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Sommersun11

Gast
  • #1

Der Traum vom Haus

Ihr Lieben. Momentan ein Haus zu mieten oder zu kaufen, schier unmöglich. Die Miete sollten 1500 inklusive Nebenkosten nicht überschreiten. Man möchte ja auch noch leben und Urlaub machen? Wie war das bei Euch ? Zufall, Glück ? Beziehungen? Wir müssen wohl noch warten bis die Immobilienblase platzt . Hat jemand noch Tipps für uns? Es eilt nicht, aber Euere Erfahrungen wären interessant. Wohnen momentan zusammen auf Miete.
Liebe Grüße. 😊
 
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  • #2
1500 warm für ein Haus?????
Hier bei uns am Bodensee bekommst da maximal eine 100qm Wohnung!
 
  • #3
Zu unserer Zeit war es anders, und auch wir leben nun in einer Boomregion im Chiemgau.
Wir empfehlen unseren Kindern, soviel Rücklagen zu bilden, dass der notwendige Eigenanteil für eine Finanzierung gegeben ist, und dann finanziert zu kaufen, nicht mit dem Ziel Abzahlung bis zur Rente, das ist nicht mehr realistisch sondern ggf. Wiederverkauf.
 
  • #4
Ihr Lieben. Momentan ein Haus zu mieten oder zu kaufen, schier unmöglich. Die Miete sollten 1500 inklusive Nebenkosten nicht überschreiten. Man möchte ja auch noch leben und Urlaub machen? Wie war das bei Euch ? Zufall, Glück ? Beziehungen? Wir müssen wohl noch warten bis die Immobilienblase platzt . Hat jemand noch Tipps für uns? Es eilt nicht, aber Euere Erfahrungen wären interessant. Wohnen momentan zusammen auf Miete.
Liebe Grüße. 😊
Mann und Frau muss Prioritäten setzen. Zu zweit sollte da doch schon mehr drin sein als 2500 warm . Auf das Platzen der sogenannten Immobilienblase warten nun schon seit Jahren die Leute, seither sind die Preise um 50-70% gestiegen. Es herrscht Wohnungsnot. Alles kann man halt nicht haben.
 
  • #5
1500 warm für ein Haus?????
Hier bei uns am Bodensee bekommst da maximal eine 100qm Wohnung!
Bei uns im Großraum München bekäme man - je nach Lage und Ausstattung - gerade mal ca. 60 qm. Kommt auch immer auf den Anspruch an die Wohnung/Haus an.
Wir haben bereits vor einigen Jahren (Gott sei Dank) ein Haus gekauft und weitgehendst selbst renoviert. Heutzutage würde ich mich das wohl eher nicht mehr trauen...
 
  • #6
Ihr Lieben. Momentan ein Haus zu mieten oder zu kaufen, schier unmöglich. Die Miete sollten 1500 inklusive Nebenkosten nicht überschreiten. Man möchte ja auch noch leben und Urlaub machen? Wie war das bei Euch ? Zufall, Glück ? Beziehungen? Wir müssen wohl noch warten bis die Immobilienblase platzt . Hat jemand noch Tipps für uns? Es eilt nicht, aber Euere Erfahrungen wären interessant. Wohnen momentan zusammen auf Miete.
Liebe Grüße. 😊
Ich habe am Anfang meiner beruflichen Laufbahn eine ETW gekauft. Damals war die Welt eine andere und mit der Wohnung hatte ich damals wahrlich Glück. Ich überlege seit Jahren sie zu verkaufen. Traue mich aber nicht. So etwas bekomme ich nie wieder.
Ich weis nicht wo du lebst und was du für Ansprüche hast. Ich halte aber deine preisliche Vorstellung für wenig realistisch, wenn du an ein Haus denkst.
Ich lebe in einer Kleinstadt mit sehr breitem Speckgürtel und für 80qm zahlen wir hier bereits 800 Euro aufwärts Kaltmiete.
 
