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  • #31
diese entscheidung nimmt dir keiner ab und allen die sagen: ich wollte nie kinder.....glaube ich (ehrlich gesagt) nicht so ganz.

ausserdem: was es bedeutet ein kind zu haben, kann wirklich nur nachempfinden wer eines hat.

menschen die sagen "ich mag keine kinder" sollte man daran erinnern "auch du warst mal kind".
 
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  • #32
Ich finde es psychisch sehr bedenklich, dieses oder jenes zu bereuen was man/frau im Leben gemacht oder nicht gemacht hat ohne jemanden anderen willentlich zu schaden. Paare ohne Kinder sind genauso glücklich wie solche mit Kindern.
 
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  • #33
Ich würde sagen, man muss mit den negativen Konsequenzen später klar kommen und sich schon möglichst früh dagegen wappnen, dass man es eben nicht bereuen muss. Solche Leute habe ich auch im Bekanntenkreis und die sind eben extrem am Geld anhäufen, damit sie sich später problemlos in ein Seniorenheim einkaufen können. Wenn man alt ist, bekommt man eben nur Unterstützung durch Familie und somit Kinder. Die nehmen einem zunächst die wichtigsten Hürden ab und man muss einfach erst in der Endphase des Lebens fremde Hilfe annehmen. Kinderlose hingegen brauchen sofort fremde Hilfe, wenn sie alleine da stehen.
 
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  • #34
Hallo, ich bin 31 und denke ich habe schon immer den Wunsch nach Kindern gehabt. Jetzt bin ich verheiratet, hab einen tollen Mann und Angst vor der Courage.

Ich kann sehr gut mit Kindern, fürchte aber die Schwangerschaft und die Babyzeit, weiter die eigene erhöhte Verletzlichkeit und um die eigenen Gesundheit.

An sich kann ich mir selbst beantworten, dass meine Ängste mich nicht führen sollten... aber ich kann nachvollziehen und mit meine nächtlichen Lektüre bekenne ich mich schuldig, dass man das Thema zu rationalisieren versucht.

Das Problem ist nur dass eine emotionale Entscheidung nicht rationalisiert werden kann ohne selbige zu verbiegen.

Kinder zu bekommen ist ein Lebenziel. Viele gleichwertige zur eigenen Familie kenne ich nicht. Meine Karriere knüpft nur an meine Leistung, meine Familie an mir an.
 
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  • #35
Nein, ich habe es nicht eine Tag bereut. Es ist die schwierigste und die leichteste Entscheidung zugleich. Als Mutter wäre ich unglücklich geworden. Zum Glück war mein Hirn stärker als mein Hormonspiegel. Ich bin aber trotzdem ein Familienmensch und meine Nichten und Neffen sind regelmäßig bei uns im Gästezimmer über das Wochenende. Ich freue mich wenn sie kommen und dann auch wieder gehen. Viele Ehen im Umfeld sind zerbrochen oder in einem schlechten Zustand. Sie bleiben auch wegen der Kinder zusammen. Aber es gibt auch glückliche Familien. ;-))
 
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  • #36
Ich würde sagen, man muss mit den negativen Konsequenzen später klar kommen und sich schon möglichst früh dagegen wappnen, dass man es eben nicht bereuen muss. Solche Leute habe ich auch im Bekanntenkreis und die sind eben extrem am Geld anhäufen, damit sie sich später problemlos in ein Seniorenheim einkaufen können. Wenn man alt ist, bekommt man eben nur Unterstützung durch Familie und somit Kinder. Die nehmen einem zunächst die wichtigsten Hürden ab und man muss einfach erst in der Endphase des Lebens fremde Hilfe annehmen. Kinderlose hingegen brauchen sofort fremde Hilfe, wenn sie alleine da stehen.
Es gibt drei Paare im Bekanntenkreis. Die Kinder sind lange aus dem Haus und haben teilweise auch Familie. Aber von Unterstüzung keine Spur. Die Eltern werden lästig und es gibt nur noch die Pflichtanrufe. Es werden Garten- und Küchenhilfen gefunden, aber selbt wird nicht mit angepackt oder selten. Finazielle Unterstütung gibt es auch nicht. Die Rechnung geht also nicht immer auf, wenn man denkt die Kinder unterstützen einen im Alter.
 
