Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #1

Das Bauchgefühl

Hört Ihr beim Daten strikt auf Euer Bauchgefühl und datet Ihr auch mal weiter, weil einiges passend ist und Ihr der Sache eine Chance geben wollt oder klemmt Ihr gleich ab? Meine Frage richtet sich eher an ü50 Personen. In meinen jungen Jahren hätte ich bei schlechtem Bauchgefühl sofort abgeklemmt. Gibt es Erfahrungen mit Partnerschaften, die nach anfänglicher "Nichtpassung" (Nicht Gefallen oder jemanden etwas kompliziert finden) und schlechter Zukunftsprognose trotzdem etwas geworden sind? Danke für Eure Erfahrungen.
 
  • #2
Hallo Cosy, bei mir war es in früheren Jahren umgekehrt. Früher habe ich trotz schlechtem Bauchgefühl weitergedatet und bin sogar Beziehungen eingegangen trotz heftiger Alarmglocken aus meinem Bauch!
Heute höre ich ganz besonders auf mein Bauchgefühl, weil es mich sehr, sehr selten getäuscht hat.
Ich habe inzwischen eine wunderbare Harmonie von Kopf und Bauch in mir... das finde ich persönlich für mich am besten!

Nein, wenn "Nichtpassung" und anfängliches Drama besteht, da gibt es für mich keine Beziehungsanbahnung. Da bin ich inzwischen sehr konsequent mit mir selbst!
☺️

w/54 (fast 55)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #3
Hört Ihr beim Daten strikt auf Euer Bauchgefühl und datet Ihr auch mal weiter, weil einiges passend ist und Ihr der Sache eine Chance geben wollt oder klemmt Ihr gleich ab?
Ich höre ausschließlich auf mein Bauchgefühl! Eine Beziehung geht für mich überwiegend über die Gefühlsebene, über das Vertrauen, wenn es um Liebe gehen soll, nicht um die Sachebene! Menschen die mehr auf den Verstand hören, sind mehr in Richtung Zweckbeziehung eingestellt!
Meine Frage richtet sich eher an ü50 Personen. In meinen jungen Jahren hätte ich bei schlechtem Bauchgefühl sofort abgeklemmt.
Es ist meist umgekehrt, wenn das bei so war, dann war das so!
Gibt es Erfahrungen mit Partnerschaften, die nach anfänglicher "Nichtpassung" (Nicht Gefallen oder jemanden etwas kompliziert finden) und schlechter Zukunftsprognose trotzdem etwas geworden sind? Danke für Eure Erfahrungen.
Alles ist möglich das bringt dir aber nichts, es geht ausschließlich um dich, um deine Wahrnehmung und um deine Gefühle!
 
  • #4
Ich höre oft nicht auf mein Bauchgefühl. Ich überwinde es sogar oft. Mein B. sagt mir oft TUUUEEE EEESSS NNNICCCHHHHTTTTT 😅.
Dennoch bin ich sehr froh, wenn ich meine Angstgefühle (oft ist es nur Angst) überwunden habe.
 
I

Isabella123

Gast
  • #5
Egal in welchem Alter, man sollte immer auf sein Bauchgefühl hören. Mein Bauchgefühl hat mich noch nie im Stich gelassen.
 
  • #6
Bauch sagt Ja ,und Kopf sagt Nein !

Was machst du dann ?
Man sollte schon den gesunden Menschenverstand einsetzen weil rein auf der Gefühlsebene geht das meistens in die Hose !
 
  • #7
Ich hab 3 Entscheidungszentren: Kopf, Bauch und Herz.
Bei wirklich komplexen Entscheidungen versuche ich alle drei getrennt/ isoliert zu befragen - was manchmal ein sehr schwieriges Unterfangen ist. An das Mehrheitsvotum halte ich mich dann.
 