S

Sommersun11

Gast
  • #7
Wir zahlen für knapp 100 qm 950 Euro warm für unsere Wohnung und haben es damals auch noch relativ günstig erwischt. Heute explodieren die Preise. Wir müssen einfach warten bis die Immobilienblase platzt. Im Moment kann man sich ein Haus einfach nicht leisten.
 
  • #9
Auf das Platzen der sogenannten Immobilienblase warten nun schon seit Jahren die Leute, seither sind die Preise um 50-70% gestiegen
Das ist das Problem. Ich habe Kunden, die mir seit 7 Jahren erzählen, hätte ich doch damals...hätte, hätte Fahrradkette.
Wobei, wenn Ihr bis jetzt gewartet habt, wartet noch weiter. Die EZB hebt den Leitzins an, die Zinsen werden weiter steigen und im Umland der Ballungsräume werden die Preise über kurz oder lang fallen, dafür steigen aber die Zinsen.
Hauskauf im Frankfurter Ballungsraum geht für den Durchschnittsverdiener schon seit Jahren nicht meht. 7stellig für ein popeliges Reihenendhaus mit 200 m2 Garten.
Im weiteren Umland gibt es manchmal noch Häuser für 500.000 Eur. Realistisch gesehen, handelt es sich um Abrisshäuser.
Wir müssen einfach warten bis die Immobilienblase platzt
Wie gesagt, dann steigen die Zinsen. Viele träumen vom Platzen der Immobilienblase.

Schwierig. Raus ins tiefe Land, da ist vielleicht mit viel Eigenarbeit noch was machbar- wenn man das will.
W 57
 
  • #10
Mein Lieblingsthema - Häuschen. 😉
Um welche Region geht es denn?
Für mich war eine schöne, mir persönlich gefallende (nicht unbedingt „Durchschnittsgeschmack“ - kein Neubau!) eigene Immobilie immer sehr wichtig und auf der Lebensprioritätenliste ganz oben.

Habe 3x abseits von Großstädten / Ballungsräumen gekauft, aber nicht zu weit und mit guter Anbindung (jedenfalls mit PKW). Heute ist Wohnort eben nicht Arbeitsort, aber damit bin ich sehr glücklich. Seid Ihr Beide örtlich gebunden?

Ich glaube, wenn ich zwingend an ein Ballungszentrum gebunden wäre und auch der Speckgürtel zu teuer wäre, gäbe ich heute diesen Traum auf, erfreute mich an einer minimalistischen Mietwohnung und der Abwesenheit sämtlicher Verpflichtungen und Kostenfallen, die an so einem Haus hängen, und schöbe mein Geld freudig in ETF-Sparpläne.

Dazu dann vielleicht für das Wochenende irgendwo eine kleine Ferienwohnung, Wochenendhütte oder Schrebergarten-Datsche…

Oder eben schauen, wieviel Arbeit nicht vielleicht doch via remote geht. Corona hat gezeigt, was möglich ist.

Nie im Leben ginge ich eine finanzielle Verpflichtung ein, die schon explodiert, wenn einer nicht mehr beitragen kann. Da hätte ich kein ruhiges Schlafen mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Bei den Preisen, die hier genannt werden, merke ich immer wieder, was für ein Glück ich wohnmäßig habe mit knapp 900 € für 150qm im Speckgürtel einer Großstadt mit S-Bahnanschluss.
 
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  • #12
Wir müssen einfach warten bis die Immobilienblase platzt. Im Moment kann man sich ein Haus einfach nicht leisten.
Darauf kannst du lange warten.
Dieser Satz „man kann sich ein Haus nicht leisten „ kommt ständig seit Jahren und die Preise steigen weiter und weiter. Derzeit sind die Zinsen noch niedrig , wenn ihr es wirklich beide wollt , ein Haus, dann findet ihr auch eines und dann geht ihr zur Bank und lasst Euch einen Kreditrahmen passend ausrechnen . Das geht schon. Auch wenn der Kreditrahmen größer ist bzw. der Kredit zB 20 oder von mir aus sogar 25Jahre läuft. Dann läuft der Kredit, ihr wohnt im Haus und zahlt gemütlich in euer eigenes Vermögen ein. Das Geld geht nicht weg durch Miete. Macht es, es lohnt sich.
 
