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  • #1

Biologischen Ernährung = Ausschlusskriterium?

Hallo Forumteilnehmer Ich (m,30) lege Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Darum versuche ich, wenn irgendwie möglich, Produkte aus Bio- bzw. Naturkostläden zu kaufen. Auch der Weg zu einem Biobauern ist für mich nichts ungewöhnliches. Aber selbstverständlich gehe ich auch in normale Restaurants. Zu Hause sind aber ca. 90% meiner Lebensmittel Bioprodukte. Was würdet ihr Frauen dazu sagen, wenn ich so lebe? Wäre es für euch ein Nogo? Kommt es irgendwie als Aussteiger/Eigentrödler herüber? Schliesslich würde ich in einer Beziehung nicht alles 2x (bio und konventionell) kochen wollen. Ab welchem Date sollte ich es einer potenziellen Partnerin sagen? Also WIE und WANN soll ich es ihr beibringen? Vielen Dank für eure Antworten!!!
 
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  • #2
Wieso ungewöhnlich? Ich - w29 - lege auch sehr viel Wert auf ausgewogene Ernährung. Es gibt bei uns in Österreich das "Gemüsekisterl" da bestellt man einen Wert, für den man wöchentlich saisonale Produkte ins Haus geliefert bekommt.
Trotzdem erlaube ich mir ab und zu mal auch eine Schokolade, oä, eben ausgewogen, nicht übertrieben. Und auf Naturkost und Bio zurückzugreifen, ist in Zeiten der Spritzmittel doch nur gesund.
Ich denke halt, übertreiben sollte man es nicht. Bezieht sich das auch auf deine Kleidung, Möbel etc oder ausschließlich auf die Ernährung?
 
  • #3
1. Wenn Du es Dir leisten kannst und Deine sonstige Lebensqualität unter diesen Ausgaben nicht leidet, wäre es mir ziemlich schnuppe. Bioprodukte sind zwar objektiv gesehen bei weitem nicht immer besser, aber zumindest auch nicht schlechter. Mitessen kann man Bioprodukte ja nun allemal.

2. Wenn Du damit leben könntest, dass ich trotzdem gerne Süßigkeiten, Knabberkram und normale Produkte esse -- also keine ideologische Missionierung stattfindet -- dann wäre Deine Haltung akzeptabel. Ich würde mir aber sicher keine mannigfachen Überzeugungsversuche anhören wollen.

3. Wenn Dein sonstiges Leben so klingt, als ob Du normal wärest, schließe ich aus Bioprodukten nicht gleich auf Aussteiger oder Eigentrödler. Hier kommt es wirklich auf den Gesamteindruck an, den Du hinterlässt.

4. Wichtig wäre mir, aber das sagst Du ja auch, dass man mit Dir jede Einladung bei Freunden annehmen kann, ohne dass die eine Extrawurst braten müssen, ebenso wie man Restaurants und gar Imbisse mal besuchen können muss, ohne dass Du Probleme hast. Es muss also ein unverkrampftes, normales Freizeit- und Urlaubsverhalten möglich sein.

Wenn das alles gegeben ist, dann gibt es nicht viel Erklärungsbedarf, denn jeder kauft ja die Produkte, die er möchte. DeinBio-Essverhalten würde dann ja gar nicht auffallen, außer dass Du mehr Geld als für normale Lebensmittel ausgibst. Ich könnte mir vorstellen, dass das viele sogar recht sympathisch finden würden.
 
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  • #4
Für mich wäre es nur ein Ausschlusskriterium, wenn du das ganze "fanatisch" verfolgst und nicht auch mal was anderes (auch zu Hause) essen kannst. Und vor allem, wenn du mir ständig in mein Essen reinreden würdest. Ich ernähre mich selbst gerne BIO, esse aber auch andere Dinge, je nach Geld, Lust, Geschmack etc. Ich hatte schon einen Freund, der das alles derart engstirnig verfolgt hat, dass es wirklich total anstrengend war. Unglaublich, wie nervig das sein kann. Wo ich doch selbst auch gerne BIO esse..

