Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #1

Beziehung nach 3,5 Jahren

Guten Abend allerseits!

Mein Name ist Rebekka. Ich bin 32 Jahre alt und seit etwa 3,5 Jahre mit meinem Partner (45) zusammen. Wir sind vor etwa 2 Jahren zusammengezogen.

Er ist meine erste längere Beziehung, weil ich davor sehr auf andere Dinge (Studium, Arbeit) fokussiert war und nur Liebeleien hatte. Nun ist man nach 3,5 Jahren nicht mehr wirklich ganz frisch verliebt. Das ist normal und ich habe nichts anderes erwartet. Dennoch merke ich, dass ich ihm gegenüber irgendwie abkühle. Der Sex ist immer noch schön, aber so spannend auch nicht. Es würde mir nicht viel fehlen, wenn wir keinen hätten. Mei Partner ist natürlich nicht perfekt, niemand von uns ist es. Aber er ist ein wundervoller Mann, an dem ich nichts auszusetzen habe. Wir haben keine großen Streiterein, unternehmen Dinge zusammen, auch wenn wir beide beruflich eingespannt sind und auch unterschiedliche Sportarten treiben. Also so direkt sehe ich nichts, was ein gröberes Problem wäre.

Was ich fragen wollte: Wie ist/war es bei euch? Es ist natürlich klar, dass jede Beziehung einzigartig ist, aber wie viel Liebe/Verliebtheit sollte nach 3,5 Jahren noch da sein, damit das Ganze auch langfristig Bestand hat?

Lieben Dank im Voraus für eure Antworten!

Rebekka
 
  • #2
Was ich fragen wollte: Wie ist/war es bei euch? Es ist natürlich klar, dass jede Beziehung einzigartig ist, aber wie viel Liebe/Verliebtheit sollte nach 3,5 Jahren noch da sein, damit das Ganze auch langfristig Bestand hat?
Aus meiner Sicht sage ich dir folgendes:
wärst in einer glücklichen Liebesbeziehung, würdest du hier nicht schreiben, ich bin seit Jahren in einer sehr glücklichen Liebesbeziehung, die Liebe nimmt bei uns mit der Zeit auf Gegenseitigkeit stets zu und nicht ab!
 
  • #3
Dennoch merke ich, dass ich ihm gegenüber irgendwie abkühle. Der Sex ist immer noch schön, aber so spannend auch nicht.
Hmja.
Ich wurde hier schon oft dafür geschlagen, dass ich Sex und der sexuellen Spannung zwischen den Partnern eine große Bedeutung beimesse.
Ich denke, es ist kein Zufall, dass du dein Thema damit anfängst, deine Frage daran aufhängst.

Ich schätze mal, er ist von euch beiden der ruhigere Part, der weniger Wert auf seine eigenen sozialen Aktivitäten legt. Der eher mal mit dem Vorschlag kommt, einen Abend kuschelnd auf der Couch zu verbringen. Der möglicherweise mehr Sex will als du.

IHM ist - wenn das oben Gesagte einigermaßen so auf ihn zutrifft - zu raten, dass er sein Leben so gestaltet, dass er „spannend“ für dich bleibt. Dass er nicht immer „da“ ist. Mit seinen Kumpels auch mal um die Häuser zieht, seinen Körper fit hält, eigene Hobbys unabhängig von dir kultiviert.

Ich denke, das ist die Rolle des Mannes in der Beziehung. Das kann man(n) einfach nicht durch allgemeine „Nettigkeit“ kompensieren.
 
  • #4
Aus meiner Sicht sage ich dir folgendes:
wärst in einer glücklichen Liebesbeziehung, würdest du hier nicht schreiben, ich bin seit Jahren in einer sehr glücklichen Liebesbeziehung, die Liebe nimmt bei uns mit der Zeit auf Gegenseitigkeit stets zu und nicht ab!

