• #61
Es ist aber auch eine Entscheidung, warum man ein Haus kaufen/bauen möchte und wo.
Einen Traum zu verwirklichen, sein Heim selbst zu planen, in einer wunderschönen Gegend, finde ich sehr bewundernswert.
Und es ist schön zu sehen, wie glücklich es einige macht...
Meiner zb war es nie...und wenn geträumt, dann immer Altbau.

Ich fand den Gedanken irgendwie immer schön mal ein Eigenheim zu haben, aber ich denke es liegt eher daran das ich mir etwas gewünscht habe was ich mir schön vorgestellt habe, weil meine Mutter und ich ja ständig umgezogen sind, bis zu meinem 18 Lebensjahr ungefähr 10 mal, zeitweise bei meinen Großeltern untergekommen, die in einer nicht so gesunden und sehr kleinen Mietwohnung gewohnt haben.
Deshalb für mich ist ein Haus schon was besonderes, es bedeutet für mich angekommen zu sein, ein richtiges Zuhause zu haben 😌

Kommt auch immer auf die persönlichen Ziele an. Mit zwei Kindern sind 100qm in meinem Umfeld der Durchschnitt, denke ich. Man kommt auch mit 65qm klar als Familie, nur so als Beispiel.

Es kommt auch auf den Schnitt des Hauses/ der Wohnung an. Man möchte am liebsten für jedes Kind ein eigenes Zimmer, einen eigenen Rückzugsort, wenn die Kinder noch sehr klein sind dann brauchen diese noch kein eigenes Zimmer.
 
  • #62
Naja, wenn die Frau aufgrund von Kindern nur Teilzeit arbeitet ( oder in Elternzeit ist) und zusätzlich nur 1000€ dazu verdient, sind 1500 € NUR für Warmmiete trotzdem noch viel, wenn man vom Rest eine fünfköpfige Familie ernähren muss.
Dann muss man sich das eventuell vorher überlegen. Und warum muss die Frau zu Hause bleiben, 2022? Oder Teilzeit arbeiten? Diese Art der Selbstverständlichkeit werde ich wohl niemals verstehen. Und nein, der Gender Pay Gap wird erst richtig zum Problem wenn Frau das genau so macht wie du es da beschrieben hast. Wenn man so lebt wird das natürlich irgendwann zum Problem, wenn du arbeitslos wirst, wenn du krank wirst, wenn du Eltern wirst, weil dir der Himmel auf den Kopf fällt. Da hilft dann ein Tiny house. Viel Spaß dabei. Man kann es anpacken oder ewig vor sich her schieben. Es gilt die alte Regel: gestern war es auf jeden Fall billiger. Isso.
 
  • #63
Bei jungen Familien IST das durchaus ein Problem, und nur zum Rechnen, Durchschnittsmiete beträgt hier ca. 15 pro qm, Tendenz mehr, im unteren Bereich ist nichts mehr zu finden, Markt leer oder eben Walachei, da hat es Gründe, wenn günstiger.
Der Traum vom Haus war mal speziell, inzwischen ist es in vielen, nicht allen, Gegenden der Alptraum ich muss wohnen, und nicht unter der Brücke oder das Niveau von Undine.
 
  • #64
Man möchte am liebsten für jedes Kind ein eigenes Zimmer, einen eigenen Rückzugsort, wenn die Kinder noch sehr klein sind dann brauchen diese noch kein eigenes Zimmer.
Das sind natürlich für mich persönlich, die wichtigsten Gedanken...
Mein Traum war aber immer:Altbau und wenn möglich mit einem kleinen Hof dran.
Als wir hier mal unser Zuhause beschrieben haben, ist mein Herz gehüpft bei @HeidiBerlin !
Unsere Studentenbude war so und in die Wohnung war ich Schockverliebt!
Bei meinem Häuschen nicht, dass war reinste Ratio und von der Lage her: alles was man als AE so braucht und vorallem Kinder...um uns herum. So konnte ich zb 80% arbeiten, weit außerhalb wäre das nicht möglich gewesen.
Also alles für die Kinder und fürs Portemonnaie/Rente.
Nur für mich selbst: Wohnung Altbau und...mehrfach umziehen.
Denke ich wäre laut jubelnd durch die Altstadt von Lübeck gerannt, wenn ich da hätte landen können.
Was nicht heißen soll, dass ich das Glück von Menschen nicht respektiere, die mlt Herzblut zb so bauen, dass es völlig : ihr Heim ist...und dafür eben mehr "fahren " etc.
Nur völlig krummlegen fürs Zuhause, wäre nie mein Naturell
 
  • #67
Es geht doch gerade null, darum ob was zu teuer oder Neubau ist. Selbst bei Zinsen von 0,X, is man noch zu teuer dran.... und Leute bauen.

