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  • #31
#26

Damit sind wir beim Ausgangsproblem. Der Betonbauer wird der Kunsthistorikerin (von denen ich einige kenne, die "aus gutem Hause" kommen und von Papas Geld immer ganz gut gelebt haben) das, was sie sich dann als "Akademikerin" vorstellt, schlicht nicht finanzieren können. Der intellektuelle Anspruch wird beiderseits ebenfalls Probleme machen. Dazu kommt, dass der Betonbauer in der Regel bodenständig ist. Das wird auch ein Problem sein, wenn er auf eine Frau trifft, die eher in den Tag hineinlebt. Und auch da beschränke ich mich selbstverständlich "pauschal" auf die 90%, die mit ihrer Ausbildung eben keinen "normalen" Akademikerverdienst hinbekommen, aber meinen, ihre Ausbildung sei für die Gesellschaft völlig unverzichtbar. und ich beschränke mich auch auf "Frau" wohlwissend, dass es genauso Männer mit dieser Lebenseinstellung gibt. Die haben es allerdings sicher noch schwerer.

m, 48
 
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  • #32
Der Betonbauer wird der Kunsthistorikerin (von denen ich einige kenne, die "aus gutem Hause" kommen und von Papas Geld immer ganz gut gelebt haben) das, was sie sich dann als "Akademikerin" vorstellt, schlicht nicht finanzieren können.
Und auch da beschränke ich mich selbstverständlich "pauschal" auf die 90%, die mit ihrer Ausbildung eben keinen "normalen" Akademikerverdienst hinbekommen, aber meinen, ihre Ausbildung sei für die Gesellschaft völlig unverzichtbar.

Wenn eine reiche Tochter von zu Hause aus abgesichert ist, warum soll sie denn nicht "eher zum Spaß" einen Beruf ausüben, anstatt sich wie die meisten anderen Tag für Tag abzustrampeln, wenn sie es doch gar nicht muss?!
Es ist nun mal Zufall, wer reich geboren wird und wer nicht und alle, die neidisch und missgünstig über "reiche , verwöhnte Kinder" lästern, wären ganz genauso, wenn sie die entsprechenden Eltern hätten! [mod]
 
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  • #33
[mod] liebe FS, kann ich dir eigentlich nur raten: Nimm dir doch lieber den Betonbauer, vielleicht ist der nicht gar so vorurteilsbehaftet wie all die "wertschöpfenden" Akademiker hier..[mod]
 
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  • #34
Warum bitteschön fängt eine Kunsthistorikerin etwas mit einem Mann an, dem sie unterstellt, ihr intellektuell nicht das Wasser reichen zu können? Woraus nährt sich ihre Faszination für ihn? Wenn schon nicht intellektuell, dann ja wohl körperlich. Nun ja, das wird so lange gut gehen, bis man sich gegenseitig anödet, weil Alltag eben mehr ist als nur Sex. (m)
 
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  • #35
Kunstgeschichte ist doch das klassische Fach, das von Oberschichttöchtern studiert wird, die nur an der Uni sind, um sich eine gute Heiratspartie zu sichern und denen ein Fach wie Jura zu schwer ist. Die meisten kommen also aus wohlhabendem Elternhaus, können sich also einen sehr gehobenen Lebensstil leisten. Da passt ein Betonbauer ganz sicher nicht hinein. Selbst für Ingenieure wird es da kritisch mit der Standesgemäßheit. Der potentielle Schwiegervater erwartet nämlich in der Regel einen Arzt oder Anwalt, am besten au dem Adel.
 
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  • #36
Seit wann ist eine Kunsthistorikerin eine Künstlerin? Das hat doch gar nichts gemeinsam. Sie betätigt sich doch gar nicht selbst kreativ.

Die meisten Akademikermänner sind heute auch arbeitslos. Und die meisten Männer darunter optisch metrosexuell. Ärzte sind nicht selten Alkoholiker. Betonbauer sind evtl. solide Arbeiter.

