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  • #61
da kannst du doch reif drüberstehen und musst dich nicht auf dasselbe Niveau herablassen, ihr seid doch erwachsene vernünftige Menschen und nicht im Kindergarten
Als außenstehende Person sagt sich das so leicht. Wenn die FSin die Verlassene ist, leidet sie vermutlich gerade sehr unter der Trennung, da cool zu bleiben ist unmöglich. Falls die Trennung von ihr ausging oder von beiden Seiten ist es trotzdem sehr unangenehm/störend eine völlig fremde Person, die zudem noch die Neue des Mannes ist, eine Woche bei sich im Haus wohnen zu haben. Ob du im Falle der FSin wirklich soooo entspannt reagieren würdest, kann ich mir nicht vorstellen.
Ich schreibe das aus Erfahrung. Meine Eltern leben seit über 20 Jahren getrennt und ich bin dankbar, dass sie immer bis heute einen freundschaftlichen Umgang gepflegt, sich respektiert, vernünftig
Das ist eine Seltenheit. Die wenigsten Trennungen laufen so ab.
 
  • #62
Es sind aber auch seine Kinder.
Ich denke nicht, dass sie das verbieten kann. Insofern kann sie auch nicht wie Übermami Vater und Sohn in den Urlaub " schicken".

Das sie sich mit ganzen Situation unwohl fühlt, ist klar.
Ich denke aber, dass es ein Muster in ihrer Ehe war, sich zuviel gefallen zu lassen.
Das ist nicht das Bild, welches ich von ihr habe. Sie ist für mich keine Über- oder Helikoptermutter. Wenn ich jetzt die katastrophale Mediation außen vor lasse, kann ich mir eigentlich viel besser eine andere Situation vorstellen.

Die Mutter hat die Ehe-Trennung ausgesprochen, darum auch ihr Einverständnis gemeinsam im Haus zu bleiben. Die Idee mit dem Nestmodell kam auch von ihr, zuerst hat der Mann das bejaht, dann einen Rückzieher gemacht. Außer getrennte Schlafzimmer hat es noch gar keine richtige sichtbare Trennung gegeben. Sie befürchtete ja gemeinsame TV Abende zu dritt auf der Couch.

Ich halte die TE für eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, aber sich bis jetzt nicht getraut hat Nägel mit Köpfen zu machen. Auf die Gefahr hin, dass es zu Konflikten kommt. Der Termin bei ihrem Anwalt ist morgen, bis jetzt gab es so richtige konkrekte Schritte von Beiden nicht.

Mir ist nicht unbekannt, dass es gütliche Scheidungen gibt, aber die Idee einen neuen Freund oder Freundin im noch gemeinsamen Dach über dem Kopf einzuladen ist entweder dumm oder boshaft.
 
  • #63
Das ist nicht das Bild, welches ich von ihr habe. Sie ist für mich keine Über- oder Helikoptermutter.
Das sage ich auch nicht.
Das Bild, Vater und Sohn in den Urlaub zu " schicken ", vermittelt was Unmündiges.
Die Mutter hat die Ehe-Trennung ausgesprochen, darum auch ihr Einverständnis gemeinsam im Haus zu bleiben. Die Idee mit dem Nestmodell kam auch von ihr, zuerst hat der Mann das bejaht, dann einen Rückzieher gemacht. Außer
Wie auch immer. Dann wäre es jetzt offensichtlich.
 
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mightyMatze

Gast
  • #64
Dieses pseudoliberales "wir sind so tolerant und begrüßen schon mal die Papas Neue " geht mir persönlich auf den Keks

Wäre es besser die Kinder würden sie ablehnen und wollten sie mit dem Arsch nicht anschauen?

Für mich schwingt da so ein Touch mit von wegen "der böse Mann hat es verdient dass seine Kinder nach der Trennung ihn und eine eventuelle neue Partnerin mit Missachtung strafen".
 
  • #65
Darf ich kurz fragen, wieso ihr trotz Trennung noch zusammen wohnt? Das finde ich jetzt auch nicht gut.
Juristisch darf er das, was er macht
 
  • #66
Die Mutter hat die Ehe-Trennung ausgesprochen, darum auch ihr Einverständnis gemeinsam im Haus zu bleiben.
Hat sie das? Muss ich überlesen haben.
Die Idee mit dem Nestmodell kam auch von ihr, zuerst hat der Mann das bejaht, dann einen Rückzieher gemacht.
Über die Gründe dafür wissen wir nichts. Er könnte ja auch gute Gründe haben. Zum Beispiel, dass er sich eine klarere Trennung wünscht und nicht dauerhaft verbunden sein will
Außer getrennte Schlafzimmer hat es noch gar keine richtige sichtbare Trennung gegeben.
Warum das Konstrukt so ist, wissen wir nicht.
Ich halte die TE für eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, aber sich bis jetzt nicht getraut hat Nägel mit Köpfen zu machen.
Widerspricht sich irgendwie.
... bis jetzt gab es so richtige konkrekte Schritte von Beiden nicht.
Eben. Einigkeit herrscht wohl, dass die Ehe keinen Sinn mehr macht, aber so richtig die Konsequenzen ziehen möchte man noch nicht so richtig. Also lebt man mal so vor sich hin und vermeidet die Konflikte, die mit einer Trennung verbunden sind. Einer davon ist natürlich: wie gehen wir denn mit neuen Partnern um, wenn wir weiter harmonisch zusammenwohnen und den Kindern die heile Welt erhalten.
Mir ist nicht unbekannt, dass es gütliche Scheidungen gibt, aber die Idee einen neuen Freund oder Freundin im noch gemeinsamen Dach über dem Kopf einzuladen ist entweder dumm oder boshaft.
Na ja, ein Stück weit ist sie völlig logisch. Getrennte Menschen suchen sich neue Partner und bringen die in ihr Leben. Und wenn das Leben vom Ex nicht so richtig getrennt ist, eben auch in das immer noch vorhandene gemeinsame Leben. Unabhängig von der Art und Weise hier scheint mir das das Kernproblem zu sein.
Die FS sollte die Trennung klar vollziehen, die Scheidung einleiten und sich um ihr eigenes Leben kümmern. Und auch den Kindern eine Perspektive bieten. Das ist das, woran Eltern im Sinne ihrer Kinder arbeiten sollte. Und wenn sich beide noch gut verstehen, dann wird sich da auch eine zielführende Lösung finden lassen.
 
