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  • #1

Darf neue Partnerin in gemeinsames Haus als Gast meines Mannes für eine Woche?

Wir befinden uns in Trennung. Aktuell wohnen wir noch zusammen im gemeinsamen Haus (kein Ehevertrag, beide im Grundbuch, getrennte SchlaZi).

Heute erfahre ich, dass mein Mann seine Freundin (aus einem fernen Ausland)
a) zum Jahresurlaub mit unseren 3 Kindern (13, 15 17) nach Wangerooge eingeladen hat (da bin ich nicht dabei) und
b) dass sie 1 Tag vor der Reise und 7 Tage nach der Reise in unserem gemeinsamen Haus übernachten darf. Vermutlich mit ihm in unserem (ehemals gemeinsamen) SchlaZi.

Zur Klarstellung: Eine neue Frau an seiner Seite ist mir egal.
Aber: Muss ich das dulden, dass sie in unserem gemeinsamen Haus übernachtet?

Was mich ärgert, ist, dass mein noch-Mann nicht einmal den Anstand hatte und mich gefragt hat, ob er sie mitbringen kann. Ich hätte dann vielleicht etwas getobt, den beiden dann aber einen schönen Urlaub gewünscht.
Aber mir behagt es so gar nicht, dass sie hier mit wohnen soll, auch wenn es nur 1 Woche ist. Wo bleibe ich denn dann?? Soll ich mit den beiden Turteltäubchen im WoZi gemeinsam auf der Couch sitzen und einen Wein trinken?

Ich verstehe, dass sie länger als nur den Urlaub (auch immerhin 3 Wo.) zusammen sein wollen, aber doch bitte nicht in (auch) meinem Haus!
Gibt es da irgendetwas Juristisches, dass das vielleicht nicht erlaubt ist?
Oder stelle ich mich einfach nur an?
Aber ich möchte das echt nicht, dass sie 1 Woche hier ist!

Bitte helft mir!
Herzlichen Dank!
 
  • #2
Ich glaube mir würde das auch nicht gefallen. Auch der Gedanke dass eine mir fremde Person die Küche usw. benutzen möchte, löst so ein kleines ekeliges Gefühl in mir aus. Mein Home.....
Ausschlaggebend ist dann auch noch der Punkt an zweiter Stelle degradiert zu werden. Nein, ich würde mich auch nicht herabsetzen lassen, ich würde dann ein Hotelzimmer vorschlagen.
 
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  • #3
Schrecklich. Juristisch wirst Du da keinen Hebel ansetzen können. Allerdings moralisch, wenn Dein Nochmann noch einen kleinen Funken Anstand haben sollte.
Was ich noch viel schlimmer finde, ist, dass er mit der Neuen gleich einen "Familienurlaub" macht. Kennt Sie Eure Kinder schon?
Er soll mit seiner Trulla alleine in Urlaub, Deine Kinder bleiben mit Dir im Haus !alleine!.
 
  • #4
Also ich bin jetzt richtig fassungslos was sich dein Mann da erdreistet 😳.

Das ist ja wirklich unfassbar!!

Du wohnst noch im gemeinsamen Haus, und die Neue soll da auch ein paar Tage wohnen?
Das geht ja GAR NICHT!!!

Und er will mit der Neuen gleich nach Wangerooge mit euren drei Kindern?
Und die Kinder machen das mit 😳?

Deine drei Kinder sind alle in der Pubertät und fahren tatsächlich mit?
Ich glaube meine hätten sich geweigert.

Es ist ein starkes Stück was dein Mann da abziehen will, das ist richtig unverschämt und empathielos dir gegenüber.

Bitte frage doch einen Anwalt, ob das juristisch geht, ich würde ALLES daran setzen dass die Neue nicht in meinem Haus übernachtet.

Da musst du doch ein Mitspracherecht haben, wenn ihr beide im Grundbuch eingetragen seid.

Handle schnell und geh zum Anwalt.
Wann ist der Sommerurlaub?
Ich fürchte dir bleibt nicht mehr viel Zeit.

Ich würde morgen direkt zum Anwalt gehen.

Das geht echt gar nicht!!!!

Was für ein Mistkerl!
 