Ein Job alleine reicht niemals zum glücklich werden, das wirst auch du noch bald merken, wenn du überhaupt noch einmal in den Genuss einer Beziehung kommst. Und wenn du dem Mann im Bett nichts liefern kannst und optisch auch nur mittelmäßig aussiehst, wirst sowieso du die jenige sein, die abserviert wird - egal ob von einem Betonbauer oder Akademiker.

Manche haben wirklich recht merkwürdige Vorstellungen. Kein Wunder sind manche Jahrzehnte lang Single bei solchen Einstellungen. Das Leben ist nun mal kein Zuckerschlotzer. Nimm was du kriegst oder bleib allein!
 
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  • #37
Ich, mit oben genannter Berufsbezeichnung, bekomme keine Anfragen von "Betonbauern", nicht mal Anfragen von Bankern scheinen da drin zu sein.
w

Das soll jetzt kein Chat werden, aber es geht ja ums "heitere Beruferaten" oder "Berufedaten".

Ich selbst bin Banker. Stehe ich jetzt ansehensmäßig knapp über dem Betonbauer?

Früher hatte ich zeitweise (Zeitarbeit) mit einfachen Arbeitern zusammengearbeitet und habe auch ein paar Semester Geisteswissenschaften studiert, übrigens auch mal interdisziplänär mit Kunsthistorikern.

Ich sehe es grob vereinfacht so: der Betonbauer hat mit einem harten Job zuverlässig und regelmäßig sein Einkommen und interessiert sich für Fußball und Formel 1. Er ist wie man so schön sagt "bodenständig" und als Ehemann und Vater nicht besser oder schlechter wie alle anderen.
Der durchschnittliche Kunsthistoriker hangelt sich von Projekt zu Projekt und muss auch Durststrecken aushalten. Wenn´s gut läuft ist er obenauf, aber es ist doch oft ein auf und ab. Mir persönlich war und wäre das auf Dauer zu nervenaufreibend und belastend. Genauso wie mir die ständige harte körperliche Arbeit zu belastend wäre.

Irgendwelche Berufsgruppen pauschal abwerten würde ich nicht. Mit 18 oder Anfang 20 ist man noch sehr jung, wenn man den weiteren Lebensweg einschlagen muss. Manche merken erst mit Mitte 20, dass Studium oder Ausbildung doch nicht "das gelbe vom Ei" ist, ziehen das Ding aber weiter durch, weil man schon so viel investiert hat. Ich freue mich immer, wenn jemand seinen Traumberuf hat und damit auch wirtschaftlich erfolgreich ist.

Der Beruf selbst wäre für mich zweitrangig, wichtiger ist Bildung, Mentalität und Persönlichkeit.

m
 
  • #38
Bist du optisch so abtörnend, dass du keine Anfragen aus einer höheren Preisklasse bekommst? Schon merkwürdig. Gibt doch genug Akademiker, die stehen auf solche brotlosen Künstlerinnen. Wenn man als Arzt, Anwalt etc. selbst genug Kohle reinschafft, hat man doch wenigstens ein Frau zum Renommieren ("meine Frau, die Galeristin").

Ob der Betonbauer, der wahrscheinlich im Leben noch nie was von Kandinsky, Monet oder Marc gehört hat, das zu würdigen weiß, bezweifle ich mal...

