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Gast

  • #1

Bruder wohnt mit im Reihenhaus

Hallo,

Kurzfassung: Meine Ehefrau hat mich verlassen, weil mein Bruder bei uns wohnt.

Erläuterung:
mein Bruder (24 ) wohnt bei mir (m, 30) mit im Haus. Das Haus selbst ist groß genug (150m² aufgeteilt auf 3 Etagen), leider ist das Erdgeschoss ein durchgehender Raum, d.h. wenn mein Bruder sich was zu essen machen möchte (sein Zimmer ist im Keller) oder ins Bad muss, sieht er uns auch im Wohnzimmer. Die Idee, einen Vorhang oder Trennwand anzubringen wurde von meiner Frau abgelehnt.

Meine Ehefrau (32) hat oft kritisiert, dass er bei uns wohnt. Aber da er ein paar Defizite hat (die Gründe sind egal) hat sie Mitleid mit ihm und "duldet" ihn. Sie mag ihn aber als Person (er ist halt super nett und höflich und sehr dankbar, dass er bei uns wohnen kann). Die beiden kamen auch immer prima miteinander aus.

Sie bemängelt dennoch, wir hätte zu wenig Privatsphäre, gerade was auch Erotik angeht. Das Argumente, wenn wir Kinder hätten (sie wünscht sich eins), dann hätten wir auch keine Privatsphäre mehr, interessiert sie nicht. Ihr geht es ums Prinzip.

Leider hat meine Frau mich nun verlassen, und führt als Hauptgrund an, dass mein Bruder bei mir wohnt. Dass ich meine Frau zurückgewinne, ist ausgeschlossen (zumal sie auch schon einen anderen hat). Die ganze Aktion ist nun bereits einige Zeit her.

Die Frage ist aber: Ist es wirklich schlimm dass mein Bruder bei mir wohnt? Ich habe mich mit verschiedenen Leuten unterhalten. Die Meinungen sind durchwachsen: Die einen sagen, das geht gar nicht, andere sagen "Das ist doch Familie".

Einen Tag nachdem meine Frau gegangen ist, habe ich meinen Bruder mitgeteilt, "er müsse gehen". Am nächsten Tag hätte er sich fast vor den Zug geworfen...bitte nicht darüber herfallen. Er konnte in den letzten Jahren nicht einmal ein Jahr lang irgendwo dauerhaft wohnen - irgendwas wirft ihm immer wieder Knüppel zwischen die Beine. Fakt ist jedoch, ich hätte um ein Haar sogar *zwei* Leute verloren - meinen Bruder, als auch meine Ehefrau und wäre mein Leben nicht mehr glücklich geworden. Mein Bruder kann weiterhin bei mir wohnen bleiben, da meine Frau trotzdem nicht mehr zurück wollte/möchte.

Ich frage mich nun, ob ich mich darauf einstellen muss, meinen Bruder wieder vor die Tür zu setzen, sobald ich eine neue Liebe kennenlernen werde.
 
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  • #2
Ich glaube, dass deine Frau nur nach einem Vorwand gesucht hat, dich zu verlassen. Den nächsten Mann hatte sie ja schon direkt an der Hand. Ich finde es gut, dass du deinem Bruder, der ja offenbar
auch im Leben zu kämpfen hat, eine Unterkunft bietest. Nur solltest du dir tatsächlich überlegen, wie ihr am besten die Wohneinheiten trennen könnt.
Eine Trennwand zum Wohnzimmer einziehen ist schon mal nicht schlecht. Aber wie ist es mit der Küchen- und Badbenutzung? Er muss am Wohnraum vorbei, um in diese Zimmer zu gelangen?
Das wäre in der Tat zuwenig Privatsphäre, wenn du wieder eine neue Partnerin hättest. Gäbe es die räumliche Option, dass der Bruder eine eigene Dusche über eine kleine Küchenzeile bei seinem Zimmer erhalten könnte. Vielerorts lässt sich das mit wenig Aufwand realisieren und du hättest für später, denn der Bruder zieht irgendwann doch mal aus, immer eine Gästewohnung im Haus.
 
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  • #3
Und wenn es 500qm Wohnfläche wären: ich würde weder Küche noch Bad mit deinem Bruder teilen!

Ich will mit meinem partner zusammen leben - mir wäre das auch zu wenig Privatsphäre - gerade wenn an kinder gedacht wird! Wir haben das klassische Beispiel: sie hat es dir oft gesagt, du hast es nicht ernst genommen und jetzt heißt es hier "sie hat ja einen anderen". Der Trennungsgrund war dein Missachten ihrer Wünsche- und ich finde den Wunsch allein mit dem partner zu leben nicht wirklich ungewöhnlich!