Dass du dich gesund und nachhaltig ernähren willst, würde ich aber trotzdem als positiv beurteilen. Wie gesagt, solange du nicht "fanatisch" bist. Schließlich bringt BIO viele Vorteile, als Eigenbrötlerei betrachte ich das nicht. Es zu sagen, halte ich für eher nebensächlich. Das klingt so als ob es ein Handicap wäre. Wenn man mal auf das Thema zu sprechen kommt, kann man es ja eher so nebenbei erwähnen. Sollte das aber dein Leben beherrschen und solltest du intolerant gegenüber einer anderen Lebensweise sein, dann sag's am besten gleich vor dem ersten Date..
 
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  • #5
Wenn du es dir leisten kannst, ok, wenn du es dir für zwei leisten kannst. Auch ok. Doch zwingen lassen würde ich mich nicht - und nur noch so kochen, würde ich, so ich es mir selbst finanzieren müsste, auch nicht. Doch ich denke, gerade du als Mann hast gute Chancen und auch Auswahlmöglichkeiten bei den Frauen - sie werden dich mit Handkuss nehmen. Anders herum dürfte sich die Suche bzw. das Finden als schwieriger herausstellen.
 
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  • #6
Hallo Fragesteller,

das mache ich genauso. Kaufe ausschließlich Bio, plane entsprechende Wege ein, haben den Biometzger bzw. Hofladen meiner Wahl und verschmähe abgepacktes Fleisch aus dem Supermarkt und ebenso geschmacks-und gehaltloses, dafür gespritztes Gemüse und Obst. Zudem habe ich meinen Fleischkonsum drastisch reduziert.

Ich finde klasse, dass du dich um eine gesunde Ernährung kümmerst. Ich esse notgedrungen anders ("herkömmlich"), wenn ich eingeladen werde oder irgendwo essen gehe, und das Lokal nicht selbst aussuchen konnte.

Vertraue darauf, dass eine neue Partnerin von der Idee begeistert sein wird, falls sie nicht bereits ebenso handelt.

w/45
 
  • #7
Intelligente Menschen (sollten) versuchen sich etwas besser zu ernähren. Daran ist erstmal nichts verkehrt.., wenn man das aber extra erwähnt, ist meistens schon eine Art Fixierung auf das Thema vorhanden. Das wäre als würde jemand extra betonen das er auf Frauenbeine in Nylons steht, und fragt ob das was aussergewöhnliches ist.. Es ist normal bis man es übermäßig betont und bewertet. D.h. ich esse auch nur "gutes" essen , hab aber auch kein Problem damit nach der rauschenden Party mal einen Burger zu verdrücken um 4 uhr Nachts..


7E24B720 m36
 
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  • #8
Der Genuss von Bio-Produkten hat nichts mehr mit Aussteigertum gemein. Das ist im "Mainstream" angekommen. Leider: Jeder stolze SUV-Fahrer deckt sich gerne im Bioladen mit Möhren und fair gehandeltem Kaffee ein.
Ironie beiseite: Ich würde es als ganz normales Gesprächsthema auch schon in frühen Kennenlernphasen nehmen. Da ist nichts kritisches oder außergewöhnliches dran. Natürlich nicht als einziges Gesprächsthema. Es gibt sicher spannenderes als Kochen und Essen. Oder?

m49
 
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  • #9
Ich kann mich da meinen Vorrednern nur anschliessen.

An sich ist nichts an einer gesunden Ernährung auszusetzen - solange das Thema nicht zur Obsession wird. Dann kann es sein, dass Du vielen Frauen zu anstrengend wirst. ;)
Freaks sind immer schwieriger zu vermitteln als Menschen die gemässigt auftreten.

w/31
 
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  • #10
hey fs ich kann das sogar noch toppen, denn ich lebe absolut vegan UND bio UND fast nur rohkost.

klar interessieren sich eher intelligente menschen für gesunde ernährung und streben diese auch konsequent an.
jede/r der das thema uninteressant findet, disqualifiziert sich in meinen augen und käme als partner/in nie in frage.
 
