• #1

Darling oder Schatz – Der Kosename als Spiegelbild der Beziehung?

Ist das gut oder schlecht, wenn einen der Freund mit einem Kosenamen anredet? Was haben in diesem Zusammenhang einzelne Namen wie „Darling“, „Schatz“ oder „Süsse“ (meiner…) zu bedeuten?
 
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  • #2
Viel zu allgemein und einfallslos. "Süsse" hieß ich auch - in emails und sms ;-) Ansonsten bevorzuge ich meinen nicht durch Abkürzung verhunzten Vornamen.
Ein individueller, wirklich liebevoller Kosename (den nicht jede zweite andere auch hat) ist aber schon schön.
Ich wäre auch mal gespannt auf Beispiele für alltägliche und nicht-alltägliche Kosenamen, mag jemand Beispiele geben?
 
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  • #3
Also mein Ex hieß "Bärchen" und ich auch. Weil wir auf der Straße oder vor anderen aber nicht Bärchen rufen wollten, haben wir uns nur "B" (wie der Buchstabe) gerufen oder genannt.
Und damit wir nicht beide nicht ganz gleich heißen beim Anreden oder Zettelschreiben, hieß einer B1 und der andere B2
 
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  • #4
Ich mach´s wie Stoiber:

ich nenne meine Partnerinnen alle "Muschi", garantiert unverwechselbar ... :)

m, 48
 
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  • #5
Ich habe gar keinen Kosenamen. Habe ich dann auch keine Beziehung zu meinem Partner?
Quark. Alles individuell zu betrachten...

Frederika? Keine Meinung? :)
 
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  • #6
wenn mir der Kerl mit Schatzi oder Hase kommt nenne ich ihn Süßer. In festen Beziehungen hatte und wollt ich auch nie einen Kosenamen - nicht mein Ding. Und da wo die Affäre zu Hause ist darf man und frau halt nicht verwechseln. So einfach ist das.

W41
 
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  • #7
Bärchen??? das ist ja wohl nicht dein Ernst,das ist ja grauenhaft-welcher halbwegs gebildete Mehscn lässt sich so ein Schmarren einfallen?
Ich habe einen schönen Namen und den behalte ich auch gerne.....bei Muschi musste ich allerdings lachen!
w, 39
 
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  • #8
zu 3: Zitat: ich nenne meine Partnerinnen ALLE "Muschi"??? *lacht*

wenn Du bei ca. 14 Partnerinnen angelangt bist, dann kannst Du sogar mit Kachelmann mithalten und der Kosename, ob nun "Muschi" oder "Lausebengel" ist dann wahrlich egal. *gg

Zum Thema: Ich finde individuelle Kosenamen bezaubernd. Es sollten Insider sein und selbige ergeben sich meist aus längerfristigen Beziehungen. Das zeugt aus meiner Sicht von Phantasie und Einfallsreichtum und dies kann in einer Beziehung schon mal nicht von Nachteil sein. Allerdings möchte ich alle Schatzis und Bärchen auch nicht verurteilen......... jeder nach seinen Möglichkeiten :)
(w45)
 
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  • #9
Kosenamen müssen schon sein, aber Schatz, Darling und Süße zeugen nicht gerade von Kreativität und da kann man es auch gleich bleiben lassen. Aber von einem Kosenamen auf die Beziehung zu schließen ist unangebracht, es ist nicht jedem gegeben was Individuelles zu finden. Entscheidend ist doch wie man den Kosenamen sgat und nicht wie er ist.
 
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  • #10
Seine sog. "dritte Frau" erzählte mir im Vertrauen, sie habe ihn "Hasenfurz/Hasenpups" genannt - schade dass es nicht gehalten hat, die Verlade ist aufgeflogen. Den Namen hätte ich gerne für ihn übernommen. Jetzt benutz ich ihn in Gedanken für jemand anderen.
#7 Viele "Kosenamen" waren ursprünglich gar keine Kosenamen, sondern hatten eine andere Bedeutung und werden dann von sehr einfallslosen Mitbewerberinnen gerne übernommen - ohne Insiderwissen - rrrrrrrrrrrrrrrrrr! Naja, wenn sie's schick finden und selbst nicht kreativ genug sind... geschenkt!
Eine, die von ihren Stiefkindern gar nicht gemocht wurde, wurde hinterrücks "Ih - Ih - (und dann ihr Name)" genannt. Ein klassisches Beispiel für eine gelungene Alliteration.
 
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  • #11
Seit Kachelmann gefällt mir "Lausemädchen" am Besten...

w/39
 
  • #12
Generell ist ein Kosenamen schonmal ein Ausdruck von Vertrautheit. Sich die gesamte Zeit nur mit dem vollen Vornamen zusprechen find ich fürchterlich steif.

