Ich verstehe die FS so, dass sie sehr wenig freie Zeit zur Verfügung hat, und seitdem sie einen Freund hat, hat sie sehr wenig Zeit für sich. Die Frage ist nun, wie kann sie sich ein wenig mehr Zeit frei machen, ohne ihren Freund zu enttäuschen. Jeden Tag eine Stunde telefonieren kann man nutzen, um über die gemeinsame Themen und Projekte zu sprechen oder die Gesprächszeiten reduzieren. Oder lasse eine schöne Musik nebenbei laufen, wenn du mit ihm telefonierst. Oder steige in die Badewanne und rede mit ihm über Lautsprecher. Am Wochenende sollst du auch ein wenig Zeit für dich haben. Vielleicht kannst Du länger im Bett bleiben, während er Frühstücksbrötchen für euch holt und Ähnliches. Wo der Wille ist, ist auch ein Weg.
 
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Naja, es komnt doch sehr auf die Lebenssituation an. Wer freiberuflich im Homeoffice sitzt, freut sich über Ansprache am Abend. Wer zwischen Job, Kind und Haushalt jongliert, freut sich, am Abend mal Ruhe zu haben.
Ich denke, es ist legitim, auch mal Zeit für sich zu wollen.
Auch das Kind will am Wochenende auch mal Zeit mit der Mutter allein haben.
Gut, ist denke, ich die Idee, ihn mehr in Aufgaben einzubinden, dass ihr nicht nur Freizeit miteinander verbringt.
 
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Hallo Hasendompteurin, nur rein interessenhalber würde mich interessieren, wie Du das mit Deiner Teenager-Tochter hinbekommst. Ich habe selber eine 15 jährige Tochter und ich überlege mir gerade, wie ich diese davon überzeugen könnte, jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag ( oder ist es Samstag ?) ins Auto zu steigen um zum 70 km entfernten Lover zu fahren. Da fällt mir ehrlicherweise nicht viel ein. Okay 3 Pferde, 2 Hunde und ein Schloss vielleicht, alternativ ein hübscher, intelligenter gleichaltriger Sohn oder sehr, sehr nette eigene Töchter. Letztere müssen aber wirklich sehr nett sein. Ansonsten Fehlanzeige. Man kann sie nun auch nicht jedes WE bei Freundinnen abliefern.
Wie löst Du dieses Thema? Kommt er auch zu Dir?
Ich denke auch, dass das Telefonieren mit der Zeit kürzer wird. Jeden Tag eine Stunde finde ich auch lange. Aber positiv gesehen habt Ihr Euch viel zu erzählen, und kommunikativ scheint er ja zu sein. Ist übrigens nicht jeder Mann.
Von daher finde ich jetzt meine Beiträge nicht ... lesegefährlich für Hasendompteurs Entscheidungen
Nö, glaube ich auch nicht. Wir kennen den Mann ja auch nicht. Und ob heißblütige Liebe, keine Lust auf Alleinsein oder whatever. Wir wissen es nicht.
W,55
 
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Ich finde, dass du deine Bedürfnisse nicht unter seine stellen solltest aus Verlustängsten.
Beide sind legitim.
Allerdings bist du mit deinem stressigen Job, dem Kind etc. deutlich beanspruchter.
Wie sieht das Wochenende aus, wenn er bei dir ist? Wie ist sein Verhältnis zu deiner Tochter?
Beispiel: er macht den Wocheneinkauf im Supermarkt mit deiner Tochter, während du mal ausschnaufst oder Zeit hast, was in Ruhe zu machen.
Wenn er quasi auf Ehemann macht und Gas gibt, gehören auch die Pflichten dazu, nicht nur schöne Stunden.
Jeder braucht Zeit für sich.
Es ist auch ein Unterschied, ob man nah beieinander wohnt und sich schnell mal besuchen kann, oder ob es eine Wochenendbeziehung ist.
Ob erwachsene Kinder im Spiel sind oder eine Teenie -Tochter.
Ob du deinen Haushallt selber machst oder ob das an die Haushaltshilfe delegiert ist, während du in der Arbeit bist etc.
 
