• #31
Ich begreife zwar warum Du zu ihm und weit weg von Deinem Umfeld gezogen bist.
Aber ich würde niemandem dazu raten...
Wenn man nicht vorher Klarheit geschaffen hat.
Oft ist es dieses "Zeichen": Du schau mal was ich für Dich tue aus Liebe. Aber selten geschieht das ohne: jetzt respektiere das und mach aus Liebe für mich auch.
Nonverbal sollte diese emotionale Logik natürlich auch sein.
Und letztendlich erwartet man es auch, immerhin hat man ja mal angedeutet, den Zaunfahl geschwungen: huhu ich habe hier ein kleines Bedürfnis.

Und dann macht er nicht!

Es ist Dein Leben und Du musst entscheiden was Dir guttut.
Und nicht um ihn, sondern um Dich kämpfen.
Sonst landest Du immer bei jemanden, für den Du Dich zuerst verbiegst.
Mit diesem: wenn er mich lieben würde...täte er, kommt man nicht weit.
Nur mit: ich lieb mich selbst und liebe den, der dazu passt ohne sich verbiegen zu müssen.

Er möchte so leben und nicht anders und dennoch gibst Du ihm die Aufgabe, dass Deine auch zu regeln.
 
  • #32
Ja, ich bin grundsätzlich glücklich, darum habe ich die Beziehung bislang nicht beendet, denn außerhalb dieser Probleme passen wir sehr gut zusammen. Wir haben die gleichen Hobbies, Interessen und ticken ansonsten gleich. Es ist harmonisch und schön. Leider bildet das hier angesprochene Thema einen extremen Kontrast dazu. Eigentlich streiten wir nur zu dieser Sache.
Nein, ich möchte nicht akzeptieren, dass mein Freund weiterhin verheiratet bleibt. Ich bin für klare Verhältnisse, es fühlt sich für mich nicht richtig an. Ich möchte irgendwann neu durchstarten und kein Klotz am Bein haben. Sei es aus finanzieller Sicht noch aus emotionaler.
Ich habe anfänglich akzeptiert, dass die Trennung nicht einvernehmlich war und es daher dauern wird. Nur geht es mir zu lange, meine Geduld und Verständnis dafür schwinden, unsere Beziehung leider darunter, weil ich Erwartungen stelle.
Mir ist es gleich was er mit der gemeinsamen Immobilie macht, ich möchte nichts davon und stelle keine Anforderungen daraus. Er kann sie seiner Ex überlassen, oder den Kindern überschreiben... da mische ich mich nicht ein. Ich möchte dass er aus der Finanzierung raus kommt, weil ich sonst nichts Neues mit ihm aufbauen kann. Zudem traue ich ihr nicht, die hat schon einiges geleistet aus Wut, aus verletztem stolz. Mit dem Eheschein kann sie weiterhin Druck machen, es gibt nunmal Sachen wo sie damit das Zepter in der Hand hält. Ich sehe das von ihr als Machtspiel, das sie geniest.
Es gibt kein finanzielles Problem oder einen finanziellen Grund die Scheidung nicht einzureichen, dieser ist rein zwischenmenschlicher Natur.
 
  • #33
Ich denke, dass seine Ex nicht bereit ist mich zu sehen. Dass das der Grund ist und er mir das nicht sagen will.
Warum sollte sie Dich sehen wollen? Ich denke, Du hast da vollkommen falsche weil idealisierte Vorstellungen von Patchworking. Warum sollen die Exfrau und ihre Familie sich mit Dir befassen?
Die Kinder sind erwachsen, aus dem Haus, haben neue Partner, gehen vermutlich ihren Berufen nach und verbringen wenig gemeinsame Zeit als Familie. Da findet nicht mehr so viel Familienleben statt, dass da noch eine Lebensabschnittsgefährtin drin rumturnen muss - will offensichtlich keiner, er auch nicht.

Wenn Du für euch ein Familienleben willst, dann bau selber eines auf, statt von der Ex und ihrer Familie zu erwarten, dass sie Deine soziale Integration an ihrem Lebensort leisten.