Da steht man dann rum. EK 200 Immowert von ü. 800.000,-
Und die Familien bauen dennoch.....
 
  • #68
Und warum muss die Frau zu Hause bleiben, 2022? Oder Teilzeit arbeiten? Diese Art der Selbstverständlichkeit werde ich wohl niemals verstehen.
Naja, das erste Jahr Elternzeit sind in meinem Umfeld eigentlich alle Mamas zu Hause, da es durch das Elterngeld abgedeckt ist. Viele machen es so wie ich: Zwei Jahre Elternzeit mit Elterngeld plus. Ich habe aber auch den Höchstsatz.

Trotzdem: Elterngeld ist weniger, während die Ausgaben steigen. Evtl größere Wohnung wegen Kind, evtl größeres Auto, Geld für Windeln und Babynahrung, Versicherungen, Kinderausstattung usw. Also mehr Ausgaben verknüpft mit weniger Geld.

Natürlich können beide Vollzeit arbeiten. Aber: Das Baby schläft noch nicht durch, die ständige Müdigkeit, die Wäscheberge, der Haushalt, die Einkäufe, die Beikost, usw. Ich bin froh, dass ich nach einem Jahr nicht wieder voll arbeiten muss. Ich wüsste auch gar nicht, wie das jetzt schon funktionieren soll, da wir weder Großeltern noch sonst Unterstützung haben. Und bevor ich dann Putzfrau, Kinderfrau, Tagesmutter usw suche arbeite ich halt weniger und erledige es selbst. Ist mir lieber so, machen auch die meisten so.

Ich kenne hier keine Familie mit Baby oder Kleinkindern, wo beide Elternteile voll arbeiten, wirklich keine einzige. Meist ist die Mutter mit so kleinen Kindern ganz in Elternzeit oder arbeiten nur 2 Tage oder so.

Ich kannte mal eine Familie, aber die hatten mehrmals wöchentlich eine Haushaltshilfe und einige Kindermädchen. Da ging es beruflich einfach nicht anders und die Oma war sehr präsent und immer abrufbar. Das sollte man beim Kredit halt bedenken. LG w33
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #71
Natürlich können beide Vollzeit arbeiten. Aber: Das Baby schläft noch nicht durch, die ständige Müdigkeit, die Wäscheberge, der Haushalt, die Einkäufe, die Beikost, usw
Mein Sohn ist bald drei und wacht manchmal nachts noch einmal auf, meist weil er dann mit zu mir ins Bett möchte, er schläft dann direkt weiter.
Ich sehe Elternzeit ohne arbeiten zu gehen sehr entspannt und schön an, die nochmal anders anstrengenden Phasen kommen erst wenn man wieder arbeiten geht, man hat dann noch weitere Belastungen, nämlich die Arbeit, der Wäscheberg bleibt, dein Kind möchte Zeit mit dir verbringen und du auch mit dem Kind, du hast weniger Zeit durch die Arbeit, Haushalt, einkaufen alles neben der Arbeit - da hat man es in der Elternzeit wesentlich entspannter, vieles macht man nebenbei, Kind spielt gerade schön also kocht man schnell was oder das Kind hilft mit., wenn man wieder arbeitet geht das nicht also macht man es danach.
Ich denke aber wenn das Kind älter wird, wird es entspannter. Meine Elternzeit ist in wenigen Monaten vorbei, dann arbeite ich wieder 40h pro Woche, aktuell sind es 30h pro Woche wg. TZ in EZ, denke das wird auch nochmal was anderes für uns. Ich fand 30h perfekt aber wenn man sich auch beruflich noch verwirklichen möchte kommt man damit (zumindest in meinem Fall) nicht hin.

