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  • #1

Das frage ich mich schon lange: die "Chemie"

Die "Chemie". Wie wichtig ist sie? Nur eine Grundlage oder mehr?

Hat sie überhaupt im Vorfeld eine wesentliche Bedeutung für eine kommende Partnerschaft, Beziehung? Ich denke in Bezug auf Treffen mit Männern hier oder der anderen großen Partnerbörse. Könnte die Chemie stimmen, aber Interesse besteht trotzdem nicht?

ich bin gespannt, ob - und wenn ja - welch unterschiedliche Beurteilungen/ Erfahrungen von euch kommen könnten.
 
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  • #2
Ich halte eigentlich nicht so viel von "Chemie". Mir ist wichtig, dass er mir optisch gefällt und das er von seinem Background, seinem Charakter und seinen Lebenszielen dem entspricht, was ich suche. Gefühle können dann sehr gut wachsen.

Umgekehrt würde ich auch jemanden ablehnen, der mir zwar gefühlsmäßig zusagt, aber eben nicht zum Beispiel vom Beruflichen dem entspricht, was ich möchte.

w29
 
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  • #3
Ich halte eigentlich nicht so viel von "Chemie".
Mir ist wichtig, dass er mir optisch gefällt und das er von seinem Background, seinem Charakter und seinen Lebenszielen dem entspricht, was ich suche. Gefühle können dann sehr gut wachsen.

Umgekehrt würde ich auch jemanden ablehnen, der mir zwar gefühlsmäßig zusagt, aber eben nicht zum Beispiel vom Beruflichen dem entspricht, was ich möchte.

w29

w29 schreibt nur ihre eigene Sicht. Wenn ihr das Gegenüberbereits nicht angenehm ist, kann die gemeinsame Chemie niemals passend sein. Mir ging es bis jetzt so. Leider. Ich denke, bei ihm und mir stimmte sie bedauerlicherweise nicht.

Aber hat die passende Chemie - die immer erwartet, erhofft wird - wirklich etwas mit begründeter Hoffnung auf ein gemeinsames Leben zu tun?

Ich vermute, die / der FS fragt, welche gegen<->seitigen Auswirkungen die Chemie hat / haben könnte. Doch immer noch zu wenig für eine gemeinsame Liebe?
 
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  • #4
Ich sehe das so: wenn die Chemie nicht stimmt, kann auch alles Andere nicht zusammenpassen.
 
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  • #5
Liebe(r) FS

Chemie stimmte vom ersten Moment an.
Hielt sich über Wochen.
Unterschiedliche Auffassungen vom Leben, von Treue, von Partnerschaft,
von Work-Life-Balance haben alles auseinander gehauen was sich so gut anfühlte.
Fazit: Chemie mag super passen, Hingezogenheit auf beiden Seiten gross, aber
trotzdem wird es dann doch nichts weil einer anfängt dem anderen Vorwürfe zu machen dass er nicht alles gut findet was der andere gut findet usw. Das kann schon an Beruf und Einkommen scheitern, wenn hinreichend Vorwürfe vorhanden sind. Liebe überwindet solche Hindernisse. Aber Liebe muss man auch wollen.
 
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  • #6
Die Chemie muss als Basis stimmen. Was interessieren mich gemeinsame Interessen, ähnliche Vorstellungen etc. wenn die Chemie nicht stimmt.
Erst muss die Chemie stimmen, denn nur dann ist der Rest von Bedeutung. Der muss für eine Beziehung dann natürlich auch schon passen.
 
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  • #7
Ich sehe es wie #5, wenn die Chemie nicht stimmt, kommt man sich auch nicht ohne Überwindung näher...

Wochenlanger traumhafter Kontakt, beide auf Wolke sieben, gemailt, gechattet, täglich telefoniert, alles perfekt.Besser geht nicht, scheint so.Dann das erste reale Treffen! Chemie stimmt nicht! Ich konnte ihn absolut nicht riechen! (obwohl er sehr gepflegt und objektiv wohlriechend war, aber die Chemie passte einfach nicht).Somit no way...

Oder was meinst Du mit Chemie wenn nicht Biochemie?
 
