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  • #1

Beziehung Mutter/Tochter

Beziehung Mutter/Tochter

Wie und warum kann es passieren das die Tochter 27Jahrer bei und mit der Mutter gemeinsam zusammenlebt, in einer Wohnung.Die folgen sind erheblich!
 
  • #2
Beispiel: Ganz viele Studenten beiderlei Geschlechts wohnen bis zum Ende des Studiums zuhause.

Du müsstest schon mehr Details nennen. Sind die Eltern geschieden? Was macht die Tochter beruflich? Hat sie bis vor kurzem studiert? Ist sie gesund und hat einen Job?

Und vor allem: Welche "erheblichen Folgen" beobachtest Du?

So ist die Frage einfach nicht beantwortbar.
 
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  • #3
Was sind die Folgen denn? Was ist deine Frage?

Für mich wäre das nie in Frage gekommen, aber heutzutage leben viele Menschen lange bei den Eltern. Wenn man erwachsen ist, gestaltet sich das auch eher wie eine Wohngemeinschaft. 27, das ist ja auch noch nicht sooooooo alt.
Oder meinst du, dass eine Tochter, seitdem sie erwachsen ist, mit ihrer Mutter zusammenlebt? Die Tochter also Ende 40 ist?

Bitte verrate uns mehr. Ich verstehe noch nicht, wie die Ausgangslage ist und was du wissen willst.
 
  • #4
naja kommt auf die Mutter drauf an.. wenn die Mutti cool ist, dann isses eher wie in einer WG dann geht's .. die schlechtesten Erfahrungen habe ich gemacht mit Mädels die ihre "Mutti lieben".. das ging echt garnicht.. Unselbstständig, Zickig, Prinzesschen, und hält sich für tough aber so ein "Tussie-tough" und hat noch nie echte Probleme gehabt ausser mal Liebeskummer oder ein Abgebrochener Fingernagel.. nie wieder..
 
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  • #5
Meine Tochter wird bald nach Beendigung des Studiums - dann ohne Sponsoring Papa - in ein Haus ziehen das ihre Mutter ebenfalls bewohnt. Ich glaub nicht dass das eine gute Entscheidung für sie ist. Die Versorgung ist sicher klasse, aber die Kontrolle/Einflussnahme auch.

Diese erheblichen Auswirkungen auf ihre künftiges Leben/Partnerschaften geben ihr eine unselbständige Richtung.
 
  • #6
für mich war früher eine frau von unter 25 jahren noch keine richtige frau, da sie sehr oft noch bei mutti wohnten und ihre alten schulcliquen pflegte - ein mädchen eben...vielleicht noch bravo lesend;-)
eine frau mit 27 und dann bei mutti wohnend...nein danke!

als gleichaltriger mann wäre so eine frau für mich noch ein "kleines mädchen", als noch älterer völlig indiskutabel.

in diesem alter erwarte ich schon etwas lebenserfahrung und die kann man sicher nicht bei mutti machen!
 
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  • #7
Ich sehe da kein Problem! In meinen Land ist sowieso Normal. Da ist Familie, Vater/Kind - Mutter/kind andereVerhältniss als hier in D.
Ich kann die Frage überhaupt nicht verstehen. w
 
  • #8
@5# Man ist hin und wieder erstaunt (vorsichtig formuliert) wie wenig "echte Lebenserfahrung" selbst Mittdreissiger haben. Da ist der Pauschalurlaub in Thailand schon das Lebenshighlight und ein Platten früh Morgens am Fahrrad der Weltuntergang..
 
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  • #9
Ohh ... so viele politisch korrekte Antworten?

Ich (39) habe nichts gegen eine Beziehung mit einer noch albernen 27 Jährigen. Das sorgt wenigstens für Stimmung im Alltag und macht frisch im Kopf. Es scheint wohl zu stimmen, das viele so um die 30/40 aufhören sich weiter zu entwickeln ...
 
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  • #10
So ganz blicke ich da auch nach der Erläuterung nicht durch.
Zieht sie dort dauerhaft hin? Ist der Studienort derselbe Ort an dem ihre Mutter wohnt?
Wie hat sie vorher gelebt?
Muss sie nach dem Studium noch etwas machen, z.B. ein Referendariat, weshalb aus verschiedenen Gründen eine Zwischenlösung gut wäre?
Hat sie eine eigene Wohnung im Haus ihrer Mutter oder nur ein Kinderzimmer?
Usw.
Ohne solche Angaben kann zumindest ich da nichts zu sagen.

w25
 
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  • #11
Schließe mich #6 an. Andere Länder, andere Sitten. Ich kenne das auch so, dass die Familie möglichst in der Nähe wohnen sollte. Und ich muss sagen, es hat sehr sehr viele Vorteile, die auch den Mann/Freund der Tochter betreffen.
Aber die Deutschen sind ein Volk der "einsamen Wölfe". Am besten soll Mutti in Hamburg und Tochter in München wohnen, nur dann wird die "Abnabelung" anerkannt.