Am besten sind Insider-Kosenamen. Die werden natürlich nicht in der Öffentlichkeit gebraucht. Die allgemeinten Kosenamen wie Schatz etc. zeugen halt von mangelnder Phantasie, mehr nicht.
 
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  • #13
Die Kosenamen, die auf -chen enden, find ich inzwischen albern, zu verniedlichend, das passt nicht mehr zu meinem Alter :).

Die abgedroschenen Standardkosenamen wie Schatz, Darling... sind mir zu undifferenziert und auswechselbar.

Mein Freund nennt mich (manchmal, und nicht in Gesellschaft anderer) Tiger.

w54
 
  • #14
Mich persönlich würde es ankotzen, wenn ich den gleichen Kosenamen hätte wie eine meiner Vorgängerinnen -- widerlicher und niederträchtiger geht es nicht.

Genau das ist aber leider der Hauptgrund der Männer für viele Kosename: Sie können nicht mehr aus Versehen den Vornamen der Freundin mit dem der Ex verwechseln, wenn sie einen neutralen Kosenamen verwenden. Allerweltskosenamen finde ich grässlich und manche sogar ausgesprochen peinlich.

Wenn überhaupt Kosenamen, dann etwas individuelles, passendes, persönliches, das in der Beziehung von alleine entsteht.

Persönlich werde ich mit Abstand am liebsten mit meinem Namen genannt und Kosenamen sind allerhöchstens mal ein Scherz oder ein Necken. In Anwesenheit anderer verbitte ich mir Kosenamen ohnehin -- wenn schon, dann unter vier Augen.

Ein klares Nein zu Kosenamen!
 
  • #15
@13
das "chen" ist manchmal auch ein Ausdruck von Ironie. Ich kenne einen der seine etwas füllige Frau Liebevoll mit "Federchen" anspricht- und Sie mag es. Sie nennt Ihn mit derselben Ironie "Cheffe"- Humor find ich nicht ganz unwichtig in einer Beziehung- ist es nicht sogar das was bei Euch Frauen immer ganz vorne in der Liste steht?.

Wo steht geschrieben dass man auch im Alter nicht mehr albern sein darf? Mir würd da was fehlen.
 
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  • #16
@#14

Okay, nix gegen Albernheit oder Ironie zwischendurch, mich stört es auch nicht, wenn er mich mal ausnahmsweise Dickerchen nennt (62 Kilo bei 1,75m, Röcke 36), wenn ich über meinen "Bauch" jammere :).

Aber als "eingespielten" Kosenamen fänd ich es schon irgendwie seltsam, Mäuschen, Bärchen, Mausebärchen.... das zerstört bei mir augenblicklich jede Erotik. Das geht einfach nicht. Ich fühl mich eben nicht wie ein Mäuschen, sondern wie ein Tiger, das hat er treffend erkannt. Aber wenn andere sich so nennen, weil es zu ihrer Beziehung passt - selbstverständlich, chacun à son goût.

Mein Exmann hat mich "Herzle" genannt, aber damals war ich ein junges Herzle, da hat's gepasst.

w54
 
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  • #17
Mein Freund sagt einfach:" Schatz" und ich finde das klassisch süß:)
Ich weiß, dass es seine Art ist Vertrautheit zu zeigen und ich finde es daher nicht abgedroschen.
w41
 
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  • #18
Einfallslose Kosenamen wie Süße, Schatz, Darling finde ich total daneben. Individuelle, kreative, die wirklich zu mir passen, hingegen nicht. Ich schreibe jetzt nicht, welchen kreativen Namen sich mein Ex für mich ausgedacht hatte - aber besser hätte es gar nicht passen können, denn er spiegelte genau das Bild wieder, das mein damaliger Freund von mir hatte. Das war einfach wunderschön :)

w, 40
 
  • #19
Ich habe letztes Jahr schon einmal in einem ähnlichen Thread meine Oma sinngemäß zitiert:

"Wenn ein Mann keinen ganz persönlichen Kosenamen für dich hat, dich aber trotzdem kaum mit Namen anspricht und einfallslose Kosenamen verwendet, dann ist es zwar nicht sicher, aber sehr wahrscheinlich, dass du nicht die Einzige bist, die er so nennt!"

Das war für mich zwar kein zwingender Wahlspruch, aber leicht im Hinterkopf hatte ich diese Aussage immer - und bin gut damit gefahren. Ich mag auch meinen Geburtsnamen.

Übrigens ist es spannend, in wie vielen Variationen es einem Partner gelingt, den offiziellen Namen der Frau (des Mannes) auszusprechen. Das sagt eine Menge über Gefühle aus (zumindest kann das der Fall sein).
 