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  • #37
ich hatte eine sehr unglückliche Kindheit mit sehr vielen schlimmen seelischen Verletzungen. Ich hatte noch nie einen Wunsch, selbst Kinder zu bekommen.
Es gibt Kinder, die ich gerne mag, und es gibt Kinder, die mir nicht sympathisch sind - genau wie Erwachsene.
Da ich selbst eine furchtbare Familie hatte/habe und so grauenhaft behandelt wurde, ist es sicherlich gar kein Wunder - und reiner Selbstschutz - wenn ich selbst nie den Wunsch nach einer ähnlichen Konstellation - Vater, Mutter, Kind(er) verspürt habe.
Ich habe es bis heute niemals bereut, kein eigenes Kind bekommen zu haben. Es gab immerhin ein paar andere Wünsche die ich hatte und die ich mir erfüllen konnte (und damit sind keine kostspieligen Wünsche gemeint).
w Ende 40
 
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  • #38
Sofern du nicht das Märchen von der total autonomen Heldin glaubst brauchst du zum Kind zeugen und Kind erziehen einen Mann an deiner Seite. Den jedoch musst du erstmal glücklich finden.
Eventuell kommen viele Männer, aber keiner davon hat das Potential zum Vater oder ist aus psychischen Gründen ausserstande dieser Rolle gerecht zu werden.
Tja. Das geht ganz schnell, auch ohne bewusstes Nein. Ihc kenen auch keine Frau die so was fest plant. Sprüche wie "ich will absolut keine" kommen meist von sehr jungen Frauen.
 
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  • #39
Also ich kenne nur Frauen, aber auch Männer, die es im Nachhinein bereut haben.
Ich kenne sogar Männer um die 60, die es im Nachhinein bereut haben, niemals eine Frau geheiratet zu haben.
Ja, die meisten Frauen, zumindest die, die ich kenne bereuen es. Im Alter sind Kinder immer noch ein zentraler Punkt im Leben, dazu kommen irgendwann Enkelkinder, wenn man Glück hat.
Ich verstehe Leute, die sich gegen Kinder entscheiden schon, aber ich kenne nur die Freundinnen meiner Mutter um die 50-65 und die bereuen es alle irgendwie.
Dann habe ich selber noch einige Freundinnen, die alle irgendwann man Familie wollten, aber der richtige Mann irgendwie nie da war oder die berufliche Situation nicht passte oder irgendwann klappte es nicht mehr.
Ich kenne Männer, die gute Beziehungen mit 35 hatten und sich zu jung für Kinder fühlten, die Beziehung zerbrach und mit Anfang Mitte 40 lernen sie einfach keine Frau mehr kennen, die Kinder mit ihnen will - entweder zu jung und sie will noch nicht(oder nicht mit ihm) oder sie hat schon Kinder oder sie ist in Torschlusspanik und das wollen die Männer auch nicht. Kenne einige wohlsituierte Männer Anfang Mitte 40, die es wohl nicht mehr auf die Reihe kriegen, weil es nicht passt mit einer richtigen Beziehung.
Auch die Männer haben mir in ruhigen Momenten schon gesagt, dass sie es bereuen, dass sie nicht früher Kinder bekommen haben und dass sie auch gar nicht so alte Väter sein wollten, die sind zur Zeit in meinem Bekanntenkreis die traurigsten - nach außen Party und junge Mädels, aber innerlich traurig und leer.
Allerdings kenne ich wenige, die sich wirklich bewusst gegen Kinder entschieden haben - es passte eben oft nicht so recht ins Leben und plötzlich war es zu spät.
Ich denke, wer sich wirklich bewusst dagegen entscheidet, der hat vielleicht manchmal das Gefühl etwas verpasst zu haben, weiß aber, dass die Entscheidung für ihn/sie richtig war.
Klar kann man auch ohne Kinder glücklich werden, aber dafür hat man eben nie eine eigene Familie.

