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Gast

  • #31
3. Das Wichtigste: Männer wollen Probleme LÖSEN.
Und das kommt bei manchen Frauen gar nicht gut, denn echte, konstruktive Lösungsvorschläge sind durchaus unerwünscht, was ein Mann sehr schnell daran merkt, daß von ihr ein wirsches "hab ich schon versucht" zurückkommt: wäre sie wirklich an einer Lösungsfindung interessiert, würde sie ihm das von Anfang an vermitteln - allein schon, damit er sich nicht so belämmert fühlt.

Wahrscheinlich geht es ihr um die Bestätigung, daß er genauso vorgehen würde wie sie es schon erfolglos versucht hat. Und damit das auch zuverlässig passiert, hält sie wichtige Informationen zurück.

Beispiel: "mit meinem Gehaltszettel stimmt was nicht, was soll ich tun?" - "Na, ins Lohnbüro gehen und fragen!" - "Hab ich schon." - "Ja, und was sagen die?" - "Daß ich zum Chef gehen soll." - "Ja, dann geh halt zum Chef." - "War ich auch schon" usw. usw.

Solche Dialoge sind nicht wirklich ersprießlich und führen letztlich dazu, daß der Mann sich aus der Lösungsfindung heraushält, denn bevor man wiederholt etwas Falsches sagt ... siehe oben.
 
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Gast

  • #32
Solche Dialoge sind nicht wirklich ersprießlich und führen letztlich dazu, daß der Mann sich aus der Lösungsfindung heraushält, denn bevor man wiederholt etwas Falsches sagt ... siehe oben.
Ich empfehle: Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus, ein super Buch. Da wird genau erklärt, warum viele Männer, nicht alle, so kommunizieren und warum Frauen oft anders kommunzieren. Wir können nichts dafür, die Männer auch nicht.

Aber wir haben selbstverständlich die Macht zu lernen, die Gegenseite besser zu verstehen, uns besser der Gegenseite anzupassen, mit mehr Verständnis zu reagieren und uns selber zu hinterfragen. Männer machen das eh nicht gerne, sondern verhalten sich dann lieber kindisch, indem sie einfach gar nichts mehr sagen. Das zählt u.a. auch zu einem passiv-aggressiven Verhaltenstyp. Könnt ja mal danach googlen.

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Gast

  • #33
ich (w) denke, dass sich einfach kein Mann wirklich dafür interessiert, wie es einer Frau geht. Auch dann nicht, wenn er sie sehr gerne hat. Für ihn selbst ist klar, dass er sämtliche Probleme und Gefühle ganz mit sich alleine abmacht. Deshalb will er, dass die Frau das auch so macht. Was sie nicht kann. Eine Frau sucht immer den Dialog, wenn sie etwas nicht versteht oder sich mit etwas unwohl fühlt. Ein Mann nicht. Deshalb gibt es auch mehr männliche Selbstmörder als weibliche, weil dieser Umgang mit Gefühlsdingen/ Problemen/ Fragen so "effektiv" ist! -
 
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Gast

  • #34
"Ich habe keine Gefühle mehr für dich" ist doch eine klare Aussage. Falls Du nach dem Warum für den Gefühlsverlust gefragt hast: Entweder mag ers es nicht sagen, weil er Dich nicht verletzen möchte - oder er weiß es wirklich nicht.
Ich als Frau kann selbst oft nicht sagen, warum ich nichts mehr für einen Mann empfinde.
Klar, aber nicht, wenn man eine Woche davor noch als zukünftige Ehefrau vorgestellt wurde. Den Teil bitte nicht überlesen! ;)
 
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Gast

  • #35
Und das kommt bei manchen Frauen gar nicht gut, denn echte, konstruktive Lösungsvorschläge sind durchaus unerwünscht, was ein Mann sehr schnell daran merkt, daß von ihr ein wirsches "hab ich schon versucht" zurückkommt: wäre sie wirklich an einer Lösungsfindung interessiert, würde sie ihm das von Anfang an vermitteln - allein schon, damit er sich nicht so belämmert fühlt.
Dieses Problem von Problem lösen wollen und einfach nur einen Zuhörer haben, iwrd im Buch "Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus" ausführlich erläutert und auch verständnisvoll beschrieben. Wenn auch nur dieser Teil auch von Männern gelesen werden würde, dann könnten vielleicht ein paar Männer mehr Antworten geben, ohne sich gleich so angegriffen zu fühlen.

