• #31
Ich höre hier gelegentlich, nicht verbindlich zu sein, oder sogar, gar keine richtige Beziehung zu haben, weil wir nicht zusammen wohnen und ich nicht heiraten will.

Du bist nicht unverbindlich, weil Du zum einen sehr deutlich kommunizierst was Du willst und warum und weil Du Dich nicht unverbindlich verhältst. Unverbindlich ist, bei wem das gesprochene Wort und die Tat nicht zueinander passen, wer nur einen Teil der Wahrheit ausspricht, weil er die Konsequenzen des verschwiegenen Teils nicht tragen will.

Ich habe also mehrfach angeboten, einzuspringen oder wenigstens leihweise zu helfen. Beides will er nicht..... Ich verstehe dich gut, da bleibt ein schaler Geschmack. Findest du, in meinem Mund sollte der jetzt auch sein ? ...meine Unterstützung abzulehnen, ist ja genauso Ausdruck von Unverbindlichkeit, nicht ?

Vielleicht sollte es ein anderer, bitterer Nachgeschmack sein. Einfach mal darüber nachdenken, warum Du ihm mehrfach anbietest, was er wiederholt mit gleicher guter Begründung bereits beim ersten Mal abgelehnt hat.

Sorry @frei, jetzt komm ich: das ist muttihaft übergriffig was Du tust.
Er ist ein erwachsener Mann, der seine Dinge selber regeln kann und will. Das hat nichts mit er will unverbindlich bleiben, er will von Dir unabhängig bleiben, um weiterhin Dir auf Augenhöhe begegnen zu können.
Ich nehme von meinem Partner aus genau den gleichen Gründen nichts an, was ich brauche (im Sinne von "haben will), mir aber nicht leisten kann.

Wenn ich etwas nicht aus eigenen Mitteln bezahlen könnte ist mein erster Ansprechpartner meine Hausbank, nicht ein Mann mit dem ich erst recht kurz zusammen bin.

Anders als viele hier finde ich sein Verhalten unverschämt. Meiner Liebe, der ich vertraue.... Für mich deutet sein Verhalten auf Unverbindlichkeit in der Beziehung hin. Er versteht euch nicht als Team....

Unverschämt und unverbindlich finde ich sein Verhalten nicht, weil ich die exakte Formulierung und ihre Betonung nicht kenne. Ja, das Thema Liebe. Ich denke, er ist noch nicht so weit, die Beziehung als echtes "wir" mit gemeinsamer Lebensplanung wahrzunehmen. Ob sich das noch entwickeln kann, kann man aufgrund der dürren Angaben der FS nicht erkennen.
Warum sie ihn überhaupt gefragt hat nach Unterstützung finde ich schwer nachvollziehbar, wenn es keine gemeinsame Lebensplanung gibt.
 
  • #32
Bei einer wirklichen Notlage würde ich meiner Freundin den Betrag allerdings einfach schenken... ich will keine Raten von ihr zurückbekommen. Dabei würde ich mich blöd fühlen.
Das sehe ich genau so. Wäre für mich ein doofes Gefühl.
Meiner letzten Partnerin hatte ich auch in einer Notlage mit einer größeren Summe geholfen um ihr Geschäft zu sanieren. Darüberhinaus konnte ich einige Wirtschaftliche Fehler erkennen und diese mit ihr Gemeinsam abstellen, so dass ihr Geschäft mit den Mitteln die ich beigetragen hatte und den neuen Maßnahmen wieder ins richtige Fahrwasser kam und gute Gewinne abwarf.
Als wir darüber zu Anfangs sprachen und ich sagte das ich ihr gerne helfen würde, was sie ja gar nicht wollte weil sie sich schämte, hatte ich weder von leihen noch von schenken gesprochen.
Natürlich wollte ich es ihr schenken. Es war für mich eine Investition in ihr Geschäft ohne einen Ertrag zu erwarten.
Nach unserer Trennung hat sie darauf bestanden es mir zurück zu geben, was sie auch tat. Auf meinem Wunsch hin in meine Projekte.
Die FS ist eineinhalb Jahre mit ihrem Freund zusammen.
Bei uns waren es gerade mal, glaube ich, drei Monate.
Für mich hat es sich Richtig angefühlt und es war auch das Richtige.
Der spruch wieso er ihr Geld leihen sollte ist schon ziemlich "bedenklich", was die FS ja auch nun macht. Nachdenken.

m47
 
  • #33
habe ich so verstanden, dass es nicht nur auf mich bezogen wäre, sondern dass er niemanden etwas leihen würde

....in diesem Fall, liebe FS, würde ich das Thema nicht auf sich beruhen lassen, denn du zweifelst an ihn und bestimmte charakterliche Eigenschaften. Das wird einen Keil in eure Beziehung treiben.
In würde das mal in einem ruhigen Stündchen emotionslos ansprechen, welche Beweggründe, Einstellungen und Erfahrungen dahinter stecken. So könnt ihr gleich eure Kommunikationsfähigkeit testen, meiner Meinung nach, das A und O in einer guten Beziehung.
 
  • #34
Hmm, genau die Probleme beim wieder anlegen des Geldes hätte er doch auch.
Du hast recht, du benötigst sein Geld nicht wirklich. Daher ist es auch kein Problem, wenn du auf deine Ressourcen zurückgreifst.
 