Naja. Du schreibst aber auch hier ;)

Ich wurde hier schon oft dafür geschlagen, dass ich Sex und der sexuellen Spannung zwischen den Partnern eine große Bedeutung beimesse.
Ich denke, es ist kein Zufall, dass du dein Thema damit anfängst, deine Frage daran aufhängst.
Ja. Das finde ich auch wichtig. Mir ist aufgefallen, wie sehr der Sex für mich an Bedeutung verloren hat in der letzten Zeit. Aber davon, dass er "mit den Kumpels um die Häuser zieht" wird er nicht spannender. Er hat ja durchaus ein spannendes Leben. Arbeitet als Oberarzt in einer Klinik. Da gibt es mehr als genug Spannung (auch zu erzählen später). Und er macht viel Sport, wodurch er eigentlich sehr fit ist und mir auch optisch gefällt. Habe wie gesagt nichts auszusetzen. Dennoch lässt es nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #5
Einige Frauen brauchen anscheinend einen Bad Guy, der ständig Drama veranstaltet. Du schreibst, er ist ein wundervoller Mann, an dem du nichts auszusetzen hast. Sehr viele Frauen wären froh, einen solchen Mann an ihrer Seite zu haben.
 
  • #6
Aber davon, dass er "mit den Kumpels um die Häuser zieht" wird er nicht spannender. Er hat ja durchaus ein spannendes Leben. Arbeitet als Oberarzt in einer Klinik. Da gibt es mehr als genug Spannung (auch zu erzählen später). Und er macht viel Sport, wodurch er eigentlich sehr fit ist und mir auch optisch gefällt. Habe wie gesagt nichts auszusetzen. Dennoch lässt es nach.
Ok, dann erzähl doch mal, durch was er bei dir neues Begehren wecken könnte. Oder durch was er dein Begehren einschläfert. Ist ja anonym hier.

Das mit den „Kumpels um die Häuser“ steht nur für sein eigenes soziales Leben. Seine emotionale Unabhängigkeit, Spaß auch ohne dich haben. Auch ein spannender Beruf leistet das nicht automatisch.

Ich stelle mir eben vor, wie er Abends seine Ruhe will, seinen festen Ablauf. Vorhersehbar, langweilig.

Wollt ihr Kinder?
 
  • #7
Für mich weitere wichtige Faktoren: gibt es gemeinsame Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, Lebensziele?

Ich lese eigentlich nichts, was Handlungsbedarf auslösen würde. Vielleicht fehlt Dir der Vergleich und es hilft, wenn Du hier ein wenig liest…
 
  • #8
Danke euch für die bisherigen Antworten. Ich möchte aber eigentlich nicht darüber diskutieren, ob andere Frauen gern einen solchen Partner hätten, ob ich nicht doch lieber einen Bad Guy und Drama hätte und wo bei uns Handlungsbedarf besteht.

Meine Frage war doch:
Was ich fragen wollte: Wie ist/war es bei euch? Es ist natürlich klar, dass jede Beziehung einzigartig ist, aber wie viel Liebe/Verliebtheit sollte nach 3,5 Jahren noch da sein, damit das Ganze auch langfristig Bestand hat?
 
  • #9
Einige Frauen brauchen anscheinend einen Bad Guy, der ständig Drama veranstaltet. Du schreibst, er ist ein wundervoller Mann, an dem du nichts auszusetzen hast. Sehr viele Frauen wären froh, einen solchen Mann an ihrer Seite zu haben.
Kann ich vollumfänglich unterschreiben.

Harmonie braucht kein Drama. Und zwischen alltäglichen Gesprächen und Geschichten- es gibt ja was zu erzählen- und tägliches Anschweigen, da liegen nochmal Welten dazwischen.

Wenn das sexuelle grundsätzlich passt in Qualität sowie Quantität. Was das betrifft ist nach einigen Jahren schon der Groove drin, man tut was gefällt und zielführend ist.

Bei mir wächst nach dieser Zeit das Vertrauen in die Beziehung und man widmet sich vermehrt der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Wir sind jetzt seit 2,5 Jahren zusammen, haben wichtige gemeinsame Projekte bereits angestoßen, jetzt bin ich dran.

Wie sieht es da bei dir aus? Lg w36
 
  • #10
Was das betrifft ist nach einigen Jahren schon der Groove drin, man tut was gefällt und zielführend ist.

Wie meinst du das?