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  • #8
Die Chemie (Geruch, Geschmack, Mimik, Gestik, Stimme, Körperhaltung etc.) ist "das Tor" zur Beziehung oder eben nicht. Sie MUSS stimmen bzw. passen, damit alles Andere eine (langfristige) Chance hat. Natürlich sind für eine langfristige Beziehung andere Dinge *auch* wichtig aber die Chemie ist das A und O - ohne sie läuft nichts! Das ist ein Bereich, in dem Kompromisse kaum bis gar nicht möglich sind. Der Partner muss wortwörtlich "lecker" sein, sonst geht das nicht über eine reine Vernunftsgeschichte oder WG hinaus..

Ich hatte vor zwei Jahren eine tolle Frau kennengelernt, unsere Biographien waren ähnlich, intellektuell passte es super-gut, der Humor war ebenfalls wunderbar passend, die Lebensvorstellungen auch. Aber die Chemie passte nicht - ich *wollte* und konnte diese Frau einfach nicht küssen. Das war immer irgendwie mit Überwindung verbunden. Der Sex war auch wirklich gut aber es dauerte ewig bei mir, bis ich zum Höhepunkt kam.. Ihr Geruch, Geschmack etc. haben mich abgestoßen.. Das hätte NIE funktioniert!

m40
 
  • #9
Aber die Chemie passte nicht - ich *wollte* und konnte diese Frau einfach nicht küssen. Das war immer irgendwie mit Überwindung verbunden. Der Sex war auch wirklich gut aber es dauerte ewig bei mir, bis ich zum Höhepunkt kam.. Ihr Geruch, Geschmack etc. haben mich abgestoßen.. Das hätte NIE funktioniert!

m40

Man stellt sich jetzt natürlich unwillkürlich die Frage, wie du mit einer Frau, die du eigentlich schon nicht küssen wolltest, überhaupt im Bett gelandet bist! Sorry, das ist absolut unverständlich.
 
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  • #10
Man stellt sich jetzt natürlich unwillkürlich die Frage, wie du mit einer Frau, die du eigentlich schon nicht küssen wolltest, überhaupt im Bett gelandet bist! Sorry, das ist absolut unverständlich.

Es ist gleich beim zweiten Date passiert. Es passten so unverwartet viele Dinge und die Gespräche waren so, als würde man sich schon ewig kennen. Da hat es uns beide überkommen. Später dann aber wurde mir ziemlich bald klar, dass da "etwas" nicht stimmt aber ich wollte auch nicht so schnell aufgeben, weil sie mir so wichtig war. Sie sollte es dann zunächst mit Zahnseide versuchen aber es wurde einfach nicht besser beim Küssen. Und ihr Körpergeruch und Geschmack haben mich auch irgendwie abgetörnt... Eine frustrierende Erfahrung, wenn buchstäblich *alles* andere passt... Da wurde mir klar: Ohne Chemie geht absolut nix!

m40
 
  • #11
Eine frustrierende Erfahrung, wenn buchstäblich *alles* andere passt... Da wurde mir klar: Ohne Chemie geht absolut nix!
Diese Erfahrung kann ich bestätigen. Ich lernte über EP eine sehr nette Frau kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb und verstanden uns ohne viele Worte. Voller Erwartungen und mit einer inneren Sicherheit, dasss nichts mehr schief gehen kann, fuhr ich zum ersten Treffen. Beim Treffen dann der Supergau. Ich kann nicht sagen warum, aber vom ersten Blick an war mir klar - das wird nichts. Ich wollte es nicht wahrhaben und es folgten zwei weitere Dates. Im Endeffekt sahen wir beide ein, manchmal schwimmt man auf einer Wellenlänge, aber die Chemie für mehr passt einfach nicht. Heute sind wir die besten Freunde. Wir reden über intimste Dinge und vertrauen uns blind. Eine Beziehung ist leider jedoch nicht möglich.
 
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  • #12
Die Chemie (Geruch, Geschmack, Mimik, Gestik, Stimme, Körperhaltung etc.) ist "das Tor" zur Beziehung oder eben nicht.

m40

ist die sogenannte "Chemie" im Kennenlernen - von der immer gesprochen wird, wie wichtig sie sei - nurein chemischer Anteil (s.o.) oder mehr? Oder ist das alles?

Die meisten haben mit der Chemie nur schlechte = überflüssige Erfahrungen gemacht?
 
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  • #13
Ich bin der Meinung, dass es bei der "Chemie" in Wahrheit um Äußerlichkeiten geht.
 
