• #1

Blümchensex oder Fesselspiele à la Fifty Shades of Grey - wovon träumen Sie?

Ab heute läuft Fifty Shades of Grey im Kino - und macht viele Menschen neugierig auf sadomasochistische Erotik.
Die Autorin der Trilogie hat nicht nur die Fantasie von Frauen in Schwung gebracht, sondern auch Paare zum Reden. Das hilft den Sex zu bekommen, den man will. Oder?
Fesselspiele oder softes BDSM – was macht Sie neugierig und wo ist das Maß voll?
 
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  • #2
Sex ist dann am schönsten, wenn es einfach passiert ohne dass ich mir überlege, wie ich es machen möchte. Wahrscheinlich wird das nicht nur Blümchen sein, aber wichtig ist eben, dass beide sich einfach hingeben und es geschehen lassen, Kopf ausschalten, machen, fertig.

Fesseln speziell hat mich bisher nicht unbedingt angeturnt.

m
 
  • #3
Macht mich alles überhaupt nicht neugierig. Gern Sex auf alle möglichen Arten, ohne Rücksicht auf den Ort, wild oder nicht, wie einem eben gerade ist, aber doch nicht so'n SM-Krempel...
 
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  • #4
Mich stößt beim Sex alles ab, was nach Gewalt riecht. Sex sollte nach dieser Auffassung immmmmmer freiwillig, und möglichst von Beiden in gleichem Maße dringend gewünscht sein. Sex soll sich ereignen können, niemals herbei genötigt, aufgenötigt sein. BDSM und all diese bescheuerten Spielchen laufen – recht betrachtet – immer auf Beherrschung, Unterwerfung, etc. hinaus – wie "freiwillig" auch immer der – meist wohl Die – Unterworfene da auch mitmacht, sich durch Unterwerfung auch andient, oft genug auch meint, sich dadurch überhaupt erst sexuell glaubwürdig zu machen. Auch wenn es hier vordergründig nicht zum Stichwort zu gehören scheint – auf der gleichen gedanklichen Linie liegt meine Zurückhaltung zum Thema Vorspiel. Der ganze Sex-Akt – wenn er denn wirklich gemein-sam erlebt wird, und vor allem den ausreichenden Zeitrahmen und das richtige Ambiente zur Verfügung hat – sollte Spiel sein. Vorspiel indes wird oft genug, und leider, ausschließlich als an-turnen, "vor-glühen"… - also im Grunde doch immer als Nötigen erlebt und prak-tiziert. Könner mit Könnerin erleben die Aufforderung zum Tanz gänzlich berührungslos bereits – selbst ohne Worte; Ergebnis: hemmungslos begierig, dienstbereit, sprudelnd.

Sex soll ein Erlebnis sein – nicht ein Unterwerfungs-, gar Missbrauch-Spielchen.
 
  • #5
Blümchensex oder Fesselspiele?
Weder noch!
Ich mag vor allem leidenschaftlichen, spontanen Sex, dabei darf es auch sehr gerne etwas wilder zugehen! Aber mit Dominanz, Unterwerfung und den ganzen "Hilfsmitteln" wie Fesseln, Spielzeug etc. kann ich wenig anfangen.

Wenn jemand Spass an BDSM-Praktiken hat, soll er das ausleben, aber was mich seit dem ganzen Wahn um dieses schlecht geschriebene Buch wirklich nervt ist, dass jede vor zwei Jahren noch verklemmte Hausmutti plötzlich einen auf "Porno-Queen" macht, und das nicht, weil sie wirklich darauf steht, sondern weil es gerade total trendig ist...

w, 28
 
  • #6
Mal so, mal so.

Ich muss ehrlich gestehen, dass mich etwas Gewalt beim Sex schon manchmal reizt/anmacht. Ich befinde mich in der devoten Position und werde gern dominiert. Dazu gehört alles, was "positive" Schmerzen verursacht - im Sinne von Peitschen, Floggern, Gürtel, kratzen, gern auch während des GV stärker auf den Po hauen. Niemals (!!!) aber ins Gesicht. Zeitgleich ist es mir aber auch wichtig, dass man immer die zärtliche Seite spürt, heißt: mit der rechten Hand peitscht er mich und mit der linken werde ich zeitgleich, oder leicht zeitversetzt, zärtlich berührt - das gibt mir eine Art Sicherheit.