Ich denke auch man sollte die Elternzeit mit berücksichtigen, sich nicht bis ans Limit verschulden und nur noch fürs Eigenheim arbeiten gehen müssen.

W 28
 
  • #73
Es gibt 140qm Fertighäuser die nur 60.000€ kosten und 30 Jahre Garantie haben. Das wird sich jeder leisten können mit einem Grundstück außerhalb der Stadt.

Schuhe und Socken sind Gebrauchsartikel, wieso sollten Häuser für die Ewigkeit sein?

Gerade für die Unterschicht/untere Mittelschicht ist das die beste Möglichkeit um sich diesen Traum zu erfüllen.
 
  • #74
Es gibt 140qm Fertighäuser die nur 60.000€ kosten und 30 Jahre Garantie haben. Das wird sich jeder leisten können mit einem Grundstück außerhalb der Stadt.

Schuhe und Socken sind Gebrauchsartikel, wieso sollten Häuser für die Ewigkeit sein?

Gerade für die Unterschicht/untere Mittelschicht ist das die beste Möglichkeit um sich diesen Traum zu erfüllen.
140qm für 60.000€ ? kann ich ehrlicherweise nicht glauben. Da fehlt ja noch das Grundstück und alles. Das was du da an Preise siehst bei den Fertighausanbietern ist oft der Rohbau ohne jegliches anderes Zeugs, da fehlt dann noch das Material für den Trockenbau, die Heizung, die Elektrik, die Arbeitsleistung und und und..

Wir haben selber ein sogenanntes „Fertighaus“ und nur der Rohbau (quasi nur die Wände) ohne irgendwas dabei lag bei über 100.000€ dann kommt ja quasi noch alles andere dazu, hat man Sonderwünsche wie elektrische Rolläden, mehr Steckdosen, LAN-Dosen, PV, Wasserenthärtungsanlage, Fliesen, Grundriss vergrößern, Fenster größer, Fensterbänke anders etc. man zahlt drauf, es gibt sehr viele Posten wo man drauf zahlt.
Du brauchst überhaupt erst ein Grundstück auf dem du bauen kannst, die Erdarbeiten und eine Bodenplatte wo der Rohbau drauf kann, die Anschlüsse, ggf. eine Garage, Pflaster (hab erst jüngst das restliche Pflaster bestellt 8000€ für ein paar blöde Steine 🤦‍♀️)
Da kommt einiges zusammen.
 
  • #75
Es gibt 140qm Fertighäuser die nur 60.000€ kosten und 30 Jahre Garantie haben. Das wird sich jeder leisten können mit einem Grundstück außerhalb der Stadt.
Das ist aber ohne das Grundstück, dh dieses muss extra gekauft werden oder schon vorhanden sein.

Außerhalb der Stadt in der Aggloneration einer Großstadt ist es fast genauso teuer wie in der Stadt, da alle Familien in die Aggloneration wollen. In stuttgart oder München musst du da 100km raus gehen, wenn überhaupt, eher mehr. Dann hast du Bauerkaff ohne Anbindung, maximal unattraktiv.
 
  • #77
Ich habe mal Google gefragt ☺️.
Es gibt Fertighäuser aus Polen (nicht in Polen) für angeblich 60.000€.
Da hat man natürlich noch kein Grundstück...und wie das dann hinterher aussehen soll.. 🤷‍♀️
 
  • #79
Ihr begreift es noch immer nicht.

Es geht nur um Behausungen für die Unterschicht. Wieso brauchen die ein Haus welches in 100 Jahren noch steht und vererbt werden kann? Häuser sind Gebrauchsgegenstände, die dürfen nach 30 Jahren ausgedient haben. Dafür sind 100.000 +Grundstück der richtige Weg.

München, Hamburg Köln und Umgebung fällt flach.

Jena, Ruhrgebiet, Osten - da passt deren Geldbeutel gut hin. Und dort gibt es genug günstige Grundstücke.
 
  • #80
Es gibt 140qm Fertighäuser die nur 60.000€ kosten
Ja, Du Schlauberger, als Ausbauhaus, das bedeutet: ohne Erwerbskosten, ohne Grundstück, ohne Erschließungskosten, ohne Bodenplatte bzw.. Keller, ohne Innenausbau, ohne innenausbaumaterialien (Fussböden, Fliesen).

