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  • #1

Der Sinn des Lebens

In Anlehnung an die zur Zeit geführte Glaubens-Diskussion im Quatsch-Thread:
Was ist für euch ganz persönlich der Sinn des Lebens?

Und auch mögliche Alternativen zum Haupt-Sinn. Der z.B. ist, Nachkommen zu hinterlassen. Was wäre für euch der Sinn des Lebens, wenn es nicht möglich wäre, solche zu bekommen oder zu zeugen?

Mein Sinn ist, Spuren zu hinterlassen. Könnte zufrieden sein, habe schon - für mich - ausreichend hinterlassen.

Danke vielmals!
ErwinM, 53
 
  • #2
Für mich ist der Sinn des Lebens, es intensiv zu leben - mit all den Facetten, die sich im Laufe der Jahre ergeben und den Möglichkeiten, die sich bieten. Ich möchte am Ende einfach zufrieden auf mein Leben zurückblicken können.
 
  • #3
Ich denke, der übergeordnete Sinn im Leben ist es, das Leben zu geniessen und unser Leben so zu gestalten, dass wir es immer mehr geniessen können. Wie, ist individuell. Vermehrung sehe ich nicht sinnstiftend, obwohl sich natürlich die meisten Menschen über ihre Kinder lange Zeit definieren...
 
  • #4
Den Sinn des Lebens hab ich gespürt als ich Schwanger war. Da war Körper und Geist in solch einer magischen Harmonie, da dachte ich, "genau dafür sind wir hier, für nicht mehr und nicht weniger". Und dann kommt die Langjährige Aufgabe, sein Kind bestmöglich zu begleiten, das er irgendwann selbstständig und gut gerüstet durchs Leben kommt.

Und auch das ist es: In seinen Kindern lebt man weiter. Genau wie in uns, unsere Vorfahren mit ihren Eigenschaften weiterleben (was sich so vererbt, ist schon witzig).

Wenig kreative Antwort von mir. :)
 
  • #5
Mein Sinn des Lebens ist, ein bewusstes und selbstbestimmtes Leben in Freiheit und so weit wie möglich in der Unabhängigkeit zu leben, dass ich mit mir mit Seele, Geist und Körper in Balance, zufrieden und glücklich bin! Sich immer besser kennenlernen, um immer besser zu wissen, was man will, aber auch zu wissen ,was man nicht will und vor allem wissen, was man nicht mehr will! Dass ich gut vorbereitet und trainiert bin, die Höhen und Tiefen des Lebens gut zu meistern! Dinge machen, die das Leben lebenswert machen. Lebensqualität leben: Die wichtigsten Dinge im Leben kann man nicht wirklich kaufen, wie: Liebe, Gesundheit, eine glückliche Beziehung, Glück in der Familie, Freundschaften, gute soziale Beziehungen, Empathie, Frieden, Freiheit, passender Wohlstand. Es gibt keine zweite Chance für die Zeit, die man vergeudet hat. Das Leben ist zu kurz, um es mit Negativem zu verschwenden!
 
  • #6
Den Sinn meines Lebens sehe ich darin, daß ich Kinder und Enkel bekommen habe. Ich wäre sehr unglücklich gewesen und hätte mit dem Schicksal gehadert, wenn mir das verwehrt worden wäre. Und das, obwohl uns mein jüngerer Sohn viel Kummer bereitet hat (er ist ein Soziopath). Meine 24jahrigen Zwillingsenkel sind liebe gelungene Menschen, die sich gerade ihren Weg ins Erwachsenenleben bahnen und ihr Studium abschließen. Es sind winderschöne Stunden, wenn die ganze Blase bei einem Festessen zusammensitzt und lacht und mampft. Ich selbst habe im Alter noch ein spätes Glück gefunden und danke dem Schicksal dafür. Wenn man selbst zufrieden und glücklich ist, kann man viel Liebe an andere weitergeben, was auch Sinn des Lebens ist.
 

Laleila

Cilia
  • #7
In Anlehnung an die zur Zeit geführte Glaubens-Diskussion im Quatsch-Thread:
Was ist für euch ganz persönlich der Sinn des Lebens?

Und auch mögliche Alternativen zum Haupt-Sinn. Der z.B. ist, Nachkommen zu hinterlassen. Was wäre für euch der Sinn des Lebens, wenn es nicht möglich wäre, solche zu bekommen oder zu zeugen?

Mein Sinn ist, Spuren zu hinterlassen. Könnte zufrieden sein, habe schon - für mich - ausreichend hinterlassen.