  • #8
Ich habe mal gehört, dass es bei bekannten, vertrauten oder vergleichbaren Situationen in der Regel sehr sinnvoll ist, aufs eigene Bauchgefühl zu hören, bei komplett neuen/unbekannten jedoch nicht unbedingt, da man in Bezug auf völlig neue Situationen natürlicherweise eher ein mulmiges oder sogar schlechtes Bauchgefühl haben kann, das dann aber nicht notwendigerweise was mit der Sache selbst zu tun hat und sozusagen nichts heißen muss, sondern eher eine allgemeine Angst vor dem Unbekannten, Ungewohnten sein kann, ohne dass das Unbekannte, Neue aber schlecht sein muss, man hat dann einfach noch keine Vergleichswerte fürs Bauchgefühl und fühlt sich daher tendenziell und vorsichtigerweise erstmal unsicher und unwohl.

Allgemeiner könnte man fragen: Worauf gründet sich das Bauchgefühl, wie wird es beeinflusst und stimmt es eigentlich immer? Sollte das Bauchgefühl als Handlungsrichtlinie dienen und ist der Bauch oder das Herz dem Verstand immer überlegen? Kann man sich den Bauch auch verderben?

Sicherlich kann man als älterer, erfahrener Mensch vieles per Analogie übertragen, aber ich fand den Ansatz mal ganz interessant zum Nachdenken.
w28 (in Katzenjahren schon älter)
 
  • #9
Bei einem schlechten Bauchgefühl unter den bekannten Schwierigkeiten in diesem Alter einen passenden Partner zu finden, würde ich mir meine Ansprüche ganz genau anschauen. Sind sie noch zeitgemäß? Ganz genau hinschauen, wo ich Abstriche machen kann, muss .

10 Jahre Zukunft wohlwollend mit einkalkulieren.

Mögliche Eskalationen zu Ende denken.

Auf welche Attribute lege ich wert, Standards, NoGos, ganz viele Fragen halt, die ich vorab mit mir ausmachen muss. Diese Klarheit gestaltest du und die lässt dich deinem Bauchgefühl vertrauen.

Ganz schwierig finde ich die Kontrolle über das richtige Tempo.

Bin ich standfest genug mit Leichtigkeit entspannt für mich einzustehen?

Wankelmut und Unsicherheiten verschiedenster Art verschlechtern ein Bauchgefühl.

Mein Fazit, du hast sehr viel Einfluss auf ein richtiges Bauchgefühl.
 
  • #10
Ich persönlich halte Gefühle für überbewertet.

Das, was so gerne Bauchgefühl genannt wird ist ein Mix aus Erfahrungen, Intuition und Unterbewusstsein.
Meldet sich also das Warnlämpchen, dann fragt der Verstand nach, was denn so störend ist.
Das gilt für mich in allen Bereichen - erhöhte Vorsicht bei einer Warnung - aber dann genaue Sicht auf das, was die Warnung ausgelöst hat.
Entscheidungen trifft der Verstand.
 
  • #11
Meiner Meinung nach ist das typabhängig.

Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer Geschichte sich immer wieder zu Partnern hingezogen fühlen, die ihnen nicht gut tun. Hier würde ich dazu raten, das gute Bauchgefühl zu überdenken und nicht nur nach Gefühl zu handeln.

Dann gibt es Menschen, die vielleicht auch etwas beziehungsvermeidend unterwegs sind, sich aber eigentlich eine Beziehung wünschen, also selbst ambivalent sind. Deren Bauchgefühl gaukelt ihnen vielleicht ein negatives Gefühl vor, um aus der Situation zu fliehen um sich Ängsten nicht stellen zu müssen.

Wenn du aber in deinem Leben bisher mit deinem Bauchgefühl eigentlich gut gefahren bist, keine "Wiederholungsfehler" gemacht hast (immer wieder den gleichen unpassenden Typ gewählt, oder grundlos geflohen bist), würde ich auch jetzt weiter auf das Bauchgefühl hören.
Wenn dein Bauchgefühl "funktioniert" wie es soll ist es aber ja auch meist so, dass es für ein schlechtes Bauchgefühl reale Gründe gibt. Wenn du zusätzlich begründen kannst warum du ein schlechtes Gefühl bei jemandem hast, gehen Kopf und Bauch ja in Einklang und ich würde das Kennenlernen beenden.

Ich war jetzt so frei dir zu antworten auch wenn ich "erst" 37 bin ;-) aber grade in deinem Alter hast du ja schon Erfahrungswerte - konntest du dich bisher gut auf deinen Bauch verlassen?
 