  • #14
Ich hab eigentlich nie an die "Chemie" geglaubt, aber es ist wirklich so, dass es DEN Unterschied macht. Meine Situation war zwar aussichtslos aber zumindest habe ich diese Erfahrung mitgenommen. Die Frau sieht nicht umwerfend aus, weder auf einem Photo noch von der Ferne äußerlich kaum Durchschnitt, aber sobald sie in meiner Nähe ist löst sie das volle Programm aus, dass es mal gut 2h dauert bis ich mich wieder normal fühle.
Da würde ich mal sagen die "Chemie" passt, was auch immer für einen Feromoncocktail sie ausdünstet.
 
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  • #15
Auf Chemie = Körpergeruch und -geschmack wäre ich, ehrlich gesagt, nie gekommen.
 
  • #16
Ich bin der Meinung, dass es bei der "Chemie" in Wahrheit um Äußerlichkeiten geht.

Definitiv nicht.

Dieses Bauchgefühl - sich wohl und warm und angekommen und begehrt und geborgen fühlen - sitzt ganz, ganz tief im Unterbewußtsein und lässt sich nicht beeinflussen.

Natürlich reicht das nicht alleine. Diese Basis-Anziehung kann beiderseits sehr, sehr stimmig sein - wenn andere Faktoren vehement dagegen sprechen, wird es keine Beziehung geben.
 
  • #17
Ok, das müsste wohl erstmal definiert werden. So eindeutig scheint das ja nicht zu sein.

Auf Chemie = Körpergeruch und -geschmack wäre ich, ehrlich gesagt, nie gekommen.
, Dürfte aber die Ursache dieses Begriffs sein. Weiter muss es passen dann heisst Chemie, daß das mischen beider Stoffe keine Explosion oder giftige Mischung abgibt.


Davon ausgehend: Wieso eigentlich wird schon wieder ein Gegensatz aufgebaut? Es ist viel einfacher: Beides muss stimmen, Chemie und Ratio. Und selbstredend Schmetterlinge... Ohne fehlt was was auf Dauer einfach zur Disharmonie führt.
 
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  • #18
Die Chemie stimmt für mich nicht, wenn einer von beiden Partner "NeiN" sagt. Die Chemie stimmt, wenn beide gleiche Sympathie füreinander empfinden.

Manchmal, oder zu häufig, macht man sich etwas vor und denkt "der wärs", aber dabei ist er es gar nicht. Optik allein reicht nunmal nicht. Und nur weil jemand einem gefällt oder der etwas tut, was einem gefällt, muss die Chemie zwischen beiden noch lange nicht stimmen!

Ich gebe Männern auch deutlich zu verstehen, dass ich nicht an ihnen interessiert bin, wenn sie meinen, ich wäre ihre ersuchte "Traumfrau". Es muss ja auf beiden Seiten stimmen. Nicht nur einer muss das Gefühl haben.
 
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  • #19
Die Chemie ist einfach viel zu weitläufig auslegbar um das man es so verallgemeinern könnte und zu einem einheitlichen Ergebnis kommt.


Während die einen es mehr auf den Geruch und die sexuelle Anziehungskraft beziehen packen andere schon fast das gesamte Repertoir in diesen Satz hinein das bei Mann und Frau passen muss.

Nimmt man als Vergleich der Fragestellung Tausende von Ehen und Partnerschaften zu Grunde bei denen die "Chemie" anfangs nicht gestimmt hat und so zunächst die Beziehung erst nach Monaten oder Jahre zustande kam..kann die Erkenntnis daraus eigentlich nur so heissen.

Für eine gute Partnerschaft kann die Chemie anfangs stimmen..muss Sie aber nicht.

Viele funktionierenden Partnerschaften beweisen dies.Bei Ihnen ist eben die chemische Verbindung erst später entstanden..

Was ich zu diesem Thema sehr interessant finde ist die eigene Erfahrung das meine Ex -Frau mich in der Verliebtheitspahse sehr gut und gerne riechen konnte.. Als es dann mit uns auseinander ging und sie einen anderen hatte mochte Sie meinen Körpergeruch plötzlich gar nicht mehr.

Das ist kein Witz und für mich auch ein Beleg dafür das sich der Geruch verändert ..

M47
 
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