Aber das ist nicht immer so - meistens mag ich es doch eher zärtlich, bzw. eben nicht mit Gewalt verbunden, schon hart - aber gewaltlos.

Die Schmerzen sind ja nicht so extrem, dass es nicht auszuhalten wäre - alles mit Maß und Ziel. Mich macht das unglaublich an. Dieses ausgeliefert sein... Es gehört allerdings eine riesige Portion Vertrauen dazu.

Es ist natürlich schon sehr wichtig, dass auch der Mann daran Freude empfindet - ich finde es weder pervers noch sonst irgendwas, wenn ein Mann eine Frau gerne "schlägt" beim Sex...
Das hört sich gerade unfassbar hart an, ich hoffe, ihr versteht, wie ich es meine... nicht schlagen im Sinn von schlagen... Blöd zu beschreiben....

Wie dem auch sei :)

w26
 
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  • #7
Ich weiß einfach nicht was mich an Fessel-, oder Dominanzspielchen anmachen soll.
Es gibt für mich keinen Reiz an BDSM, weder als "Dom" noch als "Sub"

Fand das Buch auch diesbezüglich nicht so richtig spannend und habe diese Absätze einfach weitergeschlagen.

M / 42
 
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  • #8
Ich bin eigentlich neugierig auf ziemlich alles.
Aber was mit Schmerzen, Quälerei zu tun hat oder mit Sachen, die ins Klo gehören, kann ich nichts anfangen.
Hab in einem Sexshop auch mal so Latex-Ganzkörperanzüge gesehen ( incl. Kopf!). Neee, damit kann ich auch nix anfangen.
w
 
  • #9
Ich habe gewissen BDSM Neigungen und die schon lange vor dem Buch / Film entdeckt. Konnte mir vor deren Entdeckung auch nicht vorstellen, wie einem das irgendwas geben kann. Es ist Kopfsache... und es bedarf eines wirklich dominanten Mannes, einer ganz bestimmten Chemie zwischen beiden und nicht so eines Möchtgerndoms. Davon gibt es leider viel zu viele. Ware Dominanz kommt von innen und bedarf keiner lauten oder beleidigenden Worte, das ist eine Sache des Auftretens und der Selbstsicherheit.

Im echten Leben bin ich selbst eher eine selbstbewusste und starke Person und ich wünsche mir nichts mehr als einen Mann, der (mental) stärker ist als ich. Nur einem solchen kann ich mich hingeben und die Kontrolle abgeben - weil ich darauf vertrauen kann, dass er die Kontrolle behält.

Wo meine Grenzen sind ? Die haben sich im Laufe der Jahre geändert und ändern sich weiter, auch leichte Schmerzen können bei mir mittlerweile anregend sein - wenn die Stimmung im Kopf dazu passt.

Über das Buch kann ich nur müde gähnen... Kindergarten... den Hauptdarsteller des Filmes empfinde ich allein aufgrund des Trailers als alles andere, als dominant.
 
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  • #10
Die Autorin der Trilogie hat nicht nur die Fantasie von Frauen in Schwung gebracht, sondern auch Paare zum Reden. Das hilft den Sex zu bekommen, den man will. Oder?

Nein, das hilft nicht den Sex zu bekommen, den man will. Ich rede mit einem Mann nur über Sex und gebe mich aufgeschlossen, damit ich weiß was er mag und meistens mache ich mich dann total angewidert stillschweigend vom Acker. Ich bin bereits zweimal an solche Männer geraten, die es vorher nicht gesagt haben und dann während des Sex mit Demütigung, Beleidigung und leichter Gewalt angefangen haben.

Ich finde es ganz grauenhaft, dass Männer ständig andere Praktiken wollen und auch wenn man das mitmacht, dann geben sie keine Ruhe, sondern wollen immer mehr und Ausgefalleneres und daran sind solche "Autorinnen" nicht unschuldig. Die meisten Männer meinen offenbar, Frauen würden auf so etwas stehen, sie müßten nur erweckt werden und Mann müßte ihre Grenzen erweitern.

