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  • #61
Sie ist doch schon wieder weg. Eigentlich passt das ja mit ihrer Beschreibung. Schneller Wechsel von Interessen und Stimmungen. Schade, naja.
Ich habe das auch nicht ernst gemeint. Hm...ich bin zu dezent, ach, ich sollte mir von @Vikky eine Scheibe abschneiden.
War mein naives Dummstellen nicht mindestens beim vermeintlichen Nullcheck, wie sie ihr 'danke !' gemeint hat, eindeutig ?

Dieses 'danke !' finde ich ganz ätzend.
Es ist eine Bekräftigung, eine Pointierung zu einem Imperativ.
'Könnten Sie bitte Platz machen ? Danke !' impliziert eine Weisungsbefugnis. Der Redner vermittelt mit dem 'danke !', dass du seine grammatikalisch als Frage formulierte Weisung befolgen wirst.
Ich warte immer auf eine solche Situation, damit ich dann ganz freundlich und ruhig sagen kann, 'oh, nicht doch, Sie müssen sich nicht bedanken, weil ich ja keinen Platz machen werde.'
Sowas habe ich hier schon mal übungshalber versucht, schade, dass die FS so schnell die Lust verloren hat.

w 53
 
  • #62
Sowas habe ich hier schon mal übungshalber versucht, schade, dass die FS so schnell die Lust verloren hat.
Ich habe hier nur mitgelesen und hätte auch kaum etwas Sinnvolles dazu beitragen können, was nicht schon Foristen und Foristinnen, die sich besser ausdrücken können, schon geschrieben haben, aber semantisch / grammatikalisch hat dieser Thread Spass gemacht.
(Boah ein Bandwurmsatz über 5 Zeilen.)
Damit meine ich nicht nur @frei und @Vikky , kann jetzt nicht alle aufzählen.
Ich liebe die Metaebene.
 
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  • #63
Sorry du beschreibst Merkmale von Borderline oder einer histronischen Persönlichkeit, ggf. auch von Bipolarität.

Oder Du irrst Dich nicht.

Klar, kann man das als Laie nicht anhand von Forumsbeiträgen festmachen. Aber ich glaube, Du irrst nicht.

Mein Bruder (Multi-Bonzen-Brudi, den ich schon mal erwähnt hatte) ist histronischer Narzisst, Cluster B, ein Rattenfänger von Hameln, wenn man so will... und er ist 1 zu 1 das, wie die FS sich beschreibt. Wäre die FS ein Mann, könnte sie mein Bruder sein! Eine wandelnde Persönlichkeitsstörung...

Darf gar nicht daran denken, wie viele Frauenherzen der schon gebrochen und wie viele Menschen er leider schon ins Unglück gestürzt hat, weil die ihm blindlings vertraut haben...

Sie spiegeln im Grunde jede Person die sie treffen.

Bingo! Die Menschen, die auf meinen Bruder treffen, vorausgesetzt, sie sind in irgendeiner Weise für ihn interessant, fühlen sich sofort auf besondere Weise von ihm verstanden. Sogar Männer empfinden ihn als "Seelenverwandten" und vertrauen ihm (böser Fehler!)... er SPIEGELT nur die Person selbst. Zu seiner Entschuldigung muß ich sagen, er kann nichts dafür, er ist krank. Gesund wäre er wohl auch niemals an ein selfmade multi Millionen-Imperium gelangt. Im Grunde ist er (sorry) eine arme Sau... total abgedreht! Und so wirkt die FS auch auf mich... ich erkenne das wieder.

Tut hier im Thread eigentlich nichts zur Sache, ich wollte Dich nur mal bestätigen...
 
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  • #64
War mein naives Dummstellen nicht mindestens beim vermeintlichen Nullcheck, wie sie ihr 'danke !' gemeint hat, eindeutig ?
Doch, aber ich dachte mir, dass sie das gar nicht mehr liest, was Du da unter Aufwendung Deiner Zeit und Deiner Fingernägel getippt hast. Nach der Antwort auf Dich kam doch direkt ihr "und tschüss".
Kann ich Dich mal drücken :)
Ja, ich verstehe Dich. Würde mich vielleicht auch aufregen. Ich fand Deinen Post, auf den sie reagiert hatte, gut und erklärend und ich habe den Verdacht, dass die Aufregung gar nicht oder zumindest nicht nur durch Deinen Post kam, der nicht angreifend war. Aber wenn man schon geladen ist, so gelesen werden könnte.

'Könnten Sie bitte Platz machen ? Danke !' impliziert eine Weisungsbefugnis.
Ist so. Wenn mich einer so anzicken würde, würde ich meist aber auch wieder denken "wer weiß, was der für ein Problem mit sich und der Welt hat", dass er denkt, mir hier so kommen zu können. Ich würde Platz machen, weil ich es sowieso gemacht hätte. Und "bitte, sehr gern" sagen oder, wenn ich doch sauer wäre, "bitte, hätten Sie aber auch freundlicher sagen können". Meist sind Leute dann etwas beschämt.

Es ist immer noch doch ganz klar, dass es immer noch in Deiner Macht liegt und mit Deiner Gnade passiert, was passiert. Nur, weil der jetzt denken könnte, dass Du Dir von ihm Befehle erteilen lässt, ist das doch noch lange nicht tatsächlich so. Und der müsste ja schon einen an der Waffel haben, wenn er jetzt wirklich davon ausgeht, dass Du kuschst.

