• #1

Dem Nebenbuhler sind ihre Kinder egal oder ?

Was ich sehr oft beobachtet habe:

Eine Partnerschaft, sie und er, beide in den Dreißigern, um die vierzig, mit kleinen Kindern. Beide harmonieren, leben in guten und stabilen finanziellen Verhältnissen. Das Liebesleben ist allerdings in den letzten Jahren zu kurz gekommen, manchmal liegt es völlig brach. Ansonsten ist alles in Ordnung. Sie wird von einem Mann aus dem Umfeld der Kinder (Sportverein, Schule) oder aus dem Dunstkreis ihres Berufes von einem Mann ständig umgarnt. Er will mit ihr zusammen sein, später vielleicht eine stabile Partnerschaft eingehen. Die Frau lässt sich darauf ein. Das Ergebnis kann eine kurze Affäre sein, eine mit Trennung und eine mit neuer Partnerschaft. Viele Varianten sind da möglich.

Ich meine, dass der Nebenbuhler immer den Schaden, den die Kinder bei Beendigung der Familie ertragen müssen, in Kauf nimmt. Bei nahezu jeder Beendigung einer Vater/Mutter/Kind Beziehung leidet der Nachwuchs finanziell und psychisch unter den Folgen, und kann sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht optimal entwickeln.

Obwohl bei den Müttern das Wohlbefinden ihrer Kinder an allererster Stelle steht, ignorieren sie meistens, dass den neuen Männern die Kinder anfangs völlig egal sind.

Warum lassen sich Frauen mit Männern ein, die die Kinder als Kollateralschaden in Kauf nehmen? Sie lassen sich auf Typen ein, die bereit sind, eine Familie zu zerstören, obwohl diese nicht wissen können, wie das für ihre Kinder ausgeht?
 
  • #2
Was wäre da denn deiner Meinung nach besser? Frau bleibt beim ungeliebten Ehemann der Kinder wegen!?
Favorisiere ich auch. Wird aber selten so durchgezogen. Der Egoismus glücklich sein zu wollen - macht nicht nur Kinder kaputt sondern auch Menschen die sich auf kaputte Existenzen (in dem Fall Partnern mit Kinder) einlassen.
Nicht vergessen die Menschen die da mit reingezogen werden erleiden oft auch Schaden....
 
  • #3
Und was ist mit Vätern, die ihre Familie für eine neue Frau verlassen? Müssen deiner Meinung nach nur Mütter sich aufopfern für die Familie und die Kinder? Müssen Mütter dann ewig in einer unglücklichen Beziehung ausharren - Väter aber nicht?
Darf eine Mutter kein Interesse m ehr daran haben glücklich zu sein?
 
  • #4
Ich schieße mich #2 BlackBetty an: Warum gilt das nur für Mütter und nicht auch für Väter.

Leo53, ich hätte da mal eine Frage: Du findest es nur dann problematisch, dass ein Mann eine vergebene Frau anbaggert, wenn diese Frau Kinder hat?
Wenn ich (w) eine Affaire mit einem verheirateten, kinderlosen Mann anfangen würde, wäre das nach deinen Moralvorstellungen in Ordnung, weil keine Kinder betroffen sind?
 
  • #5
Der Nebenbuhler hat doch nur eine Chance, wenn ihm diese eingeräumt wird. Es ist doch dann auch immer die Frau, die ihren eigenen Egoismus in diesem Moment vorne anstellt und sich für ihr vermeintliches Glück entscheidet.

Beziehungen gehen in den meisten Fällen auch nicht wegen der Unzulänglichkeiten einer Person in die Brüche.

Da gehören doch immer zwei dazu. Zudem kommt es immer darauf an, wie sowas abläuft. Nicht immer liegt danach alles in Schutt und Asche. Wenn man vernünftig miteinander umgeht, kann das auch ohne Kollateralschaden ablaufen.

Noch was ... wenn das Liebesleben nicht mehr vorhanden ist, geht eine Beziehung zwangsweise irgendwann kaputt. Sex ist nicht das Wichtigste in einer Beziehung aber eben doch sehr wichtig. Wenn der Sex weg fällt, lässt der Frust, die Selbstzweifel und Streitereien nicht lange auf sich warten. Die Harmonie ist dann also nur noch gespielt.

Man hat Kindern gegenüber eine große Verantwortung, aber ob diese soweit geht, dass man sich selber so extrem hinten anstellt und ein unglückliches Leben bis zum Ende durchzieht ???
 
  • #6
Du hast vollkommen Recht. Die Kinder sind in solchen Fällen nicht nur Leidtragende nummero uno, sondern den Affairemännern und -frauen (gibt ja schließlich auch genug Damen, die sich auf verheiratete Väter einlassen) zudem noch schnurzpiepegal. Noch viel schlimmer ist allerdings, dass sie dem untreuen Elternteil offenbar auch gleichgültig sind.