  • #12
Primär zählt jedenfalls das Bauchgefühl und NICHT der Verstand.
Wer überwiegend mit Verstand bzw. Kopf glaubt eine Liebesbeziehung zu finden, der wird sich meiner Meinung nach schwer tun mit einer Entscheidung im Katalog, bzw. jemanden überhaupt weiter zu daten und dabei eventuell einen besonderen Menschen zu übersehen.

Beim Bauchgefühl, dass jeder für sich gerne in Anspruch nimmt, gibt es jedoch mitunter einen Haken, nämlich ob der Mensch der dieses nutzt auch tatsächlich in seiner Mitte ist und auch alte Beziehungsmuster für sich einmal durchleuchtet und ggf eliminiert hat.
Allgemein kann man jedoch sagen, dass das Gefühl seinem Gegenüber Vertrauen zu können schon einen großen Anteil an positiven Bauchgefühl widerspiegelt.
 
  • #13
Meiner Meinung nach gehen Bauch und Kopf gar nicht so unterschiedliche Wege wie oft angenommen.
Wenn ich mir meine Männer so u 30 anschaue, dann hätte der Verstand vielleicht mal öfter aufschreien sollen, aber letztendlich hat es wohl damals gepasst.
Wenn sich heute mein Bauch mit einem unguten Gefühl meldet, dann geht das nahezu zu 100% mit dem Kopf einher, gilt auch bei beruflichen Entscheidungen.

. Gibt es Erfahrungen mit Partnerschaften, die nach anfänglicher "Nichtpassung" (Nicht Gefallen oder jemanden etwas kompliziert finden) und schlechter Zukunftsprognose trotzdem etwas geworden sind
Also bei mir nicht. Ich wüsste nicht, dass mir ein Partner zu Beginn nicht gefallen hätte. Ich wüsste auch nicht, weshalb ich mich mit jemandem weiter treffen sollte, wenn er mir nicht gefiele.
Wobei ich zwischen schlechter Zukunftsprognose und nicht gefallen einen gravierenden Unterschied sehe.
Schlechte Zukunftsprognose ist rein verstandesmässig und hat mit dem Bauch, sprich Gefühl nichts zu tun. Auch bei einer schlechten Zukunftsprognose können die Gefühle ja dennoch für den Anderen da sein.
Käme natürlich auf die Vehemenz der schlechten Zukunftsprognose an, aber da würde ich wohl erstmal weiter machen. Vice Versa - passt doch alles super mit dem Mann, aber sonst wird nix in mir geweckt - dann wird da auch später nichts draus werden.


Dann gibt es Menschen, die vielleicht auch etwas beziehungsvermeidend unterwegs sind, sich aber eigentlich eine Beziehung wünschen, also selbst ambivalent sind. Deren Bauchgefühl gaukelt ihnen vielleicht ein negatives Gefühl vor, um aus der Situation zu fliehen um sich Ängsten nicht stellen zu müssen
Guter Aspekt.
W 57
 
  • #14
Möglicherweise ist man im Alter aufgrund schlechter Erfahrungen latent beziehungsvermeidend und stellt bei mühsamen Diskussionen und Verhaltensweisen in der Beziehungsanbahnung schnell alles in Frage. Andererseits sieht man durchaus die positiven Dinge wie gemeinsame Unternehmungen/Interessen und lässt es weiterlaufen, weil man denkt, dass man nur Zeit braucht für die Annäherung.Das Äussere ist auch nicht mehr so wichtig, wenn der Verstand entscheidet, beim Bauch und Herz sieht es dann anders aus und die entscheiden, ob man dem Gegenüber näherkommen will. Ich traue oft meinem Bauchgefühl einfach nicht, weil ich mein Leben einfach möchte und eher bei Schwierigkeiten über einen Stop einer Beziehungsannäherung nachdenke.
 
  • #15
Eine Antwort ist herauszulesen:
"aufgrund schlechter Erfahrungen latent beziehungsvermeidend"
und es folgt ein "Ich traue oft meinem Bauchgefühl einfach nicht."
Wenn man sein Leben möchte und es in der Zukunft mit einem Partner teilen will, dann sollte man sein Bauchgefühl auf neutral stellen können, bzw. schlechte Erfahrungen und schlechte Beziehungsmuster ZUVOR durchleuchten und nicht in neue Kennenlernphasen mitnehmen.
 
