• #31
Und daraus resultiert eben die Überlegung, ob es für die gemeinsame Beziehung besser ist, wenn nicht alles bekannt ist.
Stell dir mal vor, sie trifft sich heimlich mit ihrem Ex. Es hat keine Auswirkungen auf eure Beziehung, es ist rein platonisch, sie will es dir bloß nicht sagen, weil sie dich nicht beunruhigen will. Oder sie hat vier statt drei Kinder, das vierte ist schon älter und lebt woanders, sie sagt es dir auch nicht, warum auch, es betrifft euch nicht. Oder ihr wird gekündigt, sie sagt es nicht und lebt vom Ersparten. Oder sie gewinnt im Lotto und hat plötzlich genauso viel wie du, sagt es aber trotzdem nicht, weil das Geld, was sie verdient, reicht ihr.
Stimmt alles. Aber es hinterlässt komischen Geschmack.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #32
Ich versuche es mir gerade mal vorzustellen.
Ich komme mit einer Frau zusammen, die ungefähr den gleichen Lebensstil wie ich lebe. Großstadt, gerne ausgehen - allerdings im normalen Rahmen, Kneipe und Italiener um die Ecke.
Nach Jahren erzählt sie mir, dass sie eine Millionenerbin ist aber keinen Spass daran hat in Saus und Braus zu leben. Sie hat dies sogar mal für ein paar Jahre so gelebt.
Nun habe ich Träume und Sehnsüchte, die ich mir mir meinen Einkommen nie erfüllen kann. Z.B. ich würde gerne einmal mit der 'Queen Elisabeth II' in der ersten Klasse über den Atlantik nach New York schippern. Natürlich möchte ich mich dann beim besten Herrenausstatter der Stadt einkleiden. Ich würde auch vorher einen Benimmkurs für gehobene Stände machen.
Sie könnte sich das leisten ohne direkt das Vermögen anzugreifen. Würde ich sie dazu auffordern mir diesen Traum zu erfüllen? Bevor Missverständnisse auftauchen, natürlich würde ich diese Reise nur mit ihr unternehmen.
Ich glaube ich würde sie nicht dazu auffordern. Irgendwie wäre es mir peinlich und ich würde mich kleinmachen. Ich wäre dann ein Bittsteller.
Würde sie mir dies anbieten (ich habe ihr von diesen Traum erzählt bevor ich ihre Vermögensverhältnisse kannte), würde ich ihr Angebot wohl annehmen. Weitere Forderungen im Sinne von Wünsche / Träume erfüllen hätte ich hoffentlich nicht. Die chice Kleidung welche sie mir für die Reise gekauft hat würde ich ihr zurückgeben und sie kann sie dann Second-hand verkaufen.
Ich kann allerdings verstehen, dass sie die Befürchtung hat, dass ich immer mal wieder mit meinen Wünschen auf sie zukommen würde.
Noch einen anderen Aspekt. Würde ich unverschuldet in eine starke finanzielle Notlage geraten, würde ich schon hoffen das sie mir unproblematisch hilft.
 
  • #33
Das meinte ich natürlich nicht. Mir gefällt nur der Krampf und die vorauseilende Sorge, sein Geld betreffend, nicht. Er sollte abwarten, wie sich seine neue Flamme wirklich verhält, dann kann er immer noch reagieren.
Ich bezahle gerne für mein Mädel mit, überlege da auch nicht, wer dran wäre oder wie sich das ausgleichen könnte.
Genau so sehe ich dich auch. Und das ist für mich entspanntes Handeln, in der Liebe eine Selbstverständlichkeit (Spaß macht es obendrein auch noch - für beide).
 
  • #34
Und daraus resultiert eben die Überlegung, ob es für die gemeinsame Beziehung besser ist, wenn nicht alles bekannt ist.
Ist es...zwar rufen immer alle nach 100%iger Ehrlichkeit, aber damit zurecht kommen dann die Wenigsten. Kommt Zeit, kommt Rat .,.ihr seid noch nicht lange zusammen. Lerne sie noch weiter kennen und wenn es passt, dann wirst du da sicherlich das Bedürfnis entwickeln transparenter zu werden.
Stell dir mal vor, sie trifft sich heimlich mit ihrem Ex. Es hat keine Auswirkungen auf eure Beziehung, es ist rein platonisch, sie will es dir bloß nicht sagen, weil sie dich nicht beunruhigen will. Oder sie hat vier statt drei Kinder, das vierte ist schon älter und lebt woanders, sie sagt es dir auch nicht, warum auch, es betrifft euch nicht. Oder ihr wird gekündigt, sie sagt es und lebt vom Ersparten. Oder sie gewinnt im Lotto und hat plötzlich genauso viel wie du, sagt es aber trotzdem nicht, weil das Geld, was sie verdient, reicht ihr.
Stimmt alles. Aber es hinterlässt komischen Geschmack.
Ist es für dich relevant, wie viel Geld ein Mann besitzt? Wenn nicht, dann interessiert dich das doch auch herzlich wenig, oder ?
Geld sollte keine Auswirkungen auf die eigenen Emotionen ihm gegenüber haben, ob er seine Ex noch sieht, hingegen schon ...
 
  • #35
Ich möchte weder Ihre erwachsenen Kinder unterstützen, noch schrankenlos Geld mit Ihr verjubeln. Daher möchte ich mein Vermögen unter Verschluss halten. FIndet Ihr das ok ?
Für den Alltag sollte man abschätzen können, was sich beide leisten können und auf welchem Niveau sie (gemeinsam) leben wollen. Darüber hinaus ist es aus meiner Perspektive unwichtig.