L

Lionne69

Gast
  • #35
Tja, bei Geld hört die Freundschaft auf - oder fängt sie an .

Wie es auch anders regelmäßig die Thematik hier gibt, wer finanziert beim Zusammenleben wieviel.

Der Ton der Antwort wäre wichtig. Und vielleicht sein Hintergrund. Bei Erfahrungen wie bei Pia wäre ich dann auch mehr als vorsichtig.
Es kommt auch immer darauf an, mit welcher Haltung man fragt / gefragt wird .
Ich würde nie fragen, bin aber ggf. jemand, der anbietet.

Habe ich schon gemacht, der Betrag war deutlich mehr, er nahm es auch nur unter der Prämisse, ordentlicher Vertrag, angemessener Zins, mit dem wir beide gut fuhren, Ratenzahlung. Es kam alles immer pünktlich, auch nach Ende der Partnerschaft.

In dem Fall würde ich es wohl anbieten , aber auch nicht fragen, sondern selbst regeln wollen.
Würde ich annehmen?
Käme darauf an - in einer Partnerschaft ja, in einer Freundschaft nein. Und immer schriftlich.

Zum Betrag - das ist in etwa der Betrag, den ich versuche als eiserne Reserve auf dem Tagesgeldkonto zu halten - genau um nicht in die Situation zu kommen kurzfristig irgendetwas überbrücken zu müssen.
So ungewöhnlich finde ich es also nicht, dass dies jemand so parkt, und auch nicht als Zeichen für Reichtum. Eher ein Zeichen für eine gute, solide Finanzplanung
Bei mir sind es wohl eher ein paar Schwabengene...

Gedanken über die Partnerschaft würde ich mir durchaus machen.

W, 48
 
  • #36
Hallo TE
In deinem zweiten Post drehst Du Dich um 180Grad, erstaunlich. Von der Verfechterin jeder muss selber mit seinem Geld hinkommen(zeigt bei Dir schon, dass Du es schlecht kannst, sonst bräuchtest Du die Zwischenfinanzierung gar nicht) zum großherzigen Gegenteil:
Für mich war es in meiner vergangenen Partnerschaft selbstverständlich, dass man sich ausgeholfen hat und damit meine ich nicht nur Geld. J
und
. Ich würde auch einer Freundin in so einer Situation Geld leihen, weil ich mir einfach denken würde "da brauchst du doch keine Zinsen zahlen"

Das schreibe ich jetzt nicht um Dich zu ärgern, sondern Dir mal zu zeigen wie unlogisch Deine Gedanken sind. Geh mal wirklich in Dich Du hast von Deinem Freund etwas erwartet, was Du selber nicht tun würdest, Dein Aufspringen auf den Zug: Der Mann ist böse wird das Ende Deiner Beziehung einläuten wenn Du nicht aufpasst.

Also nochmal ganz deutlich Du bist zu Unrecht enttäuscht.
 
F

Frau29

Gast
  • #37
Er sieht das vermutlich deutlich unverbindlicher und solange du auf seine Bedürfnisse eingehst ist alles gut, sobald es zu Mühen kommt, sei dies nun finanzielle oder aufgrund von Trauer oder Krankheit sind diese Typen weg.
Sie wollen vor allem Sex, den sie ohne "Beziehung" nicht so ohne weiteres einfach so bekommen würden. Wenn sie nicht gerade zu den Top 5% Alpha Typ gehören, dürfte es sehr sehr schwer, aufwändig, teuer und zeitintensiv werden regelmäßig einen ONS zu bekommen.

Eine Alternative wären natürlich Prostituierte, aber auch das ist nicht billig noch dazu läuft nichts ohne Kondom und nicht jeder Mann findet das so prickelnd. Jede Zusatzleistung kostet extra und so wird das bei regeläßigem Sex ganz schön teuer. Noch dazu kann man davon ausgehen, dass diese Frauen Geschlechtskrankheiten haben, die zum Teil auch ohne Kondom übertragen werden können. Neben den enormen Kosten ist es also auch noch ein ziemliches gesundheitliches Risiko.

Was liegt da näher für einem "Partner" wie dem deinigen, eine "Beziehung" einzugehen, so tun als sei es verbindlich, kostenlos Sex ohne Gummi mitzunehmen und dann wenn es mal ernst wird (Geld, Krankheit, Trauer) nicht zu helfen.
 
  • #38
Liebe FS,

also nach den nachgelieferten Informationen zu urteilen...
Du bist grundsätzlich solvent, warst nicht leichtsinnig, kannst es schnell zurück zahlen...und ihr plant sogar zusammen zu ziehen?!

Da wuerde mir sein Verhalten auch aufstoßen.. Wie soll das werden wenn ihr gemeinsam mietet, Anschaffungen macht oder Kinder habt? Meine persönliche Erfahrung mit Menschen allgemein..egal ob Männer oder Frauen: wer auf seinem Geld "sitzt" ist oft auch in anderen Lebensbereichen ein/e "NehmerIn".