Das Verhalten solcher Menschen, also das der Affaire und Vater / Mutter, ist mir vollkommen unverständlich. Meines Erachtens tritt man mit der Elternschaft eine Verantwortung an, die unter keinen Umständen vernachlässigt werden darf. D.h. das Wohl der Kinder sollte unter jedweden Bedingungen über dem der Eltern stehen. Scheinbar sind dieser Herausforderung aber nicht alle gewachsen. Dass man das Wohl der eigenen Kinder zugunsten eines sexuellen Abenteuers auf's Spiel setzen kann ist mir unbegreiflich.

Aber was will man machen? Es interessiert niemanden, Kinder haben keine eigene Lobby und damit ist das Thema vom Tisch. Erzieher, Lehrer, Verwandtschaft, Freunde und teils sogar Therapeuten werden die Verfehlungen und den Egoismus der Eltern und der Affaire schon wieder ausbügeln. Problem gelöst ...
 
  • #7
Diese Spaltung immer. :)
Sex gehört nun mal dazu zu einer erfüllenden Beziehung. Es ist eben nicht in Ordnung, wenn das scheintot ist.

Sie wird von einem Mann aus dem Umfeld der Kinder (Sportverein, Schule) oder aus dem Dunstkreis ihres Berufes von einem Mann ständig umgarnt.
Sowas passiert? Und dann auch noch mit Beziehungsabsicht? Ich habe sowas noch nicht beobachten können. (Eher, dass verheiratete Männer wie verrückt flirten und umgarnen. Keine Ahnung, ob das Affären werden könnten, weil ich mich nicht drauf einlasse. Aber die haben auch Kinder.)

Ich glaube, Männer machen sich nicht so groß einen Kopf. Ich kenne auch zwei Paare, wo der Stiefvater sozusagen das Kind ablehnt. Ob die Mütter den Männern mal ein paar Takte erzählen, weiß ich nicht.

Bei nahezu jeder Beendigung einer Vater/Mutter/Kind Beziehung leidet der Nachwuchs finanziell und psychisch unter den Folgen, und kann sich mit größerer Wahrscheinlichkeit nicht optimal entwickeln.
Glaub mir, das kann er sich auch nicht, wenn sich das Elternpaar zu viel geworden ist oder heimliche Affären eingeht und der andere das spürt.
Ganz zu schwiegen von den Kindern, die unterbewusst mitkriegen, dass die Mutter sie verantwortlich macht dafür, dass sie mit dem Mann zusammenbleiben MUSS, den sie nicht mehr will.

Man sollte immer aufpassen, was mit seinen Kindern ist. Aber das hat nichts damit zu tun, sich zu trennen oder einen anderen Partner zu bekommen. Unglückliche Elternteile richten auch großen Schaden in der Psyche eines Kindes an, weil sie sich emotional mit sich und ihren Problemen beschäftigen, statt emotional offen für das Kind zu sein.

Ich sehe auch die Schuld nicht beim Nebenbuhler, wenn er das Kind nicht schlecht behandelt, sondern beim Kindsvater und der Mutter, die nicht in der Lage sind, über ihre Probleme in der Beziehung zu reden.
 
  • #8
Und was ist mit Vätern, die ihre Familie für eine neue Frau verlassen? Müssen deiner Meinung nach nur Mütter sich aufopfern für die Familie und die Kinder? Müssen Mütter dann ewig in einer unglücklichen Beziehung ausharren - Väter aber nicht?
Darf eine Mutter kein Interesse m ehr daran haben glücklich zu sein?

Doch, natürlich darf sie alles unternehmen, um wieder glücklich zu werden. Sie kann sich trennen, und dann den Markt sondieren. Sie kann sich auch in der Beziehung auf die Suche nach einem freien Mann machen. Und dann warmwechseln. Das ist aber ein gesondertes Thema und vielleicht auch zu kritisieren. In meinem Beispiel geht es darum, dass eine Frau, die mit kleinen Kindern in einer sexarmen (-losen) Beziehung mit kleinen Kindern steckt, die ansonsten gut läuft, sich von einem Mann um den Finger wickeln lässt. Also, sie wird nicht selbst aktiv, wird "hartnäckig angesprochen" und geht den Schritt in eine Affäre oder Beziehung mit einem Mann, der sich keine Gedanken um ihre Kinder gemacht hat. Darauf müssen diese Frauen doch selbst kommen, dass diese Männer A…Löcher sind.
 
  • #9
Ehrlich gesagt habe ich in keinem Fall den Eindruck als würde das Kindeswohl bei den Müttern an erster Stelle stehe, da unglaublich viele Mütter alles tun um den Umgang zum Vater zu minimalisieren und alle ihre Emotionen auf die Kinder abwelzen. Und der Grund warum die Kinder Schaden nehmen, ist genau dieses Verhalten der Mütter. Eine Trennung der Eltern mit dem Fokus des Wohlergehens der Kinder, führt zu keinem Schaden bei den Kindern. Sie können die Eltern weiterhin jederzeit sehen, haben bei beiden ein zu Hause, die Eltern leben nahe bei einander, so dass die Kinder fußläufig zum Anderen gehen. Wenn beide Elternteile Vollzeit arbeiten wird auch die finanzielle Einschränkung kaum vorhanden sein. Daher, wenn die Eltern dies alles im Fokus haben, dann entsteht kein Schaden und allen Beteiligten geht es viel besser als in einer Familie zu leben, Inder sich die Eltern nicht mehr lieben. Leider bekommen das die wenigsten Eltern hin. Wenn sich so getrennt wird, ist ein neuer Partner auch kein Drama. Und ehrlich gesagt kenne ich nur neue Partner die sehr viel für die Kinder empfinden und sich auch an die "neuen" Kinder gebunden fühlen. Keine Ahnung in welchem Umfeld du so lebst, aber warum sollte ein potenzieller neuer Partner die Kinder und deren Wohlergehen im Auge haben, das ist ja nun ausschließlich die Aufgabe und Verantwortung der Eltern.
 
