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  • #1

Bräutigam in der Hochzeitsnacht volltrunken - No Go?

Wie steht ihr dazu wenn eurer frisch angetrauter Partner zu später Stunde auf seiner eigenen Hochzeit total betrunken ist und zu keinem Gespräch mehr in der Lage ist? ich habe das neulich so auf einer Hochzeit mit erlebt und fand es für die Braut sehr traurig. Ich wäre sehr wütend wenn mein Mann sich an so einem wichtigen Tag betrinken würde. w
 
  • #2
Schön ist es nicht, aber eine Hochzeit ist auch stressig. Der Stress erhöht manchmal die Wirkung vom Alkohol. w53
 
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  • #3
Es würde mich sehr stören, da ich dem Alkohol nicht sehr zugeneigt bin. Etwas angeheitert dürfte mein Partner schon sein. Zumindest würde ich das tolerieren, ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Ich denke bei einer Hochzeit kennt man seinen Partner (hoffentlich) gut genug, um zu wissen, wie dieser feiert. Die Braut wusste also vermutlich vorher, dass es möglich ist, dass ihr Mann sich betrinken könnte. Dennoch hat sie sich für ihn entschieden. Mitleid finde ich da eher deplatziert.
 
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  • #4
Würde mich auch stören; aber was sagt die Braut dazu? Warum zerbrichst du dir ihren Kopf?
 
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  • #5
Ach jeh, finde ich nicht so schlimm, Hauptsache, es ist sonst alles in Ordnung und er wollte wirklich heiraten.
 
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  • #6
Dass auf einer Feier Alkohol getrunken wird, ist ja wohl normal. Wo gibt es denn eine Hochzeit, auf der nur Saft ausgeschenkt wird?
Da würde ich auch als Braut kein Drama draus machen, sondern den Vollrausch des frisch Angetrauten als Anekdote sehen, die man später noch den Enkeln erzählt.
 
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  • #7
Solange man keine leidenschaftliche Hochzeitsnacht plant , finde ich spricht es eher für ein gelungenes Fest. Meist wohnt man heute schon zusammen vor der Hochzeit und hat auch schon vorher miteinander geschlafen. Da steht die Feier im Vordergrund, nicht die Hochzeitsnacht. Außerdem ist man ohnehin zu müde für die Leidenschaft.
Mein Mann hat es nur der Contenance wegen zum Frühstück geschafft. Ich bin nach ihm ins Bett, weil ich noch After Party gemacht habe. Unsere Hochzeit war einer der schönsten Tage unseres Lebens und ein sehr ausgelassenes Fest, da war niemand mehr nüchtern, auch der Pfarrer nicht !


Für uns hatte die Hochzeitsnacht keinerlei Bedeutung, fanden wir irgendwie albern, kommt auf die eigene Erwartung und Sicht an!
 
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  • #8
Ein Mann, der sich - egal zu welcher Gelegenheit - so sehr betrinkt, dass er nicht mehr ansprechbar ist, käme mir gar nicht ins Haus. Trinken und lustig sein ist ok, aber gehen und artikulieren sollte noch drin sein.
Was würde denn umgekehrt die Leserschaft davon halten, wenn die Braut auf ihrer Hochzeit nur noch lallend rumsitzt?
 
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  • #9
Wenn ich mir manche Hochzeiten und die dabei veranstalteten idiotischen "Gesellschaftsspiele" anschaue, dann kann man so etwas nur im Vollsuff ertragen. Mehr als peinlich.

Da würde ich mich als Frau auch volllaufen lassen.

Außerdem - was ist in der Hochzeitsnacht anders? Wird dann die Braut nur noch mit Sie und Frau ... angeredet? Oder nicht doch weiterhin mit Schatz? In der Hochzeitsnacht war ich viel zu erledigt als das es noch Sex gegeben hat. Den hatten wir ja auch schon vorher zu genüge ;-)

Während der Feier finde ich es schlimmer.

w (die nicht verklärt auf die Hochzeitsnacht gewartet hat)
 
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  • #10
Vlt. hat sich der Bräutigam einfach nur überschätzt und diesmal etwas mehr getrunken als er es sonst immer macht. Den Teufel Alkohol kann man nur schwer einschätzen und die Wirkung kann auch immer sehr unterschiedlich sein.
Zumindest würde ich jedem Menschen zugestehen, daß das Trinken auch mal, schlicht aus Unerfahrenheit, über ein gesundes Maß hinausgeht.
Wenn Mann sich jedoch in steter Regelmäßigkeit betrinkt, dann sollte Frau die Beine in die Hand nehmen.
 
