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vondraußen

Gast
  • #32
Boah, wieso disst ihr sächsisch so sehr? Es gibt da sehr wohl Nuancen. Das breitgetretene ja das ist unerotisch aber die Sprachmelodie und die vielen eigenen Ausdrücke, die witzigen Kommentierungen - was sehr sächsisch ist - sind absolut liebenswert! Zum Glück ist nicht jeder so eingestellt, die Sachsen erfreuen sich ihrer Lieben und Nachkommen ??
 
  • #33
Früher mochte ich keine Dialekte und spreche selber keinen. Heute empfinde ich den Dialekt des Menschen, der mir gefällt, ebenfalls als angenehm, da es sein Gesamtbild individuell unterstreicht. Egal welcher Dialekt das ist.
 
  • #34
Ich mag Dialekte, auch wenn ich selbst keinen spreche.
Ablehnen würde ich aus diesem Grund niemanden.
Und ich finde Sächsich niedlich.
Akzent finde ich auch schön. Auch alle eigentlich. Uneigentlich auch.
Sprechen würd ich gern bayerisch.
Kriag i net hi.? (Heißt das so???)
Und weils eine gibt die es vieel besser kann und die ich sehr mag, hier ein Song von Martina Schwarzmann, dem Schätzchen.

Martina Schwarzmann:
Wenns mia amoi fad wär...
 
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  • #35
Da ich schon sehr viel umgezogen bin (alle drei bis vier Jahre mit Offiziers-Papa) habe ich schon sämtliche schreckliche Dialekte gehört.
Unsere Familie spricht perfektes Hochdeutsch.

Ich erinnere mich mit Schaudern an ein Gespräch mit einer Nachbarin, die wirklich in jedem zweiten Satz ‚Alla‘ sagte.
Ich war irritiert….glaubt sie an Allah ????

Ganz furchtbar. Oder als ich die Schule in einem anderen Bundesland wechseln musste, da hieß es z. B. wir treffen uns um viertel 6.
Da wusste ich erst gar nicht - viertel vor 6 oder viertel nach 6????
Bei uns gab es nur viertel vor 6 oder dreiviertel 6 oder viertel nach 6.

Lauter so Spitzfindigkeiten.
Den schlimmsten Dialekt habe ich in Sachsen gehört. Ich musste aufpassen mich nicht zu übergeben ?.

Auf der Insel Föhr hörte ich im Supermarkt an der Kasse friesisch - ich habe kein Wort verstanden. Ich hätte sie fast auf Englisch gefragt, wo denn die Marmelade steht ?.

Bayerisch ist auch recht schlimm.
Ja mei - in jedem zweiten Satz.

Dialekte sind schlimm.
Aber selbst die Amis können kein richtiges Englisch, sondern viele sprechen den schrecklichsten Slang.
 
  • #36
Spielt der Dialekt des potentiellen Partners / der potentiellen Partnerin bei Euch eine Rolle bei dee Partnersuche?
Es klingt ja recht oberflächlich, aber bestimmte Dialekte wären für mich in einer Partnerschaft schwer zu ertragen, andere mag ich mehr. Ich sage jetzt nicht, welche, weil ich dann sicher viel Haue bekäme, aber geht es anderen da ähnlich?
Interessantes Thema. Die Frage hat sich mir bisher nie gestellt, weil wirklich ausnahmslos alle Menschen in meinem Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis, an meiner Schule, Uni und Arbeit oder bei sonstigen Aktivitäten, mit denen ich mehr zu tun hatte, immer Hochdeutsch gesprochen haben (außer den wirklichen Ausländern, aber die haben dann jeweils Hochdeutsch gelernt), auch ich selbst spreche nur Hochdeutsch und beherrsche keinen Dialekt. Ja, in meinem Umfeld sprechen schon immer alle Menschen Hochdeutsch, deswegen ist das für mich absolut selbstverständlich und normal. Ich suche nicht bewusst danach, aber es ist einfach so, daher war es für mich in meiner Vorstellung immer klar, dass ein deutscher Partner natürlich Hochdeutsch spricht. Tut mein Partner auch, finde ich gut bzw. normal.
weil ich Dialekte nicht mag (außer die Berliner Schnauze).
Ich lebe schon über zwanzig Jahre in Berlin und bin hier zur Schule gegangen, ich kann nicht berlinern und kenne, wie gesagt, persönlich niemanden enger, der berlinert. Alle Berliner, mit denen ich Umgang habe, sprechen im Alltag Hochdeutsch und berlinern evtl. nur mal aus Spaß ein paar Sätze oder verwenden nur ganz wenige Dialekt-Begriffe, z.B. "Die Butter ist alle" ("alle" statt "leer").