Ich bin auf der Suche nach den Chancen/Wege oder Inspiration was ich noch versuchen kann.
Das Ding läuft so seit 2 Jahren und die Karre hat sich im Nichtstun festgefahren. Du hast aus Angst ihn zu verlieren dem Ganzen wie es läuft zugestimmt und nur etwas rumgenölt. Er hat darauf reagiert, indem er nun verheimlicht, d.h sich eine Umleitung gebaut - Hauptsache alles bleibt wie es ist und er hat keinen Stress.

Du änderst an der Sache nur was, indem Du ihm sagst, wie es ab sofort zu laufen hat und wenn das nicht passiert, dass Du ihn verlässt - nicht androhen, sondern beim ersten Übertritt machen.
Vielleicht kommt er dann in die Puschen. Männer wie er kriegen anders nichts auf die Reihe.

Vielleicht auch bisschen ein Machtspiel, weil sie weiß dass wir die Scheidung brauchen um selber durchzustarten? Ja, wir benötigen die Scheidung/Finanzielle Trennung um neues aufzubauen.
Sein bester Schutz gegen Dein Durchstartbestreben ist verheiratet zu bleiben - auch eine Art sich durchzulavieren und nicht ehrlich zu sagen, dass er nicht so ganz will. Der Typ dafür ist er.

aber ich möchte auch meine Interessen verteidigen
Bevor Du Dich in der Verteidigung verlierst, setz mal Deine Wunschkinobrille ab und guck, was seine echten Interessen sind. Die zeigt er in seinem Handeln.

Es geht also weniger um die Ex-Frau als um das ganze soziale Gefüge.
Ich fände es dann aber tatsächlich selbstverständlich, dass du als neue Partnerin integriert wirst.
Dann guck Dir das soziale Gefüge mal an - alles ihre Familie (er hat angeblich keine mehr), keine Freunde dabei. Was hat die FS als Nachfolgefrau in der Familie der Ex verloren? Nichts.
Die beiden müssen sich ein neues soziales Umfeld aufbauen - schwierig unter Corona, aber ist ja nun zunehmend vorbei.
 
  • #34
Also einen so coolen Umgang wie @Joggerin hatte, muss man können...Allerdings gehören da "3 coole " Personen zu und gegenseitiger Respekt und Akzeptanz.

Naja bei uns handelt es sich mMn um eine Win-Win-Situation für alle.

Keiner muss Angst haben, dass ihm jemand was wegnimmt oder er zu kurz kommt, wie bei der FS.

Ich kann die FS auch verstehen, wenn sie sich ausgeschlossen fühlt, wenn der Mann die alte Familie trifft, weil er sie nicht mitnimmt.

Ich hatte und habe auch immer viel Kontakt zur Familie meines Ex, ich hatte immer ein enges freundschaftliches Verhältnis zu seinen Eltern und Geschwistern. Unser Kind war ein Oma-Kind, der Cousin war wie ein Bruder für meine Tochter, meine Schwägerin ist meine beste Freundin. Mir war da auch daran gelegen, das nicht alles aufzugeben. Die Angst, DAS alles zu verlieren, hat mich auch lange von einer Trennung abgehalten. Die hatten ja mit unserer Beziehung nichts zu tun.

Ich denke, die einzige Lösung für die FS ist, eben sehr souverän mit der Situation umzugehen und nicht eifersüchtig zu sein.

Zu versuchen, sich ein eigenes Freizeitleben und Freundeskreis aufzubauen, so dass man den Partner ehrlichen Herzens und ohne Missgefühle eine schöne Zeit gönnen kann.

Ich denke, wenn spürt, dass kein Druck da ist, ist er eher bereit, die FS mitzunehmen und vorzustellen.
Es muss sein Wunsch sein, nicht ihr Begehren.

BTW: als mein Partner mir zu Beginn unserer Beziehung erzählte, dass er eine Familienfeier ausrichtet, habe ich mich an seinem Vorhaben interessiert gezeigt, ohne zu erwarten, schon eingeladen zu werden. Ich denke, das kam deutlich rüber.

Er tats dann trotzdem. Hätte er das nicht, wäre es mir auch egal gewesen.
 