Bei mir wächst nach dieser Zeit das Vertrauen in die Beziehung und man widmet sich vermehrt der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Wir sind jetzt seit 2,5 Jahren zusammen, haben wichtige gemeinsame Projekte bereits angestoßen, jetzt bin ich dran.

Wie sieht es da bei dir aus? Lg w36

Was für Projekte meinst du und was bedeutet für dich "jetzt bin ich dran"?

Entschuldige, dass ich nachfrage, aber ich muss dich verstehen, um zu antworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Der Sex ist immer noch schön, aber so spannend auch nicht. Es würde mir nicht viel fehlen, wenn wir keinen hätten.
Dazu kann ich nur sagen, dass das auch bei mir und bei vielen meiner Freundinnen ist, die aber alle in schönen Beziehungen leben. Ich habe sogar einmal einen Artikel gelesen, dass die Libido bei Frauen in einer Partnerschaft nachlässt, bei Männern jedoch nicht so stark nachlässt.
-> Es ist nett als Frau, wenn man Sex hat, aber es ist nicht unbedingt notwendig. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Ich glaub auch der Grund daran liegt, dass der Mann erregt wird durch die Optik. Wenn ich nackt bin und mit dem Po oder Busen wackle, springt mich mein Mann fast an. Wenn ich meinen Mann nackt sehe, obwohl durch Sport sehr gut in Form, ist das nicht so. Nicht umsonst ist Werbung, Internet usw voller nackter Frauen und kaum mit nackten Männern
 
  • #12

Im Moment nicht, da ich beruflich sehr eingebunden bin. Zudem hat er 3 Kinder (13-9) aus seiner Ehe (wir haben uns nach der Trennung kennengelernt und er ist jetzt geschieden).

Er hat von sich aus keinen Kinderwunsch mehr, würde mir zuliebe aber noch ein Kind bekommen.

Für mich weitere wichtige Faktoren: gibt es gemeinsame Gespräche, gemeinsame Unternehmungen, Lebensziele?

Gespräche, Unternehmungen - ja. Lebensziele - zu Kindern siehe oben, ansonsten wüsste ich jetzt nicht genau, was du damit meinst.
 
  • #13
Wie ist/war es bei euch? Es ist natürlich klar, dass jede Beziehung einzigartig ist, aber wie viel Liebe/Verliebtheit sollte nach 3,5 Jahren noch da sein, damit das Ganze auch langfristig Bestand hat?
Du fragst allgemein, willst es aber ganz speziell wissen. Es wird Dir nicht viel nützen, Details der User zu erfahren. Ich kann Dir aber sagen, dass die Spannweite riesig ist.
Daher ist es wichtig, etwas mehr an Details zu offenbaren, damit eventuelle Knackpunkte und Schieflagen in eurer Beziehung möglicherweise erkannt werden können.
Es geht hier in diesem Thread jetzt tatsächlich um Dich und ev. ums eingemachte!
ErwinM, 52
 
  • #14
Gute Morgen Rebekka,
was Du beschreibst ist nicht ungewöhnlich. Google mal ein bisschen. Viele Frauen verlieren nach einigen wenigen Jahren die sexuelle Lust an ihrem aktuellen Partner. Das hat die Natur so angelegt, damit sie möglichst viele Kinder von unterschiedlichen Partnern zeugen, um eine bessere genetische Vielfalt zu erreichen. Deshalb wäre die ideale Beziehungsform für viele Frauen auch die serielle Monogamie. Also nach einigen Jahren (ob mit Kinderaufzucht oder ohne) zum nächsten Partner wechseln. Praktizieren auch einige (bewusst oder unbewusst) genau so.

Bei Deiner konkreten Frage helfen Dir solche theoretischen Überlegungen allerdings wenig. Wenn ich Dein Partner wäre, würde ich aber gerne wissen wollen, was Sache ist.

