• #61
Naja, wenn man nicht mal seiner eigenen Partnerin vertraut, wieso ist man dann mit dieser Person zusammen? Deine Geschichte hört sich ja schlüssig an. Natürlich würde ich dir in diesem Fall das Geld leihen. Natürlich ohne schriftliche Bestätigung. Wenn mir das Wort der Partnerin nicht genügt, kann ich sie ja gleich in den Wind schießen.

Andererseits, kann ich bei dir keine Notlage erkennen. In deinem Fall würde ich eben eine Veranlagung auflösen, um wieder flüssiger zu sein. Und wenn ich dann das Geld nicht mehr so gewinnbringend veranlagen könnte, dann hätte ich eben Pech gehabt. Ist ja mein Problem. Das wäre mir zehn Mal lieber als wegen so einer Lapalie - das Geld ist ja da - wen anderen anzupumpen.

Wenn ihr fixe Lebenspartner wärt, wäre das wieder etwas anderes.
 
  • #62
Hallo TE,
ich würde mir von meinem Freund ohne Not auch kein Geld geben lassen und umgekehrt auch nicht. Wie könnte ich meinen Partner in so eine Lage bringen, vor allem wenn ich das Geld selber habe oder es nur um Zinsen und Gebühren geht.
Ist man ein richtiges Paar oder wie oben steht eine Wirtschaftsgemeinschaft, spricht man darüber bevor man zur Bank geht.
 
  • #63
Ich glaube ja dass neben Sex Geld noch eins der grossen Tabus in Beziehungen sind. Es wird in dem Punkt spekuliert, es gibt-unausgesprochene!- Erwartungen. Es wird als Machtdemonstration zweckentfremdet und missbraucht.

All das nur weil oft nicht ehrlich und sachlich über diese Themen gesprochen wird. So wird gemauschelt, gefordert, sich "gerächt" etc.

Ich finde wir alle müssen mehr über Sex und Geld reden! Jeder hat andere Wünsche und Ansichten.
Bis irgendwann kein Mann auf dieser Welt bei Beziehung und Familiengründung reflexhaft Angst haben muss, der Kohle wegen geliebt zu sein und keine Frau mehr denkt, es sei ihre Aufgabe in Beziehungen, den Trieb der Männer befriedigen zu müssen unabhängig von eigenen sexuellen Bedürfnissen.

Um diese Tabus auszuweichen hilft nur reden. Bleib dran liebe FS.
Und sei ehrlich zu Dir selbst bei der Frage, ob es hier wirklich ums Geld geht (ist wie Sex. Differenzen oft nur ein Symptom) oder Du das Gefühl hast, Dich nicht auf Deinen Partner verlassen zu können was Deine Bedürfnisse grundsätzlich angeht!
 
  • #64
Weiss nicht, bei Geld hört leider zu oft die Freundschaft auf. Eine goldene Regel, Persönliches und Finanzielles trennen auch innerhalb der Familie. In der Not gerne bevor wer auf der Straße landet aber nicht um was zu sparen. Und Ihr Beide wart auch nicht verheiratet, da ist das noch ein ganz anderes Thema. Würde das nicht überbewerten auch wenn seine Reaktion recht undiplomatisch war. Denke er wusste das Du nicht gleich am Hungertuch nagst, Dir ansonsten sicher geholfen hätte. Aber Frauen wollen die Emanzipation, die Unabhängigkeit und dann müssen sie auch mal mit einem Nein leben.
 
F

Frau29

Gast
  • #65
Aber Frauen wollen die Emanzipation, die Unabhängigkeit und dann müssen sie auch mal mit einem Nein leben.

Ich finde so eine Aussage ist eine simple Ausrede der Partnerin beizustehen. Wir sollten eigentlich mittlerweile an dem Punkt sein, dass es solche Verallgemeinerungen und Vorurteile über DIE Haltung DER Frau NICHT gibt.

Die Emanzipation und Unabhängigkeit wird hier von William1976 so ausgelegt, dass er nicht mehr helfen muss. Zumal die Emanzipation in dem Sinne, dass Mann keine Verantwortung mehr mittragen muss von einer ganz kleinen Minderheit an Frauen ausging und die große Mehrheit der Frauen diese für sie sehr nachteilige Situation nicht teilt.
Sehr deutlich belegt wid dies auch damit, dass unattraktive, alte aber reiche und großzügige Männer problemlos eine deutlich jüngere, attraktive Frau finden, während arme, geizige Männer sehr häufig leer ausgehen.

