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  • #31
#25 Hallo #26, Danke für Deinen Beitrag!

Aber zu einzelnen Punkten:
Die Argumentation zu #22 hast Du nicht verstanden. Lies Dir doch bitte vorher noch mal den Beitrag (#22) durch und dann meine Antwort dazu.

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"...wir gönnen uns mal einen schönen Abend..". Das wird nicht reichen. Wenn das Paar es nicht schafft, einen Abend in der Woche zu organisieren, der auch tatsächlich regelmäßig freigehalten wird, ändert sich nichts wirklich.
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Natürlich kann auch der Mann das "Sitting" organisieren. Der wird das sicher auch pragmatisch lösen. Recht häufig scheint dann aber die Frau mit der Sitterin nicht einverstanden, aus welchen Gründen auch immer (zu jung, zu unerfahren, zu teuer...). Deshalb ist die sicherste Lösung, das sie das gleich selbst organisiert. Dann kann sie sich die Dame aussuchen.
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"..Wer sagt denn, dass Frau "zielstrebig" den Sex runterfährt?.." '

Nun, die Ausgangslage war ja, dass die Beiden vor der Eheschließung (oder dem Zusammenziehen) 12 mal Sex im Monat hatten und das danach auf höchstens 2 mal zurückging. Eine andere Änderung gab es nicht. Diese Entwicklung scheint übrigens recht häufig so zu sein, wenn man Männern zuhört, oder hier die Beiträge liest.

Welche Ursachen siehst Du denn sonst dafür? Warum ändert sich das so, sobald die Beiden zusammen leben oder verheiratet sind?

Welche Erklärung hast Du dafür?

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Hallo #19, ich bin etwas platt. Ich habe doch zu #19 absolut nichts von Kindern/Geburt geschrieben?????

Das Dein Mann pflegebedürftig geworden ist, tut mir natürlich leid für Dich und für ihn. Aber irgendwie geht das hier doch am Thema vorbei??
 
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  • #32
#25 @#29 Das heisst, liebe #29, Du bekommst das verlängerte Rückgrat durchaus hoch, aber trotzdem hätte Dein Ex aktiver werden müssen. ;-)

@all : Irgendwie scheint die Kiste verfahren zu sein. Es scheint sehr schwer, über das Problem zu reden und dabei Schuldzuweisungen zu vermeiden.

Das Thema ist ja auch sehr schwierig.

Hat denn noch jemand eine konstruktive Idee?

Sowohl was Ursachen wie auch mögliche Lösungen betrifft?
 
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  • #33
Lieber FS
Keinen Sex, bedingt durch die Kinder.
He, was sollen die Kinder schuld sein? Da machst Du, oder ihr etwas falsch.
Wenn Du ein grösseres Bedürfniss hast, kläre das mit Deiner Frau.
Finde heraus, wieso Deine Frau keine Lust hat. Es wird mit bestimmtheit einen Grund geben.
Gewohnheit ist ein möglicher Lustkiller.
Keine Zeit, zu müde. Das sind nur Ausreden. Sucht gemeinsam nach Lösungen.
 
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  • #34
@19 Sicher, manchmal hat auch der Mann keine Lust. Aber doch sicher mehr Frauen als Männer.
@20 "Frauen werden manchmal erst wach, wenn es zu spät ist und der Partner mit einer jungen auf und davon ist." Leider ja.
@21 Nicht nur Männer lassen sich gehen, auch Frauen!
@25 Sehr gut geschrieben! Ich entlaste meine Frau überall, koche, wasche, und unternehme viel mit ihr. Und wie oft haben wir Sex? Überhaupt nicht mehr! Statt dessen höre ich "Du denkst nur mit dem Schwanz" !
Nein, es ist anders herum. Mein Vater machte gar nichts im Haushalt, trotz 5 Kindern. Und meine Eltern hatten Sex fast bis zum Tod. Der Macho hat Sex, weil seine Frau ihn respektiert !!!
 