  • #35
Nein, ich möchte nicht akzeptieren, dass mein Freund weiterhin verheiratet bleibt. Ich bin für klare Verhältnisse, es fühlt sich für mich nicht richtig an. Ich möchte irgendwann neu durchstarten und
Dein großer Fehler war, dass du vor dem Umzug keinen Druck gemacht hast bzgl Scheidung. Du hast für ihn alles aufgegeben und du wirst jetzt so schnell nicht mehr zurückzuziehen, d.h. er kann sich ein Ding nach dem Anderen leisten.
Ja, ich bin grundsätzlich glücklich, darum habe ich die Beziehung bislang nicht beendet, denn außerhalb dieser Probleme passen wir sehr gut zusammen.
Du machst dir was vor. Du bist überhaupt nicht glücklich, dich stört dieses Thema verständlicherweise massiv.

Mein Rat: Nochmal ein Gespräch führen. Wenn er weiterhin kein Interesse zeigt sich scheiden zu lassen Trennung! Ihm sind dann deine Bedürfnisse vollkommen egal und er plant auch keine Zukunft mit dir!
 
  • #36
Ich hatte die Eltern der Ex vor Augen. Und das scheint ja auch zu stimmen. Es ist sogar der Schwager mit im Boot.

Er hat nicht die Eier ihr zu sagen, dass er die Scheidung will und gleichzeitig hat er wohl ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber
Das meine ich damit, dass er seine neue Beziehung (ungewollt) sabotiert - er schließt mit der Vergangenheit nicht ab und bürdet der neuen Frau das auf, also verlangt, dass sie es hinnimmt und Verständnis hat.

Eine coolness hätte ich, wenn ich anders „eingeführt“ wäre.
Die könntest Du auch so kriegen. Indem Du nicht an dieser Beziehung klebst und ihn versuchst, zu irgendwas zu bewegen, sondern die Beziehung auf einen Prüfstand stellst. Ganz rational - gefällt Dir, was da passiert, überwiegt das Positive, wie negativ fällt das Theater um die Ex ins Gewicht, was wird bleiben davon ("noch nie Familie gehabt").

Ich fühle mich seinerseits nicht 100% von ihm gestützt.
"Gestützt" ... hm, nee, ich finde nicht, dass er Dich "stützen" muss, sondern er sollte zu Dir stehen. DAS macht er nicht. Und das finde ich fatal. Du gehörst nicht zu ihm in der Öffentlichkeit, das will er zeigen. Damit er die Familie der Ex nicht verliert. Er ist anscheinend mit denen verheiratet und will von denen auch nicht die Scheidung, nur von der Frau.
Das scheint so einer zu sein, der sich eine heile Welt bastelt und auf nichts verzichten will. Wie die Ehemänner mit Affären, die ihr Leben insgeheim spannend und schön machen, während der Rest auch gebraucht wird zum Sich-Wohlfühlen im Leben, also Ehefrau, Familienbild, der erfolgreiche, geschätzte Schwiegersohn sein, heile Welt.

Das ist sicher schwer für ihn, aber ich finde, er könnte mal drüber nachdenken, was er da haben will für die Zukunft: Eine Affäre mit einer heimlichen Freundin und nach außen die Familie der Ex, die diese Freundin nicht akzeptieren würde? Oder ein gespaltenes Leben - Familienleben mit denen und ansonsten Du?
 
  • #37
Sein bester Schutz gegen Dein Durchstartbestreben ist verheiratet zu bleiben - auch eine Art sich durchzulavieren und nicht ehrlich zu sagen, dass er nicht so ganz will. Der Typ dafür ist er.
Nope, seine Ambitionen sind hier weitaus größer als meine. Er treibt diese mehr an als ich. Ich bin diejenige die bremst, weil ich diese Schritte (zu meiner eigenen Absicherung) nicht gehen möchte, bevor seine Altlasten geklärt sind.
 
  • #38
"Gestützt" ... hm, nee, ich finde nicht, dass er Dich "stützen" muss, sondern er sollte zu Dir stehen. DAS macht er nicht. Und das finde ich fatal. Du gehörst nicht zu ihm in der Öffentlichkeit, das will er zeigen. Damit er die Familie der Ex nicht verliert. Er ist anscheinend mit denen verheiratet und will von denen auch nicht die Scheidung, nur von der Frau.
Das scheint so einer zu sein, der sich eine heile Welt bastelt und auf nichts verzichten will. Wie die Ehemänner mit Affären, die ihr Leben insgeheim spannend und schön machen, während der Rest auch gebraucht wird zum Sich-Wohlfühlen im Leben, also Ehefrau, Familienbild, der erfolgreiche, geschätzte Schwiegersohn sein...
Ich denke das trifft es ziemlich genau wie du es schreibst. So ist es, er hat schiss, wie die Familie seiner Ex auf mich reagiert. Es werden auch öffentliche Plätze gemieden, an denen man potentiell jemanden aus ihrer Familie treffen könnte.
Ihre Familie ist ein großer Clan, der ständig und viel zusammen ist. Das ist schon so...

