschiedenen Gründen aufgehört. Meine besten Freunde haben z.B. ihre schwangeren Frauen daheim sitzen und waren mindestens einmal in einem Bordell. Nicht zufällig, wohlgemerkt, und nicht aus Neugier, um es auszuprobieren oder so, wie es sich manche Frauen hier vorstellen. Sie haben im Internet recherchiert, geguckt, dass es dort schlanke osteuropäische Frauen gab usw.
Wissen Sie was? Trotz allem, trotz aller meiner unrühmlichen Erfahrungen, die ich sonst wo gesammelt habe, möchte ich keiner Frau eine Illusion vortäuschen, d.h. ich will ehrlich sein, ich will, dass meine Zukünftige über meine Vergangenheit Bescheid weiss. Wenn sie mit meiner Vergangenheit Probleme haben sollte, kann man wohl dagegen nichts machen und es ist besser, dass wir getrennte Wege gehen. Wenn unsere Freundschaft oder Beziehung daran scheitern sollte, wie soll es dann später sein, wenn wir beide echten Problemen im Leben begegnen? Oder?
 
  • #43
Den gesundheitlichen Aspekt lasse ich mal ganz außen vor. Da denke ich sogar das man sich bei einer lockeren Kneipen-Bekanntschaft viel eher ansteckt als bei einer Professionellen
Ich hatte insbesondere auf die Gefahr von HPV (= Humane Papillomaviren, die Feigwarzen, aber auch Gebärmutterhals auslösen können!) hingewiesen. Kondome schützen NICHT vollständig davor, da die Keime durch Hautkontakt übertragen werden.
Die Wahrscheinlichkeit also, dass eine Prostituierte, die in der Woche 50 Freier "bedient", Trägerin annähernd aller HPV-Typen ist, ist sehr viel größer als bei einer Kneipenbekanntschaft.

Mal davon abgesehen, dass mich vor Freiern schaudert, liegt hier also eine echte Gesundheitsgefahr!
 
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  • #44
Ich, w 52, weiß von der "Prostituierten-Vergangenheit" meines jetzigen Freundes. Ich war einerseits neugierig und habe ehrliche Informationen aus erster Hand erhalten, andererseits habe ich mit mir gekämpft ob ich das wirklich dauerhaft ausblenden kann. Inzwischen ist das als Thema sehr in den Hintergrund gerückt. Ich weiß allerdings nicht, ob es mal wieder in den Vordergrund rücken wird, z.B. wenn ich mal länger krank sein sollte. Aber wieso soll ich mir da jetzt Gednken machen, In die Zukunft kann keiner schauen.
 
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  • #45
@Alex1980
Genau so ist es. Ich als Frau (w,35) hätte keine Probleme mit einer solchen "Vergangenheit", wir haben doch alle vor der eigenen Tür zu kehren. Der Charakter eines Menschen spiegelt sich doch in ganz andere Dingen wider. Immer natürlich unter der Voraussetzung, das die Prostituierte freiwillig arbeitet und gesund ist.

Ich glaube, dass sehr viele Männer diesen Service nutzen, woher sonst sollen die 1 Mio Freier täglich allein nur in Dtschl. kommen?

Warum ein Mann seine schwangere Frau/Freundin betrügt - egal wie und wo - ist mir bei aller Offenheit zum Thema allerdings ein großes Rätsel und erscheint mir als starke Charakterschwäche. So viel Respekt und Verzicht für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum gehört sich einfach!!!
 
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  • #46
Ich kann die Frauen nicht verstehen, die so etwas tolerieren. Ist euch der Charakter eures Freundes/Mannes so wenig Wert?

w
 
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  • #47
Hut ab vor der Aufrichtigkeit des Mannes..

Es ist schon ein Phänomen diese Frauen..Erst geht Ihnen Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit über allles und ist dann einer mal Aufrichtig dann heisst es "Hätte er das bloss nicht erzählt"

Nun müsste man eigentlich davon ausgehen das eine 50 Jährige die einen Mann in Ihrem Alter kennenlernt weiss das statistisch so ziemlich jeder zu einer Prostituierten geht oder schon mal bei einer war..

Letztendlich wohl reine Kopf und Reifesache..

Meine Ex-Frau hat mir nachdem wir ca ein halbes Jahr zusammen waren erzäjhlt das mal ein halbes Jahr als prostituierte gearbeitet hat.. Na und ..sie war der gleiche Mensch den ich lieben und schätzen lernte..

Auch gute Männer gehen zu prostitierten..Vielleicht schaffst Du es ja viel gutes an ihm zu entdecken...dann nimmt die andere Sache nicht mehr soviel Thema ein..

m48
 
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  • #48
Erst geht Ihnen Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit über allles und ist dann einer mal Aufrichtig dann heisst es "Hätte er das bloss nicht erzählt" ... Nun müsste man eigentlich davon ausgehen das ... so ziemlich jeder zu einer Prostituierten geht oder schon mal bei einer war..
...schreibt hier jemand, der offenbar von sich auf andere schließt. Und im übrigen: ein Geständnis ist zwar mutig, beseitigt aber nicht die Tat als solche. Noch nicht einmal im katholischen Beichtstuhl.