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  • #35
Eine Ehe in der man max. 2x im Monat Sex hat, läuft nicht gut. Da hat man nur noch eine gutgehende WG und gute Freundschaft, aber keine Beziehung als Paar mehr.

Ich habe übrigens noch nie von einer Frau gehört, die nur noch ab und zu zur Erhaltung der Ehe mit Ihrem Mann schläft gehört, dass sie keine Lust mehr auf Sex hat.... Alle Frauen haben mir bisher immer erzählt, dass sie keine Lust mehr auf Ihren Mann mehr haben!!
Wenn diese Frauen mit Angang 40 dann getrennt sind und einen Neuen haben, wird die jahrelange Flaute nachgeholt.
w,36
 
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  • #36
ich (w !!) finde, wenn man sich insgesamt sehr gut versteht, aber aus irgendwelchen Gründen (Gewöhnung, Langeweile, Kinder, o.a.......es kann doch 1000 Gründe geben) keine Lust mehr auf einander hat, dann sollte man sich nicht nur wegen zu seltenem/ fehlendem Sex trennen. Das kommt mir ziemlich einseitig vor.
Da ist es nach meiner Meinung besser, sich auf eine sexuell offene Beziehung zu einigen und sich diskret einen Geliebten zu suchen. Das sollte man dann vielleicht sogar unbedingt tun.
Ich kann die Leute nicht verstehen, die sich nur deswegen trennen, weil es nicht mehr erotisch prickelt. Es gibt doch noch so viel mehr, was man einander geben kann. Jeder der sich auf eine langfristige Beziehung einlässt weiß doch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis es nicht mehr prickelt. Klar, man kann was dagegen machen. Sich gut pflegen, Sport treiben, etc. Aber selbst zwei Models in einer Beziehung werden sich irgendwann zu sehr aneinander gewöhnt haben, als dass sie noch rasendes Begehren verspüren könnten. So ist es nun einmal. Liebe und Begehren können eben doch etwas voneinander getrenntes sein.
 
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  • #37
ich bin eine Frau, 38, attraktiv , seit 7 Jahren verheiratet u ich hätte gerne gaaaanz viel sex! doch- ihr Männer werdet es kaum glauben mein mann fast mich nie an. er hat nie Lust von sich aus. wenn ich anfange vielleicht, wenn nicht, dann hätten wir auch 1 Jahr lang keinen sex. na klar kann ich jeden Tag anfangen u dann klappt es vielleicht auch. doch dann kommt ein quicki raus, der mich nicht unbedingt befriedigt. für mehr fehlt ihm dann wahrscheinlich die Lust. vor der ehe hatte ich immer viel sex u es fehlt mir sehr. nur reden kann ich darüber mit niemandem. das ist wirklich ein Tabuthema. ich bin - in sexueller Hinsicht - mit meinem Vibrator verheiratet!
 
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  • #38
Nach einer intakten Ehe sieht das nicht aus doch diesen Knick machen viele durch. Konventionen wie die eheliche Treue lassen dem Partner fast nur die Möglichkeit der Selbstbefriedigung.

Leider war das bei uns auch so. Versuchten es über eine Paartherapie, half leider auch nicht. Wir kommen so gut miteinander aus, lieben uns, aber am Thema "Eheliche Treue" sind die Fronten verhärtet. Für mich ist das schon eine Belastung, das Korsett der Treue doch die Ehe ist mir wichtiger. Leider leidet auch unser Sexualleben darunter was mich noch mehr in den self-made treibt, schade.
 
  • #39
Mir scheint, als könne man den Kampf gegen die Natur nur verlieren. Wir versprechen uns die nächsten 60 Jahre lang Treue (was auch immer das genau bedeuten mag), weil wir in diesem einen Moment der Eheschließung das Gefühl haben, es gibt keinen anderen Menschen mehr auf der Welt, und nach 4, 5, 6, 7, 20 Jahren sehnt sich unser Körper nach Abwechslung und verliert die Lust auf den alten Partner. Immer die selbe Leier, seit der Mensch mit Ackerbau und Viehzucht begonnen hat. Wir leiden, wir gehen fremd, machen Paartherapie, die allenfalls an den Symptomen herumkratzt.

