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Gast

  • #1

Das Märchen vom "Sex bekommen"

Hallo zusammen,
ich lese hier ab und an mit und neben einigen anderen Dingen fällt mir folgendes auf:
Es wird von einigen Damen tatsächlich immer noch versucht das Märchen vom "Sex bekommen" zu erzählen.
Ich verstehe nicht was das heißen soll "Der Mann bekommt Sex".
Bekommt er das mit ner Schleife drum herum, gibts das im Vorteilspack, wird das in Boxen oder Tüten verpackt oder gar mit der Post geschickt?
Hat die Frau den Sex vielleicht wie Kamelle in den Taschen um ihn an besonders artige Männer zu verteilen oder wie einen Bauchladen umhängen um ihn gegen Dinge wie Essen gehen etc zu tauschen?!

Es haben doch 2 Leute Sex- da bekommt niemand was sondern man erlebt es zusammen.
Frauen haben doch genau so gerne Sex wie Männer oder täusche ich mich da?
Ich frage ernsthaft, weil ich nie Sex "bekommen" habe sondern das immer mit Frauen zusammen erlebt habe...

Da ich ausschließe, dass ich der Herrscher der Sexgötter bin und der einzige mit der Erfahrung bin, dass normale, unverklemte Frauen genauso gerne Sex haben wie Männer bitte ich um Aufklärung was es mit diesem Märchen vom "Sex bekommen" aufsich hat und ob es nicht an der Zeit ist es nicht weiterzuverbreiten...
 
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Voland

  • #2
Ohne Frage, viele Frauen haben auch gern Sex und wenn man sich gut versteht, dann passiert er auch ohne Vorhaltungen.

Manche Frauen scheinen sich hinterher über ihre ureigene Entscheidung zu ärgern, sicherlich oft, weil sie entäuscht wurden oder auch, weil sie dachten, mit Sex allein den Mann binden zu können. Für manche Frauen scheint Sex aber auch eine Art Muschelgeld darzustellen. Sie geben die Muschel erst frei, wenn genug Vorleistungen erfolgt sind. Ich fnde es gut, wenn einige Frauen das so unverblümt schreiben. Denn dann ist ziemlich klar, wie sie Sex sehen und wie eine spätere Beziehung aussehen wird, wenn der erste Zauber vorbei ist.
 
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Gast

  • #3
Bekommt er das mit ner Schleife drum herum, gibts das im Vorteilspack, wird das in Boxen oder Tüten verpackt oder gar mit der Post geschickt?
Hat die Frau den Sex vielleicht wie Kamelle in den Taschen ...
Köstlich, selten so gelacht :-D

Ja, du hast recht, ich hatte auch nie das Gefühl, ein Mann würde von mir "Sex bekommen".
Genauso wie du schreibst habe ich Sex, weil ICH ihn möchte in dem Moment.
Vielleicht "bekomme" ich ihn dann ja vom Mann?!

"Sex bekommen", so wie es von den betreffenden Frauen hier wohl stets gemeint ist (nur er hat Spass daran, sie läßt es für ihn über sich ergehen) tut ein Mann lediglich bei einer Prostituierten.
Vielleicht sollten jene Frauen, welche immer sagen er "bekommt" Sex von Ihnen sich mal überlegen, als was sie sich da selber hinstellen.

w, 44
 
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Gast

  • #4
Männer die "Sex bekommen", müßen dafür irgendwie bezahlen - und Frauen für die Sex eine Art Leistung darstellt, erwarten eine Gegenleistung. "Sex bekommen" ist kein Märchen, es ist verdeckte Prostitution, die Billigen machen es gegen Versorgung, die Goldgräberinnen für Luxus, und die Berufsmütter werden beim Geruch von Geld spontan schwanger.

m
 
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  • #5
meiner Meinung nach gilt das nur für Frauen, die dazu bereit sind, im Tausch gegen irgend etwas anderes, das sie sich erhoffen, mit Männern Sex zu haben, obwohl sie - eigentlich - gar keine Lust darauf haben. Es scheint doch recht viele Frauen zu geben, die in diesem Bereich nur eins tun: Eine schauspielerische Leistung abliefern.
Verklemmte gibt es auch jede Menge. Aber keine Sorge, nicht alle sind so :)
w
 
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Gast

  • #6
Ich bin froh, dass das endlich mal thematisiert wird (bevor ich es mache!). Hierzu existieren immer noch so viele gruselige Fehleinschätzungen.
Es ist für eine Frau meiner Generaton und Sozialisierung schwer vorstellbar, dass Männer den Sex mit dem Eheversprechen "erkaufen" und Frauen ihren Körper für materielle Sicherheit "bereitstellen". Das ist ein beidseitig demütigender Beziehungs-Vertrag, wenn man es genau nimmt. Schreibt eine Gesellschaft dieses Prozedere als einzige Paarungs-Option vor, wundert es mich nicht, wenn Männer Frauen in der gelebten Grauzone täuschen und benutzen oder Frauen nach der Trennung den Mann gnadenlos ausnehmen. Eine unnötige Freiheitseinschränkung bei solch essentiellen Lebensentscheidungen macht verbittert und rachsüchtig. Nicht alle sind so distinguiert und sehen die tatsächlichen Ursachen für ihr Verhalten bzw. ziehen die richtigen Konsequenzen. Ein Sündenbock bringt auch Erleichterung... Das führt dann zu Verwirrung und vielen verzweifelten Postings hier.

