• #181
So dann melde ich mich mal als armer Schlucker zu Wort und stelle fest, dass die Unterschiede nur in der Höhe der Summen und nicht im Charakter der Menschen liegen.
Vor ein paar Jahre hatte ich eine Weiterbildung gemacht. Ich lebte von ALG2 und die meisten anderen Teilnehmer ebenfalls. Ich habe direkt danach einen schlechtbezahlten Job angenommen, der in keinster Weise dem Ziel der Weiterbildung (Java-Programmierung und noch mehr) entsprach. Ich wurde so gerade etwas über den Mindestlohn bezahlt und hatte damals ein kräftiges Minus auf dem Giro.
Mit einigen Teilnehmern hatte ich noch weiter Kontakt. Ich habe dann wenn wir uns getroffen haben gerne ein Bierchen ausgegeben. Leider haben dann Zwei versucht mich auszunehmen, haben sich selbst eingeladen und ausser dem Bier noch mehr von mir ausgegeben bekommen wollen. "Du kannst mir jetzt doch locker den Flammkuchen ausgeben." Das war sehr unschön.
Die Frau mit, der ich mich während der Weiterbildung am Besten verstanden hatte, eine lateinamerikanische AE, die in Deutschland gelandet war, hat so etwas nie versucht. Sie hat dann in einer Bäckerei gearbeitet als studierte Bänkerin (Universität Bogota). Sie ist mittlerweile umgezogen. Die zwei Schnorrer warten wohl heute noch auf einem der Weiterbildung entsprechenden Job. Ich habe den Kontakt abgebrochen.
@neverever und @Tom26 , wollt ihr hier nicht eine kleine Vermögensberatung für uns einrichten?
Da werden sich die Beiden gleich halbtot lachen. Ich habe mir letztes Jahr mit etwas Bauchgrummel 2 Goldmünzen gekauft. Das bringt überhaupt keine Rendite. Sie liegen jetzt unter meinen Kopfkissen und ich schaue sie mir manchmal an. Der Gedanke war, die Dinger kann ich überall hin mitnehmen (auch nach Timbuktu) und zu Bargeld machen. Das ist sicher nichts für dich liebe @HeidiBerlin .
 
  • #182
Eben. Wieder mal eine Frage der Kompatibilität.
Ich erzähle auch niemandem , der nicht in der gleichen Situation ist, was ich habe. Fremden schon dreimal nicht. Wie lange ein noch nicht fester Partner fremd ist, ist individuell.
Vielleicht auch eine generelle Einstellung? Es gibt Menschen, bei denen ist Geld ständig Gesprächsthema. Und solche, bei denen ist das nicht so. Vielleicht auch noch ein Aspekt.
 
  • #183
So dann melde ich mich mal als armer Schlucker zu Wort und stelle fest, dass die Unterschiede nur in der Höhe der Summen und nicht im Charakter der Menschen liegen
lieber @godot da gebe ich dir absolut Recht👍für mich bist du auch kein armer Schlucker, Reichtum hat eine andere Bedeutung für mich. Ich selbst fühle mich reich, du weißt was ich meine.
Hier im Forum hab ich angefangen mit einer Frage zu meiner Trennung, die ich gerade hinter mir hatte. Ihm hatte ich knapp 6000€ überwiesen, weil er in eine Notlage geriet. Für mich war das selbstverständlich und auch keine Frage, wie und in welcher Form das wieder zurück gezahlt wird und ob.
das Geld ist natürlich weg, das war mir klar und hier wurde ich in meiner Blödheit in der Luft zerrissen. Egal. Wie schon geschrieben: Wer hat der gibt. Das Geld hab ich wieder drin, durch Arbeit, anfangs unter dem Mindestlohn lieber @godot 😉.Jetzt geht's mir gut, ich bin gesund, habe genug zum Leben und ein kleines Polster für Notfälle und überhaupt...
Meine Einstellung hat sich aber nicht geändert💚.Mein Vater hieß Felix, sein Name war Programm...
Ach so, ich glaub nicht, dass @godot und @neverever sich kaputt lachen, ich glaube immer an das Gute an Menschen.
Und aus der Goldmünze würde ich mir vielleicht eine Kette machen lassen🍀
 