Dass diese Haltung etliche Frauen teilen, zeigt auch das Ungleichgewicht bei der Partnersuche zwischen Männern und Frauen, wo Frauen mit Anfragen überschüttet werden und Männer fast keine bekommen.

Hier von DEN Frauen zu sprechen, ist also vollkommen unangemessen. Wenn ein Mann frau ohnehin nichts bietet, dann kann sie auch gleich Single bleiben, warum sollte ich dann mit einem Mann zusammen sein? Ein wichtiger Aspekt ist ja auch, dass nach wie vor Frauen schwanger werden und deutliche größere Risiken tragen.

Unter diesen Bedingungen, dass in einer "Beziehung" keine Hilfsbereitschaft und keine solidarische Gemeinschaft besteht, ist es für viele Frauen einfach maximal unattraktiv dem Mann kostenlos Sex anzubieten. Viel mehr ist da nämlich in diesem Falle nicht.
 
  • #66
Ich würde niemals darauf hoffen, dass mein Freund - nicht mal mein Mann - mir 5000€ leiht. Ich finde das heikel.

Ich würde auch hoffen, dass mir niemals jemand etwas leihen muss. Die Realität kann anders aussehen und ich habe auch schon ein paar Male für kürzere Zeit etwas Geld im Familien- und Freundeskreis verliehen. Warum sollte man Leute, mit denen man ein sehr gutes und vertrautes Verhältnis hat, nicht unterstützen und diese stattdessen lieber enorme Zinsen an die Bank zahlen lassen? Man weiß ja auch, ob jemand zuverlässig ist oder ein Hallodri, bei dem es nie vorne und hinten reicht.

Sicher würde ich auch nie bei jemandem anfragen. Bei einer 11,5-jährigen Beziehung würde ich das meine Freundin aber von mir aus anbieten.

Denn was, wenn du es nicht oder nicht vollständig zurückzahlen kannst? Dann ist ER der Korinthenkacker und hat schon gleich von Anfang an doppelt verloren.

Was meinst du, was eine Bank macht, wenn du das nicht zurückzahlst? Die diskutieren da nicht lange. Da kommen erst einmal Strafzinsen drauf und bis zum Gehaltspfändung ist es nicht weit.

Bei Geld hört Freundschaft und Liebe auf. Kannst du deinem Freund denn Sicherheiten bieten? Ist es sicher, dass er das Geld definitiv nach einigen Monaten auf EINEN Schlag zurückbekommt?
Ich habe im Freundeskreis die Erfahrung gemacht, dass es beim Geld leihen immer darauf hinaus lief, dass größere Summen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt oder nicht in voller Höhe zurückgezahlt wurden und interessanterweise war dann immer derjenige, der das Geld zurückhaben wollte wie es vereinbart war, den Dumme.

Es geht hier nicht um einen x-beliebigen Freund sondern um die Partnerin. Da würde ich schon einen Unterschied sehen und wenn ich nach 11,5 Jahren in meine Partnerin kein großes Vertrauen habe, dann sollte ich mir mal andere Fragen stellen.
 
L

Lionne69

Gast
  • #67
Eine Partnerschaft basiert auf einem WIR - wie dieses im Detail vom Paar gemeinsam(!) definiert wird, ist individuell.
An formalen Vertrag (=Ehe), Wohnsituation, etc. kann man es eher nicht festmachen, es hat viel mehr mit dem Gefühl der Zusammengehörigkeit zu tun.
Je weniger WIR, desto unverbindlicher.
Und ab einen Punkt kann man es dann auch lassen.

Deswegen sollte man sich, völlig jenseits vom Thema Emanzipation, das Nein immer gut überlegen.
Nein ist für mich die Grenzziehung, je rigider meine Grenzen, desto weniger Wir ist möglich .
Ja heisst nämlich auch ja zum Anderen.

Was trotzdem nicht bedeutet, eigene Grenzen völlig zu vernachlässigen, es kommt auf eine gesunde Balance an - und ich glaube, auch hier müssen beide Partner sehr ähnlich ticken.