Den Sex den ich will, den bekommt man nicht durch Reden, denn der hat was mit Gefühlen und viel Zärtlichkeit zu tun, nichts mit Kamasutra, Pornopraktiken und mit SM schon gar nicht. Ein Mann der darauf steht, Frauen zu dominieren, der ist auch menschlich für mich gestorben. Sadisten sowieso, Sadismus ist bereits in der Kindheit zu erkennen, wie Jungen mit Tieren und Mitschülern umgehen. Mit so einem AL will ich nicht mal einen Kaffee trinken gehen, geschweige denn Sex haben!

Wenn viele Leute den Film ansehen, ist das ja nicht unbedingt ein Indiz für seine Qualität. Die größten Schwachsinnsfilme sind Renner an den Kinokassen, das hat wohl hauptsächlich mit gigantischen Werbefeldzügen zu tun.

Ich kenne einige Frauen, die ziemlich ausgefallene Sexpraltiken mitgemacht haben, der Effekt war meistens, dass sie auf Sex gar keine Lust mehr hatten und auch nicht auf den Mann. Es ist ja kein Wunder, dass in den meisten Schlafzimmern nach längerer Zeit nichts mehr läuft. Das hat meist weniger mit Eintönigkeit und Langeweile zu tun, sondern oft mit dem Gegenteil!
 
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  • #11
Weder noch, sondern ich träume von einem Partner mit dem sich die jeweiligen Bedürfnisse situativ ausleben lassen.
M.E. hat man generelles Interesse an Sado-Maso-Spielchen weil es der eigenen Natur (sexuellen Orientierung) entspricht oder da wird aus Langeweile/Tumbheit was versucht was grad in ist, um der eigenen Leere etwas vermeintliche Fülle zu geben, ggfs. auch einen Mann zu binden. Da funktioniert nie.
Im Bereich der Sexualität, die unmittelbar auf die Psyche wirkt, ist es ein riskantes Spiel, aus Langeweile Dinge zu probieren. Das kann richtig schief gehen.
 
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  • #12
Irgendwie gar keine Lust auf so etwas wie Fesselspiele. Das war meiner Ansicht nach vor 15 Jahren mal interessant, als die BDSM-Szene erste Versuche in Richtung Öffentlichkeit machte und man sogar in der Bravo von Fesselspielchen und Handschellen lesen konnte. Heute heißt das ja übrigens eher Bondage. Reizt mich aber alles nicht. Was nicht ausschließt, dass es auch mal härter im Bett zugehen kann...
 
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  • #13
Reden hilft leider nicht. Es muss passen zwischen zwei Menschen, also die sexuelle Chemie und die Leidenschaft muss stimmen. Das kann auch bedeuten, dass eine Frau den Mann gern dominant hat.
Irgendwelche Filme können vielleicht Anregungen geben, irgendwas mal auszuprobieren (9 1/2 Wochen).
Aber ich denke, zu BDSM gehört mehr als nur ein bisschen andere Praktiken auszuprobieren. Wer das nicht schon vorher irgendwie mal gespürt hat, kommt durch einen Film meines Erachtens nicht plötzlich drauf. Eventuell äußert eine Person mal was, das sie sich schon lange wünscht und sich nie zu sagen wagte. Aber ich glaube nicht, dass das mit dem aktuellen Partner funktioniert, der nie solche Bedürfnisse hatte und vermutlich auch nicht unter diesem Gesichtspunkt sexuell gewählt wurde.
Also ein abgelebtes Sexleben wird meines Erachtens durch so einen Film nicht wiederbelebt. Nur, wenn sich die Partner aus Scham nie getraut haben, irgendwas von Wünschen in der Richtung zu erzählen, könnte es sein, dass sie dadurch drauf kommen.
 
