• #31
Warum gibt es immer noch Frauen, die sich sowas gefallen lassen.
Solange es Frauen gibt, die um solche Typen kreisen, statt sie aus ihrem Leben zu befördern, wird es sie geben.
Klaro, ich frage mich, wie man z.B.,eine solche Beziehung aushalten kann, wie Blume sie lebt, dafür muss sie mal einen hohen Preis bezahlen und wird es sehr bereuen, ncht früher schon gegangen zu sein!
 
  • #32
Niemals im Leben würde ihm einfallen mich mal ausschlafen oder ausruhen zu lassen........ boahhhh Wutausbruch
Eben, total normale Reaktion bei so einem Mann und das seit Jahren, da wird die Zündschnur immer kürzer.
Da brauchst Du die Krankenversicherungskarte nicht bei den Ärzten zum Glühen bringen auf der Suche nach einem gesundheitlichen Problem. Ungesund ist, sowas klaglos auszuhalten.

Schieß ihn ab wenn:
Er chaotisch/unordentlich ist, er sich über dich stellt.....
Gute Erkenntnis. Wann machst Du das?

Warum gibt es auf dieser Welt soooo viele Kerle die denken sie wären der Mittelpunkt der Welt
Weil es so viele Frauen, die sich das gefallen lassen. Wenn Du dazu "nein" sagst und auch "nein" machst, dann hört das schlagartig auf.

Wenn du dann noch Oma und Opa als Unterstützung in der Nähe hast das wäre gut
Wenn Du unter 40 bist, wenn das erste Kind kommt, dann wird es mit Oma und Opa schwierig in der Nähe, weil die beide noch arbeiten und am WE auch erholungsbedürftig sind - Vollzeitjob mit 60 plus geht ihnen dann etwas anders an die Ressourcen als Dir jungem Hüpfer der TZ-Job.

Bei uns klappt das mit der verlässliichen Kinderbetreuung nur, weil alle den Joblöffel Jahre vor ihrer eigentlichen Deadline abgeben.
 
  • #33
5) Ich habe mir einige Dinge einfacher vorgestellt. K2 (7 Monate) ist ein sehr anstrengendes Kind und hat/hatte einen völlig konträren Schlafrhythmus zu K1 (2 Jahre) und uns. Beide zu Hause zusammen ist daher leider kaum händelbar. K1 will spielen, K2 aber schlafen und ich zereiße mich zwischen beiden.
Hi,
Der Altersabstand ist bei deinen Kindern gering - das IST sehr anstrengend! Nach meiner Erfahrung ist der Vorteil, dass sie viel zusammen spielen, und der Nachteil, dass es für die Eltern in den frühen Jahren viel anstrengender ist. Nur so als Tipp für die FS.
Bei uns ist der Altersabstand 3,5 Jahre und das zusammen Spielen kam erst, als der Kleine 2 war und intellektuell weniger Differenz war. Das ist drr Nachteil, aber für uns Eltern war es entspannter, weil der Große bei der Geburt des Zweiten schon Gefahrenbewusstsein hatte und aus dem Eifersuchtsalter raus war. Muss jeder für sich entscheiden.
Bei Freunden ist der Altersunterschied noch größer (5 Jahre), und das Ältere ist ein Mädchen, d.h. so richtig zusammen spielen werden sie nicht, das Mädchen hat einfach schon ganz andere Interessen. Während sie schon in der Schule ist, beginnt er gerade mit dem Sprechen.

Noch ein Argument für größeren Altersabstand ist, dass man da "mehr vom einzelnen Kind hat". Im Gegenzug ist man bei geringem Abstand "schneller durch" mit den anstrengenden Kleinkindphasen.

Aber da spielt ja auch die Biologie rein und man kann nicht alles selbst entscheiden.