Wenn man sich länger und besser kennt, dann redet man auch mal über Geldanlage oder Vermögen. Wir haben beide ein Haus mit Restschulden, wir wissen, wann die ungefähr getilgt sind und was die Häuser wert sind, wir wissen, wir haben beide noch ein paar Euro auf der hohen Kante. Exakte Details tauschen wir wechselseitig nicht aus, Testamente haben wir nicht offenliegen. Wozu wäre das wichtig?

Meine exakten Vermögenswerte kannte nie jemand. Bei einer Scheidung oder Trennung ist das hilfreich, weil es keine Diskussionen gibt. Ich finde so als Richtschnur normal, dass man Vermögen auch verheiratet getrennt hält, Einkommen für beide zufriedenstellend einbringt. Mache ich ein großzügigeres Geburtstagsgeschenk, bewegt es sich in dem Rahmen, den ich auch aus Einkommen aufbringen könnte.
Möchtest Du ihr einen Porsche schenken, kannst Du das auch ohne alle Details zu verraten.

Das hängt sicher auch von der Lebenssituation ab. Kauft man gemeinsam ein Haus oder nimmt gemeinsam Schulden auf, hat man gemeinsame Kinder, dann sieht es anders aus, als wenn Du alleine bist und sie drei Kinder hat.

Geld weckt Begehrlichkeiten von Seiten der- oder desjenigen, der weniger hat. Das kannst Du hier im Forum an allen möglichen Stellen nachlesen, von Männern wie von Frauen. Ich rede im RL nicht viel über Geld, nach den Erkenntnissen aus dem Forum würde ich Vermögen erst recht für mich behalten, solange Du nicht abschätzen kannst, dass es sich ungefähr in der gleichen Größenordnung bewegt.
Den Diskussionen darüber oder den nicht ausgesprochenen und trotzdem vorhandenen Erwartungen kannst Du aus dem Weg gehen, indem Du sagst, dass Du ordentlich verdienst, etwa gespart hast und dann immer das beiträgst, was Du beitragen möchtest. Solange sich das im üblichen Rahmen hält, wird niemand vermuten, dass Du ein paar Millionen rumliegen hast.

Was Du mit Deinem Geld machst, ist Deine Sache. Übermäßig zu sparen halte ich für sinnlos, es aus dem Fenster zu werfen genauso. Der mehrfache Millionär hier, der auf Sozialhilfeniveau lebt, ist so ein Extrem.
Lebe halt so, dass Du zufrieden bist.
 
  • #36
Ich habe ein bisschen in mich hinein gehört.
Und ich kann Dir nur sagen, wie ich es handhabe.

Mein Partner wusste relativ bald, was ich verdiene, was ich für Belastungen habe und was ich im Gegenzug an Guthaben habe
Ich weiß es von ihm auch.

Für mich eine Sache des Vertrauens. @godot, natürlich gehören Schulden ebenso dazu.

Wo ich mir weniger hinein reden lassen würde, und es nicht tue, ist beim Umgang mit Geld - es steht jemand anderem nicht zu zu urteilen, ob ich "gut" damit umgehe, oder nicht.
Ich habe beim Kennenlernen darauf geachtet, dass unsere Einstellungen in etwa passen, wie sollte sonst mal ein Zusammenleben funktionieren?

Und so müsste er auch bei mir damit leben, dass ich von meinen Rücklagen später im Rentenalter, wenn möglich nur den Ertrag abschöpfe und die Substanz unberührt lassen will - das reicht, wenn alles so läuft wie ich denke und plane. Und dann käme die Weitergabe dieses Grundstockes an meine Kinder.
Das sehe ich als Verpflichtung, ich habe geerbt und profitiere davon, und so möchte ich es wiederum weitergeben. Falls alles gut geht.
Ansonsten bin ich zumindest abgesichert und werde meinen Kindern nicht zur Last fallen. Auch etwas wert.

Also darüber würde ich nie debattieren, denn natürlich könnte man es so sehen, dass man es auch verzehren könnte. Möchte ich nicht. Und da würde ich nachdenklich werden, wenn mir ein Partner sagen würde, Du hast doch... Soviel Sicherheit brauchst Du nicht, Du könntest doch. Urlaube, Auto.

Dann würde es für mich generell nicht passen.

Unser beider EINKOMMEN in einem Topf zu schmeißen, wenn wir mal zusammen leben, damit habe ich kein Problem. Das ist für mich selbstverständlich. Das machen wir im Urlaub schon so.
Jeder wirft was in die Urlaubskasse, und dann wird damit alles bezahlt.
Kein Verrechnen, gegenseitiges Einladen, oder ähnliches. Ich würde ggf auch mehr hinein tun...

Eine Heirat schließe ich auch nicht aus, da kann man dann Regelungen treffen, müsste man bei uns sowieso.

Aber Stephan, hattest Du nicht mal hier einen Thread wegen einer sehr freizügigen Partnerin? Es war nur nichts mehr zu finden, außer dass Du nicht neu hier bist. Ich habe Dich auf jeden Fall eher als etwas wertkonservativer in Erinnerung, falls Du es bist, und hier in Deinen Posts kommst Du auch so an.

Generell finde ich, wenn ich in einer Partnerschaft das Gefühl hätte, ich könne nicht offen sein, ich müsse vorsichtig sein, habe Zweifel - dann stimmt etwas Grundsätzliches nicht.
Ob Ihr die Richtigen füreinander seid?
Ihr habt ja Eure Unterschiedlichkeit und ihre Art mit Geld umzugehen, schätzt Du auf jeden Fall nicht, und Du traust ihr auch nicht.

