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  • #1

Beziehungsratgeber: Die eigenen Bedürfnisse verleugnen - und weniger bekommen als man braucht?

Glaube ich bestimmten Ratgebern, so ist die Partnersuche für Frauen eine Lose-lose-Situation. Ich darf "ihn" keinesfalls ermutigen, sondern "er" muss mich aussuchen. Damit fällt jeder Mann, in den ich mich verliebe, flach - es sei denn, ein sehr großer Zufall ereignet sich. Warte ich duldsam, bis ich irgendjemandem gefalle, muss ich mich rar machen und verleugnen, wie wichtig mir eine Beziehung und Nähe sind, um eine Herausforderung zu sein. Kommt eine Beziehung zustande, gilt es, dem Mann Freiraum zu lassen, sich nie zu beklagen, spontan und unkompliziert zu sein, sich zurechtzumachen... sonst geht er wieder. Ich muss mich also in jedem Fall verstellen, um zu wenig vom Falschen zu bekommen - gegenüber dem Alleinsein immer noch das kleinere Übel. Ist mehr wirklich nicht drin...?
 
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  • #2
Hallo,
Hätte ich eine Partnerin die ihre Bedürfnisse verleugnet, wäre es ziemlich schnell vorbei. Was hätte ich davon. Auf lange Sicht wird dir die Seele aufzeigen, dass etwas nicht ok ist und sie wird es immer wieder einfordern. Durch Therapiegespräche, kannn ich dies nur unterstreichen. Aber ich glaube, in der Art wie du schreibst, weisst du es selbst. Habe viele Menschen um mich herum, welche falsche Kompromiise eingegangen sind, bloss um einen schönen Schein aufrecht zu halten.
Die Gesichter sprechen Bände. Lausche nach Innen, und folge deinem Herzen, sei dir treu.
Alles Liebe
 
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  • #3
Liebe Fragestellerin,
ich kenne diese Beziehungsratgeber auch, vieles wirkt vielleicht übertrieben, aber ein Funken oder sogar mehrere Funken Wahrheit stecken da schon drin.
Ich, w, 41 hatte kurze Beziehungen mit Männern, die ich super toll fand und ich die ich total verliebt war und wo viele Dinge von mir ausgingen. Diese Beziehungen dauerten nie lange und ein Exfreund sagte sogar zu mir: es ist doch eh alles nur von Dir ausgegangen. Toll so was zu hören...
Bei meinem jetzigen Freund, den ich übrigens hier kennengelernt habe, war die Kennenlernphase ganz anders. Ich zeigte zwar Interesse, dass er mir gefällt, dass ich die Zeit mit ihm schön finde, dass ich mich mit ihm wohlfühlte, aber diese ganzen Impulse zu einem ersten Telefonat, zu den ersten Treffen gingen von ihm aus. Ich als Frau darf zwar Interesse zeigen, aber diese entscheidenden Fragen: wollen wir uns treffen? ich würde Dich gerne wiedersehen, usw. die muss der Mann stellen. Er muss am Anfang einfach mehr Anstrengung investieren und die Herausforderungen/Abenteuer (sagt sie zu? trifft sie sich mit mir? usw) bestehen. Klingt jetzt furchtbar altmodisch, aber das ist der Jagdtrieb, der seit Jahrmillionen so angelegt ist und der auch durch 200 Jahre moderne Gesellschaft nicht geändert wurde. Männer brauchen die Anstrengung und dann auch die Bestätigung. Mein Freund und ich wohnen ca. 120 km auseinander, d.h. bei den ersten 3 Treffen haben wir uns auch bei mir in der Nähe getroffen. Ich habe ihm dann beim Abschied immer gesagt, dass ich seine Gegenwart sehr angnehm finde, aber diese Frage: wann sehen wir uns wieder, habe ich nie gestellt, d.h. ich habe ihm ein gutes Gefühl gegeben, aber die Initiative zu weiteren Treffen ging immer von ihm aus. Als wir dann zusammengekommen sind, sagte er einmal, dass er sich so angestrengt hat, um mein Herz zu gewinnen und dass er darüber so glücklich ist.
Ich hatte bei ihm das erste Mal das Gefühl, dass ich mich nicht verstellen musste, sondern dass ich auch in dieser Kennenlernphase bei ihm einfach "Frau" sein konnte.
Bei meinen anderen Beziehungen war bei mir immer das Gefühl, ich muss machen, ich muss so oder so sein, damit der Mann mich mag und bei mir bleibt.
Die Botschaft dieser Beziehungsratgeber ist die, dass wir uns wieder an unsere weiblichen und männlichen Attribute und Eigenschaften erinnern. Auch wenn wir in einer hochmodernen Gesellschaft leben und zum Großteil emanzipiert sind, so sind doch diese männlichen und weiblichen Eigenschaften in uns drin und wollen auch gelebt werden. Was ist männlich? Was ist weiblich? Darüber lohnt es sich nachzudenken und sein eigenes Verhalten auch mal zu überprüfen. Im Beruf, ich bin selbständig, muss ich oft auch meine "männlichen" Eigenschaften leben. Das leben wir Frauen dann oft so perfekt, dass wir es auch ins Privatleben mit übernehmen und dann auch als private Frau "männlich" sind.
z.B. Kann ich als Frau noch dem Mann das Gefühl geben, dass als Mann der "Eroberer" ist und dass er, wenn er sich anstrengt etwas ganz "Besonderes" bekommt? Kann ein Mann der Frau noch das Gefühl geben, dass sie "eroberungswürdig" und etwas "Besonderes" ist?
Ich möchte Dir Mut machen, diese Beziehungsratgeber nicht so einseitig zu betrachten, sondern auch die Symbolik dahinter zu verstehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, von den gewohnten Verhaltensmustern ein bisschen abzurücken und gerade in der Kennenlernphase sich rar zu machen, aufgeschlossen und freundlich zu sein, einfach mal ein bisschen abzuwarten und darauf zu vertrauen, dass der Mann auch diese nonverbalen Signale versteht und sich an seinen "Jagdinstinkt" erinnert.
Bei uns hat es geklappt und darüber bin ich sehr glücklich.
Das wünsche ich Dir auch.
 