  • #5
Darf neue Partnerin in gemeinsames Haus als Gast meines Mannes für eine Woche?
Muss ich das dulden, dass sie in unserem gemeinsamen Haus übernachtet?
Also deine Fragen hören sich für mich nicht für eine selbstbewusste und reife Frau an, sorry!!
Dieser Mann hat für mich einen miesen und schwachen Charakter, sonst würde er sowas nicht tun!
Wäre ich an deiner Stelle, würde ich ihm unmissverständlich klar machen, dass das nicht geht, soll er ins Hotel gehen oder sonstwo! Punkt.
 
  • #6
Es ist Euer Haus.
Du hast Hausrecht.

Weder er noch Du dürft Gäste mitbringen, wenn der andere nicht will.

Rede Klartext.
Trennt Euch so schnell wie möglich ganz.

M, 56
 
  • #7
Wir sind doch kein juristisches Forum, das dich gerichtsrelevant beraten kann.
Das sollte ein Fachanwalt übernehmen. Vermutlich kannst du über eine einstweilige Verfügung erreichen, dass ihr der längere Aufenthalt in dem Haus, das dir hälftig gehört, untersagt wird.
 
  • #8
Ist Juristenvolk unter uns?

Juristisch weiß ich es nicht und über jeglichen Anstand, hat er sich sowieso schon hinweg gesetzt.

Ich würde innerlich auch Amok laufen und mir wahrscheinlich etwas einfallen lassen, womit ich "drohen" kann.

Es wird ja Gründe geben, warum ihr immer noch zusammen wohnt.
Wegen der Kinder?
Dann würde ich ihm klar machen, dass er damit den Grund, gemeinsam starke Eltern zu sein torpediert.
Er stellt Dich so als nicht stark und unterwürfig in die Ecke und das würde ich ihm klar als: nicht mit mir...auf den Tisch werfen.
Ich bin sonst nicht besonders zickig aber da kann ich schon drohen.
Kommt die aus deinem Schlafzimmer raus, darf sie nichts benutzen, was mit mir gehört.
Vielleicht würde ich erstmal ohne Nennung des Warums...die Aufteilung eures Hab und Guts ansprechen.
Küche: meine zb
Auszahlung aus dem Haus
Ihm den Film "Rosenkrieg" empfehlen und erwähnen: das mit dem aufs Essen pinkeln, sollten Sie Deine Küche benutzen...bekommst Du auch irgendwie hin.
Und ihm klar machen....wird richtig teuer, da sollte er schon mal sparen ...falls er die Flüge für die Dame bezahlt...ihr ein Ruderboot kaufen.

Liest sich das kindisch oder unmöglich?
In erster Linie hilft es ungemein, solche Pläne zu schmieden...zumindest mir.
Es hat mich gesund wütend gemacht, meinen Galgenhumor gefördert, der mich eigentlich immer aus dem Seelensumpf gezogen hat ...wenn man bei gewissen Vorstellungen grinst.
Meine Person gestärkt und...Ich habe es dann nie nötig gehabt wirklich als Rächerin unterwegs zu sein.

Das Selbstbewusstsein, was ich dadurch bekommen habe, hat für eine Ansage gesorgt, die mein Gegenüber als: Scheisse das gibt richtig Ärger...das zieht die durch! empfunden hat und lieber Abstand von solchen Übergriffen genommen hat.

Nichts desto Trotz...ab zum Anwalt und juristisch abklären.
 
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  • #10
Na hör mal, die FS hat hier ordentlich gefragt. Was soll denn Dein Hinweis, ich glaube sie ist im Bilde darüber. Allerdings wird der ein oder andere Hinweis für sie nützlich sein. Deswegen finde ich Deine Antwort ziemlich vermessen.

Google mal unerlaubte Rechtsberatung.
Darüber hinaus, kommt bei der Beratung durch Laien selten etwas richtiges heraus. Ich habe schon so viel Falsches im Internet gelesen, da stehen mir die Haare zu Berge.

Moralisch ist das Verhalten des Noch-Ehemanns unterste Schublade, keine Frage.