Viele Grüße
Neo
 
  • #15
Dazu kann ich nur sagen, dass das auch bei mir und bei vielen meiner Freundinnen ist, die aber alle in schönen Beziehungen leben. Ich habe sogar einmal einen Artikel gelesen, dass die Libido bei Frauen in einer Partnerschaft nachlässt, bei Männern jedoch nicht so stark nachlässt.
-> Es ist nett als Frau, wenn man Sex hat, aber es ist nicht unbedingt notwendig. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)

Das habe ich auch von vielen gehört. Nur so im ersten Jahr bzw. noch etwas länger war es ganz, ganz anders. Inzwischen hat sich die Libido irgendwie ganz verabschiedet (und nein, ich habe keine geheimen unausgelebten Fantasien und er ist nicht egoistisch im Bett). Es macht mich irgendwie traurig, wenn/dass so bleibt.
 
  • #17
Viele Frauen verlieren nach einigen wenigen Jahren die sexuelle Lust an ihrem aktuellen Partner. Das hat die Natur so angelegt, damit sie möglichst viele Kinder von unterschiedlichen Partnern zeugen
Ich finde diese Aussage viel zu absolut und fatalistisch… „es ist eben so eingerichtet“.

Ich denke, es liegt zum Großteil am Mann, wie er als Sexualpartner attraktiv bleibt - die Frau ist es ja sowieso, da stehen die Nebenbuhler automatisch parat. Wie im Tierreich.

Und da kann ein Mann eine Menge tun. Am simpelsten ist der Mechanismus, dass er aufhören sollte, die treibende Kraft beim Sex zu sein. Was einem hinterhergeschmissen wird, schätzt man nicht.
 
  • #18
Der Sex ist immer noch schön, aber so spannend auch nicht.
Inzwischen hat sich die Libido irgendwie ganz verabschiedet
Ich denke, dass Frauen eine Art „Wegbeiß-Instinkt“ haben. Entweder der Mann zieht sie sexuell stark an oder sie will eigentlich überhaupt keinen Sex mehr (vielleicht bis auf extreme Hormonpeaks und wenn gerade kein anderer greifbar ist).

Und ja, der Mangel an Perspektive (bes. der unklare Kinderwunsch) mag einen Mann schon auch unattraktiv machen.
 
  • #19
Gespräche, Unternehmungen - ja. Lebensziele - zu Kindern siehe oben, ansonsten wüsste ich jetzt nicht genau, was du damit meinst.
Also für mich sind Lebensziele so etwas wie Dinge, die ich unbedingt unternehmen oder umsetzen möchte, Planungen für eine Wohnung oder ein Haus, Urlaube und auch Familienplanung.
Beschränken sich Gespräche auf den Alltag oder gehen sie tiefer, sind gemeinsame Unternehmungen für beide etwas, was sie gerne machen, lebt man wirklich gemeinsam oder jeder für sich...?
Im Kern: Wenn Du Dir vorstellst, das Leben läuft die nächsten 40 Jahre so weiter, ist das dann ein gutes oder ein schlechtes Gefühl?
 
  • #20
@Verwirrt1111
Ich habe keinen wahnsinnig dringenden Kinderwunsch. Irgendwann, und da sagt er auch nicht nein. Er mag Kinder, hat aber nun mal schon 3.
 
  • #21
Also für mich sind Lebensziele so etwas wie Dinge, die ich unbedingt unternehmen oder umsetzen möchte, Planungen für eine Wohnung oder ein Haus, Urlaube und auch Familienplanung.
Beschränken sich Gespräche auf den Alltag oder gehen sie tiefer, sind gemeinsame Unternehmungen für beide etwas, was sie gerne machen, lebt man wirklich gemeinsam oder jeder für sich...?
Im Kern: Wenn Du Dir vorstellst, das Leben läuft die nächsten 40 Jahre so weiter, ist das dann ein gutes oder ein schlechtes Gefühl?
Wir haben ja bereits eine gemeinsame Wohnung. Kinder - wie bereits geschrieben, wir haben den nächsten Urlaub geplant, haben an sich einen schönen, wenn auch oft stressigen (Rufbereitschaft) Alltag. 40 Jahre kann ich nicht voraussehen. Aber wie gesagt, mein Libidoverlust macht mich traurig.
 