  • #184
Da werden sich die Beiden gleich halbtot lachen. Ich habe mir letztes Jahr mit etwas Bauchgrummel 2 Goldmünzen gekauft.
Ganz und gar nicht.
Mit den Goldmünzen bist Du besser aufgestellt als manch anderer mit Aktien. Die Rendite ist zwar bei Gold in den Mengen überschaubar, aber Safe.
Nö, da gibt´s nix zu lachen.
Das ist eine Basisanlage.

m50
 
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  • #185
Das passt aber nicht so recht zusammen. So wie Du das schreibst, würde das Geld den Charakter beeinflussen (von beiden). Und das will ich eben nicht.
Ich verstehe, um was es hier bei Dir geht.
Du willst es nicht verschweigen, sondern Du willst das weibliche Motiv (und sei es auch nur als Randerkenntnis)
"Ich komme mit einem vermögenden Mann zusammen" verhindern.
Kann man machen.

Dir muss klar sein, dass Du spätestens ihr Deine Verhältnisse offenlegen muss, wenn Du heiratest und sie dann auch erbberechtigt ist.
Wenn eine Frau das will, kann sie das z.B. über die Kinderschiene so planen, denn hier haben wir Männer unseren Schwachpunkt. Wir neigen dazu uns in der Verhütung auf die Frau zu verlassen.
Deswegen gehört zu Deinem Vorhaben im Grunde genommen auch eine Sterilisation und/oder regelmäßiger Gebrauch von Kondomen. Ist leider so. das beweisen nicht nur Threads, wie die von @FreidunF
 
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  • #186
hatte damals ein kräftiges Minus auf dem Giro..... Ich habe dann wenn wir uns getroffen haben gerne ein Bierchen ausgegeben....
Nicht über die anderen beschweren, sondern bei Dir selber gucken: warum gibst Du Leuten ein Bier aus, wenn Du von ALG2 lebst und die anderen auch? Das heißt, jeder hat gleich wenig und sollte seine Rechungen selber bezahlen und kann das auch, genauso gut oder schlecht wie Du - Du schlechter, weil überzogenes Konto.
Freundschaft kann man nicht mit einem ausgegebenen Bier kaufen sondern mit garkeinem Betrag - immer wird es zu wenig sein.

Zwei versucht mich auszunehmen, haben sich selbst eingeladen und ausser dem Bier noch mehr von mir ausgegeben bekommen wollen. "Du kannst mir jetzt doch locker den Flammkuchen ausgeben." Das war sehr unschön.
Klar, so Freche gibt es immer und die suchen einen Dummen, der sich ausnehmen lässt. Hättest Du nicht gezeigt, dass es mit Dir geht, dann hätten sie das nicht versucht. Solchen Leuten muss man ein "nein" entgegenstellen und ihr Gemecker aushalten.
Nicht über die anderen schimpfen, sondern sich an die eigene Nase fassen "warum mache ich das in so einer Situation?"

Die Frau .... eine lateinamerikanische AE.... hat so etwas nie versucht.
Es ist eine Frage des Selbstanspruchs jemanden der bereit ist sich ausnehmen zu lassen nicht auszunehmen.

Es gibt unter den Habenichtsen die Schnorrer-Typen, die Du beschriebst, teilweise noch viel unverschämter, weil sie glauben, dass Leben hätte ihnen großes Unrecht angetan und ander Menschen müssten das ausgleichen. So ein Verhalten erwartet der FS offensichtlich von der Frau und die will er darin austricksen.
Und es gibt die Habenichtse, die wissen, wie schwer das ist, auf einen grünen Zweig zu kommen und die darum andere nicht ausnehmen.