Das Berlinerische oder Brandenburgische gilt (inzwischen) eher als proletarischer Soziolekt. Wenn man nur so redet und kein Hochdeutsch kann, wird damit oft eine niedere Bildungsschicht assoziiert. Nur ein einziges Mal habe ich an der Universität erlebt, wie ein Mädel eine Präsentation gehalten und dabei berlinert hat. Sie wurde dann von der Dozentin darauf hingewiesen, beim nächsten Mal bitte auf Hochdeutsch, an der Uni wird Hochdeutsch gesprochen.
w28
 
  • #37
@Laubsk
Des is ja a koa Hochdeitsch, des is Preisisch. Des sprechn blouß die nordwärts vom Weißworschtäquador.
 
  • #38
Mir ginge das genauso. Ich mag sächsisch überhaupt nicht. Obwohl ich hier aufgewachsen bin, spricht in meiner Familie keiner sächsisch, sondern Hochdeutsch.

Meine Beobachtung hierzu ist jedoch, dass immer weniger Menschen wirklich sächsisch sprechen, wenn, sind es eher welche aus niederen Bildungsschichten und sowieso nicht meine Zielgruppe.

Bayrisch und noch schlimmer, fränkisch mag ich auch gar nicht - zu viele Assoziationen mit bestimmten Personen.

Der Berliner Dialekt ist mir auch meist unsympathisch, da die Menschen damit oft so arrogant wirken und schnippig sind.

Alles andere gefällt mir oder ist mir egal.

Hingegen finde ich einen osteuropäischen Akzent insbesondere von russisch sprechenden Menschen ist sehr anziehend. ?

Also ja der Dialekt und insbesondere die Klangfarbe der Stimme sind mir auch beim Dating wichtig.
 
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L

Lashes

Gast
  • #39
@Lashes
Du hast eine Bemerkung von @kochkunst" absichtlich falsch verstanden. Er wollte sagen, daß eine gebildete Person seinem Gesprächspartner aus Respekt keinen ausgeprägten Dialekt zumutet.
Die Damen wissen wahrscheinlich einfach nicht, dass die Sprache, mit der sie aufgewachsen sind, eine Zumutung sein soll. Er könnte ihnen also einfach mitteilen, welche Dialekte seiner Meinung nach niedlich sind. Und welche eine Zumutung darstellen. Danach dürfte sich die Frage der Auswahl erledigt haben.
 
  • #40
Ach ja, Hochdeutsch übrigens ist auch nur ein Dialekt, der es eben zur offiziellen Landessprache geschafft hat, das nur mal so am Rande bemerkt.
 
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vondraußen

Gast
  • #41
Sie wurde dann von der Dozentin darauf hingewiesen, beim nächsten Mal bitte auf Hochdeutsch, an der Uni wird Hochdeutsch gesprochen.
Ja bei einer Präsentation sollte es besser hochdeutsch sein, damit man verstanden wird. Aber diese rabiate Ablehnung bei manchen gegenüber Dialekten finde ich schon etepetete. Denn Vielfalt macht bunt! Gleichmacherei endet in Langeweile ? Ich würde es sehr vermissen, bei anderen Dialekt zu hören, beispielsweise Oberlausitzer Rollen, hach entzückend!
Und nochmal: sächsisch kann gut klingen, wenn es nicht so furchtbar gemautscht ist ?
 