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Gast

  • #36
ich (w) denke, dass sich einfach kein Mann wirklich dafür interessiert, wie es einer Frau geht. Auch dann nicht, wenn er sie sehr gerne hat. Für ihn selbst ist klar, dass er sämtliche Probleme und Gefühle ganz mit sich alleine abmacht. Deshalb will er, dass die Frau das auch so macht. Was sie nicht kann. Eine Frau sucht immer den Dialog, wenn sie etwas nicht versteht oder sich mit etwas unwohl fühlt. Ein Mann nicht. Deshalb gibt es auch mehr männliche Selbstmörder als weibliche, weil dieser Umgang mit Gefühlsdingen/ Problemen/ Fragen so "effektiv" ist! -
Wir Frauen sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass es einige Männer gibt, die das längst verstanden haben, dass Frauen anders ticken, denken und reden als Männer und beide Seiten dafür nichts können. Wir sollten nur die Gegenseite besser kennenlernen und die Andersartigkeit besser in das eigene Verhalten integrieren. Dann läuft auch die Kommunikation besser.
w
 
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Gast

  • #37
...der Gegenseite anzupassen, mit mehr Verständnis zu reagieren und uns selber zu hinterfragen. Männer machen das eh nicht gerne, sondern verhalten sich dann lieber kindisch
Inwiefern muß jemand, der klar kommuniziert, sich selbst hinterfragen? Und wie soll dieses Anpassen an die Gegenseite denn aussehen? Ich schätze und fürchte, ein ohnehin unklarer Stil wird umso verworrener, je verständnisvoller der Gesprächspartner damit umzugehen versucht - und dann wird es richtig kritisch, weil der eigentliche Gesprächsinhalt zunehmend in den Hintergrund tritt.
 
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Gast

  • #38
Wir Frauen sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass es einige Männer gibt, die das längst verstanden haben, dass Frauen anders ticken, denken und reden als Männer und beide Seiten dafür nichts können. Wir sollten nur die Gegenseite besser kennenlernen und die Andersartigkeit besser in das eigene Verhalten integrieren. Dann läuft auch die Kommunikation besser.
w
sorry, aber wenn mir jemand einfach keine Antwort gibt auf eine einfache, sehr klar formulierte Frage, dann gibt es eben KEINE Kommunikation mehr.

Ich bin gerade in einer Situation, wo meine Gefühle für jemanden ins negative umgeschlagen sind aus solchen Gründen. Er wird sehr bald wieder seine Ruhe vor mir haben.

Missachtung und Arroganze, "Es-Nicht-Nötig-Haben", weil man ein Mann ist - Vielen Dank! Mit mir nicht mehr.

Die FS
 
  • #39
Da möchte ich doch mal eine Lanze für die Männer brechen..... und ihnen danach in den Hintern treten :)

Die o.g. Fragen und die Gespräche mit einer Frau dazu sind meist sehr emotional geprägt. Das macht die Sache für uns Männer häufig schwierig. Eine Frau redet häufig über ihre Gefühle -meist mit Freundinnen. Bei uns Männern geschieht das nur sehr selten. Selbst mit dem besten Freund redet man i.d.R. nur sehr wenig, wenn überhaupt, über die eigenen Gefühle. Das führt dazu das für uns Männer häufig die Partnerin die einzige Person ist der wir uns überhaupt öffnen könnten. Mangels Erfahrung darin fällt uns das dann natürlich schwer.
Dazu kommt noch der Umstand das von einem Mann erwartet wird das er der Starke ist, der Fels in der Brandung, die Schulter zum Anlehnen. Es ist für uns Männer also eine Gratwanderung.... zeigen wir zuviel Gefühl sind wir schwache Waschlappen (ich erinnere an den Thread "Mein Mann jammert ständig" hier im Forum), zeigen wir zu wenig Gefühl wirken wir kalt und herzlos. Es ist nicht leicht dort die richtige Balance zu treffen und viele Männer gehen den Weg "Lieber weniger zeigen als ein Waschlappen sein".