Ich finde, Deine Erwartung geht vorbei an dem, was real schon mal abläuft

OK, Du denkst, Du interpretierst, Du hast gelesen - sorry.
Meine Erfahrungen sind anders.

Bei euch war es mE eine ganz andere Situation. Außerdem passte ihm ja wohl Dein Tempo. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eure Beziehung so begann wie hier.
Deines Erachtens, Deine Vorstellung.

So weißt du nicht, wie Hasendompteurins Geschichte begann, und nicht wie meine.

Ob ihm mein Tempo passte? Du vermutest - ich weiß es nicht, ich weiß, er war viel schneller verbindlich als ich. Ich weiß, er konnte es akzeptieren, er hatte in sich die Sicherheit, dass er mich schon überzeugen konnte, von dem, was für ihn sicher war. Ich weiß, dass er für uns eine gemeinsame Zukunft sah, als ich noch zögerlich war - Kennenlernphase.

Auch das, void, mag nun Gedankenpolizei sein, aber Du weißt weder, was ich dachte, noch mein Partner - noch der Mann, den Hasendompteurin mag. Zumindest bei mir, deswegen interpretiere Du bitte nicht, ich WEIß mit welchen Gedanken, Ängsten ich zu kämpfen hatte.
Diesen Kampf habe ich übrigens nur mit mir ausgetragen, darüber habe ich auch nicht mit ihm geredet. Er ist nicht mein Therapeut, es war mein Thema.
Ich bat nur um die Zeit.
Ich war es ihm wohl wert, zu warten.

Und so wie Du frei bist in Deinen Interpretationen, bin ich frei zu sagen, Stopp.
Man kann alles und jedes kaputt denken.

Den Verlustängsten muss man sich irgendwann stellen, und es lohnt sich. Wenn man manche Themen mit sich trägt, läuft man manchmal innerlich Amok - bis die Knoten sich lösen.

Ich finde nach wie vor, man muss hier Hasendompteurin nicht beim Amoklaufen bestärken, sondern Mut zusprechen, die Knoten zu lösen.

Mit dem richtigen Partner ist Partnerschaft etwas Wunderbares.

W, 51
 
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Hallo Ihr Lieben,

vielen herzlichen Dank für Eure so lieben Antworten!!!
Insbesondere bei @Tom26 möchte ich mich nochmals herzlich bedanken. Ich schulde ihm ja noch einen Kuchen für seine stets einfühlsame und warmherzige Beratung bei meinen letzten Threads und nun schreibt er schon wieder so herzlich. 1000 Dank dafür!!!

Ich schreibe erst jetzt, weil ich momentan nur durch´s Leben hetze. Erst einmal vorab zur Info: der Herzensmann war bisher auf meinen Wunsch am Wochenende ausschließlich bei mir. Einerseits, weil ich viel mehr Platz habe und natürlich Tochter und Tiere auch ihre gebührende Beachtung verdient haben und auch bekommen. Ich werde morgen noch auf einzelne Punkte aus Euren Beiträgen eingehen, aber ich habe mir Euren Ratschlag zu Herzen genommen, es nicht direkt anzusprechen, sondern geschickt verpackt, dass ich ja jeden Tag vieles erledigen muss (was ja auch stimmt) und habe auf diese Weise schon mal das eine oder andere Telefonat früher beenden können. Es ist aber dennoch sehr schwierig, denn ich bin es immer, der das Telefonat beendet. Ich hatte mal eine kurze Andeutung gemacht, dass ich eventuell ein wenig mehr Zeit bräuchte und darauf hat er besorgt gefragt, was ich denn damit meine. Ich habe es als unwichtig abgetan, denn sonst wären wir sicher in die Diskussion abgeglitten, von der ihr mir ja völlig zu Recht abratet.
Ihr habt natürlich mit einer Sache den Nagel total auf den Kopf getroffen.
Einerseits sehne ich mich nach mehr Freiheit, habe aber auch totale Verlustängste. Das bekomme ich noch nicht zusammen. Ja, ich habe die Sorge, dass ich vielleicht nur eine Übergangsfrau bin und er irgendwann das Singledasein reizvoller finden könnte. Daher fällt es mir auch so schwer authentisch zu sein.
Was mich an dem Mann reizt? Seine Warmherzigkeit, sein mit mir kompatibler Humor und das Gefühl von Geborgenheit, das mir noch nie jemand so vermitteln konnte. Er ist ein sehr weicher Mann, vielen wäre er vermutlich zu weich, aber für mich fühlt sich das richtig an. Die Alphamänner haben nie zu mir gepaßt und daher wollte ich aus diesem "Männermuster" auch bewußt ausbrechen.