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  • #4
Sei wie du bist - verstell dich nicht. Vieles aus diesen Ratgebern ist aus meiner Sicht Quatsch. Klar, Männer wollen nicht bevormundet und festgekettet werden, aber auch Männer reagieren auf Nähe und Zärtlichkeit, bei allem Freiraum, den sie für sich brauchen. Doch auch das ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Männer reden nicht gerne über ihre Gefühle, und doch haben sie sie. Bleib du selbst und zeig das auch. Wer DICH haben möchte ist dann froh, keine von diesen Uschi-Zicken zu bekommen, sondern eine Frau mit Emotionen, mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen, eine Frau, die natürlich auch geben kann, ohne dass ein Ratgeber mit erhobenem Zeigefinger empfiehlt: Jetzt nicht! Viel Glück! Bleib eine Frau die auch Toleranz und Geduld zeigt, und mal ihre eigenen Wege gehen kann, dem Partner jedoch vermittelt, er ist der Mann an deiner Seite, den du liebst.
 
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  • #5
Es ist viel mehr drin. Wenn Du diesen Ratgebern, die Du erwähnst, folgst (solange Du sie nicht missverstehst), bekommst Du eine Menge von einem Mann: Liebe, Treue, Fürsorge, Rücksichtnahme, Respekt. Am Anfang darfst Du ihn natürlich vorsichtig ermutigen, Du sollst ihm nur nicht nachlaufen, auch wenn Du Dich verliebst. Sobald er es auch tut und es Dir sagt, wird es doch einfacher. Du musst nicht verleugnen, wie wichtig Dir Beziehung und Nähe sind, denn er wird schnell auf Dich zukommen (falls nicht, weisst Du bald Bescheid und verschwendest nicht zu viel Zeit und Energie mit jemandem, der es einfach nicht wert ist, weil er nur ein bisschen herumspielen will und sich die Zeit vertreiben). Wenn eine Beziehung zustande kommt - natürlich sollst Du ihm Freiraum lassen, so wie er Dir! Du sollst natürlich keine Affären oder gar Nebenbeziehungen tolerieren. Du darst und sollst dann aber Deine Gefühle frei zeigen - nun ist der Zeitpunkt da, deine Liebe und Dein Bedürfnis nach Nähe zu äußern. Sicher darfst Du im ruhigen Gespräch sagen, wenn Dir etwas nicht gefällt. Nur nörgeln, schreien, sticheln empfiehlt sich nicht. Hat Dir das denn in einer Partnerschaft schon jemals was gebracht? Und Dich zurechtmachen - Du sollst Dich nicht tierisch aufbretzeln, wenn Du mit jemandem zusammenlebst, sondern gepflegt und hübsch aussehen und Dich nicht gehen lassen. Dann fühlst Du Dich auch selbst besser.
Nein, mit Verstellen hat das Ganze nichts zu tun, sondern mit Selbstachtung.
Probier es ruhig mal aus. Bei mir hat es Erfolg gehabt.
 