Also schau Dir ruhig an, wie es auf anderen Beziehungsebenen läuft. Gehst Du da mehr auf ihn ein als umgekehrt?
Ich bin kein Freund von gegenseitigem Aufrechnen. Aber ich lass mich auch nicht ausnutzen.
Beobachte das ein Weilchen, bevor ihr zusammen zieht. Ich denke Deine Zweifel an seinem Charakter sind nicht unbegründet. Sonst würdest Du garnicht drüber nachdenken.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #39
Ich hätte mal ein paar Tausend Euro gut gebrauchen können, habe dann aber Angebote meiner Ex ausgeschlagen.

Einfach weil es nicht 100% sicher war, dass ich das Geld zeitnah zurückzahlen können würde, und nichts eine Freundschaft so sicher zerstören kann wie Streit um überfällige Schulden. Allerdings hat auch das Ausschlagen des Angebotes die Freundschaft beschädigt, weil umgekehrt wohl das Denken vorherrschte, dass man bei Freunden nicht aufs Geld schaut.

Umgekehrt habe ich mehrmals Geld verliehen und in 80% der Fälle das Geld nicht zurück erhalten. Später habe ich nur noch Geld mit Vertrag und sofort vollstreckbarem Titel gegeben.

Aber auch da haben Leute trotzdem nicht zurück gezahlt.
 
  • #40
FS, jetzt ist einiges klarer. Er hat ja die 5000 am Tagesgeldkonto, also keine Probleme mit der Anlage. Und die FS hat Sicherheiten und möchte sich berechtigterweise die Komplikationen mit der Bank ersparen. Ich als ihr Freund würde ihr das Geld also jederzeit leihen. Wenn wie es mir sofort zurückzahlt, wenn sie es wieder hat, ist alles Bestens, beiden wurde gedient (Vertrauensaufbau). Und wenn sie herumdrücken würde, würde ich mich verdrücken...
So, wie die Lage jetzt ist, sollte aber die FS sich verdrücken. Wie schon geschrieben, der Spaltkeil ist gesetzt, ab jetzt gehts mit der Beziehung bergab...
ErwinM, 49
 
  • #41
. Jetzt muss der Tag der Schlussrate bis zum Erhalt des Briefes und des Verkaufs überbrückt werden.

Für mich nachvollziehbar. Du würdest von mir das Geld ohne jede Diskussion bekommen. Es sollte für Dich selbstverständlich sein, den Erhalt zu quittieren, damit ich nicht danach fragen muss. Ausnahme: irgendwas an Deinem Umgang mit Geld ist verdächtig oder die Beziehung ist nicht gut. Erkenne ich hier nicht.
 
  • #42
Danke @ErwinM und @Merretich - ihr habt mich glaub ich verstanden. Es geht für mich nicht um das Geld an sich, sondern um das Thema Hilfsbereitschaft, Vertrauen und das füreinander da sein. Bei uns war das jetzt nach 1 1/2 Jahren das erste mal, wo er von sich aus eine gewisse Hilfestellung erbringen hätte können. Ich habe ihn ja nicht nach dem Geld gefragt, sondern lediglich hinterfragt warum er es mir nicht angeboten hat. Es hat mich einfach beschäftigt und ich hätte nicht mit dieser Antwort gerechnet.
Ich möchte keine Beziehung mit jemanden führen, wo jeder immer alles alleine stemmen muss. Wenn sein Auto beispielsweise kaputt wäre und zu Reparatur müsste, würde ich ihm meins leihen und nicht sagen "dafür gibt es eine Autovermietung". Ich vertraue ihm doch - er wird es mir sicherlich vollgetankt und unbeschädigt wieder zurück geben und da ich es nicht brauche, habe ich auch keine Nachteile.
Wenn jemand krank ist (egal ob Familie, Freunde oder Partner) frage ich, ob ich für ihn einkaufen gehen soll oder denjenigen zum Arzt fahren kann und verweise nicht auf Lieferservice und Taxiunternehmen. Man bekommt immer alles irgendwie alleine hin, aber für was gibt es Partnerschaft, Freunde und Familie. Aber scheinbar scheine ich für manche etwas "zu fordern" was völlig abgehoben ist.
Wie gesagt geht es mir nicht um das Geld - ich brauche es nicht und 6 Wochen Zinsen bringen mich nicht um. Ich habe ihn zum ersten mal mit anderen Augen gesehen und das löst viele Fragen in mir aus. Vielleicht bin ich auch einfach zu empfindlich, daher habe ich ja nach Euren Meinungen gefragt. Das Thema Geld wird wohl immer brisant bleiben.
 
  • #43
Beim Thema Geld gab es, gibt es und wird es immer Zoff geben. Was allerdings aus meiner Sicht ein absolutes No Go ist, jemanden der in einer Beziehung kein Geld verleiht als Unmensch der Nation hinzustellen. Ich schätze mal, wenn die FS anstatt 5.000 € einen Betrag von 20.000 € genannt hätte, wären die Meinungen hier eindeutiger. Wo fängt es an und wo hört es auf. Nur weil ein Betrag von X nicht direkt per Blitzüberweisung an den Freund / Partner überwiesen wird, gehen die Wogen hoch. Und kurioser Weise muss sich immer derjenige um die Beziehung Gedanken machen, der das Geld vom Partner nicht bekommt. Hört auf bei Beträgen im 4 und 5 stelligen Bereich die Vertrauensfrage zu stellen. Eine Partnerschaft mit solchen Summen zu belasten und erwarten dass alles reibungslos verläuft ist etwas weltfremd.
 