  • #22
Wir haben ja bereits eine gemeinsame Wohnung. Kinder - wie bereits geschrieben, wir haben den nächsten Urlaub geplant, haben an sich einen schönen, wenn auch oft stressigen (Rufbereitschaft) Alltag. 40 Jahre kann ich nicht voraussehen. Aber wie gesagt, mein Libidoverlust macht mich traurig.
Klingt alles nicht so, als sei die Beziehung grundlegend gestört. Ich denke, Du erlebst einfach den Alltag, der bei vielen Paaren irgendwann einkehrt.
 
  • #24
Wie war das vorher mit Libido? Abgesehen von der ersten Verliebheitszeit, hast du allgemein wenig Lust auf Sex? Nimmst du Pille? Pille ist oft der Kustkiller Nr. 1, bei vielen Frauen ist das so, ich habe zu der Zeit auch festgestellt, dass ich meinen Ex nicht wollte, auch plötzlich nicht mehr möchte..
 
  • #25
Was ich fragen wollte: Wie ist/war es bei euch? Es ist natürlich klar, dass jede Beziehung einzigartig ist, aber wie viel Liebe/Verliebtheit sollte nach 3,5 Jahren noch da sein, damit das Ganze auch langfristig Bestand hat?
Hallo RebekkaB,
dann beantworte Dir Deine Frage ohne viel drumherum und Wertung eurer Beziehung :)

Ich bin mit meine Partner knapp 4 Jahre zusammen. Wir sind immer noch so verliebt wie am Anfang, eher noch mehr.
Wir sind immer noch heiß aufeinander und können die Finger nicht voneinander lassen. Wie lange das anhält 🤷‍♀️.... ich hoffe sehr lange, da ich ihn wirklich HOT finde und die Beziehung für mich inzwischen prima passt.
Muss aber auch gestehen, wir leben LAT und können uns auch nicht auf die Nerven gehen 😆

Meine Erste lange Partnerschaft (15 Jahre), hat die sexuelle Spannung ca. 9 Jahre perfekt funktioniert. Danach hat es sich eingeschlichen, das es immer weniger wurde und die letzten 3 Jahre unserer Beziehung haben wir wie Bruder/Schwester gelebt.

Meine nächste Beziehung/Ehe war ca. 14 Jahre und da war nach 3 Jahren schon die Luft im Bett raus :rolleyes:.

Frage an Dich?
Denk mal darüber nach, wie Du eure "Liebes"-Beziehung denn für die Zukunft Leben möchtest? Wie wichtig ist Dir SEX?
Auch Deine Einstellung ist wichtig... nicht nur Dein Partner muss Dich zum Sex animieren ;-).
Könnte Dein Libido-Verlust vielleicht daran liegen, das Du hormonell verhütest? Oder hast Du viel Stress und bist doch irgendwie mit Deiner Lebens-Situation nicht zufrieden?


w/54
 
  • #26
Ich frage mich, wie du Spannung und Erotik aufrecht erhalten möchtest, wenn doch der Alltag euch spannungslos werden lässt. Du kennst die stinkenden Unterhosen deines Freundes u. wäschst sie täglich, du kennst seinen schlechten Atem im Bett neben dir usw.

Spannung erhalten fängt damit an, sowas NICHT aus falsch verstandener Liebe für den andren zu tun. Am Besten getrennte Wohnungen oder wenigstens Schlafzimmer und nur dann treffen, wenn man wirklich gerade mit dem andren zusammen sein möchte.

Wenn man eins wird im Alltag, ist die Spannung immer raus irgendwann.

Da wär bei mir ganz schnell tote Hose 😂. Ich benötige Abstand und eigene Zeit mit mir u. möchte nie mehr schmutzige Wäsche waschen ausser meiner u. die meines Kindes.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #27
Aber wie gesagt, mein Libidoverlust macht mich traurig.
Wir machen das so, und das ist auch gut für meine nicht so ausgeprägte Libido: Wir machen uns gemeinsame (Kuschel-) Zeiten (ca einmal pro Woche) im Bett aus. Dabei habe ich nicht den Druck auch Sex zu haben. Oft überkommt es mich dann ohnehin und ich mag Sex und den haben wir auch dann. Ich kann aber auch ohne Probleme sagen, dass mir heute nicht danach ist. Dann verwöhne ich meinen Partner eingehend mit Hand, Mund ... Damit sind wir beide sehr zufrieden. Schlecht war, wie wir diese Zeiten noch nicht gehabt haben. Denn dann lag immer, wenn wir gemeinsam im Bett waren, die Frage im Raum, ob wir nun Sex haben sollten, was mich unter Druck setzte und der Libido nicht zuträglich war.
 