  • #67
Wäre es besser die Kinder würden sie ablehnen und wollten sie mit dem Arsch nicht anschauen?

Für mich schwingt da so ein Touch mit von wegen "der böse Mann hat es verdient dass seine Kinder nach der Trennung ihn und eine eventuelle neue Partnerin mit Missachtung strafen".
Nein, mir geht es darum, zuerst sich sauber zu trennen, danach die Ehe zu verarbeiten und ERST DANN auf Beziehungssuche zu gehen. Die "Leiche" der Ehefrau ist noch nicht mal warm, es wird zusammengewohnt und da gibt es aber schon eine neue Freundin, die dazu noch ins gemeinsame Haus rein soll.
Die Ehefrau war anscheinend sehr schnell zu ersetzen, keine Ahnung, welche Beziehungen manche Menschen führen, auch wenn man getrennt ist, darf man wohl einfach über das Ende einer Lebensphase traurig sein. Die Frau muss dazu gute Miene zu bösen Spiel machen "wegen Kindaa" und hat nicht mal im eigenen Haus Rückzugsmöglichkeiten zu trauern oder einfach Ruhe zu haben , weil der Mann schon mit seiner neuen Flamme öffentlich fröhlich chattet und Kinder involviert und noch sie ins Haus schleppt. Sorry, null Verständnis. Es ist, als ob die Fussbalsieger die verlorene Mannschaft zum Feiern einladen - "wieso, war doch ein faires Spiel".
Ist mir egal, wer sich rücksichtslos verhält, wird von mir keine Verständnis bekommen, rachsüchtig bin ich nicht, aber nett lächeln tue ich in diesem Fall auch nicht.
 
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mightyMatze

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  • #68
Nein, mir geht es darum, zuerst sich sauber zu trennen, danach die Ehe zu verarbeiten und ERST DANN auf Beziehungssuche zu gehen.
Ob er dies so handhabt oder nicht ist doch aber die Entscheidung des Mannes (und seiner neuen Partnerin). Wenn das bei ihm und ihr jetzt alles schneller gegangen ist ist das doch deren Sache.

da gibt es aber schon eine neue Freundin, die dazu noch ins gemeinsame Haus rein soll.
Dieses Ansinnen verstehe ich auch nicht und ich würde das auch einer Ex-Partnerin im Leben nicht zumuten.
Aber deswegen müssen ihn ja nicht seine Kinder wie einen Aussätzigen behandeln.
 
  • #69
Nein, mir geht es darum, zuerst sich sauber zu trennen, danach die Ehe zu verarbeiten und ERST DANN auf Beziehungssuche zu gehen.
Der Einfluss der Noch-Ehefrau ist aber beschränkt auf "saubere Trennung".
Die "Leiche" der Ehefrau ist noch nicht mal warm, es wird zusammengewohnt und da gibt es aber schon eine neue Freundin, die dazu noch ins gemeinsame Haus rein soll.
Also sollte sie darauf hinwirken, eine saubere Trennung herbeizuführen. Der Konflikt mit einer neuen Partnerin ist dann nicht ihre Baustelle. Ich stimme überein, dass es geschickter ist, erstmal sauber zu beenden, aber letztlich ist das eine individuelle Entscheidung. Es soll ja auch Menschen geben, die fangen Affären mit Verheirateten an, bei denen nicht mal eine Trennung erfolgt ist.
Die Ehefrau war anscheinend sehr schnell zu ersetzen,
Wir kennen die Hintergründe nicht. Die können von "Der Besuch aus dem Ausland ist der Trennungsgrund" bis zu "Sie hat einen anderen Mann" gehen. Da ist die emotionale Befindlichkeit nachvollziehbar, aber sie ist nicht das Problem des Partners.
... darf man wohl einfach über das Ende einer Lebensphase traurig sein.
Daran hindert sie ja niemand.
...hat nicht mal im eigenen Haus Rückzugsmöglichkeiten zu trauern oder einfach Ruhe zu haben ,
Ich stimme inhaltlich voll zu. Aber er hat diese Rückzugsmöglichkeiten auch nicht. Und die Hintergründe, oben schon geschrieben, kennen wir nicht. Es ist ja, gemäß Pandemielage, durchaus auch möglich, dass er ihr zuliebe dieses Modell fährt, damit sich jemand um die Kinder im Homeschooling kümmern kann.
Oder dass ihr "Nestmodell" so aussieht, dass sie im Haus bleibt und er alle zwei Wochen mal vorbeikommt, um sich drei Tage um die Kinder zu kümmern.

Aus meiner Sicht ist hier durch die Mediation erstmal "Friede, Freude, Eierkuchen" entstanden und die Trennung nicht zu Ende gedacht.
 