Ich melde mich morgen wieder, sofern ich es irgendwie hinbekomme. Ich bin Euch sehr, sehr dankbar für Eure Ratschläge und möchte natürlich auch antworten!! Ich hätte nie gedacht, dass eine neue Beziehung so schwierig sein könnte und Eure Ratschläge sind mir wirklich eine riesige Hilfe!! 1000 Dank!!
 
OK, Du denkst, Du interpretierst, Du hast gelesen - sorry.
Meine Erfahrungen sind anders.

Deines Erachtens, Deine Vorstellung.
Ja, aber was willst Du jetzt genau? Dass ich nichts mehr schreibe hier, willst Du sagen, ich sollte erstmal andere Erfahrungen machen, ich soll mein Denken "anders machen" (was nicht geht), dass es generell falsch ist, oder was ist es, dass Du kritisierst daran, dass ich aus meiner Erfahrungswelt und aus meinem Denken her schreibe? Und warum denkst Du, dass Du mich hier kritisieren solltest, wo Du selbst nicht wollen würdest, dass ich Deine Erfahrungen angreife, negiere oder wollen würde, dass Du sie nicht mitteilst, was ich auch gar nicht tue.

Also warum "sorry", ich habe nichts von dem, was Du schriebst angegriffen als irgendwas, das Du so nicht schreiben solltest.

Du denkst auch nur wie Du, liebe Lionne, wenn Du hier was schreibst, und ich denke so wie ich. :) Ich finde nicht, dass man da intolerant sein sollte.
Weder Du noch ich sollten sich hier zensieren müssen, weil irgendein Leser oder eine Leserin damit nicht klarkommt, was eine/r für Erfahrungen gewonnen hat und hier weitergibt.

Auch das, void, mag nun Gedankenpolizei sein, aber Du weißt weder, was ich dachte, noch mein Partner - noch der Mann, den Hasendompteurin mag
Bitte versteh doch endlich, dass ich sowas nie behauptet habe, irgendwas zu wissen. Ich formuliere es auch niemals so, weil mir klar ist, dass ich nichts weiß. Deswegen schreibe ich auch das, was Du mir hier ankreidest: ICH denke, MEINE Erfahrung ist, ICH vermute.

Und nee, das ist nicht das, was Gedankenpolizei meint.

Und so wie Du frei bist in Deinen Interpretationen, bin ich frei zu sagen, Stopp.
Ich sage zu Dir nicht "stopp", wie kommst Du darauf? Aber Du sagst es zu mir. Das wäre Gedankenpolizei, wenn ich das jetzt mir zu eigen machen würde, mich vorher zu fragen, was Du oder irgendjemand, der so denkt wie Du, zu meinen Beiträgen sagen könnte.
Außerdem hast Du was behauptet, das ich so nie gesagt habe.

Und was ist das hier:
Wie willst Du beurteilen, ob was kaputtgedacht wurde?