W, 51
 
  • #37
Ist es für dich relevant, wie viel Geld ein Mann besitzt? Wenn nicht, dann interessiert dich das doch auch herzlich wenig, oder ?
Geld sollte keine Auswirkungen auf die eigenen Emotionen ihm gegenüber haben, ob er seine Ex noch sieht, hingegen schon ...
Ich lege Wert auf bestimmtes Mindesteinkommen , ja. Ansonsten geht es mir nicht um genaue Angaben, sondern die Einstellung dazu. Natürlich wenn Mann sich frisch kennenlernt, muss man nicht jedes Detail sofort auf die Nase binden. Aber wenn Mann mir unterstellt, ich wäre geldgierig, dann wäre es Grund zu Trennung.
Ausserdem, gibt der Mann vor, einer zu sein, der er nicht ist - ein Millionär, der vorgibt, nur gut situert zu sein. Auch wenn er sparsam lebt, hat es trotzdem Einfluss auf sein Leben. Wenn man finanzielle Basis hat, dann hat man anderes Gefühl. Da macht man sich keine Sorgen, was die Rente angeht, ob die Kollegen oder Chef doof sind, ob Auto kaputt ist usw. Man neigt dazu auch, die Probleme und Sorgen anderer Menschen zu negierenyweil man selber zu Not immer weich fallen würde.
Und ganz wichtiger Punkt - man würde als Partner aus dem Leben des anderen ausgeschlossen und darf nur eine vorübergehende Episode sein, als Gast.
 
  • #38
Das mit dem ausgeschlossen sein, verstehe ich nicht. Ich bin doch bereit das Einkommen zu teilen und in die Beziehung einzubringen. Das ist es doch, was viele hier immer wollen. So wie Du das schreibst, reicht das aber nicht. Du willst direkt oder indirekt (Sicherheit) Zugriff auf das Vermögen, schreibst aber wenn man Dir das unterstellt würdest Du die Beziehung abbrechen. Das passt aber nicht so recht zusammen. So wie Du das schreibst, würde das Geld den Charakter beeinflussen (von beiden). Und das will ich eben nicht.
 
  • #39
Mein Mann und ich (weit entfernt von deinem Vermögen) haben es so gehandhabt, dass wir in der Kennenlernphase nur den Beruf des anderen kannten. Daran konnte man sich schon ein gewisses Bild über das Einkommen und eventuelles Vermögen bzw. den Lebensstandard machen. Je fester die Beziehung wurde, wurden irgendwann auch Zahlen auf den Tisch gelegt und später, als klar wurde, dass wir beide den Traum vom Eigenheim haben, auch die vorhandenen Vermögenswerte. Wie gesagt, aber alles weit entfernt von deinen Summen.

Warum gehst du nicht den Mittelweg und sagst etwas in der Art: du hast etwas Vermögen auf der hohen Kante, oder du hast eine kleine Erbschaft gemacht. Das Geld reiche für einen guten Lebensstandard, du willst es aber unangetastet lassen.

So würde ich es wohl machen. Genaue Summen muss sie erstmal nicht kennen. Gar nichts zu sagen, fände ich irgendwie komisch. Ich wüsste von meinem Partner schon gerne, welchen Lebensstandard er hat. Nicht, weil ich davon partizipieren will, aber stellen wir uns vor, du kaufst dir ein neues Auto und zahlst es in bar oder du finanzierst für euch den teuren Urlaub auf den Malediven. Da würde ich schon gerne wissen, woher das Geld kommt.

W35
 
  • #40
Das mit dem ausgeschlossen sein, verstehe ich nicht. Ich bin doch bereit das Einkommen zu teilen und in die Beziehung einzubringen. Das ist es doch, was viele hier immer wollen. So wie Du das schreibst, reicht das aber nicht. Du willst direkt oder indirekt (Sicherheit) Zugriff auf das Vermögen, schreibst aber wenn man Dir das unterstellt würdest Du die Beziehung abbrechen. Das passt aber nicht so recht zusammen. So wie Du das schreibst, würde das Geld den Charakter beeinflussen (von beiden). Und das will ich eben nicht.
Wenn Du hier Threads liest, in denen es um Geld geht, lernst Du sehr schnell, dass es bei manchen Frauen eine Rolle spielt, bei manchen nicht. Der Vorteil in einem anonymen Forum ist, dass Du ehrlichere Aussagen erwarten darfst als im realen Leben. Bei manchen, und wirklich nur manchen, kannst Du davon ausgehen, dass sie Geldleistungen von Deiner Seite erwarten, wenn Du vermögend bist. Wie Du damit umgehst, Deine Sache...

Ich denke, es ist im RL schwierig, die Sichtweise einer Frau schnell und ehrlich herauszubekommen. Ich würde daher an Deiner Stelle immer eher tiefstapeln oder mich dazu bedeckt halten. Bei Heirat wird es schwierig, aber es gibt ja heute Eheverträge, bei denen man dazu Vereinbarungen treffen kann.
 
  • #41
Warum gehst du nicht den Mittelweg und sagst etwas in der Art: du hast etwas Vermögen auf der hohen Kante, oder du hast eine kleine Erbschaft gemacht. Das Geld reiche für einen guten Lebensstandard, du willst es aber unangetastet lassen.
Nein, nur das Einlommen zählt, das andere geht sie nichts an!
So würde ich es wohl machen. Genaue Summen muss sie erstmal nicht kennen. Gar nichts zu sagen, fände ich irgendwie komisch. Ich wüsste von meinem Partner schon gerne, welchen Lebensstandard er hat. Nicht, weil ich davon partizipieren will, aber stellen wir uns vor, du kaufst dir ein neues Auto und zahlst es in bar oder du finanzierst für euch den teuren Urlaub auf den Malediven. Da würde ich schon gerne wissen, woher das Geld kommt.
Ich würde sagen, es macht einen großen Unterschied, wer über die siebenstellige Summe verfügt und wer nicht! Ob ich mir einen teuren Urlaub leisten kann und woher das Geld kommt, das geht sie auch nichts an!
Es ist leider so, dass sehr viele Frauen geldgierig sind und da muss der Mann mit entsprechendem Vermögen höllisch aufpassen!
Da gehen unsere Meinungen komplett auseinander, eine Beziehung möchte ich in echter und in wahrer Liebe haben, da spielt das alles gar keine Rolle, wenn es eine Rolle spielt, so ist es für mich keine echte und keine wahre Liebe!
 