Deinen Bruder solltest du auch anders unterstützen undn icht von dir abhängig machen: wie stellst du dir denn das vor? Mit Frau, Kindern und Bruder zusammen wohnen? Früher aufm Bauernhof war das üblich, heute wirst du kaum eine Frau dafür finden. ich kann mirn nicht vorstellen, dass du so eine Partnerin findest. An Sex wäre so für mich als erwachsene Frau auch nicht zu denken: ich bin nicht mehr 16 im Kinderzimmer!
Sorty für die harten Worte, aber du tust auch deinem Bruder nichts Gutes!
 
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  • #4
Für mich wäre das auch ein NoGo, allerdings wäre ich gar nicht erst eingezogen. Ich kann verstehen, dass du deinem Bruder helfen willst, aber daheim würde ich einfach meine Ruhe haben wollen und nicht ständig befürchten müssen, das mir jemand über den Weg läuft.
An deiner Stelle würde ich mit deinem Bruder sprechen, ob es nicht auch in Ordnung für ihn wäre, wenn er in eine Wohnung in deiner Nähe zieht. Dann kannst du ihn, oder er dich, häufig besuchen und du kannst ihn unterstützen, falls nötig/möglich auch finanziell.
Ich denke, so wird dein Bruder zurecht kommen und deine Partnerin hat ihre Privatsphäre.

w, 32
 
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  • #5
Ich finde es gut, dass du deinem Bruder hilfst!! Stell dir vor du hättest ihn deiner Frau zu Liebe rausgeschmissen und er hätte sich tatsächlich das Leben genommen? Das würdest du niemals verkraften, geschweige denn hätte deine Liebe zu deiner Frau eine Chance gehabt??
Aber!
Wenn dein Bruder so extrem ist, dann musst du ihm helfen, indem du auch externe Hilfe in Anspruch nimmst... Du alleine wirst das nicht schaffen!
Viel Glück!
 
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  • #6
Lieber FS,
ich kann Deine Frau verstehen, ich wollte auch keinen anderen Mann jeden Tag in meiner Wohnung haben, mit ihm Bad und Kueche teilen, egal ob Bruder odernicht und ich schaetze, das geht 95% der jungen Frauen so. Ja, es geht um Intimsphäre und den Wunsch, eine eigene Familie zunsein. Bau ihm ein richtiges Appartement mit eigener Kueche und eigenem Bad sowie separatem Eingang ein oder Verkauf Dein Haus und legt Dir eines zu, was diese Rahmenbedingungen erfüllt. Ich würde weder ein Geschwister noch Elternteil in meinem Haushalt wohnen lassen - maximal in einer komplett getrennten Einliegerwohnung mit eigenem Zugang.
Deine Chancen, eine Frau zu finden, die das mitmacht liegen nahe bei Null. Wenn Dein Bruder wegen Defiziten nicht allein leben kann, dafür gibt es betreutes Wohnen.
 
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  • #7
Meine Mutter wohnt mit im Haus. Für mich ist selbstverständlich, dass ich dazu ein Zweifamilienhaus mit getrennten Wohnungen gekauft habe. Ich fände es auch störend, einen Erwachsenen mit im Haus wohnen zu haben. Du musst dann wohl eher gezielt eine Frau suchen, die damit kein Problem hat. Für einen Vorwand halte ich das bei Deiner Frau nicht, sie hat es ja wohl oft genug bemängelt und manche Menschen wechseln eben lieber warm als kalt.

m, 46
 
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  • #8
Das ist eine schwierige Situation, aber ich finde, Du hast es richtig gemacht. In meiner Familie gab es auch sowas, das man nicht einfach sagen konnte "nun hab ich ne Partnerschaft, der Rest ist egal".
Wenn es ein Verwandter von Deiner Frau gewesen wäre, hätte es auf einmal bestimmt keine Rolle mehr gespielt. Darauf komme ich, weil in meinem Fall (der ganz anders liegt, aber es auch um "Familienmitglied vs Partner" geht) mein Exfreund sehr wohl an seine Familie gebunden war und er auch dauernd Theater gemacht hatte, wo es nicht mal nötig gewesen wäre (wenn die Mutter was wollte, ist er im Kreis gesprungen). Das war ihm aber nicht bewusst. Ihn hat immer nur gestört, dass ich an meine Familie so gebunden bin.

Setz Deinen Bruder nicht vor die Tür und versuche, eine andere Lösung zu finden. Ich würde sowas verstehen, weil ich es nachvollziehen kann. Außerdem ist das Haus ja groß genug und Deine Frau hat sich in meinen Augen einfach nur quergestellt, als sie die Trennwand ablehnte.

Klar ist ein anderer Mensch im Haus ein Störer der Privatsphäre, aber man kann doch nicht verlangen, dass er rausgeschmissen wird, wenn er seelisch so drauf ist. Das muss doch eine sanftere Lösung geben und wenn man eine finden will, dann passiert das auch.