  • #44
Vielleicht sollte es ein anderer, bitterer Nachgeschmack sein. Einfach mal darüber nachdenken, warum Du ihm mehrfach anbietest, was er wiederholt mit gleicher guter Begründung bereits beim ersten Mal abgelehnt hat.
Zu den wenigen unschönen Eigenschaften meines Freunds zählt, dass er sich gerne wiederholt.
Im Beispiel: er jammert rum, weil jetzt die Rechnung für sagen wir die Hofpflasterung kommt, die schon vor einem Jahr beauftragt und im Frühling erledigt wurde.
Er jammert, dass er das Geld nicht hat ( 10.000 € ). Ich sage, 'Wieso du ? Dein Vater ist der Eigentümer und er war einverstanden, dass ihr das macht'. Er: jaaaa, aaaaber, weißt du, ich trau mich jetzt nicht, ihm das zu sagen, weil...und außerdem ist er 86 ... und irgendwie finde ich das auch nicht richtig, weil es ja irgendwie doch eher mein Hof ist.'
Ich: 'also, wenn ich dir das Geld leihen soll...Ich krieg ja eh keine Zinsen'.
Er: nee, quatsch, ich geh zur Bank'

Dieses Gespräch, lediglich variiert um die Baumaßnahme und den Betrag hatten wir jetzt schon zum dritten mal.
Identisch.
Durchexerziert wegen des Vorgepflänkels Jammern.
Beim nächsten mal werde ich vielleicht sagen 'täglich grüßt das Murmeltier'.

Sorry @frei, jetzt komm ich: das ist muttihaft übergriffig was Du tust.
Das ist absolut richtig, aber ich sehe keinen Handlungsbedarf.
Ich gefalle mir in dieser Rolle und meinem Freund auch.
Du erinnerst dich an die Besonderheit unserer Beziehung ?
Auf welchem Portal ich ihn gefunden habe ?
Dort konnte man seine Seite viel freier gestalten als hier und in meinem Freitext stand u.a. 'ich will dir keine Schmerzen zufügen und dich nicht demütigen. Ich will dich an die Hand nehmen, dich leiten und beschützen...' Sowas in der Art.
Damit war ich ein echtes Nischenprodukt, ähnliches fand sich vielleicht auf einem Prozent der Domsenofferten und nahezu alle Subs, die mich anschrieben, taten es wegen dieser Haltung und er auch.

Noch heute ist unsere Beziehung geprägt davon.
Ich sage an, ich entscheide, ich rede, wenn wir angesprochen werden, ich fahre das Auto, ich gehe voran, ich steuere im Restaurant auf den Platz zu, der mir gefällt.
Und ihm gefällt genau dies.
Er ist ein erwachsener Mann, der seine Dinge selber regeln kann und will.
Nee, will er nicht. Er fragt mich bei jedem Pups um Rat und macht das dann auch nahezu immer, was ich empfohlen habe.
Mir gefällt das.
Ihm gefällt das.
Hört sich für Stinos sicher absurd an, aber wie immer, es ist eine Frage der Passung.
Die Kugeltierchen, Ying und Yang, Dibbsche un Deggelsche.

w 51
 
L

Lionne69

Gast
  • #45
Hört auf bei Beträgen im 4 und 5 stelligen Bereich die Vertrauensfrage zu stellen. Eine Partnerschaft mit solchen Summen zu belasten und erwarten dass alles reibungslos verläuft

Es ist egal, wie hoch ein Betrag ist, vielleicht kann man bei manchen Beträgen eher sagen - ggf. Lehrgeld. Trotzdem, mir tut auch ein Betrag über 100€ weh, und ich kenne Zeiten, da wäre es der 10er gewesen.

Geld, und der Umgang damit ist tatsächlich ein Gradmesser gerade in einer Partnerschaft - wie sehr trennt man , wie sehr WIR, wie wird ver-/aufgerechnet, welches Vertrauen?
Wenn es jetzt wie hier ist, dann halt mit schriftlicher Bestätigung - ich bin sicher , dass das für die FS kein Problem gewesen wäre.

Wie will man dann zusammen ziehen - trennt man dann immer noch feinsäuberlich? Verrechnet alles ?

Das Beispiel mit dem Auto ist für mich eine gute Analogie, ja, man kann eines mieten, im Bedarfsfall - aber wenn es andere Optionen gibt?

Innere Großzügigkeit misst sich auch daran, d.h. ja nicht, dass man naiv vorgeht.
 
  • #46
Hallo Intinity,

also den Nachtrag #31 hättest du besser gleich von Anfang an gemacht. Dann hätten viele hier auch anders antworten können.

Ich würde nämlich auch sagen, wenn du solvent genug bist, dass dir die Bank die 5000 € zur Verfügung stellt, dann solltest du mit 33 Jahren auch genug finanziellen Spielraum angespart haben, um derartige Kosten kurzfristig stemmen zu können. Dies ist ja bei dir der Fall.