  • #70
Das Bild, Vater und Sohn in den Urlaub zu " schicken ", vermittelt was Unmündiges.
Mir vermittelt der Ausdruck AE auch was anderes als er bedeutet, wenn mir jemand südlich des WÄ ein "Grüß Gott" entgegenschmetter, vermittelt mir das auch nicht, dass derjenige ein wenig einfältig ist.:)

Bei Fragen habe ich auch meine Söhne mit ihrem Vater in den Urlaub geschickt, obwohl er mit ihnen AE war. Wenn mein einer Sohn nach den Sommerferien zu uns kommt, dann schicke ich ihn auch zur Uni, obwohl er die Formalitäten ganz alleine schafft.
Meine Vermutung, keine Tatsache.
Für mich nicht, man kann nach außen stark sein, trotzdem Konfliktscheu dem engen sozialen Umfeld gegenüber sein. Gibt es auch umgekehrt.
Aus meiner Sicht ist hier durch die Mediation erstmal "Friede, Freude, Eierkuchen" entstanden und die Trennung nicht zu Ende gedacht.
Je suis tout à fait d'accord(habe ich aus meinem neuen Französisch-Kurs, hört sich gut an)
Fin:)
 
  • #71
Sorry, aber vermutete Schuldzuweisungen finde ich wenig hilfreich.
Für mich nicht, man kann nach außen stark sein, trotzdem Konfliktscheu dem engen sozialen Umfeld gegenüber sein. Gibt es auch umgekehrt.
Wer nicht in der Lage ist, für sein Leben Entscheidungen zu treffen, steht nicht mit beiden Beinen im Leben, sondern ziemlich wackelig. Meine Meinung.
Je suis tout à fait d'accord(habe ich aus meinem neuen Französisch-Kurs, hört sich gut an)
Fin:)
Tida masalla saya (mal in Indonesien gehört, klingt auch toll).
 
  • #72
Ich finde es übertrieben, juristisch dagegen vorzugehen.

@Inanna* das hier geht wirklich zu weit.

Sie soll tolerant sein und die neue Freundin ihres Ehemannes am Frühstückstisch freundlich grüßen und nett sein???
Ihr habt beide in einer gewissen Weise recht. Ich muss zum einen @Süsse65 recht geben. Natürlich ist es aller unterste Schublade was sich der Mann geleistet hat. Man kann von ihr natürlich nicht erwarten, dass sie nett zu ihr ist. Trotzdem hat @Inanna* auch in einer gewissen Weise recht. Wenn sie juristisch dagegen vorgehen würde dann würde sie ja auch die Kinder mit rein ziehen. Das ist bei so etwas immer ein sehr großes Problem.

Nicht falsch verstehen. Bei dem was sich der Mann geleistet hat fehlen mir einfach die Worte.
 
  • #73
Ich finde es übertrieben, juristisch dagegen vorzugehen.
Mal ganz praktisch: großes Kino mit Gericht, Eilantrag, Betretungsverbot und dem SEK, um das dann durchzusetzen? Ich halte das für unrealistisch.
Brief vom Anwalt - na gut. Letztlich fällt der FS auf die Füße, dass keine saubere Trennung vollzogen wurde.
Sie soll tolerant sein und die neue Freundin ihres Ehemannes am Frühstückstisch freundlich grüßen und nett sein???
Ja, natürlich. Ein nettes Gespräch unter Frauen zum Thema: „Du kannst den tollen Typ gerne haben, der so sensibel ist, eine Frau in so eine Situation zu bringen...“ wäre wohl souveräner als diie „Jetzt wird klar, warum der sich von der Furie trennt“-Nummer.
Ich würde mir von ihm eine Woche Wellnesshotel finanzieren lassen und jeden Abend mit einem Glas Sekt feiern, dass ich den unsensiblen Idioten los bin.

Was kann die Frau dafür, dass er sich so verhält? Als Mann würde ich mit dem Nachfolger wohl mal gemütlich ein Glas Wein trinken. Mal abgesehen von der üblen Situation ist doch wohl jeder denkenden Frau schnell klar, wie ein Mann so ist, der so handelt.

Auch den Kindern gegenüber braucht sie die Situation nicht mal zu erklären, die sind alt genug. Der Mann ist Bauarbeiter, Tiefbau.

Ganz grundsätzlich fehlt mir gerade in diesem Thread die Hintergrundinformation dazu, wer sich getrennt hat und wer diese Konstellation wollte.
 
  • #74
Das weißt Du doch garnicht - hängt davon ab, wieweit das gemeinsame Haus bereits entschuldet ist und wie hoch sein Einkommen, daher auch der Kindsunterhalt, ggfs. ob er ihr Teilunterhalt zahlen muss (er will keine 50/50 Betreuung) weil ein Kind wegen ADS pflegeaufwendiger ist. dazu kommt ggfs. noch ein für sie günstiger Versorgungsausgleich oder eine Gutverdienerin, die ihn aus der Portokasse auszahlt - man weiß es nicht

Wofür sie den Kindsunterhalt verwendet ist ihre Sache, denn wohnen müssen die Kinder und offensichtlich dauerhaft bei ihr, weil er das nicht hinbekommt. Wenn sie seinen Unetrhalt fürs wohnen/ihre Eigentumsbildung verwendet, dann muss sie ja immer noch für den Rest des Kindsunterhalts (essen, Kleidung, Freizeit) aufkommen. Wie sie das macht, darauf hat der Mann keinerlei Einfluss.

Das Problem ist hier ein Konflikt zwischen ihr und ihrem Mann. Und der liegt daran, dass sie ihre Angelegenheiten nicht geregelt haben.... wie man mit neuen Partnern umgeht, wenn man die Trennungsphase gemeinsam verbringen möchte. Das hat die Mediation schlicht verpennt.
Richtig und ihm scheint jeglicher innerer Kompass für angemessenes Verhalten zu fehlen (und der neuen Partnerin ebenfalls) wie schon die Reaktion seiner Mutter zeigt.

Im Fokus der Mediation standen wohl die Bedürfnisse der Kinder - nachvollziehbar, wenn eines schwierig ist.
Dass das Leben nach der Trennung aber weitergeht und sich für die Expartner verändert, wurde außer Acht gelassen und auch, dass der Mann ist wie er ist.
 