  • #16
Egal in welchem Alter, man sollte immer auf sein Bauchgefühl hören. Mein Bauchgefühl hat mich noch nie im Stich gelassen.
Volle Zustimmung! Bei diesem Thread kann man genau erkennen, wer Kopfmensch und wer Bauchmensch ist! Ich würde mich niemals für ein Kopfmensch als Partnerin entscheiden!
Man sollte schon den gesunden Menschenverstand einsetzen weil rein auf der Gefühlsebene geht das meistens in die Hose !
Da stimme ich dir nicht zu, Gefühle sind viel stärker und entscheiden letztendlich in der Konsequenz, nicht der Verstand!
Meiner Meinung nach gehen Bauch und Kopf gar nicht so unterschiedliche Wege wie oft angenommen.
Es sind zwei völlig unterschiedliche Ratgeber, der Kopf überwiegend fremdkonditioniert, der Bauch gehört einzig zum eigenen Ich!
Meiner Meinung nach gehen Bauch und Kopf gar nicht so unterschiedliche Wege wie oft angenommen.
Wenn ich mir meine Männer so u 30 anschaue, dann hätte der Verstand vielleicht mal öfter aufschreien sollen, aber letztendlich hat es wohl damals gepasst.
Wenn sich heute mein Bauch mit einem unguten Gefühl meldet, dann geht das nahezu zu 100% mit dem Kopf einher, gilt auch bei beruflichen Entscheidungen.
Eine Paar - Beziehung kann man mit dem Beruf nicht vergleichen!
Ich traue oft meinem Bauchgefühl einfach nicht, weil ich mein Leben einfach möchte und eher bei Schwierigkeiten über einen Stop einer Beziehungsannäherung nachdenke.
Wer ein aktives Bauchgefühl hat, der braucht nicht nachdenken!
 
  • #17
Hört Ihr beim Daten strikt auf Euer Bauchgefühl und datet Ihr auch mal weiter, weil einiges passend ist und Ihr der Sache eine Chance geben wollt oder klemmt Ihr gleich ab?
Ich klemme gleich ab, wenn etwas nicht passt. Und falls wir beim OD sind - ich bin wieder im OD und sortiere rigoros aus, auch nach Telefonaten.
Meine Frage richtet sich eher an ü50 Personen.
Bin nicht ü50, aber ich Date Männer, bzw. habe vor einen um die 50 zu daten (49 ist er gerade).
In meinen jungen Jahren hätte ich bei schlechtem Bauchgefühl sofort abgeklemmt.
Ich finde als ich jünger war, war ich eher unerfahrener und habe vllt das eine oder andere übersehen.
Gibt es Erfahrungen mit Partnerschaften, die nach anfänglicher "Nichtpassung" (Nicht Gefallen oder jemanden etwas kompliziert finden)
Nicht gefallen und kompliziert finden - wer will dann so einen Partner und aus welchem Grund??? Nur um nicht alleine zu sein ?
Leider oder zum Glück kennt niemand die Zukunft. Aber hier bin ich selbst am Grübeln. Wenn es wirklich eine schlechte Zukunftsprognose ist, dann würde ich das wohl lassen.


W37
 
  • #18
Hallo Cosy, bei mir war es in früheren Jahren umgekehrt. Früher habe ich trotz schlechtem Bauchgefühl weitergedatet und bin sogar Beziehungen eingegangen trotz heftiger Alarmglocken aus meinem Bauch!
Genau so und dann hat mein Kopf den Bauch argumentativ klein gerdet.

Danach musste ich allerdings auch meinen Bauch in Ruhe auseinander nehmen.
Denn zb Verlustängste wurden auch von ihm gesteuert.
Also immer perfekt ist er nicht

Heute wissen Kopf und Bauch ganz gut, womit ich gut klar komme und womit nicht.

