• #1

Die beste Freundin des Mannes

Ich hatte schon zwei Mal eine Beziehung - früher-, bei der jeweils der Mann eine sogenannte beste Freundin hatte. Mann zeigte mir Fotos von den jeweiligen Freundinnen, beide waren jeweils sehr, sehr gut aussehend. Beide Männer fragten mich auch immer wieder, ob ich damit auch ja kein Problem habe, da sie es wohl schon anders erlebt hätten. Und bei beiden Männern war es mir im Grossen und Ganzen egal, da beide Seiten zu dem Zeitpunkt stark verliebt waren und somit eh alles easy und schön und rosa ect. war... Trotzdem weiss ich, dass ich hier und da mal im Geheimen negativ über diese beste Freundin dachte, wenn sie mal wieder zur Sprache kam. Ich frage nun hier mal in die Runde - ohne dass ich derzeit im RL damit konfrontiert bin - was ist dran an DER besten Freundin für einen Mann, die auch noch extrem gut aussahen und jedes Mal auch der gleiche Typ Frau wie ich waren, sehr schlank, blond, Modeltyp....
 
  • #2
Dieses Thema hatten wir hier schon oft.

Jemand hat mal geschrieben, wenn sie eine echte gute Freundin ist, wird sie in Deiner Beziehung kein Thema sein. Punkt.

Sie wird einfach ein guter weiblicher Freund sein. Du wirst sie - genau wie andere seiner guten Freunde - mehr oder weniger gerne mögen und mit ihr umgehen. Du wirst sie kennen lernen, sie wird wie andere gute Freunde eingeladen. Du kannst wie bei anderen guten Freunden bei den Treffen oder Telefonate usw. dabei sein.

Wenn sie dagegen häufig Thema in der Beziehung ist und ständig zu Streit in der Beziehung führt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie keine gute Freundin ist, sondern den Mann für sich vereinnahmen will, nicht zulassen will, dass nun die Partnerin die wichtigste Frau im Leben des Mannes ist.
 
  • #3
Hallo,
die Frage stellt sich auch ein Mann, wenn seine neue Partnerin ihm einen guten Freund präsentiert...
Auch ich habe eine gute Freundin. Wir haben uns durch die Kinder kennengelernt und gemerkt, daß wir sehr, sehr viele Gemeinsamkeiten haben. Natürlich ist sie sehr attraktiv. Wir unternehmen viel gemeinsam, mit Kindern und allein. Eine Liebesbeziehung und gemeinsame Familie ist definitiv ausgeschlossen. Bei uns beträgt der Altersunterschied aber auch 13 Jahre, aber ich möchte sie nicht missen. Wie es sich entwickelt, wenn einer oder beide wieder einen Partner haben, weiß ich nicht.
 
  • #4
Google mal "Leitertheorie".
Ich persönlich glaube, dass dem so ist.

Moderation: Bitte zukünftig eine kurze Erläuterung dazu abgeben. Danke!
 
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  • #5
Die beste Freundin des Mannes: ist entweder eine überdurchschnittlich attraktive Frau (mit der man sich gerne zeigt) oder/und der Mann wollte/will was von ihr. (zum Ausleben der weiblichen Seite sucht der Mann eine Partnerin, für alles andere hat er Kumpels)
Der beste Freund einer Frau will/wollte etwas von ihr (siehe oben). Sie sieht ihn als "starke Freundin" für Dinge, die sie mit Frauen nicht tun/reden kann.
 
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  • #6
Nach Mod-Ermahnung reiche ich eine kurze Erläuterung zur Leitertheorie nach. Eigentlich hat #4 dies bereits erledigt.^^

Frauen haben 2 Leitern.
Auf Leiter 1 befinden sich die Männer/besten Freunde, mit denen sie Sex haben würde (je höher auf der Leiter, umso lieber).
Auf Leiter 2 sind die besten Freunde, mit denen sie niemals Sex haben würde. Die Männer auf Leiter 2 der Frauen bleiben auch dort im Regelfall und wechseln so gut wie nie auf Leiter 1.
Leiter 2 ist ihre "wir sind nur Freunde"-Leiter.