  • #14
Ich bin immer wieder fasziniert, wieviel mehr es zu entdecken gibt. Und welcher Luststeigerungen ein etwas beherzteres Vorgehen beim Sex zu bewirken vermag. Wie sehr manche Frauen sich fallenlassen können, z.B. gerade beim Bondage, und wie intensiv die Verbindung sein kann. Nun, niemand wird dazu gezwungen, im Gegenteil, sie Subs suchen sich ihre Doms sehr bewusst aus (und kommen auch von selbst z.T. auf sie zu). Schade für die, die es heimlich wollen, aber sich nicht trauen. Und dann anfangen zu projizieren, zum Beispiel andere als krank bezeichnen, obwohl sie keine Ahnung haben.
 
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  • #15
Man kann die ersten Filmkritiken lesen. Das BDSM Thema ist wohl aufgesetzt und weit entfernt davon, ein Skandal zu sein.

Meine erotisch-sexuellen Wünsche gehen eher weniger in diese Richtung. Das ist etwas unter vier Augen. Inzwischen kommen Herz und Gefühl zuerst.
 
F

flashbuzz

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  • #16
Wenn ich zwischen beiden wählen müsste eher die BDSM Variante in einer schwachen Form.
Aber eigentlich beides.
Und ganz wichtig: Im Alltag müssen die Partner sehr wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen.
 
  • #17
Ich schließe mich Carrie B. an.
Ich persönlich mag gerne ziemlich harten Sex mit BDSM Elementen, das heißt: schlagen, würgen, etwas fesseln... Je nach situation.
Bis dato hab ich den passenden Mann nicht gefunden. Normaler Sex gibt mir mittlerweile wenig. Da ich im Alltag sehr selbstbewusst bin, kommt das bei dominanten Männern nicht gut an. Ich bin letztendlich wahrscheinlich zu wenig devot, da ich manche Praktiken strikt ablehne.
Umgekehrt mag ich es auch ihn ab und zu zu dominieren, macht Spaß. Ich liebe Fetisch Kleidung, auch im Alltag auf dezentere Art.
Über 50 shades of grey kann ich nur Lächeln. Tatsächliche Toleranz besteht leider nicht. Warum trotzdem jede Blümchensex-Frau das Buch gut findet, ist mir schleierhaft.
Die meisten Männer sind mir leider sexuell zu wenig aufgeschlossen und langweilig oder sie trauen sich nicht??!! Ich stehe auf Sex wie im Porno, in der Fantasie schon lange, real bieten das wenige. Tja, schwierig. Manche lehnen sogar Oralverkehr ab bzw. ergreifen keinerlei Initiative. So jemand kommt mir nie wieder ins Bett! Daher sortiere ich rigoros aus, ehe ich mit jemandem schlafe. Habe keine Lust als promiskuitiv zu gelten, weil ich erstmal 10 Typen durchtesten muss.

W (25)
 
  • #18
Sex soll ein Erlebnis sein – nicht ein Unterwerfungs-, gar Missbrauch-Spielchen.

ich denke hier kann ein sog. "Vanilla" das ganze "Problem" einfach nicht nachvollziehen.. einfach hinnehmen das es Menschen gibt die genau DAS haben möchten und suchen.. genauso wie du deine Vorlieben hast..

des weiteren hat 50SOG Nicht so wirklich was mit BDSM zu tun da dort z.B. etliche GrundRegeln verletzt werden..
 
  • #19
Zur Ausgangsfrage:
Fesselspiele oder softes BDSM – was macht Sie neugierig und wo ist das Maß voll?
Da geht einiges, genaugenommen einiges mehr als "soft". Das Maß ist genau dann voll, wenn die Grenzen eines Beteiligten erreicht sind. Das macht doch sowieso jedes Pärchen für sich selbst aus, das hat kein Außenstehender zu beurteilen.

Wenn man nur in Trance gestreichelt werden will, ist das ok. Wenn man in Trance geschlagen werden oder den Partner in Trance schlagen will, ist das auch ok. Ich nehme dann alles. Mit Sahne.

Mod-Kommentar: Nebenthema entfernt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
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  • #20
Also für mich bitte nur Blümchensex. Sobald Mann mehr will, weiß Frau, dass er nicht mehr bis über beide Ohren verliebt ist und sollte sich umorientieren.
 
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  • #21
Ganz klar: Ich nehme das Oder!