Ich frage mich: Haben die Frauen (oder, #36, die Männer) keine Lust mehr auf Sex -- oder keine Lust mehr auf ihre/n Partner/in?

Und, nebenbei, bin ich auch der Meinung, dass wenn man seinen Partner zur Treue verpflichtet, man auch die Verantwortung dafür hat, dass er/sie nicht zu kurz kommt. Andernfalls sollte man darüber nachdenken, ob man ihm/ihr nicht die Möglichkeit geben sollte, den Druck anderweitig ablassen zu können. Wenn ich eine Pflanze in meine Wohnung nehme und ihr die Möglichkeit nehme, ihre Wurzeln in feuchte Erde zu schlagen, kann ich sie doch nicht guten Gewissens vertrocknen lassen?
 
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  • #40
Das ist absolut nicht normal, auch wenn Frauen, die ihren Mann schon lange nicht mehr lieben, aber in den Status "verheiratet" verliebt sind, das den Männern erfolgreich einreden können. Wenn eine Frau keine Lust mehr hat, ist das das deutlichste Zeichen dafür, dass sie den Mann nicht liebt. Damit kann man sich natürlich abfinden und versuchen, zum Neutrum zu werden und das geht auch ein paar Jahre gut, irgendwann trifft man aber auf eine Frau, die Gefühle zu geben bereit ist und dann merkt man, auf wieviel Gefühl und Wärme man verzichtet hat. Auch nach vielen Ehejahren besteht die körperliche Anziehung in einer intakten Paarbeziehung noch. Ich habe jetzt so eine Ehefrau an meiner Seite und mir tut es nur leid um alle die Jahre in erster Ehe, in denen ich nur austauschaber Geldverdienungsmaschine sein durfte.
 
  • #42
Die eine Hälfte gibts zu, die Andere sagt nicht die Wahrheit.

Die Jugend, die einem mal die Eine, oder andere Gelegenheit verschaft hat, ist vorbei und das Leben spielt sich nur noch zwischen Job und Arbeitskrafterhaltungsschlaf ab.

Sexgelaber ist vor allem nervige Verbalschickane, der Gehalt in der Regel gleich Null und sollte besser nicht zu ernst genommen werden. Das Thema ist völlig aufgebauscht und das einem mal jemand begegnet, mit dem man sich echt was vorstellen könnte (auf Gegenseitigkeit) ist so selten, wie ein Lottogewinn, oder das man vom Blitz erschlagen wird.

Es hängt halt sehr daran, dass man die optischen Standards erfüllt und wird mit zunehmen Alter nicht leichter.
 
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  • #43
Das ging mir (w) früher auch so-die Selbstbefriedigung und der Gedanke an jemand anderen war viel besser als der gemeinschaftliche Routinesex mit dem Partner. Zum Schluß hat es mich nur noch aggressiv gemacht, weil ich wußte, nach vielen Jahren werde ich nur noch angetatscht, weil jetzt zwingend Sex folgt. Spannung gleich Null. Mein Ex wiederum wollte Pornos nachspielen und merkte, dass mich das nicht anmachte. Hätte einer anderen vielleicht gefallen..?
Was für ein Schwachsinn, was für eine Vergeudung! Es ist sicher nicht einfach, in einer moderat offenen Beziehung zu leben (also grenzenlose Promiskuität und Partnerschaft, das dürfte extrem schwierig werden, schon zeitlich und organisatorisch, von Gesundheitsaspekt mal ganz abgesehen), aber die immergleichen Quälereien um ungleiches Begehren und Treuebrüche ist doch auch entsetzlich.
Und eine ansonsten harmonische Partnerschaft, von mir aus auch nach Jahrzehnten sowas wie ein gut eingespieltes Team ,aufzulösen wegen unterschiedlicher sexueller Bedürfnisse, das ist schade.
Früher hat man das selbstverständlich akzeptiert, dass Leidenschaft bald aushäusig stattfindet...nur war das offiziell reine Männersache. (Natürlich gab es ebenso Techtelmechtel der Frauen, diese aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit sehr diskret. Da war das dritte oder vierte Kind dann unbemerkt vom Hauslehrer oder Schwager gezeugt;) Leider stelle ich als Frau fest, dass Männer meist nur dann für offene Beziehungen sind, wenn sie darunter eine reine Sexbekanntschaft verstehen (er ruft an, dann ist sie parat), oder es soll einseitig nur für IHN Freiheiten geben. schade.
Kämpfen wir alle, auch wenn es wehtun kann, lieber mit der Eifersucht und unserem Besitzdenken, als immer alles von einem einzigen Partner zu erwarten. Große Vertrautheit, Stabilität und Nähe und große Leidenschaft schließen sich eben aus!
 