Es gibt auf der Welt nicht nur unehrliche und ehrliche Bordellgänger, sondern auch Männer, die noch nie in ihrem Leben ein Bordell von innen gesehen haben. Wenn Du schon vor einem aufrichtigen Bordellgänger den Hut ziehst, müßtest Du vor den letzteren eigentlich auf die Knie fallen und ihnen die Füße küssen.
 
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  • #49
Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...

Kenne keinen der noch nie im Puff war...
 
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  • #50
Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...

Kenne keinen der noch nie im Puff war...
Amen.

Allein die Existenz von Bordellen und Sex Dienstleistungen zeigt ein unbefriedigtes Beduerfnis welches vom Markt gedeckt wird. Die Frage nach der Toleranz legt Parallelen zur Drogenpolitik offen: Wem schadet es, wenn die Gesellschaft (Bordell-)toleranter wird, und wer profitiert derzeit von der Existenz des Rotlicht-Milíeus?

Die meisten Maenner werden in ihrem Leben mindestens einmal zu einer Hure gehen. Neugierde, Trieb, die Grundlagen der maennlichen Sexualitaet bringen sie dorthin. Wie einen Hund.

Ich frage mich ernsthaft, was ich einer Frau auf eine solche Frage antworten sollte. Waere ich ehrlich, dann kann ich nicht verneinen mehrfach im Puff gewesen zu sein. Erst waren es Blowjobs, und dann habe ich doch ein paar Mal das volle Program genutzt. Aber ich mir im klaren das weder das Bordell noch ONS mich gluecklich machen.

m34
 
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  • #52
Man sollte wirklich nicht alles über sein Vorleben zum besten geben- egal, ob das nun ehrlich oder taktlos zu nennen wäre. Ja, Sex mit Prostituierten ist kein schöner Gedanke, nur habe ich (W) zu meinem Entsetzen schon des öfteren mitbekommen, wieviele Männer und Frauen ungeschützten kostenlosen Sex über Dating-Platformen haben. Da meint man, etwas verliebt zu sein und das Kondom ist dann nicht so wichtig:(
Von einem ärztlichen Kollegen, der im Gesundheitsamt arbeitet, weiß ich, dass die "solide" Hure (also nicht vom Drogenstrich oder Zwangsprostituierte) regelmäßig Gesundheitsuntersuchungen machen läßt und sich wohl besser schützt als so machen verzweifelte labile Frau im Internet.
Ich finde es am besten, sich nicht gegenseitig alles zu erzählen-denn lügen kann man sowieso. Ein Test vor dem ersten ungeschützen Sex sollte selbstverständlich sein-alles weitere ist und bleibt Vertrauenssache bzw. Schicksal. Was jemand sonst so treibt, weiss man nie;)
 
  • #53
@39
Mir zeigt diese Diskussion - wie auch einige andere - daß es zwei "Gruppen" mit unterschiedlicher Einstellung zur Sexualität gibt:
Die einen können Sex nur mit Liebe verbinden, und lehnen Bordellbesuche und ONS ab
Die anderen können Gefühl und Sex trennen und haben damit keine Probleme.
Es mag zwar Abstufungen geben, aber von ihrem jeweiligen Standpunkt sind diese "Gruppen" untereinander inkompatibel, die unterschiedlichen Werte sind auch für eine unbelastete Beziehung nicht vereinbar. Daher ist gut, wenn vorher darüber gesprochen wird.
Genau, das trifft es auf den Punkt. Und deshalb gibt es, was die empathische, menschliche Seite betrifft keinen Unterschied zu:

Was ist denn der Unterschied zwischen einem Mann, der ab und zu ins Bordell geht und einem, der ständig Frauen im Nachtleben aufreißt.
Es geht um zwei miteinander korrelierende Gruppen und daher ist ehrliche Aufrichtigkeit wohl das Beste, um jemanden zu finden, der kompatibel ist.
 
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  • #54
Allein die Existenz von Bordellen und Sex Dienstleistungen zeigt ein unbefriedigtes Beduerfnis welches vom Markt gedeckt wird.
Genau, und deswegen kann man davon ausgehen, daß ausnahmslos jeder diese Dienstleistung in Anspruch nimmt oder schon einmal in Anspruch genommen hat.

Genau wie jeder in seinem Leben schon einmal ein Pferd geritten, einen Porsche gekauft oder eine Punkfrisur getragen hat. Wird ja schließlich alles angeboten und zeigt damit ein unbefriedigtes Bedürfnis an.
 
  • #55
Schon sehr interessant, wie sich Außen- und Selbstwahrnehmung der Freier unterscheiden...
Auch das ist ja ein Kriterium: Wer dieses Angebot zähneknirschend, innerlich gespalten in Anspruch nimmt, hat sicher ein anderes Verhältnis zur Sexualität als ein Mann, der sich dadurch aufgewertet fühlt.
 