  • #42
Also mein Partner und ich erzählen uns gegenseitig alles über unser Geld, zeigen uns unsere Lohnabrechnungen, wenn wir den Brief öffnen, und Steuer-Erklärungen (bzw. machen sie in Anwesenheit des anderen und kommentieren oder fragen) und reden auch gemeinsam darüber, wie man weiter investieren könnte, haben Spaß daran, über Geld, Aktien und Immobilien zu reden oder darüber, was vielleicht mal wie geerbt wird, welche finanziellen Verpflichtungen auf einen zukommen, bei welchen Banken wir Konten haben, warum ich mehrere Konten habe und er nur eines, wie viel Steuern er durch seine Zweitwohnung spart, warum mein Online-Banking ein anderes TAN-System hat als seines, wie viel Corona-Sonderzulage wer bekommt ... Wie ich neulich schon geschrieben habe: Er ist eine Art bester Freund und wir reden halt gerne offen über die Themen, die uns interessieren und betreffen, und beraten uns auch gegenseitig. Am Ende macht jeder mit seinem Geld, was er will, aber wir sind einfach neugierig und lassen den anderen am eigenen Leben und den eigenen Gedanken teilhaben.

Wenn man etwas Großes dauerhaft verheimlicht, kann man manche Gespräche mit dem Partner nicht führen.
w26
 
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  • #43
Das mit dem ausgeschlossen sein, verstehe ich nicht. Ich bin doch bereit das Einkommen zu teilen und in die Beziehung einzubringen. Das ist es doch, was viele hier immer wollen. So wie Du das schreibst, reicht das aber nicht. Du willst direkt oder indirekt (Sicherheit) Zugriff auf das Vermögen, schreibst aber wenn man Dir das unterstellt würdest Du die Beziehung abbrechen. Das passt aber nicht so recht zusammen. So wie Du das schreibst, würde das Geld den Charakter beeinflussen (von beiden). Und das will ich eben nicht.
Du bist eben nicht bereit, Einkommen zu teilen, bzw. teilst buchstäblich - das ist deins und das ist meins. Ich erwarte nicht, dass du mir Zugriff auf dein Vermögen ermöglichst, es sei denn du willst es. Es geht darum, dass du bestimmte Aspekte deines Lebens, und Verm{gen zählt dazu verheimlicht. Warum?? Warum willst es nicht erzählen , wenn du ehe nicht vorhast, ein Teil des Vermögens auszugeben bzw. die Freundin bekommt kein Zugang. Es passiert ihm doch nichts. Es geht um Misstrauen. Du misstraust deiner Freundin und das würde sie nicht gut heißen. DU weisst es, deswegen vermeidest du die Auseinandersetzung. Du stehst nicht dazu, was du bist - ein vermögender Mann. Welche Geheimnisse hättest du noch in deinem Leben? Was würdest du sonst still mit dir ausmachen, ohne dass deine Freundin es wüsste?..Dasselbe Thema betrifft übrigens genauso Handy und PC. Ich schnüffele nicht, es ist mir schlicht egal, allerdings würde ich es machen, wenn Mann anfängt es zu schützen oder sich sonstwie komisch zu verhalten. Es geht darum, dass ich selber entscheiden möchte, was ich mit der Info machen soll. Es gibt übrigens Frauen, die keine reiche Männer wollen, weil sie sich dabei komisch fühlen und wollen einen Partner mit dem ähnlichen finanziellen Niveau.
Wie gesagt, kann sein, dass deine neue Bekanntschaft tatsächlich nur auf dein Geld aus ist, die Frage allerdings, warum schickst du sie nicht in die Wüste?
 
  • #44
Natürlich wenn Mann sich frisch kennenlernt, muss man nicht jedes Detail sofort auf die Nase binden. Aber wenn Mann mir unterstellt, ich wäre geldgierig, dann wäre es Grund zu Trennung.
Verständlich, nur sollte man dem anderen auch die Möglichkeit geben, einen erstmal ausreichend kennenzulernen und kein blindes Vertrauen erwarten. Schließlich weiß man nicht, welche Erfahrungen der andere gemacht hat. Genauso wirst du ja auch nicht mit jedem Mann schnell intim werden, weil du die Befürchtung hegst, zur Bettgespielin zu verkommen. Hier könnte dir der Mann auch vorhalten, dass du ein schlechtes Bild von ihm hast.
Und ganz wichtiger Punkt - man würde als Partner aus dem Leben des anderen ausgeschlossen und darf nur eine vorübergehende Episode sein, als Gast.
Bis feststeht, ob eine Beziehung Langzeitpotenzial besitzt, geht schon etwas Zeit ins Land ...so eine Beziehung will ja aufgebaut werden und ist nicht nur das Produkt einer reinen Entscheidung.
 
  • #45
Ich denke, die wesentlichen Worte sind Vertrauen bzw. Misstrauen.
Wenn ich mit dir zusammen wäre und du würdest mir nach fünf Jahren sagen, dass du dieses Vermögen hast, dann wäre ich enttäuscht, weil ich sozusagen fünf Jahre auf dem Prüfstand war und erst jetzt von dir für würdig empfunden wurde, diese Information zu erhalten. Das heißt, die fünf Jahre lang hast du mir misstraut. Das finde ich schwierig.