  • #13
Ich habe vor 20 Jahren gekauft, damals für ungefähr die 20fache Jahreskaltmiete und für um die 5 % Zinsen bei 50 % Eigenkapital, wobei der Kredit auf 15 Jahre ausgelegt war. Ich wusste, dass sich mein Einkommen steigern würde.
Heute würde ich nur mit mindestens 40% Eigenkapital kaufen und einbeziehen, dass die Kosten für gesetzlich vorgeschriebene Renovierungsarbeiten deutlich steigen werden. Die Rate sollte dann nicht zu hoch sein, um weiter wie gewünscht leben zu können. Ich würde die Kreditlaufzeit möglichst lange wählen und nicht auf Preissteigerungen spekulieren.
Ob sich das realisieren lässt, hängt dann vom verfügbaren Monatseinkommen ab. Die Preise liegen heute schnell bei der 35-40 fachen Jahreskaltmiete. Auch das muss man bei seinen Überlegungen einbeziehen, denn mieten ist im Verhältnis zum kaufen günstiger geworden.
 
  • #14
Mir tun, in diesem Zusammenhang, am meisten meine jungen Kommilitonen leid! Die werden, in ungefähr zweieinhalb Jahren auf einer Assistenzarztstelle sitzen und sich, von dem was die Krankenhäuser an Tarif zahlen (obwohl gar nicht soooooo schlecht), keine eigene Immobilie (jedenfalls nicht in den Metropolregionen) für ihre Familiengründung, leisten können!

Viele zahlen ja dann noch lange an Studienkrediten (bei der Länge des Studiums kommt da schon was zusammen) und wenn nicht zufällig eine Immobilie, oder zumindest Baugrund, ererbt wird, sieht es düster aus!

Man muss sich das wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen, denn wir reden hier über eine ganz andere Berufsgruppe, als den Schlachter und die Friseurin, die sich eben keine Penthouse Wohnung in der inner city leisten können!

V.m52
 
  • #16
1500 warm für ein Haus?????
Hier bei uns am Bodensee bekommst da maximal eine 100qm Wohnung!
Bei uns wäre selbst das noch ein Schnäppchen. Schade, dass sich die Userin gleuch abgemeldet hat und nicht sagen wird, wie sie auf solche Preise kommt. Vielleicht ist das realistisch weiter im Umland der Metropolen. Ohne Auto geht dann aber nix.
Auf das Platzen der sogenannten Immobilienblase warten nun schon seit Jahren die Leute, seither sind die Preise um 50-70% gestiegen. Es herrscht Wohnungsnot. Alles kann man halt nicht haben.
Ja, da kann man genausogut auf @godot warten.
Die Schmerzgrenze ist noch lange nicht erreicht. Ich helfe da ja immer mit ner Nadel nach beim Platzen, aber die Blase scheint Elefantenhaut zu haben und stört sich nicht dran.
Wir zahlen für knapp 100 qm 950 Euro warm für unsere Wohnung und haben es damals auch noch relativ günstig erwischt. Heute explodieren die Preise. Wir müssen einfach warten bis die Immobilienblase platzt. Im Moment kann man sich ein Haus einfach nicht leisten.
Ok dann habt ihr anscheinend auch keinen Zeitdruck, ist doch was Gutes :)
Was würde sich denn schlagartig verbessern mit Haus? Einen Garten kann man sich ja auch mieten, wenn es darum geht.
Ein Haus würde ich nicht mieten, das würde sich immer wie fremdes Eigentum anfühlen, da kann man sich doch nicht so richtig ausleben? Bei einer Wohnung - meine Meinung - ist das nicht so schlimm, weil man da nur die vorgegebenen Strukturen nutzt, aber beim Haus würde ich draußen alles nach meinen Vorstellungen gestalten wollen, allein schon Gartenbeete oder den Schuppen, das würde ich doch nicht für einen Vermieter machen wollen.
Das ist das Problem. Ich habe Kunden, die mir seit 7 Jahren erzählen, hätte ich doch damals...hätte, hätte Fahrradkette.
Wobei, wenn Ihr bis jetzt gewartet habt, wartet noch weiter. Die EZB hebt den Leitzins an, die Zinsen werden weiter steigen und im Umland der Ballungsräume werden die Preise über kurz oder lang fallen, dafür steigen aber die Zinsen.
Vielleicht der wertvollste Tipp in eurem Fall. Jetzt sparen, um dann bei gefallenen Preisen (ob das passiert...?) mit möglichst niedrigem Kredit durchzukommen durch hohes Eigenkapital.

