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  • #31
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, über welche ich viel nachgedacht habe. Die Meinungen gingen ja sehr auseinander. Auch wenn mir an einer Stelle vorgeworfen wurde, ich sei nicht mit aufrichtigem Gefühl bei der Sache, stimmt dies nicht.

Mittlerweile sind ein paar Wochen vergangen und es ist DEUTLICH besser geworden! Ich weiß nicht, woran es liegt - vielleicht bin ich durch einige Antworten dazu ermutigt worden, selbst aktiver zu werden und ihm (noch) deutlicher zu zeigen, was ich mag - vielleicht hat er auch etwas Zeit gebraucht, um aus sich herauszukommen. Wir sind mittlerweile ein ganzes Stück offener im Bett und er zeigt deutlicher, was ihm gefällt und was er will. Das ist ganz toll, ich freue mich sehr darüber und es macht mir richtig Spaß. Wer weiß, wo dieser Weg hingeht - aber es war gut, nicht auf die Unkenrufe zu hören und nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken :)

Nochmals vielen Dank für die Antworten, mir hat es sehr geholfen, andere Meinungen zu hören/lesen.

Die FS
 
  • #32
Du beschreibst hier eigentlich das typische Sex-Dilemma zwischen Mann und Frau. Du bleibst passiv, während er unter Verweis auf tradierte Geschlechterzuschreibungen ("der männliche Macher") intuitiv erahnen soll, was Dir gefällt. Logisch eingentlich, dass dabei Unsicherheiten seinerseits vorprogrammiert sind.

Das ist wie beim "Sei spontan"-Paradoxon. Entweder man reagiert auf Zuruf oder man ist spontan.

Sie will dominates Alpha-Verhalten im Bett.

Wenn sie ihren Freund auffordert/bittet:"Sei dominant im Bett", dann ist das sozusagen "verbredete
Dominanz". Aber dominantes Alpha-Verhalten, welches Frauen Lust bringt, muss der Mann
natürlicherweise an den Tag legen.

Sobald ihn seine Freundin dazu auffordert, reagiert er ja nach ihrer Pfeife. Also Betamäßig.

Das ist wie mit den Candlelight-Dinern um die Beziehung aufzufrischen. Da entsteht auch keine Romantik, weil sie nicht natürlich durch die Anziehung zweier Menschen entsteht, sondern verabredet ist.

Sex und Zuneigung sind spontane biochemische Prozesse, da bringen Absprachen nichts.


Mein Tip: Sag deinem Mann was du willst und dann müsst ihr monatelang (jahrelang)
männliche Dominanz trainieren.

Also "fake it until you make it" Wobei es am Anfang für die Frau unbefiedigend sein wird, da
gespielt und auf Aufforderung.
 
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  • #33
Hallo!
Ich stimme dir absolut zu, der Sex ist total wichtig. Manch ein Mann, der behauptet, er wäre der Tollste im Bett, entpuppt sich als Katastrophe und zum Glück ist es manchmal auch umgekehrt. Wenn der Mann dich beim Sex nicht glücklich macht, ist das ernüchternd. Was ich am seltsamsten finde, ist, dass der Mann manchmal die Selbstwahrnehmung hat, er sei richtig gut im Bett und ich als Frau gedacht habe, das darf ja wohl echt nicht wahr sein, dass der noch nicht mal merkt, wie abturnend es mit ihm ist. Darüber gibt es übrigens einen Song, genau über dieses Thema, schon etwas älter, mit sehr direktem zutreffendem Songtext, von Lily Allen.
 
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  • #34
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  • #35
Wenn Sie sich noch nicht so lange kennen kann es gut sein, dass Sie sich erst noch aufeinander einstellen müssen. Dieser Punkt würde mir nicht zu denken geben.

Anders sieht das dann schon bei den sexuellen Verhaltensweisen und Vorlieben aus. Hier sollte es Ihnen möglich sein mit Ihrem Partner in aller Ruhe zu reden, um herauszufinden, ob Sie sexuell überhaupt zusammenpassen. Wenn Sie eher devot sind und die Dominanz des Mannes brauchen, ihm das andererseits jedoch überhaupt nicht gefällt, dann hat das nichts mit wenig Erfahrung oder einer frischen Beziehung zu tun. Es bedeutet dann leider, dass es einfach nicht passt. Da Sex, wie Sie selbst schon erwähnt haben, ein wichtiger Bestandteil einer Beziehung ist, heisst das nichts anderes als Trennung und Suche nach einem neuen Partner, der dann auch sexuell zu Ihnen passt.

Machen Sie sich beim nächsten potentiellen Partner den Gefallen und schieben Sie den Sex mit ihm nicht wieder auf die lange Bank. Es ist schade für die vergebene Zeit, wenn man eines der wichtigsten Dinge erst zuletzt klärt, um dann festzustellen, dass es nicht harmoniert.
 
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  • #36
Wenn man Interesse am Partner hat, dann arbeitet man daran. Wenn es nach paar Jahren immer noch nicht klappt, dann trennt man sich eben (zumindest als Frau, Männer machen das schneller).
Mir passiert so etwas nicht mehr.
Da wir alle ab gewissem Alter unsere sexuellen Vorlieben entwickelt haben, finde ich es daher sinnvoll, nicht erst Monate ins Land verstreichen zu lassen und die Zukunft so stark vorauszuplanen und sich so tief zu verlieben, sondern erstmal die sexuellen Vorlieben abzugleichen. Ich könnte mir sowieso nicht mehr vorstellen, erst nach einigen Monaten der Verliebtheit, mit einem Mann ins Bett zu gehen. Als Frau ist man dann emotional schon viel zu stark gebunden und wird unglücklich, wenn es im Bett oder in der Beziehung nicht klappt.

Ein Mensch, der allgemein keinen so großen Wert auf Sex legt, dem ist das selbstverständlich egal. Mir ist es aber nicht egal. Also solltest du jetzt sehen, wie DU Dampf in die Beziehung bekommst, wie du ihn motivieren kannst, schlage ihm Tantra oder ähnliche Sachen vor. Lehnt er alles ab, dann muss man sich trennen. Er ist dann auch nicht gewillt, etwas zu ändernl. Aber ich finde, diese Chance solltest du ihm geben.

w
 
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  • #37
Nur zur Info, liebe Damen, Es gibt sehr viele Männer mit devoten Neigungen die diese aber zugunsten ihrer Partnerin unterdrücken (wohlwissend das 9 von 10 Frauen es nicht mögen wenn der männliche Part sich devot verhält.)
Fazit, wenn einem eine liebevolle Bezieung aud Dauer wicthtiger ist als das Ausleben grenzwertiger Phantasien mussman halt auch mal Kompromisse machen.
 
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