w,40
 
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  • #40
Ich habe schon häufiger beobachtet, dass kinderlose Frauen anfangen, die Kinder anderer Leute zu "bemuttern". Auch bei mir hat, als ich Teenager war, mal eine Frau versucht, so etwas wie eine Mutterrolle für mich einzunehmen (Ratschläge geben, pychisch zu nahe treten, Erziehungsversuche).
So etwas finde ich nicht gut. Kinderlos = kinderlos. Das sollte man sich klar machen.

Meiner Beobachtung nach bereuen es viele - aber ich kenne auch ein Paar, das bewusst kinderlos lebt und eine sehr viel bessere Beziehung hat als viele "Elternpaare" (zumindest meiner Meinung nach).
 
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  • #41
Rückblickend kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, keine Kinder zu bekommen. Ich hatte auch nie einen Kinderwunsch, weder in der Jugend noch später, kann mich auch nicht erinnern, in der Kindheit Vater-Mutter-Kind gespielt zu haben o.ä.:) In allen meinen bisherigen, langjährigen Beziehungen war das auch nie ein Thema. Zudem passe ich bei der Verhütung höllisch auf, nehme die Pille auf die Std. genau ein, um jedes Risiko auszuschließen.
Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen zusammen und weiß, was heutzutage einem jungen Menschen alles abverlangt wird. Es wird eine Menge Druck ausgeübt, man muss auf Zack sein, um in unserer Gesellschaft mithalten zu können, muss unbedingt Leistung zeigen, ansonsten geht man ganz schnell unter. Ich habe das Leben immer als sehr schön und lebenswert, aber auch als schwer empfunden, war mir immer bewusst, dass man heute keine 100%ige Sicherheit mehr hat, weder im beruflichen Umfeld noch im privaten. Wahrscheinlich ist das der Grund.
 
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  • #42
Als Mann kann ich dir auf deine (an Frauen gerichtete) Frage keine Antwort geben. Aber aus meinem eigenen Leben will ich kurz erzählen: Ich habe eine Tochter (18 Monate), im Dezember kommt das zweite Mädchen. Natürlich ist es anstrengend: Kinder fordern viel Aufmerksamkeit ein! Man ist oft müde, genervt, gereizt usw. Ich kann dir nur raten: Ein Kind zieht man am besten in einer intakten, belastbaren Partnerschaft groß.

Trotzdem würde ich mich immer wieder für Kinder entscheiden! Ich bin nämlich unheimlich glücklich mit der Kleinen; sie bringt mich jeden Tag zum lachen. Und: Es ist faszinierend, mit einem Kind die Welt zu entdecken. O-Ton eines Geschäftspartners als er hörte ich werde Vater: "Nun wissen sie bald was "bedingungslose Liebe" bedeutet". Damals habe ich da müde drüber gelächelt, jetzt weiß ich er hatte recht. Nun ist es natürlich so: Ohne Kinder wüsste ich nicht, was ich verpasst hätte!

Letztens habe ich ein Interview gelesen mit dem 80-jährigen Historiker Arnulf Baring. Folgender Dialog hat sich mir eingeprägt: "Herr Baring, was ist der Sinn des Lebens?" - "Der Sinn des Lebens ist Leben weitergeben. Was haben Sie denn gedacht? Karriere?" Ich denke Herr Baring liegt richtig. Ein Kind zu erziehen heißt Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen und ohne diese Erfahrung fehlt etwas im Leben und einem Menschen fehlt die letzte Reife.
 
