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Gast

  • #31
Liebe/r FS


der Widerspruch besteht ja nur durch deine Vermutung jeder Zweite wäre aktuell dabei.
Ausserdem bekennt sich in deinem Umfeld keiner zum bi zu sein. Hieraus würde ich aber nicht voreilige Schlüsse ziehen.

Es gibt ältere Statistiken (Vorsicht: Hochrechnung) wonach ca. 5-15 % bi sein sollen.
Die Schwankung kommt dadurch zustande dass einige Statistiken nur solche Personen zuliessen die sich selbst (!) als bi einschätzen auf Grund ihrer Praktiken. Dies geschieht jedoch immer zu einem bestimmten Zeitpunkt X, d.h. die Statistik ist im Datenmaterial oft sehr gemischt und wirft viele bunt in einen Topf und bezieht sich u.a. auf biographische Vorfälle die auch sehr weit zurückliegen könnten bzw. einmalig waren.
 
  • #32
Ich will hier keinen Chat anfangen, aber den Beitrag von #29 kann man so nicht stehen lassen... Zuerst einmal verbitte ich mir solche Angriffe wie im zweiten Satz, aber nun zur Sache:

Wenn jemand in der Verliebtheitsphase ist, ist Treue einfach. Das zählt nicht wirklich. Wahre Treue fängt nach ein paar Monaten/Jahren an, wenn die Schmetterlinge verflogen sind. Natürlich gibt es Menschen, die dann, wenn der erste Rausch verflogen ist, ihren Partner fallen lassen und zum nächsten fliegen. Und sich dann damit brüsten, wie treu sie doch dieses halbe Jahr lang waren. Hat ein Raucher nach drei Tagen Nichtrauchens seine Sucht besiegt?

Davon sprechen wir nicht. Wir sprechen von Langzeitbeziehungen, und wie/ob man als Bisexuelle(r) einen Weg (mit dem/der Partner/in) findet, um seine Sexualität ausleben zu können. Serielle Mono/Polygamie, möglicherweise sogar mit "Absicht", ist in dem Fall (und auch sonst) keine Option, sondern menschenverachtende Wegwerfmentalität. Sie ist verstecktes Fremdgehen. Und meiner Meinung nach sogar schlimmer, aber das wollen wir in diesem Thread nicht diskutieren, sondern zum Beispiel hier:

https://www.elitepartner.ch/forum/ich-mag-mich-nicht-festlegen-serielle-monogamie-ideale-kombi-verbindlichkeit-abwechslung-11948.html
https://www.elitepartner.ch/forum/beziehungsarbeit-oder-lieber-serielle-mono-bzw-polygamie-10534.html
 
G

Gast

  • #33
Dass Bisexualität als sexuelle Orientierung (dass jemand sowohl Männer als auch Frauen sexuell begehren und romantisch LIEBEN kann) oft immer noch ein Tabuthema ist, sieht man hier an einigen Antworten. Und in den Medien außer als Rumexperimentieren ect./also auf das rein sexuelle beschränkt kaum sichtbar. Wenn die ersten Gedanken gleich Fremdgehen, Fetisch ect. sind, dann gibt es da heute immer noch ein Problem. Es existieren zu viele Vorurteile:
sexuelle Orientierung und Beziehungsverhalten sind 2 verschiedene Fälle. Es gibt polyamore Bisexuelle, Bisexuelle, die eine offene Beziehung bevorzugen-aber auch sehr viele Bisexuelle in monogamen Beziehungen. Es lebt auch nicht jede Hete (seriell) monogam oder hat einen Partner/eine Partnerin, die alle sexuellen Vorlieben teilt.
Das händchenhaltende oder sich küssende Frauenpaar auf der Straße kann sehr gut auch eine Lesbe und eine bisexuelle Frau oder 2 bisexuelle Frauen sein ;)
Als Bisexuelle gibt es im Alltag soviele Sachen, die mir auffallen: ich kann in vielen Singlebörsen entweder nur Männer oder nur Frauen suchen, bei Beschreibungen zum CSD liest man oft nur Schwule,Lesben und Trans demonstrierten ...(wo sind die Bisexuellen), ich lese -meist eher nur zur Unterhaltung- Kontaktanzeigen (wie oft habe ich da "no bi" gelesen). Oder es werden in den Medien Personen, die als bisexuell out sind, entweder in die homosexuelle oder heterosexuelle Schublade gesteckt, je nach ihrem gegenwärtigen Beziehungstatus: zB die Bi-Aktivistin Robyn Ochs (die einige sehr empfehlenswerte Bücher), die als eine der ersten Frauen in den USA ihre Partnerin heiratete, bei den Berichten darüber wurde sie oft fälschlich als Lesbe dargestellt. Googelt doch einfach mal Biphobia oder bisexuel erasure.
 