W36
 
  • #34
Warum gibt es immer noch Frauen, die sich sowas gefallen lassen.
Solange es Frauen gibt, die um solche Typen kreisen, statt sie aus ihrem Leben zu befördern, wird es sie geben.
Eben. Gerade in letzter Zeit gab es hier mehrere Beiträge von Frauen, die sich über ihre Männer beklagen, bei denen klar erkennbar war, dass Defizite bestehen, bevor man Kinder in die Welt gesetzt hat.
Vorher denken und gezieltes Auswählen, wenn man einen Vater für seine Kinder sucht, hilft. Sicher nicht pauschal, aber dass der "Traummann" sich dann um 180° dreht, sobald Kinder da sind, ist sicher nicht der Normalfall.
 
  • #35
Alle, die ihr so auf der Blume herumhackt - ihr ward ja alle mit 26/27 schon so weise wie heute..
Was du @Max-i-mum hier so von oben verächtlich ablässt ist auch sehr unschön.
Schön wenn bei dir als AE mit Kindern und Vollzeitjob alles super rund lief und völlig stressfrei.
Aber erwarte nicht dass es bei anderen Frauen auch alles so easy peasy ablaufen muss. Wahrscheinlich warst du auch nie krank und nie erschöpft.

Einfach toll.
 
  • #36
Gestern erst wieder eine Diskussion mit meinem Mann gehabt, der ja findet er leistet mit seinem 40h Job mehr als ich mit 30h Job, kompletten Haushalt und Kind 👌 meinte er gestern ganz ernsthaft zu mir.
Mensch ich wünsch dir alles Gute. Ich habe leider vergessen, wie du zur Putzhilfe stehst - wenn er mehr arbeitet, ergo mehr verdient, soll er sie doch bezahlen?

Ein ironischer Musiktipp - uralt und für dich leider auch heute noch zutreffend: "das bisschen Haushalt" von Johanna von Koczian.

Da du von euch beiden die höheren Sauberkeitsansprüchr hast, könnte man echt sagen: Lieber mit deinem Sohn in einer feinen, kleinen 2Zimmerwohnung als in einem großen Haus, wo er nicht putzt. Ein mal im Monat Staubsaugen zählt nicht!
Die gelegentliche Trennung von deinem Sohn kennst du ja langsam, also gib dir einen Tritt!
 
  • #37
Bei uns klappt das mit der verlässliichen Kinderbetreuung nur, weil alle den Joblöffel Jahre vor ihrer eigentlichen Deadline abgeben.
Tja bei meinen Eltern war ich zu spät dran - die mussten allerdings aus finanziellen Gründen bis ultimo ran: beim Ausstieg mit 67 vor wenigen Jahren waren sie einfach schon recht unfit; meine Kinder sind in einem Alter, wo sie z.B. für Ferienbesuche zu anstrengend sind. Aber die gute Nachricht: Es geht auch gut ohne Babysitter und Großeltern, wenn der Partner mitzieht.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #38
Schieß ihn ab wenn:
Er chaotisch/unordentlich ist, er sich über dich stellt, er frauenfeindliche Witze macht, er meint Hausarbeit und Kindererziehung wären Frauensache, er wenig bis gar nicht kompromissbereit ist/ schnell eingeschnappt ist, er auffällig anderen Frauen hinterher schaut, er klammert, er rücksichtslos und respektlos mit seinen Mitmenschen umgeht, er nicht mit seinem Geld umgehen kann, er irgendwelchen Süchten oder Problemen ausgesetzt ist, er nicht kochen kann, er nicht treu sein kann, er komische Ansichten oder Vorlieben hat, er keine Lust hat was gemeinsam zu unternehmen und und und..hab bestimmt noch einiges vergessen. Attraktiv aussehen sollte er dann auch noch 🦚

Einen Mann der tatsächlich all das erfüllt wird es nicht geben...
 