Wie Du schon schriebst, man wird seines Lebens nicht mehr froh, wenn man irgendwas macht und dann was passiert. Diesen Satz habe ich damals auch oft gedacht, denn ich kenne einen Fall, wo eine Mutter zu ihrem Sohn sagte, es wäre ihr zuviel, wenn er bei ihr und den Enkelkindern übernachten würde. Der hat sich wirklich umgebracht in der Nacht und die Frau tat mir unendlich leid, weil sie sich die Schuld daran gab. Den Rest ihres Lebens war sie nur noch ein Schatten.

Wenn Du jemanden neues kennenlernst, wird derjenige ja sicher ne Wohnung haben, wo ihr dann allein seid. Oder es findet sich eine Lösung mit einem Umbau. Dein Bruder kommt bestimmt auch irgendwann mal zu sich.
Es ist eben so, wenn man Familie hat, dass man sich auch drum kümmert. Für mich ist es herzlos, wenn man auf Erotik und Privatsphäre besteht, noch dazu in einem so großen Haus, und dann nicht mal eine Alternative akzeptiert. Sieht mir auch wie ein Vorwand aus.
 
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Gast

  • #9
Ich glaube, dass deine Frau nur nach einem Vorwand gesucht hat, dich zu verlassen. Den nächsten Mann hatte sie ja schon direkt an der Hand.
Ich denke genau andersrum wird ein Schuh draus.
Sie war mit dem Leben, welches sie mit dem FS hatte, nicht glücklich, wegen der Wohnsituation. Da sie trotz mehrmaligem Ansprechen des Themas beim FS auf Granit gestoßen ist sah sie wohl auch keine Möglichkeit mehr, dass sich nochmal etwas ändert, weil FS es eben nicht wollte, und da hat sie sich ein neues Leben gesucht, in dem sie glücklicher ist.

Wenn es den Partner nicht interessiert, dass man aufgrund von Umständen, die nur ER ändern kann und nicht will, unglücklich ist, dann darf man selbstverständlich dorthin gehen, wo man glücklicher ist.

Oder wollte FS eine Partnerin, die dann eben neben ihm ein unglückliches Leben führt, aus Pflichtbewußtsein ihm gegenüber? So etwas hat ja wohl niemand verdient.

Ob die Leute hier im Forum es schlimm finden, dass dein Bruder bei dir wohnt, ist doch völlig egal.
Tatsache ist nun mal, dass deine Frau es schlimm fand. Und du hast erwartet sie nimmt es trotzdem hin, auch wenn sie dann nicht glücklich ist an deiner Seite.

Ihr hattet eine WG mit gemeinsamer Bad- und Küchenbenutzung.
Für dich ist es normal mit deinem Bruder unter einem Dach zu leben, ihr seid schließlich unter einem Dach aufgewachsen. Für deine Frau war es verständlicherweise nicht normal als Ehepaar mit einem weiteren männlichen Bewohner in einer WG zu leben.
Ein eigenes Kind ist etwas ganz Anderes und nicht vergleichbar mit einem erwachsenen WG-Mitbewohner.

Wenn man so leben möchte müssen beide Ehepartner damit einverstanden sein. Ansonsten fühlt sich derjenige der das nicht möchte in seiner intimsten Privatsphäre, seinem Zuhause, eingeschränkt, ohne eine Möglichkeit etwas an dieser für ihn unzufriedenen Situation zu ändern - außer zu gehen. Wenn man aus einer Wohnsituation die einen unglücklich macht nur entkommen kann, indem man auszieht, dann tut man das halt.
Und wenn man sich Partnerschaft nur mit Zusammenleben vorstellen kann ist es dann halt das Ende der Partnerschaft.
Ein Familienmitglied oder auch Freunde vorübergehend aufzunehmen aus einer Notsituation ist etwas Anderes, aber ein dauerhafter Mitbewohner, der mit dem Paar zusammen lebt, da wird wohl keine Frau Lust drauf haben.

Und was das "sich beinahe vor den Zug geworfen angeht" - das ist ja wohl emotionale Erpressung der miesesten Art von deinem Bruder.
Wenn er das wirklich gewollt hätte, dann würde er jetzt nicht mehr da sein. Denn wer so etwas wirklich WILL und nicht nur per Panikmache erpressen will, der kündigt das weder vorher dramatisch an, noch macht er es so, dass Andere es mitbekommen und rechtzeitig eingreifen können.

Du wirst dich entscheiden müssen was du möchtest, Beziehung mit Zusammenleben, oder dir weiter von deinem Bruder aufzwingen lassen für ihn auf ein eigenes Leben zu verzichten.

w, 45
 
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Gast

  • #10
Lieber FS,

erstmal finde ich es sehr ehrenwert, dass Du Deinen Bruder bei Dir wohnen lässt und so wie Du es beschreibst, weiß er es auch sehr zu schätzen und ist ein angenehmer Mitbewohner.
Allerdings wäre mir das als Deine Partnerin auch zu wenig Privatsphäre - hat ja so den Charakter einer WG und das würde ich nicht wollten, bzw. so könnte mich nie wirklich entspannen und ungestört fühlen.