Wenn ich von einem Partner öfters Nein / das kannst Du auch alleine hören würde , oder er nonverbal mit Rückzug / Abtauchen reagiert (eine Variante, die ich viel zu oft schon erlebt habe),
Dann kann ich auch alleine, und zwar ganz und gar ohne ihn .

Die FS muss hier selbst heraus finden, in welchem Wir Stadium sie sind, ob es hier nur um das Thema Geld geht, oder ob es generell zögerlich ist,
In welchem Kontext und mit welcher Betonung - ich leihe Dir kein Geld - stand.

Und vielleicht generell mal anschauen, wie sie Partnerschaft definiert.
 
  • #68
Sehr deutlich belegt wid dies auch damit, dass unattraktive, alte aber reiche und großzügige Männer problemlos eine deutlich jüngere, attraktive Frau finden, während arme, geizige Männer sehr häufig leer ausgehen.
Naja, attraktiv bzw unattraktiv wird nach wie vor von jeder Person individuell selbst festgelegt. Und zwar bzgl der Mitmenschen, während man selbst sich dem Urteil der anderen stellen muss.
Geiz ist sehr oft eine Geisteshaltung, deren Engstirnigkeit sich nicht im Finanziellen erschöpft. Grosszügigkeit ist auch nicht ausschliesslich finanziell gemeint. Und auch Menschen mit etwas weniger Geld können durchaus grosszügig sein. Während Geizige seltenst aus ihrer Haut können, egal, wie der Kontostand ist.
Unter diesen Bedingungen, dass in einer "Beziehung" keine Hilfsbereitschaft und keine solidarische Gemeinschaft besteht, ist es für viele Frauen einfach maximal unattraktiv dem Mann kostenlos Sex anzubieten. Viel mehr ist da nämlich in diesem Falle nicht.
Manche Frauen haben Freude am Sex, manche empfinden selbst Lust. Andere sind frigide. Hier entscheiden dann die Männer, was sie als attraktiv ansehen.

Ich halte es allerdings für sehr fragwürdig, "Beziehungen" deshalb in Frage zu stellen, weil man für seine Wünsche und Ziele selbst bezahlen muss und das auch kann. Ich würde mich maximal ausgenutzt sehen, wenn mir vorgeworfen werden würde, etwas nicht bezahlt zu haben, was sie problemlos selbst regeln kann. Daraus eine Notlage zu konstruieren halte ich für maximal unattraktiv. Ähnlich wie Bevormundung. Manche Menschen kennen es - das gute Gefühl, etwas selbst geschafft zu haben. Ich würde den Teufel tun und meinem Mädel dieses geile Gefühl rauben. Mann muss auch gönnen können.
Hier entscheidet eine Frau, ein Auto zu finanzieren, obwohl sie auch eines kaufen könnte. Dann entscheidet sie, das Auto zu verkaufen - muss als vorab den Vertrag auflösen. Das kann sie auch selbst bezahlen. Wozu also sollte ihr Freund sich einmischen?
 
  • #69
Da würde ich schon einen Unterschied sehen und wenn ich nach 11,5 Jahren in meine Partnerin kein großes Vertrauen habe, dann sollte ich mir mal andere Fragen stellen.
Wie kommst Du immer auf 11,5Jahre, die TE ist noch nicht mal ein Jahr mit ihm zusammen.
ob es hier wirklich ums Geld geht (ist wie Sex. Differenzen oft nur ein Symptom) oder Du das Gefühl hast, Dich nicht auf Deinen Partner verlassen zu können was Deine Bedürfnisse grundsätzlich angeht!
Diese Grundsatzfrage hat so ein Geschmäckle. Laut ihrer Beschreibung ist die TE unabhängig, steht im Leben kann ihre Dinge alleine regeln, es stört sie aber wenn sie es muss. Das erinnert an AE mit kleinen Kindern, so selbstbewusst und unabhängig, die ihr Leben allein meistern, sich aber doch ärgern weil sie es auch müssen.
 