Von mir hättest du das Geld natürlich sofort bekommen. Auch dann, wenn es mich 65 € Dispokredit kosten würde. Die 65 € hätte ich dir dann auch geschenkt, beziehungsweise ich hätte dir nicht gesagt, dass es mich etwas kostet. Aber in diesem Punkt denken eben viele Menschen unterschiedlich.

Das liegt vielleicht aber auch daran, das ich wohl auch zu den Reichen gehöre weil 5000 € problemlos In meiner Komfortzone machbar sind. Vgl.

(Dein Freund scheint ziemlich reich zu sein, wer hat schon 5000 am Tagesgeldkonto)

Oft ist dies aber auch eine Frage der sozialen Herkunft. Menschen die ohne finanzielle Nöte aufgewachsen sind, sind häufig in materiellen Dingen großzügiger. Das lässt sich auch im Nachhinein nicht mehr korrigieren. Man kann also daran nicht immer den Charakter festmachen.
 
  • #47
Innere Großzügigkeit misst sich auch daran, d.h. ja nicht, dass man naiv vorgeht.

Ja stimme dir da zu.
Ich bin so jemand dem man leicht diese Naivität nachsagen könnte.
Ich selbst kenne meine Finanzen am besten.
Wenn jemand zu mir kommt und mich um finazielle Hilfe bittet z.B. mein Freund, dann brauche ich genau eine Sekunde wo mein Bauch mir die Antwort gibt und ich gebe es ihm. Weil ich kann und es mir mein Bauch nahe legt.Egal ob 100 oder 1000 €.

Das Beispiel mit meiner Expartnerin war exakt genau so.
Ich erfuhr durch nachhacken wie es bestimmtwar um sie und brauchte eine Sekunde. Da ging es nicht um 5.000 sondern um mehr als das Zehnfache. Aber es fühlte sich Richtig an.
Der hintergrund ist so denke ich immer der, dass meine schnelle Entscheidung daher kommt, dass ich im Unterbewustsein im vor Augen habe, dass wenn das Geld weg ist, dass es sich für mich so anfühlt das ich es nicht spüre. So wie als wenn ich es verschenke, was ich bei ihr eh sofort im Kopf hatte.
Würde es an meine, sagen wir mal Reserven gehen wäre das noch einmal ein anderer Gedankengang. Vielleicht.

m47
 
  • #48
Danke für den Nachtrag. Vorher fand ich es schwierig, sich ohne weitere Informationen zum Thema zu äußern.

Es handelt sich also um keine Notsituation, auch gehst du nicht unverantwortlich mit deinem Geld um. Es wäre nichts weiter als eine Gefälligkeit von seiner Seite, damit du keine Nachteile mit deinem fest angelegten Geld hast oder Zinsen für neu aufgenommenes Geld an die Bank zahlen musst. Bei der Kürze der erwarteten Laufzeit also im Grunde Peanuts.

Ja, er hätte dir anbieten können, dir das Geld zu leihen. Nein, ich denke, du solltest nicht enttäuscht sein, dass er es nicht tat. Weil es eben um Peanuts geht - eher um die Geste als um reelle Summen.
Nein, ich denke nicht, dass man aus seiner Reaktion stichhaltig schließen kann, dass man sich auf ihn in einer Notlage nicht verlassen kann.

Dazu würde ich noch weitere Kriterien heranziehen. Wie ist er, wenn du krank bist oder eine sonstige echte Hilfestellung benötigst? Trägt er dir mal schweres Zeug in die Wohnung, schaut er nach dem Öl in deinem Auto, spannt er einen Schirm auf wenn es regnet, findest du ihn ansonsten zugewandt, mitdenkend und gefällig? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in eurer Beziehung bislang keine Situationen gegeben hat, in denen er dir mal hätte unter die Arme greifen können. Die passieren einem Paar doch im Alltag ständig, so dass du sein Wesen eigentlich beurteilen können müsstest.

Es gibt auch Frauen - die immer alles wollen, und am besten sofort. Die, wenn der Partner dann ein einziges Mal Nein sagt, völlig muksch sind, all die vorigen Gefälligkeiten gar nicht zu schätzen wussten. Ich möchte nicht behaupten, dass du zu diesen Frauen gehörst, kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass du ihn nach 1,5 Jahren Beziehung so gar nicht willst einschätzen können.
 
  • #49
Ich habe ihn ja nicht nach dem Geld gefragt, sondern lediglich hinterfragt warum er es mir nicht angeboten hat. Es hat mich einfach beschäftigt und ich hätte nicht mit dieser Antwort gerechnet.

Das ist nun wiederum ein typisches Frauenproblem, das ich auch im Alltag immer wieder finde. Manche Frauen haben Erwartungen, Hoffnungen oder Wünsche, die ihnen der Mann von den Augen ablesen soll. Ein auf Nachfrage erfüllter Wunsch "zählt nicht". Ich finde das für eine Beziehung grundsätzlich problematisch und kann als Ausrede durchaus anbringen, dass auch ich da nicht immer "hellsehend" bin. Das hat schon öfter mal zu Problemen geführt. Ich würde Dir empfehlen, da anzusetzen - es dürfte in Beziehungen mit den meisten Männern erheblich helfen.

Das Thema Geld wird wohl immer brisant bleiben.