Früher war ich auch anders und mich hat sowas aufgeregt. Ich hatte dann aber mit Ende 20 eine Freundin, die ich bewundernswert fand in allem möglichen u.a. für ihre Gelassenheit, mit Leuten umzugehen, die sie z.B. beschimpften (Punkmädchen), wenn sie mit Nadelstreifenkostüm vom Zug kam. Oder Männer, wenn sie ihrer Meinung nach falsch parkte. Sie blieb immer nett und gelassen. Ich denke, weil es für sie so absurd war, dass die meinten, sie wegen was anmotzen zu können. Die kamen mit Aggression und sie hatte keine Lust, auch aggressiv zu werden, nur weil die das herausfordern wollten.
Es hat ne Weile gedauert, aber irgendwann war ich so entspannt wie sie in der Hinsicht.
 
  • #65
Tatsächlich wünsche ich mir ja den eierlegenden Wollmilcheber, weil ich die eierlegende Wollmilchsau bin. Chancen?
Ich finde das alles gar nicht so konträr, was du über deine Eigenart beschreibst.
Vielleicht kompensierst du irgendwas, wenn Menschen über deine politische Einstellung "entsetzt" sind und du zeitgleich verletzlich und sanft bist. Oder du bist doch nicht so kopfstark, wie du es gerne hättest.
"Entsetzen" über politische Ansichten ist jedenfalls keine gute Voraussetzung für eine "gleiche" Wellenlänge mit potentiellen Partnern.
Ich kenne z.B. jemanden, der keinen Vater hatte und dadurch verletzt, vom autoritären Stil eines Putin begeistert ist.

Wer meine Stärke toll fand, findet sich mit meiner exzentrischen Melancholie nicht ab
Das klingt für mich etwas "divenhaft". Jene, die sich als expressionistischer Künstlerin sieht, sich selbst auf leicht bipolare Weise "genial" fühlt und zeitgleich empfindlich reagiert auf das Verhalten Anderer.
Sie möchte Lob und Bewunderung für ihr Werk und ruft zeitgleich lautstark "Oh mein Gott, ich bin so schlecht. Ich sollte es wegwerfen" in den Raum hinein. Danach sonnt die Person sich in Beruhigungs-, Trost-, oder Bewunderungsversuchen, um das lautstarke Fishing for Compliments zu unterbinden. Ja das kann nerven.
Da ist was los in der Hütte, da steht man im Rampenlicht und führt eine Arie auf. Zweisamkeit ist dagegen oft viel zu langweilig und wenig "effektiv". Es fehlt der Rausch des Publikums. (Alles frei erfunden. Ziehe das aus dem Beitrag raus, was für dich sinnvoll ist)
Für Männer und auch im Bekanntenkreis war ich immer die, die motiviert, Stimmung gemacht, unterstützt und gestrahlt hat
Im Grunde würde ich in dem von mir beschriebenen Verhalten das Tragen einer Maske sehen.
Ja es enthält biopolare Spuren. Sich auf der einen Seite wie Einstein fühlen, mit dem Gefühl, man könne die Welt erobern. Auf der anderen Seite zu Tode betrübt und ohne Perspektiven.
Beides ist übertrieben und entspringt einem Schwarz-Weiss-Denken. Der Graubereich fehlt.

Bei allem muss man jedoch auch berücksichtigen, dass du gerade eine Enttäuschung erlebt hast und deine Wunden leckst. Vieles was dann gesagt wurde, sollte man sich nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Denn oft wird einfach ein Grund gesucht, warum es nicht passen sollte. Ein Anderer bewertet das anders. Durch eine Idealisierung des Partners, werden Aussagen überbewertet.

Du suchst den Wollmilcheber zur Wollmilchsau. Ein Partner der dir ähnlich ist und dich auch in deiner unsteten Art versteht. Das Problem wäre nur, dass ihr dann eine Bühne teilen müsst. Oder ihr werdet Bühnenpartner.
 
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  • #66
Ich kann mir sehr, sehr gut vorstellen, dass es viele Männer gäbe, die sich eine heisse Affäre mit dir vorstellen.
Aber eine feste Beziehung mit jemanden, der so unruhig ist, dürfte für die meisten Männer unvorstellbar sein.
So den ganzen Tag von morgens bis abends ist es natürlich schon was anderes, als für ein paar Stunden im Bett.
 
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  • #67
Ich glaube, dann bist Du ein Metawesen und kennst Batman :)

Ich finde die Beschreibung von FS hm... interessant, aber in dem Sinne "Abenteuerland".

Wenn man nicht ziemlich in die selbe Richtung tickt, wird das für jeden Partner mehr als eine Herrausforderung.
Es hört sich sehr schnell, unruhig und nie rastend an.

Ich nenne es mal den " durchgefi.... Eichhörnchen Effekt".

Mehr als ein Abenteuerland sehe ich da nicht in der Beschreibung.
Aber vielleicht gibt es ja das Deckelchen dafür und dann ist ja alles gut.

Boh, schaut Euch mal den Himmel an. Ein Träumchen :)

m50
 
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  • #68
Meine Güte... vielleicht auch einfach nur eine junge lebenslustige temperamentvolle begeisterungsfähige Frau?
Jung? Naja. Jünger als ich. Ja. Aber Mitte 40 ist doch nicht mehr jung
Es gibt ja noch einen Bereich zwischen weiß und schwarz...
Klar gibt es das. Aber die FS beschreibt ihr Leben nicht im Bereich zwischen Schwarz und Weiß sondern nur in diesen Extremen. Die Grauzone ist unbekanntes oder langweiliges Land für sie.

Im Grunde lebt sie wie im Comic in dem man auch keine Entwicklung sondern nur das Ergebnis sieht.

Was ihr Problem betrifft, so richtig eingegrenzt hat sie es nicht. Vielleicht kann sie das nicht. Ich tippe auf das Bedürfnis nach einem sicheren Hafen für die dunklen Phasen. Aber wer soll den bieten?
 