  • #75
Das weißt Du doch garnicht - hängt davon ab, wieweit das gemeinsame Haus bereits entschuldet ist
Völlig wurscht. Ausbezahlt = Hälfte des Wertes. Ob das die Bank bekommt oder der Ehemann ist dafür egal.
Stimmt. Das jüngste Kind ist aber 13, damit ist das Thema Unterhalt grob in 5 Jahren komplett erledigt.

Außerdem, oben schonmal geschrieben: Unterhalt deckt die komplette Lebenshaltung. Ich habe einfach reagiert auf den typisch weiblichen pauschalen Vorschlag: Unterhalt? Prima, dann kauf Dir doch das Haus.

Aus meiner Sicht: stark abhängig von ihrem Einkommen. Überschlagen: Sie bekommt noch ca. 9 Kinderjahre Unterhalt (bei sofortiger Scheidung), macht maximal 90.000 Euro nach Düsseldorfer Tabelle. Davon 1/3 für Kaltmiete sind 30.000 Euro. Das sind eher "Peanuts"...

Wofür sie den Kindsunterhalt verwendet ist ihre Sache, denn wohnen müssen die Kinder und offensichtlich dauerhaft bei ihr, weil er das nicht hinbekommt.
Da muss ich widersprechen. Gerade aktuell bekommt er es ja offenbar "hin". Genauere Informationen haben wir nicht. Wie Du ja auch schon schreibst.
Richtig und ihm scheint jeglicher innerer Kompass für angemessenes Verhalten zu fehlen (und der neuen Partnerin ebenfalls) wie schon die Reaktion seiner Mutter zeigt.
Fest steht: er hatte hier eine blöde Idee. Könnte unbedacht sein, denn auf Nachfrage hat er ja reagiert. Ein Mann ohne jeglichen inneren Kompass wäre nicht mediationsbereit und mediationsfähig.
 
  • #76
Wenn sie juristisch dagegen vorgehen würde dann würde sie ja auch die Kinder mit rein ziehen. Das ist bei so etwas immer ein sehr großes Problem.
Nicht falsch verstehen. Bei dem was sich der Mann geleistet hat fehlen mir einfach die Worte.
Die Kinder sind immer meist negativ einbezogen, so oder so, auch ohne juristisches Vorgehen, allein schon, dass der Mann vor hat, mit neuer Frau im gemeinsamen Haushalt sich aufzuhalten und zu schlafen etc., auch er mit neuer Frau den Urlaub gemeinsam mit den Kindern verbringen wird, das alles geht gar nicht!
Und noch etwas ganz Wichtiges zum Nachdenken: FS sollte sich mal Gedanken machen, warum dieser Mann sich hier so behaupten kann und sich so behauptet, das hat ja Gründe, das hat Ursachen, FS war zu gut, hat vieles aus bestimmten Gründen durchgehen lassen, dass er immer mehr sich behaupten konnte! Das kommt ja nicht von heute auf morgen!
 
  • #77
Liebe @Alster-Isar, du müsstest ja jetzt das Gespräch mit deinem Mann gehabt haben bzw. auch heute deinen Anwalts-Termin.
Was ist denn dabei herausgekommen?

Hat dein Mann eingesehen, dass das eine respektlose Idee von ihm war seine Neue gleich in euer gemeinsames Haus einzuquartieren???
 
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  • #78
Die Kinder sind immer meist negativ einbezogen, so oder so, auch ohne juristisches Vorgehen, allein schon, dass der Mann vor hat, mit neuer Frau im gemeinsamen Haushalt sich aufzuhalten und zu schlafen etc., auch er mit neuer Frau den Urlaub gemeinsam mit den Kindern verbringen wird, das alles geht gar nicht!
Halte ich nicht für grundsätzlich richtig. Aus meiner Sicht ist da die Frage, wie man die Kinder einbezieht.

Die Ehe der Eltern ist im Eimer, sie wohnen zwar noch zusammen, aber auch die "Kinder" dürften ja nicht völlig auf den Kopf gefallen sein. Sie sind 13, 15 und 17. Mindestens mit den beiden älteren kann man das Thema insgesamt offen ansprechen. Für mich wäre das auch Teil der Vereinbarung in der Mediation. Davon lesen wir nichts.

Die Ehe ist gescheitert, es hat nichts mit den Kindern zu tun, wir versuchen, alle gemeinsam eine für alle passable Lösung zu finden. Einigermaßen friedlich und vernünftig. Dazu gehört auch, dass Vater und Mutter irgendwann wieder andere Lebenspartner haben, beim Vater ist das ja schon bekannt.

Das im-Haus-schlafen während die FS daneben sitzt geht natürlich nicht. Zum gemeinsamen in-Urlaub-fahren gehört, dass alle Kinder gefragt werden und einverstanden sind. Eigentlich fände ich angemessener, wenn der Vater seine Priorität im Urlaub auf die Kinder legt und nicht auf die neue Freundin. Mit der kann er ja anschließend turteln, während sich die Mutter um die Kinder kümmert.

Anders herum: wenn sie mitbekommen, dass der Vater eine neue Partnerin hat (ob sie eine solche ist, finde ich bei Ausland und noch in Trennung fraglich, die beiden kennen sich wahrscheinlich noch nicht mal richtig), dann braucht man die vor den Kindern ja nicht zu verstecken.

Authentisch und ehrlich bedeutet auch, dass man die Gelegenheit nutzt, um Kindern (in dem Alter) klar zu machen, dass Scheitern zum Leben gehört und dass man damit vernünftig umgehen kann.

Oder soll der 17jährige seine Freundin nicht auch selbstverständlich mitbringen?
 