Ich kann ehrlich gesagt diese endlosen Diskussionen nicht nachvollziehen. Das scheint an meiner Vorstellung von Partnerschaft mit entsprechendem/r Sex(ualität) zu liegen.

Wovon ich träume? Und was ich mag und tue?

Für mich ist es nicht nur das wohlige und genüßliche, in verschiedenen Stellungen, an wechselnden Orten und mit unterschiedlicher Intensität In-ihr-Sein, also der eigentliche Akt, sondern das/mein Geniessen sie verwöhnen und ihren Genuß spüren zu dürfen, sie einfach in dem Arm zu halten, ihre Weiblichkeit sich vorzustellen, zu sehen und (zärtlich) zu berühren, zu ertasten, sich zusammen hinzulegen und gemeinsam aufzustehen, bei ihr zu sein, ihre Hand zu halten, ihre Finger zu spüren, sie sprechen zu hören, ihren Duft zu riechen und ihren Geschmack zu kennen, das Leuchten ihrer Augen, das Lachen ihres Mundes, die kleinen Fältchen, ...

Sexualität ist dann für mich richtig, wenn sie auch in den Alltag reicht und umgekehrt.

Ach ...

Ich glaube, ich sage ihr das alles einfach mal wieder! :)
 
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  • #22
Also für mich bitte nur Blümchensex. Sobald Mann mehr will, weiß Frau, dass er nicht mehr bis über beide Ohren verliebt ist und sollte sich umorientieren.
Dieses Verliebtsein hört doch normalerweise sowieso nach ine, zwei Jahren auf, wenn man gängigen Theorien und Erfahrungen glauben darf.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Paare nur noch Sex, auch bzw. gerade Blümchensex, haben, der einzig der schnellen Befriedigung dient und dem keinerlei Verliebtheit oder Liebe mehr zugrunde liegt. Die sind einfach scharf in dem Moment und nehmen notgedrungen den Partner, der da ist, der sie einen Tag vorher noch gekränkt hat oder angemotzt hat, ohne diese Missstimmung danach aufzulösen.
Klar kann es sein, dass ein Mann, der plötzlich experimentieren will, entdeckt hat, dass für ihn Frauen nur Objekte zu seiner Befriedigung sind, weil er sich in seiner Beziehung nicht geachtet fühlt oder schon immer so drauf war und es bislnag versucht hat, anders zu leben. Aber ich denke, bei vielen Paaren wird das Beziehungssexleben einfach öde mit der Zeit, und wenn man ein Typ ist, der schnell gelangweilt ist, will man mal was anderes ausprobieren, was nicht heißt, dass die Partnerin dafür egal ist. Nur wenn der Partner dann nicht mitspielen will, wird es heikel. Wie soll man diese Bedürfnisse unter einen Hut bringen, außer durch Öffnung der Beziehung oder Trennung und sich einen passenden Partner suchen?
 
M

Mooseba

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  • #23
Ganz ehrlich? Ich träume davon, nochmal 18 zu sein, damit ich so viel besser machen kann, um doch kein Spätzünder mit 28 zu werden. Oder ich träume von ca. 10 Jahre jüngeren, weniger ernsten Frauen. Heute verhindern Sorgengedanken alles, aber auch optisch macht mich meine Freundin, die ich sehr liebe, nicht an. Also mit Sex war es das jetzt wohl. Dazu hat mich der Ernst des Lebens eh viel zu sehr im Griff.

(m,32)
 
  • #24
Ich möchte nicht wissen, wieviele Paare nur noch Sex, auch bzw. gerade Blümchensex, haben, der einzig der schnellen Befriedigung dient und dem keinerlei Verliebtheit oder Liebe mehr zugrunde liegt.

Eben, ich denke auch, dass gerade bei neu Verliebten noch viel mehr experimentiert wird. Wenn der Partner nicht mehr über seine erotischen Wünsche spricht, sondern nur noch schnell das alte rein-raus-Spiel macht, dann ist das ein absolutes Alarmsignal! Gerade wenn Sex nicht mehr verspielt und experimentierfreudig ist, zur Gewohnheit geworden ist, ohne dass Interesse besteht, zusammen mit dem anderen auf Entdeckungsreise zu gehen, dann ist das ganze doch schon ziemlich vorbei.
 