  • #20
ich stehe auch nicht auf Kosenamen. Vor allem nicht öffentlich. Es gibt aber natürlich immer zwischen einem Paar ein paar Insider und so nennt mans ich dann eine Weile gegenseitig wenn man unter sich ist. Das finde ich okay, wenn es wirklich ganz individuell ist. Ich finde es gar nicht zu förmlich mit meinem Namen angesprochen zu werden und meinen Mann mit seinem anzusprechen. Am schlimmsten finde ich, wenn Eltern sich gegenseitig mit Mutti und Vati ansprechen, also dann würde ich es noch besser finden, wenn mein Mann mich mit Nachnamen anspreicht als mit Mutti
 
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  • #21
Hm, den Vornamen empfinde ich manchmal fast als etwas distanzierend. Als Partner ist man ja nicht einfach "nur" der Freundeskreis, für den der Vorname normal ist.

Fantasie beim Kosenamen muss nicht sein. Ein "Schatz" finde ich völlig oK. Der "Schatz" macht die besondere Stellung deutlich, die man für den Anderen hat. Die Benennung von "Schatz", "Mausi", von mir aus sogar "Bärli" zeigt die besondere Vertrautheit und auch die besondere Sympathie für den Anderen.

Das sich das für Aussenstehende etwas seltsam anhören mag, ist wohl war. Und wenn sich auf einem Ausflugsdeck dann 5 oder mehr "Schätze" finden, kann ich darüber durchaus lachen.
 
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  • #22
Liebe Frederika,

"....Genau das ist aber leider der Hauptgrund der Männer für viele Kosename: Sie können nicht mehr aus Versehen den Vornamen der Freundin mit dem der Ex verwechseln, ...".

Ja nun, das liegt doch nur daran, dass Ihr Euch immer so fürchterlich aufregt, wenn wir den Namen mal verwechseln.... Dabei denken wir uns gar nichts dabei.

;-)
 
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  • #23
@ 20
Bis zu deinem Beitrag habe ich fast schon an mir gezweifelt ;) Danke!

Ich teile deine Meinung völlig! Ich würde mich selbst nicht als unkreativ bezeichnen, aber mein Partner war schon immer "mein Schatz". Ich empfinde den Vornamen als fast noch einfallsloser und mal im Ernst: wozu die Kreativität? Es soll Wertschätzung und Vertrautheit ausgedrückt werden, und das empfinde ich persönlich als sehr angenehm.
Und wer von den Kreativitäts-Argumentierern pocht in anderen Lebensbereichen auf eben diese? Wird ein Blumensrauß oder eine gewöhnliche Essenseinladung mit "Nein, danke. Nicht besonders genug" abgetan?
Ich finde die Vorstellung zwar auch nicht berauschend, der xte "Schatz" im Leben meines Partners zu sein, aber auch hier gilt für mich: die gute Absicht zählt. Wers nicht mag, dem sei es gegönnt, aber so schlimm, wie es hier dargestellt wird, finde ich es garnicht.
"Muschi" oder "Hasenfurz" fände ich schlimmer! ;)
 
  • #24
@19
Dann würde ich das Sie empfehlen und von sich selbst in der dritten Form zu parlieren

dero Gnaden....
 
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  • #25
@21 Aber verwechseln macht doch nichts, du kannst doch, äh, schnell korrigieren, äh Dings. (Verdammt, wie hieß sie gleich noch? Wie die Oma? Oder die Tochter? Oder die Schwägerin von der Cousine? Oder wie die Putzfrau im Büro?)
 
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  • #26
Mein Freund hat mich am Anfang der Beziehung "Fee" gennant, aus einem Gespräch heraus indem ich einmal behauptet hab ich wär eine glücksfee ;)
Dann ist er umgestiegen auf löwin wegen meiner damals noch längeren Haare. Mittlerweile heiße ich Löwie, es ist ein richtiges wortspiel daraus entstanden und ich liebe meinen Kosenamen :)
Ihn nenn ich bär aber er heißt nicht nur so, er spielt selbst manchmal Bär und hat sich voll damit identifiziert. Das nenne ich einen echten Kosenamen, einen mit dem man sich verkörpert und individuell lebendig gemacht wird :)
W/19
 
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  • #27
Meiner heißt 'Engele'. Weil er so aussieht (mit Anfang vierzig war er schon schlohweiß, aber hat immer noch das spitzbübische Jungsgesicht, bisschen wie früher der Assange; blaue Augen) und weil er sich auch so verhält. War von Anfang an meine spontane Assoziation und auch jetzt nach Jahren empfinde ich ihn immer noch als meine Engele und hauche ihm das liebend gern ins Ohr.

Vor anderen, zumindest in größeren Gruppen und mit Fremden, rede ich ihn aber schon mit seinem tatsächlichen Namen an. Da erschiene mir das albern.
 
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