Das ist eine andere Frage. "Brisante" Themen bringen unnötig Sprengstoff in Beziehungen. Über den Umgang mit Finanzen sollte man sich schon so einige sein, dass es keiner von beiden (auch nicht heimlich!) als unpassend empfindet.
Da Du aber nach Aussagen in anderen Threads sowieso keine Kinder möchtest, ist das Thema doch insgesamt entschärft. Jeder leistet seinen Beitrag, ihr scheint ja beide genug Geld zu haben und dann sehe ich nicht, warum Geld ein brisantes Thema sein muss.

Für mich war es in meiner vergangenen Partnerschaft selbstverständlich, dass man sich ausgeholfen hat und damit meine ich nicht nur Geld.

Vielleicht liegt es daran, dass Du das anders gewöhnt bist?
Ich war 10 Jahre mit meinem Exmann zusammen und da gab es keine Trennung von seinem und meinem Geld, trotz getrennter Konten. Er hat nach ca. 4 Jahren Beziehung viel mehr als ich verdient und hat mich natürlich auch daran teilhaben lassen.

Vielleicht hältst Du einfach auch für zu selbstverständlich, dass Dein Partner Dich finanziell unterstützt?

Was ich aber insgesamt nicht verstehe, ist:
Ich bin auch 32 (keine Kinder) und nach einer langen Partnerschaft (inkl. 2 Jahren Ehe) seit 2 Jahren wieder auf dem Singlemarkt.
(06.09.2017)

Es geht offenbar manchmal sehr schnell mit 1,5 Jahren Beziehung...
 
  • #50
Ich kann dich schon verstehen. Ich würde mir wohl auch Gedanken machen. Es geht um die Geste und um das Vertrauen und nicht ums Geld an sich. Aber ich frage mich warum du ihn nicht gleich gefragt hast, warum er dir kein Geld leihen würde obwohl es doch sogar ein sehr übersichtlicher Zeitraum ist bei zwei Monaten? Ich hätte das sofort gefragt.

Vielleicht hatte er wie viele andere auch schon schlechte Erfahrungen gemacht? Nicht alle Menschen sind vertrauensvoll. Es gibt genug Ausnutzer und wenn man ein- oder ein paar Mal bei solchen Menschen auf die Schnauze gefallen ist, wird man wohl zwangsläufig sehr vorsichtig oder sperrt sich einfach komplett. Die können mitunter mehr Zeit brauchen um auch in Gelddingen zu vertrauen.

Mein Freund würde mir das Geld leihen, vielleicht nicht von sich aus anbieten, dafür würde er sich zu wenig Gedanken darum machen. Wenn ich allerdings fragen würde, wäre er der letzte der Nein sagt. Genauso andersrum, er hat auch schon ein Jahr quasi umsonst (er gab wenn er was geben konnte) bei mir gewohnt nachdem wir erst ein Jahr zusammen waren, weil kein Job und Geld in Sicht war nach dem Studium. Als er letztes Jahr dann eine Stelle gefunden hat, hat er mir ohne dass ich das gefordert oder angeschnitten hätte noch anteilig für die Zeit Miete überwiesen. Hätte er nicht machen müssen, ich hätte ja auch ohne ihn dieselbe Miete gezahlt bzw. war es nur minimal mehr an NK. Habe ich ihm aber trotzdem hoch angerechnet - unbewusst wenn ich so drüber nachdenke.

Ich denke was manche hier nicht verstehen, ist die Tatsache dass es nicht wichtig ist weil dann immer jemand da wäre, der bei Geldsorgen zur Not zur Stelle wäre und den man melken kann, sondern weil da jemand im Leben ist, der mir vertraut, dass ich nicht bescheisse und dem ich vertrauen kann, dass er mich nicht bescheissen will. Für langfristige Partnerschaften ist das ein Muss-Kkriterium für mich und es ging ja bei der TE auch nicht um jemanden, der nicht mit Geld umgehen kann. Da würde ich auch nicht vertrauen, so jemand käme bei mir aber auch nicht als Partner in Frage.
 
  • #51
Noch ein anderer Ansatz:

Vielleicht hat er in dem Moment, in dem er den Satz gesagt hat, nicht nachgedacht.
Denn schauen wir doch hier ins Forum. Wir überlegen das Für und Wider und erst danach entscheiden wir uns.
Vielleicht war sein Mund schneller als sein Kopf, getreu dem Motto: "Erst denken, dann den Mund aufmachen." Das passiert uns wohl allen mal.

Mein erster Gedanke zu diesem Thread war, dass 5.000 Euro schon viel Geld sind und mir der Verlust echt weh tun würde, sollte ich es nicht zurückbekommen. Nicht, dass ich es nicht hätte, aber ich hab in meinem Leben auch schon richtig blöde (Neben-)jobs gehabt, wie z.B. als Schülerin im Winter auf dem Wochenmarkt. Das Geld was ich auf meinem Konto habe, ist also hart erarbeitet. Meine erster Gedanke war also ein Nein.

Erst nach deinem 2. Post kenne ich die näheren Umstände bei dir und habe überlegt, ob ich meinem Partner (wir sind nicht so lange zusammen wie ihr, wohnen aber zusammen) in deiner Situation das Geld leihen würde: ohne Bedenken ja. Es ist ja nur für kurze Zeit und bei meinem Partner hätte ich keine Angst, meinem Geld hinterherlaufen zu müssen.