In meiner Familie haben wir auch ähnliche Wohnkonstellationen (in einem Haus), allerdings ist es baulich immer so gelöst, dass es abgetrennte eigene Einheiten mit Kochmöglichkeit und Dusche/WC gibt, auch wenn diese sehr klein sind.
In einem Fall ist der Wohnraum nur ein ausgebautes Dachgeschoss mit Küchenzeile und Mini-Bad, aber eben als eigenständige Wohnung.
Oder in einem größeren Haus ein Zimmer im Keller, nachträglich ausgebaut als Einliegerwohnung.

Baulich ist das in vielen Fällen problemlos möglich.
Vielleicht wäre das ein Weg.

Alles Gute, w40
 
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  • #11
Deine Frau wusste doch beim Einzug, dass der Bruder im Haus wohnt? Die nächste weiß es auch. Die Bedingungen sind nicht ideal, aber es gibt Schlimmeres. Bei soviel WF lassen sich doch zwei abgetrennte WE schaffen?
 
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  • #12
Ich verstehe, deine Freundin und ich finde es super, dass du deinen Bruder hilfst. Aber in der heutigen Zeit ist unsere Nation zu verwöhnt. Ich bin in der DDR aufgewachsen und es herrschte Wohnraummangel also lebte ich in den ersten Kinderjahren in einen Mehrgenerationenhaus. Daher kann ich noch leichter akzeptieren, wenn andere Familienmitglieder mit im Haus leben.
Aber wo findest du noch eine solche Konstellation? Das war schon in meiner Altergruppe selten. Viele sind nur mit der allerengsten Familie aufgewachen und es ist Ihnen fremd und es wird verurteilt, wenn andere Familienmitglieder im Haus sind. Dabei gibt es durchaus Vorteile.
Langfrisitig kann sich dein Bruder auch von seinem Trauma erholen und findet sicher eine liebe Frau. Versuche über sie weg zukommen und dir ein neues Leben aufzubauen. Ich wünsche Dir alles Gute,

w33
 
  • #13
Hey FS !

Lass dich nicht beirren. Du beweist eine gute Charaktereigenschaft mit der Loyalität zu deinem Bruder.

Nämlich Loyalität. Das ist selten geworden heutzutage. Trotzdem sehnen sich viele Menschen nach jemandem, der loyal zu einem steht, denn so etwas kennen sie nicht mehr.

Das kann also durchaus eine positive Sache für die Partnersuche sein, wenn du auf eine Frau triffst, die so charakterstark ist und einen loyalen Menschen zu schätzen weiß !

Gruß
Juppi, M36
 
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Gast

  • #14
Ich bin in der DDR aufgewachsen und es herrschte Wohnraummangel also lebte ich in den ersten Kinderjahren in einen Mehrgenerationenhaus. Daher kann ich noch leichter akzeptieren, wenn andere Familienmitglieder mit im Haus leben.
Aber wo findest du noch eine solche Konstellation? Das war schon in meiner Altergruppe selten. Viele sind nur mit der allerengsten Familie aufgewachen und es ist Ihnen fremd und es wird verurteilt, wenn andere Familienmitglieder im Haus sind. Dabei gibt es durchaus Vorteile.
Meine Mutter hat als Kind mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einer 2-Raumwohnung gewohnt, einer Wohnküche und einem Schlafzimmer wo trennende Vorhänge aufgehängt wurden.
Das war damals nach dem Krieg auch normal, in dem Ort haben fast alle so gelebt.
Trotzdem hätte sie sich das als Erwachsene und mit eigener Familie so nie vorstellen können.

Bloß weil man beengte Wohnverhältnisse von kleinauf gewohnt ist muss man das deshalb nicht auch als erwachsener Mensch toll finden.
Schön für dich, dass du dich auch heute noch so wohl fühlst, mit mehreren Generationen in einem gemeinsamen Haushalt.
Trotzdem respektiere doch, dass andere Menschen eben anders empfinden und mit solchen Wohnverhältnissen unglücklich sind.

Und da jeder Mensch nur ein Leben hat sollte er es sich so einrichten, dass er selber damit auch glücklich ist.
Niemand sollte ein unzufriedenes Leben führen, um dem Partner damit einen Gefallen zu tun, und ein liebender Mensch würde das auch niemals von seinem Partner oder Partnerin verlangen.

Ist einer mit der Lebenssituation unglücklich und der Andere will an dieser partout nichts ändern, dann passen die Lebensziele einfach nicht zusammen und eine Trennung ist auf Dauer tatsächlich das Beste.
Woher kommt bloß immer diese merkwürdige Anspruchshaltung mancher Menschen, ein Partner müsse sich verbiegen und seine Lebensträume aufgeben für die Zufriedenheit des Anderen? Komische "Liebe".
 