Danke vielmals!
ErwinM, 53
Für mich ist der Sinn des Lebens Selbstzweck.

Leben.

Jeder Sinn darüber hinaus, basiert auf individueller Entscheidung.
In meinem Fall. Glücklich sein, (im Gegensatz zu Dir) nicht zu tiefe Spuren zu hinterlassen um das Gesamtgefüge so wenig wie möglich zu destabilisieren (butterfly effect)
Gutes tun, andere Menschen glücklich zu machen, soweit mir das möglich ist und nach dem Solidaritätsprinzip zu leben.

Das klingt nach viel, ist aber fast nichts und wärs auch schon. 😊
 
  • #8
Das Leben ist für mich keinen Übergeordneten Sinn.
Zwei Menschen haben beschlossen ein Kind zu bekommen und zufällig war mein kleines Spermien zzr rechten Zeit, am entscheidenden Ort. Der Rest ist weniger ein Wunder als schlicht Biologie.
Da ich nur mal da bin, sehe ich den einzigen "Sinn" darin, mit dem Aufwand den ich bereit bin zu investieren, mir und auch, soweit ich das beeinflussen kann, meinen Lieben, ein möglichst zufriedenes Leben zu bereiten. Ohne dabei anderen auf den Zwirn zu gehen oder zu übertölpeln, sprich das durch meine Zufrienheit möglichst keiner einen Schaden hat.
(So Sachen wie Umwelt, Klima, Fleischkonsum etc. lassen wir jetzt mal Außen vor)

Spuren muss\will ich nicht hinterlassen. Wofür, für wen, warum?
Als so wichtig erachte ich mich nun wirklich nicht.
Von mir aus könnte spätestens im Moment meines letzten Atemzuges alles von mir gelöscht werden und keiner eine Erinnerung an mich haben. Als hätte ich nie existiert, Wie ein gelöschten Computerprogramm. Hätte ich mein Problem mit.
 
  • #9
Was ist für euch ganz persönlich der Sinn des Lebens?
Es gibt keinen, der von sonstwo herkommt. Das Leben entsteht aus einem biologischer Prozess durch Zeugung, erfolgreich verlaufener Schwangerschaft und Geburt und hat daraus erstmal keinen anderen Sinn als Arterhaltung - nicht mehr, nicht weniger. Alles andere ist menschengemachte Selbsterhöhung.

Es liegt an mir, meinem Leben einen Sinn zu geben (nützlich oder schädlich für Gesellschaft und/oder Natur zu sein) oder es einfach zu leben, sich Möglichkeiten erschließen, sie zu nutzen, sein Leben zu gestalten oder sie verstreichen, das Leben einfach dahinplätschern zu lassen.
Beides geht sehr gut ohne übergeordnete Sinnfrage und darum stelle ich mir die garnicht, sondern mache einfach mit Verstand - die Zeit nutzen, die mir gegeben ist.

Nachkommen zu hinterlassen. Was wäre für euch der Sinn des Lebens, wenn es nicht möglich wäre, solche zu bekommen oder zu zeugen?
Ich habe keine Nachkommen und trotzdem lebe ich gut (viel achtsamer mit Natur und Gesellschaft als viele Menschen mit Kindern) - auch ohne aufgesetzte Sinnfragen.
Nicht viel labern, einfach machen ist mein Motto.

Ich bin da frei von Egozentrik. Brauche ich für mich nicht.
 
  • #11
Zu lieben und geliebt zu werden. Das klingt nach wenig, ist aber viel.
Zu entdecken und umzusetzen. Zufrieden zu sein. Glück zu schenken und zu erhalten.
 
  • #12
Der Sinn des Lebens der Menschheit auf dieser Erde ist Liebe zu lernen.
Wir müssen durch all das Leid um zu erkennen, dass ohne Liebe alles Nichts ist.
Warum gibt es Kriege? Weil die Menschen einander nicht lieben.
Also müssen sie es auf die harte Tour lernen.
Es ist ein Kampf zwischen Gut und Böse.
Es gibt das Böse genauso wie es das Gute gibt.
Es gibt das Teuflische genauso wie es das Göttliche gibt.
Es gibt Dämonen genauso wie es Engel gibt.
Jeder Mensch auf dieser Erde hat die freie Wahl sich für eine Seite zu entscheiden: Für das Gute, die Liebe oder für das Böse, den Hass.

Jeder Mensch wird auch nach seinem Leben die Konsequenzen seines Handelns auf dieser Erde tragen müssen.
Nämlich, in welche Bewusstseinsebene er nach seinem Tod eintritt.
In das Reich Gottes kommen keine Menschen die hassen.
Dort gibt es nur Liebe.