Für mich stellt sich das so dar:
Habe ich Sex mit einem Mann, geht es mir genau darum - und ich werde es genießen. Vielleicht wird aus der Vorgeschichte für beide deutlich, dass dies die Krönung einer Beziehungsanbahnung ist. Es gibt dafür sichere Zeichen...
Ist nicht vorab geklärt, was aus dieser Begegnung wird, war ich mir selbst noch nicht sicher und lasse alles auf mich zukommen. Das kann natürlich auch dazu führen, dass der Mann nicht mal zum Frühstück bleibt :( - sozusagen der "worst case". Da ich mit niemandem Sex haben könnte, ohne ihn auch menschlich zu mögen, gehört der Plausch am Morgen nach dem Sex bei Kaffee und Brötchen zum guten Ton. Das ist dann kein Beziehungsversprechen oder -signal, sondern eine Geste der Wertschätzung für den Menschen, mit dem ich eben die größtmögliche körperliche Intimität geteilt habe.
Nach der Lektüre dieses Forums bin ich mir sehr sicher, dass das nicht nur ein rein weibliches Bedürfnis ist, und dass die Zahl derer (Männlein wie Weiblein), die nach dem Abbau ihres hormonellen Notstandes nur schnell weg wollen, geringer ist.

Wenn es also gut läuft, haben beide Sex bekommen und das ganze Vergnügen in eine angenehme zwischenmenschliche Begegnung gebettet :)

w
 
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  • #7
Lieber Fragesteller,

also.. zunächst mal - ich werte hier nicht. Ich habe kein Problem damit, dass man(n)/frau völlig unverbindlich Sex und Spaß miteinander haben können.. wenn beide die Konditionen kennen und akzeptieren und mit offenen Karten spielen.

Aber zu Deiner Frage .. was ist daran schwer zu verstehen?

Es ist das alte "Lied".. für eine Mehrheit der Frauen ist Sex eben an Liebe oder nennen wir es zu Anfang mal Verliebtheit gekoppelt und damit an die Aussicht auf eine feste Beziehung, Familie, Kinder. Frauen haben in der Regel Sex (den sie hoffentlich auch genießen!) mit dem Mann, den sie lieben oder in den sie verliebt sind... Ausnahmen bestätigen die Regel...

Für die Mehrheit der Männer ist das nicht so.. sie wollen/haben Sex, wann, wo und mit wem es auch immer möglich ist... Aber da die Frauen anders ticken (s.o.) ist es halt nun mal nicht so einfach... jede ins Bett zu kriegen..

Ausnahmen bestätigen die Regel... ja .. es gibt Frauen die nur unverbindlichen Sex wollen und Männer die sich Sex ohne Liebe nicht vorstellen können (ist aber beides definitiv nicht die Mehrheit!)

Angeblich ist das ja alles genetisch bedingt...:) Vielleicht stimmt es sogar.

Wenn man den Threads hier glauben schenkt, wird Frau grundsätzlich davon abgeraten, Mann reinen Wein einzuschenken à la "ich will eine feste Beziehung, Partnerschaft, Familie, Kinder.. im schlimmsten Fall sogar eine Ehe..." - - weil ihn das sofort in die Flucht schlagen würde...
Frau hofft also, dass sie so toll ist, dass er sich so sehr in sie verliebt, dass er eine monogame Beziehung mit Familie führen will. Und dass dies eintritt, wenn sie Sex hatten (den sie hoffentlich genossen hat... )

Das Problem mit dem "Sex bekommen" entsteht also genau dann, wenn Mann und Frau sich nicht gegenseitig von vorneherein reinen Wein einschenken... dass er nämlich "nur" Sex will und keine Beziehung oder Liebe... und sie nicht klar artikuliert dass Sex für sie Teil einer zukünftigen Beziehung ist.
 
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  • #8
Das sehe ich ganz genauso. Mich stört dieser Ausdruck auch schon lange.

w
 
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  • #9
Das Problem mit dem "Sex bekommen" entsteht also genau dann, wenn Mann und Frau sich nicht gegenseitig von vorneherein reinen Wein einschenken... dass er nämlich "nur" Sex will und keine Beziehung oder Liebe... und sie nicht klar artikuliert dass Sex für sie Teil einer zukünftigen Beziehung ist.
FS

Hmmm interessanter Denkansatz...
Aber trotzdem haben sie doch Sex ZUSAMMEN und keiner bekommt ihn- egal was da im Kopf konstruiert wird?!
Ich kann doch nicht etwas, was beide haben, zu meinem Eigentum erklären um es dann zu geben, so dass es einen Geber und einen Nehmer gibt oder?!
Man würde doch auch nie sagen, der oder die hat meine "Beziehungszeit" bekommen?!
Nein, man sagt "das hätte ich mir sparen können", oder eben auch nicht...
Also ich meine die Denkweise kann ich vielleicht noch nachvollziehen, aber nicht das Ergebnis, dass man es auf diese Art und Weise des Märchens weiterverbreitet.
Vielleicht sollte man einfach bei "Scheiße ich hätte mir mehr erwartet" oder "Schade, aber wenigstens wurde ich gevögelt" überschwenken?!
Das meine ich jetzt nicht abwertend, sondern eher so, dass eine Frau ja sexuell auch fordernd und selbstbestimmt sein sollte/ist/seinwill/darf (ich hoffe ich habe alle Fettnäpchen umschifft).
Das würde doch zumindest irgendwann mal dazu füren, gesellschaftlich klar zu stellen, das Frauen genauso Spass an der Sache haben wie Männer.