  • #69
Ich möchte allen danken, die konstruktiv kritisiert und angeregt haben! Es waren gute Punkte dabei! Ein paar Beiträge sind fern meinem tatsächlichen Sein, aber das ist in einem Forum ja an der Tagesornung. Viel Spaß noch, und vielleicht bin ich in 5 Jahren wieder hier und berichte Positives. Carpe diem!

Ich bin knapp 40. Und sehr gefestigt in meiner Persönlichkeit.

Hallo FS
Wie hier jemand schrieb, musste ich auch zuerst an Nina Hagen denken.
Dazu an eine Freundin, immer auf Achse, tausend Sachen gleichzeitig, jedes neue Hobby wird als der "Knüller" verkauft, stundenlang darüber zitiert (egal ob es einen interessiert oder nicht), dann kurze Zeit später das nächste Hobby das jetzt der absolute Knaller ist und dasselbe Spiel. Das Hobby vom letzten Mal war dann doch nichts wie sie schnell festgestellt hat. Und genau dasselbe Spiel beim nächsten Treffen wieder und passend auch zu Männern, Wohnungen, Auto, Job.
Alles Neue ist toll, wird ins Detail auseinandergenommen und das nächste Mal dasselbe nur mit anderem Mann, Hobby, Wohnung etc.
Es ist nur eines und das ist anstrengend! Weder interessant, noch zielführend und äußerst oberflächlich und deshalb treffe ich sie nicht mehr.
Dazu passend auch deine 2 Antworten:
Du beschreibst dich als gefestigt, bekommst nicht nur Applaus und ziehst dich 1 Tag später zurück mit dem Hinweis darauf dass die meisten anderen zu doof sind um deine tolle Persönlichkeit zu verstehen.
Anstrengend - mehr fällt mir tatsächlich nicht ein.

Und um deine Frage direkt zu beantworten: ich würde dir eher auch den Künstlerbereich empfehlen, das Unstete ist hier Programm. Hast du hier schon geschaut?
Und wenn du so unabhängig ist, warum nicht tatsächlich nach London ziehen? Tolle Stadt, kann ich nur empfehlen!!!!


.
 
  • #70
Klar gibt es das. Aber die FS beschreibt ihr Leben nicht im Bereich zwischen Schwarz und Weiß sondern nur in diesen Extremen.

Ich weiss nicht, ich lese sie nicht wie die meisten anderen.

Ich glaube ihre Selbstdarstellung ist vielleicht einfach nur etwas unglücklich ausgedrückt, vielleicht etwas übertrieben, um sich verständlich machen zu wollen, was sie meint.


Ich finde mich darin durchaus wieder, bin nur weniger extrovertiert und habe weniger Hummeln im Hintern als sie, die hat dafür mein Partner.

Kein Ding, wenn man dem anderen genügend Freiraum lässt, nicht erwartet, dass er immer mitzieht.

20 Hobbies... ich würde es als Interessen bezeichnen und finde das nicht ungewöhnlich, sie sagt ja auch, dass es nie gleichzeitig stattfindet.
Das Tennisspielen ist ein gutes Beispiel. Hab ich als Jugendliche auch gemacht, aufgehört habe ich, als ich dann jedes Wochenende zu Punktspielen sollte, das hat keinen Spaß mehr gemacht. Und warum sollte ich was machen, was nervt? Also miete ich mir manchmal mit einem Freund einen Platz, um paar Bälle zu schlagen, mal Tennis, mal Badminton oder Squash. 2x im Jahr vielleicht. Statt Kaffeetrinken gehen dann lieber mal eine Aktivität zusammen.
Öfter geh ich Inlinerfahren, Joggen, Radfahren, Schwimmen. Im Winter fahr ich gern auch mal Ski oder Schlittschuh ... so aufgezählt klingt es viel und das war nur die sportliche Seite, dennoch mache ich nicht täglich Sport. 20 J. die gleiche Sportart? Wäre mir langweilig. Also probiere ich gern was Neues, suche neue Herausforderungen, das Skifahren kam letztes Jahr erst hinzu.

Das Vermeiden von unnötiger Gleichförmigkeit und Zwang in der Freizeit ist halt auch das Thema.

Es reicht doch, wenn man die täglichen Verpflichtungen abarbeiten muss.
Dann will ich mich nicht in der Freizeit zu etwas zwingen müssen, weil eben gerade Dienstag und Trainingstag im Verein ist, ich aber mehr Lust auf was anderes hab.

Ich kenne eine Familie, da wird immer alles gleich, zur gleichen Zeit gemacht. Selbst beim Essen gibts immer freitags Fisch.

Veränderung ist furchtbar, alles neue wird erstmal abgelehnt, weil man sich damit auseinandersetzen muss.

Das wäre mir ein Grauen, wenn ich nicht mehr wüsste, welcher Tag ist, welches Jahr, wenn ich vor oder zurückspulen könnte und alles wäre gleich.

Aber das ist eben eine Mentalitätsfrage, dass passt nicht zu jemanden, der nicht so tickt.

Ich fahre sogar mehrmals die Woche einen anderen Weg zur Arbeit, weil mir das sonst zu langweilig ist.

Vielleicht meint die FS das auch eher so in dieser Richtung.
 