Wenn Du das alles draufrechnest, bist Du am Arsch der Welt dann doch bei 400.000 € und da wo die Grundstücke teuer sind und dann auch die Handwerker für den Innenausbau auch entsprechend mehr.
 
  • #82
Ihr begreift es noch immer nicht.

Es geht nur um Behausungen für die Unterschicht. Wieso brauchen die ein Haus welches in 100 Jahren noch steht und vererbt werden kann? Häuser sind Gebrauchsgegenstände, die dürfen nach 30 Jahren ausgedient haben. Dafür sind 100.000 +Grundstück der richtige Weg.

München, Hamburg Köln und Umgebung fällt flach.

Jena, Ruhrgebiet, Osten - da passt deren Geldbeutel gut hin. Und dort gibt es genug günstige Grundstücke.
Klar ins Ruhrgebiet oder in die tiefste ostdeutsche Pampa will jeder hin...

Ab wann ist man für dich ‚Unterschicht‘?
Ab wieviel Jahreseinkommen?
Ist auch ein gerade arbeitssuchender Akademiker mit wenig Geld Unterschicht?

Du provozierst mal wieder.

Auf deine vermeintliche und unfassbar arrogante und eingebildete ‚Elite‘, zu der du dich wahrscheinlich zählst, pfeife ich.
 
  • #83
Ihr begreift es noch immer nicht.

Es geht nur um Behausungen für die Unterschicht.
Ja, Zelte gibts im Outdoorladen.

Schon die „Unterschicht“ ist ziemlich despektierlich und es geht ja für alle nicht um einen ausrangierten Container, sondern um ein Wohnhaus. Und sicher kannst Du bei Ebay einen Bauwagen ersteigern und den auf ein Grundstück in Sachsen-Anhalt rollen. Dann hast Du aber keine 140qm genehmigungsfähiges Gebäude.
Häuser sind Gebrauchsgegenstände, die dürfen nach 30 Jahren ausgedient haben. Dafür sind 100.000 +Grundstück der richtige Weg.
Erst waren es 60.000. Inflation? Und auch dann musst Du einen Job haben, der das finanziert und die Diskussion zu Wegwerfhäusern im Zusammenhang mit Umwelt will ich gar nicht starten.

Ganz grundsätzlich halte ich Tiny-Häuser für einen schönen Ansatz, aber sicher auch nur für eine begrenzte Zielgruppe, zu höheren als den von Dir genannten Kosten und auch dafür fehlt die Infrastruktur.
 
  • #84
Ihr begreift es noch immer nicht.

Es geht nur um Behausungen für die Unterschicht.
Provokante Formulierung. Wenn wir schon dabei sind: Für die Unterschicht sind ja eh die Wohnblöcke im Hochhaus vorgesehen...
Wieso brauchen die ein Haus welches in 100 Jahren noch steht und vererbt werden kann? Häuser sind Gebrauchsgegenstände, die dürfen nach 30 Jahren ausgedient haben. Dafür sind 100.000 +Grundstück der richtige Weg.
Abgesehen davon, dass das finanziell vorn und hinten nicht passt: ein Haus, das nach 30 Jahren ausgedient hat? Üblicherweise kauft man sich doch ein Haus mit Mitte 30, zumindest in meinem Umfeld. Was machen die Leute dann, wenn sie 65 sind? Fürs Altersheim noch a weng zu früh.
 
  • #85
Es gibt 140qm Fertighäuser die nur 60.000€ kosten und 30 Jahre Garantie haben. Das wird sich jeder leisten können mit einem Grundstück außerhalb der Stadt.

Habe ich noch nicht gesehen.
Ich mir letztens die Grundrisse von kleinen Häusern um die 80qm angeschaut, weil ein Bekannter in so eins gezogen ist. Selbst die waren deutlich teurer und auch da war noch nicht das Grundstück dabei. Und wie schon geschrieben wurde, gibt es verschieben Ausbaustufen.