  • #10
Als Scheidungskind möchte ich anmerken, dass es nicht unbedingt dem Kindeswohl dient, wenn Eltern trotz mangel an Liebe "dem Kind zuliebe" zusammenbleiben. Man bekommt ein falsches -weil liebloses - Paarverhalten vorgelebt, hält dieses für normal und hat als Erwachsener dennoch darunter zu leiden.

Zudem entwickelte sich bei meinen Eltern ein Rosenkrieg vom feinsten, auch wenn sie versuchten, es von mir fernzuhalten. Kinder spüren sowas und haben zudem auch Augen und Ohren.
Ich war wirklich froh, als mein Vater endlich auszog und einfach nur Ruhe einkehrte.

Im übrigen ist es auch noch als erwachsenes Kind ein bescheidenes Gefühl, wenn einem gesagt wird, dass man nur "wegen dir" zusammen geblieben ist. Man bekommt Verantwortung und Schuldgefühle aufgeladen, obwohl man gar nichts dafür kann.

Ich plädiere auf jeden Fall dafür, sich zu trennen, wenn man sich nicht mehr liebt.
 
G

Ga_ui

Gast
  • #11
Die Fakten sind ganz einfach: Die Beziehung kann überhaupt nicht glücklich sein, sonst würde deine Frau nicht so derartige Maßnahmen ergreifen.

Wenn eine Frau Reißaus nimmt, dann muss schon einiges und viele Jahre überhört worden sein.

Zweitens empfinde ich so, dass du die "armen Kinder" vorschiebst. Hier missbrauchst du die Moralverstellungen unserer Zeit, dass es sich für eine Frau mit Kind nicht gehört, die Familie zu verlassen.


Warum nimmst du deine Frau in Schutz?
Sie will nicht mehr dir. Fremde Männer können gar nichts dafür.
Der Kerl weiß ja wahrscheinlich nicht mal was von seinem Glück, dass er sich eine Familienmutter mit haufenweise Problemen angelacht hat. Es gibt nur ein kleiner Prozentteil an Männern, die sich ersthaft auf Frau mit Kinder einlassen würden. Selbst für eine Affäre ist so eine Frau zu umständlich mit ihren ganzen Verpflichtungen und festem Tagesablauf, dass spontaner Sex ja nicht mal drin wäre und somit völlig uninteressant für einen Nebenbuhler.
 
  • #12
Selbst für eine Affäre ist so eine Frau zu umständlich mit ihren ganzen Verpflichtungen und festem Tagesablauf, dass spontaner Sex ja nicht mal drin wäre und somit völlig uninteressant für einen Nebenbuhler.
Das ist nicht ganz Richtig. Ich denke viele Männer die nur Sex und Affairen suchen, ist es egal ob da ein Ehemann,Kinder oder was noch ist. Sie wollen Sex, mehr nicht.
Andersherum gibt es genauso viele Frauen die sich auf verheiratete Männer mit Kindern einlassen. Auch sie wollen Sex, Zuneigung etc.. Erstmal. Also da geben sich unsere Geschlechter nicht viel. Umständlich ist es ebenso wenig. Zack Zack und erst mal keine Verpflichtungen.Sehr bekannt. Von daher perfekt für die sogenannten Nebenbuhler/innen.
m44
 
  • #13
Ein schlechtes Sexualleben ist der deutlichste Hinweis darauf, dass die Beziehung keineswegs in Ordnung ist. Natürlich kann man dann Jahre und Jahrzehnte als Wohngemeinschaft unter einem Dach leben, glücklich ist dabei aber keiner, die Kinder erst recht nicht. Mich ärgert immer, wenn Kinder als Schutzschild vor Trennungen benutzt werden. Dass Männer das auch machen, kannte ich bisher noch nicht. Wer seinen Ehepartner liebt und / oder behalten möchte, sollte sich darum kümmern, selbst für ihn wichtig zu sein und nicht mit den Kindern erpressen. Es stimmt doch gar nicht, dass Kinder sich bei einer Trennung ihrer Eltern schlechter entwickeln als mit beiden Eltern unter einem Dach - vorausgesetzt die Eltern haben ein Minimum an Einfühlungsvermögen. Man sollte eine Trennung vom Partner nicht mit einer Trennung von den Kindern oder der Familie in einen Topf werfen. Das ist armselig.
 