  • #39
Ich muss gestehen, dass ich ehrlich gesagt keinerlei Bedürfnisse verspüren würde nach Ende meiner Erwerbstätigkeit wieder Kinder zu sitten. Was, seien wir ehrlich, ja auch durch die Umstände nicht möglich sein wird. Aber auch, wenn meine Tochter gesund wäre, hätte ich vermutlich Lust auf ab und zu Kinderbetreuung, aber mit Sicherheit nicht auf Dauer. Ich möchte Reisen, Leben, Besuche machen. Ich habe das Hamsterrad hinter mir gelassen, finde, ich habe meinen Anteil geleistet, ich bin raus. Wie gesagt, alles fiktiv, da Enkelkinder nicht zu erwarten sind. Ich weiß natürlich, dass viele Familien da dringenden Bedarf haben. Das muss man natürlich im Vorfeld abklären.
 
  • #41
Wenn Du unter 40 bist, wenn das erste Kind kommt, dann wird es mit Oma und Opa schwierig in der Nähe, weil die beide noch arbeiten und am WE auch erholungsbedürftig sind - Vollzeitjob mit 60 plus geht ihnen dann etwas anders an die Ressourcen als Dir jungem Hüpfer der TZ-Job.

Bei uns klappt das mit der verlässliichen Kinderbetreuung nur, weil alle den Joblöffel Jahre vor ihrer eigentlichen Deadline abgeben.
Aber nur, wenn die Großeltern jung Kinder bekommen haben, oder? Wenn die auch erst mit 30, 35, 37 (manche ihrer) Kinder bekommen haben und man selbst mit 30-35 Kinder bekommt, müsste es ja wieder passen ....
Ansonsten kenne ich es aber auch so, dass alle ein paar Jahre früher in Rente gehen.
w26
 
  • #44
Es ist natürlich immer einfacher, wenn man die Unterstützung von Eltern oder Schwiegereltern hat. Im selben Ort oder im Nachbarshaus ist natürlich perfekt.

Meine Cousine hat 2 Kinder, ihr Mann arbeitet 100% und sie nach einem Jahr Elternzeit 80% und sie haben keine Unterstützung im Ort. Sie sagt es sei trotz Kita ein Kraftakt. Sie suchen jetzt eine Putzfrau und sie ist immer total unter Strom. Ihr Mann muss voll mit anpacken und hat immer Kopfweh.

Wenn die wie andere eine Oma hätten, die morgens ins Haus kommt und Kinderbetreuung, Wäsche, Einkauf usw macht, hätten sie diese Probleme nicht. Man kann Freunde oder Bekannte nie so einspannen wie Oma und Opa!

Ohne familiäre Unterstützung sollte man da lieber länger Elternzeit nehmen oder weniger arbeiten. Ps: Soweit ich weiß gibt es bei dir in der Schweiz kein Elterngeld und auch keine 3 Jahre Elternzeit.

Und nicht alle Großeltern haben Lust auf ständige Kinderbetreuung. Die wohnen ja oft weit weg, arbeiten noch oder gehen lieber ins Yoga usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #45
Kindern.

1) Wie viele Kinder habt ihr?
2) Wie alt ward ihr, als ihr sie bekommen habt? (Vater/Mutter wurdet)
3) Sind es absolute Wunschkinder oder evtl. durch einen "Unfall" entstanden?
4) Habt ihr euch vorher intensiv mit Erziehung/Wünschen beider Partner und Ansichten auseinandergesetzt?
5) Habt ihr euch auch gefragt, ob ihr Unterstützung braucht? (Putzhilfe, Erziehungshilfe, Aufsicht etc.)
1. 1
2. 19
3. Unfall
4. gar nicht, Hauptsache ich werde und bin nicht wie meine Mutter ( was mir gut gelungen ist , nach Aussage meines Kindes 29 Jahre später ☺)
Ich denke, wenn man aus einer ähnlichen Welt kommt, hat man auch ähnliche Vorstellungen von Kindeserziehung.
Für Waldorfschule und ähnliche Konzepte hätte ich keinen Nerv gehabt, mein Mann erst recht nicht.