Ich finde nach wie vor, man muss hier Hasendompteurin nicht beim Amoklaufen bestärken
Wo liest Du raus, dass sie Amok läuft? Und siehst Du sie nicht auch als erwachsen genug, dass sie selbst entscheiden kann, was sie von den Beiträgen brauchbar findet und was nicht?

Ich habe es schon mal geschrieben, dass Du mE wärmer denkst und schreibst als ich. Und ich finde das auch wichtig, weil es trostspendend ist und sicher auch mutmachend. Ich denke nun mal anders und wenn ich einen Beitrag lese, ist meine Intention, die möglichen Probleme, die der/die FS schreibt, aufzugreifen. Ich verstehe Deine Intoleranz nicht mir gegenüber.
 
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, ich habe die Sorge, dass ich vielleicht nur eine Übergangsfrau bin und er irgendwann das Singledasein reizvoller finden könnte. Daher fällt es mir auch so schwer authentisch zu sein
Stell deinen Wert nicht so unter einen Scheffel. Ich denke, Selbstaufgabe kennst du schon aus deiner Herkunftsfamilie.
In einer Beziehung sollten beide aufeinander eingehen.
Ich schreibe erst jetzt, weil ich momentan nur durch´s Leben hetze
Er ist ein sehr weicher Mann, vielen wäre er vermutlich zu weich
Eine gewisse Dominanz kann sich auch durch Weichheit ausdrücken.Es ist gut, wenn er warmherzig ist. Andererseits, jemand der wirklich weich ist, würde deine Bedürfnisse und Grenzen respektieren und auch sehen, dass du gerade durchs Leben hetzt.
Also diese Weichheit kann auch dazu führen, dass er deine " Lücken " erkennt und unterläuft. Verlustängste hat er übrigens auch, wenn er sich sofort zurückgewiesen fühlt, wenn du andeutest, mal Zeit für dich zu brauchen.
Also schön und gut, idealisier ihn nicht zu sehr und stell dein Licht nicht zu sehr unter einen Scheffel.
 
Hasendompteurin,

Er klingt doch nett, möchte es einfach für machen bei Dir.
Liebe, nette Männer sind so.

Du bist gewohnt, für Dich zu kämpfen, alleine, keine Schwäche zeigen. Du bist kompetent und taff.
Musstest Du auch sein.

Kann es sein, dass er sich gar nicht vorstellen kann, dass Du gestresst bist, Druck hast?

Wenn er so ist, wie er klingt, würde er Dir sicher auch mal helfen, wenn er da ist, und Dich entlasten. Wenn Du so selbstverständlich tafff wirkst, als ob Du alles easy im Griff hast, wird er keine Unterstützung anbieten.

Kein Mann kann interpretieren... Meine Erfahrung, sage, was Du brauchst, sage, wenn Du Unterstützung benötigst - die meisten tun es dann liebend gerne. Die anderen kannst Du vergessen.
Es ist ja auch sein Benefit, wenn Du dann frei hast, entspannt, ist Raum für entspannte Zeit und Wir.

@void, wir werden immer aneinander vorbei schreiben. Ich bin einfach zu simpel gestrickt für Dich und derart komplizierte Gedankengänge, was wann evtl sein könnte.
Mein Stopp wird trotzdem immer erfolgen, das ist ja kein Verbot, es ist ein Statement - wenn mir persönlich viel zu viel Interpretation unterwegs ist, und erst recht, wenn ich die Interpretationen als unfair (z. B. gegenüber diesem Mann) empfinde.

Und ich glaube, dass Hasendompteurin sowieso schon zuviel rumhirnt, statt sich die Chance zu geben, zu probieren.
Kein Angriff, Hasendompteurin, ich wünsche Dir, dass es gut wird.
Und, auch nicht Spekulation, sondern Erfahrung, es wird dauern, bis man sich ganz einlassen mag.
Erlaube Dir, auch Geduld mit Dir zu haben.