  • #71
...eine Freundin, die ich bewundernswert fand in allem möglichen u.a. für ihre Gelassenheit,...Sie blieb immer nett und gelassen. Ich denke, weil es für sie so absurd war, dass die meinten, sie wegen was anmotzen zu können. Die kamen mit Aggression und sie hatte keine Lust, auch aggressiv zu werden, nur weil die das herausfordern wollten.
Es hat ne Weile gedauert, aber irgendwann war ich so entspannt wie sie in der Hinsicht.
Ja, das bewundere ich auch.
Aber da werde ich nicht mehr hinkommen.
Meine Mutter ( 84 ) lässt mich seit meiner Kindheit und bis heute wissen, dass sie mir an Lebenserfahrung voraus sei, ich eben noch nicht reif sei und es noch lernen werde.
Nun...wann genau kommt das ?
Und vor allem, will ich das ?
Will ich überhaupt so reif und gelassen sein ?
Will ich, vollkommen gelassen und ausgereift, den schmarotzenden dritt-Ehemann meiner Mutter ertragen, ohne Kommentar ihm alles durchgehen lassen ( da sind auch Dinge dabei, die mich etwas angehen, z.B. das Rauchen in der Wohnung oder das laute Fussballgucken, wenn wir da sind ), ihm freundlich die Hand geben und sein Stück Kuchen zum Furzsessel bringen, auf dass er denkt, es sei alles in Ordnung ?
Will ich nicht !
Dann bin ich lieber unreif.
Wenn er dann, zahnlos, hessisch brummelnd, imperativisch und zur Bekräftigung seinen Zeigefinger auf die fleckige, brandlöcherige Sesselarmlehne stoßend nach Zucker für den Kaffee, den ich auch gebracht hatte, verlangt, ich sage, den solle er sich selbst holen, kommt von meiner Mutter die unreif-Platte und dass ich immer so aggressiv sei und nun schon wieder die Atmosphäre störe.
Und dann geht's los, dann störe ich die Atmosphäre, alle außer meiner Tochter sind peinlich berührt und ich bin die Böse.
Ich werde aber trotzdem noch eingeladen.

Ich erlebe es ab und zu, dass sich jemand z.B. an der Kasse vordrängeln will. Ja nach meiner Energie, die ich am Abend noch habe, sage ich schon mal verdeckt aggressiv, aber betont süß lächelnd und mit Einladungsgeste 'oh, gegen Sie doch gerne vor, sie haben es sicher sehr eilig und ich habe ja Zeit'. Was passiert dann ? Zurückpöbeln ? Sich entschuldigen und hinter mir in die Schlange stellen ? Keins davon. Sie checken es nicht und sind verblüfft über meine Freundlichkeit, sagen dann danke und dass sie es wirklich eilig haben.
Und je nach Melodie bin ich dann auch wieder friedlich aber eher noch mehr verärgert, weil diese Leute ja erneut erfahren haben, dass sich Dreistigkeit auszahlt, dass sie nicht mal Ärger kriegen.
Nee, das ist nix für mich. Ich stehe zu meiner Aggression, sowas kann ich nicht leiden und strebe nicht an, so zu werden wie deine Freundin. Weil die anderen dadurch den Raum zu einem Verhalten bekommen, das ich nicht schätze.

w 53
 
  • #72
20 Hobbies... ich würde es als Interessen bezeichnen und finde das nicht ungewöhnlich, sie sagt ja auch, dass es nie gleichzeitig stattfindet.
Das Tennisspielen ist ein gutes Beispiel. Hab ich als Jugendliche auch gemacht, aufgehört habe ich, als ich dann jedes Wochenende zu Punktspielen sollte, das hat keinen Spaß mehr gemacht. Und warum sollte ich was machen, was nervt? Also miete ich mir manchmal mit einem Freund einen Platz, um paar Bälle zu schlagen, mal Tennis, mal Badminton oder Squash. 2x im Jahr vielleicht. Statt Kaffeetrinken gehen dann lieber mal eine Aktivität zusammen.
Öfter geh ich Inlinerfahren, Joggen, Radfahren, Schwimmen. Im Winter fahr ich gern auch mal Ski oder Schlittschuh ... so aufgezählt klingt es viel und das war nur die sportliche Seite, dennoch mache ich nicht täglich Sport.
Ja, es scheint unterschiedliche Definitionen von Hobby zu geben. Für mich ist ein Hobby eine regelmäßige Freizeitaktivität, der ich wöchentlich oder meinetwegen einmal im Monat nachgehe, nicht gelegentlich mal einmal im Jahr oder alle paar Jahre, das nenne ich einfach normales Leben mit verschiedenen Aktivitäten, meinetwegen "abenteuerlustig", "neugierig", "aktiv", "kulturell interessiert" oder "sportlich" (oder so).

Ich war letztes Jahr dreimal Kajak fahren. Trotzdem ist Kajakfahren jetzt nicht mein Hobby. Oder wenn ich ein- oder zweimal im Jahr ins Kino gehe, würde ich Kino nicht als mein Hobby bezeichnen. Und wenn ich mir einen Bonsai kaufe, ist Bonsaizucht nicht mein Hobby. Wenn ich einmal oder zweimal im Jahr verreise, ist Reisen nicht mein Hobby. Wenn ich im Winter Schlitten fahre, ist das nicht mein Hobby. Wenn ich im Urlaub eine Schluchtwanderung mache, ist Wandern nicht mein Hobby. Ich habe letztes Jahr ein paar Geschenke gebastelt. Aber Basteln ist nicht mein Hobby. Vor vielen Jahren habe ich auch mal Judo und Kendo gemacht und war im Schwimmverein und auch mal im Sportstudio, habe mal Standardtanz gemacht und Capoeira und Ballett und American Football probiert. Würde ich jetzt alles nicht als mein Hobby bezeichnen, auch wenn ich bei Interesse immer noch eine Person mit dem Tomoe-nage-Wurf über meinen Kopf schleudern, immer noch schwimmen kann und auch noch ein paar Rumba-Schritte hinbekomme.