  • #14
Die Fakten sind ganz einfach: Die Beziehung kann überhaupt nicht glücklich sein, sonst würde deine Frau nicht so derartige Maßnahmen ergreifen.

Wenn eine Frau Reißaus nimmt, dann muss schon einiges und viele Jahre überhört worden sein.

Zweitens empfinde ich so, dass du die "armen Kinder" vorschiebst. Hier missbrauchst du die Moralverstellungen unserer Zeit, dass es sich für eine Frau mit Kind nicht gehört, die Familie zu verlassen.


Warum nimmst du deine Frau in Schutz?
Sie will nicht mehr dir. Fremde Männer können gar nichts dafür.
Der Kerl weiß ja wahrscheinlich nicht mal was von seinem Glück, dass er sich eine Familienmutter mit haufenweise Problemen angelacht hat. Es gibt nur ein kleiner Prozentteil an Männern, die sich ersthaft auf Frau mit Kinder einlassen würden. Selbst für eine Affäre ist so eine Frau zu umständlich mit ihren ganzen Verpflichtungen und festem Tagesablauf, dass spontaner Sex ja nicht mal drin wäre und somit völlig uninteressant für einen Nebenbuhler.

Ich möchte dich bitten, den Eröffnungsthread noch einmal zu lesen. Da ist nicht die Rede von meiner Frau. Es handelt sich dort um Beobachtungen und nicht um meine eigene Geschichte.
 
  • #16
Hallo Fragesteller,

also vorab, solltest du fairerweise in der Tat eben auch Väter, die für "die Neue" ihre Familie zerstören und im Stich lassen, in deine Frage mit einschließen, denn das ist ja derselbe Quatsch in grün.
Also, die Frage gilt für beide Geschlechter, ob die Mutter oder der Vater die Familie zerstört ist unwichtig, die Familie ist zerstört und die Beteiligten leiden.
Ansonsten befürchte ich, dass man dir die Frage leider nur mit persönlichem Egoismus beantworten kann und ich befürchte leider weiter, dass das heutzutage leider Gang und Gebe ist, ich finde das auch nicht gut, aber leider ist es meistens so.
Ich meine damit nicht, dass Partner in absoluten "Katastrophenbeziehungen" bleiben sollen, in denen es nur noch kracht, alles kaputt ist, vorne und hinten nichts mehr passt, klar ist, dass das nicht mehr zu kitten ist und vielleicht auch noch geschlagen oder getrunken wird oder Ähnliches. In solchen Beziehungen leiden die Beteiligten ja auch, obwohl an der Beziehung festgehalten wird. Solche Beziehungen sind in der Tat nicht aufrecht zu erhalten, das sind aber Sonderfälle.
 
  • #17
Einen solchen Fall beschreibst du ja aber nicht, sondern du scheinst in der Tat eher den klassischen "Egoismus-Fall" zu beschreiben, wobei ich jetzt natürlich keinen Einblick in die Hintergründe und tatsächlichen Ursachen habe.
Aber wenn es tatsächlich so ist, wie du es beschreibst, dann bleibt mir nur zu fragen, ob ihr beide wirklich offen die vorhanden Probleme - auch sexueller Art - angesprochen habt und ob ihr beide wirklich alles versucht habt, die Beziehung und damit eben auch Familie eurer Kinder zu retten?
Weiß nicht, ob und inwieweit ihr das beide probiert habt, habt ihr das denn?
Und was war denn ihre Meinung dazu? Sie muss sich doch mal dazu geäußert haben?
Also wenn es so ist, wie du es schilderst, man also seinen Partner und seine Kinder im Stich lässt, ohne besondere "Extremschwierigkeiten", nur, weil "da was eingeschlafen ist über die Jahre" und plötzlich jemand anderes auftaucht, der plötzlich viel interessanter ist, ja, dann ist das für mich Egoismus.
Ich gehe mal davon aus, dass ihr klassisch verheiratet ward, dann gibt es ja "formal" das Versprechen "In guten wie in schlechten Zeiten", und genau an diesem Punkt ist deine Frau dann ein "egoistischer Totalausfall", sprich, sie hat sich nicht an ihr Versprechen gehalten, das würde ich ihr so auch mal klar sagen.
Was die Kinder betrifft, bilden sich Kinder dazu - sobald sie alt genug sind - ihre eigene Meinung, soll heißen, die Kinder werden schon wissen, welches Elternteil die Familie verlassen hat und deine Kinder werden wissen, dass DU es NICHT warst, das ist das Positive für dich daran, du bist es nicht gewesen, sondern deine Frau, hat euch im Stich gelassen, insofern bist du wenigstens "fein raus".
 