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  • #11
Hallo FS,

mach Dir nicht zu viel Gedanken darüber, was eine potenzielle Partnerin davon halten könnte.
Entscheidend ist doch, wie es Dir damit geht und wenn Du davon überzeugt bist.....

Ich esse ebenso nur BIO und kann es mir anders gar nicht mehr vorstellen! Vermeide ebenso normale Restaurantbesuche, denn mir schmeckt es einfach nicht mehr und satt wird man auch nicht.
Es ist eine Entwicklung, körperlich und ebenso geistig.

Ich finds super und erfreulich, wenn immer mehr Menschen sich ihrer Verantwortung auch ihrem eigenen Körper gegenüber bewusst werden.

w/45
 
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  • #12
Hier der Fragesteller

Euch allen, vielen Dank für die interessanten Antworten.

Ihr habt ja recht, dass ich eine mögliche Partnerin nicht damit missionieren soll, aber
wie sollte es eure Meinung nach dann weitergehen. Ich kaufe Bio und sie "normales"? Da ist doch irgendwann der Streit vorprogrammiert. Wie kann ich mich hier am besten Verhalten? Vom Preis her, ist es auch für 2 Personen kein Problem. Nur, mit Chemie vollgepumpte Lebensmittel würden mich höchstwahrscheinlich wieder krank machen und auf dieses Experiment habe ich verständlicherweise keine Lust.
 
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  • #13
Hier nochmal die #3

Also ich denke, so schwierig ist das doch gar nicht. Bei Obst, Gemüse und Fleisch halte ich BIO für sehr sinnvoll und wüsste nichts außer dem Preis, warum man es nicht kaufen sollte. Was soll sie sagen? "Ich will aber den normalen Apfel, weil der gespritzt ist und das abgepackte Fleisch, weil das so frisch ist und die Tiere so vorbildlich gehalten wurden"..? Das halte ich für sehr unwahrscheinlich..

Wenn sie allerdings für sich (ihre Wohnung) normale Sachen kauft, weil sie die finanziellen Mittel nicht hat (z.B. Studentin), dann müsstest du das schon verstehen oder halt mal was zum Einkauf zusteuern, um wie gewohnt essen zu können.

Aber was alles andere angeht, finde ich es nicht schlimm, nicht-BIO zu kaufen und zu essen. Da könnt ihr ja auch getrennte Sachen kaufen, z.B. Süßigkeiten, Chips, Cornflakes, Ketchup etc.. Ich würde es halt extrem nervend finden, wenn du die Nase über mein Essen rümpfen würdest, es darf sich schließlich immernoch jeder ernähren, wie er möchte. Du wünscht dir, dass deine Ernährung akzeptiert wird, genauso solltest du es dann auch handhaben. Kommt das für dich nicht in Frage, musst du das gleich beim Kennenlernen abklären und dir nur ebensolche Partnerinnen suchen, die das ganz genauso handhaben wie du.

Hast du Allergien oder wieso wirst du davon krank? Oder meinst du Langzeitwirkungen?
 
  • #14
@#11: Das hört sich aber nunmehr doch recht fanatisch an, Fragesteller, dass du annimmst, von normalen Produkten krank zu werden wegen der Chemie darin. Sonst nenne doch einfach mal ein paar Produkte, bei denen du konkrete Gefahren siehst.

Aber abgesehen davon, was spricht dagegen, was zusammen zu kochen, wobei einige Zutaten Bio-Produkte sind und andere normale? Ich kaufe zum Beispiel auch oft Fleisch auf Bio-Basis. Das kann man doch gut mit normalem Gemüse kombinieren.

Manche Bio-Produkte sind einfach auch furchtbar unpraktisch - Tomaten verderben oft nach 3 Tagen. Wenn du hier auf deinen Bio-Prinzipien rumreiten würdest, fänd ich das schon ziemlich abstoßend.
 
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  • #15
@13 Wie kommst du auf den Gedanken, mit gespritztem Obst und verwässerten Fleisch = Normalkost in D - würde man sich gesund ernähren können?