Den Sinn des Lebens hab ich gespürt als ich Schwanger war. Da war Körper und Geist in solch einer magischen Harmonie, da dachte ich, "genau dafür sind wir hier, für nicht mehr und nicht weniger". Und dann kommt die
seinen Kindern lebt man weiter. Genau wie in uns, unsere Vorfahren
Den Sinn meines Lebens sehe ich darin, daß ich Kinder und Enkel bekommen habe.
So ist es auch bei mir.

Meine Kinder empfinde ich als ein Wunder, ein göttliches Geschenk.
Da kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, was aus einer Eizelle und einem Samen entstanden ist.
Bei den Geburten habe ich mich der Schöpfung unendlich nahe gefühlt und nur Liebe gespürt.
 
  • #14
Was ist für euch ganz persönlich der Sinn des Lebens?
Für mich ganz klar: In erster Linie herauszufinden, was einen zufrieden macht. Und danach: sein Leben genau daran auszurichten.

Bei mir ist es: Eine Partnerin zu finden und zu halten, die ich aufrichtig und tief liebe, die mir sogar Glücksmomente schenkt, wenn ich sie nur anschaue. Ein eigenes Kind aufwachsen zu sehen, eine gute Verbindung zu ihm aufzubauen und ihn zu unterstützen, auf eigenen Beinen die Welt zu erobern. Ein Umfeld zu schaffen, dass mir wohlgesonnen ist. Und Job und Freizeit so austariert zu haben, dass ich in beidem das Gefühl habe, nicht zu kurz zu kommen.

Ich muss nichts bleibendes hinterlassen, ich muss nichts geschaffen oder irgendetwas bewiesen haben - ich muss nur am Ende meines Lebens das Gefühl haben, dass ich es doch eigentlich ganz schön hatte.
 
  • #16
Spuren hinterlassen und/oder Kinder in die Welt setzen, darin sehe ich nicht meinen Sinn des Lebens!

Auch das gibt es:
Ein Inder verklagte seine Eltern Ende Februar 2019. Der Grund:

JEDER IN DER WELT SOLL BEGREIFEN: WIR SIND OHNE UNSERE ZUSTIMMUNG GEBOREN WORDEN.
RAPHAEL SAMUEL,
Philosoph

https://www.welt.de/kmpkt/article20...-warum-habt-ihr-mich-in-die-Welt-gesetzt.html
Daran zeigt sich der ganze Irrwitz zu meinen, wir wären nicht fremdgesteuert. Kein Mensch hat selbst entschieden zu leben.
 
  • #17
Der Sinn des Lebens.
Ganz klar!
42

Ich habe keinen Sinn des Lebens.
Ich hatte und habe nur Wünsche.
Tiefe und aufrichtige Liebe empfangen und geben.
Die wurden bis heute erfüllt.
Und so meine Zeit die ich habe, voll auszukosten.
In dieser Ecke der Milchstraße sind wir vermutlich die einzigsten unserer Art.
Also ist es sinnvoll diese einzigartige Art des Lebens so intensiv wie möglich zu leben.
M52
 
  • #18
Auch das gibt es:
Ein Inder verklagte seine Eltern Ende Februar 2019. Der Grund:

JEDER IN DER WELT SOLL BEGREIFEN: WIR SIND OHNE UNSERE ZUSTIMMUNG GEBOREN WORDEN.
RAPHAEL SAMUEL,
Philosoph
Das ist mal interessant, endlich Inspi! Der Artikel ist verrückt inhaltlich und schreibtechnisch, aber inspiriert, da machst du deinem Namen Ehre.
Wenn du nun gesagt hast, was NICHT der Sinn für dich ist: Was IST für dich der Sinn?

Ansonsten wie viele schon schrieben: es GIBT keinen Sinn, also muss man ihn sich selbst suchen.
Mein Sinn ist, Spuren zu hinterlassen. Könnte zufrieden sein, habe schon - für mich - ausreichend hinterlassen.
Welcher Art? Am Genpool beteiligst du dich, soweit ich weiß, nicht, Bücher gibt es offiziell auch keine von dir. Jetzt bin ich neugierig :)

Me myself & eye:
Kinder. Erfüllen mich sehr. Hatte Glück, dass das geklappt hat.
Das wären einerseits genetische Spuren, andererseits lebe ich in ihren Erinnerungen fort - und in denen meiner Freunde, aber zweites ist mir nur zur Lebenszeit wichtig.
Ansonsten: Spuren hinterließe ich gern, hab aber noch keinen Plan, wie. In 2000 Jahren werden die Leute nicht mehr von mir sprechen, aber wenn mich ein paar meiner Gedanken und Ideen überleben in den Köpfen anderer, das wäre was :). Wenn in 100 Jahren noch jemand sagt, dank einer Freundin der Oma (mit Wissenstradierung) hat er oder sie heute ein freieres Leben, oder kann sich selbst besser annehmen, ist mit sich selbst im Reinen.