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Gast

  • #15
Ich kann deine Frau verstehen, Loyalität hin oder her, dein Bruder ist erwachsen, entweder er ist alleine fähig zu leben, dann hilft ihm ein sanfter Rausschmiss seinen Hintern hoch zu kriegen oder er ist dermaßen gehandycaped, dass er in ein betreutes Wohnen untergebracht werden kann.

Ein Wohnen bei mir wäre nur eine zeitlich befristete Lösung für ein paar Wochen oder wenige Monate. Sowas ist falsch verstandene Liebe und wenn ich Argumente höre wie, was wäre wenn er bei dir rausfliegt und sich dann umbringt, muss ich mich übergeben, sorry. Es soll ja Leute geben, die mit dieser Begründung auch in einer Partnerschaft bleiben, obwohl es unerträglich ist. Nein, dein Bruder ist für sein Leben selbst verantwortlich und vermutlich wird er sich auch nicht umbringen in Folge des Auszuges, sondern lernen, alleine klarzukommen.


Wenn das Haus entsprechend groß ist, kann sowas gehen, aber wenn man sich dauernd begegnet ist das einfach unsexy und geht auf die Laune, das geht mit Anfang Zwanzig in der Studi WG oder auch später, wenn alle Bock drauf haben, aber eben nur dann. In den eigenen vier Wänden will ich auch mal nackt rumlaufen können oder Sex auf dem Sofa haben oder nach einem stressigen Tag nach Hause kommen und nicht dem Bruder, der quasi zum Inventar gehört, begegnen. Ich kenne dieses Gefühl, Zuhause und doch immer irgendwie in der Öffentlichkeit, so empfinde ich das.

Und wenn ein Kind da ist, ist das ja wohl eine etwas andere Situaton, das als Vergleich zu bringen finde ich daneben.

Alles Gute

M,39
 
G

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  • #16
Deine Loyalität ist in der Tat lobenswert - dennoch geht es um einen für eine künftige Partnerin -fremden- erwachsenen Menschen in der eigenen Wohnung. Diesem läuft man ständig in Küche und Bad über den Weg, er schaut in privateste Situationen.

Das mit einem eigenen Kind zu vergleichen zeigt einen Mangel an Einfühlungsvermögen.

Eines hat die Schreiberin, die hier Loyalität so hoch preist, vergessen - wie steht es mit Deiner Loyalität zu Deiner Partnerin??

Entweder Du schaffst es, auf Dauer zwei völlig getrennte Bereiche zu schaffen, Küche und Bad für Deinen Bruder oder Du hilfst ihm, eine Wohnung zu finden, in der er sich wohlfühlen kann - wobei Du ja durchaus auch im Alltag etwas helfen kannst. Dann wird auch eine Partnerin kein Problem darin sehen.

Wahrscheinlich hat Deine Expartnerin beim Einzug nicht gedacht, dass diese Situation für immer so sein soll.
Ich bin ein sehr hilfsbereiter und verständnisvoller Mensch, dennoch gibt es auch für mich Grenzen, daher würde ich bei so einer Konstellation gar nicht erst bei Dir einziehen.

FS, bei allen menschlichen Qualitäten, die Du zweifellos hast - ich kann Deine (Ex)Frau gut verstehen. Sie hat nichts falsch gemacht und auch ein Recht darauf, sich wohl zu fühlen!
 
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Gast

  • #17
.
Trotzdem respektiere doch, dass andere Menschen eben anders empfinden und mit solchen Wohnverhältnissen unglücklich sind.
Natürlich respektiere ich das, siehe den nicht zitierten ersten Satz! Und es tut mir leid, wenn der Post für dich etwas schwierig war zu verstehen. Ich versuchte dem FS zusagen, dass es sehr schwierig wird eine Frau zu finden, welche die Situation akzeptiert. Auch meinen Menschen es zu schaffen aber können es trotz Liebe nicht. Woher sollen die Leute das kennen?
Falls du etwas falsch verstanden hast, ich lebte als Kind in einen Mehrgenerationenhaus jetzt nicht mehr.
Aber durch meine Vergangenheit hätte ich auch kein Problem, wenn sich aus irgendwelchen Gründen die Familie vergrößert. Zumal hier dem Bruder geholfen werden kann wieder auf eigenen Beinen zustehen. Mit irgendwelchen Nachkriegssituationen diese Lebensweise zuvergleichen ist mehr als weit hergeholt, zumal du nicht deine Mutter bist - aber hier in ihren Namen sprichst.
 