Ich muss im übrigen gerade schmunzeln, wenn ich deine Theorie im Bezug auf Sex "bekommen" und"von vornherein reinen Wein einschenken" im Zusammenhang mit Kinder "bekommen" in Verbindung bringe... ;)

Spass beiseite- ich bin positiv überrascht und sehr erleichtert, dass gleich zu Beginn meiner Frage so viel positives Feedback von Frauen kommt - es ist also nicht Hopfen und Malz verloren :)

Und um es nochmal unmissverständlich klar zu machen- die Frage ist einfach reine Neugier- man wird sich ja heut zu Tage auch mal "nur" nett unterhalten dürfen und Gedanken austauschen ohne frustriert zu sein ;)
 
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  • #11
Ich bin so eine Frau, die seltener Lust auf Sex hat. Mir ist bewusst, dass wenn ich eine Beziehung führe, es für den Mann zu wenig ist. Wenn ich ihn halten will, kann ich nicht meinem Rhytmus folgen. Daher schlafe ich mit ihm, auch wenn mir nicht danach ist. Es kostet mich keine Überwindung, weil ich gerne seine Nähe spüre, aber ich erlebe dabei keinen Orgasmus. Daraus ergibt sich ganz klar, dass ich mich ausgenutzt fühle, sobald er nur Sex haben will, weil der Tauschwert Nähe, Verbundenheit, emotionale Stütze, Zärtlichkeiten heißt. Nicht Versorgung, wie hier viele meinen.
 
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  • #12
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich mich ausdrücken soll, aber ich versuche es mal und bitte vorsorglich um Nachsicht, da ich wirklich ein Formulierungsproblem habe.

Sex gehört für mich in die "Anbahnungsphase einer festen Beziehung" oder in eine "feste Beziehung". Ansonsten ziehe ich persönlich aus verschiedenen Gründen, die alle zu nennen hier zu weit führen würde, Selbstbefriedigung, die ich auch sehr schätze, vor.

D.h. für mich, wenn ein Mann "nur Sex" will, schlafe ich nicht mit ihm, sofern er nicht durch Lügen und Betrügen etwas Anderes vorgibt. Damit würde der vom FS geschilderte Sachverhalt vermutlich auf mich zutreffen, dass ein Mann keinen Sex von mir "bekommt/ich den Sex verweigere", wenn er keine Beziehung mit mir eingehen möchte. Wenn das anders wäre und es nicht um "bekommen" und "nicht bekommen/verweigern" ginge, müsste ich ja theoretisch mit jedem Mann (und weiter gedacht, mit jeder Frau) schlafen, der/die mit mir schlafen will.

Ich lasse mich gerne belehren, denn im Moment ist mir nicht klar, was an meiner Sichtweise "bekommen/nicht bekommen" nicht in Ordnung ist. Ich gehe davon aus, dass für jede/n (?) von uns sexuelle Aktivität mit einer bestimmten Person (m/w) an irgendeine Auswahlregel gebunden ist (Aussehen, Familienstand, Gelegenheit, Niveau, Harmonie, Begehren, Status, Prominenz, Beziehung, Nähe, Geborgenheit etc., vielleicht gibt es so viele Auswahlregeln wie es Menschen gibt). Ist diese Auswahlregel erfüllt, findet eine sexuelle Begegnung statt, ist die Auswahlregel nicht erfüllt, findet keine sexuelle Begegnung (Alkohol etc. schließe ich der Einfachheit wegen aus) statt.

Vielleicht habe ich aber die Frage auch nicht richtig verstanden.

Was mich übrigens u.a. an "Ausschließlich-Sex-Männern" stört, ist, dass sie dann mit mir die 100 Euro für eine Prostituierte sparen. Nun ja, da ziehe ich Selbstbefriedigung wirklich vor. :) Das gilt aber nur für mich persönlich, da ich Sex in eine Beziehung eingebettet haben will, für Frauen denen die sexuelle Begegnung reicht, gilt das selbstverständlich nicht.

w/51
 
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Gast

  • #13
Nachsatz zu meinem Beitrag von eben:

Ich glaube, ich kann es nun klarer ausdrücken. Der Mann/die Frau "bekommt" nach meiner Definition keinen Sex, wenn wir uns in einer Beziehung befinden (meine Auswahlregel, die Regeln anderer können selbstverständlich andere sein), dann ist es eher eine Form von "gleichberechtigtem Geben/Nehmen/Austausch". Um es deutlich zu machen: Wenn beide ausschließlich Sex wollen, "bekommt" keiner von beiden Sex sondern auch in diesem Fall ist es ein "gleichberechtigtes Geben/Nehmen/Austausch".

