• #1

David Petraeus - Höherer Status = steigende Seitensprunggefahr?

David Petraeus, der ehemalige CIA-Chef war der neue Stern am US-Himmel. Nun ist er zurückgetreten wegen einer Affäre mit der Biografin Paula Broadwell. Beide sind bereits verheiratet und haben Kinder. Herausgekommen war die Affäre, wegen anonymer eifersüchtiger Drohbriefe, die wahrscheinlich von Broadwell stammen. Es fällt auf, dass viele vermeintliche „Ehrenleute“ wie Petraeus, Clinton damals und auch Strauss-Kahn durch Frauengeschichten Ihre Karriere gefährden. Glauben sie, dass das mit der zunehmenden Macht der Beteiligten zusammenhängt?
 
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  • #2
Macht macht sexy-da ist viel Wahres drin. Klar wirken erfolgreiche und einflussreiche Männer erotisch auf Frauen und haben oft bessere Chancen auf eine Affäre als der Durchschnittsmann. Ich habe schon mal eine Affäre mit so einem überdurchschnittlich erfolgreichen Mann gehabt-ja, er war sehr leidenschaftlich, sehr verheiratet und sehr skrupellos (was die Treue anbelangt).
Und irgendwie hielt er es für selbstverständlich, dass ihm eine deutlich jüngere und hübsche Frau zu Füßen steht (als eine von vielen, vermute ich mal).
 
  • #3
Angebot und Nachfrage.
Und wenn man einmal da "Oben" ist, dann denkt man schnell, man hat das Recht dazu, es wäre Okay für denjenigen. Er hat ja schließlich was gemacht für seinen Erfolg.

An der Maßlosigkeit der Obrigen in allen Belangen kann man den Realitätsverlust durch steigende Macht gut ablesen. Man sehe sich nur die Selbstgefälligkeit deutscher Politiker an. Wasser predigen, Wein saufen.
 
  • #4
Na logisch!

Für Männer gilt das auf jeden Fall --> den höherer Status / mehr Macht = höhere Attraktivität
höhere Attraktivität --> mehr Angebote = größere Versuchung

Hinzu kommt, dass Macht-Menschen häufig zu Skrupellosigkeit neigen.

m/34
 
  • #5
Pauschal gesagt, nein. Cosi fan tutte. Die Affären von Promis werden nur bekannter. Im Gegenteil, ich vermute, daß sich Leute wie Petraeus eher mal einen Seitensprung verkneifen müssen, da ihre Karriere ansonsten gefährdet ist. <- mod korrigiert >(Das ist Amerika nicht Europa. In Europa wird so etwas eher toleriert.)
Allerdings glaube ich gern, dass sie wegen ihrer Macht heiß umschwärmt sind, die Gelegenheiten sind sicher häufiger.
Was Petraeus betrifft, so kann ich die Affäre nach Lesen einschlägiger bunter Blätter beim Arzttermin schon verstehen. Man muss sich die Fotos des Paares einfach nur ansehen. Es ist tragisch, was die Wechseljahre mit seiner Frau angerichtet haben - oder sie selbst zugelassen hat. In Auftreten und Aussehen könnte man sie für seine Mutter halten. Der Mann dagegen ist fit und auf dem Zenith seines Lebens.
Für mich verständlich. Da könnt ihr mich gern dafür hauen.
 
  • #6
Macht macht Frauen an- keine Frage. Und es ist erstaunlich wievielen es egal ist ob der Kerl liiert ist oder nicht.

Ob Mann dann der Versuchung erliegt oder Sie aktiv fördert ist dann wieder Charaktersache.

In diesem speziellen Fall- nun da hab sogar ich ein gewisses Verständnis. Die Ehefrau hat sich offenbar keine Mühe gegeben sich fit und hübsch zu erhalten (und das geht durchaus), die Affaire ist eine 9,5 und dazu noch nicht unklug. Ungebunden wär meine Wahl da klar....Man eiss auch nicht welche Beziehung er noch zu seiner Frau hat, wär nicht der erste der eine Ehe im beiderseitigen Einvernehmen noch aufrecht erhält um dem Anspruch der Öffentlichkeit zu genügen (Stichwort USA)
 
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  • #7
es ist ja nichts ungewöhnliches, dass ein Seitensprung stattfindet. Aber schonmal schön zu sehen, dass es wenigstens in Amerika konsequenzen hat und nicht einfach abgetan wird. Schliesslich bedeutet es für beide Familien großen Schmerz.