  • #79
Die Kinder sind immer meist negativ einbezogen, so oder so, auch ohne juristisches Vorgehen, allein schon, dass der Mann vor hat, mit neuer Frau im gemeinsamen Haushalt sich aufzuhalten und zu schlafen etc., auch er mit neuer Frau den Urlaub gemeinsam mit den Kindern verbringen wird, das alles geht gar nicht!
Ja aber ich finde Kinder stecken normalerweise eine Trennung meistens besser weg als wenn es noch ewig so weiter geht. Es kann nämlich bei einem juristischen Kampf folgendes passieren. Die Kinder werden negativ beeinflusst und möchten mit der FS nichts mehr zu tun haben.
 
  • #80
Mich würde ja jetzt mal interessieren wie die Situation weiter gegangen ist @Alster-Isar.
Hat der Urlaub jetzt schon stattgefunden?
Was habt ihr für eine Lösung gefunden?
 
  • #81
Das ist nicht das Bild, welches ich von ihr habe. Sie ist für mich keine Über- oder Helikoptermutter. Wenn ich jetzt die katastrophale Mediation außen vor lasse, kann ich mir eigentlich viel besser eine andere Situation vorstellen.

Die Mutter hat die Ehe-Trennung ausgesprochen, darum auch ihr Einverständnis gemeinsam im Haus zu bleiben. Die Idee mit dem Nestmodell kam auch von ihr, zuerst hat der Mann das bejaht, dann einen Rückzieher gemacht. Außer getrennte Schlafzimmer hat es noch gar keine richtige sichtbare Trennung gegeben. Sie befürchtete ja gemeinsame TV Abende zu dritt auf der Couch.

Ich halte die TE für eine erwachsene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, aber sich bis jetzt nicht getraut hat Nägel mit Köpfen zu machen. Auf die Gefahr hin, dass es zu Konflikten kommt. Der Termin bei ihrem Anwalt ist morgen, bis jetzt gab es so richtige konkrekte Schritte von Beiden nicht.

Mir ist nicht unbekannt, dass es gütliche Scheidungen gibt, aber die Idee einen neuen Freund oder Freundin im noch gemeinsamen Dach über dem Kopf einzuladen ist entweder dumm oder boshaft.
Hallo, ich bin wieder da.
Ja, das siehst Du richtig so.
Aktuell bin ich dran, eine Wohnung zu suchen. Ist superschwer hier bei uns. Mein Mann müsste Mieter sein, weil mein Gehalt kleiner als die Whg wäre. Nun sagt er, ich hätte einen Schritt übersprungen (klären, was mit den Kindern ist, wo die wohnen etc.). Anstatt dass er froh ist, dass ich mich darum kümmere!!!
Unglaublich. Nein, nun meint er, es sei ja noch gar nicht sicher, ob nicht evtl. einer von uns beiden das alleinige Sorgerecht bekäme.
Ich habe zwar nicht gesagt, dass er das wohl nicht selber glaube, habe aber gemeint, dafür gäbe es für keinen von uns einen Anhaltspunkt.
Er räumte zwar ein, dass ich vielleicht Recht hätte, aber er wolle das erst einmal abklären lassen und bis dahin: keine Unterschrift für eine Wohnung.
OMG, ich muss nun bis Mitte August warten, bis er aus dem Urlaub wieder kommt.
Es treten so viele besch*** neue Probleme auf, das hätte ich nie für möglich gehalten! Aber es ist der einzige Weg, aus diesem Sch*** heraus zu kommen und wieder GLÜCKLICH leben zu können! Also: GO!
 
  • #82
Darf ich kurz fragen, wieso ihr trotz Trennung noch zusammen wohnt? Das finde ich jetzt auch nicht gut.
Juristisch darf er das, was er macht
Die Mediatoren (ich habe jetzt gelernt: Es waren Halsabschneider) hatten uns dies geraten. Es fühlte sich anfangs auch sehr gut an. Wir gingen wieder freundlicher miteinander um. Aber das war nur vorübergehend. Letztendlich haben wir 24 Jahre nicht gescheit miteinander geredet, Probleme gab es, sind aber unbesprochen oder nur halb besprochen im Sande verlaufen. Wir haben sie nie gelöst. - Natürlich klappt es nicht, wenn man weiterhin zusammen wohnt, obwohl man den Entschluss gefasst hat, sich zu trennen. Aber: Man(n) und frau lernt ja nie aus ;-)

Ja, ich weiß, juristisch darf er das. Jedenfalls mit der Neuen und meinen Kindern in den Urlaub fahren. Aber nicht in mein Haus. Jedenfalls habe ich Hausrecht (ja, er auch), und kann darauf pochen, dass sie nicht das Haus betritt.
Ich habe ihm dies in freundlicherer Ausführung gesteckt, denn ich will ja, dass sie tatsächlich nicht herein kommt. Evtl. wird es klappen. :)
 
  • #83
Hat sie das? Muss ich überlesen haben.

Über die Gründe dafür wissen wir nichts. Er könnte ja auch gute Gründe haben. Zum Beispiel, dass er sich eine klarere Trennung wünscht und nicht dauerhaft verbunden sein will

Warum das Konstrukt so ist, wissen wir nicht.

Widerspricht sich irgendwie.

Eben. Einigkeit herrscht wohl, dass die Ehe keinen Sinn mehr macht, aber so richtig die Konsequenzen ziehen möchte man noch nicht so richtig. Also lebt man mal so vor sich hin und vermeidet die Konflikte, die mit einer Trennung verbunden sind. Einer davon ist natürlich: wie gehen wir denn mit neuen Partnern um, wenn wir weiter harmonisch zusammenwohnen und den Kindern die heile Welt erhalten.