Der Mann/die Frau "bekommt" dann Sex, wenn er oder sie in irgendeiner Weise lügen oder betrügen, weil es unter ehrlichen Bedingungen zu keiner sexuellen Begegnung gekommen wäre. Ich gehe jetzt sogar soweit zu behaupten, dass "eigentlich" beide Parteien das so sehen müssten, denn, wer den sexuellen Kontakt mit Lügen initiiert, will ja gerade Sex "bekommen"(!), sonst gäbe es für ihn/sie ja keine Notwendigkeit zu lügen und er/sie würde einfach auf diese sexuelle Begegnung verzichten.

Ich wiederhole es nochmal, damit mein Beitrag nicht falsch verstanden wird:
Wenn beide ausschließlich eine sexuelle Begegnung wollen und keine/r dem/der anderen etwas vorlügt, dann ist es ein "gleichberechtigtes Geben/Nehmen/Austausch" und kein Sex "bekommen".

w/51
 
  • #14
ist doch etwas seltener.. (und älter)

gehen wir mal einen evolutionären Wimpernschag zurück (quasi "Gestern, vor 500 Jahren")
Mann kann Sex haben so oft so viel und so häufig wie der kleine Mann im Erdgeschoss hergibt, danach kann er sich seines Weges trollen und gut ist.. Frau begibt sich in eine Abhängigkeitsrolle, wenn sie nach dem Sex schwanger wird, dann hat sie eines ihrer wertvollen Eier an einen Mann gekoppelt und trägt ein Kind aus , was sie 9 Monate unempfänglich für einen anderen werden lässt und sogar ein paar Monate unbeweglich und schlussendlich für einige zeit sogar fast hilflos werden lässt. Ergo ging sie ein hohes Risiko ein wenn Er nicht bleibt und sich um das Gespannt Mutter/Kind kümmert.

Durch Pille und Co ist die Frau nun emanzipierte Herrin der Lage geworden was ihr aber nicht den emotionalen/hormonellen Passus entriss sondern das "Hoheitsrecht" auf Sex liegt immer noch bei der Frau. oder anders "Er will, Sie gewährt"..

und an diesen, uns alle innewohnenden Grundprogramm hat sich seit tausenden von Jahren nichts geändert.. Und wer jetzt mit der "aber Moderner Mensch"-Keule kommt, hat schlechte Karten , der Evolution isses nämlich egal gewesen.. Triebe/Instinkte sind nach wie vor da..
 
G

Gast

  • #15
"Sex bekommen" ist igendwie dasselbe, wie "sich hingeben". Für mich klingt das alles irgendwie nach Opfersein, nach Angst, nach Verkrampftheit und nach altertümlichen "Arrangements" im Sinne - der Mann liefert finanziellen Wohlstand und die Frau liefert den Körper.. Leider wirkt dieser Grundmechanismus noch stark in uns weiter. Kein Wunder - es hat ja seit tausenden von Jahren so funktioniert! Und jetzt kommt eine Alice Schwarzer und alles wir von heute auf morgen anders???
Mitnichten!

m40
 
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  • #16
Daher schlafe ich mit ihm, auch wenn mir nicht danach ist. Es kostet mich keine Überwindung, weil ich gerne seine Nähe spüre, aber ich erlebe dabei keinen Orgasmus.
Also HABT ihr Sex miteinander, du hast genauso Sex in dem Moment wie der Mann.
Da hat FS schon recht - die Formulierung "er bekommt Sex" ist falsch. Er HAT Sex in dem Moment, und du hast ihn genauso.
Ob mit oder ohne Orgasmus ist doch egal, es geht hier um "Sex haben" und nicht, dass man einen Orgasmus "bekommt".
Es kann nicht nur EINER Sex bekommen vom anderen, man hat Sex immer miteinander.

Daraus ergibt sich ganz klar, dass ich mich ausgenutzt fühle, sobald er nur Sex haben will, weil der Tauschwert Nähe, Verbundenheit, emotionale Stütze, Zärtlichkeiten heißt.
Kannst du die vorstellen, dass er sich genauso ausgenutzt fühlen könnte, wenn du ihm etwas vorspielst beim Sex, nämlich deine gar nicht vorhandene Lust?

Wenn du Sex schon als eine Art Geschäft betrachtest und deine Sexualität als Ware, die du gibst um im Gegenzug etwas Anderes dafür zu bekommen, dann mußt du das auch klar und deutlich kommunizieren: "Ich schlafe mit dir, wenn du mir dafür das und das und jenes gibst".
Wenn du nur manipulativ etwas vorspielst weil du dir dafür eine andere Gegenleistung ERHOFFST, ohne deinem "Vertragspartner" das deutlich vorher zu kommunizieren und im Falle, dass er die Gegenleistung ablehnt, ihm eben auch nicht deine "Ware" anzubieten, dann kannst du dich doch nicht hinterher hinstellen und sagen, er hat dich ausgenutzt.
Den Schuh mußt du dir dann schon selber anziehen.

Und trotzdem hat der Mann in dem Moment nicht Sex von die "bekommen", sondern ihr habt Sex MITEINANDER gehabt. Dem FS geht es hier um die Formulierung, und da hat er definitiv recht - man kann Sex nur GEMEINSAM miteinander haben, nicht von jemandem bekommen.