Ach so, nur das Schwimmen ist jetzt wieder zum Hobby geworden, jetzt nenne ich das Triathlon. Ich trainiere seit ein paar Jahren ungefähr jeden Tag eine Disziplin, also normalerweise in Nicht-Corona-Zeiten mind. zweimal die Woche Schwimmen. Außerdem habe ich eine Triathlon-Zeitschrift abonniert, höre einen Triathlon-Podcast, schaue mir Triathlon-Dokus an, lese Triathlon-Sportnachrichten, rede mit Menschen über Triathlon, gehe in Triathlon-Fachgeschäfte ... Natürlich muss es nicht bei jedem so extrem sein. Aber eine gewisse Regelmäßigkeit und Passion assoziiere ich schon mit Hobby.

Sonst hat doch jeder von uns locker 50 Hobbies, oder? Ist halt eine Frage der Selbstdarstellung.
w26
 
  • #73
Weil die anderen dadurch den Raum zu einem Verhalten bekommen, das ich nicht schätze.
Ich habe das früher auch so gesehen wie du. Aber änderst du was an deren Verhalten, wenn du dich selbst aufregst?

Ich habe nur festgestellt, dass ich mich letztlich mehr ärgere, wenn ich jemanden zurechtweise, der sich aber dennoch nicht bewegt, es vielleicht noch zu einem Wortgefecht kommt, was mich noch die nächste Stunde beschäftigt.

Wenn ich einem Drängler auf der Autobahn zeige, dass ich ihn auch ärgern kann. Bringt mir letztlich innerlich mehr Ärger als Genugtuung, zweifelsfalls ist es gefährlich.

Jemand sagte mal: warum machst du dich zum Spielball? Warum hüpfst du umher, wenn ein anderer dich anstößt? Warum lässt du dich so manipulieren, aus deinem Gleichgewicht bringen?

Ich fand diese Sichtweise hilfreich, um ruhiger bleiben zu können.

So lass ich den Drängler vorbei und nehme das an, womit ich mich am wohlsten fühle: der Arme muss einfach dringend aufs Klo 🙃
 
  • #74
Das ist der Schlüssel. DANN käme es. Wenn es Dir nicht erstrebenswert erscheint, kommt es eben nicht. Für mich war es wichtig, dass es kommt, weil ich mich durch solche Typen herabgesetzt fühlte. Das passiert ja aus Minderwertigkeitsgefühlen - irgendein Depp kommt, ist eklig und ich springe drauf an, als hätte ich es nötig. Wenn Du Dich nicht so fühlst und Dich auch nicht hinterher noch drüber ärgerst, weil der so respektlos war, ist doch alles gut.

Will ich, vollkommen gelassen und ausgereift, den schmarotzenden dritt-Ehemann meiner Mutter ertragen
Das ist was ganz anderes. Das Obige bedeutet ja nicht, dass man zu ALLEM eine gelassene Haltung entwickelt. Es ging um Fremde, die Dir doof kommen.
 
  • #75
Sonst hat doch jeder von uns locker 50 Hobbies, oder? Ist halt eine Frage der Selbstdarstellung.

Das ist eben gerade beim Onlinedating die Gefahr. Man soll Fragebögen ausfüllen, zu Hobbys oder Interessen oder sich selbst sich äußern, bitte alles ausführlich... und dann entsteht ein Bild, was der Realität so gar nicht entspricht, obwohl nix gelogen ist.

Bei manchen Männern entsteht gerade bei sportlichen Aktivitäten sofort die Vorstellung, mitmachen oder mithalten können zu müssen.

Wenn ich schrieb, dass ich Inliner fahre, ging das noch. Wenn ich mit Einheimischen über das WO sprach, wurde es schon kritisch, eine Runde um meinen See sind 10 km. Das fanden sie viel. Reichlich 30 min Sport mit niedrigem Puls fand ich nicht so viel oder anstrengend. 1h Fitness ist sicher anstrengender.

Kritisch wurde es, wenn ich wahrheitsgemäß sagte, dass ich nicht nur Inliner, sondern Speedskates fahre und nicht nur eine Runde um den See. Darauf war ich anfangs sehr stolz.

Habs dann aber nicht mehr so genau erzählt, weil die Herren sich irgendwie unter Druck fühlten.

Dabei hab ich nicht mehr erwartet, als dass er kein totaler Couchpotatoe ist, der Rad fahren und schwimmen kann, was ich zur Allgemeinbildung zähle.
 
  • #76
der Rad fahren und schwimmen kann, was ich zur Allgemeinbildung zähle.
Sehe ich genauso und wer sich überhaupt nicht bewegt ist öde. Ich mache gerne Radreisen auch mit Zelt.

Zum Radfahren etwas Männertratsch. Eine Bekannte hatte mal einen Freund. Der argumentierte gegen Radfahren weil man sich damit den Samenleiter abklemmen könnte.

Er vermute aber, dass er als Angehöriger der angolanischen Oberschicht nie radfahren gelernt hat und dies nicht eingestehen wollte. Übrigens ein auch hier sehr wohlhabender und sehr erfolgreicher Mann.
 
  • #77
Maleficent, du bist doch wunderbar! Mach dir nicht so viele Gedanken! Für den richtigen passt es, auch, dass du eine lebhafte Natur bist, die sich für viel interessiert. Das strahlt eine Offenheit aus und man kann gut mit dir umgehen. Das Leben ist nicht nur freudig oder nur melancholisch. Es erinnert mich gerade an den Mann, den ich kennenlerne, der genauso gegensätzlich ist wie du (bzw. etlichen Stilen folgt), aber immer herzlich, nett und offen ist (auch wenn mal nicht alle nett zu ihm sind). Ich finde das ziemlich entzückend, wenn jemand so lebhaft strahlt und trotz Rückschläge ultra nett ist. Besonders wenn die Person dann noch attraktiv ist, ist es doch ein Volltreffer.