Allerdings musste ich auch das ein oder andere erleben um zu wissen: ne mag ich nicht
Manches hat sich im Alter auch geändert, ist doch natürlich.
Heute würde auch ein Student nicht mehr passen und früher war das perfekt

Welche Punkte lässt Deinen Bauch denn alarmieren?
 
  • #19
Hört Ihr beim Daten strikt auf Euer Bauchgefühl und datet Ihr auch mal weiter, weil einiges passend ist und Ihr der Sache eine Chance geben wollt oder klemmt Ihr gleich ab?
Früher habe ich nicht so sehr auf meinen Bauch gehört. Ich fühlte mich oft unsicher und habe mir selber nicht vertraut. Das ist heute anders. Dennoch achte ich darauf das ich mich schon hinterfrage. Ich bin vorsichtiger geworden, das ist vielleicht nicht immer richtig. Manchmal frage ich mich, ob mein Bauchgefühl bisweilen nicht auch eine Beziehungsvermeidende Komponente hat.
Gibt es Erfahrungen mit Partnerschaften, die nach anfänglicher "Nichtpassung" (Nicht Gefallen oder jemanden etwas kompliziert finden) und schlechter Zukunftsprognose trotzdem etwas geworden sind? Danke für Eure Erfahrungen.
Ich war mit einem Mann zusammen, der überhaupt nicht mein Typ war. Er war sehr bemüht, ist dran geblieben und irgendwann gab ich ihm eine Chance, weil er generell ein toller Mensch war. Die Beziehung hielt 5 Jahre. Das was mir mein Bauchgefühl über ihn sagte, blieb aber ein Dauerbrenner. Genau dieses Thema führte dann von meiner Seite auch zur Trennung.
Die Frage ist also, geht man eine Beziehung ein, die dann nicht ausschließlich schlecht sein muss oder lässt man es nicht zu einer Beziehung kommen, weil der Grund irgendwann zur Trennung führen könnte?! Das muss jeder für sich selber entscheiden. Man sollte sich gut kennen und wissen wo man ggf. Abstriche machen kann und Akzeptanz walten lässt. Ich glaube, ich brauche keine Übungsfelder mehr. Darum bleibe ich lieber Single, bis der Richtige kommt auf den ich mich wirklich einlassen kann und möchte.
 
  • #20
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #21
Wer erteilt einem eine schlechte Zukunftsprognose?
Wohl einmal zuvor die eigenen Gedanken, und dann sollte man sich mit dem Gegenüber darüber auch austauschen können.
Kommunikation ist oftmals das A und O.
 
  • #22
Möglicherweise ist man im Alter aufgrund schlechter Erfahrungen latent beziehungsvermeidend und stellt bei mühsamen Diskussionen und Verhaltensweisen in der Beziehungsanbahnung schnell alles in Frage. Andererseits sieht man durchaus die positiven Dinge wie gemeinsame
@Cosy, dann schreib' doch mal etwas klarer. Ich verstehe diesen Beitrag nicht.
Geht's Dir um eine konkrete, auf gut Neudeutsch Beziehungsanbahnung oder nur um die Theorie?
Triffst Du Dich mit jemandem seit einiger Zeit, der Dir äusserlich nicht so gut gefällt, weil ü 50 und auch nicht mehr so wichtig ( sehe ich jetzt nicht so, da gibt's auch mit ü 50 durchaus Unterschiede), ihr mögt beide Bon Jovi, David Bowie oder wen auch immer und zusammen weggehen ist zwar ganz nett, aber zeitgleich habt Ihr mühsame Diskussionen? Habe ich da halbwegs richtig ins Blaue spekuliert?
Also, wenn es so wäre, hätte ich vermutlich schon lange aufgegeben, aber ich mag diesbezüglich auch nicht die beste Ratgeberin sein.