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  • #42
Sächsisch geriet erst und gezielt, mit der Machtübernahme Preußens in Verruf.
Echt? Ich mag den sächsischen Dialekt ja auch nicht so besonders, aber ich hätte den Verruf eher der DDR Vergangenheit zugeschrieben. Hier im Westen, wo ich lebe und aufgewachsen bin, war Sächsisch halt lange mit "von drüben" gleichgesetzt. Ich dachte, daher kommt die vielfache Distanz. Aber rheinische Sprachfärbung oder ein derbes Bayerisch mag ich auch nicht und derbes Hessisch ebenso wenig, auch wenn ich aus dem südlichen Hessen komme. Vielleicht ist es auch ein Bildungsdünkel.
 
  • #43
Verflixt, ich dachte, das richtige hochdeutsche Wort wäre hier "aufgebraucht".

Weil ich leicht zu unterhalten bin, höre ich mir ab und zu das "bayrische Gefluche" vom Herrn Polt an. Ab einer gewissen Inbrunst beim Vortragen eines Anliegens wird der Dialekt beinahe nebensächlich.

Beim Daten bevorzuge ich deutlich weniger inbrünstige und weniger unflätige Unterhaltungen und lege in Sachen Dialekt die Latte sehr niedrig, nur verstehen möchte ich mein Gegenüber schon können.
 
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  • #44
Ich finde alle Dialekte und Akzente faszinierend. Auch das regional völlig unterschiedliche Plattdeutsch, welches einem heute so gut wie nie begegnet. Auch im Englischen kann ich mich (soweit mein Sprachverständnis ausreicht) dafür begeistern. In allen anderen Sprachen fehlt mir leider die Sprachkompetenz.

Dennoch könnte ich mir einen Partner mit sächsischem oder hessischem Dialekt kaum bis gar nicht vorstellen. Auch der Schweizer Dialekt würde mir aufgrund seiner "Niedlichkeit" die Erotik flöten gehen lassen.
 
  • #45
Wichtig ist, das wir uns verstehen, ansonsten ist der Dialekt komplett egal.
Eher geht es mir mehr um die Art des Sprechens, hart, sanft, langsam, schnell, abgehackt usw..
So sehe ich das auch. Ich bin in meinem Leben auf zwei Deutsche gestoßen, die ich auch nach mehrmaliger Nachfrage, sodass sie sich etwas deutlicher hätten ausdrücken können, nicht verstanden habe. Bei einem Bayer immer mal wieder ein, zwei Wörter, bei einem aus Stuttgart quasi nichts mehr. Erfreulicherweise hat sich sein Kollege als Dolmetscher angeboten.

Ansonsten kenne ich eine Frau, die eine so kreischende Stimme in einer bestimmten Tonlage hat, dass ich nur weglaufen will. Ich habe mich aber immer beherrscht. Ihr Mann scheint auf dieser Frequenz unempfindlich zu sein.

Ich finde, wer einen Menschen wegen seines Dialektes nicht als Partner in Frage kommen lässt, offenbart einen erstaunlichen Mangel an Menschenkenntnis und dazu eine Menge Ignoranz.
Du kennst sicher Geräusche wie ein Zahnarztbohrer oder quietschende Kreide auf der Tafel. Das kann einem ins Hirn ziehen oder ganz eklig den Rücken runterlaufen. So geht es manchen bei einem Dialekt.

Unsere Familie spricht perfektes Hochdeutsch.
Ich habe dich im Bundesland in dem man alles kann außer Hochdeutsch verortet ☺️
 
S

skychase

Gast
  • #46
Hinderungsgrund wäre es zwar keiner, aber wenn das Mädel auf sächsisch oder berlinerisch los rotzt schaue ich lieber ganz genau hin. Dabei ist es aber eher die Art als die Sprache selbst bei der man dann lieber die Reißleine zieht.
 
  • #48
Verflixt, ich dachte, das richtige hochdeutsche Wort wäre hier "aufgebraucht"
Ja, stimmt, "leer" wäre dann eher die Packung oder Dose, ich hatte ein allgemeineres Konzept von "Abwesenheit", "Leere" bzw. "Geleertsein" im Kopf, alles mögliche kann ja "alle" sein -- die Milch ("ausgetrunken"), die Äpfel im Supermarkt ("ausverkauft"), sogar ich selbst ("erschöpft"). "Aufgebraucht" trifft es als Überbegriff jedoch tatsächlich besser und präziser. ?