Von daher bitte ich um ein wenig Nachsicht von der Damenwelt. Wenn euer Mann nur wenig von sich preisgibt versucht nicht es mit direkten Fragen herauszukitzeln - das hat meist den Effekt das Mann sich verschließt. Schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre in der es Ihm leichter fällt sich zu öffnen indem ihr ihm zeigt das es in Ordnung ist wenn er seinen Panzer einmal ablegt.


Nun zum Tritt:
Ich finde es schon erstaunlich das hier Männer Ü30 schreiben das sie mit solchen Fragen wie "Welches Kleid soll ich anziehen?" u.ä. schon überfordert sind. Mittlerweile sollte sich doch herumgesprochen haben das bei einer Frau auf eine Frage nicht unbedingt eine "Problemlöserantwort" gefordert ist. Wenn ihr euch ein neues Handy kauft lernt ihr doch auch es zu verstehen. Denselben Ehrgeiz solltet ihr dann auch bei der Frau eures Herzens aufbringen können.
Frauen kommunizieren nun einmal anders und häufig auch aus anderen Gründen. Hat Mann das erst einmal begriffen ist es garnicht mehr so schwer - es ist dann sogar sehr interessant sich auf diese Weise zu unterhalten, wie ich finde.
Ich schließe mich der Buchempfehlung von Gast #34 an. Darüberhinaus gibt es noch jede Menge anderer Quellen - Mann muss nur gewillt sein etwas zu lernen.

[quote="Gast #36]Inwiefern muß jemand, der klar kommuniziert, sich selbst hinterfragen?[/quote]
Da liegt schon der Fehler: Was für dich "klar kommuniziert" ist, muss für eine Frau nicht zutreffen. Es geht hier nicht um richtig oder falsch, sondern um so oder so. Aussagen von uns Männern sind für Frauen genauso häufig unverständlich oder nicht nachzuvollziehen.

M41
 
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Gast

  • #40
FS @ #38

dieser Beitrag tröstet mich zwar ein wenig. Trotzdem denke ich, es müsste doch wirklich jedem klar sein, auch jedem Mann, dass es eine Unhöflichkeit und eine Missachtung ist, wenn man wichtige, essentielle Fragen ignoriert.
 
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Gast

  • #41
Aussagen von uns Männern sind für Frauen genauso häufig unverständlich oder nicht nachzuvollziehen.
Das hat meiner Meinung nach damit zu tun, daß Frauen ein selektives Gehör haben: was sie nicht hören wollen oder was ihnen unverständlich ist, filtern sie einfach weg. Männer im übrigen auch, aber eben anders. Der fragmentarische Rest wird dann aus unterschiedlichen Elementen wieder zu einer Aussage ergänzt, die aber mit der ursprünglichen nicht mehr viel zu tun hat.

Wir hatten oben das Beispiel "du hast mir etwas versprochen, und jetzt tust du es nicht, also hast du mich damals angelogen." Wenn man genau hinsieht, hat der Mann etwas ganz anderes versprochen, nämlich: WENN er den Auftrag bekommt, wird von dem Geld eine schöne Reise gebucht. Er hat nicht versprochen, DASS er ihn bekommt. Liegt ja nicht in seiner Macht. Das hört die Frau aber nicht, weil ihr die kaufmännische Welt von Angebot und Auftragsvergabe nicht vertraut ist.

Bei der Frau bleibt hängen: Auftrag bekommen (und zwar noch am gleichen oder spätestens am nächsten Tag), Geld kassieren (Kunden zahlen ja immer sofort), Reise buchen. Keine Reise? Versprechen gebrochen, der Schuft.

Beim Mann bleibt aus demselben Gespräch hängen: kein Auftrag, schade, vorerst keine Reise. Vielleicht beim nächsten Kunden, meine Frau wird sich freuen, weil Versprechen gehalten.
 
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Gast

  • #42
es müsste doch wirklich jedem klar sein, auch jedem Mann, dass es eine Unhöflichkeit und eine Missachtung ist, wenn man wichtige, essentielle Fragen ignoriert.
Da haben wir doch schon wieder den Unterschied! Was die Frau als wichtig und essentiell einstuft, kann für den Mann eine Lappalie sein, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt. Erst recht nicht, wenn gerade viel wichtigere und drängendere Fragen anstehen. Man kann halt, wenn in einer halben Stunde der Besuch vor der Tür steht und die Wohnung aber noch nicht aufgeräumt ist, keine Zeit mit Diskussionen darüber verlieren, ob "sie" sich von "ihm" noch genügend begehrt fühlt.
 