Genauso gibt es unter denjenigen die was haben welche, die mit Augenmaß abgeben und andere, die ängstlich auf ihren Geldsäcken hocken und jeden verdächtigen, sie ausnehmen zu wollen.
Letztere sind genauso armselig dran, wie die Schnorrer-Habenichtse: nie bei sich selber, nie entspannt, immer nur auf die anderen geiern .... - sowas braucht doch keiner in seinem Leben.
 
  • #187
Eben. Wieder mal eine Frage der Kompatibilität.

Vielleicht auch eine generelle Einstellung? Es gibt Menschen, bei denen ist Geld ständig Gesprächsthema. Und solche, bei denen ist das nicht so. Vielleicht auch noch ein Aspekt.
Da hast du einerseits recht, mein Mann und ich reden täglich über Börsenkurse, andererseits nicht, denn außer mit ihm rede ich nur mit meiner Freundin darüber, die da auch investiert ist, den anderen Freunden würde ich das nie erzählen. Merke: Geld ist das absolute Thema bei Menschen, die zu wenig davon haben. Ist ein Hobby, es spielt ja auch nicht jeder Tennis.
 
  • #188
Nicht über die anderen beschweren, sondern bei Dir selber gucken: warum gibst Du Leuten ein Bier aus, wenn Du von ALG2 lebst und die anderen auch? Das heißt, jeder hat gleich wenig und sollte seine Rechungen selber bezahlen und kann das auch, genauso gut oder schlecht wie Du - Du schlechter, weil überzogenes Konto.
Freundschaft kann man nicht mit einem ausgegebenen Bier kaufen sondern mit garkeinem Betrag - immer wird es zu wenig sein.
Interessant, wie unterschiedlich das gesehen wird.. Ich habe @godot nicht so verstanden, dass er sich damit Freundschaft kaufen will oder mit dem Geld gar nicht umgehen kann. Normalerweise geht man davon aus: Ich gebe jetzt die Biere aus und vielleicht bezahlen die beim nächsten Mal. So ist das bei mir unter Freunden gewesen, auch beim Studium, wo ich mit wenig BaFÖG rumgekrebst bin und die meisten anderen auch. (Und auch mal bei Leuten, die man noch nicht so lange kennt.) Deshalb hat trotzdem nicht jeder einzeln auf den Cent geschaut, sondern man hat immer mal was bezahlt, so dass es am Ende aber nicht an einem hängenblieb. Wenn man dann merkt, jemand will einen ausnutzen, dann lässt man das eben schnell sein - viel verloren hat man ja nun bei zwei Bier nicht. Aber für mich ist das einfach normal und in anderen Ländern teilt man auch die Rechnung fast nirgendwo so kleinlich wie in Deutschland. Ich hatte noch nie Schulden, bin immer mit meinem Geld ausgekommen, aber finde die Einstellung von godot tausendmal sympathischer als "warum gibst du jemandem ein Bier aus?!".
 
  • #191
Nicht über die anderen beschweren, sondern bei Dir selber gucken: warum gibst Du Leuten ein Bier aus, wenn Du von ALG2 lebst und die anderen auch?
Habe ich mich so missverständlich ausgedrückt?
1. Nach der Weiterbildung habe ich mir sofort einem schlechtbezahlten Job gesucht.Ich war nicht mehr ALG2. Ich hatte etwas mehr als die die auf einen gutbezahlten Job gewartet haben.
2. Es ging in keinster Weise darum 'Freundschaft zu kaufen'. Das waren Schicksalsgenossen.
Klar, so Freche gibt es immer und die suchen einen Dummen, der sich ausnehmen lässt. Hättest Du nicht gezeigt, dass es mit Dir geht, dann hätten sie das nicht versucht. Solchen Leuten muss man ein "nein" entgegenstellen und ihr Gemecker aushalten.
Die Betonung liegt auf 'versucht'. Kann frau das überlesen?
In beiden Fallen ich ich ein zweites Bier ausgegeben und diese Personen nie wieder eingeladen.
Es ist eine Frage des Selbstanspruchs jemanden der bereit ist sich ausnehmen zu lassen nicht auszunehmen.
Ehm ich lasse mich nicht ausnehmen aber ich werde auch nicht sofort polterig.
Interessant, wie unterschiedlich das gesehen wird.. Ich habe @godot nicht so verstanden, dass er sich damit Freundschaft kaufen will oder mit dem Geld gar nicht umgehen kann.
Also habe ich mich doch nicht so schlecht ausgedrückt!
 