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Gast

  • #18
Lieber FS, ich finde deine bald Ex-Frau hat sich unmöglich verhalten. Was du tun solltest - einen Umbau im Reihenhaus anstreben. Entweder im DG für Dich und Partnerin ein Bad und eine Kochzeile einbauen - dann könnt ihr oben bleiben und das Riesenwohnzimme ist eben gemeinsame Fläche für Familie und Bruder und Kinder. Oder für deinen Bruder im DG den Ausbau machen. Mit 150 m2 muss sich da was finden lassen. Und - Bitte mach dies vor der Partnersuche.
Übrigens - ich finde die Vorschläge mit Bruder abschieben in "betreutes Wohnen" menschenfeindlich.
Das entlarvt die Schreiber als sagen wir es knapp Idioten in emotionaler / sozialer / gesellschaftliher Hinsicht. Grüsse W
 
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Gast

  • #19
lieber FS,

puh….schwierige Situation für Dich.

Ich kann Deine Ex verstehen, hätte ich auch unerträglich gefunden, keine wirkliche Privatsphäre.

Dein Bruder erpresst Dich mit seinem Selbstmordversuch oder der Ankündigung des selben. Geht auch nicht. Er möchte Dich behalten, Du bist sein Halt. Willst Du das ein Leben lang mitmachen?

ich würde Dir raten, Dir Hilfe zu holen und zu schauen, wie Dein Bruder lernen kann, alleine oder in einer betreuten WG oder was auch immer zu leben…….vielleicht tut es auch Deinem Bruder gut, sich von Dir abzunabeln……denn Du wirst keine Frau finden, die das auf Dauer mitmacht.

Wenn Du allerdings nicht verstehst worin für eine Frau der Unterschied zwischen einem eigenen Kind, und dem erwachsenen Bruder ihres Mannes besteht…….hast Du auch noch ein bisschen Verständnis- und Beziehungsarbeit vor Dir.

Gutes Gelingen
w
 
G

Gast

  • #20
Du und deine Frau - ihr hättet für den Bruder eine andere Lösung finden müssen.

Was ihr gemacht habt (Bruder im Keller) ist für keinen von Euch eine erfüllende Lebensperspektive.

Besser wäre eine nachbarschaftliche Anbindung des Bruders gewesen. Also ihn in der Nähe von Euch eine kleine Wohnung zu mieten.

Aber wie ich das so lese, ist es jetzt eh wurscht und die Frau ist dir (zu Recht) weggelaufen. Anscheinend hatte sie es oft bemängelt, du hast nichts gemacht und jetzt
ist es so, wie es ist.

Viel Spaß noch in der Brüder-WG.

M49
 
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Gast

  • #21
Übrigens - ich finde die Vorschläge mit Bruder abschieben in "betreutes Wohnen" menschenfeindlich.
Das entlarvt die Schreiber als sagen wir es knapp Idioten in emotionaler / sozialer / gesellschaftliher Hinsicht. Grüsse W
Wer sich "fast" vor den Zug wirft, hat keine Empathie für seine Angehörigen und ertrotzt sich mit ganz schlechtem Sozialverhalten den Verbleib in der Wohnung.
Wer als erwachsener Mensch so instabil ist und wem es egal ist, dass das Leben des Bruders seinetwegen in die Gruetze geht, der braucht professionelle Unterstützung. Das kann kein Angehöriger leisten und der Betroffene hat selber keine Chance jemals ein eigenständiges Leben zu führen. Demnächst bedroht er den FS, wenn der eine Frau kennenlernt.

Lieber FS,
kümmere Dich darum, dass Dein Bruder den Start in sein eigenes Leben findet. Indem Du ihm ein realitätsfernes Biotop zauberst, hilfst Du ihm nicht. Hol Dir Hilfe bei einer Beratungsstelle. Du wirst keine psychisch gesunde junge Frau finden, die in so einer Konstellation leben will.
 
G

Gast

  • #22
Lass dich nicht beirren. Du beweist eine gute Charaktereigenschaft mit der Loyalität zu deinem Bruder.

Nämlich Loyalität. Das ist selten geworden heutzutage. Trotzdem sehnen sich viele Menschen nach jemandem, der loyal zu einem steht,
Wo steht der FS denn loyal zur Frau? Das ist keine Loyalität! Ihm ist der eigene Bruder, der sich gut selbst verpflegen könnte, wichtiger als die eigene Frau!

Loyalität war bei Männern schon immer groß da, besonders wenn es um ihre eigenen Brüdern, Mütter und beste Freundinnen ging. Die Loyalität hört aber exakt da auf, wo die eigene Frau steht. Dem FS ist der ältere Bruder viel wichtiger, als die eigene Frau. Spricht Bände und ist verwerflich. Was will er jetzt? Er hat doch sein Ziel erreicht. Er wohnt jetzt mit seinem Bruder zusammen, der irgend eine mysteriöse Krankheit oder Geldnot hat, warum er nicht ausziehen kann. Scheinbar hat er jedoch zwei gesunde Beine und Arme und einen funktionierenden Kopf, wenn er selbst von Stockwerk A zu B laufen und sich selber Essen holen kann.
Kein Verständis.