Männer haben nur 1 Leiter. Beste Freundinnen, mit denen sie sofort Sex haben würden (die stehen ganz oben auf den Sprossen). Auf den unteren Sprossen befinden sie die besten Freundinnen, mit denen sie Sex haben würden, wenn sie betrunken sind und diese sexuelle Aktion später eher nicht zugeben würden.
 
G

Ga_ui

  • #7
Erweitere doch mal deinen Horizont! Jeder Mensch ist unterschiedlich!
Ich würde eher aus Beobachtung sagen, Männer, die viele gute platonische Freundinnen haben oder eine beste Freundin, sind eher so die Weichspülis und Mamasöhnchen. Sie umgeben sich mehr mit Frauen, weniger mit knallharten Männern. Sie kommen bei Frauen auf Beziehungsbasis nicht an, haben selten Beziehungen und tun sich schwer, weitere Schritte auf Frauen zuzugehen. Diese Freundinnen haben eben Mitleid und halten den Kontakt aus Loyalität oder weil sie einen guten Kumpel brauchen. Komischerweise kommen diese Männer als Kumpel gut bei Frauen an, weil sie was Weibliches und mehr Verständnis für die Frauenseite haben.

Ich habe aber noch nie erlebt, dass so eine Verbindung sexuell ist, denn ein Mann, der Sex sucht, wird nicht so dumm sein, seine beste Freundin dafür zu nehmen, die sich ja schlecht abwimmeln lässt im Alltag. Deren Verhältnis würde nach dem Sex stark leiden. Sex ohne Verbindung führt früher oder später zum großen Krach, weil sich einer verliebt oder einer mehr distanzieren möchte. Die Freundschaft hätte nicht lange Bestand.

Überhaupt, wenn ein Mann fremdgehen will, tut er das überall. ;-) Eine gute Freundin ist dafür nicht nötig. Fremdgeher haben z.B. meist ein distanziertes Verhältnis zu Frauen aus Selbstschutz, sie nutzen viele Frauen aus und daher ist ihr Frauen-Freundeskreis meist eher klein.
 
  • #8
Ich schliesse mich dem Beitrag von Tomyi an.

Eine andere Frau im Leben eines Mannes wird wohl irgendwie immer als Konkurrentin gesehen. Das muss aber nicht sein, wenn man genug Selbstbewusstsein hat.
Für viele stellt sich die Frage, warum ein Mann eine beste Freundin haben muss. Hat er nicht genug männliche Kumpel?
Ich denke, Männer reden untereinander vielleicht nicht über Dinge, welche man mit einer Frau besser besprechen kann.
Und wenn diese Frau in einer Beziehung des Mannes nicht die Hauptrolle spielt, sprich, sie dauernd präsent ist, warum dann ein Drama daraus machen?!
 
P

Papillon

  • #9
Mein Erlebnis hierzu:
Er hatte sich verquatscht, dass seine beste Freundinnen bei ihm alles irgendwelche Exaffairen waren. Ich bin verrückt geworden.
Ich halte von den besten Freundinnen rein gar nichts, da ich weiß, dass selbst meine männlichen beste Freunde alle früher oder später mit mir ins Bett gehen würden, wenn ich es nur zulassen würde. Daher schränke ich solche Beziehungen weit ein und sie sind sofort abgeschrieben in einer Beziehung.
 
  • #10
Ich bin ein Ü50-Mann, der nicht nur (wenn auch wenige) eigene Erfahrungen sammeln, sondern auch im Bekannten- und Freundeskreis "viel" sehen und erleben durfte.

Auf Grund dessen vertrete ich eher die Theorie, daß eine wirklich(!) platonische "Freundschaft" zwischen Mann und Frau die seltene Ausnahme ist. Ob jetzt die beste Freundin des Mannes oder der beste Freund der Frau - in den meisten Fällen hat die sexuelle Komponente schon mal eine Rolle gespielt, war in der Gegenwart noch vorhanden oder ist (im nachhinein betrachtet) in der Zukunft (wieder?) erfolgt.
Wäre ich ein Spieler, schätzte ich die Gewinnchancen bei einer Wette darauf 100 mal höher als beim Roulette ein.