Deutsche ernähren sich gerne billig. Wir haben das billigste Essen weit und breit - und das minderwertigste. In keinem unserer Nachbarländer muss man sich derartig anstrengen, um vernünftige Lebensmittel zu kaufen.

Und Tomaten? Oh je, es gibt tatsächlich noch jemanden, der keine Biotomaten isst und das mit Haltbarkeit begründet. Ich glaube, du hast noch nie einen Vergleichstest gemacht. Oder du kaufst das Biogemüse im gleichen Supermarkt und es ist nicht von Nicht-Bio zu unterscheiden. Wechsle mal das Geschäft oder kaufe direkt beim Bauern. Ich bin sicher, der Genuss beim Essen und der Zugewinn an Vitalität lassen dich nie mehr woanders einkaufen.

w/45
 
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  • #16
Ich finde es toll wenn ein Mann sich über Ökologie und Nachhaltigkeit Gedanken macht und biologische Produkte bevorzugt. Mich würde das sofort interessieren. Natürlich ist die Ernährung in Beziehungen beim Zusammenleben schon ein gewisses Thema, das kenn ich - als Biokäuferin & Vegetarierin und v.a. in meinem Beruf als Ernährungswissenschaftlerin :) - selbst. Gottseidank gibt es aber doch immer wieder Menschen, bei denen die Ernährungseinstellungen gut zusammen passen!

w 38
 
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  • #17
Lieber FS,
Kein Problem. Du lernst erst mal in aller Ruhe eine nette Frau kennen und wenn Du sie dann mal besuchen kommst, bringst Du einfach einen Korb mit Lebensmitteln mit, die Du essen kannst / willst.
Entweder die Dame kann und will bereits jetzt bio kaufen und essen oder sie wird es Dir zuliebe tun, damit Du gesund bleibst. Beim gemeinsamen Kochen kann sie sicher von Dir lernen.

Ich selber koche und esse sehr gerne bio, mein Ex hat leider lieber bei Mc Donalds gegessen. Etwa 5-mal die Woche ging er dort vorbei. Da er intolerant war und mein echt leckeres Essen immer angemeckert hat, hab ich dann eben nicht mehr für ihn gekocht. Die Beziehung scheiterte dann, aber nicht nur an den unterschiedlichen Essgewohnheiten.

Für mich kommt leider nicht immer ausschliesslich Bio auf den Tisch, weil ich nicht alles bezahlen kann. Einmal im Monat darf es auch mal ne Currywurst oder ein Hamburger sein, Fertigzeugs aus der Tüte koche ich nie.

Einen Mann mit Deiner Ernährugsweise würde ich sehr gerne kennenlernen. Du dürftest dann auch selber Getreide mahlen und mit mir selber Brot backen. Finde ich sehr lecker und macht Spass.
 
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  • #18
Ist das nur Zufall oder gibts inzwischen soviele Vegetarier und Veganer? Ich weiss es nicht. Mir fällt es auf.

Ich ernähre mich genau wie #9 also BIO VEGAN und mit sehr viel Rohkost.

Wie #14 schon sagte. Die Vitalität und der veränderte (verfeinerte) Geschmackssinn lassen nicht lange auf sich warten.
Im Leben würde ich nicht mehr unvegan essen, nicht-bio eventuell wenn es nichts anderes gäbe.
Da ich jedoch selbst anbaue, erübrigt sich das Thema. Und im Winter esse ich das selbst eingemachte und das was in meinen Gewächshäusern wächst.
 
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  • #19
Vielleicht kann hier mal jemand sachliche Argumente aufführen, von was wir bei BIO sprechen. Denn mit meiner Vorstellung davon ändert sich in erster Linie eigentlich mal gar nichts Offensichtliches und daher sehe ich darin auch kein Nogo oder etwas irgendwie "Eigentrödler" artiges. Ausser es geht wie von vielen erwähnt um die Ideologie.

Was bleibt, wenn man mal von allen sicher guten Absichten, wie kurze Handelswege, nachhaltiger Anbau, tiergerechte Haltung etc., also alles was man sich eigentlich für jedes Produkt, ob BIO oder nicht, wünschen würde absieht?