Der Fs ist zu recht alleine und wird es auch noch ganz lange, evtl. immer bleiben. Eben so lange, wie der Bruder in diesen Räumlichkeiten existiert. Ist halt so. Glaubt der FS etwa Frauen wären blöd und eine Beziehung lebt sich von alleine, ohne Zutun?
 
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Gast

  • #23
Lieber FS, du hast viele Leute gefragt und das Forum und hat 50/50 Antworten erhalten. Schön - nein schlecht. Du hast die falsche Frage gestellt.
Nicht: Ist es richtig, dass mein Bruder der xxx ist bei mir wohnt. Sondern. Ich weiss, dass mein Bruder xxx ist ( Für die Nicht-Normalos die jetzt nach psychiatrischer Betreung rufen - in meinen Augen ist es nicht ein Defekt, was der Bruder hat - es ist sein Sein. Und mit diesem Sein sieht ihn der Fragesteller) und es deshalb für meinen Bruder eine der guten Möglichkeiten ist, mit mir in einem Haus zu wohnen. Will ich so leben und auch das Glückgefühl haben, dass ich das tue, was ich tun will. Oder will ich so leben, weil das eben mein Schicksal ist und ich weiss, so kann ich gut mit meinem Schicksal umgehen. Ja - dann such dir eine Frau, die diese Tatsache akzeptiert.

Wäre es auch eine Möglichkeit, wenn du dein Reihenhaus gegen ein Haus mit Einliegerwohnung - oder einer Kellerwohnung mit eigenem Eingang und eigenem Bad und Küchenzeile "austauschen" würdest ? W
 
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  • #24
Ich habe exakt einen solchen Bruder 3 Jahre auf dem gleichen Stockwerk ertragen.
Trotz geschlossener Türen kam es ständig zu Übergriffen in meine / unsere Privatsphäre.

Diese Situation tut
Dir nicht gut
der Frau nicht gut
Deinem Bruder nicht gut

Warum?
Deine Art der Hilfe ist nicht die richtige.
Du bist wie die Coabhängige, die den Alkoholkranken deckt.
Dein Bruder ist erwachsen. Erwachsene leben selbstständig.
Müssen kochen, alleine wohnen, sich entwickeln. Du blockierst ihn ( unbewusst? Aus Mitleid / Schuldbewusstsein?) in seiner Entwicklung.
Ihr führt eine WG. Das ist nicht normal für 2 junge Männer, wenn einer besondere Fürsorge braucht und einer eine normale Beziehung leben will.

Je nach Ausprägung seiner Problematik:
Betreutes Wohnen ( das ist kein Abschieben!)
Eigene Wohnung in der Nähe
Abgegrenzte vollständige! Wohnung im Haus
Mal essen kommen ja, aber nicht jeden Tag.

Glaube mir, du tust ihm keinen Gefallen, wie es jetzt ist.
Du hast ein Recht auf Beziehung und Partner-
Er hat ein Recht sein eigenes Ding machen zu müssen.
Wenn du nicht mehr da bist - ist er alleine - und lebensunfähig.
Wenn er nicht mehr da ist- bist du alleine, ohne Familie und Frau eventuell.

Für die Frau ist Eure Konstellation der Horror.
Das hat auch nichts mit Familiensinn oder Liebe zu tun.
Das ist falsch verstandene Fürsorge.

Natürlich sollst Du dich um deinen Bruder kümmern.
Aber so, wie es gesund ist.

Mein Partner und ich haben uns getrennt- erheblichen Anteil hatte diese Wohnsituation.
Die neue Freundin hat ihn ebenfalls vor die Wahl gestellt.
Ausziehen oder sie ist weg.

Falsch verstandene Liebe kann die Entwicklung ausbremsen.
Ab einen gewissen Alter fühlen sich zum Beispiel behinderte Jugendliche auch in einem Internat oder einer Tagesschule wohler als zu Hause- sie machen neue Erfahrungen, nabeln sich ab, werden erwachsener unter Gleichaltrigen und entwickeln sich ganz anders. Selbst erlebt. Bei Mama zu Hause werden sie mehr behütet.