  • #28
Ich finde diese Aussage viel zu absolut und fatalistisch… „es ist eben so eingerichtet“.

Ich denke, es liegt zum Großteil am Mann, wie er als Sexualpartner attraktiv bleibt - die Frau ist es ja sowieso, da stehen die Nebenbuhler automatisch parat. Wie im Tierreich.

Naja, klar gefällt Dir das nicht, dass Frauen tendenziell die Lust auf einen langjährigen Partner verlieren, mir gefällt das ebenso wenig :). Sowas wollen Männer im Normalfall auch nicht gern hören.

Wenn Du fleißig diverse Boulevardmagazine liest, wird Dir auffallen, dass hierfür häufig lächerliche Begründungen aufgeführt werden, warum das sexuelle Verlangen bei der Frau nach gewisser Zeit nachlasse. Nahezu alle suchen den Fehler beim Mann. Er kümmere sich zu wenig um Haushalt und Kinder, der Sex laufe immer gleich ab, er sei zu wenig romantisch. Alles überwiegend Nebelkerzen. Häufig wirken diese Tipps eher wie ein Brandbeschleuniger: Denn je mehr es eine Frau schafft, den Mann in ihrem Sinne umzubiegen (zu erziehen :)), desto schneller schwindet auch ihre Lust auf ihn.

Viele Grüße
Neo
 
  • #29
Wir haben ja bereits eine gemeinsame Wohnung. Kinder - wie bereits geschrieben, wir haben den nächsten Urlaub geplant, haben an sich einen schönen, wenn auch oft stressigen (Rufbereitschaft) Alltag. 40 Jahre kann ich nicht voraussehen. Aber wie gesagt, mein Libidoverlust macht mich traurig.
Nimmst du die Pille als Empfängnisverhütung?
Die Libido kann durch hormonelle Kontrazeptiva ins Nichts rauschen.

Wenn ja würde ich die absetzen und anders verhüten, z.B. Kupferspirale.
 
  • #30
Dazu kann ich nur sagen, dass das auch bei mir und bei vielen meiner Freundinnen ist, die aber alle in schönen Beziehungen leben. Ich habe sogar einmal einen Artikel gelesen, dass die Libido bei Frauen in einer Partnerschaft nachlässt, bei Männern jedoch nicht so stark nachlässt.
-> Es ist nett als Frau, wenn man Sex hat, aber es ist nicht unbedingt notwendig. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Okay, ich bin eine Ausnahme 🙂
Ich glaub auch der Grund daran liegt, dass der Mann erregt wird durch die Optik. Wenn ich nackt bin und mit dem Po oder Busen wackle, springt mich mein Mann fast an. Wenn ich meinen Mann nackt sehe, obwohl durch Sport sehr gut in Form, ist das nicht so.
Bei mir schon, gottseidank. Bezieht sich aber auch wirklich auf meinen Partner, nicht zwingend auf andere Männer.
Nicht umsonst ist Werbung, Internet usw voller nackter Frauen und kaum mit nackten Männern
Och ... denk mal an den Coca Cola Light-Mann ;-).

Aber im Ernst, dass es im Laufe der Zeit etwas weniger wird als ganz am Anfang ist wohl so, ich kann ja nicht den Rest meines Lebens nächtelang durchmachen, ich/wir müssen schließlich auch noch arbeiten und irgendwann zum normalen Alltag kommen.

Wichtig finde ich, den nicht stupide einreißen zu lassen und noch wichtiger, immer was gemeinsames Schönes zu machen (neben Sex) das schweißt zusammen. Nichts ist öder und abtörnender, als nur noch Organisatorisches zu bereden.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top