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  • #44
Das denke ich auch. Da widersprechen sich wieder einmal Verstand und Hormone bei den Frauen. Wie generell beim Partnerwunsch einer Frau. Vom Verstand wird der Aufreißer abgelehnt und doch ist er am anziehendsten.

Mein Verstand lehnt keinen Aufreißer ab, eben weil er anziehend ist. Da widersprechen sich Verstand und Hormone bei der Frau in keinster Weise, ich kann die Behauptung langsam nicht mehr hören. Möglich, dass manche Frauen nicht zugeben, wen sie anziehend finden, weil es auf irgendeine Art nicht schicklich ist.

Ein Macho gibt der Frau vielleicht anderes als Kochen, Putzen und viel unternehmen. So einfach ist das. Ein Mann wählt ja häufig auch keine Frau aus dem Grund, dass sie viel Geld verdient und ihn versorgt oder dergleichen. Natürlich wählen wir mit dem Gefühl, und es ist nur vernünftig, sein Gefühl und seine wahren Bedürfnisse ernst zu nehmen.
 
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  • #45
Ich (43/M) bin seit 10 Jahren mit meiner Frau zusammen. Ich meine, wir führen eine gute Ehe. Leider haben wir aber wenig Sex. U.a. wohl bedingt durch unsere kleinen Kinder. Ich habe daher deutlich mehr Sex mit mir selbst (ca. 2x pro Woche) als mit meiner Frau (ca. 2x pro Monat). Selbstbefriedigung geht bei mir meist schnell und ist nach 5 Min. erledigt. Ist soviel Onanie in einer intakten Ehe normal? Das geht jetzt bei uns schon 5 Jahre so.

Ich würde die Themen gerne trennen. Nicht normal ist meiner Ansicht nach, dass es so wenig Sex gibt. Die Selbstbefriedigung empfinde ich grundsätzlich als völlig normal, auch in sexuell völlig intakten Beziehungen. Sie kann eine Ersatzbefriedigung sein, wie bei dir, aber auch aus völlig anderen Gründen ausgeübt werden (einfach nur selbst einen Orgasmus haben, ohne irgendetwas drumherum, ...).
 
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  • #46
In langjährigen Beziehungen ist es durchaus "normal", dass Frauen keine sexuelle Lust mehr verspüren. Das hat nichts damit zu tun, dass sie den Mann nicht mehr lieben, sondern die Liebe ist eine andere geworden. Mit der Vertrautheit und Gewöhnung mutiert das Gefühl in eine Art Bruder/Schwester-Liebe. Zur erotischen Anziehung gehört etwas Fremdheit und gerade bei Partnern, die keine Geheimnisse voreinander haben und sich total vertrauen, läßt die erotische Anziehung oft nach. - Es gibt natürlich auch langjährige Paare, die immer noch regelmäßig Sex haben, die haben aber meist nicht so eine symbiotische Beziehung wie beschrieben.