5. Das Kind ging in die Kita und das immer sehr gerne. Die Frage nach Unterstützung stellte sich mangels Finanzen nicht, ich hatte aber viel Unterstützung durch beide Omis. Als das Kind sechs Jahre alt war haben wir im Umland ein Haus gekauft und sind rausgezogen. Ich war dann immer 40h arbeiten, der Mann auch. Um Haushalt und Kind hat er sich jedoch kaum gekümmert.

Mit Teilzeitjob und Haushaltshilfe wäre das Leben sicher viel leichter und angenehmer und weniger stressig gewesen, aber es ging halt auch so, das Kind wurde groß und zu einem anständigen Menschen (jetzt 29 J.)
Wie seht ihr das mit eurer Erfahrung? Seht ihr das ähnlich wie meine Mutter?
Ja, definitiv.

Meine Ehe ist gescheitert an zu wenig Paarzeit und zu viel Stress und vllt waren wir zu jung... und haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt.

W,48
 
  • #46
Ja, wenn man genug verdient hat und entsprechend auf der hohen Kante, dann geht das. Es gibt aber genug Menschen, bei denen das nicht so ist. Ich werde ziemlich sicher nicht Enkel betreuen, obwohl ich es mir wünschen würde ...
Ich kenne auch einige, die einfach berufsunfähig sind und dann die Versicherung und später geringere Rente bekommen. Bei vielen Jobs denke ich mir: Die kann man nie und nimmer bis zur Rente machen! Und mein Partner z.B. als Pilot darf gar nicht bis zum offiziellen Renteneintrittsalter arbeiten, weil das Risiko für Herzinfarkt etc. zu groß ist, er wird am Ende zwei Jahre oder so haben, wo er nicht arbeiten darf und noch keine Rente bekommt, daher fängt er jetzt schon an, dafür zu sparen. Nicht jeder hat ja den entspannten Bürojob ... Aber ist ein Thema für sich.
w26
 
  • #47
Und nicht alle Großeltern haben Lust auf ständige Kinderbetreuung. Die wohnen ja oft weit weg, arbeiten noch oder gehen lieber ins Yoga usw.
Das ist doch voll okay.
Wenn man die eigenen Kinder groß hat, muss auch mal Schluss sein. In der letzten Lebensphase sollte man an sich selbst denken dürfen und diese nach eigenen Vorlieben gestalten können. Danach ist nämlich Ende und das kommt manchmal schneller als man denkt.
 
  • #48
Da du von euch beiden die höheren Sauberkeitsansprüchr hast, könnte man echt sagen: Lieber mit deinem Sohn in einer feinen, kleinen 2Zimmerwohnung als in einem großen Haus, wo er nicht putzt. Ein mal im Monat Staubsaugen zählt nicht!
Die gelegentliche Trennung von deinem Sohn kennst du ja langsam, also gib dir einen Tritt
100% meine Meinung! Ich verstehe nicht, wie man mit so viel Stress, Unruhe, Krach, Theater, Unfrieden etc. physisch und psychisch so leben kann für was, für wen, warum, weshalb, wieso? Ist das eigene Leben so wertlos?
Es ist verplemperte und verpuffte, kostbare Lebensenergie und Lebenszeit, die man nicht mehr zurückholen kann!
Einen Mann der tatsächlich all das erfüllt wird es nicht geben...
Natürlich gibt es den!
Ich hab früher immer einen Spruch zu hören bekommen: Wie man sich bettet so liegt man!
So ist das, jeder sucht sich seinen Partner aus, jeder ist seines Glückes Schmied! Punkt!
 
