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  • #1

Beziehung: Schlechte Erfahrungen - wieder Vertrauen aufbauen

Die Frau, um die es hier geht, kenne ich bereits seit ca. 2 Jahren. Vor etwa 4 Mon. haben wir unseren Kontakt intensiviert. Soll heissen: Wri treffen uns regelmässig, unternehmen viel gemeinsam, auch zusammen mit ihrem Sohn. Sie ist allein erziehend. Wir haben auch bereits viel über unsere Vergnagenheit aus getauscht. U.a. habe ich von ihr erfahren, das sie so einige schlechte Erfahrungen gemacht hat, was Beziehungen betr., so einiges schlimmes erlebt hat. Sie ist "sehr misstrausch" geworden u. hat das "Vertrauen verloren" bes. gegenüberr Männern. Letztens meinte sie zu mir am Tel. das ich ihr bereits so vertraut wäre. Wie soll ich das versthehen? Was meint ihr? Ich will und kann da nicht zu viel rein interpretieren. Wir sind uns beide sehr symphatisch, will sie aber auch nicht allzu sehr bedrängen.
 
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  • #2
"...dass du ihr bereits so vertraut wärst.."
... ist für mich persönlich ein sehr gutes Zeichen !

Meine Meinung:
Triff dich weiterhin mit ihr / unternehmt Dinge, die euch Spaß machen / tauscht euch aus, redet miteinander / zeige ihr, dass sie sich auf dich verlassen und dir vertrauen kann / wenn dir danach ist, dann umarme sie auch mal ...
... aber insgesamt: lass sie kommen... du wirst es spüren, wenn sie soweit ist und sie sich mehr vorstellen kann und wünscht.

Ich drücke dir die Daumen !
w/48
 
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  • #3
Ihr kennt euch 2 Jahre und werdet vertrauter, das heisst es - ich glaube, ich würde an deiner Stelle klar kommunizieren, dass du dir mehr vorstellen könntest, aber bei ihrer Erfahrung gerne darauf wartest, dass sie ihre Bereitschaft dazu zeigt. So ähnlich jedenfalls.
Ich glaube man kann ihr Verhalten schlecht einordnen, da wirst du immer wieder ein Schritt vor einen zurück erleben. Du wirst auch kaum ihre Reaktionen vohersehen können, irgendeine Situation löst Stress aus und du wirst rätseln wieso.
Falls du wirklich interessiert bist, stell dich auf viel Kommunikation ein.
 
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  • #4
Warum fragst du sie nicht selber, wie sie das gemeint hat? Da ihr einen so regen Austausch habt, wird sie dir wohl eine Antwort geben können - sie scheint ja wohl des Sprechens mächtig zu sein.
 
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  • #5
Der FS: Danke an euch für eure Antworten, bis dahin.
Bes. #3 hat ja grundsätzlich recht: Ich muss mich endlich bekennen, ungeachtet dessen was dann folgt.....
Mir gehts auch darum: Wie soll ich diese Aussage deuten? Das mit dem vertraut sein.... das kann auch auf sog. "gute Freunde" zutreffen.
Sei meinte ebenso zu mir das ich so ein "guter Mensch" sei. Das im Rahmen dessen, als sie mir wieder mal von ihrer bewegten negativen Vergangenheit erzählte, bes. von den Menschen welche sie doch arg enttäuschten bzw. verletzten.
 
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  • #6
Das ist ein ganz schmaler Grad auf dem ihr beide da z.Z. wandelt.
Pass auf, das sie dich nicht nur als "Notnagel" sieht, als so eine Art "Kummerkasten", weil sie ja eh niemanden dem sie sich öffnen will. Du investierst viel, hegst Hoffnungen, und wirst dann enttäuscht. Kann am Ende sehr weh tun.
m (46)
 
  • #7
lieber FS
ich stimme #5 leider zu!..wenn ich einen Mann trotz schlechte Erfahrungen vertraue, dann sage od. zeige ich ihm klar und deutlich als was er für mich da steht Freund ?, potenzielle Partner? denn nur auf den Schulter einer der beiden werde ich den Kopf anlehnen! und die 2 verdienen auch somit Klarheit meiner Seite.

wenn sie ihre Gefühle nicht klar ausdrückt, bist du verantwortlich wenn es um sonst war und am Ende weh tut, also frag sie klar und deutlich....1 Jahr ist verdammt viel Zeit im Dunkeln zu bleiben..das ist Zeit und Kraft verschwendend

w/40
 
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  • #8
Lieber Fs: Wenn es für dich bald unerträglich wird, also die akt. ungewisse Situation. Dann konfrontiere sie einfach mit deinen Gefühlen und Gedanken.
Dann muss sie reagieren. Wenn sie dich gehen lässt, macht sie wohl möglich dann einen Riesenfehler.
Mut braucht man im Leben, Mann wie Frau, auch oder erst recht in der Liebe.
Viel Glück.
m (35)
 
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  • #9
Ich erlebe gerade genau das selbe wie der FS. Allerdings bin ich in der Situation seiner "Angebeteten"
Zwei Schritte vor und einen Schritt zurück. Der Rat von #1 ist meiner Meinung nach genau richtig!
Wenn er mich einfach mal spontan umarmt, ist es sogar ein sehr schönes Gefühl. Öfter Treffen, mehr von sich selber preisgeben, wie z.B. zu sich einladen und dabei die Situation nicht ausnutzen...sowas stärkt das Vertrauen und zeigt auch das der Andere vertraut. Ein Geben und Nehmen aber immer im Gleichklang.
Bei mir ist das Problem dass es immer mal wieder zu Situationen kommt, die mich an meine Vergangenheit erinnern. z.B. ausgeschaltete Handy am Wochenende oder ihn zu Hause besuchen wird immer wieder vereinbart aber es kommt nicht dazu. Gründe sind dann plötzliches Helfen bei Verwandten oder raus gehen mit Freunden etc. Wenn wir uns treffen hole ich ihn irgendwo in der Nähe seiner Wohnung ab, seine genaue Adresse weiß ich immer noch nicht. Das sind alles Vorkommnisse die mich verunsichern und wo ich gefühlsmäßig auf die Bremse trete.
Ich hoffe du bist deiner "Freundin" gegenüber offener und drücke dir auch die Daumen dass deine Mühe um die Liebe zu dieser Frau reichlich belohnt wird.
Ganz viel Glück
w (46)
 
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