Ich muß gestehen, daß ich mir durch die gesammelten Lebenerfahrungen eine gepflegte Paranoia erarbeitet habe. Aber bei einer potentielle Partnerin würde ich bei einem "besten Freund" - wenn vorhanden - sehr genau hinschauen (was ich auch einer Frau bei einer "besten Freundin" an´s Herz legen würde.
 
  • #11
Wenn die Freundinnen der selbe Typ waren wie Du und die Leitertheorie stimmt, warst Du entweder genau passend im Beuteschema, wie auch die Freundinnen, mit denen die Beziehung aber nicht geklappt hatte bzw. gar nicht erst für die Frauen in Betracht kam, oder aber Du bist ein Ersatz, der genauso aussieht und bei dem der Mann hofft, dass er wenigstens ansatzweise wie die "beste Freundin" ist.

Ich bin ja geneigt, dem Film "Harry und Sally" zu glauben. Ein Mann hat immer erotisches Interesse an einer Frau, wenn er sich näher mit ihr abgibt. Jedenfalls war das mein Erleben, kein Mann war an einer Freundschaft interessiert.

Ich wäre auch misstrauisch, wenn mein potentieller Partner mir mit ner besten Freundin ankäme. Zumindest würde ich denken, er wollte mal was von ihr. Und wenn die auch noch genau der Typ sind ...
 
  • #12
@ void: Sehe ich ähnlich. Zumindest von dem Mann her gibt es immer ein weitergehendes Interesse. Und ich bin mir im Nachhinein auch sicher, dass diese besten Freundinnen früher oder später mal eine Rolle in Sachen Sex spielen werden. Ich meine, mir isses wurscht, die Männer sind nicht mehr meine. Aber ich möchte es nicht wieder haben. Auch wenn die besten Freundinnen stark in den Hintergrund gerückt waren in der Zeit, wo ich mit dem Mann zusammen war, trotzdem blieb es in meinem Hinterkopf und ich habe mir immer die Frage gestellt, was für ein Typ Mann sich eine schöne und junge beste Freundin hält. Gott sei Dank isses mir nur zwei Mal passiert, die restlichen Männer hatten def. keine beste Freundinnen...

Gehe ich mal sämtliche Männerbekanntschaften in meinem Leben durch, von denen es durchaus ein paar gab, die ich als besten Freund hätte haben wollen - es ging nicht, da jeder Mann früher oder später auch sex. Interesse hatte. Egal wie abweisend und eindeutig ich zu dem Thema war...
 
  • #13
Ich habe einen männlichen besten Freund, der zwar nicht ganz dieselbe Intensität hat, wie meine weibliche beste Freundin (also kein tägliches SMS-Gequatsche), mit dem ich aber dreimal die Woche trainieren bin.
Mein Partner mault, weil wir miteinander trainieren, mit der Begründung, Männer würden niemals einfach nur Freunde sein wollen. Leider ist mein Partner aber ein unsportliches Persönchen; er könnte mitkommen, aber die Eifersucht scheint nicht groß genug zu sein, um mich beim Sport zu observieren. :)
Ich selber würde nie auch nur auf den Gedanken kommen, mit meinem Kumpel Sex zu haben! Es gibt also wirklich Frauen, die nichts von ihrem besten Freund wollen.
 
  • #14
Auch wenn die besten Freundinnen stark in den Hintergrund gerückt waren in der Zeit, wo ich mit dem Mann zusammen war, trotzdem blieb es in meinem Hinterkopf und ich habe mir immer die Frage gestellt, was für ein Typ Mann sich eine schöne und junge beste Freundin hält.
Heutzutage muss man ja auch noch davon ausgehen, dass die eine F+-Sache am Laufen haben könnten. Wäre zwar damals auch möglich gewesen, aber ich denke, das war nicht so "normal" wie heute.

Wenn das nun auch noch mit einem optischen Beuteschema verbunden ist, wird es ja noch absurder.

Man soll ja nicht alle Männer über einen Kamm scheren. Vielleicht gibt es tatsächlich Männer, die einer Frau komplett ohne erotisches Interesse begegnen können. Es gibt ja hier auch einen Thread, in dem der FS seine plötzliche Eifersucht schildert. Anscheinend war ihm ja sein Interesse an der besten Freundin gar nicht bewusst oder ist wirklich nicht vorhanden.
Aber meine Erfahrung ist jedenfalls, dass kein Mann mit mir nur befreundet sein wollte. Die, die sich nicht für mich als Frau interessierten, hatten auch kein Interesse an freundschaftlichem Kontakt, die anderen wollten mehr.

