• #1

Bin ich zu anspruchsvoll?

Hallo,

ich muss mir hier mal meinen Kummer von der Seele schreiben.
Vor 3 Monaten habe ich (w,29) einen Mann kennengelernt (m, 32), der mich von der ersten Sekunde an begeistert hat. Auf beiden Seiten relativ schnell Bauchkribbeln, Verliebtheit, die gemeinsame Zeit war immer wahnsinnig schön.
Ich bin jetzt seit einiger Zeit Single und ich konnte mich schon lange nicht mehr so intensiv auf einen Mann einlassen.
Von Anfang an gab es immer wieder Konflikte in der Häufigkeit des Sich-Sehens. Ich hätte ihn am liebsten rund um die Uhr um mich gehabt, für ihn war ein Treffen in der Woche mehr als ausreichend. Dafür aber tägliche WhatsApp-Nachrichten, teilweise im 10-Minuten Takt. Auf meine Nachfrage eröffnete er mir, dass das bei ihm auch bei seinen letzten Beziehungen so der Fall war, ihm oft der Gedanke reicht, dass der andere da sei und er keine so häufige Frequenz bei Treffen bräuchte. Schließlich hatten wir ein tränenreiches Gespräch, dass wir offensichtlich andere Bedürfnisse haben und so beide nicht miteinander glücklich werden.
Mich macht die Situation völlig fertig, ich war ewig nicht mehr so verliebt und habe das Gefühl, den passenden Partner einfach nicht zu finden und zu anstrengend / klammernd / anspruchsvoll zu sein. Dazu fühle mich mich einfach ungeliebt, obwohl er mir beteuert hat, dass es definitiv nicht an mangelnden Gefühlen seinerseits läge - im Gegenteil, er hätte lange nicht mehr so für eine Frau gebrannt. Kann das tatsächlich sein? Habt ihr einen Ratschlag, wie ich damit am besten umgehe? Mir geht es gerade wirklich schlecht...
 
  • #2
Es ist jedes Mal das gleiche wenn ein Text anfängt mit "ich habe einen unglaublichen Mann kennengelernt"

Ja aber natürlich ist er von dir begeistert.

Und natürlich will er seine Traumfrau nur einmal pro Woche sehen. Er ist eben ein ganz spezieller.

Überleg mal, ob er wirklich für dich brennt.
 
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  • #3
Er sagt nicht die Wahrheit, er sagt lediglich genau das, was viele Frauen gerne hören möchten! Vergiss ganz schnell diesen Kontakt, ihr habt keine Kompatibilität, was das Verhältnis Nähe und Distanz betrifft! Wenn das nicht stimmig ist, dann geht es nicht! Was mir noch auffälllt ist der imense Erwartungs-Druck in dir, der eine Beziehung nicht fördert!
 
  • #4
Für mich hat das nichts mit Anspruchsvoll zu tun. Ich bin eben ein Nähe Mensch. Ich könnte niemals mit einem Mann glücklich werden, dem es reicht mich einmal die Woche zu sehen. Ich kann zwar mittlerweile sehr gut verstehen, warum erwachsenen Menschen LAT Beziehungen eingehen. ABER ein Tag, wäre für mich keine Beziehung, sondern eine Affäre.
Ich kenne genau 2 Paare die LAT leben. Beide Konstellationen mit eher speziellen Charakteren. In meiner Wahrnehmung haben sich da Menschen gefunden, die sich in ihrer speziellen Art zwar lassen können, aber eben nur mit entsprechendem Abstand und wohl dosiert. Selbst die teilen aber einen Großteil ihrer gemeinsamen Zeit. Verbringen Urlaube und ganze Wochenenden.
Ansonsten glaube ich, Menschen die sich wirklich lieben und für die es wirklich passt, die wollen auch möglichst viel Gemeinsamkeit.
 