W u40
 
  • #17
Heute würde ich nur mit mindestens 40% Eigenkapital kaufen und einbeziehen, dass die Kosten für gesetzlich vorgeschriebene Renovierungsarbeiten deutlich steigen werden. Die Rate sollte dann nicht zu hoch sein, um weiter wie gewünscht leben zu können. Ich würde die Kreditlaufzeit möglichst lange wählen und nicht auf Preissteigerungen spekulieren.
Die Zinsen werden doch gerade angehoben - vor einem Jahr noch hätte ich dir zugestimmt mit möglichst langer Laufzeit (und nach Ablauf der ersten Laufzeit ca. 10-15 Jahre möglichst viel Gespartes tilgen, damit der neue Kredit deutlich geringer ausfällt).
Und beim Sparen des EKs habe ich den Eindruck, die Preise steigen schneller als man EK bilden kann, weil die allgemeinen Lohnerhöhungen langsamer sind, da ist meine persönliche Gehaltssteigerung auch zu langsam für. Darum bin ich froh, dass wir noch den niedrigen Zinssatz von "früher" (vor zwei Jahren) festgetackert haben und immer die gleiche Summe abzahlen, während jetzt hoffentlich der Tarif die Inflation ein bisschen ausgleicht.
 
  • #18
Im weiteren Umland gibt es manchmal noch Häuser für 500.000 Eur. Realistisch gesehen, handelt es sich um Abrisshäuser.
Ja die Erfahrung hatten wir auch gemacht, da muss man noch so viel investieren damit man es schön hat und so viele Häuser gibts gar nicht auf dem Markt.
Wir hatten auch erst nach einer Bestandsimmobilie geschaut, sind aber nicht fündig geworden. Es gab zwei Häuser die schön waren aber bei dem einen nicht mal n Parkplatz vorm Haus, dafür super toller Blick, kleiner Fluss am Ende des Gartens und mitten in der Stadt und das andere war abseits aber echt klein 120 qm Wohnfläche nur und die Nachbarn sehr nah dran und nicht weit entfernt auch unschöne Hochhäuser 👎
Wie gesagt, dann steigen die Zinsen. Viele träumen vom Platzen der Immobilienblase
Sind ja schon am steigen, etwa 3,% für Darlehen.. und die Rohstoffe werden auch teurer und es ist teilweise schwer dran zu kommen.

Man kann mit viel Eigenleistung Geld sparen.
Weiter außerhalb der Stadt bauen da dort die Grundstücke günstiger sind, Abstriche machen, was braucht man wirklich.

werden. Die Rate sollte dann nicht zu hoch sein, um weiter wie gewünscht leben zu können. Ich würde die Kreditlaufzeit möglichst lange wählen und nicht auf Preissteigerungen spekulieren.
Desto länger die Zinsbindung, desto höher wird die Rate, muss man schauen was man sich leisten kann - hattest du ja schon angemerkt.

Unser Haus ist zb. nur auf 15 Jahre fest, dann bleibt natürlich noch n Rest, aber dafür hatten wir nachträglich sicherhaltshalber Bausparverträge abgeschlossen (natürlich muss man in der Lage sein diese parallel zu 60% besparen zu können um das Darlehen daraus beanspruchen zu können), aber den übrigen Rest vom Haus kann man dann günstig weiter finanzieren (1%) oder die Renovierung etc., es ist ja ständig irgendwas - denn wer weiß wo die Zinsen in 13 Jahren stehen. Verdiene bald mehr da muss man direkt n Teil davon gut für die Zukunft verstauen damit man sich nicht daran gewöhnt mehr zu haben 😅
Es gibt verschieden Möglichkeiten einer Finanzierung, ich denke das ist sehr individuell.