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  • #11
Volltrunken? Definitives No Go!
Mein Mann war an unserer Hochzeit etwas angeheitert, zu 100% ansprechbar und bis zum Schluss um unsere Gäste bemüht. Ich muss dazu aber sagen, dass wir in relativ kleinem Kreis geheiratet haben und der Alkohol nur in Massen floss. Was bringt mir ein Mann, dem ich am nächsten Tag erzählen kann, was während seines Absturzes noch so alles gelaufen ist? Eine Ausnahme ist es natürlich, wenn auch die Braut kräftig mit bechert.

w, 29
 
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  • #12
Partnerschaften könnten viel länger halten, wenn man (nach meinen traurigen Erfahrungen insbesondere Frauen) nicht immer wegen jeder Kleinigkeit "sehr wütend" wäre. Wer schnell "sehr wütend" wird, sollte mal ein Anti-Aggressions-Training besuchen, anstatt seine Wut ständig seinem Umfeld zuzumuten. Eine tolle Hochzeitsnacht mach eine Ehe, die solchen ständigen Aggressionen ausgesetzt ist, auch nicht schöner.

Eine Hochzeit ist eine Ausnahmesituation. 2, 3 Tage ununterbrochenes Feiern gehen nicht an jedem spurlos vorüber. Das sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen. Hinzu kommen die Gäste, die auch nicht immer ganz fair sind. Mein Bruder und ich haben z.B. damals auf der Hochzeit unseres Stiefbrudes versucht, ihn betrunken zu machen. Ein platter Scherz unter Männern, wie er auf Hochzeiten schon mal vorkommt. Aber er war clever genug, nicht darauf hereinzufallen. Jeder schafft das vielleicht nicht. Ein Grund "sehr wütend" zu werden, ist das aber noch lange nicht.

Ich selbst hatte z.B. an meinem Polterabend eine heftige Zahn-Behandlung. Geplant war das natürlich nicht, und ich war kaum zu gebrauchen. Mein Gott. Shit happens.

M 49
 
  • #13
Ozzy Osbourne ist damals besoffen auf dem Flur vor der Hochzeits-Suite eingeschlafen. Die Ehe hält immer noch.
Da wir hier im Forum gerne (Promi-)einzelfälle auf die breite Masse anwenden: Scheint ein gutes Omen zu sein. :D

Aber prinzipiell kann ich den Mann verstehen. Viel Stress und die Verwandschaft nervt.

Aber schön für die Braut ist es nicht.
 
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  • #14
Bei meiner Hochzeit wurde komplett auf Alkohol verzichtet. Das spart viel Geld und Ärger und ist zudem gesünder. Die Feier ging zwar nicht so lange, dafür wurde aber auch nicht so viel dummes Zeug geschwätzt und alle sind gut nach Hause gekommen.
 
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  • #15
Das wird nicht das erste Mal gewesen, dass er volltrunken war. Wenn man so einen Mann heiratet, muss man damit rechnen. Ich finde es eklig und irgendwie auch prollig.

Wenn der Mann sonst aber nur wenig trinkt und sich auf seiner Hochzeit im Feierwahn schlicht übernommen hat, könnte ich es verzeihen.
 
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  • #16
Männer greifen in Trauerphasen oftmals zur Flasche, um negative Emotionen zu ertränken. Sein Verhalten scheint mir recht normal.
 
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  • #17
Total daneben! Wir haben kürzlich geheiratet und beide lediglich zum anstossen ein Glas Sekt getrunken,ansonsten sind wir bei alkoholfreien Getränken geblieben - und das bewusst deshalb, weil wir sonst auch so gut wie nie Alkohol trinken und keinen (unabsichtlichen) Absturz riskieren wollten. Dafür war die Hochzeitsnacht dann auch umso schöner und uns ging es auch am Tag nach der Hochzeit bestens (also nicht verkatert etc.).
 
  • #18
Wie steht ihr dazu wenn eurer frisch angetrauter Partner zu später Stunde auf seiner eigenen Hochzeit total betrunken ist und zu keinem Gespräch mehr in der Lage ist?
Meine Güte, ganz ehrlich?

Man heiratet (im Idealfall) nur einmal (!) also muss man es doch einmal auch richtig krachen lassen, erst recht wenn es massig Alkohol gibt und der auch noch umsonst ist...

ich habe das neulich so auf einer Hochzeit mit erlebt und fand es für die Braut sehr traurig.
Warum traurig?
Ist der Mann durch den alkoholkonsum neben der falschen Frau ins Bett gedonnert?