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  • #6
Wenn einer dich richtig liebt, dann will er dich so oft wie möglich sehen
Das würde ich nicht so einfach behaupten. Es gibt sicher auch Distanzmenschen, für die ein Tag die Woche das Höchste der Gefühle darstellt.
ABER:
Das ist die Konsequenz davon. Du wirst IMMER leiden mit ihm. Diese Konstellation funktioniert einfach nicht.

Ich bin zB auch ein Nähemensch - ich würde eine Beziehung, bei der ich um gemeinsame Zeit diskutieren oder gar betteln muss, nie wieder eingehen.

So etwas wird mit der Zeit immer schlimmer, schließlich trennt sich dann 100%ig der Distanzmensch, weil er den Druck nicht mehr haben will und sämtliche Attraktion durch das Nachgelaufe flöten geht.
 
  • #7
Einmal die Woche sehen, ist jetzt nicht so ungewöhnlich.
Das komplette Wochenende über beispielsweise.
Damit man Ausflüge machen, Veranstaltungen besuchen etc. und vernünftigen sowie guten Sex hat.

Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist sein Onlineverhalten!

Ist der arbeitslos?
Wie schafft der so eine Textfrequenz?
Hat der den lieben und langen Tag nichts besseres zu tun????

Ich wäre bei so einem Menschen mehr argwöhnisch als besorgt.
 
  • #8
Mich macht die Situation völlig fertig, ich war ewig nicht mehr so verliebt und habe das Gefühl, den passenden Partner einfach nicht zu finden und zu anstrengend / klammernd / anspruchsvoll zu sein.
Offensichtlich sieht er das so und Du bist ihm zu anstrengend. Oder es gibt einen anderen Grund.
...von diesem Mann. Es gibt eben kein Aussuchen, wer einen liebt.
obwohl er mir beteuert hat, dass es definitiv nicht an mangelnden Gefühlen seinerseits läge - im Gegenteil, er hätte lange nicht mehr so für eine Frau gebrannt.
Überflüssiges Geschwätz.

Deine Überschrift verstehe ich nicht. Wo sind die "Ansprüche" in Deinem Text?
 
  • #9
Ansonsten glaube ich, Menschen die sich wirklich lieben und für die es wirklich passt, die wollen auch möglichst viel Gemeinsamkeit.
Tja. Da kommt es dann doch auf den Beziehungstyp und die spezifischen Erfahrungen an die man aufgrund des eigenen Typs macht, die einen dann zusätzlich prägen.

Ich bin jetzt seit 2018 in einer LAT. Zwischen 1989 und 2016 habe ich dagegen mit meiner damaligen Partnerin zusammen gelebt. Für mich und meine, 8 Jahre ältere Ex, war dies, dass erste zusammen leben.

Meine aktuelle Partnerin hatte überwiegend Beziehungen mit einer noch geringeren Kontaktdichte wie die FS. Zusammengelebt hat sie wohl einige Monate in den 90igern. Das hat ihr nicht gefallen.

Fast jeden Urlaub, fast alle Feiertage und ein Großteil der WEs mit der Beziehung gemeinsam verbringen, den Wohnungsschlüssel austauschen, hat sie ab 2018 kennen gelernt. Das fand sie erst befremdlich. Jetzt will sie es nicht mehr vermissen. Mir macht es dagegen nichts mehr aus mal nur das halbe WE zu teilen. Anfangs war ich dann unglücklich.

Ich wollte sie damals viel mehr sehen und wäre auch zusammen gezogen. Dadurch fühlte sie sich bedrängt, eingeengt. Jetzt ist es eher umgekehrt. Ich kann keine Buchseite ungestört lesen wenn wir zusammen sind. Aber wir sind ja nicht täglich zusammen.

Ich denke meine damaligen Motive waren auch, dass das Leben allein für mich ungewohnt war. Heute schätze ich es allein sein können wenn ich es will und vermisse die permanente Anwesenheit eines anderen Menschen nicht.

Der FS hilft das natürlich nicht. Sie wirkt eher wie der beziehungängsliche Typ, der wie so oft, an einen Beziehungsvermeider geraten ist, der nur eine distanzierte Beziehung führen kann. Was für den einen zu wenig ist, ist für den anderen fast zuviel.