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  • #43
Ich liebe Kinder. Aber erst jetzt, wo ich etwas ruhiger und cooler geworden bin.
Ich bin nun 53 und freue mich, wenn meine Nichte (20), die zwar kein Kind mehr ist,
besucht.
Auch kleine Kinder finde ich unendlich süß - besonders so kleine Mädchen mit Zahnlücke und Zöpfchen.
Dann hab ich immer Lust, sie hübsch anzuziehen oder über ihre kleinen Sorgen mit ihnen zu sprechen und sie zu beraten ;-)
Aber ich weiß nicht, ob ich wirklich gerne eigene Kinder hätte, denn natürlich weiß ich, dass dazu noch etwas mehr gehört, als hübsche Kleidchen zu kaufen.

Manchmal denke ich allerdings, dass es doch schade ist, dass die Zeit, wo man zumindest die Entscheidung hat, Kinder zu bekommen, nun endgültig und unwiderruflich vorbei ist.
Das macht mich dann schon etwas traurig aber ich glaube, ich bin eher traurig über die "Vergänglichkeit des Seins" bin.
Irgendwann ist eben alles mal vorbei. Tja...
 
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  • #44
Also ich kenne nur Frauen, aber auch Männer, die es im Nachhinein bereut haben...
Was soll denn in Bezug auf Männer im Nachhinein heißen? Es geht doch sicherlich hier nicht um 80-Jährige. Für Kinder ist es nie zu spät. Und der Vorteil ist auch noch, das man auf diesem Wege auch (nachvollziehbare) Gründe hat, warum man eine weit jüngere Frau sucht, ohne dass einem dies negativ ausgelegt werden kann.
 
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  • #45
Hallo Fragesteller,

Kenne niemanden der sich bewusst "gegen" Kinder entschieden hätte.
Wozu sollte man etwas bereuen was nicht zu ändern ist ?
Die, die bereuen denken hauptsächlich daran dass von ihnen auf Erden nichts bleibt.
Fragt sich ob Goethe sich mehr über seine bleibenden dichterischen Werke freute
oder über seinen minderbegabten Sohnemann ? Auf einen Kampf gegen die Vergänglichkeit
mit Sperma und Eizelle brauchst du dich nicht einlassen. Das ist purer Selbstbetrug. Wenige freuen sich dass sie mal was vererben dürfen. Herr Baring hatte als Historiker massives Glück mit seinem Karriereverlauf in der alten BRD. Daher kann er gut was gegeneinander stellen was in sich kein Widerspruch ist.

Bleibt die Liebe zu einem Kind als einziger ernstzunehmender Grund.
Vater, Mutter können wir jeden Tag jemandem sein.
Die grösste Liebe ist die von der du dir selbst keine Vorteile erhoffen darfst.
Ich würde behaupten jemand der seine eigenen Kinder liebt hat mindestens einen Zugewinn
an persönlicher Lebensqualität, also ist es keine selbstlose Liebe, sondern eine gemischte.
 
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  • #46
ich glaube, wenn man bewusst keine Kinder wollte, obwohl man die Möglichkeit dazu hatte, bereut man es nicht. Bereuen tun es v.a. die Frauen, die zum richtigen Zeitpunkt nicht den richtigen Mann hatten und es dann irgendwann zu spät war. Vielleicht gibt es ab und an Momente, in denen man gerne Kinder hätte - zu Weihnachten, Ostern und anderen Familienfesten evtl. Vielleicht hätte man später auch gerne Enkel. Aber im großen und ganzen glaube ich nicht, dass frau es bereut.