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  • #6
@#2 Du beschreibst es sehr schön, genauso ist es, und genauso hat es bei mir auch funktioniert!
 
  • #7
Ja leider ist das so. Wenn ich meine Beziehungen reflektiere, haben sich die
Männer immer mächtig ins Zeug gelegt wenn ich sie eigentlich gar nicht
wollte. Letztendlich ist der der mehr liebt immer derjenige der draufzahlt.
Im Prinzip funktioniert EP aus diesem Grunde ja schon verkehrt, weil wir
Frauen Partneranfragen verschicken, um wenigstens ein wenig Leben in
unser Postfach zu zaubern.
Ich bin eine selbständige Frau die mitten im Leben steht und bin es
gewohnt auch im Job meinen Mann zu stehen. Mir fällt es immer wieder
aufs Neue schwer in die Rolle des zurückhaltenden Weibchens zu schlüpfen
und zu warten bis der Herr anruft, mailt oder simst.
Aber ich gebe der Fragestellerin recht, nur so funktioniert es, LEIDER!
 
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  • #8
Sehr interessant diese gemischte Diskussion hier.
Aber Erstens: so schlimm sollte das Alleinsein nicht sein, wenn Du Dich wirklich magst, Du selbst bist, dass Du um jeden Preis jemanden brauchst. Und Zweitens auch wenn Man/Frau manchmal glaubt, unheimlich verknallt zu sein: wenns nicht passiert -und das heißt aufeinander zukommen von beiden Seiten- dann wars schlicht und ehrlich das Falsche! Sonst wäre es passiert.
Finde zuerst zu Dir und tu nur und auch wirklich nur, was Dir entspricht. Dann kommt auch jemand anderes auf Dich zu, weil Du Natürlichkeit, Selbstsicherheit und so weiter ausstrahlst.
Soweit die Theorie. Dann muss natürlich noch die passende Person in Deine Nähe kommen, und ein bischen Glück der Umstände...
 
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  • #9
Ich besitze auch einige dieser Ratgeber. Das wichtige an den Tips darin ist, dass man sie LEBT. Dh. man muß 100% dahinter stehen und auch so fühlen. Hält man sich an diese Tips, an denen viel Wahres dran ist, handelt danach, aber "gegen" die eigene Einstellung, wird es zum Schauspiel.
Sobald die Beziehung fester wird, werden alle "guten" Verhaltensregeln über Bord geworfen, weil man dieses Spiel nicht lange durchhält. Ja, sobald der Herr dann das Gefühl bekommt, er hat die Frau absolut sicher, wird sie schnell lästig.
Es geht also nicht darum, sich kurzfristig nach Buch zu verhalten, sondern seine eigene Einstellung zu sich selbst dauerhaft zu ändern.
(w48)
 
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  • #10
Tja, dann hättest du schon mal keine Chance, mich kennenzulernen!

Warum, bitteschön, soll ich als Mann mich immerzu anstrengen???!!! (und am Ende 5 oder 6 Jahre eher in die Kiste springen) So ein Humbug!!

Was soll da denn für eine Partnerschaft bei herauskommen, bei der A sich ständig anstrengt und B sich möglichst zurückhält??!!

Nachdem ich einige Zeit diese Neandertaler-Spielchen mitgemacht und dank Therapie endlich erwacht und emanzipiert bin, kann ich nur sagen:

Ich will ein Gegenüber, eine Frau, die sich - wie ich! - um ein Miteinander bemüht. Das fängt damit an, ggf. Interesse zu artikulieren.

Aber o.k., ich weiß, das Gros der Bevölkerung übernimmt lieber alte Muster und lebt emotional immer noch in der Steinzeit. Wie #1 schreibt: Die Gesichter - insbesondere, wenn Menschen sich unbeobachtet wähnen - sprechen Bände... ;-)

Da kann Mann nicht viel machen. Eher im Gegenteil: Wer nicht jagd und "sich nicht anstrengt", gilt nicht als Mann...