Moderatin: Chat entfernt.
 
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  • #15
Ich hatte schon zwei Mal eine Beziehung - früher-, bei der jeweils der Mann eine sogenannte beste Freundin hatte. Mann zeigte mir Fotos von den jeweiligen Freundinnen, beide waren jeweils sehr, sehr gut aussehend. Beide Männer fragten mich auch immer wieder, ob ich damit auch ja kein Problem habe, da sie es wohl schon anders erlebt hätten. Und bei beiden Männern war es mir im Grossen und Ganzen egal, da beide Seiten zu dem Zeitpunkt stark verliebt waren und somit eh alles easy und schön und rosa ect. war... Trotzdem weiss ich, dass ich hier und da mal im Geheimen negativ über diese beste Freundin dachte, wenn sie mal wieder zur Sprache kam. Ich frage nun hier mal in die Runde - ohne dass ich derzeit im RL damit konfrontiert bin - was ist dran an DER besten Freundin für einen Mann, die auch noch extrem gut aussahen und jedes Mal auch der gleiche Typ Frau wie ich waren, sehr schlank, blond, Modeltyp....
Ich habe einen sehr guten besten Freund, ein extrem gut aussehender Mann, mit dem ich eigentlich viele Interessen teile. Wir chatten oft bis tief in die Nacht, auch über sehr persönliche Dinge. Ich bin auch nicht gerade hässlich, behaupte ich mal. Wir könnten ein Vorzeigepaar sein. Aber es hat nie gefunkt. Frag mich nicht, warum, da hat vielleicht irgendwas biologisch nicht gestimmt. Wir haben uns sogar mal beschnuppert, als wir beide Singles waren. Nix passiert. Wir können stunden- und nächtelang in Cafes sitzen, egal. Ich behaupte mal, wir könnten sogar im Urlaub ein Bett teilen, ohne dass was passiert. Dein Partner bewundert seine beste Freundin vielleicht so, wie Du Deinen Lieblingsbruder oder -cousin bewunderst. Aber da wird kein Liebesgefühl und keine erotische Anziehung sein. Ernsthaft Sorgen würde ich mir machen, wenn eine beste Freundin auftaucht, von der er Dir nichts erzählt.
 
  • #16
Ich habe einen sehr guten besten Freund, ein extrem gut aussehender Mann, mit dem ich eigentlich viele Interessen teile. Wir chatten oft bis tief in die Nacht, auch über sehr persönliche Dinge. Ich bin auch nicht gerade hässlich, behaupte ich mal. Wir könnten ein Vorzeigepaar sein. Aber es hat nie gefunkt. Frag mich nicht, warum, da hat vielleicht irgendwas biologisch nicht gestimmt. Wir haben uns sogar mal beschnuppert, als wir beide Singles waren. Nix passiert. Wir können stunden- und nächtelang in Cafes sitzen, egal. Ich behaupte mal, wir könnten sogar im Urlaub ein Bett teilen, ohne dass was passiert. Dein Partner bewundert seine beste Freundin vielleicht so, wie Du Deinen Lieblingsbruder oder -cousin bewunderst. Aber da wird kein Liebesgefühl und keine erotische Anziehung sein. Ernsthaft Sorgen würde ich mir machen, wenn eine beste Freundin auftaucht, von der er Dir nichts erzählt.
Genau.
"Tausendmal ist nichts passiert..."
Meine Lebenserfahrung bestätigt die Aussagen von Dr. House weiter oben - und entsprechend verhielt ich mich. Das hat mir einiges erspart, ohne jeden Zweifel.
 
  • #17
Meiner Meinung nach vergesst ihr etwas Wesentliches: auch wenn die Männer gern Sex mit ihren besten Freundinnen hätten oder früher hatten, haben s ie ihn nicht mehr und das liegt in 99,999% der Fälle daran, es ist die Frau nicht (mehr) will.

Demzufolge besteht auch keine Gefahr, daß in Zukunft diesbezüglich etwas passiert.