  • #34
Zu #32:
Es gibt doch kein Thema zur Sexuaität mehr, über das nicht in allen Variationen, lang und breit, dikutiert wird, bis es den Meisten gründlich zum Hals heraus hängt.
Auch Bisexualität ist absolut kein Tabuthema.

Ich vermute mal, dass es eher so ist, dass das Breittreten dieser Themen einfach nur noch Langeweile auslöst!

Wie? Und wie oft? Monogam oder nicht? - Wen interessiertdas schon?
"No- bi" in einer Kontaktanzeige finde ich dagegen völlig ok, da weiß man wenigstens, woran man ist. Ich selbst wollte absolut keinen bi- sexuellen Mann als Partner.

Darüber ausgiebig zu sprechen, ist wichtig für die, welche betroffen sind - und die werden sicher untereinander in keine Schublade gesteckt.

Vielleicht nehmen sich Manche einfach nur zu wichtig. Für mich gibt es Spannenderes, als das Liebesleben Anderer.
 
M

Mooseba

  • #35
Manche Themen dürfen auch Tabuthemen bleiben. Welch perverser Trend, jegliche Unnormalität enttabuisieren zu müssen.
 
M

Mooseba

  • #36
Bald sind vermeintliche Prüderie und Schamgefühle die neuen Tabus. Alles was auf der Freiwilligkeit aller Beteiligten beruht, wird toleriert.
 
  • #37
Alles was auf der Freiwilligkeit aller Beteiligten beruht, wird toleriert.
Ja, und das ist auch gut so. Wir leben nicht mehr in einem Jahrtausend, in dem sexuell zu kurz gekommene alte Herren meinen, sich in das Liebesleben ihrer Schäfchen einmischen zu müssen. So lange es zwischen den beteiligten freiwillig ist (und sie auch zu dieser Entscheidung in der Lage sind), geht es weder dich noch mich etwas an. Weder haben wir das Recht, darüber zu urteilen, noch uns darüber aufzuregen. Es ist einfach nicht unsere Sache. Schließlich schreibe ich auch dir nicht vor, wie du zu leben hast. Ob du halt jemanden findest, der deine Ansichten teilt, ist dein Problem.
 
G

Gast

  • #38
@33

Du hast recht: als Frau, Angela, ist es viel schwieriger sich mit einem bisexuellen Mann zu arrangieren. Ein Hetero-Mann findet es wahrscheinlich gar nicht so schlimm wenn seine eigene Frau was mit anderen Frauen hat. Das Terrain ist ja durch Maintstream-Pornographie seit 40 Jahren gut beackert worden.
 
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Gast

  • #39
Weder haben wir das Recht, darüber zu urteilen, noch uns darüber aufzuregen.
Das Recht zu einer eigenen Meinung (und damit auch einem eigenem Urteil) hat jeder Mensch sehr wohl. Menschen werden nach ihren Verhaltensweisen beurteilt, wenn auch nicht verurteilt, das ist nunmal so. Ein solches Urteil schließt Toleranz nicht zwingend aus.
Obwohl Hemmungen und Schamgefühl zum Menschen dazugehören, haben solche Wörter heute eher einen negativen Klang. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man es damit früher übertrieben hat. Aber man stelle sich unsere Zivilisation, unser soziales Zusammenleben mal ohne jegliche Hemmungen und jegliches Schamgefühl vor.

Jedenfalls sehe ich jetzt auch nicht so ganz, warum Bisexualität zwingend mit einem Hang zum Fremdgehen einher gehen soll. Man fühlt sich zu beiden Geschlechtern hingezogen, aber das heißt doch nicht, dass man nicht treu sein kann. Als Heterosexueller ist man ebensolchen Reizen ausgesetzt wie als Bisexueller, wenn auch nur von Mitgliedern eines Geschlechts.
 
  • #40
Als Heterosexueller ist man ebensolchen Reizen ausgesetzt wie als Bisexueller, wenn auch nur von Mitgliedern eines Geschlechts.
Nur ist der Unterschied zwischen zwei Frauen meist wesentlich vernachlässigbarer als der zwischen Mann und Frau. Und während die Frauen eventuell in Konkurrenz zueinander stehen, ist dies bei Mann/Frau eher nicht der Fall...
 