Ich traue oft meinem Bauchgefühl einfach nicht, weil ich mein Leben einfach möchte und eher bei Schwierigkeiten über einen Stop einer Beziehungsannäherung nachdenke
Und Dein Bauchgefühl sagt Dir, lass es sein?

sind zwei völlig unterschiedliche Ratgeber, der Kopf überwiegend fremdkonditioniert, der Bauch gehört einzig zum eigenen Ich
Bei mir gehören Kopf und Bauch zum eigenen Ich. Zum Glück!
W,57
 
  • #23
Ich nehme Bauchgefühl als Hinweis ernst, versuche aber immer, ihm auf den Grund zu gehen. Meistens wird ein gutes oder schlechtes erstes Gefühl durch ähnliche Erfahrungen ausgelöst. Die versuche ich dann jeweils auszugraben. Damit lässt sich abschätzen, ob ich die neue Bekanntschaft nur deshalb nicht mag, weil sie das gleiche Parfüm benutzt wie jemand, der mir unsympathisch ist oder ob ich tatsächlich mit gewissen Eigenschaften oder Verhaltensweisen schlechte Erfahrungen gemacht habe.
 
  • #24
Egal in welchem Alter, man sollte immer auf sein Bauchgefühl hören. Mein Bauchgefühl hat mich noch nie im Stich gelassen.

Menschen suchen immer die Bestätigung alles richtig gemacht zu haben. Das stärkt das eigene Wohlbefinden und die Entscheidungskompetenz.
Woher willst Du wissen ob Dich Dein Bauchgefühl noch nie im Stich gelassen hat?

Du stehst an einer Weggabelung. Fragst Dein Bauchgefühl: Nach rechts oder links? Du entscheidest Dich für einen Weg. Den zweiten bist Du nie gegangen. Wie kannst Du jenen dann beurteilen?

Da stimme ich dir nicht zu, Gefühle sind viel stärker und entscheiden letztendlich in der Konsequenz, nicht der Verstand!

Das trifft sicher nicht auf alle Menschen zu.

Es sind zwei völlig unterschiedliche Ratgeber, der Kopf überwiegend fremdkonditioniert, der Bauch gehört einzig zum eigenen Ich!

Mein Bauch gehört mir. Den will auch keiner sonst haben 😆. Wenn ich ihn mir anschaue ist er schon enorm fremdkonditioniert. Weder er noch Ich stellen die ganzen Backwaren her.
 
  • #25
@Silly Es geht um beides, das abstrakte im allgemeinen, weil ich es spannend finde, aber auch um meinen konkreten Fall. Ich habe eine Beziehung mit jemandem angefangen, der mir optisch nicht gefällt, aber andere Vorzüge hat. Nun ist es eben so, dass Männer wie Brad Pitt unter den ü60 Männern eher selten sind und man da nicht zu heikel sein darf. Aus meiner Erfahrung haben mich gewisse optische Dinge mit der Zeit bei meinen Partnern immer weniger gestört, je mehr Nähe und Vertrautheit da war. Aber da sind nun immer mühsame Diskussionen und er ist recht aufbrausend und manchmal beleidigend, wenn er sich kritisiert fühlt oder etwas nicht seiner Erwartung entspricht, auch mein Verhalten. (bin eher distanzierter, schreibe nicht so oft, habe eigene Hobbies.) Im Nachhinein folgen Entschuldigungen aufgrund angeblicher Missverständnisse..kurzum die Kommunikation ist ein Thema, das Aussehen und auch die Erotik....bis vor kurzem erektile Dysfunktion. Dies alles ergibt bei mir eine gewisse Zurückhaltung, die ihn als schwer verliebten Mann, der alles richtig machen möchte sehr verunsichert. Ich laviere hin und her, ob ich es beende oder ob ich in der Sache Entwicklungspotential sehe, da sehr viele gemeinsame Interessen da sind. Der Mann ist eine Mischung aus jemandem, der unbedingt ankommen möchte und recht romantisch ist und einer Bombe, die jederzeit hochgehen kann, weil er dich zu sehr anpasst und nicht kommuniziert, was er wirklich will und dann, wenn es ihm zu viel wird überreagiert und viel emotionalen Schaden anrichtet. Als ü60 Frau weiss ich, dass fast jeder online datende Mann ü60 emotional irgendwie "geschädigt" ist und Exemplare, die sich noch verbindlich binden wollen eher selten sind. So kommt es zum Dilemma. Bauchgefühl und Herz Nein, Kopf ja.
 
  • #26
@Dingens..... Aus ähnlichen Gründen wie in deinen Ausführungen lasse ich die Sache auch weiterlaufen und schaue, was sich ergibt. Manchmal frage ich mich trotzdem, ob mein Leben allein nicht geruhsame für meine Seele wäre.
 