W u40
 
  • #19
In das Reich Gottes kommen keine Menschen die hassen.
Dort gibt es nur Liebe.
Dürfte den Vorteil haben, dass es in Gottes Reich recht übersichtlich zugeht mit viel Platz für die Anwesenden.

Der Sinn meines Lebens? Ich sehe das mittlerweile auch recht pragmatisch. Ich versuche, meine Möglichkeiten zu nutzen, dafür aber niemandem was wegzunehmen (ich rede dabei vom Rahmen des mir Möglichen, nicht von der Weltpolitik), meinem Umfeld gut zu tun und ja, zu lieben und auch geliebt zu werden. Ist eine komische Vorstellung, irgendwann nicht mehr "dabei" zu sein, aber das gehört dazu und eint uns alle (nach meiner Vorstellung).
 
  • #20
Der Sinn des Lebens ist für mich auch Liebe 🧡, das ist das Höchste , was man sich selbst und anderen schenken kann und erfahren kann . Es ist das höchste Glück 🍀. Glück und Liebe in sich selbst erleben, entweder alleine oder mit einem Mitmenschen, zB dem Partner oder dem Kind .
Dann die Welt zu entdecken , unsere schöne Welt zu erleben .
Für mich bedeutet der Sinn des Lebens auch , anderen Lebewesen einen Beitrag zu leisten. Einen Beitrag zu leisten, der der Welt inclusive meinen Mitmenschen gut tut.
 
  • #21
Spuren hinterlassen und/oder Kinder in die Welt setzen, darin sehe ich nicht meinen Sinn des Lebens!

Auch das gibt es:
Ein Inder verklagte seine Eltern Ende Februar 2019. Der Grund:

JEDER IN DER WELT SOLL BEGREIFEN: WIR SIND OHNE UNSERE ZUSTIMMUNG GEBOREN WORDEN.
RAPHAEL SAMUEL,
Philosoph

https://www.welt.de/kmpkt/article20...-warum-habt-ihr-mich-in-die-Welt-gesetzt.html
Das ausgerechnet ein Inder so denkt 😂... obwohl ja gerade die meist sehr genau wissen, dass sie reinkarnieren....und das stets freiwillig.
 
  • #22
Der Sinn des Lebens? Die Seele mit der Überseele zu verbinden. Schwierig genug. Besser beim Versuch zu scheitern als es gar nicht probiert zu haben.
 
  • #23
In Anlehnung an die zur Zeit geführte Glaubens-Diskussion im Quatsch-Thread:
Was ist für euch ganz persönlich der Sinn des Lebens?

Und auch mögliche Alternativen zum Haupt-Sinn. Der z.B. ist, Nachkommen zu hinterlassen. Was wäre für euch der Sinn des Lebens, wenn es nicht möglich wäre, solche zu bekommen oder zu zeugen?

Mein Sinn ist, Spuren zu hinterlassen. Könnte zufrieden sein, habe schon - für mich - ausreichend hinterlassen.

Danke vielmals!
ErwinM, 53

Passend zum Thema hat vor einigen Tagen bei uns zuhause eine Diskussion stattgefunden was passiert wenn 70% der Jobs durch Computer ersetzt wurden.

Eine Freundin meinte dass all die Menschen, welche mit der Perspektive aufwachsen dass ihre Arbeitskraft keiner mehr braucht, sich ja mit Kunst und Gemeinschaftsarbeit und Reisen beschäftigen können.

Nachdem wir das durchdacht haben sind mein Freund und ich zu dem Schluss gekommen dass 95% davon wohl schwer depressiv werden würden. Einzig und alleine Kunst und irgendeine Gemeindearbeit, zusammen mit Milliarden anderen die genau das selbe machen und ohne irgendeine realistische Perspektive damit besonders herauszustechen wäre nicht genug für die Leute. Wenn Millionen Leute gezwungenermaßen Kunst machen, wie viele davon werden etwas produzieren das wirklich einen Einfluss ausübt. Ein verschwindender Bruchteil, die Chancen stehen für den einzelnen gleich Null, das würde niemanden zum Leben motivieren.