  • #49
Wenn die wie andere eine Oma hätten, die morgens ins Haus kommt und Kinderbetreuung, Wäsche, Einkauf usw macht, hätten sie diese Probleme nicht. Man kann Freunde oder Bekannte nie so einspannen wie Oma und Opa!
Auf der einen Seite wird sich immer beschwert über Eltern, die zu nah wohnen. Über Männer, die im Haus der Eltern wohnen, über Erwachsene, die noch eng mit Eltern sind.
Zum Kinderhüten, Haushalt machen, Dreck wegräumen ist es dann auf einmal recht.
Fiele mir im Traum nicht ein.
 
  • #51
Zum Kinderhüten, Haushalt machen, Dreck wegräumen ist es dann auf einmal recht.
Ich kenne eben Paare mit Kindern, wo das so läuft! Ich finde es nicht schlimm, in der Nähe der Großeltern zu wohnen.

Meine Freundin zb hat 2 Kinder und arbeitet 60% Teilzeit. Wenn sie arbeitet, kommt immer ihre Schwiegermutter zu ihr nach Hause und übernimmt folgendes: Kinder anziehen, mit Kindern frühstücken, Große in den Kiga bringen und holen, einkaufen, Küche putzen, kleines Kind zu Hause betreuen usw. Wenn Sie dann heimkommt, ist alles gemacht. Haushalt, Einkauf, Spülmaschine usw und eine Kita zahlen muss sie auch nicht. Ist doch super!

Meine Mutter zb würde das auch nie machen. Sie musste ihre Kinder ja auch alleine großziehen und muss schließlich auch arbeiten. Und sonst möchte sie reisen, ins Schwimmbad, ins Yoga, zur Kosmetikerin, shoppen und muss ihren eigenen Haushalt machen. Nicht meinen! Aber wie wir in meinem Beispiel sehen: Es gibt Omas, die machen das halt und das ist dann super praktisch! Nur leider hat nicht jeder dieses Glück.
 
  • #52
Ansonsten kenne ich es aber auch so, dass alle ein paar Jahre früher in Rente gehen.
Kenne ich eher nicht so.
Aber trotz allem: Wenn die Großeltern früher in Rente gehen, bringt das nur etwas, wenn sie auch in der Nähe wohnen. Dies ist in Deutschland meist eher nicht der Fall.

In meinem Heimatdorf ist in meinem Alter zb kaum jemand geblieben. Nach dem Abi sind die meisten zum Studieren weg und seither nicht wieder hingezogen. Man muss ja auch Job, Partner usw haben. Viele sind in großen Städten wie München, Berlin, Hamburg oder Zürich gelandet und haben dort ihre Familie gegründet. Kaum jemand will in einem abgelegenen Kaff wohnen. Wäre ich in der Nähe einer attraktiven Metropole wie München aufgewachsen, wäre ich eher geblieben...
 
  • #53
Wenn sie arbeitet, kommt immer ihre Schwiegermutter zu ihr nach Hause und übernimmt folgendes: Kinder anziehen, mit Kindern frühstücken, Große in den Kiga bringen und holen, einkaufen, Küche putzen, kleines Kind zu Hause betreuen usw. Wenn Sie dann heimkommt, ist alles gemacht. Haushalt, Einkauf, Spülmaschine usw und eine Kita zahlen muss sie auch nicht. Ist doch super!

Ui, das ist aber ganz schön viel. Die Oma ist doch keine kostenlose Putzfrau.
Würde ich selbst als Oma nicht machen und kann auch jeden verstehen, der darauf keine Lust hat. Auch als mittlere Generation in dieser Konstellation würde ich das nicht wollen. Wenn meine Eltern hier sind und z.B. die Spülmaschine ausräumen, muss ich hinterher erstmal einige Dinge suchen. Ich mag es auch nicht, wenn meine Mutter bei uns putzt. Meint sie nicht so, aber ich empfinde es als Kritik an unserem Putzstil. Ok, manchmal hat es seine Berechtigung, aber sie fing auch schon an, den Flur zu fegen, obwohl ich den unmittelbar vor ihrem Besuch erst sauber gemacht hatte.