Allerdings sind die Männer aus diesem Milieu ja meist gut gebaut - vielleicht reicht dir das ja aus?
Der Betonbauer hat bestimmt von Monet, Kandinsky und Marc......dessen Nachname du dir nicht merken konntest. Diese Infos hat er sich bestimmt wie du " @2" aus dem Lexikon schnell gelesen um das bei Gelegenheit zu erwähnen.
Hallo wer sich mit den Arbeiten von Kandinsky , Monet usw auseinandersetz wurde wissen dass eine Kunsthistorikerin keine Künstlerin ist , [mod] Hier war der Neid auf Kreativität ,dass ich oft bei Akademiker feststellen muss nicht nötig. Kunsthistoriker sind meistens nicht kreativ. Das ist genau so ein trockenes Studium wie Jura oder......
An die FS..... Ob es funktionieren wurde oder nicht hängt von deinen Ansprüche ab. Für mich wäre das nicht, weil von meiner Erfahrung, merkt Mann spätestens nach einem Jahr dass Mann nicht die gleiche Sprache spricht. Er wird der Sinn deine Worte nicht verstehen, und intellektuelle ist er bequemer.
Ich bin keine Deutsche und mir stört es schon wenn ich deutsche Männer kennen lerne die ihrer Sprache nicht beherrschen
viel Glück
 
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  • #39
Da es wohl kaum Betonbauerinnen gibt, wird eine Beziehung im Umkehrschluss, sie Betonbauerin, er KuHi wohl gar nicht erst real. Es ist aber anzunehmen, dass ein Kunsthistoriker nie auf die Idee kommen würde, eine Betonbauerin zur Partnerin zu wählen. Da ich nun fachlich etwas vorbelastet bin, ist meine Meinung nicht ganz wertfrei: aber als Frau würde ich auch möglichst keinen männlichen KuHi zum Partner wählen, weil die durch ihren Beruf "nie reich werden", dafür jedoch einen ziemlich distinguierten und betulichen Eindruck hinterlassen. Ein männlicher KuHi hat es allerdings viel einfacher einen "normalen Akademikerverdienst" zu erlangen, weil er schon im Studium auf 80% Platzhalterinnen trifft.
w
 
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  • #40
Also mir fällt gerade die Kinnlade runter! Hier wird ein Beruf, die Geisteswissenschaften allgemein und Kultur abgewertet.
Ich selbst bin Geisteswissenschaftlerin und was hier passiert ist pure Hetze gegen einen Beruf! Die meisten Geisteswissenschaftler entschieden sich aus Berufung für ihr Studium und dieses ist, man mag es kaum glauben, nicht minder anspruchsvoll als jedes andere Studium. Es ist unglaublich wie hier eine Hierarchie von Menschen aufgestellt wird, die scheinbar keinerlei Plan vom Fach und oder von Kultur und dessen Bedeutung in einer Gesellschaft haben. Unfassbar!
Es geht auch nicht darum, was ein Mensch studiert hat; oder ob er überhaupt studiert hat. Ein Mediziner ist nicht gleich ein besserer und intelligenterer Mensch als ein Soziologe. Auch nicht andersrum.
Vielleicht sollten hier alle mal die Scheuklappen absetzen, inklusive FS, und den Menschen hinter den Status erkennen. Das würde ganz vielen gut tun.
 
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  • #41
Warum wirst du so häufig von Männern aus dem Arbeitermilieu angeschrieben? Ich bekomme eigentlich nur Zuschriften von Männern, die etwa meinem Bildungsstand entsprechen.
Mir ist das nur auf einer anderen Plattform aufgefallen - auf einer kostenlosen SB, und dort war eben insgesamt ein anderes Publikum unterwegs.

Im übrigen verstehe eure pauschalierende Aufregung über die Handwerker nicht. Ich, Dipl.Ing, habe beruflich viel mit Menschen zu tun, die einen handwerklichen Beruf ausüben - und da sind viele dabei, die eine gute Allgemeinbildung und gutes Benehmen haben, und mit denen ich mich toll unterhalten kann.
Wenn diese Grundvoraussetzungen gegeben sind, sehe ich das nicht als NoGo.
 
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  • #42
Wenn eine reiche Tochter von zu Hause aus abgesichert ist, warum soll sie denn nicht "eher zum Spaß" einen Beruf ausüben, anstatt sich wie die meisten anderen Tag für Tag abzustrampeln, wenn sie es doch gar nicht muss?!