W 28
 
  • #19
Im Umkreis von 65 km um München gibt es bei uns tatsächlich noch schöne renovierte Häuser im genannten Preissegment zu mieten.
 
  • #20
Die Zinsen werden doch gerade angehoben - vor einem Jahr noch hätte ich dir zugestimmt mit möglichst langer Laufzeit (und nach Ablauf der ersten Laufzeit ca. 10-15 Jahre möglichst viel Gespartes tilgen, damit der neue Kredit deutlich geringer ausfällt).
Sie sind historisch immer noch sehr niedrig.
Und beim Sparen des EKs habe ich den Eindruck, die Preise steigen schneller als man EK bilden kann, weil die allgemeinen Lohnerhöhungen langsamer sind, da ist meine persönliche Gehaltssteigerung auch zu langsam für.
Ja, aber wer 90% finanziert und dann den Zins für 5 Jahre fest macht, weil das günstiger ist, riskiert, in 5Jahren mit Schulden und ohne Immobilie auf der Straße zu sitzen.
Ich hin da einfach sicherheitsbewusst.
 
  • #21
1500 warm für ein Haus?????
Hier bei uns am Bodensee bekommst da maximal eine 100qm Wohnung!

Ja, ich habe auch herzhaft gelacht, da sind 100m² als Wohnung für den Preis kaum drin - aber bin auch aus München. Ich wünsche dir viel Erfolg!

Ich bin froh, dass ich meine ETW vor 6 Jahren gekauft habe und da waren die Preise hier in München schon jenseits von gut und böse.
 
  • #22
Jein. Du brauchst dann viel Zeit und kümmerst Dich unter Umständen jahrelang nicht um Frau und Kind und um Deinen eigentlichen Job. Das ist oft alles andere als kostengünstig.
Weiter außerhalb der Stadt bauen da dort die Grundstücke günstiger sind, Abstriche machen, was braucht man wirklich.
Dann muss man sich aber irgendwann fragen, ob es unbedingt ein Haus sein muss.
Desto länger die Zinsbindung, desto höher wird die Rate, muss man schauen was man sich leisten kann - hattest du ja schon angemerkt.
Jein. Eine Rolle spielen Zins und Tilgung zusammen. Wenn Du bei 2% Zins nur 1% tilgst, zahlst Du auch ewig. Und eine lange Bindung mit etwas mehr Zins zu bezahlen, bringt auch Sicherheit. Ich habe für mich immer ein Komplettpaket gemacht. Es gab auch schon Zinsen weit über 10%…
Unser Haus ist zb. nur auf 15 Jahre fest, dann bleibt natürlich noch n Rest, aber dafür hatten wir nachträglich sicherhaltshalber Bausparverträge abgeschlossen (natürlich muss man in der Lage sein diese parallel zu 60% besparen zu können um das Darlehen daraus beanspruchen zu können), …
Ich will jetzt nicht anfangen, den Mehrzins für 25 Jahre und eine höhere Tilgung oder Sondertilgung und die Bausparzinsen gegenzurechnen…
Das ist halt einfach auch Geschmackssache. Ich schlafe besser, wenn das lange fix ist und genug Geld fürs Leben übrig ist. Ich hatte voll mit Bausparvertrag finanziert. Da istvdie Sondertilgung auch mit drin.
…aber den übrigen Rest vom Haus kann man dann günstig weiter finanzieren (1%) …
So sichert ihr wenigstens die Zinsen, wenn der Bausparvertrag nicht zu früh zuteilungsreif wird.
Verdiene bald mehr da muss man direkt n Teil davon gut für die Zukunft verstauen damit man sich nicht daran gewöhnt mehr zu haben 😅
Oder die vereinbarte Sondertilgung zu leisten, damit nach 15 Jahren weniger übrig ist.
Es gibt verschieden Möglichkeiten einer Finanzierung, ich denke das ist sehr individuell.
Ja, absolut. Deswegen muss man gut überlegen, wie man das macht.
 