W35
 
  • #11
Schlimm, was dein Noch-Mann da abzieht. Ich würde das auch keinesfalls dulden. Ihr seid noch verheiratet, ihr habt gemeinsame Kinder, ihr wohnt noch in der gemeinsamen Immobilie, da hat er sich mE zusammenzureißen und die Neue muss außerhalb schlafen.

Ich würde nochmal das Gespräch mit ihm suchen und wenn er sich nicht davon abbringen lässt, mich juristisch beraten lassen.
 
  • #12
Wir befinden uns in Trennung. Aktuell wohnen wir noch zusammen im gemeinsamen Haus (kein Ehevertrag, beide im Grundbuch, getrennte SchlaZi).
Dann ist das vermutlich rein vom Platz her kein Problem. Ich finde das eigenartig von Deinem Mann, aber Trennungen, die nicht auch räumlich vollzogen werden, sind das irgendwie auch. Warum machst Du nicht eine Woche Urlaub mit den Kindern? Oder er mit ihr?

Rein juristisch hilft der Anwalt.
 
  • #13
Ich finde es übertrieben, juristisch dagegen vorzugehen. Ja, es ist dreist, ärgerlich und unhöflich, vor allem, dass er dich nicht gefragt hat, aber ihn jetzt deswegen irgendwie zu verklagen, finde ich etwas übertrieben und lächerlich, ihr habt euch doch mal geliebt und Kinder miteinander bekommen. Versetz dich in seine Lage: Er hat sich neuverliebt und möchte gerne Zeit mit seiner Neuen verbringen, ihr vielleicht das Haus zeigen, und ja, dir vielleicht eins auswischen und demonstrieren, wie toll er ist, dass er schon eine Neue hat. Das ist nicht fein, aber irgendwie menschlich, lass ihn doch und steh lässig drüber. Warum sollte er kein neues Privatleben haben dürfen, wenn ihr doch getrennt seid? Gönn es ihm doch. Im Prinzip kann die andere Frau auch nichts dafür, dass eure Ehe gescheitert ist. Wenn er sie mitbringt, würde ich sie trotzdem nett grüßen und ihr beim Frühstück guten Appetit wünschen. Aber sprich doch nochmal mit deinem Mann und sag ihm, dass du die Idee nicht gut findest, dass es eine für alle unangenehme Situation wird, auch für die Neue: Vielleicht ist es für sie auch nicht so cool, die Ex zu treffen. Erkläre ihm, dass es auch dein Haus ist und du das nicht magst, aber erkläre es sachlich und ernsthaft, nicht zänkisch-eifersüchtig. Ihr habt euch doch mal verstanden, wenn er nicht völlig durchgedreht ist, müsste er das nachvollziehen können. Und falls nicht, dann steh drüber und lass dich nicht irritieren, sondern verhalte dich wie immer und mach einfach deine Sachen, ohne biestig zu sein. Ich würde wirklich jetzt nichts Juristisches unternehmen und ihr auch nicht ins Essen pinkeln, sooo schlimm ist es ja nun auch wieder nicht, meiner Meinung nach. Er hat jetzt einfach sein eigenes Leben und es ist Pech oder ungünstig, dass ihr euch noch das Haus teilt, also müsst ihr beide ein bisschen eure Egos zurückstecken und Kompromisse eingehen. Und sagt man nicht immer: Der Klügere gibt nach?
w26
 
  • #14
Nun, ich glaube, dass der FS nicht (nachhaltig) geholfen ist, wenn sie alleine den Tipp bekommt, »sich das Verhalten des noch-Ehemannes nicht bieten zu lassen«. Das hat sie sicher schon versucht, ohne Erfolg, weshalb sie hier nachfragt.

Also gäbe es, wenn ihr das wichtig genug ist, nur den Weg über den Anwalt. Der ist jedenfalls erfolgsversprechender, wenn man versucht etwas zu erreichen, was mit Laien-Ratschlägen nicht gelingen kann. Zudem wird der Ehemann hier empfindlicher reagieren, hoffentlich auch handeln, als wenn seine Frau, von der er sich längst abgewandt hat, ausspricht, dass sie das emotional nicht erträgt - und das verstehe ich durchaus.