  • #70
Liebes Forum,
vielleicht könnt ihr mir meinen Kopf zurecht rücken. Ich (w,33) bin mit meinem Freund (38) fast 1 1/2 Jahre zusammen, wohnen aber nicht zusammen.
Grund für meine negative Stimmung: Ich brauche in 2 Monaten für etwa 4-6 Wochen eine kleine Zwischenfinanzierung (5.000 EUR). Bei der Bank habe ich schon angefragt, kein Problem - nur eben sehr schlechter Zinssatz wg. der kurzen Laufzeit. Aber es ist natürlich trotzdem zu verschmerzen.
Mein Freund hätte das Geld ganz locker auf seinem Tagesgeldkonto, hat mir aber keine Hilfe angeboten. Erst habe ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht, aber dann kam bei mir irgendwie der Gedanke auf, ob es nicht ein feiner Zug von ihm gewesen wäre. Ich habe ihn dann also einfach mal gefragt, warum von ihm nichts kam. Antwort: ich würde dir doch kein Geld leihen! Das hat mich irgendwie sprachlos gemacht.
Es geht mir nicht um 75 EUR gesparte Zinsen oder dergleichen. Ich bin auch ein absoluter Verfechter, dass jeder mit seinem Geld selbst klar kommen muss, aber sollte man sich als Partner nicht auch aushelfen bzw. Unterstützung anbieten?
Jetzt kreisen meine Gedanken natürlich weiter. Würde er mir seine Unterstützung beispielsweise in Krankheit geben? Kann man so eine wirklich feste Partnerschaft führen? Oder hört nur bei Geld jede Freundschaft auf?
In meinem Kopf herrscht ganz schlechte Stimmung. Mache ich gerade aus einer Mücke einen Elefanten?

Ich denke da gibt es zweierlei Arten von Menschen. Die einen würden ihr letztes Hemd geben für andere, die anderen bleiben lieber auf ihrem Geld sitzen. Ich bin grundsätzlich der Typ, der in einer Notlage helfen würde (sofern Vertrauen da ist) aber nur ungern Geld von anderen annehmen würde.

Aufgrund negativer Erfahrungen würde ich es immer vorziehen, sofern möglich, mir das Geld von einer Bank zu leihen wie von Freunden oder Bekannten. Ich war vor etwa einem Jahr in der selben Situation und habe das mehr oder weniger alleine hinbekommen mit Hilfe von Dispo-Kredit etc. Worüber ich auch sehr froh bin. Es gibt eben viele Freundschaften und sonstiges, die aufgrund von Privatkrediten zerbrechen und das ist meiner Meinung nach, aufgrund von paar Euro gesparten Zinsen, einfach nicht wert.
 
  • #71
Wie kommst Du immer auf 11,5Jahre, die TE ist noch nicht mal ein Jahr mit ihm zusammen.

Diese Grundsatzfrage hat so ein Geschmäckle. Laut ihrer Beschreibung ist die TE unabhängig, steht im Leben kann ihre Dinge alleine regeln, es stört sie aber wenn sie es muss. Das erinnert an AE mit kleinen Kindern, so selbstbewusst und unabhängig, die ihr Leben allein meistern, sich aber doch ärgern weil sie es auch müssen.


Natürlich ist es toll wenn ich unabhängig bin. Aber es ist ein grosser Unterschied ob ich weiss, WENN ich mal schwach oder in Not bin oder bedürftig..was menschlich ist...kommt der Partner mir entgegen. Oder er "konsumiert" mich lediglich solange es "gute Tage" sind. Die Frage ist legitim.

Was den Vergleich mit AE angeht wuerde ich differenzieren: es gibt die, die im Stich gelassen wurden und denen nix anderes uebrigbleibt als doppelt Verantwortung zu übernehmen. Das würde mich auch aergern, da eigentlich nur 50% angemessen sind für ein Elternteil.
Diejenigen, die den Vater ausgrenzen und dann jammmern..tja, das ist doppelboedig, das stimmt.

Aber darum gehts nicht. Es geht um die Frage ob die Beziehung der TE eine Einbahnstrasse ist (sie hilft bei Bedarf aus. Er nicht).
Die Frage ist wichtig. Damit die TE nicht irgendwann als AE dasteht, die die Kinder betreut und 100% arbeitet, während er weiter sein Tagesgeld Konto vollscheffelt, weil er ja grundsätzlich "nix abgibt'. Verstehst?
 