Meine Bekannten und ich benutzen "alle" aber sowieso nicht konsequent, sondern nur gelegentlich, wir verwenden viel häufiger so was wie "aufgebraucht", "leer", "weg" oder "nicht mehr da", ich wollte nur sagen, dass wir allgemein Hochdeutsch sprechen, manchmal zwischendurch und vereinzelt aber auch Umgangssprache oder was Dialektales dazukommt, ich habe auch schon "Wir ha'm gegessen" statt "Wir haben gegessen" gesagt oder "Die Tür ist auf/zu" statt "geöffnet/geschlossen", nur reden wir nicht dauerhaft oder ausschließlich so.
Ich kann, wenn mich was aufregt oder erstaunt, auch "Tschüüüsch, Alta, was geht denn bei ihm?" oder "Abuuu!" rufen (ist jetzt zwar nicht wirklich traditionelles Berlinerisch, sondern Street-Style), das findet mein Partner immer voll süß und niedlich bei mir, aber das mache ich ganz selten mal halb aus Spaß und eben nicht regelmäßig, oder ja, auch dieses "voll" statt "sehr" -- natürlich reden wir nicht immer alle perfekt wie gedruckt. Ich kann aber.

Das war auch nicht abwertend gegen Dialekte gemeint, tatsächlich habe ich großen Respekt davor, wenn Menschen quasi zweisprachig aufwachsen, daheim und unter Freunden ihren Dialekt sprechen und in der Schule und im Berufskontext dann Hochdeutsch. Dialekte kommen nur in meiner aktuellen Lebenswelt nicht vor, ich habe keine Berührungspunkte damit und empfinde Hochdeutsch als normal und gut. Und weil ich meine Partner bisher in meinem alltäglichen Umfeld kennengelernt habe, war es nie ein Thema, dass jemand grundsätzlich anders oder für mich seltsam sprechen könnte.
w28
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Mein Stiefvater spricht nur platt, ich kann alles verstehen. Er kommt aus dem Rheinland. Ich bin jetzt schon seit 29 Jahren im Ruhrgebiet und wenn ich rheinländisches Singsang im Tonfall vernehme werde ich nostalgisch. Ruhrpottler finde ich auch sympathisch vom Dialekt her . Berliner haben auch was . Sehr charmant finde ich die Wiener, zum dahinschmelzen. Einen Schweizer verstehe ich nur sehr schlecht . Nicht so sehr gefällt mir sächsisch und schwäbisch aber es wäre auch kein Ausschlusskriterium . Norddeutsch mag ich auch . Bei Männern die Deutsch als zweisprachig erlernt haben strengt mich ein sehr starker Akzent sehr an bei einigen Asiaten beispielsweise , da muss ich mich sehr konzentrieren um überhaupt etwas zu verstehen .
 
  • #50
Eine vernünftige Aussprache ist Höflichkeit und Respekt dem anderen gegenüber. Und es ist eine Frage der Bildung. Ein Akzent mag ja reizvoll klingen, aber tiefster Dialekt gehört sich einfach nicht mehr. Aber die Geschmäcker sind verschieden.
Dass man mit jemandem der einen breiten Dialekt nicht versteht spricht man natürlich anders. Das ist ja völlig klar. Mit meinem Kumpels spreche ich breiten Dialekt. Also schwäbische. Sie sprechen genau mit mir.
 
  • #53
aber ich hätte den Verruf eher der DDR Vergangenheit zugeschrieben. Hier im Westen, wo ich lebe und aufgewachsen bin, war Sächsisch halt lange mit "von drüben"
Ja das dachte ich zuerst auch...
Dann bekam ich beruflich plötzlich "alle Klangfarben" ans Telefon, weil unsere Händler halt überall verteilt sind.
Und einige male, kam ein sächsische nöi...und ich dachte, da hat einer Nein gesagt;-)
Aber was zur Sympathie passt...viele nette sächsische Kollegen und ich hörs immer lieber und ein paar blöde die schwäbeln und meine Aversion bleibt.