Wichtig ist doch nur, dass beide Seiten offen für den anderen sind, auch den Geschmack und der Meinung des anderen. Du hast Vorteile, denn du kannst verschiedene Dinge sehen. Du verstehst, wenn Menschen auch mal ihre Distanz brauchen, und auch gerne die Gesellschaft suchen.

Ich glaube nicht, dass du das Problem bist, sondern die anderen. Wir leben in einer komischen Gesellschaft, die andere auch sofort ablehnen ("blockieren"), wenn es mal nicht nach dem eigenen Geschmack läuft. Das liegt aber auch daran, dass die Leute keine Fähigkeit zur Beziehung mehr haben. Auch das Kommunikationsverhalten vieler Leute ist heutzutage mehr als makaber. Gespräche sind nach 1-2 mal hin und her beendet, jeder will nur noch für sich sein. Du brauchst einfach jemanden, der dich mag und Spaß hat, dich kennenzulernen.

Als Bunter Hund hast du den Vorteil, dass du in unterschiedliche Rollen "switchen" kannst, dadurch steht dir eine vielfach größere Auswahl an Partnern zur Verfügung.

Das Einzige, was ich nicht tun würde: Die Person, die du kennenlernst, sofort erschlagen, indem du ihr sagst, du machst Karate, Gymnastik, Fitness, Bergsteigen, Judo, Yoga, Stretching, Gehirntraining, Fusstraining, Fingertraining, etc. Also alles langsam nacheinander einfließen lassen und den anderen nicht sofort mit dem, was man alles kann und macht erschlagen. Der andere darf ja durchaus auch bisschen was von dir rausfinden.

Wenn Menschen mit "Bunten Hunden" nicht umgehen können, dann liegt es an was anderem: sie sind vergeben, haben ihre eigenen Probleme, oder sind nicht fähig, Beziehungen im Allgemeinen zu führen. Mit dir hat das in aller Regel nichts zu tun
 
  • #78
Ich glaube nicht, dass du das Problem bist, sondern die anderen. Wir leben in einer komischen Gesellschaft, die andere auch sofort ablehnen ("blockieren"), wenn es mal nicht nach dem eigenen Geschmack läuft.
Ich sehe das komplett um 180 Grad anders als du, das Problem liegt immer bei einem Selbst nicht bei anderen!
Das liegt aber auch daran, dass die Leute keine Fähigkeit zur Beziehung mehr haben. Auch das Kommunikationsverhalten vieler Leute ist heutzutage mehr als makaber. Gespräche sind nach 1-2 mal hin und her beendet, jeder will nur noch für sich sein. Du brauchst einfach jemanden, der dich mag und Spaß hat, dich kennenzulernen.
Die meisten Leuten haben keine echte, wahre Beziehung zu sich selbst, deshalb haben sie auch nicht die Fälligkeit eine Beziehung mit anderen!
Als Bunter Hund hast du den Vorteil, dass du in unterschiedliche Rollen "switchen" kannst, dadurch steht dir eine vielfach größere Auswahl an Partnern zur Verfügung.
Wer sich ständig als bunter Hund in anderen unterschiedlichen und angepassten Rollen bringt, ist niemals in der eigenen Rolle, er ist ein Schauspieler, er ist ein Blender, das geht niemals gut, nur so lange, bis man ihn durchschaut hat, dann ist Ende!
Wenn Menschen mit "Bunten Hunden" nicht umgehen können, dann liegt es an was anderem: sie sind vergeben, haben ihre eigenen Probleme, oder sind nicht fähig, Beziehungen im Allgemeinen zu führen. Mit dir hat das in aller Regel nichts zu tun
Es ist genau umgekehrt, der sogenannte "Bunte Hund" kommt nicht klar mit den Leuten, das ist ja das eigentliche Problem von FS!!
 
  • #79
Dein Beitrag wirkt egozentrisch, selbstverliebt und exzentrisch. Das will keiner.

Aber Du weißt es ja schon selbst. Ein Teil von Dir weiß es. Der hat diesen Beitrag geschrieben. Nun muss er sich nur noch durchsetzen gegen Deinen wie oben beschriebenen anderen Teil.
Dein Beitrag wirkt respektlos, egozentrisch und beziehungsunfähig, als wenn du panische Angst vor starken, unabhängigen Frauen hast. Ein Teil von dir weiß es. Der hat diesen Beitrag geschrieben. Nun muss er sich nur noch durchsetzen gegen Deinen wie oben offenbarten anderen Teil.

FS, bleib wie du bist! Wenn es passt, passt es und bleibt es so! :)
Alles Gute!

w.,34
 
  • #80
Woran machst du fest, dass die FS, die sich hier inzwischen verabschiedet hat, stark und unabhängig ist?

An ihren wechselnden Rollen statt einem eindeutigen Auftreten in ihrer Selbstdarstellung?
Ein Teil von dir weiß es. Der hat diesen Beitrag geschrieben. Nun muss er sich nur noch durchsetzen gegen Deinen wie oben offenbarten anderen Teil.
Ggf. verarbeitet er noch die relativ frische Begegnung mit einer in gewisserweise ähnlichen Persönlichkeit aus dem Norden und hat seine Enttäuschung auf die FS projiziert.
FS, bleib wie du bist! Wenn es passt, passt es und bleibt es so!
Sie hat wahrscheinlich überhaupt keine andere Wahl als so zu bleiben wie sie ist.
du bist doch wunderbar! Mach dir nicht so viele Gedanken!
Hast du das auch an dich selbst geschrieben?
sind nicht fähig, Beziehungen im Allgemeinen zu führen. Mit dir hat das in aller Regel nichts zu tun
Identifizierst du dich mit der FS?
 