Dazu kommt, dass sie in einem Familiengründungsalter ist. Mein Lebensmodell taugt daher für sie nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Ja, so ist es ! Wenn einer dich richtig liebt, dann will er dich so oft wie möglich sehen . Wenn es nicht so wichtig ist mit Treffen, dann ist einem die Person auch nicht so wichtig .
Viele Problemfälle die hier vorgetragen basieren auf so eine Erwartungshaltung. Insbesondere wenn ein Beziehungsvermeider der ausgewählte tolle Mann oder die tolle Frau ist.

Immer Beziehungsvermeider auszuwählen und sich dann als Opfer zu fühlen ist übrigens selbst eine Technik der Beziehungsvermeidung. Das sind die ständig unglücklich verliebten.
 
  • #11
Ich hätte ihn am liebsten rund um die Uhr um mich gehabt, für ihn war ein Treffen in der Woche mehr als ausreichend. Dafür aber tägliche WhatsApp-Nachrichten, teilweise im 10-Minuten Takt.
Nervig!
Kann es sein, dass er parallel noch andere Frauen datet und deshalb keine Zeit hat?
Oder wohnt ihr weit auseinander?
Findet doch einenKompromiss: jede Woche zweimal treffen? Oder soll das ewig so weitergehen? LG w33
 
  • #12
Zwischen mehr als einmal die Woche sehen und klammern liegen Welten....
Darüber nachzudenken ob er das tut, weil er Dich nicht genug liebt, wird Dich für die Zukunft nur unsicherer machen.
Damit macht man aus sich selbst nur: die die nicht liebenswert ist...ganz falsch.

Du dürftest Dich nicht in jemanden verlieben, der offensichtlich nicht passt.
Du liebst es nicht, einen Partner nur 1x in der Woche zu sehen und das reicht, dass DU die Entscheidung triffst.
 
  • #13
Ich bin auch so jmd., dem es manchmal reicht, zu wissen, der andere ist da aber die Nähe grad nicht zu brauchen, da ich lieber alleine bin.

Gerade wenn man sooo lange alleine ist wie ich, muss man sowas sehr langsam angehen lassen und jmd, der am liebsten Tag u Nacht mit mir zusammen sein will, würde mich wahnsinnig machen. Sowas pack ich nicht, bei keinem, zu sehr benötige ich meine Ruhe für mich alleine. Ich kann ihn deshalb gut verstehen.

Aber es war dennoch richtig, dass ihr euch getrennt habt, es hätte nicht gepasst. Es gibt genügend Männer, die auch diese innige Zweisamkeit möchten und wenn die Zeit reif ist, wirst du den passenden Mann kennenlernen.
 
  • #14
Er sagt nicht die Wahrheit, er sagt lediglich genau das, was viele Frauen gerne hören möchten!
Hm, das klingt irgendwie nicht danach, als sage er, was die Frau hören will:
Schließlich hatten wir ein tränenreiches Gespräch, dass wir offensichtlich andere Bedürfnisse haben und so beide nicht miteinander glücklich werden.

ihr habt keine Kompatibilität, was das Verhältnis Nähe und Distanz betrifft
Das trifft wohl auf jeden Fall zu. Das heißt, du hast nur zwei Möglichkeiten: entweder du bleibst in der Beziehung und bist weiterhin frustriert oder ihr trennt euch. Das tut weh, macht aber den Weg frei für jemanden, der vielleicht besser zu dir passt.
 
  • #15
Einmal die Woche Sex, wenn überhaupt?
Eine Beziehung die auf whatsap Erzählungen basiert? Wie soll man sich kennenlernen, wenn man sich einmal in der Woche sieht.
Am Wochenende will man vielleicht eigene Freunde sehen also oft wird das ein Tag unter der Woche sein, was soll man dann nach der Arbeit noch so groß erleben?