Falls die TE noch mitliest:
Geld ansparen und schauen, was kommt. Was anderes bleibt euch doch sowieso nicht übrig.
Ich wusste schon mit Anfang 20, dass ich ein Eigenheim haben will. Somit habe ich damals schon einen kleinen Teil meines Geldes vom Nebenjob zurückgelegt, statt es mit einem Auto zu verbrennen.
Über die Jahre wurde das Geld mehr und als ich anfing, zu arbeiten, ging es natürlich noch schneller und so wurde aus einem kleinen Sümmchen von umgerechnet ca 1.250 €, das meine Großeltern ihren vier Enkeln vor 30 Jahren jeweils schenkte, eine stattliche Summe, die vor zwei Jahren als Eigenkapital ins Grundstück investiert wurde.
Mein Mann hatte ca. die gleiche Summe angespart und so haben wir uns unseren Traum vom Eigenheim verwirklicht, bzw. sind noch dabei.
Kurzfristig verplantes Geld soll man ja nicht in ETFs anlegen, aber wenn euer Traum noch sehr weit entfernt ist und nicht klar ist, ob ihr ihn überhaupt realisieren werdet, würde ich das wohl so machen.

Darüber, ob man überhaupt ein Haus braucht, scheiden sich die Geister. Ich sehe das Ganze weniger aus finanzieller Sicht. Ich bin ab dem 9. Lebensjahr in einem Einfamilienhaus aufgewachsen und empfinde das Wohnen darin viel angenehmer als in einem Mehrfamilienhaus mit Balkon. In unser gemieteten ETW sind wir von Rauchern umzingelt. Balkon im Sommer nutzen oder die Zimmer lüften, ist kaum möglich. Das Treppenhaus stinkt wie eine Raucherkneipe, weil die Nachbarn schräg unter uns immer dahin lüften.
In meinen vorherigen Mietwohnungen gab es ebenfalls ein paar nervige Dinge in der Hausgemeinschaft, bei meinem Mann waren es die Kiffer im EG, die ihren "Duft" im Treppenhaus verbreiteten.
Man kommt mit klar und lernt, sich zu arrangieren, aber wenn ich meine Ruhe vor diesen Dingen haben kann, ziehe ich das vor. Deswegen käme für mich auch nie der Kauf einer ETW in Frage.
Einer unserer Mandanten hat in seiner ETW gerade das Problem, dass die Fassade neu gemacht werden muss. Ob komplett oder nur saniert, darüber streitet die Hausgemeinschaft sich seit Jahren. Es geht nicht vor und nicht zurück. Kostenpunkt lt. Gutachten 1,2 Mio für alle zusammen.
Als er die Wohnung 2017 kaufte, gab ich noch einen Warnhinweis, weil damals schon ein Beschluss (mit Schätzungen von einem Bruchteil der Kosten) über das Aufschieben der Maßnahmen existierte. Tja, shit happens, Warnhinweis eingetreten 😕

W36
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #87
Klar ins Ruhrgebiet oder in die tiefste ostdeutsche Pampa will jeder hin...
9 Millionen Einwohner, scheinbar gibts genug Leute die diese Gegend und die günstigen Mieten zu schätzen wissen. Für eine junge Familie mit kleinem Einkommen eindeutig die richtige Wahl. Was willst du eigentlich argumentieren? Die Geringverdiener Familie mit 2 Kindern soll sich eine kleine hässliche 60qm Wohnung in München oder Stuttgart nehmen nur um nicht im Ruhrgebiet zu wohnen?

Was hat das mit Lebensqualität zu tun?
Ab wann ist man für dich ‚Unterschicht‘?
Ab wieviel Jahreseinkommen?
Wer nicht mindestens 3000 netto Haushaltseinkommen hat ist meinen Augen Unterschicht. Genau darum gehts der Fragestellerin auch.
Ist auch ein gerade arbeitssuchender Akademiker mit wenig Geld Unterschicht?
Finanziell eindeutig.

Du störst dich an dem sozialen Ausdruck Unterschicht, ich spreche vom finanziellen Begriff. Alles klar?
Auf deine vermeintliche und unfassbar arrogante und eingebildete ‚Elite‘, zu der du dich wahrscheinlich zählst, pfeife ich.
Wenn man nicht mithalten kann sucht man sich immer ein anderes Spiel in dem man selber als Gewinner dastehen kann, ich weiß, typisches Verhalten.
 