Seine Ex ist noch immer nicht über die Trennung hinweg, was natürlich von ihrer Familie gestützt wird. Daher gibt es Einladungen für meinen Freund, die er auch wahrnehmen möchte... Das aber eben ohne mich und das finde ich einfach nur schrecklich.

Ich habe nichts dagegen, dass er Kontakt hat im normalen Fall, aber solange die Ex nicht darüber hinweg ist, sollte die Familie auch Abstand zu meinem Freund halten. Bis sich die Situation normalisiert hat, Gras über die Sache gewachsen ist, ein emotionaler Abstand stattgefunden hat. So schürt man das immer wieder, so kann keiner Abstand gewinnen.
Dazu finde ich das nicht fair mir gegenüber, von keiner Seite.
 
  • #39
Es gibt die Möglichkeit zu sagen: "Entweder du verzichtest auf die Ex-Familie oder auf mich. Beides kannst du nicht haben, entscheide dich jetzt."
Dann hast Du vielleicht einen unglücklichen Mann an Deiner Seite, was blöd wäre. Vielleicht schiebt er Dir dann noch die Schuld zu.

Oder Du beendest es selbst, weil Du siehst, dass er mit Dir allein nicht glücklich wäre, Du Dich aber nicht als kleine Ergänzung zu seinem schönen Familienleben mit der Exfamilie fühlen willst.
Wenn die Leute WIRKLICH seine Familie sind und ihn mögen, würden sie auch eine neue Partnerin akzeptieren, aber ich denke, das wird da nicht so sein. Zumal die Ex selbst ja nicht mit ihm abgeschlossen hat.

Durch sein Verhalten Dir gegenüber und wie er sich in der Familie verhält, setzt er Prioritäten - Du bist zweitrangig. Sonst würde er sagen zu der Familie, dass sie das akzeptieren müssen oder es kommt zum Bruch.

Wenn Du erst lernst, SO zu leben, was Du ja Dir schon seit zwei Jahren mehr oder weniger angewöhnst, dann kannst Du Dich nicht mehr so einfach aus dem Elend befreien. Man gewöhnt sich an sowas und ist unterschwellig immer unglücklich, aber weil man nicht hingucken will auf den Grund, kann man es irgendwann gar nicht mehr ändern. Das ist wie ein eingewachsener Fremdkörper, um das alles rumgebaut wird, was später mit zerstört werden muss, wenn man den Fremdkörper jemals wieder rausnehmen will, um frei und glücklich zu sein.
Umso mehr schmerzen mich seine Freizeitaktivitäten ohne mich.
Verstehe ich, aber das ist wohl immer das Los desjenigen, der zum anderen zieht. Der andere führt sein Leben wie gewohnt weiter und sieht sich nicht als "Unterhalter" für den Partner, der ganz neu anfangen muss und nur eine Bezugsperson hat.
Was Dein Partner aber macht, ist höchstunpartnerschaftlich. Er hält Dich von seinen für ihn wichtigsten Leuten (neben den Kindern) komplett fern.
 
  • #40
Das ist sicher schwer für ihn, aber ich finde, er könnte mal drüber nachdenken, was er da haben will für die Zukunft: Eine Affäre mit einer heimlichen Freundin und nach außen die Familie der Ex, die diese Freundin nicht akzeptieren würde? Oder ein gespaltenes Leben - Familienleben mit denen und ansonsten Du?
Das ist es was ich fühle und was mich bedrückt, dass wir auch zukünftig ein gespaltenes Leben haben. Das passt nicht zu meinem Bild einer Beziehung. Für mich steht der Partner an erster Stelle, dann erst alles andere.