w, 40, 2 Kinder
 
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  • #47
Ich bereue es nicht. Ich habe mich weder bewusst für noch gegen Kinder entschieden, es war halt kein ausgeprägter Wunsch nach Kindern da. Wir haben Hunde und Pferde, um die wir uns kümmern, das füllt uns völlig aus. Und genau das werde ich auch im Alter machen, wenn ich nicht mehr arbeiten muss. Dann habe ich mein eigenes Haus und Grundstück und kann mich um Tiere kümmern, die niemand haben will. Da das nur wenige tun, eine wirklich wichtige Aufgabe. Denn die meisten Eltern mit Kindern sehen den Menschen doch an erster Stelle. Die wenigsten kümmern sich um gequälte, misshandelte Tiere, die kein Zuhause haben. Denen ist das Leid der Tiere völlig egal. Und solche "Werte" werden dann eben (leider) auch an die eigenen Kinder vermittelt, die nächste Generation "mir egal wie es den Tieren geht" wächst heran. Von daher bin ich wirklich froh, eine sinnvolle Aufgabe gefunden zu haben. Ich persönlich finde, dass man seinen Kindern auch nicht zwangsläufig einen Gefallen tut, indem man sie in dieses Leben zwingt. Leben ist auch Leid, Trauer, Tod, Einsamkeit und Krankheit. Die Gesellschaft ist egoistisch, kalt, oberflächlich und brutal. Ein Kind kann jederzeit auf die schiefe Bahn geraten.Ich sehe gerade bei zwei Arbeitskolleginnen von mir, das eine Kind nimmt Drogen und die Eltern haben keinen Einfluss mehr. Das Kind der anderen Kollegin ist schwerkrank. Jahrelanges Leid durch die Krankheit, die Ehe zerbrochen, die Mutter völlig am Ende. Viele Eltern verlieren ihre Kinder durch einen Autounfall oder die Kinder werden Opfer von Gewaltverbrechen oder Mobbing in der Schule.

Ich kenne aber auch Eltern, die im Alter alleine dasitzen, weil die Kinder in einer anderen Stadt leben, oder sogar in einem anderen Land, oder die Kinder nur ihre Pflichtbesuche machen, spät wenn die Eltern gebrechlich werden, das "Problem" gerne anderen überlassen. Im Falle der Pflegebedürftigkeit ist es eigentlich ein Unding, dass die Eltern diese Bürde ihren Kindern aufzwingen! Auch weiß man nie, wie das Alter verlaufen wird. Manche sind bis ins hohe Alter fit und können alles alleine machen, für Einkäufe etc bekommt man auch Hilfe, wenn man sie gezielt sucht. Oder kann in einer WG zusammen leben. Vielleicht fällt man auch einfach nur tot um, mein Vater ist zb so gestorben. Kinder sollten ihre Eltern nicht pflegen müssen oder erleben, wie sie dahinsiechen. Das ist grausam! Man erlebt den Verfall der Eltern und das tut unendlich weh. Kinder sind einfach kein Garant für Hilfe im Alter. Eltern bitten ja auch meist nicht um Hilfe, sagen dann immer das sie schon klar kommen. Und selber hat man dann auch soviel um die Ohren, dass man mit dem eigenen Haushalt, dem Job und allem schon völlig ausgelastet ist,

Man kann auch ohne ein erfülltes Leben führen, denn es gibt noch andere Dinge im Leben, die einen erfüllen und glücklich machen können. Es wäre schrecklich wenn das nicht so wäre. Dann könnte sich ja jeder unfreiwillig Kinderlose gleich einen Strick nehmen.
 
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  • #48
Berufsbedingt habe ich mich bewußt gegen Kinder entschieden. Das ist mir auch leicht gefallen, da ich nie einen Wunsch nach eigenen Kindern gehegt habe.

Mich füllt mein Beruf aus, mein Partner erfordert meine Aufmerksamkeit und ich engagiere mich im Tierschutz. Auch das erfordert viel Zeit, Energie und Nerven. Da ist kein Platz für Kinder.

Und wer sagt, daß man im Alter nicht doch alleine, pflegebedüftig im Haus sitzt, weil die Kinder ganz woanders leben? Ich möchte den Kindern das auch nicht zumuten, die alten Eltern zu pflegen und die eigenen Interessen hintan an zu stellen.

Mein Lebenspartner und ich sind glücklich mit dieser Entscheidung und Kinder haben uns in unserem Leben nie gefehlt und werden uns auch nie fehlen.
 
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  • #49
Fragestellerin,

du musst eine Frau sein. Nur Frauen kommt es in den Sinn anzunehmen man hätte überhaupt eine bewusste Entscheidung getroffen. Ist es nicht eher so: wir leben, wir hoffen und dann kommt es meistens anders als man dachte ?