  • #88
Ach du wieder mit deinen Pöbel-Kommentaren. Noch ein paar Zäune drum herum, oder was?

Mehr schreibe ich mal lieber nicht, sonst wird es nicht freigeschaltet. Ihr könnt euch sicher denken, worauf ich anspiele.

W36
Siehs mal nüchtern. Eine 3 Zimmer Wohnung kostet in München gerne 2000€.

Ist das jetzt der Ort wo man mit 3000€ Haushaltseinkommen eine Familie gründen sollte? Es erinnert eher an eine Kassiererin die sich einen Benz least und mit Guccitaschen rumläuft.

München bringt keinerlei Einkommensbonus, nimmt aber das doppelte an Miete im Vergleich zum Ruhrgebiet. Wer sonst 30% vom Einkommen ausgibt ist nun 60% für die Miete los. Urlaub, Auto, neues Sofa, Kleidung? Kann man alles streichen weil die tolle Wohnung in Sendling so viel besser ist als ein Leben im Dortmunder Umland.


Ich bleibe dabei, wer als Geringverdiener in München wohnt kann nicht mit Geld umgehen.
 
  • #89
Vielleicht liest die Threaderstellerin trotz Abmeldung noch mit: lass dich nicht entmutigen. Ich weiß nicht, aus welcher Gegend du kommst oder welche Gegend für dich in Frage kommen würde, aber es gibt über ganz Deutschland verteilt ja viele Ecken, in denen Du für 1500 warm ein Haus mieten kannst - halt dann eher etwas ländlich.

Bezüglich den Preisen merke ich durchaus momentan dass die Preise nach unten gehen bzw die Nachfrage nach lässt. Ich lebe südlich von München und arbeite in der Bank. Sowohl dort nehmen die Finanzierungsanfragen deutlich ab und auch von den Maklern bekomme ich ähnliches berichtet. Und von den Anfragen scheitern 8 von 10, weil die Rate nicht mehr tragbar oder den Kunden zu hoch ist.
Ein Freund von mir hat zu Ostern sein Haus inseriert, das er vor dem Ansteigen der Zinsen zu dem gewünschten Preis sicher relativ schnell weg bekommen hätte. Die Situation jetzt: null Anfragen. Vor zwei Wochen Senkung des Preises um 100.000 - weiterhin absolut keine Interessenten. Und es handelt sich um keine Bruchbude, sondern um ein 10 Jahre altes Einfamilienhaus, 30 Minuten von München weg. Insofern merkt man durchaus eine Korrektur am Markt.
Dass wir nochmal die Preise bekommen wie vor 5 oder 10 Jahren denke ich auch nicht - aber von einer Korrektur gehe ich auf jeden Fall aus.

Also einfach Augen und Ohren offen halten und irgendwann passt es!
 
  • #90
München, Hamburg Köln und Umgebung fällt flach.
Man muss dann aber auch nicht unbedingt ins Ruhrgebiet oder in den tiefen Osten ziehen, kann ja eher außerhalb dieser sehr großen Städte leben.

Ich denke man möchte am liebsten da leben wo die Familie, Freunde und die Arbeitsstelle ist, wo man ein Netzwerk hat. Ich würde auch nicht, nur weil es eben günstig ist, plötzlich in den Osten ziehen wo ich so niemanden kenne, vielleicht auch erst frisch neue Arbeit habe (da weiß man ja dann auch nie ob es was ist, dafür braucht man Zeit), mich erst einfinden müsste.

Einfamilienhaus aufgewachsen und empfinde das Wohnen darin viel angenehmer als in einem Mehrfamilienhaus mit Balkon. In unser gemieteten ETW sind wir von Rauchern umzingelt. Balkon im Sommer nutzen
Sehe ich auch so, man hat einfach seine Ruhe.

Einer unserer Mandanten hat in seiner ETW gerade das Problem, dass die Fassade neu gemacht werden muss.
So einen Fall kenne ich auch, soll auch richtig viel Kohle kosten und da wird dann schon überlegt ob man die Wohnung nicht besser verkauft bevor man sein ganzes Erspartes noch aufbringen muss damit die Fassade erneuert wird und die Angst, was als Nächstes noch erneuert werden könnte.
 
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