Was für bescheuerte Spielchen...

Ergebnis: Schaut in die vielen glücklichen Gesichter... ;-))
 
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  • #11
@#2 Ganz wunderbar beschrieben! Und wie wahr! Gern würde ich (w) mich mit Frauen wie Dir austauschen. Ist es irgendwie möglich, sich Telefonnummern oder Email-Adressen zukommen zu lassen?
 
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  • #12
Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist Du, denn Du bist ja ein Leben lang mit Dir zusammen! Du bist also nicht allein, es gibt jemanden, den Du immer hast - Dich.

Bei allem, was Du tust, ist es wichtig, nicht nur Du selbst zu sein, sondern auch ein gutes Gefühl dabei zu haben.Wenn Du Dich also nicht wirklich auf solche Spielchen, wie in manchen Ratgebern beschrieben, einlassen magst, bleib auch hier authentisch. Es gibt noch Männer, mit denen Du ganz normal und auf Augenhöhe reden und umgehen kannst ;-)
 
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  • #13
@#11 "Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist Du" - mit dieser Einstellung dürfte es sehr schwer sein, eine erfüllte Partnerschaft zu führen. Aber, dieser Logik folgend, macht das ja auch nichts, denn "Du bist also nicht allein, es gibt jemanden, den Du immer hast - Dich."
Natürlich kann man das so machen. Nur, warum und wofür sucht jemand, der dieser Ansicht ist, einen Partner?
Es geht überhaupt nicht um Spielchen, dieses Wort taucht hier immer wieder auf, und nicht darum, sich zu verstellen und zu verbiegen. Es geht genau um das Gegenteil: um Selbstachtung und darum, dass einer Frau diese Achtung auch von Männern entgegengebracht wird und dass sie sich nicht benutzen und verletzen lässt.
 
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  • #14
Ich finde so langsam, das all diese "Beziehungsratgeber" verboten gehören. Meine Güte, ich frage mich so langsam, welche Frau denn tatsächlich noch sie selbst ist. Welche Frau handelt denn noch nach ihrem eigenen Gefühl, anstatt nach fremder Leute Rat herumzutaktieren? Wenn wir Männer uns ebenfalls nach Beziehungsratgebern verhalten würden, würden Mann und Frau wohl gar nicht mehr zusammenfinden.

Natürlich macht ein Nachlaufen keinen guten Eindruck. Wer möchte denn schon zigmal am Tag angerufen werden und Fragen beantworten wie "Was machst Du gerade", "Wo bist Du gerade", "Was denkst Du gerade"? Also auch unter Euch Frauen. In kleineren Dosen kann so ein Anruf hingegen auch den ganzen Tag verschönern.
Aber sich gezielt rar machen? Das kann auch gut nach hinten losgehen, sobald der potentielle Partner vermutet, dass Euer Interesse nachgelassen hat. Eine Frau, die mir gegenüber immer wieder betont, wie selbständig sie ist und wie gut sie sich allein beschäftigen kann, wird mir irgendwann auch suspekt. Nicht, dass ich die Tatsache an sich nicht gut finden würde, aber wenn das immer wieder betont wird, vermute ich dann irgendwann auch mehr Bedeutung hinter den Zeilen. Mich dann noch extra ins Zeug legen - da würde ich befürchten, dass ich die Dame eher belästigen denn erfreuen würde.

Seid doch einfach, wie Ihr wirklich seid. In wen soll Mann sich denn bitte verlieben? In eine Schauspielerin, die wie eine fremdgesteuerte Marionette nach Ratgebern handelt? Irgendwann kommt immer das böse Erwachen. Und wenn Mann dann feststellt, dass man sich in eine Illusion verliebt hat, ist das Ende vorprogrammiert.
 