Ich bin froh hier so viele Meinungen gehört zu haben, einfach mal die Sachlage aus einer Blickrichtung zu sehen, an die ich momentan nicht denke. Danke an alle, die sich Zeit nehmen und mir hier so ausführlich schreiben 😊
 
  • #41
Guck Dir mal den Menschen aus der Distanz an. Das ist ein Konfliktvermeider. Bei der Ex und bei Dir, denn er geht ja nun Schleichwege, damit Du nicht mitkriegst, dass er sie doch trifft. Und bei ihr setzt er sich nicht durch.
Er hat am Ende, was er für sich braucht und will, und das ist nicht "harmonisch" mit Dir, das Harmonische kommt, weil er sich ansonsten anpasst, weil er Dich ja behalten will. Ich will damit nicht sagen, dass er nicht auch von sich aus Deine Hobbys teilt, aber das ist nunmal ein Mensch, der Konflikten aus dem Weg geht und daher lieber was verheimlicht. Harmonie geht anders.

Du klingst recht dominant mit Deinem Durchstarteplan. Und er weiß, wie er Dir was entgegensetzen kann, ohne Dir offen was entgegenzusetzen.

Das ist bestimmt ein ganz Lieber, der aber niemals richtig Farbe bekennt, um niemanden zu verletzen und niemanden zu verlieren. Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass Deine Gefühle eventuell daher kommen, dass er so willig für Deine Pläne aussieht. Ist nur mein Eindruck, weil Du so durchstarten willst mit ihm und das schon so lange hinnimmst in der Hoffnung, dass aus diesem biegsamen Mann einer mit Rückgrat wird.
Ich will Dir aber nicht Unrecht tun, ich hätte auch eine Zeit gedacht, dass was geklärt wird und natürlich nicht gleich Schluss gemacht. Aber wenn es so dauert, wird man peu a peu reingezogen in solche Lage, dass man seine Lebenszeit vergeudet mit dem Warten darauf, dass ein anderer was tut, weil man selbst seine Pläne mit ihm nicht aufgeben will.
Nein, ich möchte nicht akzeptieren, dass mein Freund weiterhin verheiratet bleibt. Ich bin für klare Verhältnisse, es fühlt sich für mich nicht richtig an.
Seh ich auch so. Aber dann musst Du irgendwann Konsequenzen ziehen. Deinen Freund zu bearbeiten, dass er doch endlich dies und das tut - das wäre das obige Szenario: Ein Gummimann zwischen zwei kämpfenden Dominanten, die allein den Einfluss auf ihn haben wollen. Dabei passiert aber auch das, was er will: Von der einen ist er los und zur anderen muss er nicht mit Haut und Haar, wenn alles so bleibt.
Du wirst mit Deinen Plänen ja auch immer festzurrender, und da er ja Konflikten aus dem Weg geht, passt es doch ganz gut, dass er sagen kann "die Ex hängt so an mir". Solche Männer können alles so hinmanipulieren, dass die Frauen das Gefühl kriegen, er würde ja wollen, wenn die andere nicht wäre.
Du kämpfst nicht gegen sie, Du kämpfst gegen seine Unfähigkeit, Farbe zu bekennen und auf irgendwas zu verzichten. Wenn er selbst keine Familie hat, ist das zwar sehr verständlich, dass er an "seinen Leuten" hängt. Aber dann muss er mit der Ex zusammenbleiben. Man kann sich die Welt nicht so bastelt, wie sie einem gefällt, wenn noch andere Menschen mit drin sind, die auch was für sich wollen.
 
  • #43
Du kämpfst nicht gegen sie, Du kämpfst gegen seine Unfähigkeit, Farbe zu bekennen und auf irgendwas zu verzichten. Wenn er selbst keine Familie hat, ist das zwar sehr verständlich, dass er an "seinen Leuten" hängt. Aber dann muss er mit der Ex zusammenbleiben. Man kann sich die Welt nicht so bastelt, wie sie einem gefällt, wenn noch andere Menschen mit drin sind, die auch was für sich wollen.
Das habe ich ihm wirklich auch mal genau so gesagt. Er sagte nur dass er mich einfach nicht versteht, dass meine Welt nur Schwarz-Weiß wäre.
 
  • #44
Ich hatte und habe auch immer viel Kontakt zur Familie meines Ex, ich hatte immer ein enges freundschaftliches Verhältnis zu seinen Eltern und Geschwistern.
Aber wie sind der Kontakt und das freundschaftliche Verhältnis entstanden? Doch während ihr in einer Beziehung wart und das was entstanden war wurde nach der Trennung fortgeführt. Ihr hattet ein gemensames Kind über das Du mit der Familie verbunden geblieben bist.