Wenn wir z.B. auf die im Thread genannten Tomaten zurückkommen: Wo ist hier der Unterschied? Sicher und offensichtlich die Sorte, die macht den grössten Unterschied. Wie lange bleibt die Tomate gelagert und was hat das mit BIO zu tun? -> Also geht es dem FS hier um Ideologie oder er mag einfach Tomate "A" mehr als Tomate "B"?
 
  • #20
@#14: Was hast du denn für ein Problem? Dass gespritztes Obst sicherlich nicht optimal ist, ist doch klar. Darüber brauchen wir doch gar nicht zu reden. Aber ob es so schlecht ist, dass es "krank macht", wie #11 wörtlich sagt, da bin ich mir nicht so sicher. Ich jedenfalls fühle mich noch relativ gesund.

Und was soll die Bemerkung, ich hätte noch nie einen Vergleichstest gemacht zwischen der Haltbarkeit von Bio- und normalen Tomaten? Natürlich habe ich das gemacht. Ansonsten gäbe es für mich keinen Grund, normale Tomaten zu kaufen.

Dein aggressiver Tonfall lässt auf Kampf-Veganerin schließen.
 
  • #21
Der Ton macht die Musik. ich bin selbst jedes Jahr ein paar Wochen in Frankreich und ich bröckele jedes Mal wenn ich nur dran denken muss dieses Plastikessen in Deutschland wieder essen zu müssen, aber ich würde nicht auf die Idee kommen meine Partnerin zu missionieren, Spätestens wenn man mal Tomaten aus einem französischen Supermarkt gegessen hat, verschlägt es den meisten die Sprache wie sowas "eigentlich" schmeckt.. ^^

Trotzdem leben wir hier in Deutschland, ich sehe nichts verwerfliches dran sein Essen gut auszuwählen und bezahle auch gerne mehr für besseres Essen. Dennoch würde ich es nicht zur Hauptaufgabe erklären ständig auf der Suche nach dem "biosten" Obst und Gemüse zu sein..

Gut reicht.. und dafür langt es imho aus NICHT bei LIDL und Co einzukaufen (wie es gerne grade die etwas wohlhabenderen machen *wunder*)


Gruß

7E24B720 m36
 
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  • #22
@11: FS: Warum würde es Streit geben? Bist du so intolerant??? Und sie muss das tun, was DU für Richtig empfindest? Dann gäbe es Streit - ja, mit mir jedoch nur 1 x - denn das käme dann wieder einer Missionierung gleich...
 
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  • #23
Lieber Fragesteller, wieso "beibringen"?? Du bist doch nicht impotent, dass du etwas "gestehen" musst! Irgendwie verstehe ich die Frage nicht.
Deine Ernährung wird sich ja optisch und geschmacklich wohl nicht von anderen Lebensmitteln unterscheiden, wen sollte deine Vorliebe dann stören? - Oder wissen wir hier nicht alles??

Lebst du vegetarisch oder vegan?
Oder sonst irgendwie außergewöhnlich?
Bio- Produkte zu konsumieren ist doch inzwischen total normal! Jeder normale Supermarkt bietet diese selbstverständlich an. Empfindest du dich tatsächlich deshalb als außergewöhnlich?

Also wirklich! Sorgen machst du dir...
 
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  • #24
@19 Bin zwar net #14 aber auch vegan. Aus meiner Sicht gibt es viel mehr Kampf-Fleischesser wie Kampf-Veganer. Da das vegane Bio-Leben wirklich gut tut, überzeugt es nach kurzer Anwendung von selbst. Jeder der das nicht kennen gelernt hat (Vitalität wie angesprochen), der ist wirklich arm dran.
 
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  • #25
Psst:

Der Marktanteil der Bioland- und Demeter-Lebensmittel etc. (also Bio reell und nicht nach aufgeweichten EG-Bio-Richtlinien produzierte Pseudo-Bio-Lebensmittel) liegt unter 5%.