Such dir einen Mann der zu dir passt.
Oft sehen sich Affären öfter als es der Mann in einer Beziehung möchte..
Ne danke
 
  • #16
Hier nochmal die FS...
Oder wohnt ihr weit auseinander?
Findet doch einenKompromiss: jede Woche zweimal treffen?

Wir wohnen eine knappe Stunde voneinander entfernt, also durchaus schon eine Entfernung, bei der man sich öfter treffen könnte. Wenn wir uns am Wochenende gesehen haben, dann ja oft auch nicht Samstag und Sonntag , sondern nur einen der zwei Tage. Ich habe selbst eigentlich auch einen recht vollen Terminkalender und plane deswegen gerne auch ein bisschen im voraus, wann man sich sieht. Wenn dann sonntags von mir die Frage kam, wie es denn in der nächsten Woche passt, habe ich oft nur ausweichende Antworten bekommen oder ein "Ich weiß noch nicht, ob mir das nicht zu viel wird, ich kann dir nichts versprechen." Dabei saß er die Abende dann oft zuhause, es war also nicht so, dass grundsätzlich keine Zeit gewesen wäre.
Als ich ihn darauf angesprochen habe, dass mir das eben zu wenig Zeit ist und es mir damit nicht gut geht, kam es zu dem oben erwähnten Gespräch. Auf meine Vorschläge, irgendwo einen Kompromiss zu finden, was die Frequenz der Treffen angeht, ist er gar nicht eingegangen...
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist sein Onlineverhalten!

Ist der arbeitslos?

Er ist aktuell noch am Studieren...

Mit seiner letzten Freundin hat er übrigens zusammengewohnt und fand das auch ganz schön so. Wobei das zusammenziehen wohl auch durch ihre Initiative gekommen ist, dafür aber recht früh.

Momentan geht es mir einfach richtig elend und ich würde ihn lieber wenig als überhaupt nicht mehr sehen.
 
  • #17
Ich bin auch so jmd., dem es manchmal reicht, zu wissen, der andere ist da aber die Nähe grad nicht zu brauchen, da ich lieber alleine bin.
jmd, der am liebsten Tag u Nacht mit mir zusammen sein will, würde mich wahnsinnig machen. Sowas pack ich nicht, bei keinem, zu sehr benötige ich meine Ruhe für mich alleine.
Das ist bei mir genauso.

Liebe FS, ihr passt leider von eurem Nähe-Distanz-Bedürfnis schlecht zusammen. Das ist etwas, was tief in einem steckt und man nicht ändern kann. Würdet ihr euch in der Mitte treffen (zB 3x pro Woche treffen), wäre es ein auf Dauer unerträglicher Kompromiss für euch beide und Keiner würde glücklich. Für dich wäre es noch zu wenig, du hättest immer Sehnsucht und fühltest dich ungeliebt. Für ihn wäre es zu viel und stressig, da er mehr Zeit für sich braucht und sich permanent unter Druck gesetzt fühlte.

Ihr könnt es euch gegenseitig nie Recht machen, außer einer passt sich dem anderen an und wird selbst unglücklich damit - das geht dann nicht lange gut. Niemand kann ewig gegen sein Nähe- oder Distanzbedürfnis leben. Und sei die Liebe noch so groß.

Dass er dich liebt, glaube ich sogar (mir genügten auch 1-2 Treffen pro Woche trotz Liebe und Sehnsucht. Mir genügte das Wissen, dass der andere da ist ohne dass ich mich dessen ständig versichern musste). Nur passt er so gar nicht zu dir. Ändert kannst du weder ihn noch dich.

Suche dir einen Nähetyp, der gerne seine Zeit gemeinsam mit dir verbringt.

W37
 
  • #19
Ich meine, wie lernt man jemanden denn richtig kennen, wenn man sich nur so selten sieht?
Du lernst ihn jetzt doch schon sehr genau kennen! Nämlich, dass er wohl eher kein Nähemensch ist oder einfach nicht genug verliebt in Dich ist. Was auch immer die Gründe für seine Distanziertheit sind, Du lernst ihn jetzt sehr genau kennen und kannst die für Dich wichtigen und richtigen Konsequenzen ziehen.