  • #81
Woran machst du fest, dass die FS, die sich hier inzwischen verabschiedet hat, stark und unabhängig ist?

An ihren wechselnden Rollen statt einem eindeutigen Auftreten in ihrer Selbstdarstellung?

Ggf. verarbeitet er noch die relativ frische Begegnung mit einer in gewisserweise ähnlichen Persönlichkeit aus dem Norden und hat seine Enttäuschung auf die FS projiziert.

Sie hat wahrscheinlich überhaupt keine andere Wahl als so zu bleiben wie sie ist.

Hast du das auch an dich selbst geschrieben?

Identifizierst du dich mit der FS?
1. Weil sie sich so beschrieben hat. Sie hat sich selbst als sprunghaft dargestellt. Allein sich dessen bewusst zu sein zeugt von Stärke und einer gewissen Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung. Ändern möchte sie sich nicht und sie hat ja auch keinen Leidensdruck damit.

2. Auf dem Rücken anderer verarbeitet man nicht. Das ist toxisch. Man verarbeitet, in dem man sich auf sich fokussiert. Statt es zu verarbeiten drischt @Andreas1965 in seiner tief verwurzelten Verachtung von Frauen verbal auf die FS ein. Für so ein Verhalten Verständnis zu zeigen setzt ein äußerst fatales Signal.

3. Doch sie hat die Wahl. Verhaltensveränderungen sind jedoch langwierig und sehr anstrengend, meistens nur mit therapeutischer Begleitung oder einem (fachlichen!) Coaching möglich. Da sie aber keinen Leidensruck hat, warum sollte sie?
 
  • #83
1. Weil sie sich so beschrieben hat. Sie hat sich selbst als sprunghaft dargestellt. Allein sich dessen bewusst zu sein zeugt von Stärke und einer gewissen Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung. Ändern möchte sie sich nicht und sie hat ja auch keinen Leidensdruck damit.
Sie hatte mir direkt inhaltlich geantwortet. Vom Gefühl her denke ich auf Basis Ihrer Antwort, dass sie sich ihrer Eigenheiten relativ bewusst ist.
2. Auf dem Rücken anderer verarbeitet man nicht. Das ist toxisch. Man verarbeitet, in dem man sich auf sich fokussiert. Statt es zu verarbeiten drischt @Andreas1965 in seiner tief verwurzelten Verachtung von Frauen verbal auf die FS ein. Für so ein Verhalten Verständnis zu zeigen setzt ein äußerst fatales Signal.
Ich sehe @Andreas1965 ebenfalls kritisch. Allerdings ist er letztes Jahr selbst gespiegelt wurden. Das Versprechen sexueller Sensationen war wahrscheinlich nur eine substanzlose Spiegelung seiner Wünsche. Ihm ist das bewusst.

Seine entsprechende Wut auf sich selbst, darauf herein gefallen zu sein, richtet sich jetzt auf geeignete Opfer im Außen.

Mein Nachvollziehen ist keine Billigung.
3. Doch sie hat die Wahl. Verhaltensveränderungen sind jedoch langwierig und sehr anstrengend, meistens nur mit therapeutischer Begleitung oder einem (fachlichen!) Coaching möglich.
Nur wenige Therapeuten sind an solchen Klienten interessiert da sie oft nicht wissen ob sie gerade gespiegelt werden oder nicht. Hinzu kommt oft völlig fehlende Distanzlosigkeit solcher Klienten ggü. dem Therapeuten.
Da sie aber keinen Leidensruck hat, warum sollte sie?
Warum sollte sie sich ohne Leidensdruck hier melden? Ihr ist ihre Vielfalt wahrscheinlich selbst zuviel.
 
  • #84
Liebe Maleficent,
jetzt habe ich alles gelesen, und Du bist schon aus der Tür....
Verständlich.
Deine Selbstbeschreibung ließ mich an eine furiose Mischung aus Tausendschönchen, Hellen Mirren in "The Tempest", Papageno und die "Lady in Red" denken.
Dein Tanz auf Deinem Drahtseil war bestimmt grandios und intensiv.
Ich glaube ein Partner ist momentan gar nicht Deine Baustelle.
Sondern Du selbst. Etwas fehlt. Vielleicht ein Raum? In Dir? Ich könnte mir vorstellen, dass Du Dir erlauben darfst ein neues Zimmer in Dir einzurichten. Ich würde es mal "Raum für Poesie der Stille" nennen. Das darf auch da sein. Neben den vielen grandiosen Zimmerfluchten Deines Palastes. Vielleicht hängst da eine Hängematte. Oder eine bequeme, schlunzige Hose liegt dort, die Du trägst, um zu sehen, wie es sich anfühlt, mal schlummelig zu sein.
Du kommst jetzt in die Jahre...:), so ein bisschen jedenfalls.
...und niemand sagt Dir, dass es nicht auch tolle Jahre sein können....
Gönn Dir manchmal etwas Frieden, lass das Außen etwas los, ohne immer "sein" zu müssen.
Ab und an ist das erholsam. Wir brauchen das.
Lieben Gruß
I
 