Bitte lass die 95+% bloß weiterhin mit ihren SUVs beim Discounter vorfahren (im Grunde muss ich immer mit dem Kopf schütteln und staunen, wenn ich wohlhabende Leute dort im Vorbeiradeln vorfahren sehe, als ich vorübergehend arbeitslos war, war ich richtig beschämt, einen Teil selbst dort einkaufen zu müssen) - damit sie uns die guten Dinge nicht wegfuttern!

Sich eine gute Ernährung (statt Alufelgen und Schnäppchen-Flugreise) zu leisten, ist nach meiner Ansicht vor allem eine Frage der Prioritäten. An so elementaren Dingen wie der Ernährung zu geizen, Massentierhaltung etc. mit diesem Discount-Verlangen zu tolerieren, wenn nicht zu fördern, sich aber zigtausend Euro teure Karossen zu leisten, sagt eigentlich alles über das Wesen eines Menschen.

Insofern sind mir gerade die Bio-Fundi-Frauen (die lieber woanders auf Konsum verzichten, denen die Handelsstrukturen nicht schnuppe sind) sehr, sehr lieb!

Leider gibt es sehr wenige davon!

M, ca 85% Bio-Ernährung, beinahe Vegetarier, keine Produkte aus Massentierhaltung,
 
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  • #26
MadMax

was soll so besonderes daran sein, sich biologisch zu ernähren?
ich kann die eingangsfrage nicht nachvollziehen.

eine freundin von mir ist biologin und sie ernährt sich fast ausschliesslich von bio.
sie selbst sagt, durch ihren job weiss sie, was im konventionell hergestellten fleisch oder auf dem obst und gemüse landet...
 
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  • #27
Ausser bei Bio-Champion, da gilt es nach wie vor die Hände weg zu lassen, denn die wachsen auf Mist von meistens konventionell gehaltenen Kühen (also Antibiotika-Kühen).

@24 Hey Klasse, wo kann ich dich kennenlernen?

lg ein Veggi-(vegan)Weib aus Stuttgart (wo übrigens dieses Jahr der Vegetarier-Streetday stattfindet ;))
 
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  • #28
@24+26 - Glückwunsch - und wieder zwei glücklich und weg vom Singlemarkt! Ich sags doch, Männer mit dieser Lebensweise sind schwer begehrt - ich könnte mich dafür nicht begeistern, aber glücklicherweise gibt es für mich auch noch "normale" Männer.
 
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  • #29
Lieber Fragesteller,
meiner Erfahrung als nicht missionierende Vegetarierin nach gibt es sowohl bei Vegetariern als auch bei Fleischessern Militante. Das wird in Sachen Bio ähnlich sein.
Entweder ist sie eine absolute Bio-Gegnerin (wofür mir allerdings keine vernünftigen Gründe einfallen würden), oder sie ist dieser Ernährungsweise gegenüber offen eingestellt, oder sie ist überzeugte Biokonsumentin. Wenn du es ok findest, dass sie sich nicht ausschließlich von Bio-Produkten ernährt, und keine Kritik daran äußerst, dass sie auch konventionelle Lebensmittel zu sich nimmt, dürftest du mit einer Frau, die Bioprodukten freundlich "gesonnen" ist, keine Probleme haben. Wenn du dir auf längere Sicht allerdings schlecht vorstellen kannst, mit einer Frau zusammenzusein, die sich nicht fast ausschließlich von Biolebensmitteln ernährt, solltest du wahrscheinlich explizit nach einer "Bio-Frau" suchen! Alles andere gibt nur böses Blut...
Ich kann dir nur zu Gelassenheit raten - wenn sie sich für Bio begeistert, dann bestimmt nicht, weil du ihr ein schlechtes Gewissen machst. Damit erreichst du nur das Gegenteil, beiderseitiges Unverständnis und Dissens.
w, 25
 
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  • #30
@27 Finde es steht den Menschen im Gesicht/am Körper was sie essen. Insofern kannst du gerne die "normalen" Männer bekommen. Ich schau mich nach hübschen BioVeggis um.
 
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