Die Leute würden alle drogensüchtig werden und komplett an virtuellen Realitäten hängen. Sich umbringen, gewaltätig werden und verrückten Ideologien wie dem IS folgen...

Menschen brauchen also wie ich vermute für das Gefühl eines sinnerfüllten Lebens erstmal den Glauben dass ihr Leben einen Wert für die Gesellschaft darstellt, oder diese option zumindest gegeben ist. (Zumindest solange sie als TEIL der Gesellschaft leben und nicht als Einsiedler in einer Höhle in Afrika). Erst wenn das gegeben ist kann man dann noch einen abstrakteren Sinn für sich suchen.
 
  • #25
Menschen brauchen also wie ich vermute für das Gefühl eines sinnerfüllten Lebens erstmal den Glauben dass ihr Leben einen Wert für die Gesellschaft darstellt, oder diese option zumindest gegeben ist. (Zumindest solange sie als TEIL der Gesellschaft leben und nicht als Einsiedler in einer Höhle in Afrika). Erst wenn das gegeben ist kann man dann noch einen abstrakteren Sinn für sich suchen.
Hat jemand Viktor Frankl zur Hand? "Das Leiden am sinnlosen Leben".
Bei Deinem letzten Satz bin ich mir nicht sicher, ob das nicht für manche Menschen eher umgekehrt gilt - zuerst der Eigensinn, dann der Fremdsinn.
ErwinM, 53
 
  • #26
Hat jemand Viktor Frankl zur Hand? "Das Leiden am sinnlosen Leben".
Bei Deinem letzten Satz bin ich mir nicht sicher, ob das nicht für manche Menschen eher umgekehrt gilt - zuerst der Eigensinn, dann der Fremdsinn.
ErwinM, 53
Hab sein Buch, ja...

Es ist immer so, geben kann man nur aus der eigenen Fülle, eine gute Mutter ist, wenn sie glücklich ist...usw...

Es hat alles Sinn. Auch vorübergehende Sinnlosigkeit 😃
 
  • #27
Jetzt wird es kitschig...
Es war wirklich ein Satz aus dem Film der Kleine Lord, ich war Kind als den zum ersten Mal gesehen habe.
Der Satz hieß: Jeder sollte mit seinem Leben, die Welt ein bisschen schöner machen.

Ich bin jetzt nicht der perfekte Mensch, der da große Spuren hinterlässt.
Aber darauf kommt es nicht an...
mit Freundlichkeit Mensch/Tier/ Umwelt gegenüber, sind auch die kleinen Schritte wichtig
 
  • #28
Jeder Mensch wird auch nach seinem Leben die Konsequenzen seines Handelns auf dieser Erde tragen müssen.
Nämlich, in welche Bewusstseinsebene er nach seinem Tod eintritt.
In das Reich Gottes kommen keine Menschen die hassen.
Das finde ich einen spannenden Teilaspekt, auch als ergänzende Frage.

Wie ist eure Sichtweise zu Leben oder auch Himmel und Hölle nach dem Tod? Beeinflusst das den „Sinn des Lebens“, den ihr hier äussert?
 

Laleila

Cilia
  • #29
Das finde ich einen spannenden Teilaspekt, auch als ergänzende Frage.

Wie ist eure Sichtweise zu Leben oder auch Himmel und Hölle nach dem Tod? Beeinflusst das den „Sinn des Lebens“, den ihr hier äussert?
Das Leben und jegliche Wahrnehmung endet mit dem Tod.
Punkt, wie der IM sagen würde.
Das beeinflusst mein Leben schon, ich bin mir um die Endlichkeit bewusst, lebe intensiv im hier und jetzt.
Im Bezug auf Leid und Schmerz ist es tröstlich, dass es ein Ende gibt, welches ich definieren kann, so ich will.
 
  • #30
Wie ist eure Sichtweise zu Leben oder auch Himmel und Hölle nach dem Tod? Beeinflusst das den „Sinn des Lebens“, den ihr hier äussert?
Nein. Ich bin auch da Agnostiker. Ob es Himmel, Hölle, leben oder kein leben nach dem Tode gibt, beeinflusst nicht mein Leben jetzt.

Im Bezug auf Leid und Schmerz ist es tröstlich, dass es ein Ende gibt, welches ich definieren kann, so ich will.
Kennst Du diesen Bilderwitz? Ein Todkranker liegt im Bett, der Pfarrer gibt ihm die Krankensalbung: "Mein Sohn, der Tod ist nicht das Ende!". Der Sterbende denkt sich: "Scheiße!!".
ErwinM, 53
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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