Ich denke auch, dass es wichtig ist, zu dem zu stehen, was man (nicht) ist und (nicht) hat. Das Argument, es sei irrelevant für die Beziehung, stimmt ja eben nicht. Du hältst es eben nicht für irrelevant; genau deshalb möchtest du es ja verschweigen.
Das ist bei vielen Angaben so - manche „schummeln“ beim Alter, manche bei der Anzahl der Kinder (alles schon erlebt), und wenn es dann rauskommt heißt es: war doch nicht relevant. Äh... ja.. dann kann man ja auch dazu stehen? Letzten Endes geht es immer darum, dass man etwas verschweigt oder anders darstellt, weil man davon ausgeht, dass es so besser wäre. Das heißt aber auch, man steht nicht zu sich selbst und traut der Beziehung auch nicht zu, damit umzugehen. Und wenn du mir dann nach fünf Jahren das mit dem Vermögen berichtest - woher weiß ich dann, ob du mir nicht noch andere Informationen vorenthältst, derer ich noch nicht würdig bin?
w45
 
  • #46
Da ihr noch in der Kennenlernphase seid, würde ich auf gar keinen Fall was davon sagen. Einfach, um ihre "Wahl" keinesfalls zu beeinflussen, und Du kennst sie ja noch gar nicht richtig. Es ist vielleicht auch für einen Menschen, der nicht so viel hat, nicht so einfach, das dann auszublenden und die Grenze zu wahren. Also nicht darüber zu grübeln, was wäre, wenn Du jetzt doch freigiebiger wärst damit.

Wenn Du an dem Punkt bist zusammenzuziehen, würde ich anfangen zu überlegen.
Ich finde nicht, dass Du verpflichtet bist, Deine Rücklagen anzugehen, um ein konsumträchtigeres Leben zu finanzieren. Dafür sind es ja Rücklagen. Dh. selbst wenn sie es erfährt, kann sie nichts davon "einfordern".

Es ist was anderes, wenn es einen Notfall gibt. Also wenn Geld einem ihrer Kinder medizinisch helfen würde und Du es nicht geben willst. Falls Du hier sagst, dass Du das in keinem Fall tun würdest, dann würde ich die Beziehung beenden. Und keine Frau mehr wählen, die schon ein Kind hat.

Dass euer Gehalt für ein gutes Leben reicht, ist ja gegeben.
Aber: Wenn sie jetzt sagt, was sie an Erspartem hat, wenn ihr zusammenziehen wollt, dann kannst Du sie ja nicht anlügen.

Ich finde das Rumgeeier um "wieviel einer hat" total blöd. Ich hatte mal einen Bekannten (nur Bekannter, er war der Partner einer Freundin), der DAUERND über Geld sprach, und was er sich leisten könnte, wenn er wollte, was er seiner Freundin alles kaufte usw... Ab und an erschreckte er sich dann selbst und fing an mit "na, so viel ist es jetzt auch nicht und es liegt ja in Häusern an", als hätte er die Befürchtung, dass man überlegt, ob man ihn anpumpen könnte. Wenn man mal konkret nachfragte, wieviel es denn ist, weil er einen schon den ganzen Abend mit seinem Lieblingsthema langweilte (warum sein Auto kleiner ist als das, was er sich leisten könnte, was er für Schnäppchen gemacht hat usw.), dann wich er aus.
Es ist diese krankhafte Angst, dass einer kommen könnte und was abhaben will. Das ist ganz einfach zu handhaben, man lernt, "nein" zu sagen, FALLS einer das wirklich mal anfragen würde.
Ich finde es auch albern, wenn Freunde andeuten, dass sie jetzt zehn Prozent mehr verdienen, dann aber nicht sagen, wieviel es ist. Dann kann man sich das andere auch klemmen.

Was Deine Partnerin angeht, sitzt Du schon in der Falle, falls es doch mal verbindlich wird:
Sagst Du was vom Geld, kann es gut sein, dass sie Pläne damit macht.
Sagst Du nichts, ist Deine Beziehung mit Sicherheit beendet, wenn es irgendwann doch rauskommt, weil das Dein Eingeständnis ist, dass Du dachtest, Dein Geld vor ihr schützen zu müssen, ihr also misstraut hast. Ihr werden vielleicht Situationen einfallen, bei denen sie es leichter gehabt hätte, wenn Du mal einen Tausender mehr springen hättest lassen.
 
  • #47
Und daraus resultiert eben die Überlegung, ob es für die gemeinsame Beziehung besser ist, wenn nicht alles bekannt ist.
Lieber FS,
für eine "gemeinsame Beziehung" ist es nie besser, wenn etwas verschwiegen/gelogen wird. Das solltest du in Deinem Alter auch wissen.
Also sei wenigstens zu Dir selber ehrlich: Du sprichst recht geringschätzig von der Frau:
hat einen durchschnittlich gut bezahlten Job.... kaum Vermögen und wenig Talent im Umgang mit Geld.... Wir könnten also auch ohne zu arbeiten gut leben, oder eben sehr gut, woran sie bestimmt gefallen hätte... Ich möchte weder Ihre erwachsenen Kinder unterstützen, noch schrankenlos Geld mit Ihr verjubeln.
d.h bist selber nicht die männliche Sahneschnitte, die bei Frauen gut ankommt und die Wahl auf was Besseres hat.
Daher die Angst um Dein Geld- willst Du für so eine Frau nichts verschwenden.
Im Endeffekt ahnst Du schon: es ist eine Affäre auf Zeit, wie Deine Beziehungen davor auch und dafür willst Du sie an Dein Vermögen und dessen Erträge nicht ranlassen. Du findest es langt, wenn Du bereit bist Dein laufendes Einkommen einzubringen.
Ist alles kein Problem, kannst Du so machen, aber sei doch wenigstens zu Dir uns zu uns ehrlich. Selbst wenn Du es verschweigst: wir sind hier nicht so dumm wie Du glaubst. Zum erben gehören nämlich keine Fähigkeiten, zu sich sowas selber erarbeiten schon.