Schaue ich mich im Freundinnenkreis um dann haben nur wenige Frauen das erreicht was sie mit Mitte 20 in ihren Köpfen geplant hatten.

Die meisten hatten nicht geplant als alleinziehende Mütter zu enden. Jede 5. ist praktisch Alleinerziehende. Alle wollten intakte Familien haben, nur wenige haben diese heute (noch) oder schon wieder.

Eine Freundin hat ihren Mann mit 40 verloren (er,43, fiel um und war tot). Jetzt findet sie keinen mehr der mit ihr eine Familie gründen will.

Eine andere ist nach Aarhus gefahren. Sie kriegt jetzt ein Kind.
Aber eben ohne alles andere.
 
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  • #50
solche Fragen werden ja immer so gerne von der "biologischen" Seite her betrachtet. Der Mensch ist ein Säugetier. Es ist sehr, sehr natürlich wenn eine Tierart bei einer derart explosiven Über-Bevölkerung, wie sie die derzeitige Population des Homo Sapiens ZWEIFELLOS aufweist, der Vermehrungswille sehr stark nachlässt oder ganz erlischt. Analogien zu diesem menschlichen Verhalten finden sich bei vielen anderen Säugetier-Arten auch.
Somit kann man auch von vornherein den Leuten den Wind aus den Segeln nehmen, die einen als Menschen-Weibchen immer und immer wieder stereotyp auf die Mutter-Rolle festnageln wollen. Es sei ja "so natürlich", als Frau unbedingt Kinder kriegen zu wollen.
Die Männer, die keinen Nachwuchs zeugen wollen, werden komischerweise nie als "keine richtigen Männer" bezeichnet, Frauen ohne Kinderwunsch aber ständig als "unweiblich"/ "keine richtigen Frauen", usw.
W43 bewusst kinderlos, niemals bereut, in langjähriger Partnerschaft
 
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  • #51
Gesetz der Evolution: die Natur sortiert von alleine aus!

Tiere/Menschen ohne Wunsch zur Fortpflanzung sind von der Natur sicher nicht gewollt - außer sie sind schlecht für die Arterhaltung/Weiterentwicklung

Tiere/Menschen ohne Wunsch zur Fortpflanzung pflanzen sich nicht fort. Die Natur regelt sich von alleine.
 
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  • #52
Gesetz der Evolution: die Natur sortiert von alleine aus!

Tiere/Menschen ohne Wunsch zur Fortpflanzung sind von der Natur sicher nicht gewollt - außer sie sind schlecht für die Arterhaltung/Weiterentwicklung

Tiere/Menschen ohne Wunsch zur Fortpflanzung pflanzen sich nicht fort. Die Natur regelt sich von alleine.
Genau, und da die Menschheit eine krasse Überpopulation weltweit aufweist, wird sich auch dieses früher oder später selbst regeln. Fortpflanzungsunwillige Menschen folgen also auch nur dem Ruf der Natur und tragen dazu bei, dass die Überbevölkerung wieder zurück gehen wird.
 
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  • #53
Genau, und da die Menschheit eine krasse Überpopulation weltweit aufweist, wird sich auch dieses früher oder später selbst regeln. Fortpflanzungsunwillige Menschen folgen also auch nur dem Ruf der Natur und tragen dazu bei, dass die Überbevölkerung wieder zurück gehen wird.
Hier 50:
Im ersten Moment schlüsslig, aber Veränderungen in der Natur werden vom natürlichen Umfeld angestoßen. Der Geburtenrückgang in Industrieländern lässt sich schwer auf die Bevölkerungsexplosion in Entwicklungs- und Schwellenländer zurückführen. aber wer weiß was zum Beispiel die in unserem Trinkwasser vorhandenen Hormone und Chemikalien - auch wenn es nur geringe Rückstände sind - für Auswirkungen auf unseren Fortpflanzungstrieb haben...
 
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