Ich als Frau kann Petraeus verstehen- seine Frau ist leider nicht mehr "äusserlich" attraktiv und da kann er mal einer Versuchung verfallen. Aber was ist mit der Geliebten? Sie hat einen sehr attraktiven Ehemann, 2 zuckersüße Söhne und lässt sich auf einen viel älteren unattraktiven Mann ein. Ihr Mann ist Radiologe, also auch erfolgreich....

Ich finde nicht immer, dass die Männer das Schwein sind. Sondern VIELE Frauen sind leider heute sehr bedürftig und sehr leicht zu haben. Meiner Meinung nach haben sie an Wert verloren- natürlich nicht alle! Es gehören schliesslich immer zwei dazu.

Ich glaube auch nicht, dass der "normal" erfolgreiche Mann schlechtere Chancen hat. Wie gesagt: die Frauen sind heutzutage sehr willig und ein Anzug allein macht schon Eindruck.

w(31)
 
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  • #8
Mir ist nicht nachvollziehbar, warum sich irgendjemand drüber aufregt, was daran so entsetzlich schlimm sein soll. Da haben zwei Leute, eigentlich sind es ja auch Kollegen, ein Verhältnis, na und? In diesem Fall hat das nicht mal mit "Macht" oder Status zu tun, das ist doch wie in den besten Familen. Die politische Funktion zwingt sicher zu erhöhter Diskretion, aber sonst - business as usual. Wurden Landesgeheimnisse verraten oder Atombomben verscherbelt? Nein. Es wirft allerdings ein bezeichnendes Bild auf die CIA, wenn nicht einmal der Leiter dieses Vereins eine diskrete Affäre organisieren kann.
 
  • #9
Ist doch recht komisch liebe Leute!?
In allen anderen Threads werden die Leute, die fremdgehen verteufelt und hier nun plötzlich -> alles easy, das ist schon okay.
Andere Maßstäbe?! Wie kommt es?
 
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  • #10
Man könnte sich natürlich auch fragen, ob Menschen, die in unserer heutigen Gesellschaft (gerade im Bereich Politik und Showgeschäft) ganz oben sind, nicht schon Persönlichkeitsstrukturen mitbringen, die zwangsläufig eher zu so einem Verhalten führen. Damit wäre der Faktor Macht nur eine Verstärkung um genau das zu bekommen, worauf solche Menschen sowieso schon ihr ganzes Leben hingearbeitet haben: Suche nach Bestätigung.
Ich denke, es sind zwei getrennte Ansätze. Früher ging man eher davon aus, dass Macht die Menschen verändere. Heute scheint es aber zunehmend "erwiesen", dass in unserer Gesellschafstruktur bestimmte Verhaltensweisen wie Arroganz, oberflächliches Demonstrieren von Können durch reine Selbstdarstellung, relativ empathiebefreites Streben nach Macht tatsächlich zumindest im Geschäftseben (im weitesten Sinne) mit gesellschaftlichem Erfolg belohnt werden.
Oder anders gesagt: Als Mensch, dem gewisse Moralvorstellungen und Werte besonders wichtig sind, hat man sicher weniger das Bedürfnis, diesen Weg zu gehen. Als Idealist wird man auch ziemlich schnell von diesem Weg wieder abgebracht.
Fazit: (Notorische) Fremdgänger gibt es immer, in jeder Gesellschaftsschicht.Der Grund ist häufig die reine Suche nach Selbstbestätigung und Macht. Erfolg bringt ein breiteres Angebot, dieses Bedürfnis befriedigt zu bekommen.
(w, 29)
 
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  • #11
Nein, betrogen wird überall durch alle Schichten. Nur ist es bei den Promis präsenter.
 
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  • #12
Natürlich haben erfolgreiche Männer auch mehr Chancen unentdeckt fremd zu gehen. Hotels auf Geschäftsreisen, mehrere Wohnsitze, viele Konten... Auch werden die Assistentinnen der Geschäftspartner wie Statussymbole gehandelt. Eine hübscher als die andere... Die jungen Unternehmensberaterinnen bei Mc K und so, legen es auch zu gerne darauf an, mit Konzernchefs auf Tuchfühlung zu gehen. UND: erfolgreiche Männer haben natürlich wahnsinnig viel zu erzählen. Sie sind amüsant, intelligent, Parkettsicher und haben oft mehr Esprit als so mancher Normalo.
Also: mehr Gelegenheiten, mehr Verführungen, weniger Entdeckungsgefahr UND das Wissen, dass sie immer bekommen was sie wollen.
JA! Ich glaube, je erfolgreicher desto untreuer.
;-)
 
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  • #13
Wer aufgrund seinen Status der Versuchung stärker ausgesetzt ist und ihr nachgibt, der hätte dieser Versuchung auch ohne den Promi-Bonus nachgegeben. Nennen wir es "latente Untreue". (m)
 
  • #14
Status und Geld alleine ist es nicht. Sondern Charaktersache, ob untreu oder nicht.

