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  • #1

Beziehung/Ehe mit einem Hausmann vorstellbar??

Kann man sich als Frau vorstellen, eine Beziehung/Ehe mit einem Hausmann zu führen?? Also damit soll gemeint sein, dass die Frau beruflich erfolgreich die Brötchen verdient und der Partner sich zu Hause um den Haushalt, die Wohnung/Haus und evtl die Kinder kümmert. Wie sehen das die Frauen und Männer?? Ist für euch eine umgekehrte Rollenverteilung vorstellbar?
 
  • #2
Es ist noch gar nicht lange her, da hatten wir hierzu schon einmal die Frage. Vielleicht schauen einige von euch auch ruhig da mal nach:

http://www.elitepartner.de/forum/hausmann-und-familienvater.html

Ich hätte mir das übrigens gut vorstellen können, als ich noch gearbeitet habe. Als Rentnerin hat sich das allerdings ja erledigt. Aber ich würde auch heute Hilfe durchaus zu schätzen wissen und niemals unterbewerten.
 
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  • #3
Ich würde das nicht machen, als Hausmann würde ich mir wie ein Schmarotzer vorkommen, ganz abgesehen davon das ich mich extrem unterfordert fühlen würde. Jeder [MENSCH] kann einen Haushalt führen, das ist keine Leistung und das ganze könnte man ohnehin überhaupt nur als Arbeit bezeichnen wenn man sich dabei um Kleinkinder kümmern müsste was aber nun mal nicht immer der Fall sein wird.
Es hat einen Grund weshalb manche Hausfrauen plötzlich einem extremen Putzfimmel unterliegen, denn sie wissen sonst einfach nicht mehr was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen.
 
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  • #4
Wie Angeline ja schon geschrieben hat, hatten wir genau diese Frage erst vor einigen Tagen. Geh' mal rechts auf "mehr Themen" und such' unter dem Buchstaben H. Und noch ein Hinweis: Was ein "Hausmann" ist, weiß -so denke ich- wohl jeder. Das Wort ist selbsterklärend.
 
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  • #5
http://www.elitepartner.de/forum/tag/hausmann.html
 
  • #6
Ich kann es mir nicht vorstellen. Ich arbeite selber viel nd ich könnte mir nicht vorstellen Hausfrau zu sein, aber genauso will ich auch nicht mit einem Hausmann zusammen sein. Ich denke, beide Partner sollten ihren Teil zum Familieneinkommen beitragen und genauso sollte man sich die Versorgung und Betreuung der Kinder aufteilen. Keine klassische Rollenverteilung sondern Gleichberechtigung für alle
 
  • #7
Nein, das ist für mich überhaupt nicht vorstellbar.
Das würde für mich gegenüber einem Mann den Verlust von jeglichem Respekt und Achtung bedeuten.
 
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  • #8
Wenn der Mann in seinem Job weniger verdient - warum sollte er nicht Hausmann sein...? Die Frau im höherdotierten Job sieht zu, dass Schulden abgetragen werden...!
Er bleibt zuhause und kümmert sich zuhause um's "Geschäft". Es gibt bestimmt Möglichkeiten auch für Männer, von zuhause aus Geld zu verdienen, wenn nötig. Schließlich will er ja die Familie nicht "hängenlassen", nur weil er "Hausmann" ist...;-)
 
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  • #9
Warum soll so etwas nicht gehen? Weil die Deutschen engstirnig sind!
Meine Schwester lebt seit 35 Jahren in den USA. Sie verdient gutes Geld, ihr Mann ist Hausmann, kümmert sich um Haus, Autos, Tiere, und früher die Kinder. Funtioniert dort (in Kalifornien) hervorragend.
 
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  • #10
Doch, ich könnte mir das gut vorstellen. Es kommt halt immer auf den Menschen an: Wenn er selbstbewusst, liebevoll und engagiert den Haushalt und Garten führt und sich um alles inklusive "Familienanhang" kümmert, verdiene ich gern unsere Brötchen und freue mich auf liebevolle entspannte gemeinsame Unternehmungen mit ihm und helfe am Wochenende.

Im ZDF war kürzlich eine Reportage dazu und man sieht, worauf es ankommt: Freiwilligkeit und Selbstbewusstsein. Wenn man aus Arbeitslosigkeit oder anderen Gründen zu dieser Rollenverteilung gezwungen ist, wird es unbefriedigend.

w45
 
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  • #11
Ich kann es mir nicht vorstellen.
Der Mann wurde nicht mit größerer Körperkraft ausgestattet, damit er zuhause seine Kräfte schont.
Auch wenn der Haushalt für eine Frau anstrengend ist, ist ein Mann damit körperlich unterfordert. Der Mann sollte sich um die wirklich schweren Arbeiten kümmern, die Frauen nicht machen können.

Außerdem kann ich es mir kaum vorstellen, dass sie die Aufgabe gewissenhaft durchführen können. Dass Männer den Haushalt vernachlässigen, wenn sie ihn selbst machen müssen, sieht man an den Junggesellen-Wohnungen. Sicher gibt es auch Frauen, die chaotisch sind, nur kenne ich keine Einzige.

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine junge Familie, in der die Frau das Geld verdient und der Mann sich um die Kinder kümmert.
Da hört man ständig solche Geschichten, wie: Der Mann lässt in der Sommerhitze das Baby im Auto, um in die Bank zu gehen, mit der Begründung „es hat geschlafen“. Dann stellt er fest, er hat den Schlüssel auch im Auto vergessen und kann die Tür nicht mehr aufmachen. Anstatt die Feuerwehr anzurufen, ruft er dann seine Frau an, die ihre Arbeit verlassen muss um ihm das Auto aufzuschließen.
Wenn der Mann den Haushalt und die Kinder übernimmt, dann bedeutet es, dass die Frau alles komplett alleine machen muss.