Das kann man doch garnicht vergleichen mit der Situation der FS. Sie hat keine Verbindung zur Familie der Ex, sondern will dort eindringen, weil es ihren Partner immer noch dorthin zieht mangels anderer Kontakte.

Ich möchte dass er aus der Finanzierung raus kommt, weil ich sonst nichts Neues mit ihm aufbauen kann. Zudem traue ich ihr nicht, die hat schon einiges geleistet aus Wut, aus verletztem stolz.
Du fokussierst zu sehr auf die vermeintlichen Mängel der Ex, statt genauer darauf zu gucken, dass er sich von den Altlasten nicht befreien will, weil er sich mit Dir nichts Neues aufbauen will.

Du kennst die Ex nicht, alles nur gefiltert über ihn. Eigentlich müsstest Du aus eigener Erfahrung mit ihm wissen, dass er kein aufrechter Mensch ist, sondern einer, der sich durchtrickst, verschweigt, rummogelt, um keine Konflikte mit Dir zu haben.

Ich sehe das von ihr als Machtspiel, das sie geniest.
Es gibt kein finanzielles Problem oder einen finanziellen Grund die Scheidung nicht einzureichen
Guck nicht zu ihr, nicht zu dem was sie vermeintlich genießt, sondern zu ihm, warum er die Scheidung nicht einreicht. Nur das ist Dein Thema.

Nope, seine Ambitionen sind hier weitaus größer als meine. Er treibt diese mehr an als ich.
Ach Mädchen, Du begreifst es nicht - er labert nur, es folgen keine Taten, die ein Durchstarten für euch ermöglichen. Nur Taten zählen.
Er versucht nicht mit Dir durchzustarten, solange er die Scheidung nicht einreicht. Er erhält den status quo und textet Dir nur einen Knopf an die Backe, damit du Ruhe gibst und auf das Blendwerk reinfällst.

So ist es, er hat schiss, wie die Familie seiner Ex auf mich reagiert..... Seine Ex ist noch immer nicht über die Trennung hinweg, was natürlich von ihrer Familie gestützt wird.
Die Familie der Ex steht zu ihrem Familienmitglied. Was willst Du da und warum? Er muss sich davon lösen und mit Dir was Neues aufbauen, nicht Du auch noch dahin.

aber solange die Ex nicht darüber hinweg ist, sollte die Familie auch Abstand zu meinem Freund halten.
Du kannst der Welt nicht vorschreiben, wie sie sich zu verhalten hat, außer Deinem Partner. Er muss die Einladungen ablehnen.. Er will keinen Abstand.
 
  • #45
Ich muss noch hinzufügen, ich bin vor einem Jahr mit ihm zusammengezogen, 450 km von meinem zu Hause weg. Habe Familie und Freunde zurückgelassen. Ich habe keinen Freundeskreis hier, nur ihn. Umso mehr schmerzen mich seine Freizeitaktivitäten ohne mich. Ich bin 38, da die Frage kam.
Da liegt ja auch ein Gefälle im Argen.
Du hast wenig Kontakt umzu. Bist extra hingezogen, hast noch keinen Ausgleich.
Da fällt es Dir sicher besonders schwer. Weil er noch so viel drum rum hat. Mal eben sagen, ich schmeiß hin, macht man da auch nicht so leicht, wenn man gerade seinen Lebensmittelpunkt verlegt hat. Schon verständlich.
Diese Unausgeglichenheit macht Dich aber auch unlocker, da einfach über seine Aktivitäten drüber weg zu sehen, und diese zu akzeptieren.
w46
 