Er kann deinen Körper angeboten bekommen, er kann von dir einen Orgasmus gemacht bekommen, aber er kann nicht alleine Sex "bekommen", ohne das du genauso in dem Moment Sex "bekommst".

Ob du diesen Sex in dem Moment auch HABEN willst oder nicht steht doch auf einem ganz anderen Blatt, es ändert nichts an der Tatsache, dass die Formulierung "nur er bekommt etwas, sie gibt etwas weg" Schwachsinn ist in Bezug aus MITEINANDER-Sex-haben.

w, 44
 
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Gast

  • #17
Aber zu Deiner Frage .. was ist daran schwer zu verstehen?

Es ist das alte "Lied".. für eine Mehrheit der Frauen ist Sex eben an Liebe oder nennen wir es zu Anfang mal Verliebtheit gekoppelt und damit an die Aussicht auf eine feste Beziehung, Familie, Kinder. Frauen haben in der Regel Sex (den sie hoffentlich auch genießen!) mit dem Mann, den sie lieben oder in den sie verliebt sind... Ausnahmen bestätigen die Regel...

Für die Mehrheit der Männer ist das nicht so.. sie wollen/haben Sex, wann, wo und mit wem es auch immer möglich ist... Aber da die Frauen anders ticken (s.o.) ist es halt nun mal nicht so einfach... jede ins Bett zu kriegen..


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Liebe FS, dieser Gast hat es Dir doch sehr gut erklärt.

Da Du ein Mann bist, kann ich Dir noch eine kleine Erklärung dazu geben-das mit dem Sex hat auch etwas mit der Vielschichtigkeit der geschlechtsspezifischen Befürnisse und zusätzlich auch mit dem Gefühl vom Orgasmus zu tun. Zumal die meisten Frauen eine Erlebiswelt haben, in der der Sex nur eins der VIELEN Bedürfnisse ist. Für viele Männer ist aber die Erlebniswelt auch so völlig ausreichend-guter Sex ohne weitere Verbindlichkeiten, Liebe oder gar eine Ehe.


Du als Mann machst Sex, weil er Dir Spaß macht und ziemlich sicher mit den Paar Sekunden des Hochgefühls "Orgasmus" endet. Dieses Gefühl genießt Du und es ist Dir als Mann so gut wie sicher beim Sex. Bei aller Liebe und Sympathie, Sex ohne Orgasmusgefühl ist für einen Mann selten möglich (Krankheiten, Inkompatibilitäten etc. mal hier ausgeklammert). Das Gefühl vom Orgasmus lässt Dich (zusätzlich zu der Liebe oder auch ohne Liebe) gut oder sogar in vielen Fällen gänzlich befriedigt fühlen. Für Deine komplette Befriedigung brauchst Du nicht zwingend die Liebe oder gar die Ehe.

Für eine Frau ist es anders-die Orgasmusfähigkeit der Frau läuft nicht so zielsicher wie diese des Mannes. Für viele Frauen bleibt der Orgasmus beim Partnersex sehr oft aus-damit das nicht so bleibt, sollte ein Mann sich sehr viel in die Anatomie und die Gefühlswelt der Frau einfühlen. Und das macht Mann nicht bei jedem Geschlechtsakt. Daher ist es so, dass die Männer "Sex bekommen" und die Frauen das Bedürfnis nach einem Ausgleich haben, weil der Höhepunkt (was beim Sex schon eine sehr wichtige Größe ist) oft ausbleibt.
Deswegen haben die Frauen auch das Bedürfnis nach mehr: z.B.: nach Liebe, Verbindlichkeit, fester Beziehung etc.-all das sind Gefühle und Werte, die die Befriedigung einer Frau ergänzen und erst so komplett machen.



"Sex bekommen" ist für mich ein Ausdruck, der nur eins aussagt-der Mann hat Sex mit einer Frau und ER fühlt sich zufrieden und befriedigt dadurch. Die Frau hat Sex mit diesem Mann, dieser reicht aber nicht aus, damit SIE sich zufrieden und befriedigt fühlt. Es geht im Leben um die Befriedigung der Bedürnisse, die nun mal beim Mann und Frau nicht identisch sind.

w
 
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Gast

  • #18
"Sex bekommen" ist kein Märchen, sondern spiegelt die Einstellung von Frauen wider, die Sex benutzen um etwas anderes zu bekommen. Sex gegen Resourcen könnte man es uncharmant ausdrücken. Das muss nicht immer Geld sein, es können eben auch emotionale Resourcen sein. Aber nicht umsonst ist Prostitution das "älteste Gewerbe".
Die Kehrseite dabei ist, dass es echte Bindung verhindert. Denn wer möchte sich auf jemanden einlassen, der in einer Beziehung Buch führt und Gegenleistungen verlangt. Das klingt eben auch nach Geschäft und nicht nach Beziehung.
Obendrein finde ich es beängstigend, wenn Frau Sex als Mittel erkannt hat. Dann ist es in einem Konfliktfall auch nicht mehr weit bis Liebesentzug zum Argument wird, um sich durchzusetzen.
m36
 
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Gast

  • #19
Liebe FS, ich würde Dir ja von Herzen gerne zustimmen.