  • #18
Aus dem Umfeld kenne ich mehrere Kinder, denen es leider so ergangen ist, aber all diese Kinder haben Konsequenzen daraus gezogen, in der Form, dass sie unter das Elternteil, dass die Familie zerstört und die Kinder im Stich gelassen hat, einen Schlussstrich gezogen haben - Mütter wie Väter, je nachdem, wer die Familie verlassen hat.
D.h. diese Kinder wollen mit dem Elternteil, dass sie im Stich gelassen hat, nichts mehr zu tun haben, außer den Unterhalt, der ihnen zussteht, das klingt vielleicht hart, aber den Partner und die Kinder im Stich lassen, war ja mindestens genauso hart und hat auch nicht abgehalten, insofern...
Einge von diesen Kindern sagen sogar, wenn sie auf das entsprechende Elternteil angesprochen werden, dass sie nur noch ein Elternteil haben und das für sie auch gut so ist. Die lehnen den Kontakt zu dem Elternteil, das gegangen ist, komplett ab, obwohl dieses Elternteil sie sehen wollen würde, tja, jetzt wollen die Kinder halt nicht mehr.
Und das ist nicht von dem Elternteil, das geblieben ist, "eingetrichtert", sondern die persönliche Entscheidung dieser Kinder, die mittlerweile auch schon volljährig sind, genau genommen, wurde die Ablehnung des "gegangenen Elternteils" sogar größer, je älter die Kinder wurden.
Also, das könnte deiner Frau auch passieren, aber das ist ja dann nicht dein Problem...
Ich weiß nicht, ob deiner Frau das klar ist, sollte es aber, denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sie dafür irgendwann "die Rechnung bekommt" mit dem Absender "Kinder".
Sie lässt also nicht nur den "mittlerweile langweilig gewordenen Partner" zurück und bekommt einen "neuen viiiel interessanteren Partner" dafür, sondern sie verliert dadurch vielleicht auch ihre Kinder. Ob sie dabei ein so gutes Geschäft macht, wie sie momentan vielleicht glaubt, weiß ich nicht...
Und vielleicht sollte man deiner Frau auch mal den Tipp geben, dass auch jeder neue Partner irgendwann wieder "langweilig" wird, weil er früher oder später eben auch nicht mehr neu und "aufregend" ist...
 
  • #19
Also insgesamt hast du vielleicht eine egoistische Frau verloren, aber sie eure Kinder, ich denke ihr Verlust ist größer als deiner, insofern...
Und was "fremde Kinder" angeht, da würde ich dir zustimmen, den meisten Männern und - ja - auch Frauen, sind fremde Kinder "sch... egal", da muss man schon riesen Glück haben, dass man einen Ausnahmefall erwischt, bei dem das nicht so ist.
Und meistens klappt sowas auch nur, wenn die beiden neuen Partner "fremde" Kinder mitbringen und alle beteiligten Kinder bei Mamis und Papis "Projekt Patchwork" freiwillig mitspielen, das akzeptiert auch nicht jedes Kind.
Übrigens, das tut mir leid, wenn dir das wirklich so passiert ist, da kann ich dir nur sagen, Kopf hoch, die Frau ist es offensichtlich eh nicht wert...
 
  • #20
Liebe Mila007,
ich weise gerne nochmal darauf hin, dass es nicht mein Fall ist. Es haben sich 2 solcher Geschichten im Bekanntenkreis in der letzten Zeit abgespielt.

Die Frauen waren nicht wirklich unglücklich, sie haben ihren Partner eigentlich geliebt, es war nur der Alltagstrott eingekehrt. Und der Sex blieb etwas auf der Strecke.

Um was es mir geht: Die Frauen sind überhaupt nicht auf die Idee gekommen, die Ehe zu verlassen, sich neu zu orientieren. Sie waren nicht auf der Suche. Sie wurden in beiden Fällen von Männern, die von den Ehemännern/Kindern wussten, hartnäckig angegraben. Die Frauen haben das alles erstmal ignoriert. Es wurden Telefonnummern zugesteckt, die Typen waren zur gleichen Zeit auf dem Trainingsgelände der Kinder, wo sonst nur Mütter als Begleitpersonen anzutreffen sind, usw. Sie blieben am Ball. Die Frauen fühlten sich plötzlich wieder begehrt. Irgendwann haben die Frauen sich auf mal "unverbindlich" das erste Date eingelassen…

Die Ehen waren in keiner schlechten Verfassung, da war nur plötzlich jemand, der sich wirklich bemühte, wie früher…

Dass diesen Männern aber die betroffenen Kinder offenbar gleichgültig waren, war den Frauen gar nicht klar. Und das ist mein Punkt: Warum ließen sie sich auf Männer ein, die kaltblütig den Zerfall einer Familie mit Kindern in Kauf nahmen? Die sind doch charakterlich in der untersten Schublade einzusortieren.

Ich freue mich auf weitere Antworten. Ich bin NICHT selbst in so einem Fall involviert.
 
  • #21
Ich gehe davon aus, dass du als Mann eher mit den Vätern befreundet bist - deswegen machst du einen hroßen Fehler:
du sagst, die Frauen seien eigentlich nicht unglücklich gewesen.
Alltag und kein Sex: und das ist nicht unglücklich? Junge Frauen sollen jahrelang sexlos und ungeliebt neben einem Mann herleben, der sie wie ein Möbelstück behandelt?
Aus dieser Perspektive kenne ich als Frau nämlich Geschichten von Freundinnen: sie versuchen ewig an der Beziehung zu arbeiten, der Mann klopft sich nur selbstgefällig auf den Bauch: sie hat ein Haus und Kinder- was will sie denn noch? Und sind dann bei der Trennung immer seeeehr überrascht: jeder hat die Trennung aber schon lange kommen sehen - außer ihm, der gemeint hat, sie sei doch zufrieden. War sie aber schon lange nicht mehr... Ich weiß, hier geistert die Meinung herum, dass eine Frau einen Mann nur verlassen darf, wenn er trinkt oder sie schlägt: sie tut es aber auch einfach weil sie unglücklich ist. und nur ein einziges Leben hat.
 