Eine Mutter-Tochter Beziehung ist oft sehr schwierig. Ich würde sagen eine 27Jährige, die dauerhaft mit ihrer Mutter klarkommt, ist auf jeden Fall in der Lage, bei zwischenmenschlichen Problemen, friedliche Lösungen zu finden und Kompromisse zu machen.
 
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  • #12
@8
Sprichst du von dir (du gibst als Alter 39 an), wenn du feststellst, dass "viele so um die 30/40 aufhören sich weiter zu entwickeln"?

Ich bin 55, mein Mann ist 59, und wir haben beide ganz bestimmt nicht aufgehört, uns zu entwickeln. Wir lernen ständig Neues, auch beruflich, und tun was für unsere Persönlichkeitsentwicklung. Und bei uns gibt es auch eine Menge zu lachen!

Eine Garantie für besondere Jugendlichkeit und Frische ist es nicht unbedingt, wenn eine Frau mit 27 noch bei der Mama wohnt. Aber besonders schaden muss es auch nicht; in anderen Kulturen (siehe #6) ist das ganz normal.

Die Frage, wenn ich wie du ein Mann wäre, die sich mir stellen würde, ist zum Beispiel:
Hat sie genug Privat- und Intimsphäre? Oder wohnt sie mit ihrer Mutter nur durch eine dünne Wand getrennt? Hast du Lust, nackt durch die Wohnung ins Bad zu laufen und dabei der Mama zu begegnen?
Kochen und essen die beiden täglich zusammen oder gibt es Möglichkeiten zur Zweisamkeit?

Beim Zusammenwohnen ist doch die ganz große Frage, WIE es sich gestaltet.
 
  • #13
@8# oh das hast du falsch verstanden,.. ich hab nichts gegen eine 20++ Jährige die was erlebt hat und weiss was sie will, die schonmal echte Probleme hatte/ begegnet ist und diese von "Pippifax" unterscheiden kann. Wie sagte meine Oma so schön: "die schonmal einen Eimer Wasser von Links nach Rechts gestellt hat"
 
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  • #14
Weil die heutige Jugend nicht mehr selbstständig ist,nicht will-sondern immer es vom Anderen erwartet---aber hoch hinaus "Fliegen" möchten.Da nehmen sich die Geschlechter nichts----selbstständig heißt Verantwortung tragen,für sich,Behausung,Job,Familie....für Andere!
Wenig leisten aber viel erreichen(haben) wollen-so wird heute ins Leben gestartet----die daraus resultierenden Lebenskomplikationen sind ja überall Objektiv und allgegenwärtig!
Ich habe für weibliche "Mamasöhnchen" genauso wenig Verständnis,wie für männliche-----dann kann man die gesetzliche Grenze der Volljährigkeit auch gleich erhöhen---wenn so viele ewig Kind spielen aber erwachsen sein wollen!
Ausnahmen kann ich akzeptieren,aber mittlerweile siehts nach Regel aus......
Studieren muß man nicht,aber sein Erwachsenenleben beginnen.Hoffentlich unterstützen genau diese jungen Menschen ihre Eltern im Alter eimal genauso,wie sie in jungen Jahren von ihren Eltern unterstützt wurden..!
Ich könnte nicht so Leben,wurde mein Leben selbst gestalten wollen,ohne Rechenschaft,evt.Kontrolle und in Abhängigkeit.


m48-und mit 20J. eigener Haushalt
 
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  • #15
Es kommt doch auch darauf an, was "Zusammenleben" denn konkret bedeutet. Sind es zwei Wohnungen im gleichen Haus, dann sehe ich kein Problem. Wird ein großes Haus gemeinsam bewohnt, in dem jede von beiden ihren eigenen privaten Bereich hat, ist das auch nicht problematisch. Wenn beide gegenseitig ihre Privatsphäre respektieren, ist doch alles ok.
Wenn sie ständig aufeinanderhocken und alles gemeinsam machen, ist das immer noch schön - für die beiden, die sich so gut verstehen. Dann wird es nur schwierig, wenn eine von beiden einen Partner kennenlernt.
Letzlich sollte doch jeder so leben können, wie er es mag. Es gibt ja auch Mehrgenerationenhäuser, wo das funktioniert. Mein Ding wäre es nicht, weil ich meine Freiheit und Unabhängigkeit schätze, aber ich kann mich nicht zum Maß aller Dinge machen.
 