Was ich bei solchen Themen von Männern regelmäßig nicht verstehe: warum sie mit Frauen zusammensein wollen, von denen sie so geringsschätzig denken. Muss wohl ein Machtthema sein "ich hole mir einen drauf runter, dass ich eine Frau verarschen kann".
Das geht natürlich nur bei nicht besonders klugen und nicht erfolgreichen Frauen, ist also eine ganz armselige Nummer, die zeigt: Du bist nur ein armseliger Mann, trotz Geld.
Und Frauen flunkern auch oft, vor allem was das Optische angeht.
Ok, verstehe. Du bist blind und meinst, die Frau macht sich attraktiv, weil Du es nicht sehen kannst. Aber Du glaubst ihr nicht und darum findest Du es im Gegenzug ok, Deine Vermögenverhältnisse zu frisieren.
Ja, so eine Einstellung kann man haben. Ironie off.
Die andere Seite ist eben auch, dass man Möglichkeiten vorenthält.
Du enthältst ihr Möglichkeiten vor, die sie ohne Dich auch nicht hätte.
Wenn sie das will, weil Bedingung für eine Partnerschaft und wenn sie entsprechende Chancen hätte, würde sie sich mit Dir nicht abkaspern, sondern den Mann nehmen, der ihr das bietet. Insoferrn: wo ist das Problem?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Ich denke, es ist im RL schwierig, die Sichtweise einer Frau schnell und ehrlich herauszubekommen. Ich würde daher an Deiner Stelle immer eher tiefstapeln oder mich dazu bedeckt halten. Bei Heirat wird es schwierig, aber es gibt ja heute Eheverträge, bei denen man dazu Vereinbarungen treffen kann.
Also ich finde es einfach im Real Leben bei Frauen das schnell heraus zu bekommen? Wenn die Frau es als Selbstverständlichkeit betrachtet, dass der Mann immer alles bezahlt, egal was, egal wo, egal wann, so ist dass schon mal der Weg in diese Geld - Richtung! Ein richtig reicher und kluger Mann heiratet nicht!
Also mein Partner und ich erzählen uns gegenseitig alles über unser Geld, zeigen uns unsere Lohnabrechnungen
Bei ca. gleichem Normal EK, ist das ganz normal, nicht aber wenn es um einseitige, siebenstellige Vermögenswerte geht!
Du bist eben nicht bereit, Einkommen zu teilen, bzw. teilst buchstäblich - das ist deins und das ist meins. Ich erwarte nicht, dass du mir Zugriff auf dein Vermögen ermöglichst, es sei denn du willst es. Es geht darum, dass du bestimmte Aspekte deines Lebens, und Verm{gen zählt dazu verheimlicht. Warum??
Falsch verstanden, er sagt er bringt sein Einkommen in die Beziehung, nicht aber sein Vermögen, das ist sein gutes Recht! Du sprichst von verheimlichen, wie viele Frauen verheimlichen ihr Vorleben und möchten darüber nicht sprechen??
Warum willst es nicht erzählen , wenn du ehe nicht vorhast, ein Teil des Vermögens auszugeben bzw. die Freundin bekommt kein Zugang. Es passiert ihm doch nichts. Es geht um Misstrauen. Du misstraust deiner Freundin und das würde sie nicht gut heißen. DU weisst es, deswegen vermeidest du die Auseinandersetzung.
Es ist sein gutes Recht seiner Freundin erstmal was sein Vermögen betrifft zurück zu halten, er möchte erst einmal ihren Charakter besser erkennen und das ist gut so!
Welche Geheimnisse hättest du noch in deinem Leben?
Ein Geheimnis reicht doch!
Es gibt übrigens Frauen, die keine reiche Männer wollen, weil sie sich dabei komisch fühlen und wollen einen Partner mit dem ähnlichen finanziellen Niveau.
Wie gesagt, kann sein, dass deine neue Bekanntschaft tatsächlich nur auf dein Geld aus ist, die Frage allerdings, warum schickst du sie nicht in die Wüste?
Die meisten Frauen wollen betuchte Männer, warum soll er sie jetzt schon in die Wüste schicken, er kann sie ja in nächster Zeit auch diesbezüglich noch etwas näher kennen lernen, inwieweit sie geldgierig ist?
 
  • #50
Verständlich, nur sollte man dem anderen auch die Möglichkeit geben, einen erstmal ausreichend kennenzulernen und kein blindes Vertrauen erwarten. Schließlich weiß man nicht, welche Erfahrungen der andere gemacht hat. Genauso wirst du ja auch nicht mit jedem Mann schnell intim werden, weil du die Befürchtung hegst, zur Bettgespielin zu verkommen. Hier könnte dir der Mann auch vorhalten, dass du ein schlechtes Bild von ihm hast.
Der Mann fragt nicht nach, wann es angebracht wäre, von seinem Vermögen zu erzählen. Selbstverständlich muss man sich zuerst kennenlernen.
Er fragt, warum er überhaupt erzählen soll. Wenn jemand irgendetwas verschweigt, dann hat er einen Grund dazu. Die Gründe des FS sind, dass Frauen aufhören zu arbeiten, Putzfrau wollen und er sieht nicht ein, warum sie "subventioniert" werden soll. Er befürchtet, daß die Beziehung in Schieflage kommen kann. Er sieht nicht ein, dass die Beziehung schon in Schieflage IST, weil seine Bekanntschaft eine dreifache AE mit Durchschnittseinkommen ist und er verdient schon aus seiner Selbständigkeit das 2-3-fache, ausserdem Millionenvermögen hat. Er hat Sicherheit im Hintergrund, sagt er und sie Durchschnittseinkommen für sie und drei Kinder.
 