Wäre vielleicht bischen schade um die Hochzeitsnacht, die kann man aber auch vorziehen oder nachholen, meist fährt man ja eh am nächsten Tag in die Flitterwochen...

w 28
 
  • #19
Habe ich selber vor ca. 20 J. in Frankreich umgedreht erlebt als mein Freund heiratete und seine Frau sehr betrunken war. Sie ließ verbal die deutsch-französische "Freundschaft" wieder aufleben. Ich fand es genauso unpassend als wenn der Bräutigam betrunken bei der Hochzeitsfeier ist. Gut damals dachte ich das mein Französisch sehr passabel wäre und dürfte dann feststellen, dass bei gewissen Schimpfwörtern ich noch gewisse Lücken und Nachholbedarf hatte.:)
P.S. Trotz dieser unseligen Feier hat die Ehe aber auch noch heute bestand.
 
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  • #20
Jetzt schreien die ForistInnen wieder "Schluss machen!" und "Mangelhaft geprüft!", jede Wette.
Wenn ich jemanden heirate, weiß ich wohl, wie er tickt, und wenn er einen über den Durst trinkt, lache ich darüber.
Die Kinder werden sich mal zerkugeln, die Enkel auch. Das ist der Stoff, aus dem über Generationen weitererzählte Familiengeschichten gewebt sind.

w, 47.
 
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  • #21
Es ist unschön aber ich werde das überlleben. Solange diese Betrunkenheit als Ausnahmezustand gesehen werden kann ist alles gut. W33
 
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  • #22
Das wird nicht das erste Mal gewesen, dass er volltrunken war. Wenn man so einen Mann heiratet, muss man damit rechnen. Ich finde es eklig und irgendwie auch prollig.

Wenn der Mann sonst aber nur wenig trinkt und sich auf seiner Hochzeit im Feierwahn schlicht übernommen hat, könnte ich es verzeihen.
er trinkt regelmäßig sehr viel Alkohol, daher kam es für die Braut vielleicht nicht allzu überraschend...

FS
 
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  • #23
Gediegen und steif kann doch jeder :)

Solange niemand ausfallend oder aggressiv wird - mei. An so ein Fest kann man sich wenigstens noch erinnern. Trocken und “spaßlos“ hingegen ist .......

Man sollte eigentlich meinen, das sich die Brautpaare gut kennen. Wenn dann einer von beiden enttäuscht ist, hat er sich die ganze etwas vorgemacht.

Wie war das nochmal? Drum prüfe wer sich ewig bindet...

w
 
  • #24
Wo gibt es schon eine Hochzeitsnacht wie im Kino?
Was ich so bisher gehört habe, ist das junge Glück übermüdet oder angeheitert, aber glücklich ins Bett gefallen.

Es ist doch alles nicht so schlimm! Romantische Nächte gab es gewiss vorher schon, und danach sowieso.
 
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  • #25
Mir selbst bedeutet eine Hochzeit nichts, nur die intensive Beziehung und liebe zu meiner Freundin. Da es mir nicht wichtig ist, würde ich es für sie machen. Vielen Frauen ist heiraten sehr wichtig. Allerdings würde ich sie nicht heiraten, wenn sie eine der Frauen wäre, die mir sagt "Wenn du mich nicht heiratest, mache ich Schluss." Dann wäre ihr heiraten wichtiger als ich.

Das nur am Rande.

Habe ich allerdings eine Freudin die mich so sehr liebt, dass sie auch ohne eine Hochzeit mit mir zusammen bleibt, von der ich aber weiss, dass sie mich gerne heiraten würde, dann würde ich ihr diesen Tag und die Nacht ganz sicher nicht damit kaputt machen, dass ich mich volllaufen lasse. Wie bekloppt ist das denn bitteschön haha. Der Typ hat offensichtlich nicht verstanden, was für ein emotionaler Moment das für eine Frau ist. Wahrscheinlich hat er sich betrunken, weil er unsicher wurde und sich überfordert fühlte.

Die Frau tut mir echt leid.
 
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  • #26
er trinkt regelmäßig sehr viel Alkohol, daher kam es für die Braut vielleicht nicht allzu überraschend... FS
Dieser ständige übermäßige Alkoholkonsum scheint ihr nichts auszumachen. Wie man so einen Trinker heiraten kann, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn aber Mann, der sonst mit Alkohol umgehen kann, auf seiner Hochzeit mehrere über den Durst trinkt, finde ich das eher niedlich.
 
  • #27
er trinkt regelmäßig sehr viel Alkohol, daher kam es für die Braut vielleicht nicht allzu überraschend...FS
Wer als Frau auf so einen Säufer steht, dies bereits vor der Hochzeit wusste, aber ihn trotzdem heiratet.
Dann scheint sie so einen Ehemann lebenslang haben zu wollen.