  • #41
Nur ist der Unterschied zwischen zwei Frauen meist wesentlich vernachlässigbarer als der zwischen Mann und Frau. Und während die Frauen eventuell in Konkurrenz zueinander stehen, ist dies bei Mann/Frau eher nicht der Fall...
Was für eine Denkart! Klar, rein technisch gesehen stimmt das. Schonmal was von Emotionen, Gefühlen, Loyalität, Intimität, vertrauen gehört?
So kann man nur denken wenn man Sex als reine Turnübung versteht. Und komm mir hier nicht mit dem Orgasmus- lauf mal einen Marathon dann weist Du was ich meine.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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  • #42
Ich denke, dass entdeckte und offen zugegebene Bisexualität tatsächlich selten ist. Ich war 10 Jahre mit einem Mann liiert ( galt als hetero) dann 3 Jahre mit einer Frau ,wollte mit jedem Partner alt werden und war treu. Die Beziehungen gingen aus definitiv verschiedenen Gründen, nicht jedoch wegen sexueller Themen auseinander.
Ich bezeichne mich als Bisexuell. Einige Menschen, die ähnliche Beziehungsmuster hinter sich haben, kommunizieren es nicht ( zu wenig Verständniss )
Und auch ich verliere kein Wort mehr darüber.
Es ist kein Tabuthema, aber ein missverstandenes Lebens- und Gefühlskonzept
(Sowohl bei Homo- als auch bei Heterosexuellen hält sich die Annahme , ein Geschlecht würde einem dann nicht ausreichen.
Meiner Beobachtung nach waren vor allem, selbst eher promiskuitive Menschen ,nicht in der Lage bisexuelle romantische Vorstellungen als wahr anzuerkennen.
Mir ist es schlichtweg zu blöde, mich ständig erklären zu müssen und hülle mich in Schweigen.
Da ich mittlerweile wieder mit einem Mann zusammen und verlobt bin "vergessen" sogar gute Freunde meine Bisexualität...( mein Partner weiß darüber ..ist ihm egal)
 
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Gast

  • #43
Absolut! Die Bisexualität ist ein Untergrund-Thema. Ich bin mir ganz sicher, dass viele Menschen, die nach außen hin heterosexuell sind, schon mal gleichgeschlechtlichen Sex hatten. Dazu gehöre ich seit ca. 10 Jahren auch. Wenn man im Bekanntenkreis mal geschickt das Thema anspricht, wird man aus den Reaktionen schon oft was herauslesen können... So weiß ich von 2 Kumpels, dass sie auch schon Erfahrungen damit hatten... (Mann / 44 Jahre alt, vh)
 
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Gast

  • #44
Mein Freund ist bi, aber nur wenn eine Frau dabei ist,er liebt die vielen möglichwen Sexstellungen, ich habe oft Sex mit Frauen., oft ist er dabei.Ich finde es sehr wichtig, denn nur eine Frau kann mich so intnsiv lecken. Ich faht aiuch schon mal mit einer Bi Freundin für 2 Wochen nach Cap d Agde , wir haben permanent Sex, natürlich auch am Strand, das ist normal in Cap d Agde.
 
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Gast

  • #45
Ich bin auch bisexuell. Meine Frau weiß es. Sie weiß aber nicht, dass ich meine Bisexualität auch aktuell gelegentlich auslebe. Und mein Umfeld weiß davon nichts. Die These des Fragestellers stimmt m.E. 36-jähriger Mann
 
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Gast

  • #46
Liebe(r) FS

ja, die fallen zwischen alle Stühle.
Die Homos mögen sie nicht (Verräter!).
Die Heteros auch nicht.
Am besten blieben die Bi's unter sich.

Ich würde mich niemals mit einem Bi-Mann abgeben.
Hätte zuviel Angst.
 
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Gast

  • #47
Naja, ich weiß nicht, ob ich mich als bisexuell bezeichnen soll. Aber ehrlich gesagt, hatte ich schon mit 2 Frauen sexuellen Kontakt. Es war beides Mal schon, aber beide Male spontan aus einer Laune heraus: vor 4 Jahren mit einer Freundin im Skiurlaub und als ca. 18-jährige mit meiner damaligen Schulfreundin aus der Azubizeit. Ich denke auch, dass viele ähnlich Erfahrungen haben. Oder viele von denjenigen, die keine gleichgeschlechtlichen Erfahrungen hatten, sich sowas wünschen. Aber mangels Gelegenheit oder wg. ihrer Hemmungen es zu keinem Sex kommt. Ich bereue nichts und würde auch bei einer 3. Gelegenheit bestimmt JA sagen. Auch, wenn ich jetzt in einer festen Beziehung mit einem Mann bin. Frau/28
 
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Gast

  • #48
Ich empfinde Bisexualität nicht als verpönt oder als Tabuthema, aber ich lasse mir als normale Frau nicht gerne von notgeilen Männern einreden, es gehöre als Frau dazu, andere Frauen zu küssen oder ich hätte das bestimmt schon mal gemacht. Das empfinde ich als Beleidigung. Genauso wie ich es nicht normal finde, mit der Freundin herumzufummeln oder einen Dreier mit zwei Frauen zu haben, auch wenn Männer glauben, alle Frauen stehen darauf oder alle Frauen tun das. Wenn schon Dreier, dann könnte ich das ausschließlich mit zwei Männern haben.