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  • #16
Ganz einfach - weil sie nach dem Studium auch mit guten Noten keinen richtigen Job finden, sondern auf ihre Bewerbungen immer nur mit einem Praktikum für 500 oder 200 Euro oder einem auf sechs Monate befristeten Vertrag über Anwärterbezüge hingehalten werden. Übernahme von vornherein ausgeschlossen, Leistungen ohnehin egal.

Natürlich kann man auch 'etwas anderes' und besser Bezahltes suchen, anstatt Berufserfahrung im studierten Fach zu sammeln. Dann jedoch ist der Zug nach ein, zwei Jahren beruflich abgefahren und das Studium war komplett umsonst. Die Frage ist: Wann gibst du auf, wie lange versuchst du, provisorisch weiterzumachen, und hoffst weiterhin darauf, noch "einen Fuß in die Tür" zu kriegen?

Seit mein Lehrauftrag an der Universität vor knapp einem Jahr eingespart wurde, bin ich auch so eine - leider leider. Meine Mutter ist dazu über 70 und krank und ich habe nur mein Kinderzimmer und keine Privatsphäre. 200 Euro sind jedenfalls nichtmal genug Geld für eine WG, und wer nun einwendet, vielleicht Wohngeld... ja stimmt, aber von den sechs Monaten warte ich dann noch zwei auf das Geld zahle Überziehungszinsen - und dann ist die Krankenversicherung dann wichtiger und heile Stiefel auch... na undsoweiter.

Ich kenne eine Handvoll Leute, bei denen es genauso wäre, hätten sie nicht einen verdienenden Partner oder Akademikereltern, die den Verdienstausfall auch mit über 40 (sic!) noch auffangen. Leider ist es in Deutschland so, aber die Betroffenen würden das natürlich nie öffentlich durchscheinen lassen.
 
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  • #17
Während meines Studiums habe ich auch bei meinen Eltern gewohnt (bis ich 26 war). Grund: Ganz einfach Geldmangel. Außerdem hatte und habe ich ein gutes Verhältnis zu ihnen, warum hätte ich nicht dort wohnen sollen? Viele meiner Kommilitionen lebten auch noch bei ihren Eltern. Find ich nicht schlimm.
 
G

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  • #18
der sinn dieser frage eröffnet sich mir leider nicht-könnte da väterlicher neid auf eine starke mutter-tochter bindung eine rolle spielen oder (papas sponsoring ist nicht wichtig genug?). lass los, respektier die entscheidungen deiner tochter, hab ein ehrliches interesse daran, was SIe für ihr leben richtig findet, auch in bezug auf partner(Innen?), dann kannst du als papa wieder eine nähere beziehung zu ihr finden...
 
  • #19
hier erlebe ich öfter folgendes szenario:
kind will studieren.
frage, wie soll das arrangiert werden - entweder es gibt ein auto und es wird zwischengefahren eltern/uni
oder es gibt das geld für die wohnung/wg

...viele entscheiden sich für das schöne leben im hotel mama, mit eigenem pkw...was will man mehr...
 
G

Gast

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  • #20
@ 18 Genauso war es bei meinen Eltern und mir. Ich musste mich entscheiden: eigenes Auto oder Studentenbude. Und da mein Zimmer im Elternhaus viel viel schöner war als die hässlichen Studentenappartments, fiel mir die Entscheidung wirklich leicht. Zudem liegen die Unis in der Regel in einer Großstadt - und ich war und bin auch heute überhaupt keine Stadtmensch.
Bis auf kleinere Meinungsverschiedenheiten habe ich mich mit meinen Eltern auch immer gut verstanden. Ich besuche sie heute noch gerne und bedaure es manchmal, dass ich aus beruflichen Gründen z.Z. nicht in ihrer Nähe leben kann.
 
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Vicky

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  • #21
Ich kann dieses - auch teils von den Medien - aufgepeitschte Gerede über "Hotel Mama Kinder" auch kaum mehr hören. Teilweise wird ja sogar bei 23-Jährigen im TV oder in der Zeitung gesagt "wohnt noch bei seinen Eltern". So, als sei das so außergewöhnlich oder gar unanständig.