  • #22
Dass diesen Männern aber die betroffenen Kinder offenbar gleichgültig waren, war den Frauen gar nicht klar. Und das ist mein Punkt: Warum ließen sie sich auf Männer ein, die kaltblütig den Zerfall einer Familie mit Kindern in Kauf nahmen? Die sind doch charakterlich in der untersten Schublade einzusortieren.

Ja. Aber warum sortierst Du die Frauen nicht gleich mit in dieser Schublade ein? Die stehen meiner Meinung nach als Mütter doch noch tiefer in der Verantwortung.

Übrigens stimme ich Dir auch dahingehend zu, dass man bei "ausgehungerten" Frauen, also solchen, die schon länger in einer Beziehung sind und das Umwerben von Männern nur noch aus früheren Zeiten kennen, mit Aufmerksamkeiten unglaublich viel erreichen kann. Meiner Erfahrung nach spielt es hier tatsächlich eine untergeordnete Rolle, ob die Beziehungen glücklich oder unglücklich verlaufen. Ich bitte das nicht als Angriff oder Beleidigung zu verstehen, aber viele Frauen sind diesbezüglich in höchstem Maße geltungsbedürftig.

Wäre ich etwas weniger integer und hätte ich es alleine auf den Sex abgesehen ... Frauen in langjährigen Beziehungen wären definitiv meine Zielgruppe. Da hat man(n) das leichteste Spiel. Oftmals, das habe ich schon erschreckend häufig miterleben müssen, reichen ein paar oberflächliche Komplimente und man ist schon am Ziel.
 
  • #23
Dass diesen Männern aber die betroffenen Kinder offenbar gleichgültig waren, war den Frauen gar nicht klar. Und das ist mein Punkt: Warum ließen sie sich auf Männer ein, die kaltblütig den Zerfall einer Familie mit Kindern in Kauf nahmen? Die sind doch charakterlich in der untersten Schublade einzusortieren.
Die Männer sollen also die Verantwortung dafür übernehmen, diese Familie, die sie gar nicht kennen, zu erhalten.

Vielleicht sind diese Männer selber geschieden oder Scheidungskind oder in einer Familie gewesen, wo die Mutter lieber weggewollt hätte, so dass sie gar keinen Sinn dafür haben, eine schlechte Beziehung zu erhalten, aus der die Frau anscheinend ausbrechen will.
Die Frau ist es doch, die das Signal gibt "Kinder und Mann zählen nicht, ich will dich". Da kann man so viel Anstand haben und sagen "ja, aber was ist denn mit deinen Kindern", aber das macht die Frau unmündig. Und wie sollte der Mann auch ihre Familien-Ehe-Situation analysieren?! Wenn sie ihn anschmachtet, denkt er doch vielleicht, das sei die große Liebe.
Der Frau ist doch auch egal, ob die Drittperson sich in sie verliebt und leidet, warum sollte sie sich dann um Ehe und Kinder scheren?

Falls es ein Mann ist, der nur unverbindlichen Sex ohne Klammerei sucht oder einer von diesen Männern, die sich dadurch was wert fühlen, dass sie einem anderen die Frau ausspannen können, so hast Du recht, dass das charakterlich nicht erste Sahne ist, im ersten Fall berechnend bzw. im letzten Fall unreif. Nur - das kannst Du Dir doch dann selbst beantworten, warum so ein Mann das macht. Jeder lebt nur einmal. Dem einen sind der bequeme Spaß und die Unverbindlichkeit lieber, als dass er sich mit moralischen Ansichten von Leuten rumschlägt, die er sowieso nicht zu seinem Freundeskreis zählen möchte. Der andere kann nicht anders, um sich Bestätigung zu holen.

Vielleicht entsteht auch echte Liebe aus so einer Verbindung. Aber wenn einer intensiv versucht, die Frau rauszuwerben aus einer Beziehung, kann sie sich doch schon denken, dass der Mann einen fragwürdigen Charakter hat und kaum ernsthaftes Interesse besteht.

Die Damen sind nicht unmündig. Und jeder sucht ein kleines bisschen Glück in seinem Leben. Der eine im unverbindlichen Sex, der andere in der Selbstbestätigung durch Erfog gegen andere Männer und wieder ein anderer, weil er sich ernsthaft verliebt hat und sieht, dass seine zaghaften Signale auf fruchtbaren Boden fallen.
 