Na ja, ein Stück weit ist sie völlig logisch. Getrennte Menschen suchen sich neue Partner und bringen die in ihr Leben. Und wenn das Leben vom Ex nicht so richtig getrennt ist, eben auch in das immer noch vorhandene gemeinsame Leben. Unabhängig von der Art und Weise hier scheint mir das das Kernproblem zu sein.
Die FS sollte die Trennung klar vollziehen, die Scheidung einleiten und sich um ihr eigenes Leben kümmern. Und auch den Kindern eine Perspektive bieten. Das ist das, woran Eltern im Sinne ihrer Kinder arbeiten sollte. Und wenn sich beide noch gut verstehen, dann wird sich da auch eine zielführende Lösung finden lassen.
Lebenslust, Du bist anstrengend. Ich weiß ja nicht, ob Du eine eheliche Trennung hinter Dir hast. Für mich ist es die erste eheliche. So etwas macht man (hier: ich) ja auch nicht so zum Spaß. Wir haben uns damals ja etwas VERSPROCHEN. Tja, und nun habe ich erlebt, dass da nichts mehr ist. Versprochen hin oder her. Aber das macht ja was mit einem: He, Du hast es versprochen, aber was ist, wenn Du nichts mehr fühlst?
Für mich ist Liebe ein GEFÜHL und keine Entscheidung.
Ja, ich habe mich entschieden, ihn zu heiraten. Damals. Ist schon lange her.
Aber, es tut mir leid, ich LIEBE diesen Mann nicht mehr! Null Gefühl, null Freude, null irgendwas!
Das habe ich ihm erzählt (also, dass ich ihn nimmer liebe), und dachte, die Sache nimmt ihren Lauf. Nahm sie aber nicht, weil mein Mann meinte: "Du bist in der Midlife crisis, des gibt sich scho wieder."
Und nun hängt alles an mir, ich muss alles anstoßen. Habe ich mir einfacher vorgestellt, zugeben, aber deswegen müsst Ihr mich jetzt nicht zerfleischen. Wie gesagt: Es ist meine erste eheliche Trennung. Es reicht mir so schon, da brauche ich nicht noch Tiger rechts und links, die sich die Mäuler schlecken und gleich loslegen...
Sorry, aber so erscheint es mir gerade.
Schaut doch auf meinen Anfangs-Post. Ich war mit den Nerven fertig! Deswegen hatte ich geschrieben.
 
  • #84
Nein, mir geht es darum, zuerst sich sauber zu trennen, danach die Ehe zu verarbeiten und ERST DANN auf Beziehungssuche zu gehen. Die "Leiche" der Ehefrau ist noch nicht mal warm, es wird zusammengewohnt und da gibt es aber schon eine neue Freundin, die dazu noch ins gemeinsame Haus rein soll.
Die Ehefrau war anscheinend sehr schnell zu ersetzen, keine Ahnung, welche Beziehungen manche Menschen führen, auch wenn man getrennt ist, darf man wohl einfach über das Ende einer Lebensphase traurig sein. Die Frau muss dazu gute Miene zu bösen Spiel machen "wegen Kindaa" und hat nicht mal im eigenen Haus Rückzugsmöglichkeiten zu trauern oder einfach Ruhe zu haben , weil der Mann schon mit seiner neuen Flamme öffentlich fröhlich chattet und Kinder involviert und noch sie ins Haus schleppt. Sorry, null Verständnis. Es ist, als ob die Fussbalsieger die verlorene Mannschaft zum Feiern einladen - "wieso, war doch ein faires Spiel".
Ist mir egal, wer sich rücksichtslos verhält, wird von mir keine Verständnis bekommen, rachsüchtig bin ich nicht, aber nett lächeln tue ich in diesem Fall auch nicht.
Danke für Deinen Gedankengang.
Im Grunde genommen bin ich da bei Dir.
Andererseits ist es tatsächlich "einfach so passiert" bei ihm, ohne ihn in Schutz nehmen zu wollen.
Blöderweise kann ich das verstehen, denn es hätte mir ja auch so gehen können, dass ich plötzlich jemanden treffe und es macht BÄM! Leider habe ich das nicht.
Momentan auch ganz gut so, die Situation ist alles andere, als ein guter Start mit einer neuen Beziehung. Ich werde damit noch warten.
 
  • #85
Sorry, aber vermutete Schuldzuweisungen finde ich wenig hilfreich.

Wer nicht in der Lage ist, für sein Leben Entscheidungen zu treffen, steht nicht mit beiden Beinen im Leben, sondern ziemlich wackelig. Meine Meinung.

Tida masalla saya (mal in Indonesien gehört, klingt auch toll).
Leute, ganz ehrlich, das kotzt mich an, dass Ihr Euch hier ein was-weiß-ich-nicht-Duell liefert auf MEINE Kosten!
Ist meine erste eheliche Trennung, ich habe hier Sorgen, Ängste, Herzschmerz (nicht wegen des Kack-Mannes, sondern wegen meiner Kinder), und Ihr habt nichts Besseres zu tun, als Euch hier französisch, indonesisch und sonstige deutsche Vermutungen um die Ohren zu schleudern?
Bitte lasst es einfach sein und haltet Euch jetzt mal aus dieser Diskussion heraus. Ich bitte Euch darum.
Und diese ganzen Kürzel mit AE und FS etc. verstehe ich nicht. Entweder bin ich zu alt für den Schmarrn oder zu unerfahren oder beides, ist mir auch echt wurscht, ich verstehe es einfach nicht, also hilft es nicht weiter. Finito l'amore. ;-)
 
  • #86
Ihr habt beide in einer gewissen Weise recht. Ich muss zum einen @Süsse65 recht geben. Natürlich ist es aller unterste Schublade was sich der Mann geleistet hat. Man kann von ihr natürlich nicht erwarten, dass sie nett zu ihr ist. Trotzdem hat @Inanna* auch in einer gewissen Weise recht. Wenn sie juristisch dagegen vorgehen würde dann würde sie ja auch die Kinder mit rein ziehen. Das ist bei so etwas immer ein sehr großes Problem.