W, 51
 
Noch etwas.

Ich hatte ja auch quasi Fernbeziehungen, auch als AE. Voll berufstätig, Zeit knapp.

Ja, da war es logisch, dass ER kam - zumindest wenn die Kinder bei mir waren.
Und nein, wir waren dann bitte das ganze WE aufeinander gesessen.
Wir haben Sachen zusammen erledigt, er hat mir bei manchem geholfen, wir hatten unsere Zeit, und es gab trotzdem die Nische für Eigenes.
Und ich habe mir nie den Druck gemacht, dass ich alles erledige, bevor er kommt.
Das spielt sich ein.
Tom hat es Dir aus männlicher Perspektive geschrieben
Liebe Hasendompteur - suche jetzt nicht die Fehler, gib euch beiden die Zeit, damit die Zahnrädchen sich einlaufen können. Keine Fehler suchen - weder bei dir noch bei ihm - sondern einfach sagen, was dir wichtig ist. Damit legst du auch ganz nebenbei noch eine tragfähige Basis für die Jahre nach der Anfangseuphorie.

Und denke auch daran, dieser Mann hat sich für eine AE entschieden, er weiß, was Beruf, Kind, etc. bedeutet.
Du vertreibst ihn nicht, wenn Du redest.

(und falls doch, hätte es sowieso nie gepasst)

W, 51
 
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Liebe @void, jeder versteht deinen Gedankengang, die Beziehung ist frisch, sie war lange Single und ist froh endlich mal wieder jemanden gefunden zu haben, der auch lange bei ihr bleiben soll, weil sie ihn mag und ihn keinesfalls wieder verlieren will (Verlustangst).
Er hat Zeit und nutzt sie verliebt für seine Liebste und erschlägt sie mit seiner Aufmerksamkeit bzw. sie reibt sich auf, ihm 100 % entgegenkommen zu wollen, um ihn ja nicht zu enttäuschen. Ist aber jetzt schon völlig erschöpft. Ihm hingegen geht es gut, er weiß von ihrer Situation nichts, geht von sich selbst aus und daher könnte er schon beim ersten Missverstehen, sich wieder von der FSin verabschieden.
Der FSin zu sagen, artikuliere deine Wünsche an ihn durch die Blume, er wird dein Wollen verstehen und nach 3 Mo nimmt, dass anfängliche übersteigerte Interesse sowieso merklich ab und läuft dann in ruhigeren Bahnen, weil man sich dem anderen schon sicher ist, dass dieser es ernst meint und auch man sich dann schon soweit gut kennt, miteinander reden zu können, Einblicke in das Leben des anderen schon hat, aufgrund von Gefühlen eher kompromißfähig wäre und auch ungefähr schon weiß, wie auch mal nicht diplomatisch gesagtes beim anderen ankommt.
Aber ob sie die 3 Mo durchhält?
Auch wenn ich dich verstehe und deine Argumentation, so finde ich aber dennoch, sie sollte ihre Grenzen klar ihm ggü. mitteilen, es ist ihr zu viel, weil: Haushalt, Verpflichtungen Pferde und Hunde, Job, 15-Jährige & Fernbeziehung. Irgendwie hat sie noch nicht den optimalen Bogen im Zeitmanagement und wie er ihr entgegenkommen kann, damit sie nicht ausbrennt.
Durch die Blume erzählt, kann echt nicht jeder. Nicht jeder ist so argumentativ geschliffen und ein unklares Wort und der andere fühlt sich schnell warmgehalten. Sie hat nach einigen Wochen Vollgas und Roadtrip, ihm jetzt gesagt, sie möchte es langsam angehen lassen, da hat er in meinen Augen zurecht irritiert reagiert. Sie hat es aber nicht mehr begründet. Ich glaube, @Hasendompteur kann dieses charmante, diplomatische Abgrenzen nicht und was wäre, wenn er soviel Aufmerksamkeit braucht und es nicht weniger wird oder ein Egozentriker, hier wäre es doch für sie mit klaren Worten besser und einen Abbruch zu riskieren. Sie muss in einer Beziehung ihre Grenzen wahren, weil sonst wird sie einerseits ein Spielball seiner Launen, wenn er es durchschaut und andererseits, wenn sie so erschöpft ist und sich die liegengebliebene Arbeit im Hintergrund auftürmt, dass es sie überfordert, dann kommt der Knalleffekt, gerade bei Menschen (Frauen), die keine Grenzen setzen und andere Erwartungen erfüllen müssen, damit sie ja nicht von anderen (oder hier dem Mann) abgelehnt oder aussortiert werden könnten. Man sollte seine Grenzen und innerliche Wut früher herauslassen, dann ist sie dosierter und wenn er für ihre Situation kein Verständnis zeigt und weiter drängt & fordert, dann ist es kein passender Partner.
 