Ich habe selbst zwei gute Freunde. Mit dem einen hatte ich mal eine eine Art Freundschaft plus, habe mich aber nie in ihn verliebt und der Sex war auch nicht so toll.

Also habe ich es auf Freundschaft zurückgefahren weil ich ihn ansonsten wirklich gerne mag. Wirklich verliebt war er auch nicht in mich, denke ich.

Mit dem anderen würde ich niemals Sex haben, weil er mir rein körperlich nicht gefällt.

Von daher besteht keinerlei Gefahr für einen Partner mit dem ich zusammen bin, dass ich mit einem von beiden jemals etwas anfangen würde.
 
  • #18
Demzufolge besteht auch keine Gefahr, daß in Zukunft diesbezüglich etwas passiert.
Das magst Du für Dich behaupten (und das würde ich Dir sogar glauben) aber im wahren Leben da draußen ist das doch an der Realität vorbei.

Beziehungskrise, Ausheulen beim "Freund", Trösten, ein oder zwei Gläschen zuviel....
Würdest Du für jede Frau die Hand in´s Feuer legen - besonders in den Fällen wo schon mal die Hürde Körpersäfte auszutauschen in der Vergangenheit überwunden wurde?

Für mich käme niemals eine Partnerin in Frage, die einen "Freund" hat mit dem schon mal die Laken zerwühlt wurde.
Von mir aus kann man mir jetzt die "mangelndes-Selbstbewußtsein-Floskel" vorwerfen - ich nenne es kluges Risikomanagment.
 
  • #19
Also ich, 47, habe mein beste Freundin seit ich in der 4 Klasse war. Also seit 37! Jahren. Die wird auf gar keinen Fall, unter gar keinen Umständen, für gar keine Frau der Welt vernachlässigt. Zuviel haben wir gemeinsam erlebt und durchgemacht. Meine Freundin soll selbstverständlich in der Beziehung keine Rolle spielen aber ab und an gehen wir Abendessen oder sonst was. Da ich auch Patenonkel bin, ja ich verstehe mich auch mir ihrem Mann sehr gut, haben wir immer wieder Kontakt und das ist schön. Ich hatte hier schon Dates, wo Frau fand es sei komisch von einer Freundin zu sprechen, es sei doch einfach eine Bekannte.
Eben nicht!
Eine Frau welche Dich seit 37 Jahren begleitet ist keine Bekannte, sie ist definitiv eine Freundin.
Ach ja, ich habe übrigens auch einen Freund, auch seit der 4 Klasse. Alle meine Beziehungen sind von langer Dauer. Leider ist meine Ehe nach 26 Jahren gescheitert aber das ist ein anderes Thema.
Fazit, gönnt doch den Männern die beste Freundin, solange sie sich nicht in die Beziehung einmischt und nicht dauernd ein Thema ist.
 
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  • #20
Für mich käme niemals eine Partnerin in Frage, die einen "Freund" hat mit dem schon mal die Laken zerwühlt wurde.
Von mir aus kann man mir jetzt die "mangelndes-Selbstbewußtsein-Floskel" vorwerfen - ich nenne es kluges Risikomanagment.
Damit sorgst Du einfach nur dafür, dass Du belogen wirst. Wer will das?

Tatsache ist: Man kann beste Freunde nicht verbieten. Es stellt sich dann nur die Frage, wie man sich selbst das Leben dadurch zermartert, dass man sich dauernd fragt: "Was wäre wenn?" Es gibt für jeden Partner tausende von Möglichkeiten, fremd zu gehen, wenn er es will. Das vergessen viele, z.B.: (1) Er kann wegen der Nörgelei der Partnerin auf die beste Freundin verzichten, hat aber eine Affäre am Arbeitsplatz. (2) Er ist viele Jahre der treuste, liebevollste Partner, und verliebt sich dann auf einer Geschäftsreise in eine andere, mit der er durchbrennt. (3) Er trifft eine alte Studentenfreundin wieder, mit der es damals nichts wurde, aber nun ist sie bereit und spannt ihn aus. (4) Er nimmt, wenn er unterwegs ist, alles mit, was ihm unterkommt, und man merkt ihm zuhause nichts an. (5) Die gemeinsame Reise mit den Kumpels dient allein dazu, dass sich die Herren im Deckmantel der Kumpelreise an andere Frauen ranmachen.