Als Mann möchte ich auch nicht nur "Sex bekommen" sondern hatte immer die Idealvorstellung von einem Partner, der mich begehrt und daher gerne Sex mit mir (und ausschliesslich mir mir) hat - und davon nicht genug, wann immer es geht. Um das Intimste, was zwischen Menschen möglich ist, als Ausdruck für die Liebe zu teilen.

Leider sieht die Realität anders aus.

Nach einigen langjährigen Beziehungen bin ich zu der traurigen Erkenntnisse gelangt:
bei den meisten Frauen mutiert Sexualität als MiIttel zur Manipulation.

In der Kennenlernphase ist der Sex natürlich für den Mann sehr erfüllend und intensiv, Frau zeigt alles was so möglich ist um den Mann an fest sich zu binden.
In dem Moment, wo sie glaubt, ihn "fest im Sack zu haben", ändert sich die Situation schlagartig - Sex wird gezielt als Machtfaktor benutzt, um den Mann zu "erziehen" (Motto: Honigbrot und Peitsche).

Keine Fake, der krasseste Fall in meinem Leben war die Aussage: "Glaubst Du wirklich, ich könnte mit einem Mann schlafen, der vergisst den Müll runterzubringen?" Da vergeht einem nicht nur die Lust an Sex, sondern auch an Bezeihung allgemein.

Liebe Frauen, wundert ihr Euch wirklich, wenn "der Mann" sein Vergnügen in unverbindlichen Affären (die sich die Mühe geben, den "Mann zu erobern") statt in festen Beziehungen sucht?
 
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Gast

  • #20
Ich finde dieses Reden von "Sex Bekommen" bzw. "Gewähren" auch ganz fürchterlich... regelrecht zum Grausen. Was ist das denn? Haben nicht beide (andere - seltenere - Konstellationen einmal ausgenommen) Spaß daran? Wenn nicht, dann stimmt etwas ganz Elementares nicht.

"Sich Hingeben" irritiert mich dagegen gar nicht - das ist doch (hoffentlich!) etwas auf Gegenseitigkeit beruhendes, das Sex erst gut, innig, emotional erfüllend macht. Und das hat zunächst einmal wenig damit zu tun, ob jemand sich Sex nur in einer Liebesbeziehung vorstellen kann oder auch in anderen - weniger verbindlichen - Situationen. Das sind m.E. zwei ziemlich verschiedene Dimensionen.

M50
 
  • #21
Sex ist sehr oft eine Dienstleistung, auch in Beziehungen oder gar Ehen.

Der Eine will Sex haben, sucht sich den passenden Gegenüber dafür. Beide verhandeln direkt oder indirekt darüber. Kommt es zur Einigung, dann wird er durchgeführt.

Der Markt regelt sich nach Angebot und Nachfrage. Meistens haben die Männer die größere Nachfrage, und suchen sich das Angebot und die Dienstleister/innen, die ihre Nachfrage befriedigen.
Manchmal haben auch Frauen die Nachfrage nach Sex, und suchen sich ein Angebot und Dienstleister.
Beide ggf. auch nur als ONS.

Ob der Mann dies direkt mit Geld entlohnt, oder über Versorgung der Frau, inkl. der von ihr gewünschten Kinder. Bei der Versorgung ist Sex dann "das exklusive Dauer-Abo als Flatrate", plus ihre weiteren Dienstleistungen als Haushälterin.
Der Mann zahlt für die Familie, aber erwartet Gegenleistungen.

Wie offensichtlich, würde man merken, wenn die Frau den Sex verweigern würde. Oder bei Trennung
Kein Sex, und ggf. keine "Haushälterin" mehr = "wofür noch für diese Frau zahlen ?"
"Sex bekommen" ist kein Märchen, es ist verdeckte Prostitution, die Billigen machen es gegen Versorgung, die Goldgräberinnen für Luxus, und die Berufsmütter werden beim Geruch von Geld spontan schwanger.
Alle drei Typen von Frauen habe ich bereits erlebt, miterlebt, oder davon erfahren. Und auch über Frauen erfahren, die das vor 50 oder 80 Jahren praktizierten.

Der Mann will Sex, die Frau erfüllt dies, aber der Mann muß dafür zahlen.
So manche Männer sagten zu mir:"Im Bordell wäre es eigentlich am einfachsten und billigsten. Klare Verhältnisse, direkt Leistung und Gegenleistung, und keine Nachforderungen."

Liebe ??? - Das erscheint (mir) heute immer mehr, wie ein ..... Märchen !
Und ich dabei als "naiver Depp", der immer noch daran glaubt. Aber nicht diese "hohen Preise" dafür zahlen will.

(m,52)
 
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Gast

  • #22
m50,

es ist doch ganz einfach, es gibt Frauen von denen man Sex "bekommt" und Frauen mit denen man Sex "zusammen hat". Ich bevorzuge eindeutig den zweiten Typ.
Nach schlechten Erfahrungen mit Typ 1, kann ich meist Typ 1 von Typ 2 unterscheiden. Und von Typ 1 werden die Finger gelassen, auch wenn sie noch so hübsch ist.
 