  • #24
Die sind doch charakterlich in der untersten Schublade einzusortieren.
Nicht nur die angrabenden Männer sind Schweine. Nein die Frauen die in einer " eigentlich2 gar nicht Sooo schlechten Ehe leben, sind genau so Schweine. Punkt. Da sehe ich überhaupt keinen Unterschied. Dumme faule Ausreden. Es sind doch immer die betrogenen Schuld. Hätten die mal....... u.s.w. Was soll das. Wenn ich selber fremdgehe. Dann ist das meine Schuld. Ich habe die Wahl!!! Bevor ich fremdgehe. Ich entscheide das ganz allein. Ich weiß was ich dadurch anrichten kann. Ich allein. Ich überfahre meine Partnerin mit Vollgas. Keine Ausreden. Ich finde es zum Kotzen immer Gründe bei anderen zu suchen. Wenn ich Scheiße baue, muss ich auch dafür gerade stehen und im besten Fall die Konsequenzen ziehen. Am besten bevor ich meinen Partner bescheisse.
m44
 
  • #25
Hallo Leo53,

okay geklärt, nicht dein eigener Fall.
So wie du es schilderst, bleibt es für mich trotzdem egoistisch, denn wenn die Ehen angeblich "normal" liefen und nur ein bisschen der Alltag eingekehrt war, dann gibt es keinen Grund sich mit einem fremden, anderen Mann auf ein "unverbindliches" Date einzulassen.
Warum macht die Frau das denn? Warum geht sie auf Anbaggerversuche fremder Männer ein, wenn sie Kinder und einen Mann zu Hause sitzen hat???
Weil sie es WILL! Sonst wäre sie nicht darauf eingegangen, also Egoismus.
Soviel zu den beschriebenen Frauen, die setzen jawohl genauso das Wohlergehen der Familie/Kinder aufs Spiel, wie die fremden Männer, die sie angraben, dazu gehören immer ZWEI!
Einer gräbt an, der Andere lehnt ab oder steigt drauf ein, wenn die Frau drauf einsteigt, sitzt sie eben mit im Boot.
Sie hätte ja auch einfach ablehnen können und wer der Andere noch so hartnäckig baggert, wenn man nicht will, dann will man nicht.
Zu diesen Männern kann ich nur sagen, ja, unterste Schiene, aber der Mann zerstört ja nicht seine eigene Familie, sondern eine fremde, insofern wird ihm das wohl egal sein.
Damit hätten wir unterm Strich ZWEI Egoisten, die Frau und den anbaggernden Mann, beide egoistisch.
Was den Ehemann bzw. Vater der Kinder betrifft, weiß ich natürlich nicht, ob er von diesen Anbaggerversuchen und der Reaktion seiner Frau wusste oder ob das hinter seinem Rücken stattfand.
Falls er davon wusste, sollte er wohl schon aktiv werden und Gegenmaßnahmen erfgreifen, er sollte sich vielleicht auch mal wieder "etwas ins Zeug legen", damit die Partnerin sich wieder begehrt fühlt, auch das Liebesleben könnte man ja mal etwas "aufpeppen" und natürlich muss er sowas ganz klar ansprechen, aber letztlich bleibt es die Verantwortung einer verheirateten Frau (bzw. verheirateten Mannes) solche Avancen von außen abzuweisen, Punkt.
Weist man diese nicht ab und lässt sich auf sie ein, dann will man sie auch.
Also, es mag ja verwerflich und unterste Schiene von diesen Männern sein, aber du wirst nicht drum rum kommen, dass die Frau auch eine Mitschuld trifft, denn sie macht ja mit.
Um es mal ganz deutlich auszudrücken, es sch... beide auf die Kinder und den Ehemann.
 
  • #26
Sie wurden in beiden Fällen von Männern, die von den Ehemännern/Kindern wussten, hartnäckig angegraben. Die Frauen haben das alles erstmal ignoriert. Es wurden Telefonnummern zugesteckt, die Typen waren zur gleichen Zeit auf dem Trainingsgelände der Kinder, wo sonst nur Mütter als Begleitpersonen anzutreffen sind, usw. Sie blieben am Ball. Die Frauen fühlten sich plötzlich wieder begehrt. Irgendwann haben die Frauen sich auf mal "unverbindlich" das erste Date eingelassen…
Die Männer wussten von den Kindern. Die Männer kannten die Kinder wahrscheinlich, wenn sie sich in ihrer Freizeit so oft gesehen haben. Vielleicht sind die Kinder den Männern gar nicht egal, sondern sie ignorieren nur den Ehemann?

Wer so hartnäckig um eine Frau wirbt hat Interesse an einer ernsthaften Beziehung. Diese Männer wussten, dass zu dieser Beziehung auch Stiefkinder gehören werden.