  • #23
Von einer Immobilienblase zu sprechen, ist schwierig. Ja, die Zinsen waren niedrig und steigen jetzt. Dadurch werden die Preise fallen. Aber, eine Blase wie 2008 in den USa exitiert nach Expertenmeinung nicht. Absehbar ist, dass ab 2025 die Demographie zuschlägt und mehr Wohnraum (so laut Dr. Andreas Beck).

Der Immobilienmarkt ist viel träger als der Aktienmarkt. Es dauert einige Zeit, bis Preise sinken. Zur Zeit sind die Preise und Zinsen hoch. Derzeit wäre ein schlechter Zeitpunkt zum Kauf, außer man bekommt ein Schnäppchen.
 
  • #24
Ein Glück, dass Mieten nie steigen, und auch nie ein Vermieter entweder luxussaniert oder Eigenbedarf anmeldet.
Mietsteigerung in 3 Jahren von 20%, oder mit Glück 15%, das ist erlaubt.
Da wird aus der günstigen Traumwohnung schnell ein Alptraum, dann lieber Kredit mit langer Bindung.
 
  • #25
Bei den Preisen, die hier genannt werden, merke ich immer wieder, was für ein Glück ich wohnmäßig habe mit knapp 900 € für 150qm im Speckgürtel einer Großstadt mit S-Bahnanschluss.
Haha, ja!!!
In Köln zahlst du bei 150qm mittlerweile fast 3000€ wenn nicht gar mehr. Die verlangen schon für 60qm 1100-1300 warm. Und das nicht mal ordentlich saniert und mit potthässlichen Badezimmern.
Ich ärgere mich maßlos, dass ich vor 3 Jahren, als ich mit meinem Ex Freund nach Lindau am Bodensee gegangen bin, meine Wohnung in einer der besten Wohngegenden in Köln nicht erst einmal untervermietet habe. Jetzt 2 Jahre nach der Trennung wohne ich wieder in der gleichen Gegend in Köln und zahle für ein 36qm Appartement 630€. Ich suche eine größere Wohnung, sehe es aber nicht ein, die Preise zu bezahlen. Dann warte ich eben.
 
  • #26
Soweit die Experten es richtig einschätzen, handelt es sich nur in wenigen Städten um eine kleine Blase. Größere Korrekturen wurden nicht erwartet. Der steigende Zins reduziert die Höhe der möglichen Kreditsumme und damit den max. möglichen Kaufpreis der Immobilie. Bei uns steigen die Preise auch aktuell noch. Da sowohl Baumaterial als auch Handwerkerkosten in die Höhe gehen, kann ich mir nicht vorstellen, wieso der Kaufpreis sinken sollte.

Ich würde meine Vorstellungen runterschrauben und nach einer schönen bezahlbaren Wohnung Ausschau halten und dort mit der Miete den Kredit abzahlen. Sollte sich die Marktlage ändern, könnte man sich immer noch umschauen.
 
  • #27
In unserer süddeutschen Universitätsstadt mit zahlreichen Kliniken und Universitäten, zahlst du in Toplage für eine 100 qm Wohnung 2000€ Miete.
Mein Sohn zahlt für ein popeliges WG-Zimmer in einem hässlichen Haus 500€.

Ein großzügiges Haus für 1.500€ warm kriegst du vielleicht in Ostdeutschland in der Pampa.
 