Nicht falsch verstehen. Bei dem was sich der Mann geleistet hat fehlen mir einfach die Worte.
Lieber Jochen1, ich danke Dir sehr, gerade, weil Du ein Mann bist (glaube ich jedenfalls) und mich (Frau) verstehst. Echt danke!
Ich bin nicht juristisch vorgegangen, sondern auf der Gefühlsebene (anscheinend hat es gewirkt): Ich habe zu meinem Mann gesagt: Es wäre für Deine Freundin eine Zumutung, wenn Ihr hier eine Woche bleiben würdet, und auch für mich (hinterher ist mir eingefallen, dass es auch noch für die Kinder eine Zumutung gewesen wäre und für ihn auch! Also für alle!). Warum macht Ihr Euch nicht ein paar schöne Tage am Chiemsee oder in den Bergen oder in sonst irgendeinem Hotel?
Da hat er doch tatsächlich gesagt, dass er auch schon an so etwas gedacht habe.
So so.
Gesagt, getan, er hat für die besagte Woche 2 Hotels gebucht und gut ist. GOTT SEI DANK!
Nun ist nur noch der einzige Berührungspunkt die Ankunft meiner Kinder mit meinem Mann und seiner Freundin bei uns, denn mein Mann muss halt einmal kurz seine Reisetasche wechseln (immerhin steht die andere Tasche schon parat).
Ich werde DA SEIN, nicht fliehen, sondern mich der Konfrontation stellen, sie höflich begrüßen und das war's. Sie wird nicht das Haus betreten, es sei denn, sie muss ganz dringend auf die Toilette.
Ansonsten muss sie leider blöden small talk über sich ergehen lassen oder aber mein Mann ist so schnell, dass er sie keine 30 Sek. warten lässt ;-)
Ich freue mich auf meine Kinder und dass der ganze Spuk für mich dann vorbei ist.
Den Herzschmerz wird mein Mann haben, wenn seine Freundin wieder heim fliegen muss... Aber das ist seine Sache.
Sorry, ich bin abgedriftet. Man merkt, wieviel mich das Ganze beschäftigt...
 
  • #87
Mal ganz praktisch: großes Kino mit Gericht, Eilantrag, Betretungsverbot und dem SEK, um das dann durchzusetzen? Ich halte das für unrealistisch.
Brief vom Anwalt - na gut. Letztlich fällt der FS auf die Füße, dass keine saubere Trennung vollzogen wurde.

Ja, natürlich. Ein nettes Gespräch unter Frauen zum Thema: „Du kannst den tollen Typ gerne haben, der so sensibel ist, eine Frau in so eine Situation zu bringen...“ wäre wohl souveräner als diie „Jetzt wird klar, warum der sich von der Furie trennt“-Nummer.
Ich würde mir von ihm eine Woche Wellnesshotel finanzieren lassen und jeden Abend mit einem Glas Sekt feiern, dass ich den unsensiblen Idioten los bin.

Was kann die Frau dafür, dass er sich so verhält? Als Mann würde ich mit dem Nachfolger wohl mal gemütlich ein Glas Wein trinken. Mal abgesehen von der üblen Situation ist doch wohl jeder denkenden Frau schnell klar, wie ein Mann so ist, der so handelt.

Auch den Kindern gegenüber braucht sie die Situation nicht mal zu erklären, die sind alt genug. Der Mann ist Bauarbeiter, Tiefbau.

Ganz grundsätzlich fehlt mir gerade in diesem Thread die Hintergrundinformation dazu, wer sich getrennt hat und wer diese Konstellation wollte.
Okay, Tiefbau ist richtig gut 🙃
Ich habe mich getrennt, weil ich meinen Mann nicht mehr liebe.
Parallel dazu ergab sich, dass die Chinesin aus Singapur (seine neue Freundin) ihn über eine Plattform ausfindig machte und ihm schrieb. Erstmal nur so. Dann aber verliebte sie sich in ihn. Und er sich jetzt auch in sie. Ist halt so. Und ist auch ok für mich. Aber eben nicht, dass er sie ins Haus holt, während ich da noch wohne. Tut er jetzt aber auch nicht, siehe Antwort an Jochen1.

Es gab keinen Brief vom Anwalt.
Ich werde keine Szene machen.

Die Chinesin kann NICHTS dafür.
Okay, an ihrer Stelle wäre ich nicht mit dem neuen Freund und seinen Kindern 3,5 Wochen an die Nordsee gefahren, aber das ist meine persönliche Meinung.
SIE kann jedenfalls nichts dafür, dass mein Mann keinen Anstand hat. Und genau um DEN geht es in diesem Post.

Meine Kinder sind nicht alt genug - meine Älteste (Abi, fast 18) verhält sich mir gegenüber gerade zutiefst verletzt (weil ich mich von ihrem geliebten Vater getrennt habe), dass mir das Herz blutet! Das Schlimmste ist: Ich kann nichts, aber auch gar nichts tun! Denn alles, was ich jetzt sagen würde, würde es verschlimmern. Also halte ich meinen Mund. Und hoffe, dass sie es in ein paar Jahren verstehen wird.
 
  • #88
Das weißt Du doch garnicht - hängt davon ab, wieweit das gemeinsame Haus bereits entschuldet ist und wie hoch sein Einkommen, daher auch der Kindsunterhalt, ggfs. ob er ihr Teilunterhalt zahlen muss (er will keine 50/50 Betreuung) weil ein Kind wegen ADS pflegeaufwendiger ist. dazu kommt ggfs. noch ein für sie günstiger Versorgungsausgleich oder eine Gutverdienerin, die ihn aus der Portokasse auszahlt - man weiß es nicht

Wofür sie den Kindsunterhalt verwendet ist ihre Sache, denn wohnen müssen die Kinder und offensichtlich dauerhaft bei ihr, weil er das nicht hinbekommt. Wenn sie seinen Unetrhalt fürs wohnen/ihre Eigentumsbildung verwendet, dann muss sie ja immer noch für den Rest des Kindsunterhalts (essen, Kleidung, Freizeit) aufkommen. Wie sie das macht, darauf hat der Mann keinerlei Einfluss.