Es geht hier aber nicht um Frage, ob die reiche Tochter abgesichert ist, sondern die, ob dann der Betonbauer dazu passt. Und der wird bei reichen Eltern noch eher ein Problem sein.

m, 48
 
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  • #43
Ich selbst bin Geisteswissenschaftlerin und was hier passiert ist pure Hetze gegen einen Beruf! Die meisten Geisteswissenschaftler entschieden sich aus Berufung für ihr Studium und dieses ist, man mag es kaum glauben, nicht minder anspruchsvoll als jedes andere Studium.

Hetze gegen einen Beruf ist sicher völlig überflüssig, denn den wählt ja jeder für sich selbst und muss auch damit klarkommen für den Rest des Lebens. Es geht auch nicht um den Anspruch an einen Studierenden (wobei ich schon ziemlich sicher bin, dass Kunsthistoriker eher nicht zur Spitzengruppe der Abiturienten gehören, aber sich sicher im Studium ordentlich gefordert fühlen...).

Es geht hier um Partnerwahl. Und vermutlich wählen die, die nicht rein nach "Berufung" gehen, sondern sich klar sind, dass sie anschließend ein Leben lang von dem leben müssen, das die Berufstätigkeit abwirft, ihren Beruf einfach rationaler. Und eine Partnerin oder einen Partner auch. Aus meiner Sicht ist eine potentielle Partnerin durchaus auch weniger interessant, wenn sie da eine grunsätzlich andere Lebenseinstellung hat als ich. Und eine Kunsthistorikerin wird die in der Regel haben.

Für mich war klar, dass mein weiteres Leben so verlaufen wird, wie mein Beruf es (finanziell) hergibt, also habe ich ein passendes Studium gewählt (das durchaus zu meinen Begabungen passt und durchaus auch "Berufung" ist, aber eben auch ein ganz ordentliches Einkommen ergibt). Der Betonbauer wird seinen Beruf aus ähnlichen Gründen gewählt haben. Wenn jetzt eine Frau Kunstgeschichte studiert hat und anschließend weniger verdient als eine Verkäuferin bzw. gar nicht in dem Beruf arbeiten kann, senke ich meinen Lebensstandard erheblich ab, weil ich sie mitfinanzieren muss und natürlich trotzdem im Haushalt mithelfen soll etc., weil sie ja das Gefühl hat, dass sie arbeitet. Warum sollte ich das tun, wenn es durchaus Frauen gibt, die sich bei ihrer Berufswahl Gedanken gemacht haben und mit denen ich eine gleichberechtigte Beziehung haben kann, in der man gemeinsam Einkünfte erwirtschaftet (und da habe ich kein Problem mit der weniger verdienenden Frau, es geht um die Einstellung) und sich gemeinsam Gedanken um die restlichen Aufgaben macht? Meine romatische Vorstellung von bedingungsloser Liebe ist da durch das Leben längst geerdet. Der Betonbauer wird sich das erst recht nicht leisten können.

m, 48
 
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  • #44
und Marc......dessen Nachname du dir nicht merken konntest

Franz. Dieser Marc heißt Franz. Und das ist nicht sein Nachname. Wer im Glashaus sitzt ...!

Was reizt eine Kunsthistorikerin an einem Betonbauer? Das intellektuelle Niveau wird's wohl eher nicht sein, sondern der kräftige Körperbau. Da hat unsereiner, der liebend gern durchs Blaue Land reist, um dort dieselben Eindrücke zu empfangen wie der obige Maler, leider schlechte Karten. Schade. Ich hätte halt doch Betonbauer werden sollen. Mit mindestes 20 Betonkühen im Stall.
 
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  • #45
Kann das gehen?

Ich bin w39, habe einen ähnlichen Beruf und bekomme häufig Anfragen von Männern aus dem Arbeitermilieu. Ich meine es nicht abwertend, aber wie kann das funktionieren in einer Beziehung, da ich meine Interessen eben auch mit "nach Hause bringe"?

,,, warum willst du nicht mal einen richtigen Mann geniessen ? Kein Wunder dass Maenner mehrheitlich Frauen aus dem Ausland ehelichen ...
 