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Ich habe dagegen einen extrem stressigen Job und muss mich auch um meine Tochter kümmern. Ich finde also kaum noch Zeit für mich, weiß aber einfach nicht, wie ich mich abgrenzen kann bzw. ihm verklickern, dass ich das Tempo so nicht durchhalte. Ich weiß, dass klingt alles doof, aber ich bin so beziehungsentwöhnt, dass ich nicht weiß, wie ich damit umgehen.

Ich würde es freundlich und positiv ansprechen, dass du nach der Arbeit auch sehr K.O bist und dann deine Zeit für dich und zum runterkommen brauchst, ich denke jeder normale Mensch versteht das. Ihr müsst doch auch nicht jeden Tag eine Stunde telefonieren, wenn dein Tag sehr anstrengend war, dann kannst du auch ein kurzes Telefonat mit ihm führen - quasi nur zum Gute Nacht wünschen 🥰
Zusatzinfo: er wohnt 70 km entfernt und unter der Woche sehen wir uns nicht. Daher muss ich doch min. die Zeit von Freitag bis Sonntag verfügbar sein, oder sehe ich das zu eng??
Deine Formulierung hört sich für mich fast nach Pflichtveranstaltung an, das sollte es doch nicht sein. Man sollte sich doch aufeinander freuen und sich gerne sehen, man muss sich auch nicht jede freie Minute sehen, das würde mich auch überfordern. Wenn du ihn am Wochenende besuchst, kannst du zum Beispiel sonntags früher nach Hause fahren. Irgendwelche komischen Ausreden würde ich nicht erfinden oder als Vorwand nehmen, dann lieber ehrlich sein und sagen, dass du Zeit für dich brauchst oder Zeit nur mit deiner Tochter verbringen möchtest.
Und sonst denke ich, ist es eine normale Umstellung, wenn man länger alleine war (seinen Tagesablauf auch danach ausgerichtet hatte) und plötzlich jemand Festes an seiner Seite hat, mit dem man dann sein Leben teilt und seinen Tagesablauf neu abstimmen muss.
Wenn ich nun auf meine Bedürfnisse poche, ist er vielleicht über alle Berge. Das Internet ist ja voller netter Singles und er hat ja genauso das Recht auf seine Bedürfnisse wie ich.
Hmm.. aber es ist doch auch gar nicht schön für dich, wenn du diese „Nähe“ immer zulässt, obwohl dich das unglücklich macht und auch stresst. Vielleicht probierst du einfach langsam einen Gang zurück zu fahren, nicht mehr so lange telefonieren und auch mal einen Nachmittag oder Tag am Wochenende für dich, ihr habt euch ja dann trotzdem gesehen und Zeit miteinander verbracht. Ich glaube, da muss man einfach die passenden Worte finden, um ihn nicht vor den Kopf zu stoßen/zu enttäuschen

w 26
 
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