Mag sein, dass du meine Antwort als vermessen empfindest, doch finde ich es manchmal hilfreicher, sich mit sehr spezifischen Fragen lieber eine fachlich kompetente Empfehlung zu suchen. Sonst kann das schnell ins Gegenteil umschlagen.
 
  • #15
und ja, dir vielleicht eins auswischen und demonstrieren, wie toll er ist, dass er schon eine Neue hat. Das ist nicht fein, aber irgendwie menschlich, lass ihn doch und steh lässig drüber.
Das wäre zu viel verlangt von einer Frau, die sich gedemütigt fühlt.

Versetz dich in seine Lage: Er hat sich neuverliebt und möchte gerne Zeit mit seiner Neuen verbringen, ihr vielleicht das Haus zeigen,
Wenn man sich in die Lage der Noch-Ehefrau versetzt, kommt dabei heraus, dass sie sich gedemütigt und scheusslich fühlen würde, wenn er mit der Neuen vor ihren Augen herumturteln würde - erst recht, wenn er tatsächlich demonstrieren will: Ätschi, ich habe eine Neue und liebe die sooo sehr viel mehr als ich jemals dich geliebt hätte ....

Nein, in seine Lage wollte ich mich nicht versetzen. Mit ihm kann ich nicht mitfühlen.

Im Gegenteil:
Wenn ich davon ausgehe: Da will mir einer eins auswischen (auch wenn ich dem Guten gar nichts getan habe) - wenn ich die Möglichkeit habe, diesen Menschen in seine Schranken zu verweisen - dann tue ich genau das ...
 
D

Dianthus

Gast
  • #16
Liebe FS,

das Verhalten deines Exmannes ist absolut pietätslos.
An deiner Stelle würde ich eine klare Grenze ziehen.
Auch euren Kindern zu liebe.
Abgesehen davon erschließt sich auf mir nicht warum dein Exmann mit den Kindern und seiner Neuverliebten gemeinsam in den Urlaub muss.
Wollen das eure Kinder?
 
  • #17
Hallo FS,

ich denke sowas kann man recht einfach googlen. Ich hab was gefunden und das solltest du auch. Ist euch beiden bewusst, dass es zu einem normalen Leben dazu gehört, 4 Wände, einen Partner und Besuch zu haben? Warum lebt ihr noch zusammen? Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, solche Umstände würde ich in meinem Leben nicht ertragen. Es gibt Wohnen auf Zeit, die Couch bei den Eltern, etc. Solche ungewöhnlichen Wohnverhältnisse rufen ungewöhnliche Situationen auf den Plan. Entweder du bist dann auch so tolerant und freust dich die beidem am Frühstückstisch zu sehen, oder ihr passt eure Wohnsituation eurer Ehesituation entsprechend an = getrennt/getrennt.
 
  • #18
Ich finde es übertrieben, juristisch dagegen vorzugehen. Ja, es ist dreist, ärgerlich und unhöflich, vor allem, dass er dich nicht gefragt hat, aber ihn jetzt deswegen irgendwie zu verklagen, finde ich etwas übertrieben und lächerlich, ihr habt euch doch mal geliebt und Kinder miteinander bekommen. Versetz dich in seine Lage: Er hat sich neuverliebt und möchte gerne Zeit mit seiner Neuen verbringen, ihr vielleicht das Haus zeigen, und ja, dir vielleicht eins auswischen und demonstrieren, wie toll er ist, dass er schon eine Neue hat. Das ist nicht fein, aber irgendwie menschlich, lass ihn doch und steh lässig drüber. Warum sollte er kein neues Privatleben haben dürfen, wenn ihr doch getrennt seid? Gönn es ihm doch. Im Prinzip kann die andere Frau auch nichts dafür, dass eure Ehe gescheitert ist. Wenn er sie mitbringt, würde ich sie trotzdem nett grüßen und ihr beim Frühstück guten Appetit wünschen...
@Inanna* das hier geht wirklich zu weit.

Sie soll tolerant sein und die neue Freundin ihres Ehemannes am Frühstückstisch freundlich grüßen und nett sein???
Weil sie und ihr Noch-Ehemann sich mal geliebt haben?