  • #193
Habe ich aber ein Vermögen von >25 Millionen und will ich die Marke von 100 Millionen Euro erreichen, dann muss ich schauen, dass ich mein Vermögen zusammenhalte.
Erst mal verstehe ich deine Antwort auf meinen Beitrag im Zusammenhang gar nicht.
Darüberhinaus bewerte ich deine Aussage als falsch.
Der Spagat von 25 Mio zu 100 Mio ist mit Geld zusammenhalten und ansparen nicht in einem Leben zu realisieren.
Du musst die Summe reinvestieren um das Ziel zu erreichen.
Bei diesem Eigenkapital könntest du bei guter Basis gut und gerne mehr als 100 Mio Fremdfinanzierungen aufstellen.
Wenn das „wofür“ lukrativ bewertet wird und Du verrückt genug, na auch ein wenig nüchtern bist und etwas rechnen kannst, bist du ganz zackig dort. Glaub mir!!!
Die schwierigen Sprünge kommen in ganz anderen Sphären und auch die Frage, will ich dahin, wofür und reicht es nicht langsam!
Wieviel kann ich essen und trinken, vererben, Spenden, ohne den Druck zu haben, es ist nur genug?
Die Frage für dich sollte sein, wann möchte ich anfangen zu leben ohne mich zu verstecken.
Du weißt nicht was du verpasst, deinen Besitz mit jemandem den du liebst zu teilen.
Du sollst es nicht verschenken und rauswerfen.
Du sollst leben damit in diesem einen Leben.
Sichere Deine/Eure Grundversorgung bis zum Tode gut ab, aber vom Rest, lebe und gib.
Ich schwöre bei allem was mir wichtig ist.
Wenn ich nicht durch Unfall oder sonstige plötzliche Ursachen sterbe.
Ich werde nicht stinkreich sterben aber auch keine Fragen und Menschen die mir wichtig sind unbedacht lassen.
Wenn du nicht umdenkst irgendwann, wirst du reich aber unglücklich sterben.
Ich nicht!
M50
 
  • #194
Wenn ich ein Vermögen 8 Millionen Euro habe, dann kann ich auch ruhig mein Geld ausgeben und luxeriös leben. Habe ich aber ein Vermögen von >25 Millionen und will ich die Marke von 100 Millionen Euro erreichen, dann muss ich schauen, dass ich mein Vermögen zusammenhalte.
Ich kann da nur den Kopf schütteln, vielleicht, weil ich von solchen Problemen weit entfernt bin. Ob der Kontostand satt siebenstellig oder knapp neunstöckig ist, macht rein praktisch keinen Unterschied. So oder so zu viel Geld, um es wirklich zu brauchen.

Sich daran auch noch zu erfreuen und den Betrag als Ziel zu sehen, ist für mich vollkommen wirr. Ich kann aber langsam Deine Reaktion im anderen Thread nachvollziehen.

Geld ist für mich nur sinnvoll, wenn ich es in schöne Erlebnisse umtauschen kann. Was nützt ein Papierstapel bedruckter Scheine Dich? Du wirst ja nicht mal beneidet oder gar bewundert dafür.
 
  • #195
Eine meiner Lieblingsfragen bei einem Date war immer, was würdest Du mit einem nennenswerten Lottogewinn machen - vorausgesetzt man spielt.