  • #51
Ich finde Geheimnisse nicht gut . Würdest du mir sowas erzählen würde ich es zur Kenntnis nehmen aber niemals erwarten , dass da etwas für mich dabei herausspringt . Was ist so schwer zu sagen , dass du geerbt hast , das Geld aber nicht anrühren möchtest . Ich hätte ein Problem damit , dass du denkst die Frau könne Forderungen an dein Geld stellen . Es gab Männer in meinem Leben , die mich auch finanziell ausnutzen wollten . Das habe ich intuitiv gespürt und den Geldhahn zu gelassen . Die Gefühle waren dann aber auch weg . Aber komplett . Also würde ich mich an deiner Stelle fragen , ob sie dir Grund für Misstrauen gibt und woher das Misstrauen kommt . Man muss sich heute vor so vielen Menschen schützen , ich möchte nur einen Partner , dem ich blind vertrauen kann.
 
  • #52
Du musst es natürlich nicht gleich beim Kennenlernen und auch nicht jeder Affäre erzählen, aber langfristig etwas Großes zu verschweigen innerhalb einer Beziehung, halte ich, wie gesagt, für problematisch. Du müsstest dir ja immer Sorgen machen, es könnte doch rauskommen. Diese unterschwellige Distanz, die du durch deine Lüge oder dein Verschweigen schaffst, wird zu spüren sein. Dieses mangelnde Vertrauen und die Reserviertheit in Bezug auf manche Themen wird zu spüren sein und eine Beziehung dauerhaft belasten. Und was, wenn ihr mal zusammen wohnt oder sie oft zu Besuch ist? Versteckst du dann deine Unterlagen-Ordner und öffnest deine Briefe nur, wenn sie nicht hinguckt? Dieses Misstrauen ist auf Dauer problematisch.

Aber klar, dass man jetzt nicht jeder Person, die man ein paar Mal trifft, gleich den Kontostand nennt, ist doch verständlich. Nur falls doch eine Beziehung draus wird, würde ich es schon irgendwann mal erzählen. Übrigens glaube ich auch, dass du es einer Frau, die du wirklich liebst, auch gerne freiwillig erzählen würdest und dich über ihren überraschten Gesichtsausdruck freuen würdest. Und dann würdet ihr lachen und ein paar Witze drüber machen ...
w26
 
  • #53
Er fragt, warum er überhaupt erzählen soll.
Er soll es für sich behalten! Meine Oma sagte immer, mit Geld hört die Freundschaft auf, sie hat recht!
Die allermeisten Frauen sind sich einig, dass sie über ihr Vorleben nichts dem Mann sagen sollen und jetzt soll der Mann der Frau seine Millionen auf den Tisch legen, ich glaubst nicht!!
Du findest Geheimnisse nicht gut! Würdest du dem Mann über dein Vorleben erzählen, ist ja nichts dabei!?
Man muss sich heute vor so vielen Menschen schützen , ich möchte nur einen Partner , dem ich blind vertrauen kann.
Stimme 100% zu, was anderes käme für mich nicht in Frage!
 
  • #54
Er sieht nicht ein, dass die Beziehung schon in Schieflage IST, weil seine Bekanntschaft eine dreifache AE mit Durchschnittseinkommen ist und er verdient schon aus seiner Selbständigkeit das 2-3-fache, ausserdem Millionenvermögen hat. Er hat Sicherheit im Hintergrund, sagt er und sie Durchschnittseinkommen für sie und drei Kinder.
Damit hätte er aber grundsätzlich erstmal nicht Unrecht, oder ? Natürlich ist das eine Schieflage....inwieweit sich zwei Menschen damit wohlfühlen und arrangieren können, müsste individuell entschieden werden.
Allerdings hält sich das Geben und Nehmen in einer gesunden Beziehung in Balance - auch beim Geld ...
Der Mann fragt nicht nach, wann es angebracht wäre, von seinem Vermögen zu erzählen.
Ach, was Männer sagen und dann schlussendlich tun, sind nicht selten zwei paar Schuhe 😂 Das ist sein Geld und wird es auch bleiben ...dazu hat sie nichts beigetragen und ob es vorhanden ist, oder nicht, ändert daher rein gar nichts an der Beziehung.

ich kann persönlich nicht nachvollziehen, warum jemand das thematisieren sollte - vor allem nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Bei gemeinsamen Kindern sähe die Sache schon anders aus - aber so?! 🤷🏻‍♀️
 
  • #55
Solange ihr nicht verheiratet seid, sehe ich KEINEN Grund über das Vermögen zu sprechen. Du verschweigst nicht dein Einkommen, bist nicht geizig. Ich denke, das ist eine individuelle Sache und man soll NUR auf sich selber hören.
Es gibt Paare die alles offenbaren, das ist auch OK. Aber Du machst dir bereits Gedanken. Deswegen würde ich es nicht erwähnen. Es ist das Recht jedes einzelnen, nicht alles erzählen zu müssen (hat ja keinen Einfluss auf die Beziehung und ist sehr persönlich, zumal das Geld ja deine Eltern erarbeitet haben)
DEIN Geld, dein Einkommen verschweigst Du nicht. Du liegst Deiner Partnerin nicht auf der Tasche, trotz deiner Vermögens. Du bist kein Lügner, wenn du die Info für dich behältst.
Die Tatsache über dein Vermögen hat keinen direkten Einfluss auf eure Beziehung.
Deine Bedenken finde ich nachvollziehbar, lass dir nicht einreden, du seist geizig oder ein Vermögenshüter. Und selbst wenn. Was ist so schlimm daran. Es ist ja deine private Sache. Und im Alltag bist du nicht geizig.