Eben genau deshalb (weil sie sich mal geliebt haben) ist es die allergrößte Unverschämtheit und Demütigung ihres Ehemannes seine neue Geliebte in das noch gemeinsam bewohnte Haus mitzubringen und vielleicht noch in ihr Ehebett und an den Frühstückstisch zu bringen.

Ich fasse es nicht!!!
Die FS ist seit langem verheiratet, hat ihm drei Kinder geboren, und der bringt eine Tusse aus dem Ausland mit ins Haus?
Und die FS soll freundlich grüßen?
Geht’s noch?

Wenn ich die neue Freundin des Ehemannes wäre würde es mir niemals einfallen im Haus Urlaub zu machen und mit dem Mann zu schlafen wo noch die Ehefrau wohnt!

Sorry, aber eine größere Demütigung von beiden gibt es nicht, was sollen denn da die drei Kinder denken?

Die sollen alleine zu zweit in den Urlaub fahren.

Ich werde hier so richtig aggressiv was dein Mann sich erlaubt.
Niemals würde ich das tolerieren!!
 
  • #19
Nun, hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ist dein Mann so einer, der sich nichts dabei denkt - ihr seid getrennt, es funktioniert in einem Haus zu wohnen, also warum nicht auch seine neue Freundin einladen, schließlich gehört sie jetzt auch zu Familie.. 😉. Na, war da jemand gespielt tolerant und freundlich, obwohl die Trennung doch nicht so rosig war? Was war der Grund der Trennung?..
Zweiter Punkt, dass dein Mann schon immer egoistisch war und gemacht hat, was ihm gerade passt und hier pfeift er auch auf Anstand usw.
Im ersten Fall rede mit deinem Mann und sage, was du von der Idee hältst, vielleicht sieht er ein, dass diese Aktion übereilig war. Im zweiten Fall sage mit ruhiger(ganz wichtig!!) zuckersüßer Stimme, dass du selbstverständlich nichts dagegen hast, diese Dame übernachten zu lassen - "Schatz, ich freue mich für dich, dass du neues Glück gefunden hast und selbstverständlich kannst du machen, was du willst, ich für meinen Teil finde ausgesprochen entgegenkommend von dir, Erlaubnis zu haben, auch ab sofort ausschließlich meine Interessen zu verfolgen und ich bin mir sicher, du hast nichts dagegen, wenn ich mich im Falle der Scheidung auch so verhalte . Ich wünsche euch beiden einen supertollen Urlaub ". Du lächselst gütig und dann gehst du Shoppen oder Kaffee trinken mit der Freundin. Manche Männer tun grosspurig, ziehen aber sehr schnell den Schwanz ein, sobald es um einen möglichen Rosenkrieg mit der Exfrau geht - dein Mann wird kaum riskieren, finanziell zu bluten, seiner Freundin wird es nicht gefallen, ihn mit weniger Geld dastehen zu haben, es spielt für dich, dass ich noch nicht mal richtig getrennt seid. Ausserdem, weil er schon verpartnert ist, kannst du ja öfters die Kinder zu ihm schicken lassen, schließlich muss du auch dein Privatleben in Ordnung bringen. Er wird schlechtes Gewissen haben und alles tun, was du verlangst - lies mal hier viele Treads, wo die Neue des Exmannes oder der Ex mann selber sich beschweren, dass sie nach der Pfeife der Exfrau tanzen sollen.
Dreh die Situation zu deinem Gunsten, du bist nicht so machtlos, wie du denkst und ich würde da kein schlechtes Gewissen haben - bei rücksichtslosen Menschen brauchst du dich nicht fair verhalten, sie verstehen nur ihre Sprache.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Versetz dich in seine Lage: Er hat sich neuverliebt und möchte gerne Zeit mit seiner Neuen verbringen, ...
Nachvollziehbar ist das. Aber auch selten dämlich und als Mann kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Versetzen wir uns mal in die Lage der "Neuen" oder in die Lage der Kinder.
Da werden eine Frau "aus dem fernen Ausland" und drei Jugendliche gemeinsam mit in Urlaub genommen und in einem Haushalt vereint. Die beiden kennen sich (Trennung) doch maximal ein halbes Jahr und vermutlich auch noch nicht richtig.

