G

Gast

  • #61
Aber wer will das schon kontrollieren? Da legt der Freier halt einen 20er drauf und bekommtt was er will!
Schlimm genug, aber das muss er nicht tun. Sprich, der Mann, den die FS kennenlernt, wird wissen, ob er das getan hat oder nicht. Und auch er kann sich testen lassen. Es geht in dem Fall darum , ob er gesund ist. Das kann man überprüfen und er kann sich schützen. Genauso wie jeder andere, der noch nie bei einer Prostituierten war.
 
G

Gast

  • #62
War noch nie bei einer Prostituierten.

Beeindruckend das der Besuch bei einer Prostituierten für einige Frauen hier im Forum ein Ablehnugnskriterium ist und insb die Gründe hierfür.

Fazit: Nichts erzählen über Sex in der Vergangenheit. Die Gründe die dazu führen das Sex mit einer Prostituierten für einen Frau ein Ablehnungsgrund ist, können auch für andere vergangene Frauen gelten (z.B. Grund Sie ist "geil" im Bett, oder Grund er hat Sie ausgenutzt ...), mann wird es im Vorfeld nie wissen, wozu also ein unnötiges Risiko eingehen.

C'est la vie ...M45
 
G

Gast

  • #63
Liebe FS,
ich find es gut, dass dein Bekannter so ehrlich zu dir war. Er hat halt Bedürfnisse wie jeder erwachsene Mensch. Für mich würde es keinen Unterschied machen, ob er ins Bordell gegangen wäre oder sich Frauen in einer Bar für einen One-Night-Stand aufgegabelt hätte. Wichtig ist doch, dass er es nicht in eurer Beziehung macht, falls es dazu kommen sollte. Jeder hat in dem Alter doch ein Vorleben, auch in Sachen Sex. Männern ist der käuftliche Sex halt oft lieber, weil sie sich dann nicht um die Frau bemühen müssen und es auch zu keinem Gefühlswirrwarr kommt. Wenn man eine Partnerschaft eingeht, sollte es doch auch keine Rolle spielen, was vorher gewesen ist. Wichtig ist doch dann nur, was jetzt ist. Und da er es ausschließt, während einer Beziehung ins Bordell zu gehen, ist doch alles in Ordnung. Du solltest nicht deshalb von einer etwaigen Zukunft mit ihm absehen.
Viel Glück!

w 40
 
G

Gast

  • #65
Ich möchte jetzt nicht zu viele Fässer bzgl. gesellschaftlichem Verhalten zur Prostitution aufmachen.
@Terzia: Ok, mein Wissen mit den drei Monaten mag überholt sein, mir hatte jedoch der Vorsitzende der Berliner AIDS-Hilfe am Welt-AIDS-Tag, dem 1.12.1998 (ok, schon etwas länger her) im Interview gesagt, daß "Prostituierte professionell arbeiten" und somit auch keiner AIDS-Gefahr unterlägen.

Trotzdem würde ich der FS empfehlen, jeden Bordellbesuch mit Sexentzug bis zum Vorliegen eines AIDS-Tests zu beantworten. Nicht aus Gesundheits-, sondern aus Disziplinargründen. Denn das kostet Zeit, Geld und Nerven. Leider bin ich mir jetzt auch nicht sicher, wie lange die Inkubationszeit war, sechs Wochen oder wieder drei Monate?
 
  • #66
@Terzia: Ok, mein Wissen mit den drei Monaten mag überholt sein, mir hatte jedoch der Vorsitzende der Berliner AIDS-Hilfe am Welt-AIDS-Tag, dem 1.12.1998 (ok, schon etwas länger her) im Interview gesagt, daß "Prostituierte professionell arbeiten" und somit auch keiner AIDS-Gefahr unterlägen.

Wenn man Kondome nutzt, ist die Wahrscheinlich sich mit HIV zu infizieren eher gering. Ich habe in diesem Thread aber auf andere Infektionsrisiken hingewiesen vor denen Kondome eben NICHT zuverlässig schützen, wie HPV. Aus mir unerfindlichen Gründen werden die Gefahren von den meisten hier ausgeblendet. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum STI (sexually transmitted infection) dramatisch zunehmen.

Zu Deiner Frage nach der Nachweisbarkeit von HIV mittels Test: Sinnvoll ist es direkt nach Exposition zu testen (damit man ausschließen kann, nicht schon vorher HIV-positiv gewesen zu sein; je nach Kontext der Infektion kann das rechtlich bedeutsam sein!) und dann nach 3 Monaten. Ich würde sicherheitshalber den Test nach 6 Monaten machen. Es ist wohl in seltenen Fällen so, dass der Nachweis erst dann möglich ist.

Aber nochmals: Wenn ein Mann sexuellen Kontakt mit einer Prostituierten hatte, ist ja ein HIV-Test schön und gut. Damit ist aber nicht ausgeschlossen, dass er sich mit Chlamydien, HPV, Herpes infiziert hat! Man hat auch keine Sicherheit dass er nicht Syphillis, Gonorrhö oder einer Vielzahl (!) anderer Erkrankungen "mitgekauft" hat!!

Man will ja heute so modern, tolerant und offen-für-alles sein. Viele meinen Promiskuität gehöre unbedingt zum lifestyle. Das kann man teilen oder auch nicht. Aber allein das gesundheitliche Risiko müsste doch eigentlich ultimativ abschreckend sein! Aber die Welt ist voller Widersprüche: Die "Elite" ernährt sich bio, verballert 100€/Mo fürs Fitnessstudio und geht ins Bordell.
 
G

Gast

  • #67
Für mich würde es keinen Unterschied machen, ob er ins Bordell gegangen wäre oder sich Frauen in einer Bar für einen One-Night-Stand aufgegabelt hätte.
Natürlich nicht, beides ist gleich disqualifizierend. Es laufen doch so viele Anständige rum, warum befaßt die FS sich überhaupt mit solchen Fragen? Nein, tut mir leid, es geht nicht mit dir, und fertig!
 
G

Gast

  • #68
Aber nochmals: Wenn ein Mann sexuellen Kontakt mit einer Prostituierten hatte, ist ja ein HIV-Test schön und gut. Damit ist aber nicht ausgeschlossen, dass er sich mit Chlamydien, HPV, Herpes infiziert hat! Man hat auch keine Sicherheit dass er nicht Syphillis, Gonorrhö oder einer Vielzahl (!) anderer Erkrankungen "mitgekauft" hat!!
Eine kleine Anmerkung: Diese Geschlechtskrankheiten können auch Frauen haben und
auf Männer übertragen, welche dann wieder andere Frauen (nächste Partnerin) anstecken.
Selbst bei Jungfrauen/Jungmännern gibt es keinen 100%igen Schutz vor Krankheiten.
Manches kann man von der Strandbar aus dem Urlaub mitbringen, anderes auch durch eine
schlechte Krankenhaushygiene (Selbst erlebt!).

Moralisch betrachtet sind Männer die ONS haben oder zu Prostituierten gehen eher fragwürdig
und als nicht geeignete Partner anzusehen. Jedoch trifft dies auch umgekehrt auf Frauen zu.
Ich gebe noch zu bedenken, dass alle Sachen mindestens zwei Seiten haben - angefangen bei
der Suche nach Nähe über Ablenkung bis zum bloßen Triebabbau.

Ich würde weder Männer noch Frauen nur nach ihren sexuellen Erfahrungen beurteilen!

Vielleicht kannst du liebe FSin durch meine kurze Einschätzung die Situation für dich besser
bewerten und zu einer Entscheidung kommen.