Tut mir sehr leid für Dich....
und ich würde ihn lieber wenig als überhaupt nicht mehr sehen.
....aber das wäre meiner Meinung nach die falsche Konsequenz. Ihr würdet euch nur weiter im Kreis drehen, bis einer von Beiden nicht mehr kann.
 
  • #21
Manchmal passt es einfach nicht.
Keine Sache von Schuld - sondern eine Frage der verschiedenen Wünsche.
Mich würde bspw weniger die Frequenz der Treffen stören - dafür dieses nervige WA Geschreibsel.

Du siehst - es gibt mehrere Spielarten. Behalte ihn in guter Erinnerung - und lerne daraus, dass Nähe ein wichtiger Punkt für dich ist.
 
  • #22
In drei Monaten mit durchschnittlich 1 Treffen/Woche habt ihr euch ca. 13 Mal gesehen. Wenn ich eine kurze Kennlernphase vor dem beiderseitigen heftigen Verlieben von 3 Treffen unterstelle, bleiben ein Treffen, bei dem ihr vom Daten in so eine Art frühe Beziehung gewechselt habt und 9 weitere, bei denen ihr eure Beziehung ausgelebt habt (wohl fast ohne gemeinsame Übernachtungen, wenn ich das richtig verstanden habe). Und wenn du dann, sagen wir nach der Hälfte der Zeit, d.h. dem vierten oder fünften dieser neun Treffen, häufigere, am liebsten tägliche Treffen, "angesprochen" hast, und zwar offensichtlich so vehement, das Thema platziert hast, dass es nach weiteren vier oder fünf Treffen zu dem "tränenreichen Gespräch" kam, dann zeigt das, dass dir sämtliches Einfühlungsvermögen, sämtliche Vorsicht, sämtliche Aufmerksamkeit für ein langsames sich Herantasten an einen fremden Menschen komplett abgeht.
Keine Ahnung, ob das grundsätzlich nicht deine Stärken sind oder ob du einfach nur einem akuten Verliebtheitswahn verfallen bist.
Mit 15 oder so kann man ja meinetwegen noch denken, der Liebesrausch darf alles, rechtfertigt alles, ist dazu da, ungehemmt ausgelebt zu werden und die Fixierung auf nur den geliebten Menschen ist das Non-Plus-Ultra. Mit um die 30 sollte man weiter sein.
Hier liest man manchmal was über den Typus des Strohfeuer-Mannes. Vielleicht bist du eine Strohfeuer-Frau, die das Pech gehabt hat, an schwer entflammbares Material geraten zu sein.
 
  • #23
habe ich oft nur ausweichende Antworten bekommen oder ein "Ich weiß noch nicht, ob mir das nicht zu viel wird, ich kann dir nichts versprechen."
Das wäre für mich ein Ausweichen und kein klares Bekenntnis zu Dir, dh er will nicht so richtig . Den kannst du vergessen , du kannst einen Hund ja schließlich nicht zum Jagen tragen . Vergiss es mit ihm und genieße lieber deine freie Zeit . Später weißt du besser, was dich an einem Mann anmacht , wie er Dich umgarnt und wie er sich mit Dir treffen will. Ich würde eher spielerisch das Ganze in Zukunft gestalten , das Flirten , das Reizen , das Interesse zeigen , Nummern austauschen , sich freuen auf das Treffen mit einem neuen Mann usw.
 
  • #24
Aber ist das bei dir auch am Anfang einer Beziehung so, wenn du frisch verliebt bist? Ich meine, wie lernt man jemanden denn richtig kennen, wenn man sich nur so selten sieht?
Ja von Anfang an, wobei eines der beiden Treffen mit Übernachtung am Wochenende wäre. Ich würde mich zwar nicht oft treffen, dafür intensiv und dann die gemeinsame Zeit voll ausschöpfen. Mit Telefonieren und Schreiben zwischen den Treffen kann ich einen Menschen doch sehr gut kennenlernen. Man kennt ja auch seine besten Freunde sehr gut obwohl man sie in der Regel nicht täglich gesehen hat.