Und manche die hier verzweifelt posten, sie seien mit ihrem Vibrator verheiratet, werden es nicht glauben, aber es gibt viele Frauen, die gar keinen Vibrator besitzen, sich nie selbst befriedigen und froh sind, wenn ihr Mann sie in Ruhe läßt. Das ist keine Krankheit, sondern sehr häufig, das geben die meisten Frauen nur nicht zu, sondern spielen Theater, weil es ja bekannt ist, welchen Stellenwert Sex für Männer hat. Bei Frauen ist das in der Mehrzahl nicht so. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
Viele lustlose Frauen hätten oft kein Problem damit, wenn der Mann ins Bordell gehen würde. Aber das wollen die meisten Männer nicht, sie wollen nämlich nicht nur Sex, sondern begehrt werden. Das ist das Hauptproblem. Männer bilden sich ein, alles zusammen, großes Vertrauen, symbiotische Beziehungen und prickelnde Erotik wären normal in einer Ehe.

Wenn sie sich dann scheiden lassen, aufgrund der Lustlosigkeit ihrer Frauen, werden sie feststellen, dass die nächste Partnerin nach einiger Zeit auch nicht mehr so wild auf sie ist. Frauen, die einen ähnlich starken Trieb wie Männer haben, sind nämlich selten und lösen bei ihrem eigenen Partner nicht selten Lustlosigkeit aus wegen Versagensängsten bzw. Leistungsdruck.
 
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  • #47
Ich glaube nicht, dass es eine Frau gibt, die in er Bezeihung ist, es nicht schlimm findet, wenn der Mann ins bordell geht, was ist das dann für eine Beziehung??? Das die Lust irgendwannmal etwas nachlässt ist meiner Meinung nach völlig normal und hat nichts damit zu tun, dass man seinen Partner nicht mehr liebt. Es schleicht sich halt einfach der Alltag ein, Kinder kommen auf die Welt und es ist nunmal immer noch so, dass die Kindererziehung und die Hausarbeit größtenteils von der Frau verrichtet wird und neben all dem her, soll die Frau auch nocht erotisch für den Mann bleiben und ihn sexuell anmachen. Natürlich ist der Stellwert Sex für eine Frau nicht der Lebensmittelunkt ihres Daseins, weil es noch andere3 Dinge gibt, die mehr zählen als die Lustbebefriedigung. Wenn man noch jung ist und keinerlei Verpflichtugnen hat in Form von Kindern und es sich nur um einen selber dreht, ja, da ist Sex ein Thema aber wenn man eine Familie gründet ist es irgendwie anderse, die Zeit fehlt für Spontanität, alles ist genau durchgeplant.
Mein Mann z. B. arbeitet körperlich sehr hart auf dem Bau, Lust hat er fast nie, weil er vollkommen kaputt nach der Arbeit ist und froh ist, wenn er abends auf der Couch liegt und abspannen kann und frühzeitig ist Bett geht. Sex gibt es kaum, nicht weil ich für ihn unerotisch bin, sondern weil er beruflich ausgepowert ist und mehr als kuscheln nicht ist.
 
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  • #48
Gast #45 schildert exakt mein Dilemma, ich bin eine Frau, die eine wohl überdurschnittlich große Libido hat, deshalb aber nicht im geringsten nymphoman wahllos Sexualpartner haben will, doch mein langjähriger Expartner fühlte sich in seiner Vorherrschaft als Mann angegriffen, weil ich (Zitat)"ja viel öfter" auf ihn zukam, um ihn zu verführen.
Ein anderer Mann, in den ich sehr, sehr verliebt war, schob mich nach einem gemeinsamen Urlaub in die "Lass-uns-treffen-und-Spaß-haben" Ecke , nachdem wir zuvor ein halbes Jahr eine romantisch geprägte Beziehung begonnen hatten. Er äußerte sich im Urlaub begeistert, wie zärtlich und leidenschaftlich ich sei. Denn es gab jeden Tag Sex, und ohne dass ich es"forderte". Weil ich ihn so begehrte, wurde er so manches Mal von mir schon vor dem Frühstück mit Oralsex bedacht:)
Aber anscheinend ist es doch so, dass Männer sich von einer Frau mit ebenso großem Bedürfnis nach Erotik und Sex bedroht fühlen, obwohl sie ja immer nach einer solchen Frau verlangen.
Irgendwie scheint es da einen Bruch zu geben und der Mann möchte der Eroberer sein, nur auf seine Initiative hin soll die Frau Lust zeigen.
Denn trifft er tatsächlich auf eine solche Partnerin, ist ihm das suspekt, es wird Promiskuität unterstellt oder-auch ein typisches Männerphänomen-die Freude und Lust am gemeinsamen Sex, den die Frau zeigt, empfindet der Mann dann schnell als Leistungsdruck.(selbstgemacht), insbesondere Ü40.