Ich kann das aus Erfahrung sagen, da ich selbst über etliche Jahre betrogen wurde und nicht die geringste Ahnung hatte und in der Endphase einer Beziehung auch selbst einmal Betrügerin war, und zwar von der schlimmeren Sorte.

Kontrolle hilft überhaupt gar nicht. Männer können sich regelmäßig auf Geschäftsreisen brav melden, liegen dann im Hotel aber mit einer anderen Frau im Bett. Kontrolle macht es eher schlimmer, weil sich der kontrollierende Partner damit selbst entwertet.

Die Frage ist: Vertraut man dem Partner oder nicht? Diese Entscheidung muss man selbst treffen, und wenn man sie getroffen hat, muss man danach handeln: Ihn entweder ziehen lassen oder ihn einfach sein Leben führen lassen.

Theoretisch kann selbst ein betrügender Partner vertrauenswürdig sein, weil er nichtsdestotrotz zu 100% zu seiner Partnerin steht und mit der Betrügerei einfach nur ein persönliches Defizit kompensiert. Vertrauensunwürdig wird er in dem Moment, wo man es erfährt oder anfängt, an ihm zu zweifeln.
 
  • #21
Früher (U20), als ich noch solche Freundschaften unterhalten habe, waren diese besten Freundinnen immer Frauen bzw. Mädchen, die ich nicht haben konnte. Wenn ich noch Interesse an solchen Freundschaften hätte, wäre das heute sicher nicht viel anders. Das heißt, die Stabilität der eigenen Beziehung hängt vom Desinteresse einer dritten Person ab.

Anders sieht es aus, wenn die beste Freundin sehr unattraktiv ist.

Mit wenigen Ausnahmen können Männer nicht mit sehr attraktiven Frauen "nur" befreundet sein.
 
  • #22
Die Leitertheorie kannte ich nicht, aber sie stimmt wohl. Ich habe auch viele gute männliche Freunde, die (fürchte ich) alle die Gelegenheit nutzen würden, mit mir in die Kiste zu steigen (wenn sie gerade nicht liiert sind). Mein Ex hatte auch eine sehr attraktive beste Freundin. Er gestand mir dann auch mal, dass er so verliebt in mich sei, dass ihn sogar seine beste Freundin, die er immer rattenscharf fand, nicht mehr interessiere. Er meinte das als Kompliment, bei mir kam das natürlich anders an. Ich denke, man sollte da großzügig und selbstbewusst drüber wegschauen, vor allem, wenn die beste Freundin selbst vergeben ist. Schließlich ist er mit dir zusammen und nicht mit ihr! Oder man freundet sich selbst mit ihr an, dann kann man sie besser im Auge behalten ;-). Am allerbesten legt man sich auch einen attraktiven besten Freund zu :).
 
  • #23
Es kommt auf den Typ der Frau an. Manche Frauen binden die Freundin des Mannes mit ein, sind auch ihr gegenüber freundlich, verhalten sich ansonsten aber eher unauffällig in der Beziehung, weil sie dort nichts zu suchen haben.

Dann gibt es den anderen Typ Frau, sie will die einzige Nr. 1 im Leben des Mannes sein. Wenn die Freundin dabei ist, wird sie einen Insider nach dem anderen raushauen, besonders laut lachen, provozieren, den Mann spielerisch umarmen, immer wieder Körperkontakt suchen und dann unschuldig schauen, wenn die Freundin doch etwas sauer wird. Diese "Freundinnen" sind die Pest und ich spreche aus Erfahrung - das wird auf Dauer nichts mit dem Mann. Der ist blind für solche Spielchen und stellt am Ende noch die Partnerin als die Böse dar, während sich die beste Freundin im Hintergrund kaputt lacht.
 