Ansonsten kenne ich es aber auch so, dass alle ein paar Jahre früher in Rente gehen.

Ich kenne beides, Leute, die sich auch mit über 70 nicht von ihrem Job trennen wollen (einige wenige) und etliche, die etwas früher in Rente gehen.
Meine Eltern sind für damalige Verhältnisse relativ spät Eltern geworden und früher in Rente gegangen. Würden sie noch arbeiten, könnten sie mich natürlich nicht so unterstützen, wie sie es tun. Trotzdem denke ich nicht, dass sie noch fit genug sein werden, um später einen Teil der Ferienbetreuung zu übernehmen, wenn die Kinder so alt sind. Wir waren früher in den Sommerferien immer bei meinen Großeltern. Die sind wohl aber auch schon mit 60 in Rente gegangen damals.

Aber da spielt ja auch die Biologie rein und man kann nicht alles selbst entscheiden.

Du hast Recht mit deinem Beitrag. Wir haben uns für einen kurzen Abstand entschieden, weil wir beide nicht mehr die jüngsten sind und man ja nie weiß, ob es später noch klappt. Außerdem wollte ich, wie von dir beschrieben, schnell durch sein und fand es gut, dass die beiden so immer jemanden zum spielen haben.

W36
 
  • #54
Zum Kinderhüten, Haushalt machen, Dreck wegräumen ist es dann auf einmal recht.
Fiele mir im Traum nicht ein.
Das kenne ich aus meinem Umfeld so gar nicht. Entweder ist das Verhältnis zu den Eltern oder Schwiegereltern gut und es wird gerne bei der Kinderbetreuung geholfen und mal im Haushalt mit angepackt oder das Verhältnis ist nicht so gut, dann sieht man sich so wenig wie möglich oder gar nicht. Auf die Idee, dass die ungeliebte Mutter/Schwiegermutter den Haushalt machen soll, würde ich im Leben nicht kommen.
 
  • #55
Verhältnis zu den Eltern oder Schwiegereltern gut und es wird gerne bei der Kinderbetreuung geholfen und mal im Haushalt mit angepackt
So ist es bei ihr ja auch. Die Schwiegermutter betreut die Kinder und wenn der Kleine mal schläft, dann räumt sie halt auch mal die Spülmaschine aus oder putzt die Küche. Und wenn sie auf dem Weg zur Kita eh am Supermarkt vorbeigeht, dann geht sie mit den Kindern halt noch was einkaufen, weil die Große gerne einkauft.

Das ist ja noch lange nicht der ganze Haushalt. Aber es ist sozusagen eine kostenlose Kinderbetreuung zu Hause mit Zusatzleistungen.

Ist doch gut, ich werde so jemanden leider nicht haben, da meine Eltern zu weit weg wohnen und auch so mit ihren eigenen Sachen beschäftigt sind. Meine Mutter denkt eher so: Ich muss erstmal meinen eigenen Haushalt machen, bevor ich das für andere machen kann!
 
  • #56
Würde ich selbst als Oma nicht machen und kann auch jeden verstehen, der darauf keine Lust hat.
Ich denke, den Aspekt muss man für sich überlegen und vor allem auch untereinander klären. Übergriffige Eltern sind ein mögliches Problem, die komplette Festlegung und Beanspruchung von Großeltern für Aufgaben, die eigentlich die der Eltern sind, ein anderes.

Auf Großeltern zu bauen, wenn man Kinder plant, finde ich irgendwie eigenartig. Wenn sie ab und an mal die Kinder für einen Tag oder eine Ferienwoche nehmen, ist das sicher toll, aber "Rundumversorgung" finde ich persönlich fragwürdig.
Über zu geringen Abstand von Großeltern und Probleme mit Schwiegerkindern lesen wir hier auch immer wieder.

Wenn beide Seiten gut miteinander klarkommen und die Großeltern das wirklich freiwillig und gerne machen, dann ist es sicher eine Option.
 