Faszinierend die Antworten...

Geld beruhigt, wenn man es hat, wem es knapp wird, wird es schwierig.
Auch jetzt erlebt man, dass Menschen mit niedrigem Lebensstandard ein deutlich höhers Risiko für eine Covid-19 Ansteckung haben.

Ich sehe auch so, es ermöglicht Sicherheit, einen gewissen Komfort... Und Mittel um sich manchen Traum zu erfüllen. Reisen... Z. B.

Ob ich mit diesem Ängsten leben möchte - es könnte jemand herausfinden, es könnte jemand Ansprüche stellen...

Geld ist für mich ein Mittel, um mein Leben zu verschönern, nicht um es mit Ängsten und Misstrauen zu beschweren.

W, 51
 
  • #196
Sich daran auch noch zu erfreuen und den Betrag als Ziel zu sehen, ist für mich vollkommen wirr. Ich kann aber langsam Deine Reaktion im anderen Thread nachvollziehen.
Ich finde das nicht nur wirr, sondern krank. Und ich glaube auch, dass er uns mit solchen Aussagen nur provozieren will. Was das sich ins Unermessliche vermehrende Geld mit einem macht, haben hier glaube ich @neverever und/oder @Tom26 beschrieben.
Geld ist für mich ein Mittel, um mein Leben zu verschönern, nicht um es mit Ängsten und Misstrauen zu beschweren.
Das ist vollkommen richtig. Und die Fähigkeit andere damit glücklich zu machen. Zu Covid, ich wäre jetzt glücklich, wenn ich endlich meine Einladung zur Impfung im Briefkasten hätte.🙏🍀
 
  • #197
Geld ist für mich nur sinnvoll, wenn ich es in schöne Erlebnisse umtauschen kann.
Jein - Geld sind Möglichkeiten, nicht nur privat, sondern auch beruflich.
Mit 100 Mio könnte ich das Automuseum aufbauen, das immer ein Traum war. Ein schönes Erlebnis - ja. Aber auch die Möglichkeit, anderen Menschen die Schönheit meiner Spielzeuge näher zu bringen. Zu zeigen - schau her, auch du kannst etwas erreichen.
Andere würden Menschen engagieren, die ihnen helfen, eine techn. Utopie zu realisieren.
Was ich sagen möchte - mit diesen 100 Mio Möglichkeiten kann ich auch arbeiten. Etwas verwirklichen, was mir wichtig ist.
Es gibt ja bei uns - in anderen Ländern sogar mehr - die Möglichkeiten, für Kunst und Kultur, das Gesundheitswesen o.ä. zu spenden, Stiftungen einzurichten etc. Wenn ich der Meinung bin, mein Wohnort benötigt ein Hallenbad und eine Kunsteisbahn, eine grosse Bibliothek und ein neues Feuerwehrauto - dann kann ich das einrichten So ich die Möglichkeiten sprich Geld dazu habe. (Habe ich nicht - für ein kleines Feuerwehrautole reicht es vielleicht).
 
  • #198
Jein - Geld sind Möglichkeiten, nicht nur privat, sondern auch beruflich.
Mit 100 Mio könnte ich das Automuseum aufbauen, das immer ein Traum war.
Ich meinte das eher abstrakt. Selbst das würde mir nur Spaß machen, wenn andere sich daran erfreuen können, noch besser, ein paar Gefährte auch mal ausgefahren werden :) Autos sind immer eine der besten Möglichkeiten, Geld anzulegen ;-)
(gendergerechter Nachsatz: Schuhe und Handtaschen natürlich auch...)
Ein schönes Erlebnis - ja. Aber auch die Möglichkeit, anderen Menschen die Schönheit meiner Spielzeuge näher zu bringen. Zu zeigen - schau her, auch du kannst etwas erreichen.
Du nutzt das Geld dann aber 👍. Auch wenn es gespendet wird, macht es Freude. Als reines Ziel auf dem Konto finde ich das völlig unsinnig.
Leben von 1300 Euro und dann irgendwo einen hohen Betrag liegen haben, bringt ja niemandem etwas.
 