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  • #15
@#13 Ich bin die Schreiberin von #12. Da habe ich versucht, zu erklären, dass es nicht darum geht, sich nach fremder Leute Rat zu verstellen, sondern um Selbstachtung. Zum Beispiel.
Ich kann einfach nur sagen, was funktioniert und was nicht. Ich selbst musste eine Menge schlechter und äußerst schmerzhafter Erfahrungen machte, bevor ich an so einen Beziehungsratgeber geriet und erst dachte "so ein Quatsch, in welchem Jahrhundert leben wir denn?". Aber ich hatte nichts zu verlieren und war ziemlich unglücklich, also habe ich es probiert, und der Erfolg stellte sich so schlagartig ein, dass ich es kaum glauben konnte. Jetzt bin ich schon lange nicht mehr auf Partnersuche, ich habe nämlich einen, der für mich da ist, und das in einem Maße, wie ich es nie erlebt habe und mir nie vorstellen konnte. Und ich tue für ihn, was in meiner Macht steht. So eine liebe- und verantwortungsvolle Partnerschaft habe ich noch nie erlebt. All die einsamen Frauen hier - sie tun mir wirklich in der Seele weh.
 
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  • #16
Angie
@ 9
Meinst du wirklich, du hast den richtigen Therapeuten an deiner Seite gehabt?
Oder schreibst du das alles nur, weil du einfach zu faul bist, dich ins Zeug zu legen und dir bei den Frauen mal etwas Mühe zu geben. Hoffst du, dass du mit dem Kommentar Frauen dazu bringst, aktiv auf Männer zuzugehen? Keine Frau, die sich ihres Wertes bewußt ist, wird auf längere Sicht hin ihre Zeit mit dir verschwenden. Für das normale Beziehungsspiel bist du einfach zu wenig Mann. Für dich bleiben nur die verzweifelt-bedürftigen Mädels.
Alle Männer, die ich kenne, geben zu, dass Frauen, die von vornherein ganz offen und ehrlich zeigen, dass sie unbedingt eine Beziehung wollen, sterbenslangweilig sind und "nicht der Mühe wert". Klingt jetzt härter, als es von ihnen gemeint ist. Tatsache aber ist, dass sich das Gros der Frauen immer wieder beklagt, dass die Männer sich nicht mehr melden oder sie meistens die Initiative ergreifen müßten. Warum sollten die Jungs bei so überaus aktiven Frauen etwas ändern? Es läuft doch, selbst wenn sie auf dem Sofa liegen und das ganze Wochenende lang nur die Fernbedienung in der Hand haben. Das Telefon klingelt irgendwann garantiert oder das Handy meldet eine SMS. Ehe die antworten, vergehen Stunden. Irgendwas läuft also schief trotz Feminismus bzw. Gleichberechtigung. Sogenannte aktive Frauen, die sich selbst immer gerne als authentisch bezeichnen, scheinen in den meisten Fällen abtörnend auf Männer zu wirken, da hilft die ganze politisch korrekte Aufklärung nichts.
 
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  • #17
Ich bin Nr. 2
es freut mich, dass Nr. 4 und 5 und 12 damit auch so positiven Erfahrungen gemacht haben.
an Nr. 10: vielen Dank, ein privater Austausch wäre sicherlich schön, aber hier im Forum darf man ja keine Telefonnummern oder privaten e-mail Adressen angeben und ich bin ein aktives Mitglied mehr. Von daher gestaltet sich der persönliche Austausch schwierig.
Ich wünsche Dir und allen anderen viel Erfolg.
 
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  • #18
@15
Ich behaupte nicht, dass ich besonders erfolgreich in diesen Spielen wäre.
Eine Weile lang kann ich sie mitspielen. Nur irgendwann erwarte ich, dass von der anderen Seite was zurückkommt. Ab einem bestimmten Punkt muss ich das *aktive* Interesse von der anderen Seite spüren. Dann will ich, dass meine gefühlvollen Aussagen auch auf artikulierte Gefühle treffen, und nicht auf schwammige Unverbindlichkeit. Wenn sie sagt "im Moment habe ich viel um die Ohren, würde aber wieder gerne was mit Dir machen, ich melde mich", dann verstehe ich die Aussage so, wie sie gesagt ist. Kommt nichts mehr zurück, schließe ich daraus, dass ich nicht ihr Typ bin.
Dass ich als Mann den ersten Schritt mache ist ja ok. Aber dann suche ich jemanden, der Schritt hält, und sich nicht ziehen läßt, weil sie weiss, dass sie gezogen wird.

Ich bin vielleicht kein klassischer Jäger. Aber nicht jede Frau fällt in das gleiche Beuteschema.
 
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