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  • #46
Kann das gehen?

Ich bin w39, habe einen ähnlichen Beruf und bekomme häufig Anfragen von Männern aus dem Arbeitermilieu.

Da hier schon allein der Beruf "Kunsthistorikern" so polarisiert, dass es noch einer zweiten Themeneröffnung bedurfte, möchte ich gern wissen, in welchem "ähnlichen Beruf" die FS arbeitet, obwohl das für die meisten Leser und Beitrag Schreiber nur sekundär von Belang zu sein scheint. Die FS ist also gar keine Kunsthistorikerin, dennoch werden hier die Kunsttheoretikerinnen thematisiert.

Und wie in einigen Beiträgen zum Ausdruck kommt, bekommen Männer mit finanzorientierten Berufen "kalte Füße", wenn sie daran denken, dass ihnen evtl. so eine "verwöhnte Madam" ins Haus "schneien" könnte - um den "spärlichen Lohn" wegzufressen.

Dabei wurde doch nach dem intellektuellen Unterschied zwischen einer Kunsthistorikerin und einem Betonbauer gefragt, so plakativ geantwortet wie gefragt, müsste der riesen groß sein. Kunsthistoriker ist eigentlich ein Beruf, der disziplinübergreifend ist. Was studiert man da so:
Kunstgeschichte + Germanistik + Philosophie + Kulturwissenschaft, vielleicht noch Anglistik, Romanistik, oder (ästhetische) Philosophie, BWL und Jura, Soziologie, Archäologie, Religionswissenschaft, Musikwissenschaft. Das sind wissenschaftliche Fächer, die ein KuHi wenigstens zum Teil kennenlernen sollte.

Da ist nix mit "ein bisschen Mark, Kandinsky oder Monet angucken", das machen doch schon Schüler und Schülerinnen in der Grundschule.
Ich habe im Laufe der Zeit fünf Studienfächer belegt, nicht alle zur gleichen Zeit, das schafft der größte Streber kaum. Nebenher benötigt man Sprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Latein vielleicht noch Niederländisch und Altgriechisch. Das war's dann erstmal.
Ach ja, und wem das zu lebensfern sein sollte, der ist eben kein passender Partner für eine Kunsthistorikerin.
w
 
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  • #47
#45
Danke für deinen Beitrag und die Richtigstellung.
Man sollte die Arbeitsblätter für Berufskunde öfter in "Bild" oder Lotto Totto Rennquintett abdrucken. Dann wüssten die um ihr Vermögen besorgten Herren auf diesem Portal womit sie es zu tun haben.

Liebe FS

es gibt doch auch gerade in der Gegenwart Betonskulpturen in der Grösse ganzer Häuser.
Ich stelle mir die Kooperation eines michelangelesk gebauten Betonbauers und einer botticellihaften Kunsthistorikerin eigentlich ganz befruchtend vor. Ich meine natürlich die Kunst betreffend, ähem.
 
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  • #48
Bei solchen Fragestellungen stellen sich echt alle Nackenhaare auf... Ich war mit 21 Jahren noch in der Ausbildung zur Hotelfachfrau und mit einem 30-jährigen Akademiker (Dipl. Ing. + Dipl. Kfm.) zusammen.Irgendwann haute er einen Spruch raus: "Für jemanden, der nicht studiert hat, bist Du ganz schön clever...!"
Das hatte gesessen. Inzwischen sind wir nicht mehr zusammen, ich verdiene fast doppelt so viel wie er und habe berufsbegleitend studiert.
Ich denke, jeder Mensch hat Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Talente, Leidenschaften und Passionen.
Eine Beziehungsfähigkeit vom Job abhängig zu machen, halte ich für absoltuen Schwachsinn.
Wie viele Ehen und Familien gibt es, in denen beide mal studiert haben und sie nun seit 18 Jahren zu Hause sitzt und die Kinder und den Haushalt macht?
Ich denke, dass in solchen Familien sicherlich nicht auf ausschließlich hohem intellektuellen Niveau kommuniziert wird. Da gehts um Hausaufgaben, Gartenarbeit, Familienereignisse, Urlaub, Liebeskummer und ich weiß nicht, was sonst noch.
Gespräche, zu denen ich -trotz inzwischen eines akademischen Ablusses- nichts sinnvolles beitragen kann.
Und ehrlich gesagt, mir ist jemand, der seinen Job mit Leidenschaft und aus Überzeugung ausübt 1000mal lieber als einer, der ein Dr.Dr. ist und keine Ahnung hat, was er da eigentlich den ganzen Tag wofür tut.
Nö.
 