N

nachdenkliche

  • #24
Also ich, 47, habe mein beste Freundin seit ich in der 4 Klasse war. Also seit 37! Jahren. Die wird auf gar keinen Fall, unter gar keinen Umständen, für gar keine Frau der Welt vernachlässigt. Zuviel haben wir gemeinsam erlebt und durchgemacht. Meine Freundin soll selbstverständlich in der Beziehung keine Rolle spielen aber ab und an gehen wir Abendessen oder sonst was. Da ich auch Patenonkel bin, ja ich verstehe mich auch mir ihrem Mann sehr gut, haben wir immer wieder Kontakt und das ist schön. Ich hatte hier schon Dates, wo Frau fand es sei komisch von einer Freundin zu sprechen, es sei doch einfach eine Bekannte.
Eben nicht!
Eine Frau welche Dich seit 37 Jahren begleitet ist keine Bekannte, sie ist definitiv eine Freundin.
Ach ja, ich habe übrigens auch einen Freund, auch seit der 4 Klasse. Alle meine Beziehungen sind von langer Dauer. Leider ist meine Ehe nach 26 Jahren gescheitert aber das ist ein anderes Thema.
Fazit, gönnt doch den Männern die beste Freundin, solange sie sich nicht in die Beziehung einmischt und nicht dauernd ein Thema ist.
Aber das ist doch was komplett anderes! Mit ihr hatest Du keine Liebesbeziehung ( wenn ich das Thema hier richtig gelesen habe). Natürlich ist das eine Freundschaft die ich jedem Menschen gönne.
Allerdings eine beste Freundin mit der mein Partner mal was hatte oder mit der er sich was vorstellen könnte..da bin ich mehr als skeptisch. Man hat das irgendwie im Gefühl. Ist nichts für mich.
 
  • #25
Damit sorgst Du einfach nur dafür, dass Du belogen wirst. Wer will das?
Ist das denn die typisch weibliche Problemlösungstaktik - wenn ein potentieller oder schon aktueller Partner sein NoGo äußert, ihn einfach zu belügen? Das brauche ich natürlich genauso wenig, welches Beziehungsverständnis kann ich dann von so einer Frau in anderen Themen des Zusammenlebens erwarten?

Wie @nachdenkliche schon richtig bemerkt hat, geht es nicht um Sandkastenfreundschaften!
Es es geht um Menschen, die ehemalige Sexualpartner (als "Freund" getarnt) und/oder Personen (die auf Ihre Chance lauern) in ihrem Dunstkreis haben und damit kokettieren - sie sind in der Regel aus einem Holz geschnitzt, das mir nicht gefällt.

Niemals würde ich einen solchen Umgang verbieten wollen - würde ich der Kennenlernphase etwas davon in Erfahrung bringen, ist die Dame auch schon durch das Raster gefallen. Zum Glück sind die Frauen mit solchen Kontakten in der Minderheit, so daß sich die Verluste in Grenzen halten.

Gleiches gilt für mich. Niemals würde ich eine Partnerin mit meinen ehemaligen Sexualkontakten als "beste Freundin" konfrontieren
 
  • #26
Wenn ich ehrlich bin, denke ich auch, dass bei Mann-Frau-Freundschaften oft zumindest von einer Seite mehr mitschwingt.

Mit besten Freunden fühlt man sich besonders verbunden. Es besteht ein besonderes emotionales Verhältnis, besonderes Vertrauen. Mit dem besten Freund bespricht man persönliche Dinge, die man dem Sportpartner oder Arbeitskollegen nicht anvertraut.

Echte "beste Freunde" und nicht nur Kumpels, Warmhalten oder Lauern sehe ich in meinem Umfeld nur bei Freundschaften zwischen Frauen und schwulen Männern oder wenn die Freundschaft schon sehr lange (am besten seit dem Sandkasten) andauert. Im 2. Fall haben die beiden normal schon überprüft, ob sie während der Singlephase zusammenkommen oder auf den Partner des anderen eifersüchtig sind.

Eine Ex als beste Freundin würde ich genauso wenig akzeptieren wie Heimlichkeiten. Den Umgang verbieten, wäre albern. Ich würde auch nicht in Konkurrenz mit der besten Freundin gehen. Wenn ihm die beste Freundin wichtiger ist als seine Partnerin, hätte er eben andere Prioritäten als ich und würde nicht zu mir passen.
 