Bin heute tatsächlich zu 100% beim @INSPIRATIONMASTER.
 
N

Nordlicht444

Gast
  • #56
Wenn aber viel da ist, dann sieht dass eben schnell so aus, dass Frau weniger arbeitet, aber mehr ausgibt. Und der Wunsch nach einer Haushaltshilfe ist dann auch schnell da, so dass der Anteil der Frau sinkt, die Vorteile aus der Beziehung aber steigen. Und da fürchte ich eben eine "Schieflage".
Ich verstehe deine Denkweise und denke nicht, dass du ihr dein Vermögen mitteilen musst. Wie sie damit umgehen würde, hängt meiner Meinung nach sehr von ihren Werten und der Beziehung zu dir ab. Da wir sie nicht kennen, können wir dir nicht sagen, wie sie handeln würde, wenn sie von dem Geld erfährt.
Mir fällt aber schon auf, dass du ihr schlecht etwas gönnen kannst. Wenn ich jemanden sehr liebe und so viel Geld hätte wie du, würde ich ihm eine Haushaltshilfe und Vorteile aus der Beziehung gönnen. Wenn ich einen deutlich unattraktiveren Partner hätte, würde ich es ihm gönnen, dass er mich als deutlich attraktivere Freundin hat. Diese Ängste vor einer Schieflage und das Nicht-Gönnen hätte ich doch nur, wenn die Liebe zu ihm fehlt und ich gar nicht wirklich schätze, was er mir zu bieten hat (und damit meine ich nicht Aussehen und Geld). w, 34
 
  • #57
Geld zeigt den Charakter.

Deiner ist misstrauisch, herablassend, geringschätzend. Fühlst Dich deutlich als etwas Besseres, nur weil Du den allergrößten Teil geerbt (!) hast!

Weshalb genau bist Du nun mit dieser 3-fachen Mutter zusammen?

Ich stelle mir vor, mein "Freund" würde mich - 3-fache Mutter - tagtäglich 8 Stunden lassen und tagtäglich todmüde abends in Bett fallen lassen. Auch er rackert tagtäglich.
Mit Eintritt der Rente und vermutlich langsam auftretenden Alterserscheinungen (auch vom vielen, vielen Arbeiten beiderseitig) teilt er mir mit, dass er ja Millionär ist. Ich glaube, ich käme mir so verar…. und unwürdig behandelt vor wie noch nie ein Mensch auf der Welt.

Wozu das Ganze bitte?
Wozu Dein heiliges Goldkalb-/ Geld-Bewahren?! Du hast keine Kinder und willst auch keine. Wer soll das Ganze mal erben oder lässt Du es Dir rund um Deinen Sarg platzieren?!

So einen Mann würde ich schon tausend Meter gegen den Wind "riechen" und in den selbigen schießen!
 
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  • #58
Es geht darum, dass du bestimmte Aspekte deines Lebens, und Verm{gen zählt dazu verheimlicht. Warum?? Warum willst es nicht erzählen , wenn du ehe nicht vorhast, ein Teil des Vermögens auszugeben bzw. die Freundin bekommt kein Zugang. Es passiert ihm doch nichts. Es geht um Misstrauen.
Ich denke, so würde ich das eventuell empfinden, wenn ich das dann nach zehn Jahren oder so erfahre. Als ob der der andere mir was verheimlicht aus Misstrauen. Weiß nicht, ob ich das dann total schlimm fände, aber es würde mich befremden.
Ich hatte grad einen Termin mit meinem Verlobten mit einem Finanzberater, wegen Rente und so weiter, und klar wird das grundsätzlich trotz Heirat erstmal für jeden einzeln geplant, aber ich finde es gut, dass wir auch über sowas und Zukunftsgestaltung reden können. Mir ist da Offenheit einfach schon wichtig. Aber mir würde es auch reichen, wenn der andere sagt:
Warum gehst du nicht den Mittelweg und sagst etwas in der Art: du hast etwas Vermögen auf der hohen Kante, oder du hast eine kleine Erbschaft gemacht. Das Geld reiche für einen guten Lebensstandard, du willst es aber unangetastet lassen
Ich hab noch nie auf Geld bei Männern geschaut und hatte arme Schlucker und welche mit mehr Geld; jetzt ist es grad recht gleich, was ich angenehm finde, mir aber nicht so wichtig ist. Wenn du der Frau nicht vertraust, würde ich überlegen, ob ich generell misstrauisch bin oder nur bei ihr - wenn zweites, wär es ein schlechtes Zeichen.
w, 37
 
  • #60
Die andere Seite ist eben auch, dass man Möglichkeiten vorenthält. Haus, Auto, Urlaub, Lebensführung alles 1-2 Nummern größer. Klar, es ist nur Konsum, ich hab es probiert, und es bedeutet mir nicht viel. Sie kennt es nicht, träumt vielleicht davon, ich könnte es ermöglichen, will aber nicht.
Wenn dir das alles nichts bedeutet und du sogar unglücklich damit bist, schlage ich dir vor spende es. Anonym. Dann hast du vielleicht andere damit glücklich gemacht. Oder als Finanz"expertin" rate ich dir, beschäftige dich mit Bitcoins. Dann ist Dein ganzes Geld sofort weg. Ist doch schön, was?
Du hast Luxusprobleme und deine Freundin tut mir leid.
Schönen Sonntag.
 
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