Ich finde die Männer sollten sich sowieso Gedanken machen, wohin das alles führen soll. Je mehr Arbeit eine Frau alleine erledigen soll, umso nutzloser macht sich der Mann selbst.
Die Funktion, die der Mann hatte, war für die Familie das Brot zu verdienen. Wenn er diese Aufgabe nicht mehr erfüllen möchte mit dem Argument „die Frau soll gefälligst selbst das Geld verdienen“, dann macht er sich selbst überflüssig. Er nimmt sich damit selbst jeden Wert und jeden Nutzen, den er für die Gesellschaft hat.

w30
 
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  • #12
Nein
 
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  • #13
Ich finde das in Ordnung, wenn sich ein Paar einig ist und so leben mag.
Für mich möchte ich das nicht haben.
 
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  • #14
Also ich bin keine Karrierefrau - zwar in Vollzeit berufstätig und finanziell unabhängig - habe jedoch nie für die Karriere meinen privaten Freiraum einschränken wollen, also meine Hobbys und mein Ausgleich zum Beruf sind mir heilig.
Dass eine sogenannte Karrierefrau, also dass, was ich unter dieser verstehe, denn nicht jede berufstätige Bürotante ist Karrierefrau, mit einem Hausmann, der ihr den Rücken frei hält, glücklich wird glaube ich sofort. Wir haben in unserer Region eine Politikerin, mit drei Kindern, welche das praktiziert und es klappt wunderbar. Der Mann regelt alles zu Hause, der sieht auch noch gut aus und sie macht Politikerkarriere - also es kann durchaus klappen.
Zu den Karrierefrauen gehören für mich vor allem selbstständige Frauen, keine Angestellten, also Frauen mit eigener gutgehender Praxis oder floriendem Unternehmen
 
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  • #15
#10 Komisch das die Frauenemanzipation,genau für diese Dinge-Eigenständigkeit,Karriere,Haushaltsunterstützung durch Mann usw.kämpft--aber die Wertigkeit eines Mannes(wie du schreibst) nicht steigt,sondern zu verlieren scheint.Frau kann einerseits nicht über die Anstrengung der Hausarbeit Jammern--übernimmt sie aber der Mann ist es auf einmal eine "Leichtigkeit"-----zumal die handwerklichen Arbeiten sicher zusätzlich ihm abverlangt werden----eigenartige Ansicht.Um die Eigen-Selbstständigkeit-und Gleichberechtigung hat die weibliche "Front"gekämpft,nicht die Männer für ihr (wie du meinst)-dann nutzloses überflüssiges Dasein.
Irgendwann muß man einen Standpunkt beziehen,wie jeder sich entscheidet liegt dann wohl an Gegebenheit und Wunsch der Partnerschaften.
Ach manchmal ist das vermeintlich "nutzlose" Dasein-besser als die Verpflichtung----putze usw. und handwerkel in meinem Haus selbst-gründlich,gut und es ist für mich keine Last....man könnte meinen eine Frau wäre da überflüssig---nur vertritt ein Mann meist nicht diese These---und schon garnicht verkündet er dies so "Lauthals" wie so manche Emanze über Mann!
Partnerschaft soll ergänzen---nicht nur Aufteilen.....deswegen wäre ich wenn es beiden Vorteile bringt auch als Hausmann ein ganzer Kerl.

m
 
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  • #16
Menschen, die einen Hausmann als Mann zweite Klasse sehen stehen nicht im Jahr 2010, sondern sind irgendwo in der Historie hängengeblieben.
Männer sagen doch selbst, sie wollen unabhängige Frauen, Frauen sollen den ersten Schritt wagen, sollen sich mehr trauen, aber sobald eine wirklich taffe und gutverdienende Frau in ihr Leben tritt wird der Schwanz eingezogen und abgehauen.
Also wäre doch Ehrlichkeit seitens der Männer wünschenswert - Frau ja, aber keine Karrierefrau, ich bin davon überzeugt ein Mehrteil der Männer will das. Sie haben Angst als Hausmann von der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert zu werden, so ein Blödsinn, gerade ein Mann, der das macht, verdient von mir höchsten Respekt - denn er traut sich - gegen alle versnopten Normen der Gesellschaft.
 
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  • #17
Wenn es ein Dauerzustand sein sollte: nein. Obwohl - sag niemals nie... Aber höchstwahrscheinlich nicht.
w, 25
 
  • #18
@10: Nein, das halte ich für Blödsinn - von wegen: Aufgabe des Mannes ist es, Geld heranzuschaffen.

Vielmehr liegt es an BEIDEN, durch Erwerbsarbeit und Teilung der häuslichen und außerhäuslichen Aufgaben die Grundlagen für die Familie zu legen.

Ich stimme Dir allerdings in Deiner Skepsis bezüglich der Männer zu (Dein Beispiel mit dem Baby im Auto bei Mittagsglut), da habe ich persönlich auch schon sehr schräge Dinge erlebt. Das liegt aber vermutlich nicht zwingend am Mann, sondern an der Ungeübtheit der Situation für ihn. Frauen lernen in der Regel mit der Geburt des Kindes, sehr aufmerksam, umsichtig, vorsichtig und hellhörig zu sein - auch wenn sie es vorher nicht waren. (Beispiel: ich). Bin mir sicher, daß das ein normaler Mann bei entsprechender Konditionierung genau so hinkriegt.

NEIN, einen Hausmann kann ich mir persönlich ganz und gar nicht vorstellen. Eine Hausfrau auch nicht.
 
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