Kompliziert...vielleicht entspricht die lustlose Frau ja doch mehr der Erwartung? Viele Männer reagieren ja stark auf Frauen, die sie sexuell "knapp" halten, und haben mehr Respekt vor ihr.
Ich wollte bewußt keine Kinder, weil mir u.a. eine Partnerschaft mit Freiraum für schönen, auch spontanen Sex immer wichtig war.
Jetzt habe ich unerwartet erst mit fast 46 den passenden Mann dazu kennen-und liebengelernt..er ist 29 :))

Also auch so manche Frau bleibt lange auf Selbstbefriedigung angewiesen (wobei diese ja auch sehr schön ist, nur fehlt die wunderbare warme Haut und die Nähe eines Mannes, den man liebt), wenn sie keine trostlosen F..kontakte oder Benutz-"Affären" will......nur zum Trost!
 
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  • #49
lieber fs,

das ist normal und unbedenklich, ganz im gegenteil, da bleibst du in schwung...

wenn das problem schon so lange geht, solltest du es mit deiner frau angehen. zunächst muss sie ganz ohne vorwurf wissen, dass dir etwas fehlt, es gibt sexualtherapeuten, die können euch helfen. es hilft auch einvernehmlich mal einen monat lang den fernseher total aus zu lassen, der killt die beziehungsdynamik.

dir alles gute

w
 
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  • #50
Du solltest weniger zählen und eher den Grund suchen, warum Deine Frau keine Lust hat.
Kinder schlafen auch irgend wann mal.
Aber wenn Deine Frau alles alleine machen muss, ist sie einfach irgend wann zu müde und möchte schlafen.
Mach nicht die Kinder verantwortlich, für etwas , das ihr zwei Erwachsenen lösen müsst.
Und übrigens, zwei mal in der Woche Onanieren, ist lächerlich. zwei mal am Tag, ja das ist viel.Wir haben manchmal zwei mal am Tag Sex und manchmal die ganze Woche nicht.
 
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  • #52
ist absolut normal und vermutlich bist du mit 2x per mese noch einer der top bedienten Ehemänner.
Falls du das ändern willst rate ich zu:
1. einem lockeren Gespräch um primäer ihre lustlostigkeit zu verstehen, führe kein Gespräch darüber was DU gerne hättest sondern hol dir alle möglichen Infos wieso sie lustlos ist.
2. Vllt tut sich da schon eine Möglichkeit auf was du an dir, euren Lebensumständen oder ihr ändern kannst um die Lage zu verbessern.
3. Falls das nicht funktioniert versuche etwas an deinem Style zu ändern/verbessern, versuche sie zu überraschen (positiv und manchmal auch etwas negativ) mach dich interessant, verschaffe dir respekt, erfinde dich neu, dazu gibt es Zig möglichkeiten

Trennung sehe ich nicht als Lösung da die Chance sehr groß ist nach einer kurzen romantischen Phase wieder das selbe problem mit einer Frau zu haben wo sonst auch nichts passt. Es gibt nur ganz, ganz wenige beziehungen mit einem gesunden Sexualleben bis ins hohe alter. das sind vermutlich die Wenigen die sich wirklich aus tiefstem herzen und ohne oberflächliche Gründe lieben.
M
 
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