  • #199
Was ich sagen möchte - mit diesen 100 Mio Möglichkeiten kann ich auch arbeiten. Etwas verwirklichen, was mir wichtig ist.
Ja, auch du würdest mit dem Geld ja immer etwas anderes erreichen wollen als einfach nur noch mehr Geld. Man kann mit Geld seinen Lebensstandard absichern, gut leben, oder aber eben auf Ziele hinarbeiten (eine Firma aufbauen, eine Idee umsetzen,..), aber meist möchte man das Geld nicht nur haben, um es zu haben. Ich finde es sehr schräg, dass einem das Geld gar nichts gibt, außer, dass es da ist und sich irgendwo vielleicht heimlich vermehrt, ich aber ständig Angst ausstehe, jemand könnte es mir wegnehmen. Und das ohne, dass ich wirklich irgendwas konkretes damit tue. Ist mir völlig unbegreiflich. Ich kenne wenig sehr reiche Leute, meine Patentante ist aber recht gut situiert, da beide lebenslang gute Jobs und keine Kinder. Sie kann gut mit Geld umgehen, aber sie macht anderen gern eine Freude, hat mir das Geld für mein Motorrad vorgeschossen, was ich ihr natürlich dann abbezahlt habe. Sie würde sich nie ausnehmen lassen, ich glaube, niemand würde auf die Idee kommen, sie anzuschnorren. Aber sie hat auch keine Angst davor.
 
  • #201
Ja, auch du würdest mit dem Geld ja immer etwas anderes erreichen wollen als einfach nur noch mehr Geld. Man kann mit Geld seinen Lebensstandard absichern, gut leben, oder aber eben auf Ziele hinarbeiten (eine Firma aufbauen, eine Idee umsetzen,..), aber meist möchte man das Geld nicht nur haben, um es zu haben.
Je nach Dimension der vorhandenen Summe denke ich, man sollte von Allem etwas machen.
Wenn wir wirklich in die Dimension 100 Mios gehen wollen, dann liegt das ja nicht einfach in einem riesigen Schrank. Sondern ist Ausdruck des Wertes einer Firma, von Anlagen, Immobilien oder auch etwas Edelmetall im Bankschliessfach. Das Geld wird investiert - in Werterhalt, Schaffung neuer Möglichkeiten, Absicherung, gutes Leben ......
Möchte ich etwas wirklich wissen, dann hole ich mir einen Könner dieses Faches. Und der erklärt mir gegen Honorar das, was mir wichtig ist. Möchte ich einem Freund helfen, dann kann ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten, ohne mich dafür zu ruinieren. Möchte ich jemand eine Freude machen ... mache ich das. Und möchte ich mir etwas gönnen ... auch.

Natürlich habe ich keine 100 Mios - bin aber mit meinen Möglichkeiten zufrieden. Und sorge deshalb dafür, dass mir das erhalten bleibt. Ich verschweige nicht, dass wir gut leben können. Und darum wäre es mir auch egal, wenn V die 100 Mios hätte. Ich wäre mit meinen Möglichkeiten ja dennoch zufrieden.
 
  • #203
....?
So habe ich es durchaus nicht gemeint, das Leben ist nicht nur schwarz und weiß.
Ich aber😊
Das Thema ist in der Grundeinstellung schon wichtig bei einer Partnerin. Wenn sie dazu völlig sorglos ist und ihr die Sicherheit dann plötzlich wichtig wird, wenn jemand anders sie gewährleisten kann, dann finde ich das seltsam. Und ich schreibe das auch nicht als abstrakte Idee.
 
  • #204
Absolut verständlich. Deine Argumente dünken mich stichhaltig genug.
Wenn ihr heiraten würdet, dann bin ich der Meinung, dann müsstest Du ihr reinen Wein einschenken.
 
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