  • #27
Ab einem bestimmten Alter (so ca. ab vielleicht Studienbeginn) habe ich noch nicht einmal mehr eine "beste" Freundin gehabt. Auch keinen "besten" Freund. Alle, die sich dafür angeboten haben, wollten mehr. Mit meinen Ex-Freunden habe immer ein gutes Verhältnis nach der Beziehung gehabt, würde sie aber nicht als "beste" Freunde bezeichnen und habe sie danach fast nie mehr gesehen. Man gratuliert sich vielleicht noch zum Geburtstag oder fragt alle Jahre nach dem Wohlbefinden mittels Mail.
Ebenso hatten meine Freunde oder mein Mann keine "beste" Freundin. Ich finde das eher merkwürdig, wenn es sich nicht aus dem Sandkasten entwickelt hätte.

Was macht ein Mann denn so mit einer "besten" Freundin, wenn er eine richtige Freundin hat? Probleme besprechen? (Eigentlich quatschen Männer nicht einfach nur so). Ich glaube, diese Sorte "bester Freundschaft" gibt es selten.

Verbieten würde ich nie irgendetwas, weil ich dazu kein Recht habe und sonst hinter meinem Rücken eine "heimliche beste Freundin" noch viel mächtiger werden kann, als vorne herum. Aber beobachten würde ich es (unabhängig davon wie sie aussieht).
 
  • #28
Meiner Meinung nach sind attraktive "beste Freundinnen" für einen Mann (fast) immer welche, die er sehr gerne auch im Bett hätte und da das nicht geht, trifft er sich wenigstens für alle möglichen anderen Unternehmungen mit ihnen (da kann er sie wenigstens anschauen...). Verstehen kann ich es nicht. Aber solange die "beste Freundin" offensichtlich kein intimes Interesse am Partner hat, braucht man sich wohl keine großen Sorgen zu machen.
Manchmal fragt man sich schon, was das ganze Ideal der Treue überhaupt soll. Vielleicht wäre es das beste einfach von vornherein stets offene Beziehung zu vereinbaren (und immer und mit jedem Kondome zu benutzen natürlich), dann kann man nicht mehr enttäuscht werden, es wird keinem langweilig, es fühlt sich keiner mehr so furchtbar eingeengt und kontrolliert..... allerdings müsste das dann für beide gelten, für Mann und Frau....und damit hätten vermutlich sogar viele notorische Fremdgänger plötzlich ein Problem, wenn ihre bis dato "brave" Partnerin dann auch dürfte...
 
  • #29
Manchmal fragt man sich schon, was das ganze Ideal der Treue überhaupt soll. Vielleicht wäre es das beste einfach von vornherein stets offene Beziehung zu vereinbaren (und immer und mit jedem Kondome zu benutzen natürlich), dann kann man nicht mehr enttäuscht werden, es wird keinem langweilig, es fühlt sich keiner mehr so furchtbar eingeengt und kontrolliert..... allerdings müsste das dann für beide gelten, für Mann und Frau....und damit hätten vermutlich sogar viele notorische Fremdgänger plötzlich ein Problem, wenn ihre bis dato "brave" Partnerin dann auch dürfte...
Tja, das ist die Schlussfolgerung der mehrfach Gescheiterten, die damit ihre Ideale verraten und ihr Scheitern perpetuieren, statt die Eigenanteile der früheren Misserfolge zu reflektieren.

Als Reflex verständlich, aber eines denkenden Wesens eigentlich unwürdig.
 
  • #30
Tja, das ist die Schlussfolgerung der mehrfach Gescheiterten, die damit ihre Ideale verraten und ihr Scheitern perpetuieren, statt die Eigenanteile der früheren Misserfolge zu reflektieren.

Als Reflex verständlich, aber eines denkenden Wesens eigentlich unwürdig.
Nur zur Verdeutlichung: Ich bin noch nie im Leben betrogen worden. In meinen wenigen Beziehungen wurde nämlich immer ehrlich kommuniziert und agiert. Auch hatte weder ich so scheinheilig einen sehr attraktiven "besten Freund", noch einer meiner Partner eine sehr attraktive "beste Freundin". Man muss wirklich nicht "mehrfach gescheitert" sein um mal grundsätzlich neue Gedanken zu gesellschaftlichen Normen zu entwickeln.
Man braucht sich doch nur umzuschauen (und hier im Forum lesen), um Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Ideals zu bekommen.
Es ist nicht wahr, dass es immer zutrifft, dass der/die Betrogene stets einen Eigenanteil hatte.