Als FS würde ich schlicht entspannt eine Woche in Urlaub fahren, den Kopf schütteln und nicht zu viel dazu sagen. Das geht sowieso schief, was der FS letztlich völlig egal sein kann. Sie könnte die Zeit auch dazu nutzen, sich über einen Auszug und ihre eigene Zukunft Gedanken zu machen. Das würde sie weiterbringen.
 
  • #21
Ich hätte da so spontan zwei Ideen.

1. Ich würde mir die derzeitige Coronalage zunutze machen und als Elternteil den Kontakt mit einer fremden Person aus dem Auland versuchen zu untersagen. Das schließt natürlich mit ein, dass ich keine fremde Person in meinem Haushalt in der Nähe der Kinder haben wollte.

2. Wenn alles nichts nutzt, würde ich den Beiden eine nette Zeit beschweren. Gleiches Recht für alle. Die Kinder könnten so jeweils 2 oder 3 Freunde einladen, die den ganzen Tag die Playsi mit den passenden Spielen über die Soundanlage ausreizen. Wenn Du eine Tochter hast, die hat bestimmt ein paar ständig giggelnde Freundinnen. Du mobilierst gute Freunde oder Verwandte und Ihr feiert ein paar rauschende Ballnächte. Dieser Mann hätte keine ruhige fünf Minuten mit seiner Schnecke in seinen vermeintlichen 4 Wänden.

Es gibt ja den Spruch, was ist schlimmer als ein Narr? Ein alter Narr.
 
  • #22
Eben genau deshalb (weil sie sich mal geliebt haben) ist es die allergrößte Unverschämtheit und Demütigung ihres Ehemannes seine neue Geliebte in das noch gemeinsam bewohnte Haus mitzubringen und vielleicht noch in ihr Ehebett und an den Frühstückstisch zu bringen.

Ich muss gerade an den König von Thailand denken. Vor kurzem hatte ich ein paar Artikel über ihn gelesen. Der hat auch immer mehrere Geliebte gleichzeitig. Derzeit ist er wohl verheiratet und präsentiert gleichzeitig der Öffentlichkeit seine Geliebte. Sie treten alle zusammen in der Öffentlichkeit auf, seine Geliebte erhält offizielle Würdigungen usw. Seine Ehefrau macht das nach außen hin alles mit und verzieht keine Miene bei den öffentlichen Demütigungen. Ob es in ihr genauso aussieht? Ich denke nicht.

Auch im Mittelalter präsentierten Könge ungeniert ihre Mätressen am Hof. Jeder wusste Bescheid, dass die Ehefrau im Bett längst ersetzt war.

Liebe @Inanna*: er kann ja gerne eine Neue haben, aber sie pietätlos der Noch-Ehefrau vorzuführen ist echt daneben.
Stelle dir mal vor, du willst dir abends in der Küche etwas kochen und musst dabei zusehen, wie die beiden im Wohnzimmer zusammen rumturteln. Bei aller Liebe, Nein. Ich würde auch nicht für die beiden in der Woche bzw. den Wochen ausziehen. Es ist (auch) mein Haus, er schleppt eine Neue an, dann dürfen DIE sich gerne ein Hotel für die Zeit buchen und nicht ich (Verursacherprinzip).

W35
 
  • #23
Ich hätte da so spontan zwei Ideen.

1. Ich würde mir die derzeitige Coronalage zunutze machen und als Elternteil den Kontakt mit einer fremden Person aus dem Auland versuchen zu untersagen. Das schließt natürlich mit ein, dass ich keine fremde Person in meinem Haushalt in der Nähe der Kinder haben wollte.