  • #58
etzte Woche hatte ich Fieber und schlapp (meine Mutter kam zwei Stunden und hat mir den kleinen abgenommen, damit ich mich ausruhen konnte, ohne sie würde ich manchmal wirklich alt aussehen) mein Mann konnte die Arbeit nicht früher verlassen, das beste war noch als er dann nach Hause kam und gefragt hatte ob ich gekocht habe.. i
OK ich verstehe, dass Frau so eine Mann eher nur schelcht brauchen kann.
Du hast Dir aber auch wirklich einen der wenigen Männer mit wirklich altem Familienbild gesucht und ich frage mich manchmal ob das nicht auch bei Dir so verankert war.


Denn ich nehme wahr, dass es doch bei vielen Familien ganz anders läuft .
Da übernimmt jeder die Arbeit welche gerade da ist. Daher würde bei uns und im Bereich der Leute die ich so kenne das nicht so passieren
Oder handelte sich um eine Missverständnis (Hattest Du an dem Tag gearbeitet ? Wenn nicht kann er gedacht haben, dass Du trotzdem kochst, meine Frau würde das in der Situation tatsächlich von mir so erwarten)
 
  • #59
Da übernimmt jeder die Arbeit welche gerade da ist.
Genau
Das Familienleben ist ein gemeinsames Projekt. Viele reden von 50/50 oder 60/40+hausarbeit usw. Ich verstehe nicht, warum man die Aufgaben prozentual aufteilen soll. Wenn ich nach einem 8 Stunden Job das Kind vom KiGa abhole und zu Hause die Spülmaschine immer noch nicht ausgeräumt ist, obwohl mein Partner, angenommen nur 6 Stunden gearbeitet hat dann mache ich doch keinen Aufstand, sondern räume die Maschine aus. Ob er nicht konnte oder einfach keine Lust hatte, spielt keine Rolle und ich würde mich darüber nicht aufregen wollen, denn ich weiß, dass er sonst ein zuverlässiger Partner ist, der die Aufgaben im Alltag genauso erfüllt wie ich. Wenn ich an einem Tag mehr übernehme, so gleicht er das am nächsten Tag aus. Es muss jedem bewusst sein, dass jeder seinen Beitrag leisten soll.
Einen Mann, der behauptet, der Hauptverdiener zu sein und somit keine anderen Aufgaben übernehmen zu müssen würde ich in die Wüste schicken. Man hat zusammen das Kind gezeugt, man soll also zusammen dir Verantwortung für das Kind übernehmen.

Meine Mutter hat in TZ gearbeitet als ich Kind war. Früher war es üblich, dass die Mutter die Stunden wegen des Kindes reduziert. Eine Putzfrau hatten wir nicht. Wir haben damals über die Jahre zu viert in einer 1 Zimmer Wohnung gelebt. Die Frau war für alles zuständig, Viele Männer konnten nicht mal kochen. Heutzutage sieht es anders aus.

Ich würde meine Kinder (wenn ich welche hätte) ungern von den Grosseltern betreuen lassen. Nicht dass die kleinen die gleiche Gehirnwäsche bekommen wie mein Partner und ich 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #60
Ich würde meine Kinder (wenn ich welche hätte) ungern von den Grosseltern betreuen lassen. Nicht dass die kleinen die gleiche Gehirnwäsche bekommen wie mein Partner und ich 😀
Ja, das stimmt. Allerdings sind viele auch froh, stundenweise spontan zb bei Krankheit auf die Großeltern zurückgreifen zu können, da es spontan sonst schwierig wird.

Und auch hier sehe ich, dass es auf dem Land eher üblich ist, dass die Großeltern mithelfen, als in der Großstadt. Das mag vielleicht daran liegen, dass in der Stadt die Kita-Versorgung besser und näher ist, aber sicher auch an der Mentalität.
 
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