  • #25
Was an Blümchensex langweilig sein soll kann man mir gerne erläutern, denn auch Blümchensex hat viele Varianten, Missionar und Reiter gehören für mich dazu. Sprich das Kamasutra ist für mich Blümchen, ganz bequem - noch -

Erst die Akrobatik verlangt Körperhaltung, das haben die wenigsten und die mit Übergewicht schon mal garnicht, aber diese Stellungen machen an, tchja....sportlich sollte man schon sein und ausdauernd.

Aber alles was mit SM, Fesseln oder Schlägen zu tun hat, gehört für mich persönlich nicht ins Repertoire der Sexualität, Menschen, welche nur Lust durch Erniedrigung oder Schmerz erleben haben psychische Probleme, sie wissen im Grunde nichts von Hingabe und Verschmelzung, Zärtlichkeit und Leidenschaft.

Sie kennen nur Dominanz und Unterwerfung - dahinter mögen viele Gründe stecken, Sexualität ist dafür nur eine Rechtfertigung, im Grunde hat sie damit nichts zu tun - denn innige Sexualität ist ein Ausgleich zweier sich liebender Menschen und SM hat für mich mit Gefühlen nix am Hut.
 
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  • #26
Bei diesem Thema werden zwei Dinge gerne mal vermischt, die Lust zu Experimentieren und diese ganzen SM Geschichten.

Ich bin immer für neue Dinge, aber ich weiß auch, was mich eben nicht anmacht und so gesehen muss ich eben nicht alles erst getestet haben. Weder brauche ich einen Glastisch (wurde bei Domian mal erklärt) noch muss ich würgen und all solche Sachen. Es geht mir nicht darum, solche Neigungen bei anderen zu bewerten, aber ich brauche es definitv nicht.

m
 
  • #27
Weder das eine noch das andere.
Sex muss intuitiv passieren, aufgrund von gegenseitiger Anziehung. Dann ist er auch Leidenschaftlich.
In dem Moment, wo man "darüber reden" muss, welche gemeinsamen Vorlieben man hat ist Sex schon nicht mehr intuitiv und aus meiner Sicht dann auch nicht mehr schön.
Ich finde dass solche Filme das Thema Sexualität eher um Jahre zurück werfen als dass sie es vorwärts bringen. Plötzlich ist Sex so wie er vorher war "langweilig" und "uninspiriert", obwohl doch in den meisten Fällen vorher alles ok war. Es wirkt so mechanisch auf mich. Hauptsache sich ausprobieren, immer ausgefalleneres machen. Und das leider auch immer schneller. Ich musste mir z.B. schon anhören dass ich verklemmt sei, weil ich jemanden nach zwei Wochen nicht schon durchs Hintertürchen lassen wollte.
Wahre Lust hat für mich nichts damit zu tun möglichst verschiedene Stellungen und Spielzeuge auszuprobieren. Es kommt einfach auf den richtigen Partner an, dann kommt die Lust von selbst.
 
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Provence

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  • #28
Ganz klar: Ich nehme das Oder!
Wovon ich träume? Und was ich mag und tue?
… sondern das/mein Geniessen sie verwöhnen und ihren Genuß spüren zu dürfen, … sie sprechen zu hören, ihren Duft zu riechen und ihren Geschmack zu kennen, das Leuchten ihrer Augen, das Lachen ihres Mundes, die kleinen Fältchen, ...
Sexualität ist dann für mich richtig, wenn sie auch in den Alltag reicht und umgekehrt.
Ach ...
Ich glaube, ich sage ihr das alles einfach mal wieder! :)

Braucht Frau hier noch irgendwelche »Spielchen«? NEIN! Dieser Mann erfüllt alles!!
 
  • #30
Mir sind rein sexuell nur Frauen begegnet, die hart rangenommen werden wollen. Die Autorin drückt genau das aus. Echte Frauen wollen benutzt werden, da sie begehrt sein wollen. Danach dürsten sie. Das bedeutet Aktivität und Offensivität von beiden Seiten.
 
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