Denke mal darüber nach.
W 36
 
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Gast

  • #25
Wir hatten einen ähnlichen Fall in der Familie und es hilft nur eines:
Wenn er alleine lebensfähig ist dann muss eine getrennte Wohnung her: mit eigenem Eingang, Küche und Bad, möglichst im Nebenhaus.
Falls nicht, betreutes Wohnen suchen: Ich weiss nicht was mit deinem Bruder ist, Möglichkeiten sind Drogen - oder Alkoholabhängigkeit, eine leichte Behinderung oder ähnliches.
Solange du ihm die Comfortzone bietest wird er nichts daran ändern!!!
Such dir Hilfe falls es eine Sucht ist, du gehst daran kaputt.
Ich z.B würde niemals in so eine Konstellation einziehen, ich weiss von der Belastung.
Und es ist nicht so dass ich Familie abschiebe wenn etwas nicht geht aber: ich bin nicht dafür verantwortlich und helfe gerne. Und manchmal ist helfen, dem anderen den Schubs nach draussen zu ermöglichen.
Bei uns war es so das in der betreuten WG unser Onkel total auftaute und sogar weiter entwickelte, er hat dann sogar wieder etwas gearbeitet.
Wäre er bei uns geblieben, wäre das nie passiert denn er musste es nicht tun. Wir haben uns bis zum seinem Tod besser denn je verstanden und konnten auch mal wieder entspannt Tagesausflüge miteinander machen.
w, 43
 
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Gast

  • #26
Blut ist dicker als Wasser.

Entweder ist die Familie des/der Partner/in auch meine Familie oder nicht.

In deinem Fall nicht. Tut mir leid, aber eine Frau die bereit ist deinen Bruder zu opfern für ihre Bequemlichkeit ist es nicht Wert.

Das Einzige was ich in diesem Faden mal so als Frage an alle Schreiberinnen stellen will:
Wer von euch ist Scheidungsmutti und was würdet ihr tun wenn es euer Sohn wäre ?
Nehmt ihr es dann auch so locker hin wenn ein Partner euch verläßt ?
 
G

Gast

  • #27
In Bezug auf deinen Bruder ist wohl bereits genug gesagt worden, deshalb möchte ich mich nun deiner (Ex)Frau widmen, auf dass du hoffenlich bei dem nächsten Beziehungsversuch etwas besser ihre Bedürfnisse verstehen kannst.

Als junge Frau (29) mit sexuellem Verlangen möchte ich:

- Abends auf dem Sofa mit meinem Freund schlafen können, ohne Lauschen zu müssen, ob sein Bruder gerade rein kommen könnte (eigene Kinder sind da anders: Die schlafen da erfahrungsgemäß oder rufen von ihrem Bett aus wenn sie aufwachen, statt einfach ins Zimmer zu platzen) und ohne mir Gedanken machen zu müssen, ob ein anderer unserem Akt lauscht.

- Nach dem Duschen oder auch mal einfach so an einem heißen Sommertag Nackt durch mein Haus laufen. Ja, ich tue das gerne und JA, es würde mich total stören, wenn der Bruder meines Partners das mitansehen könnte. Meine Kinder hingegen dürfen mich nackt sehen, so lange sie klein sind. Und wenn sie pupertiern ist bereits abzusehen, dass sie in ein paar Jahren ausziehen, um ihr eigenes Leben zu leben.

- Ich möchte auch meinen BH und meine Unterwäsche mal rumliegen lassen können, ohne zu befürchten, dass sich jemand anderes als mein Mann sich daran aufgeilt. Ganz ehrlich: Ich wollte meine Strings schon nicht in den Trockenraum hängen, wenn ein männlicher Mitbewohner sie dort sieht!

Übrigens: Ich habe Kinder. Und das ist absolut NICHT mit einer WG mit einem Erwachsenen zu vergleichen - Defizit hin oder her. Die Kinder schränken unser Sexualleben kaum ein - wenn wir allerdings Übernachtungsbesuch von erwachsenen Freunden haben (als gesellige Menschen kommen oft Freunde übers Wochenende zu uns), dann fühlen wir uns diesbezüglich stark eingeschränkt: Sind wir beim Sex zu laut? Hören Sie uns? (bei den Kindern wissen wir, dass sie wie Steine schlafen und da absolut nix mitbekommen) - Solche und ähnliche Gedanken versauen uns dann die Stimmung. Aber da geht es ja nur um ein, zwei Nächte - nicht um den Alltag in der Ehe.

Natürlich sollte man seiner Familie helfen. Aber mit der Heirat ist diese Frau ebenfalls ein Teil deiner Familie geworden - damit hat sie das selbe Recht auf Respekt, Verständnis und Berücksichtigung ihrer Wünsche, wie deine anderen Familienmitglieder (z.B. eben dein Bruder). Nicht dass das in einer Beziehung nicht schon so wäre, aber die Heirat fixiert es dann auch noch auf Papier...
 
G

Gast

  • #28
Blut ist dicker als Wasser.

Entweder ist die Familie des/der Partner/in auch meine Familie oder nicht.

In deinem Fall nicht. Tut mir leid, aber eine Frau die bereit ist deinen Bruder zu opfern für ihre Bequemlichkeit ist es nicht Wert.
Der Bruder wird nicht geopfert, sondern bekommt die Chance selbstständig zu werden. Da muss man wirklich kein Drama draus machen. Für mich ist sowas vergleichbar mit einem Sohn, der noch ewig bei Mutter wohnt, damit ist doch keinem Mann geholfen.