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Gast

  • #23
Spannendes Thema. Ich habe mich auch oft gewundert, wenn ich sowas von Frauen gelesen habe. Für mich heißt "Sex geben", keine echte Beziehung zu dem Mann zu haben, mit ihm eigentlich keinen Sex zu wollen, sondern in als Belohnung für eine Leistung zu gewähren. Häufig wird das ja auch im Kontext mit finanzieller Großzügigkeit durch die Männer genannt. Liebe Männer, wenn Ihr das nicht wollt, sucht Euch Frauen, die ihr Geld selber verdienen und ihre Rechnungen selbst bezahlen können. Dann könnt Ihr entscheiden, ob Ihr großzügig sein wollt, Ihr müsst es nicht sein.

Altersbedingt bin ich ein wenig oldfashioned: Sex nur in einer Beziehung, dann aber gern und keinesfalls als Belohnung, weil er etwas getan hat, sondern weil es mir ein körperliches und seelisches Bedürfnis ist, der Inbegriff von gelebter Nähe.

Viele Männer tun sich damit schwer, das zu begreifen, meinen, wenn gerade eine ältere Frau nicht eins fix drei auf die Schnelle mit ihnen ins Bett geht, sei sie prüde und sie kämen auf Dauer sexuell zu kurz. Dem ist nicht so. Mit zunehmendem Alter kenne ich meinen Körper besser und habe gleichzeitig ein paar Hemmungen, weil ich mich nicht mehr so attraktiv finde. Dh. bevor ich mit jemandem Sex habe, muss ich ihm vertrauen, damit ich diese Hemmungen ablegen kann, weiß, dass wir das beide wollen, er mit mir, ich mit ihm - ich will nicht irgendeine sein.
Und wie von w,51 beschrieben, besser selbst Hand anlegen und so, wie ich es möchte, als mit innerer Distanz durch einen mir fremden Menschen. Sex kann man von mir nicht bekommen, aber unter bestimmten Bedingungen (Partnerschaft) mit mir haben.
w, 55
 
  • #24
Wunderbar pointiert ausgedrückt. Die Formulierung "er hat (kostenlosen) Sex bekommen" kenne ich auch erst, seit ich im Forum mitlese. Und ich mag sie garnicht, weil sich Frauen damit unbemerkt zur Dienstleisterin für den Mann degradieren. Sie bemerken nicht, dass sie damit die Botschaften aussenden: Ich brauche das nicht und würde selbst nicht auf die die Idee kommen, denn mir macht es keinen Spaß. (Schade eigentlich.) Das ist das wertvollste und mächtigste, was ich habe, mit etwas anderem (Bildung, Können, gesellschaftliche Position, Charakter, Ausstrahlung, Lebenswerte- und Ziele) kann ich viel weniger erreichen. (Noch bedauernswerter.)
Ich habe Sex vorzugsweise in einer Beziehung, weil er mich weich und emotional offen macht. Aber es gab Nächte, in denen ich wußte, ok., das Schnucki ist hübsch, mehr als Sex wird das nicht und dann hatten zwei Menschen Spass. Ich wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, dass ich etwas ohne Gegenleistung verschenkt hätte. Ich habe doch auch etwas bekommen.
In der Beziehung ist es komplizierter. Da gibt es ohnehin komplexe emotionale, leistungsmäßige und materielle Austauschverhältnisse. Einer tut etwas für den anderen und dabei sind auch Gefälligkeiten.
Wenn sich aber da wiederum herauskristallisiert, dass einer der beiden Sex als Ware für etwas anderes einsetzt, das heißt auch, verknappt, bis die Gegenleistung stimmt, das geht ja mal garnicht. Wenn eine Frau wenig anderes kann und ihren Wert darüber reguliert, ist das ziemlich arm.
 
G

Gast

  • #25
Ich verstehe Gast #10 sehr gut.
Auch mein Bedürfnis nach Sex ist nach einem 16 Stunden Tag, der angefüllt ist mit Besprechungen, ewigem Kompetenzgerangel und allgemeinem Stress gleich null. Ehrlich gesagt bin ich dann froh, wenn ich es noch unter die Dusche schaffe( klappt meistens nicht) und endlich im Bett liege. Wenn mein Partner dann auch noch Sex mit mir möchte, reiht sich dieser Wunsch einfach in meine "To do Liste" ein. Ich bin genervt, hoffe, dass es sich schnell erledigt hat und ich endlich, endlich schlafen kann.
Männer nutzen Sex vielleicht als Entspannung, leider ist dies bei mir nicht so.
 
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Gast

  • #26
Für die Mehrheit der Männer ist das nicht so.. sie wollen/haben Sex, wann, wo und mit wem es auch immer möglich ist... Aber da die Frauen anders ticken (s.o.) ist es halt nun mal nicht so einfach... jede ins Bett zu kriegen..
Ich finde eine solche Ansicht ziemlich sexistisch und männerfeindlich. Es gibt solche Männer. Aber das sind gestörte Ausnahmen. Die meisten normalen und bindungsfähigen Männer wünschen sich eine feste Partnerschaft. Gerade die in meinem Alter. Was mit denen über 50 ist, weiß ich natürlich nicht.

w28
 
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Gast

  • #27
Sex kann man von mir nicht bekommen, aber unter bestimmten Bedingungen (Partnerschaft) mit mir haben.
w, 55
Das sollten sich die Männer gut merken und versuchen,es zu begreifen und akzeptieren, dass dies die normale weibliche Natur ist.