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  • #56
Ich denke da gerne an Frauen aus meiner Vergangenheit, die es furchtbar schlimm fanden, wenn sie von Bordellbesuchen eines (single) Mannes hörten.


Sie hatten allerdings kein Problem damit, sich von Männern, mit denen sie eine Affäre hatten, aushalten zu lassen, mal hier einen Urlaub, shopen, ausgehen usw.

Ich finde den Unterschied nicht so gravierend!
 
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  • #57
Genau, und deswegen kann man davon ausgehen, daß ausnahmslos jeder diese Dienstleistung in Anspruch nimmt oder schon einmal in Anspruch genommen hat.

Genau wie jeder in seinem Leben schon einmal ein Pferd geritten, einen Porsche gekauft oder eine Punkfrisur getragen hat. Wird ja schließlich alles angeboten und zeigt damit ein unbefriedigtes Bedürfnis an.
Ein Pferd kostet Geld, ein Porsche noch viel mehr. Für Beides braucht man auch eine gewisse Vorliebe.
Sex hingegen will fast jeder haben und bezahlbar ist es auch.

Ich kenne nur sehr wenige Männer, die noch nicht bei einer Prostituierten waren. Diese haben entweder schon länger eine äußerst hübsche Freundin, oder andere Probleme... Vom Akademiker bis Handwerker ist alles dabei.

m28
 
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  • #58
Als Mann kenne ich tatsächlich einen anderen, der noch nicht im Bordell war. Ich halte dies für eine große Ausnahme. Praktisch gesehen erscheint es mir äußerst riskant für eine Frau, auf einen solchen zu warten bei der geringen Auswahl, so daß wahrscheinlich ein solcher nie kennengelernt wird.
Der bekennende oder reudige Freier berührt ein Tabu: Denn die meisten Frauen können damit einfach nicht umgehen Warum? Prostituierte müssen alle drei Monate zum Gesundheitsamt, ansonsten können sie ihren Laden dichtmachen. Viele Frauen, so scheint mir, träumen von einem Partner, der so attraktiv ist, daß er niemals für Sex zahlen müßte. Dies ist eine Illusion, denn solche Männer gibt es nicht.
Ob Männer nicht genauso irritiert wie Frauen reagieren würden auf Bekenntnisse oder Geständnisse von Callboy-Besuchen, kann ich nicht sagen, da dies wirklichkeitsfremd ist: Frau kann üblicherweise immer Sex haben kostenlos.
Ferner gestehe ich, daß ich ein Problem damit hätte, mit einer ehe. Prostituierten eine Beziehung einzugehen; wenn wir jedoch schon zusammen wären, würde ich natürlich zögern. Eine Beziehung mit einer Frau, die als Prostituierte arbeitet, käme für mich nicht in Frage. Doch auch hier muß ich erkennen, daß die Arbeit als Prostituierte zwar die Chancen auf dem Männermarkt enorm verringert, daß aber auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen.
Also: Die süßen Lügen sind meistens beziehungsfördernder als die unangenehmen Wahrheiten!
 
  • #59
Prostituierte müssen alle drei Monate zum Gesundheitsamt, ansonsten können sie ihren Laden dichtmachen.
Das ist seit mehr als 10 Jahren nicht mehr so! Im Zuge der Einführung des Infektionsschutzgesetzes wurde diese Pflicht abgeschafft. Dafür wurde bspw. in Bayern eine Kondompflicht eingeführt... Aber wer will das schon kontrollieren? Da legt der Freier halt einen 20er drauf und bekommtt was er will!

Die meisten Prostituierten empfinden es entwürdigend, ständig auf den Gynstuhl zu müssen (in Österreich bspw. jede Woche!). Viel mehr Sicherheit bringen die Untersuchungen doch auch nicht: schließlich weiß mittlerweile jeder, dass bspw. HIV frühestens nach 3 Monaten feststellbar ist. Trügerische Sicherheit also!
 
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  • #60
Ja, warum war er so blöd es mir zu erzählen? Er hätte besser geschwiegen.
Ich denke, dass ich es nicht ausblenden kann. Ich glaube sogar es würde mich unter Druck setzen.
Zu jeder Zeit die perfekte Sex-Gespielin zu sein, besser als irgendeine Professionelle, da vergeht mir die Lust. Da könnte ich nicht frei sein. Und ich möchte den Sex unbeschwert geniessen.
Da sieht man, woher die "Angst" kommt, dass ein Mann bei einer Prostituierten war. Ich habe nämlich kein Problem damit, wenn ein Mann mit einer Professionellen Sex hatte, und ich hatte zugleich noch nie Zweifel, dass ich für meinen aktuellen Mann die perfekte Gespielin bin. Das raubt mir keine Unbeschwertheit, im Gegenteil. Ich möchte keine liebe, bewunderte Frau sein, deren sexuelle Qualitäten unbewertet bleiben. Natürlich möchte ich auch nach dem Sexuellen beurteilt werden, und je höher die Ansprüche des Mannes, desto größer die Herausforderung und der Spaß. Möglicherweise ergeben diese anderen Herangehensweisen auch die unterschiedlichen Bewertungen der Prostitition.