So Manche glauben, durch ihr Geld und ihre Position, sich alles erlauben zu können.
Und sich daran ergötzen, Andere für sich "kriechen" zu lassen. Denen es nicht so gut geht wie sie.
Und wenn es ihnen beliebt, nicht mal zu bezahlen.
(bei manchen Anderen miterlebt.)

Es ist ein Unterschied, ob man einvernehmlich miteinander Sex oder gar ein Verhältnis hat.
Oder so niederträchtig und mit Gewalt über ein Zimmermädchen her fällt ?

Anfangs konnte ich den Vorfall mit Strauss-Kahn nicht glauben. Wegen sowas riskiert doch Keiner seine Karriere ?
Tja, "das Fleisch war schwach", das Hirn "ausgeschaltet", es regierten nur noch die Hormone ?

Wer in Führungspositionen ist, der bestimmt und befehlt. Der läßt sich nicht durch Befehle herum kommandieren. ggf. auch nicht durch den "Befehl" der ehelichen Treue.
Statt Untreue nennen die es ... Abwechslung ?

Je mehr Geld, desto untreuer ? Nicht unbedingt. Sondern die untreuen Täter/innen glauben, daß sie so unwiderstehlich seien, so das ihre festen Partner ihnen verzeihen, um sie nicht zu verlieren.
Bei Strauss-Kahn ist dessen Ehefrau Millionärin und besitzt m.E. viel mehr Geld als er. Denn sie zahlte die Millionen-Kaution in New York, lt. Presse.

Die meisten Frauen heiraten m.E. anders, wie Männer.
Frauen freuen sich, diesen Mann für sich erobert zu haben - lebenslang. "Mein Mann - nicht Deiner !"
Männer gehen die Ehe eher ein, auf Wunsch der Frau, um sie nicht zu verlieren ? "Hätte ich sie nicht geheiratet, hätte sie mich verlassen."
Aus diesen Ansätzen dann später Treue oder Untreue ? Wer zur Ehe gezwungen wird, ist später eher
untreu ?

Bei Karrieren, besonders in den USA, wird auf ein solides Privatleben geachtet.
Wer mit 30 J. immer noch nicht verheiratet ist, bei dem wird angezweifelt, ob er privat wie beruflich Verantwortung tragen kann ?
Also heiraten und verheiratet bleiben, nur wegen der Karriere ? Und damit kein Verdacht aufkäme, man wäre homosexuell ?

Und damit man zuhause eine Haushälterin hat, und nicht alles selber machen muß ?
Denn Hauspersonal anstatt Ehefrau - wäre peinlich ?

Und nach z.B. 37 Jahren fragt sich der Ehemann: *seufz* - war das alles in meinem Leben ? Nur noch "die Alte" zuhause ? Und nie wieder eine andere Frau ?
Wenn dann Einem so eine rassige, sexy Frau ständig "vor der Nase" ist - wie lange dauert es, bis er der ständigen Versuchung nicht mehr widerstehen kann ?
Häufige Ausrede:"Ich bin auch nur ein Mann."

Mich wundern nicht die untreuen Männer - mich verblüffen die treuen Männer, einschließlich mir selber.
Frauen sind i.d.R. eher treu. Aber wenn mal Eine untreu wird, tja, passiert auch bei Denen.

Untreue ist Charaktersache. Gibts bei arm wie reich, bei Männern wie bei Frauen.
 
  • #15
Ich glaube, dass diese Geschichte sowieso etwas ungewöhnlicher ist, als die meisten es sich hier wohl vorstellen. Ich würde vermuten, dass es nicht nur um Äußerlichkeiten geht! Sie schrieb eine Biographie über ihn. Es stellt sich natürlich die Frage, wieso? Die Details kenne ich nicht. Hat sie ihn erst gekannt und dann dies als Vorwand genutzt, um näher an ihn heranzukommen? Hat er es ihr angeboten, um näher an sie heranzukommen? Oder hat sie ihn "auserwählt" bevor sie ihn kannte. Dies alles beeinflusst natürlich schon die Startsituation. Wie auch immer.