  • #28
Von einer Immobilienblase zu sprechen, ist schwierig. Ja, die Zinsen waren niedrig und steigen jetzt. Dadurch werden die Preise fallen. Aber, eine Blase wie 2008 in den USa exitiert nach Expertenmeinung nicht. Absehbar ist, dass ab 2025 die Demographie zuschlägt und mehr Wohnraum (so laut Dr. Andreas Beck).
Im Augenblick kommen viele, viele Menschen nach D - u.a. aus der Ukraine. Diese brauchen Wohnraum, weil sie vorerst bleiben werden. Der Wohnraum existiert aber nicht - 400.000 Wohnungen sollten pro Jahr gebaut werden, um den Bedarf der nächsten Jahre annähernd zu bedienen. Das war die Idee der Regierung VOR dem Ukraine-Krieg. Nur ein Bruchteil wird gebaut: Baustoffe zu knapp und zu teuer, Energiepreise zu hoch, Handwerker zu teuer, und ein Teil der Handwerker verteidigt gerade in der Ukraine seine Heimat. Gerade hat Vonovia angekündigt, die Mietpreise zu erhöhen.

Wer in so einem Umfeld von sinkenden Immobilienpreisen träumt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Richtig ist aber auch, dass es für viele nun schwer bis unmöglich wird. Beim Immobilienkauf war immer schon der beste Zeitpunkt "vor einem Jahr". Jetzt auch. Wir haben im Frühjahr noch eine kleine Butze gekauft und sind gerade noch so durchgekommen.

Meine Meinung: Die Zinsen werden irgendwann wieder sinken, die Nebenkosten des Immobilienkaufs werden sinken - und wenn es soweit ist, dann werden die Immo-Preise um genau diese Anteile steigen. Bis dahin gilt: unter 40% Eigenkapital geht kein Kauf mehr.
 
  • #29
400.000 Wohnungen sollten pro Jahr gebaut werden, um den Bedarf der nächsten Jahre annähernd zu bedienen. Das war die Idee der Regierung VOR dem Ukraine-Krieg. Nur ein Bruchteil wird gebaut:
Nein, das ist nicht das Problem.
Das Problem ist, das es dank Null-Zinsen, wenig Anlagemöglichkeiten gibt.
Also fliehen viele ins Betongold.
Um kein Risiko einzugehen, stehen die Immobilien oft leer.

SO. Dann hat man eine Immo, die leer rum steht.

Zur Vedeutlichung: Ich Spreche von Immos, die komplett abbezahlt sind.
 
  • #30
Wichtig wäre wohl der FS Tipps zu geben, wie man das stemmen kann, ob man das sollte etc.
Und sie wollte Tipps, wie wir das ggf geschafft haben.

Wichtig ist liebe FS, wie Eure finanzielle Situation ist...
Und wenn ich hier gefragt hätte und jemand geschrieben hätte...2500€ sollte zu zwei immer drin sein, da wäre ich hier wohl schon wieder weggewesen.
Ich gehöre also nicht zu den Eliteverdienern...wohne aber auch nicht in einer Elitestadt und nicht in der Schlossallee.
Allerdings ist der Hauskauf auch 25 Jahre her bei mir...
Somit hatte ich wohl Glück...

Es ist aber auch eine Entscheidung, warum man ein Haus kaufen/bauen möchte und wo.
Einen Traum zu verwirklichen, sein Heim selbst zu planen, in einer wunderschönen Gegend, finde ich sehr bewundernswert.
Und es ist schön zu sehen, wie glücklich es einige macht...
Meiner zb war es nie...und wenn geträumt, dann immer Altbau.
Bei mir waren es rein rationale Gründe und nie mein Lebenswerk...eher nur bis zur Rente und es dann "drauf" machen.
Das hat sogar die Bank bemerkt und mir von sich aus, das Angebot gemacht auf 25 Jahre zu ziehen.
In einer Ecke wo ich so viele Städte erreichen kann, dass ich auch gut einen Job wechseln könnte..
Jede Schule in der Nähe, dass ich nicht weniger arbeiten muss, weil ich Kinder rumfahre etc.
Und es ist eben kein individuelles Haus und so liege ich monatlich bei 700€, dass ging auch als AE mit zeitweise 80% im Job.
Ich habe also eine stressfreie Entscheidung getroffen.

Nur was ist Dir liebe FS wichtig?
 
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