Vielleicht hast du vorher den Anschein gemacht, kein Geld zu benötigen. Deine Frage hat ihn daher überrascht und er hat spontan Nein gesagt. Beim näheren Nachdenken würde ihm vielleicht auffallen, dass seine Bedenken unbegründet sind, nur schweigt ihr euch gerade, aufgrund euer beiderseitigen Reaktion, darüber aus.
Wie auch immer, ich denke auch, ihr habt Redebedarf. Nicht darüber, ob er dir doch das Geld gibt, vielmehr darüber, warum er sofort Nein gesagt hat.
 
  • #52
Mein Freund hätte das Geld ganz locker auf seinem Tagesgeldkonto, hat mir aber keine Hilfe angeboten. Ich habe ihn dann also einfach mal gefragt ... Antwort: ich würde dir doch kein Geld leihen! Das hat mich irgendwie sprachlos gemacht.

Liebe FS,

du sagst selber, dass du den Kredit, ohne nennenswerte Zinsen, locker ohne ihn bekommen kannst. Warum ihn also darauf ansprechen?

Dein Freund hat einen Fehler gemacht, den er inzwischen vielleicht schon bereut, als er dich über seinen Kontostand informiert hat, denn dieser geht dich überhaupt nichts an.

Warum er dir keinen Betrag von seinem Tagesgeld leihen will, kann verschiedene Gründe haben, - vielleicht braucht er es selber in naher Zukunft oder hat etwas geplant; aber auch wenn er es einfach nur schön findet, den Kontostand in dieser Höhe zu haben, das ist alleine seine Angelegenheit.

Dass bei Geld die Freundschaft aufhört, ist ein Grundsatz, der sich schon lange Zeit bewährt hat. Kann sein, dass er nur bei Geldangelegenheiten auf stur schaltet, kann aber auch sein, dass er dich bei Krankheit ebenfalls nicht unterstützen würde.

Du müsstest deinen Freund doch einschätzen können, auch wenn ihr noch nicht so lange zusammen seid. Was gegenseitige Unterstützung in guten und in schlechten Zeiten angeht, so ist das eher der Fall, wenn man verheiratet ist.

Bist du sicher, ob ihr eine LAT habt oder ist es eine Freundschaft plus?

Noch wichtiger für dich wäre es zu wissen: Wie sieht er eure Beziehung?
 
  • #53
Ich möchte keine Beziehung mit jemanden führen, wo jeder immer alles alleine stemmen muss.
Ich bin wirklich hin- und hergerissen. Laut Deinen früheren Posts bist Du vielleicht 10 Monate mit Deinem Freund zusammen und Ihr habt bisher keine Situationen gehabt wo Ihr Euch gegenseitig helfen musstet? Ich fang jetzt nicht an mit dem aufzählen der Möglichkeiten.

Meine Freundin hat mir direkt zu Anfang meine Gardinen richtig gesteckt und ich ihr Lampen angebracht, die sie seit über einem Jahr liegen hatte. Im Alltag lernt man doch einen Menschen kennen, Hilfe fängt doch nicht erst im Großen an. Ich wäre nicht über die Reaktion enttäuscht sondern über fehlende Nähe und das fehlende Wir. Wie gesagt, auch wenn Ihr erst kurz zusammen seid, entweder habt ihr eine Verbindung oder nicht.
 
  • #54
Wie ist denn eure Beziehung sonst so? Ist ihm wichtig, wie es Dir geht, fragt er mal was nach oder trefft ihr euch immer von Freitag Abend bis Sonntag Abend und unternehmt was Tolles, habt Sex und das war's? Wenn ihr ausgeht, gibt es da beim Geld irgendwelche Regeln oder lädt er dich auch mal ein und du ihn? Ist es egal, wer zahlt, weil ihr nicht drauf achtet, ob einer einen Cent mehr bezahlt?

Kein Geld zu verleihen, ist für viele ein Prinzip. Das legt man irgendwann mal fest und überdenkt es vielleicht nicht nochmal, und sobald die Frage kommt, kommt die Standardantwort.
Dein Freund ist Ende 30, hatte er schon Beziehungen, nach denen vielleicht der Entschluss gefallen sein könnte, sich nie wieder von einer Frau ausnutzen zu lassen und dann der Grundsatz festgelegt wurde: Sobald es ums Geld geht, mach ich dicht.

Du schreibst zu wenig über den Rest eurer Beziehung, als dass man irgendwelche Ideen zu sonstigem Verhalten des Mannes in Notfällen äußern könnte.
Für mich könnte das alles immer noch heißen: Wenn ihr zusammengezogen seid, macht ihr EINE Kasse und Du kannst dann drauf bauen, dass er das Geld nicht nur leiht, sondern schenkt, oder aber: Wenn ihr zusammengezogen seid, bleiben die Kassen immer noch getrennt, weil man nie weiß, wann man wieder auseinander geht, und geliehen wird auch dann nix.

Wessen Idee war das mit dem Zusammenziehen, hast Du das Gefühl, er will das auch und gerne, warum ist es erst im nächsten Jahr und nicht schon jetzt, also will er immer noch gucken, ob ihr zusammen passt? Ich denke, wenn ihr euch nun nicht nur zweimal im Monat seht, könnte man JETZT schon feststellen, ob man passt, wenn man nicht zusammen wohnt.
 