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Gast

  • #43
Da haben wir doch schon wieder den Unterschied! Was die Frau als wichtig und essentiell einstuft, kann für den Mann eine Lappalie sein, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt. Erst recht nicht, wenn gerade viel wichtigere und drängendere Fragen anstehen. Man kann halt, wenn in einer halben Stunde der Besuch vor der Tür steht und die Wohnung aber noch nicht aufgeräumt ist, keine Zeit mit Diskussionen darüber verlieren, ob "sie" sich von "ihm" noch genügend begehrt fühlt.
Dann kann man sagen, dass man die Diskussion gerne später führen möchte. Ob es für den Mann eine Lappalie ist, spielt aber insgesamt keine Rolle. Wenn der Partnerin ein Thema wichtig ist, ist es für jeden sozial normalen Menschen klar, dass es auch für ihn wichtig ist, die Sache aus der Welt zu schaffen. Das gilt für beide Seiten.

Entschuldigung, aber eine Beziehung zwischen zwei Menschen setzt voraus, dass man ernst nimmt, was den anderen beschäftigt. "Mir ist das aber jetzt unwichtig", das geht einfach nicht. Damiot übergeht man die Gefühle der Partnerin. Ich würde mir so etwas nicht mehr bieten lassen.
 
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Gast

  • #44
Da haben wir doch schon wieder den Unterschied! Was die Frau als wichtig und essentiell einstuft, kann für den Mann eine Lappalie sein, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt. Erst recht nicht, wenn gerade viel wichtigere und drängendere Fragen anstehen. Man kann halt, wenn in einer halben Stunde der Besuch vor der Tür steht und die Wohnung aber noch nicht aufgeräumt ist, keine Zeit mit Diskussionen darüber verlieren, ob "sie" sich von "ihm" noch genügend begehrt fühlt.
Das ist ein unsachliches Beispiel, weil es verallgemeinert wird und wenn Mann die unaufgeräumte Wohnung stört, dann soll er doch anfange nmit handeln, anstatt mit der Frau zu diskutieren. Hier sollte Mann nicht reden, sondern handeln, also anfangen aufzuräumen. Hopp Hopp, warum nicht gleich so. Wie konnte er es auch zulassen, dass die Wohnung so unaufgeräumt ist? Hat er keine Hände zum selber aufräumen?

Richtig, andersherum kann es aber auch sein, was für den Mann wichtig ist, kann für die Frau Lappalie sein. Und nun? Wer hat mehr Recht?
 
  • #45
Da haben wir doch schon wieder den Unterschied! Was die Frau als wichtig und essentiell einstuft, kann für den Mann eine Lappalie sein, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt. Erst recht nicht, wenn gerade viel wichtigere und drängendere Fragen anstehen. Man kann halt, wenn in einer halben Stunde der Besuch vor der Tür steht und die Wohnung aber noch nicht aufgeräumt ist, keine Zeit mit Diskussionen darüber verlieren, ob "sie" sich von "ihm" noch genügend begehrt fühlt.
Auch wenn etwas für den Mann eine Lapalie zu sein scheint gehört es in einer Partnerschaft dazu das man die Anliegen des anderen ernst nimmt. Was wichtig ist und was nicht hängt davon ab was der Sache für ein Stellenwert beigemessen wird - das ist nicht objektiv zu endscheiden.

Das Beispiel mit dem Besuch ist gut. Aus Erfahrung kann ich dir sagen: Ja, es ist ein unpassender Zeitpunkt. Ich weiß aber auch das man sich in dem Moment die Zeit nehmen sollte um mit der Partnerin zu sprechen - sonst hast du den ganzen Abend über eine schwarze Wolke über dem Tisch schweben und danach gibts noch mehr Ärger.

Wir Männer müssen die Frauen nicht immer verstehen. Das ist häufig auch nicht möglich da wir die Denkweise nicht nachvollziehen können. Aber wir müssen ihre Sicht der Dinge respektieren.
 