Aber nur weil das für mich so funktioniert, muss es für dich nicht richtig sein. Weder er noch du sind "falsch", nur unterschiedlich, du musst dir keine Vorwürfe machen. Was ihm wie klammern vorkommt, ist für einen anderen Mann genau das richtige Maß um sich von dir geliebt und gewollt zu fühlen.
 
  • #25
Und wenn du dann, sagen wir nach der Hälfte der Zeit, d.h. dem vierten oder fünften dieser neun Treffen, häufigere, am liebsten tägliche Treffen, "angesprochen" hast, und zwar offensichtlich so vehement, das Thema platziert hast, dass es nach weiteren vier oder fünf Treffen zu dem "tränenreichen Gespräch" kam, dann zeigt das, dass dir sämtliches Einfühlungsvermögen, sämtliche Vorsicht, sämtliche Aufmerksamkeit für ein langsames sich Herantasten an einen fremden Menschen komplett abgeht.

Das möchte ich jetzt aber doch noch klarstellen. Ich habe hier geschrieben, dass ich ihn am liebsten rund um die Uhr um mich gehabt hätte. Das habe ich ihm so natürlich weder so gesagt noch entsprechende Forderungen gestellt! Ich habe lediglich nach fast 3 Monaten kommuniziert, dass mir ein Treffen pro Woche - das dann noch nicht mal richtig geplant wird und oft davon abhängt, ob man eben zufällig spontan Zeit hat - einfach zu wenig ist. Und dass ich ihn vermisse, wenn wir auseinandergehen und ich nicht weiß, wann wir uns das nächste Mal wiedersehen.
Telefoniert hat er zwischen den treffen nämlich auch nicht besonders gerne, nur eben sehr ausführlich geschrieben.
 
  • #27
Telefoniert hat er zwischen den treffen nämlich auch nicht besonders gerne, nur eben sehr ausführlich geschrieben.
Also WA im 10-Minuten-Takt, kein Telefonieren und maximal ein Treffen pro Woche, welches dann auch erst noch spontan vereinbart wird, wäre jetzt auch nicht meine persönliche Vorstellung von Beziehung. Das ist für mich gefühlt nicht mehr als eine Sex-Affäre.
Ich finde gut, dass Du ihm das so kommuniziert hast.
 
  • #28
Das möchte ich jetzt aber doch noch klarstellen. Ich habe hier geschrieben, dass ich ihn am liebsten rund um die Uhr um mich gehabt hätte. Das habe ich ihm so natürlich weder so gesagt noch entsprechende Forderungen gestellt! Ich habe lediglich nach fast 3 Monaten kommuniziert, dass mir ein Treffen pro Woche - das dann noch nicht mal richtig geplant wird und oft davon abhängt, ob man eben zufällig spontan Zeit hat - einfach zu wenig ist. Und dass ich ihn vermisse, wenn wir auseinandergehen und ich nicht weiß, wann wir uns das nächste Mal wiedersehen.
Telefoniert hat er zwischen den treffen nämlich auch nicht besonders gerne, nur eben sehr ausführlich geschrieben.
Na wenn das so war hast du ihm ja eigentlich nur ein Kompliment gemacht.

Beziehungsvermeider empfinden solche Worte allerdings primär Bedrohung 😉

Ein Grund warum er dir auf der anderen Seite permanent schreibt kann ein taktischer sein. Er versucht so dein Nähebedürfnis zu befriedigen ohne dich wirklich heran zu lassen. Dass das nicht funktioniert ist ihm nicht klar, weil echte Nähe für ihn eine gruselige und unbekannte Größe ist.
 
  • #29
Einmal die Woche treffen ist schon eher ungewöhnlich, auch, wenn es Ausnahmen gibt
 
  • #30
Kurze Nachfrage: was bedeutet 1 mal in der Woche? Wieviel Tage denn?
 
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