  • #72
Oh ja, lasst uns doch alle mehr über Sex und Geld in unseren Beziehungen reden, dann gäbe es weniger Missverständnisse und wahrscheinlich auch die ein oder andere Beziehung weniger) Dass sich die meisten Männer wirklich solch einen Kopf machen, ob sie nun wegen des Geldes geliebt werden oder wegen ihres Wesens, glaube ich nicht. Es muss doch einem über 60-Jährigen klar sein, dass die 40-Jährige an seiner Seite vor allen Dingen den Komfort liebt, oder? Ist auch ok, wenn es für beide ok ist. Problematischer finde ich es, wenn hier von „regelmäßig gewährtem Sex“ im Gegenzug zu finanziellen Vorteilen gesprochen wird ... dann wechsle ich doch lieber gleich in das Lager der Prostitution über, dann hab ich den Alten nicht immer an der Backe. Sex sollte etwas Tolles sein und bleiben, das man gerne gibt und empfängt. In einer Beziehung ohne Bedingungen zu stellen! Der FS ging es mEn um Vertrauen und Bindung, nicht darum, wie weit Ihr Partner für regelmäßigen Sex geht ... merkwürdig, wie das manche hier auslegen, aber durchaus erfrischend!
 
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  • #73
Es geht um die Frage ob die Beziehung der TE eine Einbahnstrasse ist (sie hilft bei Bedarf aus. Er nicht).
Das wissen wir nicht, ich hatte ja auch vorher schon gefragt, ob sie sich gegenseitig nicht unterstützen, wie man das als Paar mal so im Alltag macht. Aber die TE meldet sich ja nicht mehr.

Nee, das passiert doch hoffentlich keiner klugen Frau mehr, oder?
 
  • #74
4.000 EUR habe ich selbst an freien Mitteln, für den Rest müsste ich sonst fest angelegtes Geld nehmen... Ich finde daher den Beitrag von @Vikky sehr überheblich. Man sollte in einen Text nichts hinein interpretieren, was da nicht steht.

Nun ist es tatsächlich so, dass ich Ge- und Verbrauchsgueter nicht mit Krediten finanziere sondern aus Rücklagen. Als in jungen Jahren das Geld nicht für einen Neuwagen reichte, gab es halt einen Gebrauchtwagen im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten, weil bei einem Auto ja auch immer das Risiko des Totalverlusts besteht und so ein Einstieg in Schuldenkarrieren beginnt.

Darüber hinaus hast Du ein Kommunikationsproblem: nicht ich interpertiere in den Text etwas hinein, was nicht drinsteht sondern Du weißt nicht, was die relevanten Informationen für die Darstellung eines Sachverhaltes sind.
- Sache ist: Du brauchst 9.000€ und könntest 4.000 auf frei verfügbaren eigenen Mitteln nehmen. Das lässt die Sache in einem ganz anderen Licht erscheinen.
- Darüber hinaus führst Du eine Notlagendiskussion. Es gibt aber keine Notlage sondern ein Luxusproblem, aus dem Du einen Shittest konzipierst. Du bist nicht auf die Hilfe Deines Partners angewiesen, Du willst sie in Anspruch nehmen, obwohl Du sie nicht brauchst.
Du willst für 4-6 Wochen 5.000€ von Deinem Partner, obwohl Du das Auto auch entsprechend später zurückgeben könntest,,wenn Du Dein Geld verfügbar hättest oder bei Deiner Finanzlage kannst Du es auch über den kurzen Zeitraum über Deine Dispo laufen lassen statt ein Ausfallrisiko an Deinen Partner zu delegieren. Dir kann was passieren, wer gibt ihm das Geld zurück?

Ein weiteres Kommunikationsproblem von Dir führt ebenfalls zu unpassenden Antworten, weil die Lebenserfahrungen der Poster nicht zu Deinem Sachverhalt passen: Du lügst.
Wie schon ein anderer Poster offenlegte - vor 20 Monaten warst Du noch Single. Ergo bist Du abzüglich einer Kenenlernphase maximal 6 Monate mit Deinem Partner zusammen - sofern Du überhaupt eine hast und das hier nicht nur ein Männerbashing-Thread sein soll.
Nach 6 Monaten fühlt sich wohl niemand in einer stabilen Beziehung, in der die 1000er mal eben so über den Tisch geschoben werden.