Es ist eine Tatsache, dass nur sehr wenige Frauen Spaß daran haben, Sex mit Männern ohne Beziehung und ohne Liebe zu praktizieren. Das sollte man akzeptieren, denn so ist nun mal die weibliche Natur. Das sind Tatsachen und sie sind sicherlich vom Schöpfer (oder wem auch immer) richtig so geschaffen, sonst würden wir in einer Gesellschaft leben, wo jeder nicht genau weiß, wer seine Geschwister sind und wer eigentlich sein Vater ist.
 
G

Gast

  • #28
Wenn man sich liebt, zieht es einen zueinander und beide haben Sex. Wenn einer von beiden sich aus dem Anderen nichts macht, ist Sex natürlich Arbeit und nur der Andere hat Sex. Für diese einseitige Dienstleistung erwartet der Lustlose natürlich eine Gegenleistung anderer Art - Versorgung, Luxus etc. Diese Denkweise, dass "der Mann Sex hat", kenne ich nur bei Frauen, die Sex als Geschäft und nicht als Liebesbeweis sehen. Wenn sie denn erreicht haben, was sie wollen (zum Beispiel den Ehering oder das Kind) setzt die Lustlosigkeit ein, wozu sollte noch eine "Leisung" erbracht werden?
 
G

Gast

  • #29
Ich verstehe Gast #10 sehr gut.
Auch mein Bedürfnis nach Sex ist nach einem 16 Stunden Tag, der angefüllt ist mit Besprechungen, ewigem Kompetenzgerangel und allgemeinem Stress gleich null. Ehrlich gesagt bin ich dann froh, wenn ich es noch unter die Dusche schaffe( klappt meistens nicht) und endlich im Bett liege. Wenn mein Partner dann auch noch Sex mit mir möchte, reiht sich dieser Wunsch einfach in meine "To do Liste" ein. Ich bin genervt, hoffe, dass es sich schnell erledigt hat und ich endlich, endlich schlafen kann.
Männer nutzen Sex vielleicht als Entspannung, leider ist dies bei mir nicht so.
Lebst du dein eigenes Leben oder lebst du um zu arbeiten? Pflichterfüllung, ja, ja das machen die Frauen bis zur Sebstaufgabe und das kostet kostbare Lebenskraft, die dann für Sex nicht mehr zur Verfügung steht. Ich kenne diese endlosen Konferenzen, überall Tretminen, jeder positioniert sich, um beim Chef gut auszusehe, und wenn der Dümmste in der Runde sich die Brille zurechtrückt und nach einem brillanten Statement des Referenten ganz unschuldig fragt, wie meinen Sie das jetzt. Habe jetzt meine eigene Firma, seitdem gibt es solche Zeittöter nicht mehr. Überleg mal, ob du nicht mal in deinem Leben was änderst. Dem Chef und den Kollegen ist es i.d. R. egal, ob deine sex. Beziehung funktioniert oder nicht.
 
G

Gast

  • #30
Als Frau habe ich am liebesten Sex in einer Beziehung. Wenn ich mich ein einem Partnerforum anmelde dann um eine Beziehung zu finden. Ebenso treffe ich Männer die angeben eine Beziehung zu finden. Wenn es dann bei einem Treffen oder nach einigen Treffen zu Sex kommt, dann ist dies oft mehr als ernüchternd. Mittem im sexuellenGeschehen bekommt Frau mit, der Mann nimmt keine Rücksicht auf mich, schaut nur, dass das geschieht was ihm gefällt und man weiß schon bevor er zum Höhepunkt kommt, den siehst du nie wieder der wollte nur Sex. Was soll man da als Frau tun, wenn er in meiner Wohnung ist, kann ich nur mitspielen, schauen dass es schnell vorbei ist und der Typ möglichst bald abhaut. Oder glaubt hier irgendwer, dass eine Frau mittem im Geschehen mit einem noch fremden Mann aufsteht und sagt, tschüs, das passt nicht für mich. Man weiß ja nie wie der reagiert. Das man als Frau dann keinen Orgasmus bekommt und sich benutzt fühlt ist klar.

Leider gibt es häufig Männer die vorgeben eine Beziehung zu suchen, auch bereit sind sich einige Male zu treffen auf lieb und aufmerksam tun und doch nur auf Sex aus sind.

Besser wäre es von Anfang an mit offenen Karten zu spielen und klipp und klar sagen ich will nur Sex. Dann kan ich als Frau mich darauf einlassen und es als Sex sehen oder ich sage ganz klar, nein, das will ich nicht. Doch diese Möglichkeit haben wir leider nicht, wenn nicht offen mit uns umgegangen wird.

Ich denke Männer die nur Sex suchen und vorgeben eine Beziehung zu wollen - dass sind dann die die Sex "bekommen" - da sie meist nur auf ihre Befriedigung aus sind, ist dieser meist auch noch schön für diese Männer gewesen.