Ich bin Rheinländerin aber sprechen gelernt in Hamburg.
So kann ich fast nichts...kriewelsch verstehe ich und kenne einige Ausdrücke aber den rheinischen Singsang schaff ich gar nicht.
Einen nordischen Klang kann ich, wenn ich will...kenn aber kein Platt.

Und das finde ich sogar schade
 
  • #55
Die gesprochene Sprache und die Stimme können schon ein Attraktivitätsfaktor sein. Dialekte und Akzente sind trotz Migrationshintergrundes nichts für mich und könnte ich nur sehr eingeschränkt tolerieren im Partnerschaftskontext. Sächsisch und der berliner Dialekt klingen nicht sehr elegant und wären nun wirklich nichts für mich, schwäbisch und bayrisch sind irgendwie flauschig und sympathisch, putzig, aber unsexy. Kölsch ist auch nicht schön und sehr derb, aber ohne partnerschaftlichen bzw. sexuellen Kontext sympathisch. Ruhrpottdialekte sind auch eher speziell. Dann am ehesten noch die süddeutschen Dialekte. Hochdeutsch ist aber insgesamt schon eine feine Sache.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #58
dennoch bin ich der Meinung, dass jeder der Dialekt spricht, auch Hochdeutsch sprechen sollte, unabhängig davon!
Das tun die meisten Dialektsprecher auch. Sie sind da oft um Längen flexibler als umgekehrt die Sprecher, die für sich die Dialektfreiheit für sich in Anspruch nehmen (die es aber faktisch gar nicht gibt), wenn es bei denen darum ginge, die Bereitschaft zu haben, sich einzuhören, um die Dialekte verstehen zu können.
Die Dialektsprecher wissen in der Regel sehr genau, mit wem sie wie sprechen, verwenden dann entsprechenden Standard-Wortschatz und mäßigen sich in der Diphthongierung. Das, was man aber so gut wie nicht, selbst nach viel Training und mit dem entsprechenden Wissen über die Artikulation der Laute im Mund und der Kehle, nicht hinbekommt, ist die radikale Umstellung der Artikulation. Bei einem Schwaben ist z.B. das r immer kehliger als bei einem Dialekt-Sprecher des Niederdeutsch. Der niederdeutsche Dialektsprecher hingegen wird das r niemals so geschlossen hinbekommen, wie es dem Phonem per Definition entsprechen sollte.
 
  • #59
Sorry, das ähnelt sich gar nicht. Schwäbisch mag ich überhaupt nicht.
Schon mal von den Allgäuer Schwaben gehört? Vermutlich nicht, sonst kämst Du nicht zu der Aussage, dass sich allgäuerisch und schwäbisch nicht ähneln würden. Natürlich kann man sie klar auseinanderhalten, wenn man mit den oberdeutschen Dialekten vertraut ist. Dennoch lässt sich die Ähnlichkeit nicht von der Hand weisen.
 
  • #60
Ich bin zweisprachig aufgewachsen, Hoch- und Plattdeutsch. Ja, Plattdeutsch ist eine eigene Sprache. Daher freut es mich wenn eine Frau auch platt spricht oder zumindest versteht. Schwierig wird es für mich mit friesisch und bei saterfrisch.
Wenn ich mal in Norditalien (also südlich von Osnabrück) bin, höre ich immer mal, dass man mir anhört, dass ich aus dem Norden komme. Die viele Frauen aus dem Berg- und Waldgebieten stehen drauf wenn ich den blonden Hans von der Waterfront gebe.

'Ein Wind weht von Süd und treibt uns hinaus aufs Meer.
Mein Kind sei nicht traurig, tut auch der Abschied weh.
Seemanns Braut ist die See und nur ihr kann er treu sein'

Der schönste Dialekt ist wenn Däninnen deutsch sprechen. Aber das nennt man dann Akzent!

Ach so, ich mag alle Dialekte solange ich sie verstehe und die Frau schöne Beine hat. SMILEY
 
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