Ich habe nie in meinem Leben was mit einer Frau angefangen, weil ich den weiblichen Körper auch keineswegs erotisch finde, genauso wie ein Hetereomann es ekelhaft finden würde, andere Männern intim nahe zu kommen. Also verbiete ich mir solche Unterstellungen.

Ebenso kenne in meinem Kreis absolut keine Bi-MÄnner. Ich halte mich nur dort auf, wo Vollhetereomänner sind und ich stehe auch nur auf solche. Das sieht man optisch auch meist, und man merkt es einfach am Verhalten, und der Testosterongehalten von Bi-Männern ist auch ein bisschen abgeschwächt. Sind mehr so die Kumpeltypen für Frauen, die zartbesaitet nach einem Date im Kino fragen.
 
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Gast

  • #49
#47
Das sieht man optisch, und man merkt es einfach am Verhalten, und der Testosterongehalten von Bi-Männern ist abgeschwächt. Sind mehr so die Kumpeltypen für Frauen, die zartbesaitet nach einem Date im Kino fragen.

Liebe 47,

ich habe es 6 Monate nicht gemerkt.
Er ist keineswegs mit schwachem Testosteron versehen, eher mit zu agiler Libido.
Von Kumpeleien mit Frau hat er noch nie gehört.
Sein Verhalten gegenüber anderen Männern war in der Gesellschaft wie übliches Hetero-Gebaren ("dies ist meine Frau also lass die Blicke und Finger weg sonst setzt es was"). Null Interesse an anderen gutaussehenden Männern, nicht mal Herumalbern wie mit guten alten Freunden.
 
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Gast

  • #50
Ja, ich glaube auch, das bisexuelle Handlungen bei vielen Menschen "im Untergrund" an der Tagesordnung sind. Ich (w, 37, vh, 2 Kinder) habe erste Erfahrungen mit Mitte 20 gemacht. Nachdem meine Freundin dann aber beruflich bedingt wegzog und ich dann auch meinen jetzigen Mann kennenlernte, war das Thema quasi erledigt. Bzw. es schlummerte nur noch. Ich will ja treu sein und habe in meiner aktuelle Beziehung noch nie etwas mit einem anderen Mann gehabt. Aber wenn ich mal wieder meine Freundin besuche (ca. 1-2 x pro Jahr), werde ich regelmäßig schwach... Und da ich meinen Mann nicht verlieren möchte, habe ich auch noch nicht gebeichtet. Ich denke, ich bin da nicht die Einzige. Es geht bestimmt vielen Ehemännern- und Frauen so... sie leben ihre Bisexualität heimlich aus. Und daher gilt wohl: Bisexualität (er)leben: JA, aber bitte nur ungeoutet im "Untergrund"!
 
G

Gast

  • #51
Ich will ja treu sein und habe in meiner aktuelle Beziehung noch nie etwas mit einem anderen Mann gehabt. Aber wenn ich mal wieder meine Freundin besuche...
Ich bin ja tolerant und liberal und jeder soll seine Sexualität ausleben wie er möchte. Aber diese Verlogenheit finde ich nervig. Das ist einfach Fremdgehen, egal ob mit Mann oder Frau.

Und deshalb lehne ich bisexuelle ab, weil es zu viele gibt, die denken, das sei kein Fremdgehen.
Wenn schon denn schon dann direkt offene Beziehung und der Hetero-Mann kann sich auch mehrere Geliebte halten.

m
 
  • #52
Ich bin ja tolerant und liberal und jeder soll seine Sexualität ausleben wie er möchte. Aber diese Verlogenheit finde ich nervig. Das ist einfach Fremdgehen, egal ob mit Mann oder Frau.
So ist es. Bisexualität =/= automatisch polygam.
Wer sich ausleben will, soll halt keine feste Beziehung eingehen. Dann kann er / sie alles auf einmal haben.

Ich kenne mehrere Bis, die alle mit einem festen Partner liiert sind und gar nicht auf die Idee kämen, unbedingt zusätzlich zu dieser Partnerschaft "die andere Seite" ausleben zu müssen. Die sind treu und wenn die Partnerschaft auseinander gehen sollte, DANN werden sie halt wieder nach beidem schauen. Das ist aber auch schon alles.