  • #46
[...]
Entschuldigung, aber eine Beziehung zwischen zwei Menschen setzt voraus, dass man ernst nimmt, was den anderen beschäftigt. "Mir ist das aber jetzt unwichtig", das geht einfach nicht. Damiot übergeht man die Gefühle der Partnerin. Ich würde mir so etwas nicht mehr bieten lassen.
das sind dann die vielgerühmten "Gemeinsamkeiten" und die "gemeinsame" Wellenlänge..die entweder da ist oder fehlt.. Wenn mir jemand mit Nichtigkeiten ankommt und dann auch noch als "Druckverstärker" seine "verletzten Gefühle" mit reinmischt wenn irgendwas dringendes und wichtiges ansteht dann gibt's ganz kurz ein "mit Sicherheit nicht jetzt".. und das wars.. wenn das häufiger Vorkommt oder sogar zum Streit führt, dann ist die Frau nicht lange meine Partnerin weil ich dann was falsch bei der Auswahl gemacht habe.. Der Wertekanon muss grob stimmen..
 
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Gast

  • #47
Es ist ja nicht nur das man häufig aneinander vorbei kommuniziert, bzw das der Zeitpunkt nicht paßt (siehe oben "Besuch"), sondern daß die Prioritäten, ich (m) sag' mal, anders gesetzt werden.
Bsp: Ich fahre einmal die Woche zu meiner Mutter und repariere teilweise Sachen am Haus.
Irgendwann Ende des Jahres hatte ich nur 1 h Zeit. Es standen 2 Reparaturen an:
1. Eine Tür streichen.
2. Das Dach provisorisch abdichten, weils reingeregnet hatte und kein Dachdecker Zeit hatte.

Jeder Mann hätte hätte Prio auf 2. gesetzt, da sonst die Bausubstanz Schaden nimmt und es dann richtig teuer wird.
Meine Mutter wollte aber die Tür gestrichen haben, weil am Tag danach ihre Freundinnen zum Kaffee kamen.

Ich habe einen sehr techn. Beruf, der viel mit Logik zu tun hat und habe es deshalb bei solchen Gedankengängen noch schwerer dem zu folgen...

Und ratet mal wer sich durchgesetzt hat ? (damit ich meine Ruhe hatte).
 
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Gast

  • #48
das sind dann die vielgerühmten "Gemeinsamkeiten" und die "gemeinsame" Wellenlänge..die entweder da ist oder fehlt.. Wenn mir jemand mit Nichtigkeiten ankommt und dann auch noch als "Druckverstärker" seine "verletzten Gefühle" mit reinmischt wenn irgendwas dringendes und wichtiges ansteht dann gibt's ganz kurz ein "mit Sicherheit nicht jetzt".. und das wars.. wenn das häufiger Vorkommt oder sogar zum Streit führt, dann ist die Frau nicht lange meine Partnerin weil ich dann was falsch bei der Auswahl gemacht habe.. Der Wertekanon muss grob stimmen..
Ja, und der Wertekanon stimmt bei einigen schon bei dieser Ansicht bezüglich Konfliktverhalten nicht überein. Für mich (w) ist es überhaupt kein Problem, mit einem Menschen umgehen zu können, der mal eine Sache anders sieht als ich oder andere Prioritäten hat. Danach brauche ich einen Partner absolut nicht auszuwählen.

Wichtig ist dagegen die Kommunikationsweise und Empathiefähigkeit. Wer "verletzte Gefühle" perse als Druckverstärker bezeichnet, mit dem würde ich mich gar nicht erst einlassen. Das löst bei mir emotional schon eine tiefe und komplette Sperre aus, wenn ich so etwas nur lese oder höre. Aber es gibt ja andere.

Klarstellen möchte ich aber, dass eine unterschiedliche Auffassung zu bestimmten Wichtigkeiten für Menschen, die mit Konflikten und anderen Dekn- und Fühlweisen umgehen können, keine Rolle bei der Auswahl spielt. Vielleicht lehne ich aus diesem Grunde die "vielgerühmten Gemeinsamkeiten" bei der Partnersuche ab: Wenn ich Gefühle für jemanden habe und er in der Lage ist, meine Gefühle mit Respekt zu behandeln (dazu zählt für mich persönlich, dass Ausdrücke wie Druckverstärker für Gefühle nicht in seinem aktiven Sprachsatz vorhanden sind), dann spielt es keine Rolle, ob er mal ein Gespräch vertagt, dass er dennoch ernst nimmt, oder dass ihm mal etwas anderes wichtiger ist als mir.
 