Von mir hättest du das Geld natürlich sofort bekommen. Auch dann, wenn es mich 65 € Dispokredit kosten würde. Die 65 € hätte ich dir dann auch geschenkt, beziehungsweise ich hätte dir nicht gesagt, dass es mich etwas kostet.
Bist Du sicher, dass Du hier nicht nur ein gefälliges Selbstbild zeichnest?
Warum willst Du der FS Geld geben, welches Du nicht hast und Dir bei der Bank leihen musst, für dass Du allein haftest und keinerlei Ausfallrisiko hast? Da kann die FS genauso gut ihren Dispo strapazieren und Du als Partner hast kein Risiko. Das finde ich von beiden partnerschaftlicher. Es gibt ja keine Notlage.
 
  • #75
Oh ja, lasst uns doch alle mehr über Sex und Geld in unseren Beziehungen reden, dann gäbe es weniger Missverständnisse und wahrscheinlich auch die ein oder andere Beziehung weniger) Dass sich die meisten Männer wirklich solch einen Kopf machen, ob sie nun wegen des Geldes geliebt werden oder wegen ihres Wesens, glaube ich nicht. Es muss doch einem über 60-Jährigen klar sein, dass die 40-Jährige an seiner Seite vor allen Dingen den Komfort liebt, oder? Ist auch ok, wenn es für beide ok ist. Problematischer finde ich es, wenn hier von „regelmäßig gewährtem Sex“ im Gegenzug zu finanziellen Vorteilen gesprochen wird ... dann wechsle ich doch lieber gleich in das Lager der Prostitution über, dann hab ich den Alten nicht immer an der Backe. Sex sollte etwas Tolles sein und bleiben, das man gerne gibt und empfängt. In einer Beziehung ohne Bedingungen zu stellen! Der FS ging es mEn um Vertrauen und Bindung, nicht darum, wie weit Ihr Partner für regelmäßigen Sex geht ... merkwürdig, wie das manche hier auslegen, aber durchaus erfrischend!

Hihi, klar gehts bei der TE nicht um Sex. Ich erwähnte es weil in dem Bereich halt aehnlich viel gemauschelt wird wie bei Geld...und alles mögliche unternommen wird inkl hier n thread auszumachen..anstatt mit PartnerIn die Vorstellungen auszutauschen. Und ja..es gäbe bei Verlust dieses Tabus tatsächlich einige Beziehungen weniger...
 
  • #76
Es muss doch einem über 60-Jährigen klar sein, dass die 40-Jährige an seiner Seite vor allen Dingen den Komfort liebt, oder?
Nee, da will ich widersprechen. Es werden auch Männer von ihren sehr viel jüngeren Frauen einfach toll gefunden und geliebt ohne Geld und Komfort. Es müsste sich dann eigentlich auch jeder junge Mann einen Kopf machen, wenn er viel Komfort bietet, denn "unpassend sein, aber ausgenutzt werden" kann man auch im gleichen Alter.
 
  • #77
Was das Thema der FS mit Emanzipation zu tun haben soll versteh ich nicht.
Es geht um Beziehung.
Ich wuerde einer guten Freundin auch aushelfen oder einem Freund. Weil ich will dass es jmd den ich mag gut geht.

Ich sag ja auch nicht dass ich NIE für einen Mann koche, weil emanzipierte Männer es selbst tun sollen. Ich habe nicht die Pflicht, aber gelegentlich die Lust. Weil ich weiss der Freund freut sich drüber.

Beziehungen sind geben und nehmen. Emanzipation heisst nicht der Mann soll nur noch nehmen. Da waere es falsch verstanden. Die FS wuerde ja umgekehrt auch helfen.
Weil sie ihn mag. Und es dann bis zu einem gewissen Grad (ich meine nicht "Aufopferung") ein Bedürfnis ist, sich zu unterstützen.
 
  • #78
Weiter geht es: ich sehe sehr viele Beziehungen, in denen der Mann dann eben ein Höchstmaß an Komfort für die Frau bietet, nicht in meinem Bekanntenkreis, aber in meinem Umfeld. Das sind dann aber auch fast alles Leute, die eben nicht auf Augenhöhe stehen! Dass eine einfache Angestellte einen Manager toll finden mag, ok, was sind dann schon 20 Jahre ... aber bei gleichem Status? Nein, warum denn auch? Hört doch auf, Euch da permanent etwas vorzulügen ... aber der FS geht es doch um Vertrauen, Weitsicht und Planbarkeit in ihrer Beziehung. Komisch, was einige hier daraus machen ...
 