Diesen Wunsch muß man respektieren, auch wenn man die Braut persönlich dafür bedauert.
Denn diese Braut will es anscheinend so haben. Sie hat also andere Maßstäbe, als die FS.

Ich habe über 50 Jahre meines Lebens gebraucht, bis ich es kapiert habe.
Sehr viele Frauen wollen "den Dreck von Mann" - den sie an ihrer Seite haben.
Scheint mir eine Art von Masochismus zu sein. Sich dabei am eigenen Leiden zu ergötzen.
Oder so einen Mann als "männlich" zu betrachten.

Männer und Alkohol. Fällt nicht auf.
Man fällt als Mann hierzulande eher auf, wenn man keinen Alkohol trinkt. (Eigene Erfahrungen)

Volltrunken, selbst in der Hochzeitsnacht. Fällt auch nicht auf, in manchen Gesellschaftsschichten.
Das wird sogar als "Stärke" betrachtet, solange man dabei noch stehen kann.
Und dabei die blöden Sprüche, daß man trotz Alkohol noch "seinen Mann stehen" könne.
Der Mann ist ja schließlich in seiner Hochzeitsnacht. Wer wolle zugeben, daß er wegen dem Alkohol im Bett schlapp macht ?

Diese Braut sollte sich schon mal auf ihre Zukunft vorbereiten.
z.B. andere (Ehe-)frauen befragen, die auch mit solchen Säufern zusammen sind.
Oder Männer betrachten, die sich ihr Gehirn bereits kaputt gesoffen haben.
So könnte in der Zukunft auch ihr Ehemann sein.

Und dann Probleme z.B. bei einer Scheidung bekommen.
Weil sie sich von einem hilflos gewordenen Ehemann trennen will = ihn im Stich lassen will.
Also wenn, dann sich vorher trennen. Bevor der Ehepartner hilflos wird.

Ich habe kein Mitleid mehr mit solchen und ähnlichen Frauen.
Sie wollen es so -> sie bekommen es so.
Ich kann es nicht verstehen - aber muß es akzeptieren.

Deswegen bin ich schon lange vorsichtig geworden, beim sich verlieben.
Erst mal prüfen, auf welche Art von Männern diese Frau steht.
Ich habe oft gestaunt, als ich dann deren bevorzugten Männertyp erkannte.
Und dann gerne auf diese Frau verzichtet.

Denn ich muß kein solcher Mann sein !
ggf. auch um den Preis, daß ich dann Single bleiben muß ?

(m,53)
 
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  • #28
Wer als Frau auf so einen Säufer steht, dies bereits vor der Hochzeit wusste, aber ihn trotzdem heiratet.
Also ich kenne keine Frau, die davon begeistert ist, wenn der Mann am Abend der Hochzeit voll ist. Fast jeder Frau wird es tolerieren wenn der Mann ab und zu zu voll ist. Und die eine oder andere Frau hat auch schon zu tief ins Glas geschaut. Deswegen ist man nicht gleich ein Alkoholiker.

Da braucht jetzt auch kein möchte gern "Mann" kommen und den Frauen die Schuld zu geben. Es gibt zwischen Mann und Frau nicht nur schwarz oder weiß.

Ich wäre auf meinen Partner stink sauer, wenn er auf der eigenen Hochzeit über den Durst trinkt. Klar würde ich nicht die Scheidung einreichen. Denn an so einem Tag mit wenig Schlaf und vielen Gesten die mit dem Bräutigam einen trinken möchten, kann schnell beim zu viel Alkohol enden.

Als mein Bruder heiratete stand Wasser in einer Kornflasche auf seinem Tisch, er und seine Trauzeugen haben die getrunken. Als die anderen Gäste das entdecken, wurde die Flasche ausgetauscht. Da war es aber auch schon sehr spät und die sind selbst zum Alkohol übergegangen.

Einfach als Tip für Hochzeit und gute Stimmung, weil von Bräutigam, der sonst auch ab und zu trinkt, wird das Mittrinken erwartet - den Alkohol für den Bräutigam stark verdünnen,gegen Wasser, Tee oder was anderes austauschen. Und ein kleiner Schwips ist doch auch kein Drama.

Ich würde eher einen Mann schlimm finde, der so gehässig ist und sich an solchen Situationen hoch zieht.
 
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  • #29
er wollte bis vor einem Jahr nicht heiraten. Er hat sich dann plötzlich doch entschlossen ihr den Antrag zu machen, weil der Druck von der Familie so groß war und meine Freundin es auch von ihm nach so langer Beziehung erwartet hat (hat er selbst so gesagt). Vielleicht erklärt das seinen Totalabsturz. Ich frage mich warum heutzutage noch solche Ehen zustande kommen. ob unter solchen Bedingungen beide glücklich werden...

FS