  • #55
Ich wäre auch unsicher, war aber bei der Unterhaltung nicht dabei und kenne den Tonfall nicht.

Es ist im Notfall für beide schwierig, in solchen Momenten richtig zu reagieren.

Ich gehe ja mal davon aus, dass es ein Vorgespräch gab.
So wie ich gerade mein Abigeschenk eingelöst habe und mit Sohn aus Wien kam. Einen Tag später ruckelt mein Auto, die Waschmaschine hat nur noch meinen kellerboden nass gemacht und die unigebühr muss bezahlt werden.
Da hab ich auch geflucht und gejammert.
Meine Freundin hat mir sofort angeboten mir etwas zu leihen.
Ich habe aber Gott sei Dank ein kleines Autofinanzierungskonto für den Notfall.
Wenn nicht hätte ich es lieber gehabt als einen Kredit und ihr einen Vertrag gemacht, weil im Januar eine Versicherung ausgezahlt wird.

Man denkt doch auch mit Partner laut...geh ich mal von aus.

Also wusste er von deiner misslichen Lage?
Wenn Du sonst auch Probleme mit Geld hättest, wäre dazu bestimmt ein Spruch gekommen.
Ansonsten hätte er es Dir lieb anbieten können oder aber er dachte Du fragst wenn Du ihn brauchst.
 
  • #56
Das liegt vielleicht aber auch daran, das ich wohl auch zu den Reichen gehöre weil 5000 € problemlos In meiner Komfortzone machbar sind. Vergl. Zitat von ErwinM:(Dein Freund scheint ziemlich reich zu sein, wer hat schon 5000 am Tagesgeldkonto)

Echt?
Ich habe um einiges mehr auf meinem Tagesgeldkonto als diesen kleinen Betrag und zähle mich trotzdem nicht zu den Reichen. Ich kann eben gut mit Geld umgehen. Deshalb würde ich mein Geld ebenfalls nur an jemanden verleihen, der mir so nahe steht, dass ich es ihm auch schenken würde.


Oft ist dies aber auch eine Frage der sozialen Herkunft. Man kann also daran nicht immer den Charakter festmachen.

Dass Menschen großzügiger sind, wenn sie ohne finanzielle Nöte aufgewachsen sind, halte ich für ein Gerücht. Menschen, die ihr Geld lieben, wollen sich ungern davon trennen. Welche, die wenig Geld haben, bedeutet es auch nicht soviel und deshalb sind sie in der Regel freigebiger.

Unabhängig von arm oder reich denke ich schon, dass man Freigebigkeit oder Geiz am Charakter festmachen kann.
 
  • #57
Es geht offenbar manchmal sehr schnell mit 1,5 Jahren Beziehung...
aut Deinen früheren Posts bist Du vielleicht 10 Monate mit Deinem Freund zusammen
Uiuiui, mit den 10 Jahren Ehe, da brauch ich noch nicht mal ein Taschenrechner. Also wenn Du die Foristen veräppeln willst, nimm Dir einen Zettel und schreib mal vorher Daten auf und auch den Grund.
Dieses Auto und jetzt brauch ich es nicht mehr ansonsten blablabla. Verträge schließt man ab und hat sich daran zu halten. Dein kurzzeitiger Bekannter hat gut daran getan.
 
  • #58
Liebe Infinity,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Letztlich geht es ja nicht wirklich ums Geld, sondern seine Antwort auf Deine Frage / Situation zeigt letztlich, wie er Dich sieht und für Dich da ist. Dein Bauchgefühl sagt, irgendetwas stimmt nicht. Das würde ich ernst nehmen und an der Stelle genauso aufhorchen.
 
  • #59
Ich weiss nicht, vielleicht bin ich ja einfach dumm ......
.... aber ich kann keine Notlage entdecken, wenn ich nur vom einen Konto was aufs andere überweisen muss, um wieder flüssig zu sein.

Mir kommt das hier vor wie im Kindergarten ... gib mir mal von deiner Schokolade, damit ich meine Tafel nicht anbrechen muss.
 
  • #60
Ich würde niemals darauf hoffen, dass mein Freund - nicht mal mein Mann - mir 5000€ leiht. Ich finde das heikel. Denn was, wenn du es nicht oder nicht vollständig zurückzahlen kannst? Dann ist ER der Korinthenkacker und hat schon gleich von Anfang an doppelt verloren.
Bei Geld hört Freundschaft und Liebe auf. Kannst du deinem Freund denn Sicherheiten bieten? Ist es sicher, dass er das Geld definitiv nach einigen Monaten auf EINEN Schlag zurückbekommt?
Ich habe im Freundeskreis die Erfahrung gemacht, dass es beim Geld leihen immer darauf hinaus lief, dass größere Summen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt oder nicht in voller Höhe zurückgezahlt wurden und interessanterweise war dann immer derjenige, der das Geld zurückhaben wollte wie es vereinbart war, den Dumme.
Ich finde, dass du deinen Freund in einer doofe Situation bringst.
Manche Dinge sollte man einfach mal selbst regeln können.
 
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