2. Wenn alles nichts nutzt, würde ich den Beiden eine nette Zeit beschweren. Gleiches Recht für alle. Die Kinder könnten so jeweils 2 oder 3 Freunde einladen, die den ganzen Tag die Playsi mit den passenden Spielen über die Soundanlage ausreizen. Wenn Du eine Tochter hast, die hat bestimmt ein paar ständig giggelnde Freundinnen. Du mobilierst gute Freunde oder Verwandte und Ihr feiert ein paar rauschende Ballnächte. Dieser Mann hätte keine ruhige fünf Minuten mit seiner Schnecke in seinen vermeintlichen 4 Wänden.
Klingt das für dich nach einem gesunden Plan? So ein Aufwand, wofür? Warum wohnen die beiden nach einer Trennung überhaupt noch zusammen? Sorry, ich (selbst Scheidungskind) kenne niemanden der so etwas lebt. Ich kann mir überhaupt keinen Grund vorstellen, der so eine Wohnsituation rechtfertigen würde. Außer, beide begreifen sich wirklich als "Freunde" oder "WGler" und dann sollte man gegen Besuche nichts einzuwenden haben. Der FS geht es ja auch nicht um Besuche generell, sondern um den Besuch der neuen Partnerin. Wo ist eigentlich das Problem, wenn man nichts persönliches gegen die Freundin hat? Eifersucht? Diesen Wohnstil eigentlich gar nicht ertragen können?

Mal abgesehen davon, würde ich mich als Frau niemals auf eine Partnerschaft einlassen, wo er noch mit seiner Ex zusammen wohnt. Never ever!
 
  • #24
Liebe FS, dass es keinen Stil hat, weißt Du selbst.
Was mich ärgert, ist, dass mein noch-Mann nicht einmal den Anstand hatte und mich gefragt hat, ob er sie mitbringen kann.
Das wird Dir hier niemand nehmen können. Sehr verständlich.
Aber: Muss ich das dulden, dass sie in unserem gemeinsamen Haus übernachtet?
Nein. Sprich Deinen Mann an, verwahre Dich dagegen. Diese Nacht mögen sie in einem Hotel verbringen. Das gebietet der Anstand, jedenfalls meiner.

Ein Besuch ist nur ein Besuch, wenn man das will, ansonsten feindliches Eindringen in das Hoheitsgebiet eines anderen Menschen.
Was mich wundert ist die Haltung der neuen Frau. Wer will denn sowas? Weiß sie wohl, wie Du dazu stehst?

Sage ihm ansonsten, dass Du seiner neuen Partnerin am Besuchsbeginn sehr deutlich sagen wirst, dass sie in Deinem/Eurem Haus von Dir nicht erwünscht und geduldet ist. Du sie hier nicht willst.

w46
 
  • #26
Google mal unerlaubte Rechtsberatung.
Darüber hinaus, kommt bei der Beratung durch Laien selten etwas richtiges heraus. Ich habe schon so viel Falsches im Internet gelesen, da stehen mir die Haare zu Berge.
Liebe @Hanna_17 , deswegen habe ich auch geschrieben dass die FS fähig ist zu unterscheiden zwischen einer Rechtsberatung oder den Hinweisen hier im Forum. Die FS macht keinen linkischen Eindruck, aber sie informiert sich und das finde ich gut.
 
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  • #27
Ich kann mir überhaupt keinen Grund vorstellen, der so eine Wohnsituation rechtfertigen würde
Geld oder besser nicht vorhandenes Geld. Das wissen wir nicht, vielleicht wird die finanzielle Lage der Mutter nach einem Auszug so schlecht, dass sie diesen hinauszögert. Vielleicht ist die Situation des Vaters dann schlechter. Gemeinsames Sorgen für ihre Kinder kann ja nicht der Grund sein.

Klingt das für dich nach einem gesunden Plan? So ein Aufwand, wofür?
Ich weiß, dass ich eine Trennung anders handhaben würde, für den Fall der Fälle würden mir aber lauter tolle Sachen einfallen. Da wäre mir auch einiges an Aufwand recht.
 
  • #28
Ich hätte da so spontan zwei Ideen.

1. Ich würde mir die derzeitige Coronalage zunutze machen und als Elternteil den Kontakt mit einer fremden Person aus dem Auland versuchen zu untersagen. Das schließt natürlich mit ein, dass ich keine fremde Person in meinem Haushalt in der Nähe der Kinder haben wollte.