  • #85
Ggf. verarbeitet er noch die relativ frische Begegnung mit einer in gewisserweise ähnlichen Persönlichkeit aus dem Norden und hat seine Enttäuschung auf die FS projiziert.
Nee, der verarbeitet nix, der ist so!
Ja, das dachte ich auch, das wird schon so sein!
Genau so ist das!
Merke: Alle die hier ihre Probleme mitteilen haben einen gewissen Leidensdruck, sonst würden sie nicht schreiben!
Man verarbeitet, in dem man sich auf sich fokussiert. Statt es zu verarbeiten drischt @Andreas1965 in seiner tief verwurzelten Verachtung von Frauen verbal auf die FS ein. Für so ein Verhalten Verständnis zu zeigen setzt ein äußerst fatales Signal.
Absolut meine Zustimmung!
3. Doch sie hat die Wahl. Verhaltensveränderungen sind jedoch langwierig und sehr anstrengend, meistens nur mit therapeutischer Begleitung oder einem (fachlichen!) Coaching möglich. Da sie aber keinen Leidensruck hat, warum sollte sie?
Ohne fremde und kompetente Hilfe wird es kaum möglich sein, ich bin überzeugt, FS möchte gerne anders sein, nur sie schafft es nicht!
Was ist denn das für eine Logik?
Und wenn ich es wieder um 180 Grad drehe, ist das Problem wieder beim anderen.
Da kann man drehen wie man will, es bleibt ein Teufelskreis.
Und wo war nun der Sinn?
Geht es nur noch um Quantität bei deinen Beiträgen?
Das ist die beste Einstellung, wenn man den Hebel immer bei sich selber ansetzt, wo denn sonst, für dich kannst du es immer so und so oft drehen, wie du willst, nur du musst mit deinen Problemen dabei klar kommen, ja, das ist der Teufelskreis, wenn man in Problemen steckt. Wer genügend Erfahrungen hat, der kann vieles im Plural für die Leute sagen, weil es im tiefen Kern, immer wieder diegleiche Langspielplatte ist, die sich dreht, mit den schon ausgeleierten Rillen!!
 
  • #86
Sie hat wahrscheinlich überhaupt keine andere Wahl als so zu bleiben wie sie ist.
In Grundzügen vielleicht schon.
Im Verhalten aber nicht. Sie muss nicht jedem Mann ihre Einstellung so um die Ohren hauen, dass er lieber wieder geht. Sie kann auch dem Mann seine Einstellung lassen, tolerieren, dass er nur eine Persönlichkeit ist. Mal müde ist und mal etwas beständig machen möchte.

Wer gerne bunt durch die Welt geht, sollte eben auch die Toleranz aufbringen, anderen Menschen deren Geschmack zu lassen. Manche mögen eben auch schwarz, weiss, blau .....
 
  • #87
Ich finde das total witzig. Die Frau ist 40 und verhält sich wie eine beleidigte 15-Jährige.
Bei einer beleidigten 15-jährigen kommt auch nicht an, dass das Problem bei ihr liegt und nicht bei den anderen, dass wenn sie was anderes erleben will,sie sich ändern muss denn die anderen haben keinerlei Handlungsdruck.

Eine 15-jährige versteht mangels Lebenserfahrung auch nicht, warum sie bei den anderen nicht gut ankommt und rennt immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand, bis endlich mal der Groschen fällt.
Wenn man mit 40 immer noch nicht begriffen hat, welches Problem die anderen mit einem haben, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass es in diesem Leben noch was wird.

Wer nicht einsieht, dass er sich für ein gewünschtes Ergebnis anders verhalten muss, bekommt das Ergebnis nicht.
 
  • #88
Ich finde das total witzig. Die Frau ist 40 und verhält sich wie eine beleidigte 15-Jährige.
Bei einer beleidigten 15-jährigen kommt auch nicht an, dass das Problem bei ihr liegt und nicht bei den anderen, dass wenn sie was anderes erleben will,sie sich ändern muss denn die anderen haben keinerlei Handlungsdruck.

Eine 15-jährige versteht mangels Lebenserfahrung auch nicht, warum sie bei den anderen nicht gut ankommt und rennt immer wieder mit dem Kopf gegen die Wand, bis endlich mal der Groschen fällt.
Wenn man mit 40 immer noch nicht begriffen hat, welches Problem die anderen mit einem haben, dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass es in diesem Leben noch was wird.

Wer nicht einsieht, dass er sich für ein gewünschtes Ergebnis anders verhalten muss, bekommt das Ergebnis nicht.
Siehst du bei der FS überhaupt Änderungspotential? Einfach zusammen reißen wie es sich z.B. @Tom26 vorstellt und dann läuft es besser?

Ich hatte sie indirekt nach einer Persönlichkeits- oder einer bipolaren Störung gefragt. Sie hat ausdrücklich nur Borderline verneint und alles andere mit gewisser Andeutung, so interpretiere ich, stehen lassen.

Wenn das die Ursache ist lässt sich da ratzfatz nichts ändern. Auch die Annahme, dass sich das mit dem Alter gibt passt nicht generell. Ich kenne einen Anfang 60er der noch im vollem bipolaren Saft durch die Gegend geistert.
 
  • #90
Siehst du bei der FS überhaupt Änderungspotential?
Nein. Sie findet sich gut und kultiviert das, was andere als unangenhmee Macken finden. Sie will sich nicht ändern und das ist ihr gutes Recht.
Man kann nur versuchen, ihr zu erklären, warum es scheitert, damit sie in dei richtige Richtung guckt. Oder man sagt ihr, wo sie erfolgreicher suchen (in London oder im Künstlerumfeld).
Machen muss sie es selber und auch fein an den Parametern drehen und auch solche Dinger erkennen: was ein Mittvierziger an einer 20-jährigen erfrischend lebendig findet und mit ihr eine Affäre haben will, dazu hat er bei einer 40-jährigen eine andere Haltung, sowohl was Affäre angeht, aber erst Recht Beziehung.

Sie sucht ja gut situierte Männer und die sind dann meistens konservativ, wenn sie die Frau in ein ähnlich geartets Umfeld mitnehmen.
 
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