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  • #49
Danke für deinen Beitrag und die Richtigstellung.
Man sollte die Arbeitsblätter für Berufskunde öfter in "Bild" oder Lotto Totto Rennquintett abdrucken. Dann wüssten die um ihr Vermögen besorgten Herren auf diesem Portal womit sie es zu tun haben:

Ich glaube, für Deinen Beitrag brauche ich eine Übersetzung!

Die FS fühlt sich zu gut oder zu gebildet für einen Betonbauer, was sie selber verdient ist der Dame ja total egal. Man kann sicher in jedem Beruf Geld machen, wenn man Glück hat und sehr gut ist - man kann aber auch in jedem Beruf ein Genie sein und der totale Überflieger.

Die FS hat halt für sich den Anspruch, ihr steht ein anderer Mann zu und nicht einer mit einem minderwertigem Job. Gut die Meinung kann und darf sie gerne haben. Ein Mann kann und darf aber genauso sich eine Frau mit Geld wünschen und da schaut die FS sicher in die Röhre.
 
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  • #50
...mit einem 30-jährigen Akademiker (Dipl. Ing. + Dipl. Kfm.) zusammen.

Das hatte gesessen. Inzwischen sind wir nicht mehr zusammen, ich verdiene fast doppelt so viel wie er und habe berufsbegleitend studiert.

Ich habe im Freundeskreis auch den "self made man", der mit simpler Lehrausbildung inzwischen eine angesehene Baufirma mit diversen angestellten Ingenieuren und Dipl. Kaufleuten besitzt ...oder bei der vorletzten Firemen Weihnachtsfeier die Master-Supervisorin einer großen Event und Catering Agentur kennengelernt, die mal nur Floristin gelernt hat....

Doch wieviele Bruchteile eines Promille machen sie aus?

Für die praktische Fragestellung ob up oder down dating vollkommen irrelevant!

m43
 
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  • #51
Hier die FS:
Lasst das "Kunst" in Kunsthistorikerin weg, dann habt Ihr den Beruf.
Die Antworten waren schon interessant, danke, auch wenn die wenigsten die Fragestellung tatsächlich erfasst haben. Ich kann Bildung und Charakter durchaus voneinander unterscheiden, zudem werte ich den 'Betonbauer' nicht ab, sondern wollte eher dessen Intention versuchen zu verstehen, solch eine Partnerschaft eingehen zu wollen.
Weiterhin verfüge ich bereits über einen "Brotberuf", bin nicht das verwöhnte Töchterchen aus reichem Hause und bin vom Verdienst des potentiellen Partners nicht abhängig. Und ja, ich möchte mit einem Partner auch reden.
 
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  • #52
sondern wollte eher dessen Intention versuchen zu verstehen, solch eine Partnerschaft eingehen zu wollen.

Nun ja, der "Betonbauer" hat zur Geisteswissenschaft eine Einstellung wie der Blinde zur Farbe: er weiß einfach gar nicht, daß da etwas ist, das außerhalb seines Horizontes liegt. Deshalb kann er sich eine solche Partnerschaft durchaus vorstellen, nach dem Motto: gut, soll sie halt ab und zu mal ins Museum gehen, wenn sie unbedingt will. Ich gehe derweilen halt zum Fußball.
 
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