Studieren ist nun mal kostenintensiv. Während diejenigen, die eine Ausbildung machen, in 2-3 Jahren durch sind, während der Ausbildung schon etwas Geld verdienen und danach normal verdienen, dauert es beim Studium eben oft doppelt so lange. In dieser Zeit verzichtet man auf ein Gehalt, muss alle Lebenshaltungskosten tragen und all das, was man zum Studieren braucht, ist in den meisten Fällen richtig teuer. Und auch nach dem Studium verdienen viele noch nicht richtig, sondern werden von Praktikum zu Praktikum ausgebeutet. Es gibt z.B. Anwaltskanzleien, die ihren neugebackenen Volljuristen gerade so viel bezahlen wie diese als Rechtsreferendare verdienten. Und als Referendar bekommt man weniger als ein Aldi-Auszubildender im 2. Lehrjahr. Eine Putzfrau würde dafür nicht mal den Lappen anfassen. Nicht umsonst wird diese Generation "Generation Praktikum" und "Generation Lebenslauf" genannt.

Wenn ein Elternpaar nun auch noch mehrere Kinder hat, die studieren, dann stellt sich leider oft noch nicht mal die Frage: "Möchtest Du, dass wir Dir ein Auto oder eine Studenten-Bude finanzieren?" Nein, da ist keines von beiden möglich. Bzw. eines von beiden wird nur dann möglich, wenn man noch Bafög bekommt und / oder zusätzlich noch neben dem Studium jobben geht. Jobben zu gehen finde ich übrigens fast immer empfehlenswert auch wenn man keine Finanznöte hat. Man merkt oft sehr schnell, wer schon als Schüler und Student immer nebenher gearbeitet hat und wer immer nur alles in den Hintern geschoben bekam. Dennoch gibt es da einen entscheidenden Nachteil: Diejenigen, die nicht arbeiten gehen, haben sehr viel mehr Zeit und Energie, sich um ihr Studium zu kümmern, was dann wieder zu kürzeren Studienzeiten und besseren Noten führt. So werden dann auch meist diejenigen belohnt, die aus reichem Hause kommen.

Wer sich also über Nesthocker mockiert, sollte erst mal die genaueren Hintergründe in Erfahrung bringen und sich selbstkritisch hinterfragen, ob man denn eigentlich aus eigener Kraft seine erste Wohung finanziert hat oder alles hinterhergetragen bekam.
 
  • #22
hallo...wir reden hier von einer 27-jährigen frau!
in diesem alter sollte das studium abgeschlossen sein. in diesem alter fangen auch studenten an zu arbeiten!

mit 23 jahren habe ich mit sicherheit nicht mehr zu hause gewohnt!
und viele studenten leben leibend gerne unter ihres gleichén, in wg´s, jobben, bekommen bafög und kommen gut über die runden. selbst für lange urlaube reicht die kohle!
und es gibt wirklich schöne studentenstädte -mal heidelberg genannt - wer will da bei mutti wohnen???

ich würde nie auf die idee kommen, als student, mir diese schöne zeit entgehen zu lassen und bei meinen eltern rumzudröhnen!

und dann gibt es eben die hätschelchens, die bei mutti wohnen und sich die wäsche waschen lassen...
 
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  • #23
Ich finde es falsch, die Schuld IMMER auf die Kinder zu schieben! Was können die Kinder dafür? Kinder sind nur das Produkt der (meist) mütterlichen Erziehung. Mütter erziehen ihre Kinder entweder selbstständig und durchsetzungsstark oder unselbstständig, brav und zurückhaltend. Es gibt strenge Mütter, die treiben es so weit, den Kindern alles zu verbieten, ihnen Wünschen und Bedürfnisse auszureden, die Privatsphäre wegzunehmen und ihnen falsche Wertvorstellungen einzubleuben ("Mutti ist mehr wert als Vati", "du brauchst keine Freunde, du hast mich, das reicht" o.ä.). Es ist doch klar, dass diese Kinder später mal nicht in der Lage sind als erwachsener Mensch ihre eigenen Wünsche zu definieren oder selbstständig werden. Sie sind ohne Mutti aufgeschmissen in der Welt.

Ist doch logisch, warum weit über 30 jährige oder 40 jährige noch daheim wohnen, weil die Mutter das so will und befehlt und die Tochter nicht abnabeln will!!!! Und wenn sie es versucht, dann wird ihr Schuldgefühle eingeredet: "ich habe doch soviel für dich getan und jetzt läßt du mich im Stich" oder es wird beleidigte Leberwurst seitens der Mutter gespielt. Ihre eigenen Ehen sind fast immer kaputt (meist durch dieses Verhalten) und sie haben sonst niemanden als die Tochter.

Ich kenne etliche solcher Fälle im Bekanntenkreis.
 
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