2. Wenn alles nichts nutzt, würde ich den Beiden eine nette Zeit beschweren. Gleiches Recht für alle. Die Kinder könnten so jeweils 2 oder 3 Freunde einladen, die den ganzen Tag die Playsi mit den passenden Spielen über die Soundanlage ausreizen. Wenn Du eine Tochter hast, die hat bestimmt ein paar ständig giggelnde Freundinnen. Du mobilierst gute Freunde oder Verwandte und Ihr feiert ein paar rauschende Ballnächte. Dieser Mann hätte keine ruhige fünf Minuten mit seiner Schnecke in seinen vermeintlichen 4 Wänden.

Es gibt ja den Spruch, was ist schlimmer als ein Narr? Ein alter Narr.

Och nein, komm die Kinder mit reinziehen find ich extrem eklig- man muss sich doch nicht auf ein solches Niveau hinunter lassen oder?

An Stelle der FS würde ich sehr deutlich und vehement meinem Expartner mitteilen das ich mir die Aktion klar verbiete und da ist dann auch nix mehr mit nett und freundlich.

Ich würde hier auch klar eine räumliche Trennung anstrebe sowie sämtlichen Kontakt der jenseits der Umgangsregelungen der Kinder liegen, einstellen.

Klare Verhältnisse, nicht mehr und nicht weniger.
 
  • #29
Siege hier und drehe es geschlechtlich um.

Um hier zu einem Straftatbestand des Hausfriedensbruchs zu gelangen, müsste der neue Freund Ihrer Ehefrau das Grundstück widerrechtlich, also ohne Erlaubnis bzw. Einwilligung des Eigentümers betreten.
Nun sind sowohl Sie, als auch Ihre Frau Eigentümer, Sie also beide zusammen Miteigentümer, sodass Sie beide das sog. Hausrecht ausüben. Soweit beide jedoch das Hausrecht ausüben, steht es beiden damit auch grundsätzlich frei darin einzuwilligen, wer das Grundstück betreten darf und wer nicht.
Ihrer Frau ist somit generell gestattet, den neuen Freund mit auf das Grundstück zu nehmen.
Eine Ausnahme hiervon nimmt die Rechtsprechung dann an, wenn dies zu einer Unzumutbarkeit für den anderen Miteigentümer führen würde. Die Anforderungen hieran sind aber hoch und bislang für solche Fälle entwickelt worden, in denen z.B. vorangegangene Rechtsgutverletzungen durch den Dritten begangen wurden, wobei diese natürlich eine gewisse Erheblichkeitsschwelle erreichen müssen, um den widerstreitenden Interessen hier gerecht zu werden. Eine solche liegt m.E. nicht im bloßen Betreten des Grundstücks, bzw. im bloßen Verweilen im Auto vor. Etwas anderes wäre es natürlich, wenn der Freund mit ins Haus käme.
Letztlich ist das Strafrecht hier auch vorerst der falsche Ansatzpunkt, denn die Beurteilung einer Rechtsgutverletzung richtet sich in Ihrem Fall nach familienrechtlichen Gesichtspunkten und der vornehmlichen Frage, ob Sie möglicher Weise einen Unterlassung- und sogar Schadensersatzanspruch gegen den (ehe)störenden Dritten, sprich dem neuen Freund Ihrer Ehefrau haben.

Quelle: Netz
Ich würde alles in Bewegung setzen, dass er so was nicht durchzieht.
Aber vor allem würde ich mich endlich richtig trennen.
M50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #30
Muss ich das dulden, dass sie in unserem gemeinsamen Haus übernachtet?
Nein, musst Du nicht - gemeinsames Haus, gemeinsame Entscheidungen. Er kann ihr ein Hotelzimmer mieten.

Gibt es da irgendetwas Juristisches, dass das vielleicht nicht erlaubt ist?
Oder stelle ich mich einfach nur an?
Aber ich möchte das echt nicht, dass sie 1 Woche hier ist!
Ihr seid in Scheidung. Also frag deinen Anwalt und lass ihn ein entsprechendes Schriftstück an Deinen Mann aufsetzen - kostet genauso viel wie das Hotelzimmer.

Geld oder besser nicht vorhandenes Geld. Das wissen wir nicht, vielleicht wird die finanzielle Lage der Mutter nach einem Auszug so schlecht, dass sie diesen hinauszögert.
Vermutlich haben beide kein Geld, dass einfach mal so eine Woche Hotelzimmer zu bezahlen wäre.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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