Schließlich musste sie schreiben und er erzählen und sie wiederum fragen und zuhören. Würde sie ihn zwischendurch kritisieren in irgendeiner Lebensgeschichte, liefe sie Gefahr, dass er dicht macht und nicht mehr weitererzählt und ihr Projekt scheitert. Also hört sie fleißig zu und kritisiert nicht und gibt die Verständnisvolle. Nehme ich an.

Er kann also schön erzählen, ihm wird zugehört, ihm werden interessiert Fragen gestellt, jeder Schwank und jede subjektive Philosophie wird abgekauft. Schöne Situation, oder? Da fühlt man sich mitunter endlich mal wieder verstanden. Muss nicht hart argumentieren, Kämpfe ausfechten. Dazu eine so attraktive Zuhörerin, ...

Sie wiederum erlebt dann einen Mann, der sich öffnet, dem sie einfach mal unwidersprochen zuhört, der deswegen ausreden kann und alles logisch zusammen fügen, ja sicherlich auch nicht ganz dumm ist. Sie selbst sorgt dafür, dass sich kleine Lücken durch Fragen schließen. Das Bild, dass sich für sie ergibt ist mitunter neu, logisch und konsequent und ein glanzvolles Konstrukt! Zum dahinschmelzen und bewundern, oder?

Ist es da ein Wunder, dass sie sich erst einmal näher kommen?

Aber dann ist sie eifersüchtig, gar nicht so selbstbewusst neben ihm/diesem in ihren Vorstellungen großartigen und daher begehrenswerten und weltberühmten Mann und die "Szene", die sie der angeblichen Nebenbuhlerin gemacht hat, wird sie ihm möglicherweise auch auf die eine oder andere Weise gemacht haben. Er wird das mit der Zeit zu spüren bekommen und verabschiedet sich von ihr, aber da ist es längst zu spät, ...
 
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  • #16
Ich glaube nicht, dass das etwas mit uns "Normalos" zu tun hat. Das ist ein politischer Skandal und diese Story nur ein Vorwand, um Obama zu schützen.
 
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Mooseba

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  • #17
David Petraeus - sexuell ausgehungert wegen unattraktiver Ehefrau - Seitensprunggefahr?

Jepp, absolut. Und wahrscheinlich wollte die Biografin nicht nur als Biografin im Buch genannt werden. Dass es hier wahrscheinlich noch um viel mehr geht, ahne ich auch. Aber davon versteh ich zu wenig.
 
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  • #18
CIA Chef, EZB-Chef, US-Präsident - um so weit nach oben zu kommen braucht man eine gewisse Persönlichkeit. Man muss viele Leute von sich überzeugen können und sich gegen Mitbewerber durchsetzen. Da schafft man sich nicht nur Freunde, sondern auch mal einen Feind.
Im Falle Clinton haben sich die USA die Ermittlungen über 100 Millionen Dollar kosten lassen (diese Zahl ging damals durch die Presse). Da hilft alle Diskretion nicht. Wie auch immer.
Ehebruch ist verwerflich, aber Gelegenheit macht auch Diebe. Letztlich ist es aber Privatsache. Wenn die betrogenen Ehefrauen nicht vor Gericht ziehen, sollte sich die Öffentlichkeit erst recht heraus halten.
Im Falle Strauss-Kahn liegt die Sache nochmal anders. Bei ihm war wohl bekannt, dass er (vorsichtig formuliert) nicht immer gesetzeskonform vorging. Ihm wurde das Handwerk zu Recht gelegt.
 
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  • #19
Es stimmt sicher, dass man als beruflich erfogreicher Mann mehr Avancen bekommt als andere gleichaltrige Männer, auch von deutlich jüngeren Frauen und auch dann noch, wenn bei kritischer Selbsteinschätzung schon ein wenig der Lack ab ist. Dass erfolgreiche Männer (oder Frauen) aber eher "zugreifen", glaube ich nicht. Nach meiner Beobachtung tun das eher die weniger Privilegierten, sei es, weil sie weniger attratktiv sind und sich beweisen müssen oder sei es, weil sie beruflich gerade keinen Erfolg haben und sich beweisen müssen.
 
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