  • #79
Ich lese nicht, dass sie 5000 € von ihrem Partner verlangt hat.
Sie hat es ja erstmal völlig alleine geregelt.
Mir fehlt die Information, wie weit beide über den Grund, weshalb sie zwischenfinanzieren muss, vorher gesprochen haben.

Letztendlich hat sie wohl einfach gefragt: hättest Du mir das auch geliehen?
Seine Reaktion hat sie so ablehnend aufgenommen, dass sie zweifelt ob er überhaupt für sie da wäre, wenn sie in Not gerät und das nicht nur montitär.
 
  • #80
Bist Du sicher, dass Du hier nicht nur ein gefälliges Selbstbild zeichnest?
Warum willst Du der FS Geld geben, welches Du nicht hast und Dir bei der Bank leihen musst, für dass Du allein haftest und keinerlei Ausfallrisiko hast? Da kann die FS genauso gut ihren Dispo strapazieren und Du als Partner hast kein Risiko. Das finde ich von beiden partnerschaftlicher. Es gibt ja keine Notlage.

Ja(!) ich bin mir sicher!

Ganz einfach, weil sie meine Partnerin wäre.

Wenn ich mit jemand aus dem selben Topf essen und im selben Bett schlafe, dann ist das für mich(!) eine Selbstverständlichkeiten in einem solchen Fall zu helfen.

Und im übrigen "hafte" ich noch für ganz andere Dinge, wenn ich mit einer Frau schlafe. Nur mal so am Rande...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #81
Bist Du sicher, dass Du hier nicht nur ein gefälliges Selbstbild zeichnest?
Warum willst Du der FS Geld geben, welches Du nicht hast und Dir bei der Bank leihen musst, für dass Du allein haftest und keinerlei Ausfallrisiko hast? Da kann die FS genauso gut ihren D

Liebe vikky, auch wenn es für manche unvorstellbar ist. Aber ja es gibt Menschen die machen solche dummen Sachen. Ich bin auch so ein dummer. Aber ich mag diese Eigenschaft an mir die ich immer in mir hatte. Ganz egal ob ich viel oder wenig zu verlieren hatte. Vertrau darauf das es solchen Menschen gut dabei gut. Egal ob sie damit auf die Schnauze fallen oder nicht.
M47
 
  • #82
Hallo FS,

du hast mit Recht ein schlechtes Gefühl und ich würde das auch haben. Es geht hier gar nicht einmal um die Summe oder wie du mit dem Geld umgehst. Es geht darum, dass man in einer Beziehung sich auf jemanden verlassen kann um Vertrauen und das ist bei euch nicht da.

Wenn ich einen Menschen liebe dann helfe ich auch und möchte im Gegenzug auch Hilfe erhalten. Anders möchte ich es nicht und ich würde an der Liebe zweifeln, wenn es nicht so wäre. Ich kann mit geizigen Männern nicht zusammen sein. Vermutlich wird er dich auch hängen lassen, wenn du einmal krank wirst. Darum würde ich die Beziehung hier auch in Frage stellen.
 
  • #83
Wenn mein Partner Geld oder andere Zuwendungen brauchte, habe ich das immer von mir aus angeboten.
Eine Partnerschaft bedeutet für mich Vertrauen und sich selbstverständlich gegenseitig helfen und unterstützen .
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich mir über den Wert der Partnerschaft Gedanken machen.
Und bei Geld hört nicht die Freundschaft auf sondern es zeigt sich ob es sich um eine verlässliche Freundschaft handelt.
Wahre Freunde zahlen ungefragt und pünktlich alles zurück. Sollte es nicht so sein, dann passt es ohnehin nicht und ich muss an meiner Menschenkenntnis feilen.
Clarissa
 