Richtig und ihm scheint jeglicher innerer Kompass für angemessenes Verhalten zu fehlen (und der neuen Partnerin ebenfalls) wie schon die Reaktion seiner Mutter zeigt.

Im Fokus der Mediation standen wohl die Bedürfnisse der Kinder - nachvollziehbar, wenn eines schwierig ist.
Dass das Leben nach der Trennung aber weitergeht und sich für die Expartner verändert, wurde außer Acht gelassen und auch, dass der Mann ist wie er ist.
Also, da stelle ich was richtig:
Mein Mann hat ein hohes Einkommen.
Der Kredit für unser Haus ist erst in ca. 14 Jahren abgezahlt.
Ja, er muss mir Unterhalt zahlen (weil ich erheblich weniger verdiene).
Wo die Kinder leben werden, steht noch aus. Das werden wir nach seinem Urlaub klären.
Ja, so eine Trennung ist verdammt schwierig, habe ich jetzt gelernt, es geht mir entsprechend schlecht, aber ich werde es schaffen, denn es hilft ja nichts.
 
  • #89
Die Kinder sind immer meist negativ einbezogen, so oder so, auch ohne juristisches Vorgehen, allein schon, dass der Mann vor hat, mit neuer Frau im gemeinsamen Haushalt sich aufzuhalten und zu schlafen etc., auch er mit neuer Frau den Urlaub gemeinsam mit den Kindern verbringen wird, das alles geht gar nicht!
Und noch etwas ganz Wichtiges zum Nachdenken: FS sollte sich mal Gedanken machen, warum dieser Mann sich hier so behaupten kann und sich so behauptet, das hat ja Gründe, das hat Ursachen, FS war zu gut, hat vieles aus bestimmten Gründen durchgehen lassen, dass er immer mehr sich behaupten konnte! Das kommt ja nicht von heute auf morgen!
Absatz 1: Tja, geht echt nicht, ist aber so. Meine Kinder fügen sich bzw. blenden das Ganze wohl aus. Für Kinder sind Eltern (hier: der Vater) ja "asexuell". Ich hoffe, dass die beiden nicht vor ihnen herum knutschen und nachts nicht so laut stöhnen.
Absatz 2: Eigentlich hat er 20 Jahre lang mehr oder weniger die Klappe gehalten (war auch verkehrt), und jetzt wacht er auf und meint, sich von niemandem (und schon gar nicht von mir) etwas sagen lassen zu müssen. Einerseits verständlich, andererseits muss man(n) doch nicht gleich zum A*** mutieren, oder? ;-)
 
  • #90
Halte ich nicht für grundsätzlich richtig. Aus meiner Sicht ist da die Frage, wie man die Kinder einbezieht.

Die Ehe der Eltern ist im Eimer, sie wohnen zwar noch zusammen, aber auch die "Kinder" dürften ja nicht völlig auf den Kopf gefallen sein. Sie sind 13, 15 und 17. Mindestens mit den beiden älteren kann man das Thema insgesamt offen ansprechen. Für mich wäre das auch Teil der Vereinbarung in der Mediation. Davon lesen wir nichts.

Die Ehe ist gescheitert, es hat nichts mit den Kindern zu tun, wir versuchen, alle gemeinsam eine für alle passable Lösung zu finden. Einigermaßen friedlich und vernünftig. Dazu gehört auch, dass Vater und Mutter irgendwann wieder andere Lebenspartner haben, beim Vater ist das ja schon bekannt.

Das im-Haus-schlafen während die FS daneben sitzt geht natürlich nicht. Zum gemeinsamen in-Urlaub-fahren gehört, dass alle Kinder gefragt werden und einverstanden sind. Eigentlich fände ich angemessener, wenn der Vater seine Priorität im Urlaub auf die Kinder legt und nicht auf die neue Freundin. Mit der kann er ja anschließend turteln, während sich die Mutter um die Kinder kümmert.

Anders herum: wenn sie mitbekommen, dass der Vater eine neue Partnerin hat (ob sie eine solche ist, finde ich bei Ausland und noch in Trennung fraglich, die beiden kennen sich wahrscheinlich noch nicht mal richtig), dann braucht man die vor den Kindern ja nicht zu verstecken.

Authentisch und ehrlich bedeutet auch, dass man die Gelegenheit nutzt, um Kindern (in dem Alter) klar zu machen, dass Scheitern zum Leben gehört und dass man damit vernünftig umgehen kann.

Oder soll der 17jährige seine Freundin nicht auch selbstverständlich mitbringen?
Ja, wir könnten evtl. mit den beiden älteren Kindern reden, aber, wie vorher schon geschrieben, ist mind. meine Älteste schon so verletzt, dass wir uns das jetzt gut überlegen müssen, wie wir mit ihnen reden.
Die Mediation, diese überaus schlechte, hatte dafür NICHTS vorgesehen. Ich werde nächste Woche einen neuen Mediator suchen (habe auch schon einen im Auge).
Die Kinder sind gefragt worden: von meinem Mann, bevor er mit mir sprach. Ja, genau, auch das ist unter aller Hutschnur. Er hat leider null Anstand.
Auch ich hätte es angemessener gefunden, wenn die Prio auf dem Urlaub NUR mit den Kindern gelegen hätte. Oder wenn er gesagt hätte, er würde mit der neuen Freundin für eine Woche nach XY verreisen und dann mit ihr und den Kindern nach W'ooge. Oder whatever. Aber das ist alles Konjunktiv. Es ist nun einmal anders gekommen.
Mit Deinem vorletzten Absatz hast Du sicherlich recht, aber das ist uns wohl nicht so gut gelungen.
Letzter Absatz: Er ist eine Sie, und sie hat noch keinen Freund. Aber ja, eigentlich sollte es so sein.
 
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