Wer behauptet, unbedingt mit beiden Geschlechtern zur gleichen Zeit rummachen zu müssen, weil ihm sonst was fehlt, der ist schlicht nicht beziehungstauglich.
 
G

Gast

  • #53
Wer behauptet, unbedingt mit beiden Geschlechtern zur gleichen Zeit rummachen zu müssen, weil ihm sonst was fehlt, der ist schlicht nicht beziehungstauglich.

Hallo zusammen,

ich denke auch dass es nicht um die natürliche (wahrscheinlich angeborene) Veranlagung geht. Eigentlich ist es ja gut beides sein zu können. Mehr Möglichkeiten im Leben.
Aber Untreue und heimliches Doppel- oder Szeneleben geht gar nicht konform mit einem monogam ausgerichteten Partner(in). Ich finde den Anspruch alles mitnehmen und dauernd Sex erleben zu müssen (mit wechselnden Partnern) charakterschwach. Solche Menschen haben ein Suchtproblem.
Sexsucht ist genauso bemitleidenswert wie jede andere Sucht. Kein gefestigter Charakter = nicht beziehungstauglich. Sprich: soll besser allein bleiben.
 
  • #54
Ich finde den Anspruch alles mitnehmen und dauernd Sex erleben zu müssen (mit wechselnden Partnern) charakterschwach.
Wie kommst du darauf, dass das ständig wechselnde Partner sein müssen? Es könnte genauso gut eine feste Bindung unter drei Personen sein.
Aber dass es bei solchen Konstellationen nicht gleich wie in Sodom und Gomorrha läuft, passt halt nicht ins Weltbild.
 
G

Gast

  • #55
Sich zu etwas zu bekennen setzt voraus, es zu wissen. Viele Menschen haben Ängste, sind innerlich nicht frei. Die Hauptangst des Menschen ist die Angst vor Ablehnung. Die Unterteilung in hetero, homo- bi etc. sollte es meiner Meinung nach gar nicht geben. Jeder Mensch sollte sich fragen: empfinde ich tiefe Liebe für einen Mann oder eine Frau ? Und die Antwort (sofern sie kommt) für sich akzeptieren. Gesellschaftliche Normen hin oder her. Entscheidend ist, glücklich zu sein. Ob mit einem Mann/Frau oder fünf Männern, 2 Frauen und 3 Männern - es spielt keine Rolle. Leider sind wir von der "freien Liebe" noch weit entfernt..

W (ca. 40 % Anziehung zu Männern, 60 % zu Frauen)
 
G

Gast

  • #56
Liebe Frau

ob Untergrund oder Obergrund ist schnuppe.
Irgendein Puzzleteil fehlt denen immer, daher unterstelle ich mal
sie können dich nicht adäquat lieben weil sie ja dauernd mit der anderen Seite in sich zu tun haben.
Mir wäre das alles zu kompliziert. Liebe ist schon so nicht einfach, schon gar nicht zwischen Mann und Frau. Leider sind die Bi's uns in der Verständigung keinen Schritt voraus. Sie machen dieselben Fehler und trennen sich sogar häufiger - wegen Kleinigkeiten.
 
  • #57
Wie kommst du darauf, dass das ständig wechselnde Partner sein müssen? Es könnte genauso gut eine feste Bindung unter drei Personen sein.
Aber dass es bei solchen Konstellationen nicht gleich wie in Sodom und Gomorrha läuft, passt halt nicht ins Weltbild.
Ja, aber dann von Anfang an und nicht urplötzlich während einer eigentlich monogam angelegten Beziehung den Partner überfallen mit "ich werde todunglücklich, wenn ich nicht meine andere Seite auch ausleben darf".
 
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Gast

  • #58
Beim "bi" kommt es in erster Linie drauf an, in welchem Bereich des Tierreiches der "Bi" sich vorzugsweise bewegt. Weil normales "homo" gehört heutzutage ja schon fast zum guten Ton.
 
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Gast

  • #59
Hallo ihr,

es ist für mich kein Tabu, aber ich ärgere mich dass ich offenbar bisexuelle Männer anziehe statt Heteros.
 
G

Gast

  • #60
Gibt es überhaupt noch Tabuthemen? Wenn die Beteiligten sich einig sind, ist doch alles erlaubt und stört niemanden mehr. Da muss man wohl sehr tief in die Provinz reisen, bis sich jemand findet, dem Bisexualitaet eine Bemerkung wert wäre.