  • #84
Und bei Geld hört nicht die Freundschaft auf sondern es zeigt sich ob es sich um eine verlässliche Freundschaft handelt.
Wahre Freunde zahlen ungefragt und pünktlich alles zurück. Sollte es nicht so sein, dann passt es ohnehin nicht und ich muss an meiner Menschenkenntnis feilen.
Ach wenn der sehr gute Freund plötzlich Schwierigkeiten mit der Rückzahlung hat? Den schieß ich in den Wind?
Warum kommt auch wieder von @irina_85 der Vorwurf, der Mann wäre geizig? Als allererstes ist doch die TE geizig, wegen den Zinsen die sie zahlen müsste. Er muss aber selbstverständlich einen Verlust hinnehmen. Es kann immer etwas passieren, was ist wenn ihr Arbeitgeber insolvent ist, da kann sie mit Pech monatelang auf einen Cent warten.

Die TE soll eine Beziehung in Frage stellen, wo sie nach c.a. 10 Monaten nicht eine Situation hatte, in der sie mal auf ihren Freund angewiesen war? Wie lebt man 10 Monate eine Beziehung, nur viermal im Monat treffen? Zweimal zahlt sie, zweimal zahlt er? Sobald man sich doch auch zu Hause trifft, merkt man doch wie der andere tickt.
 
  • #85
Davon mal abgesehen das ich selbst die Eigenschaft habe, immer sehr schnell zu helfen, in einer Partnerschaft allem voran stellt sich mir die Frage nicht. Aber ich möchte auch gerne die andere Seite beleuchten. Wäre ich in der Situation der FS und müsste wie sie jetzt ein Kreditvertrag eines Autos oder was weiß ich ablösen und hätte irgendwie die Möglichkeit das selbst auf die Reihe zu bekommen, würde ich das Thema erst gar nicht ansprechen sondern einfach meine Dinge regeln. Es ist zeitlich überschaubar, ich komme dadurch nicht an meine Grenzen und verliere nur ein paar Zinsen.
Anders ist es wenn ich "keine" Möglichkeit habe, dass zu stemmen auf die schnelle.
Einzig allein die Antwort des Freundes finde ich, sollte in einer Partnerschaft anders sein. Diese wertet die Beziehung schon sehr ab und deshalb kann ich den Unmut verstehen der FS.
Da hat das Feingefühl kläglich versagt.

m47
 
L

Lionne69

Gast
  • #86
Davon mal abgesehen das ich selbst die Eigenschaft habe, immer sehr schnell zu helfen, in einer Partnerschaft allem voran stellt sich mir die Frage nicht. Aber ich möchte auch gerne die andere Seite beleuchten. Wäre ich in der Situation der FS und müsste wie sie jetzt ein Kreditvertrag eines Autos oder was weiß ich ablösen und hätte irgendwie die Möglichkeit das selbst auf die Reihe zu bekommen, würde ich das Thema erst gar nicht ansprechen sondern einfach meine Dinge regeln. Es ist zeitlich überschaubar, ich komme dadurch nicht an meine Grenzen und verliere nur ein paar Zinsen.
Anders ist es wenn ich "keine" Möglichkeit habe, dass zu stemmen auf die schnelle.
Einzig allein die Antwort des Freundes finde ich, sollte in einer Partnerschaft anders sein. Diese wertet die Beziehung schon sehr ab und deshalb kann ich den Unmut verstehen der FS.
Da hat das Feingefühl kläglich versagt.

Das ist für mich die exakte Zusammenfassung, wobei ich tunlichst versuche zu vermeiden, dass ich in eine solche Situation komme.
Wobei man sich in einer stabilen Partnerschaft sicherlich auch mal so kurzfristig und überschaubar aushelfen kann. Eine Sache des Vertrauens .

Aber der Ton macht die Musik, und die Antwort des Freundes, nicht vom Inhalt her, sondern vom Ton, wäre dir noch daneben - und gäbe Anlass zum Nachdenken.
 
  • #87
Mir kommt das ein wenig so vor wie bei Laurel und Hardy "Lass mich klingeln, ich kann das besser"
Sorry, aber ich achte meine Freundin und traue ihr zu, Dinge ohne mich zu regeln. Erst dann, wenn sie an ihre Grenzen kommt, sollte sie wissen, dass es da noch den alten Tom gibt.

Und der Ton ? Naja, ob das wortwörtlich das gesamte Gespräch war - ich bezweifle es.
 
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