  • #27
Hallo Cosy, bei mir war es in früheren Jahren umgekehrt. Früher habe ich trotz schlechtem Bauchgefühl weitergedatet und bin sogar Beziehungen eingegangen trotz heftiger Alarmglocken aus meinem Bauch!
Heute höre ich ganz besonders auf mein Bauchgefühl, weil es mich sehr, sehr selten getäuscht hat.
Ich habe inzwischen eine wunderbare Harmonie von Kopf und Bauch in mir... das finde ich persönlich für mich am besten!
Das kann ich 100% unterschreiben, das geht mir genauso.

Je mehr ich auf mein Bauchgefühl vertraue umso mehr Bestätigung finde ich auch darin dass ich mich selbst in kleinen Wahrnehmungen am Rande nie täusche.

So date ich aktuell zwei Männer, die ich beide sehr anziehend und attraktiv finde. Aber bei dem einen, den ich sogar noch reizvoller als den anderen finde, habe ich irgendwie ein ganz komisches Gefühl. Er wäre auch rationales bessere Gesamtpaket, aber er hat manchmal so etwas Kaltes in den Augen, was mir irgendwie Angst macht, ich kann das überhaupt nicht rational belegen.

Wenn ich das mit dem anderen vergleiche, habe ich bei ihm immer einen angenehmes gutes Gefühl, so dass er mein Favorit wird und ich den anderen nicht mehr treffen werde.

W49
 
  • #28
Bei mir gehören Kopf und Bauch zum eigenen Ich. Zum Glück!
Beziehungen kommen überwiegend über den Bauch, über die Gefühle, über das Herz zustande, es sind genau diese Gefühle, die später dafür sorgen die Beziehung wieder zu beenden, wenn die gewünschten Bedürfnisse beidseitig nicht im gleichen Maße erfüllt werden. Der Ausdruck von Emotionen, Gefühlen und Gedanken spielt in einer Partnerschaft eine ganz wichtige Rolle. So zeigt man beidseitig, dass man sich echt und wahr liebt, sich rundum wohl fühlt und die gemeinsame Zeit gerne mit Leidenschaft verbringt und genießt. Oft verlieben sich Frauen unbewusst in Männer, die sie gar nicht wollten, weil es mit ihrer Selbstliebe hapert. Wer dem richtigen und passenden Partner begegnen möchte, der sollte auf seine Bedürfnisse achten und sich fragen: Was brauche ich?
Ich nehme Bauchgefühl als Hinweis ernst, versuche aber immer, ihm auf den Grund zu gehen. Meistens wird ein gutes oder schlechtes erstes Gefühl durch ähnliche Erfahrungen ausgelöst.
Das Bauchgefühl ist ein sehr gutes Wertesystem für das eigene Wohlbefinden, es geht um erfüllte Bedürfnisse in einer Beziehung!
 
  • #29
@Dingens..... Aus ähnlichen Gründen wie in deinen Ausführungen lasse ich die Sache auch weiterlaufen und schaue, was sich ergibt. Manchmal frage ich mich trotzdem, ob mein Leben allein nicht geruhsame für meine Seele wäre.
Ich glaube, dass diese Frage, einmal in einer stillen Stunde ernsthaft gestellt, ziemlich viel aussagt. Stell sie dir noch ein paar Mal in unterschiedlichen Stuationen und entscheide dann. Was du schreibst, hört sich für mich nicht gut an, aber ich bin nicht du. Ich befürchte, dass deine Strategie: "Lieber den, der wenigstens eine Beziehung will, aber viele Macken hat, als gar keinen" das Problem ist.

Er gefällt dir nicht nur optisch nicht, sondern ist nicht kritikfähig und es kommt häufig zu Missverständnissen und er wird beleidigend. Brauchst du das?
 
  • #30
Wenn Kopf und Bauch nein sagen ........

Die eine Seite ist die Optik, die nicht gefällt und wohl als Folge die fehlende Erotik.
Die andere Seite das Verhalten, das dir schadet.

Insofern - passt nicht.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top