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Gast

  • #49
Weil es solchen Männern völlig egal ist was sie denkt, fühlt und will.
Er hatte was er wollte und das reicht......
w
Genau, die triebgesteuerten Männer sind wieder schuld.....
Was soll man(n) denn auf die Frage "Warum hast Du Zweifel an unserer Beziehung ?" sagen ?
Ist eher so wie der Klassiker "Bin ich zu dick ?".

Das ist so, als würde man als Mann ohne trifftigen Grund fragen: "Ist das Kind von mir ?"
oder
"Findest Du meinen Chef männlicher als mich ?" (Doppelt so großes Auto, 2,00m, durchtrainiert, markantes Kinn, Alphatier). Was soll Frau da ehrlich antworten ?

Die Fragen sind vergleichbar: In der jeweils ersten wird etwas unbewiesenes unterstellt, was sich aber nur schwer widerlegen läßt, und in der jeweils zweiten wird einfach nur eine Falle gestellt

Das ist so als müßte ein Atheist einem Gläubigen beweisen, daß es Gott nicht geben kann...
Kein Mann würde solche Fangfragen stellen und das ist das Gemeine...
 
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Gast

  • #50
Kein Mann würde solche Fangfragen stellen und das ist das Gemeine...
Genau darum geht es auch. Daß es in einer Beziehung nicht immer harmonisch zugeht und man hin und wieder auch mal aneinander gerät, steht außer Frage. Der Auseinandersetzung durch Ignorieren essentieller Fragen aus dem Weg gehen wäre kein partnerschaftliches Verhalten.

Anders aber, wenn in der Frage schon die zwangsläufig falsche Antwort steckt. Weil sie nämlich so gestellt wird, daß es halt nur falsche Antworten geben kann. Wenn eine Frau so drauf ist, daß sie jedwede Entscheidung des Mannes als Abwertung des Alternativvorschlags sieht und ihm das übel nimmt ("ach, das andere gefällt dir wohl nicht?"), oder sich prinzipiell für die abgelehnte Variante entscheidet ("das rote gefällt dir besser? Ich möchte aber lieber das schwarze!"), dann bleibt dem Mann letztlich nichts anderes übrig als die zwangsläufig folgende Auseinandersetzung abzuwehren, indem er es von vorneherein vermeidet, ihr durch seine Antwort die Munition dafür zu liefern.
 
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Gast

  • #51
Wenn eine Frau so drauf ist, daß sie jedwede Entscheidung des Mannes als Abwertung des Alternativvorschlags sieht und ihm das übel nimmt ("ach, das andere gefällt dir wohl nicht?"), oder sich prinzipiell für die abgelehnte Variante entscheidet ("das rote gefällt dir besser? Ich möchte aber lieber das schwarze!"), dann bleibt dem Mann letztlich nichts anderes übrig als die zwangsläufig folgende Auseinandersetzung abzuwehren, indem er es von vorneherein vermeidet, ihr durch seine Antwort die Munition dafür zu liefern.
Das ist doch nicht der richtige Weg. Gerade dann sollte der Mann einmal hinterfragen, worum es ihr geht, und warum sie es macht. Da steckt ein tieferes Problem hinter, das ständig an die Oberfläche klopft und evtl. später, nach vielen abgewehrten Auseinandersetzungen, zum Ende der Beziehung führt. Hört euch doch Frauen an, und wie unsicher und unzufrieden manche bezüglich ihren Beziehungen sind.

Ich verstehe gar nicht, warum man so etwas nicht anspricht und hinterfragt, warum die Frau solche Fragen stellt. Wenn dann herauskommt, dass sie manchmal einfach schlechte Laune hat und nicht weiter darüber nachdenkt, kann er immer noch zu dem Schluss kommen, dass er in so einem Moment versucht, eine tiefere Auseinandersetzung zu vermeiden und locker zu reagieren.

Ich weiß aber, dass das in vielen Fällen nicht der Fall ist! Wenn solche Zickereien überhand nehmen, kann das ein deutliches Anzeichen für Unzufriedenheit sein, die über kurz oder lang zum Ende führt - von der Seite der Frau aus.