Jemand in einer glücklichen Beziehung geht nicht zu einem Date, auch nicht "unverbindlich". (Jedes Date ist unverbindlich, solange dabei kein Standesbeamter anwesend ist)
 
  • #27
@neverever

Also da schließe ich mich doch glatt an.
Das sehe ich ganz genauso.
Was sollen immer diese dummen Alibi-Ausreden, wenn jemand fremdgegangen ist?
Na klar, ich bin fremdgegangen und schuld waren natürlich die Anderen, am besten noch der betrogene Partner, jaaa genau, der war doch schuld, na klar, was denn sonst???
Wenn ich sowas immer höre, ich bin fremdgegangen, aber... und dann kommen tausend Entschuldigungen, also ehrlich, in solche Leute könnte ich - Entschuldigung bitte - "reinschlagen", sorry, aber ist doch so.
Ich weiß immer nicht, was von beidem dreister ist, das Fremdgehen ansich oder die dusseligen Entschuldigungen dafür.
Wer fremd geht ist schuld, ganz einfach!
Wer fremd geht ist ein Fremdgänger und ein charakterlich defizitäres Exemplar sondergleichen, sch... eiskalt mindestens auf den betrogenen Partner oder sogar auch noch auf seine eigenen Kinder, so sch... muss man menschlich erstmal drauf sein!
Und wofür? Für ein paar Orgasmen mehr, ooohhhaaa, wie primitiv!
Für ein bisschen mehr Aufregung und ein paar Orgasmen mehr, tritt man seine eigenen Kinder in den A... , verrät sie und nimmt ihnen ihre Familie weg, wie kann man so eiskalt und grausam sein, da fehlen mir einfach die Worte!
Aber wie heißt es doch "...der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ICH, denn ich bin nur ein Egoist", genau!
Wenn einem in einer Beziehung etwas nicht passt und so sehr stört, dass man den Partner nicht mehr möchte, dann trennt man sich und fertig ist, Punkt.
Es gibt überhaupt keinen Grund oder Entschuldigung fürs Fremdgehen, wenn dir was nicht passt, dann trenn dich, dann bist du wieder Single, damit wieder frei und niemandem Rechenschaft schuldig, und dann kannst du Männer/Frauen daten was das Zeug hält, aber einfach fremdgehen ist so eine miese Schweinerei, das sollte man eigentlich ins StGB aufnehmen.
Im sonstigen Leben gilt auch, schuld ist und verurteilt wird der Betrüger und nicht der Betrogene.
Und wie hier schon anklang, die Frauen, von denen der Fragesteller spricht, gehören genauso mit "auf die Anklagebank".
 
  • #28
Ich möchte dich bitten, den Eröffnungsthread noch einmal zu lesen. Da ist nicht die Rede von meiner Frau. Es handelt sich dort um Beobachtungen und nicht um meine eigene Geschichte.

Wem möchtest Du das denn erzählen?? Natürlich sprichst Du von Deiner Frau. Eine Beziehung, die jahrelang sexlos ist, ist seit Jahren nicht in Ordnung. Da kannst Du Dir einreden, was Du möchtest. Am Fakt ändert das nichts. Die Frau wird nun nach Jahren endlich wieder als Frau wahrgenommen. Ihr gutes Recht. Was Du dem Nebenbuhler unterstellst, kannst Du nicht beweisen. Er kann sehr wohl Interesse an den Kindern entwickeln und in Zukunft mit der Frau eine harmonische Beziehung, zu der auch Sex gehört, führen.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #29
Ganz genauso ist es Mila007, in absolut allen Punkten!!! Fremdgehen braucht es gar nicht zu geben. Wer sich verliebt , sollte frei sein , sonst gar nichts. Erst recht wenn Kinder da sind. Es gehört zum Leben eines Erwachsenen, eine Lebenssituation zu klären, bevor er was neues beginnt. Ist man erwachsen geworden , hört die Kuschelzone und das Wunschkonzert auf, da wird es auch mal unschön für einen oder gar unbequem, dann hat man Verantwortung zu übernehmen, Punkt!
Neverever hat das mal mit "mit Vollgass den Partner überfahren" umschrieben.Wie wahr...so fühlte ich mich auch, regelrecht überfahren und zusammengetreten. Da gibt es rein gar nichts zu beschönigen.
 
  • #30
Vermutlich versteht jeder etwas anderes unter "normal". Für einige, die froh sind (und meistens auch froh sein müssen), dass sie auf dem Papier verheiratet sind, genügt es schon, wenn sich das nicht ändert und der finanzielle Rahmen gut ist. Weil das mies klingt, sagt man dann, das bequeme Leben wäre für die Kinder nötig. Es gibt aber auch Menschen, für die ein Leben ohne Liebe und Glück nicht normal ist. Die sind dann so dumm oder mutig - das kommt auf die Sichtweise an - auf viel Geld und für viele Jahre auf ein geruhsames Leben zu verzichten, um glücklich zu sein und missbrauchen die Kinder nicht für ihren Egoismus, was der Abgehängte fast immer tut, mitunter so subtil, dass die Kinder das selbst nicht erkennen. Mein Sohn hat mir nach seinem kurzen Intermezzo bei seiner Mutter nach unserer Trennung erzählt, was meine Ex gegen mich aufgefahren hat. In der Zeit, in der sie nach langem Suchen für eine kleine Weile einen anderen Mann gefunden hatte, durfte mein Sohn sie nicht einmal mehr besuchen. Er war überflüssig und störend, bis dahin angeblich ihr Lebensinhalt.
 
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