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  • #46
Ich denke du hast totalen Tunnelblick und denkst, wenn sie nicht wäre, wenn die Scheidung durch wäre, würdet Ihr durchstarten. Du machst quasi dein Glück abhängig von seiner Entscheidung/von ihrer Entscheidung. Ich kenne zwar dieses Gefühl aber ich weiß auch dass so ein Gefühl viel tiefer ist, als du es dir zugestehen möchtest. Ich wette mit dir es wird weitergehen auch nach der Scheidung, du wirst etwas anderes finden, was dir nicht gefällt. Ich frage mich auch wo deine Familie ist, hast du selber niemanden? Geschwister, Kinder, Verwandtschaft, Eltern, Freunde, ein Beruf, Hobbys? Lade du ihn auch zu deiner Familie ein.
Ihr seid erst zwei Jahre zusammen und du möchtest durchstarten, Immobilie erwerben und integriert werden.
Ich kenne Familien mit Kindern und Mann und Frau sind auch verheiratet und doch leben sie seit Jahren zur Miete. Ich kenne Leute, die Jahrelang zusammen waren bevor ihre Beziehung intensiver wurde. Woher kommt also diese Eile?
Wenn es gar nicht um das Geld geht, wie du ja behauptest, dann kaufe dir selber eine Immobilie 😉.
 
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  • #47
Du schreibst uns mehrfach was Du brauchst und was Du möchtest.

Jetzt denke ich, das hast Du ihm auch mehrfach so gesagt.

Wenn ich es richtig verstanden habe, geht er darauf kaum ein, sagt Du hast Unrecht und es ändert sich nichts.

Dann behaupte ich mal, es ist wie so oft: Du änderst den anderen nicht, dass kannst Du nur selbst tun.
Also Du kommst damit klar oder nicht...letzteres heisst aber auch: Du musst konsequent sein
 
  • #48
Wenn die Leute WIRKLICH seine Familie sind und ihn mögen, würden sie auch eine neue Partnerin akzeptieren, aber ich denke, das wird da nicht so sein
Es ist nicht seine Familie, sondern die Familie der Ex. Sie hat was dagegen, dass zur FS Kontakt aufgenommen wird und diese ihre Eltern, Geschwister und was weiss ich wen kennenlernt. Und da Blut dicker als Wasser ist, werden sich die übrigen Familienmitglieder logischerweise daran halten. Sowas nennt man auch Loyalität. Ob das sinnvoll ist, sei mal dahin gestellt.
Wenn ich keine Lust gehabt hätte, dass meine Eltern noch Kontakt zu meinem Ex - Mann gehabt hätten - trotz Kind- da möchte ich drauf wetten, dass sie auch keinen Kontakt zu ihm gehabt hätten, zu nachfolgenden Frauen ebenso wenig. Aus dem einzigen Grund, weil ich als Tochter njet gesagt hätte. War jetzt nicht der Fall, aber hätte ich erwartet.

Über wieviele Spaziergänge, Feste, Neffen- und Nichtentreffen reden wir denn im Jahr? Ist das so häufig?
Ich hätte da überhaupt keine Lust drauf, aber gut, das ist jetzt nicht die Frage.
Tut mir leid, liebe FS, ich bin da mit meinem Latein am Ende.
Vielleicht ladet Ihr einfach mal zu Euch nach Hause ein? Sein Geburtstag zum Beispiel? Danach entspannt sich die Lage eventuell. Oder jetzt im Sommer ein Grillfest?
W,56
 
  • #49
Das habe ich ihm wirklich auch mal genau so gesagt. Er sagte nur dass er mich einfach nicht versteht, dass meine Welt nur Schwarz-Weiß wäre.
Also darum ist er ja nicht verlegen, die Sachen jeweils so darzustellen, als sei das alles das Normalste, was es gibt.

Ich denke, Dir wird nichts übrig bleiben, als selbst zu sehen, wo Du bleibst mit Dir. Kannst Du das ertragen oder nicht.
Die Situation ist blöde, weil er sich ganz aus der Verantwortung nimmt. Also wenn Du es nicht mehr ertragen kannst, stehst Du da, als hättest Du ganz allein die Beziehung und Dein Glück geschreddert. Ich vermute mal, das hält Dich auch noch, Du willst Dir nicht selbst was kaputt machen. Aber ist das, was Du hast, so gut, dass Du mit der Situation wirklich glücklich werden kannst.

Ich finde das echt schwer, sowas entscheiden zu sollen, ob man eine Beziehung noch erhalten sollte oder nicht. Du hast ne Menge investiert mit Deinem Umzug.

Vielleicht hilft es Dir, mal allein irgendwo ein paar Tage zu sein und Dir vorzustellen, Du ziehst wieder zurück zu Familie und Freunden. Wenn sich das in irgendeiner Weise besser anfühlt als der Ist-Zustand, dann bist Du mE einen Schritt weiter.
Jedenfalls hat er mit dem zitierten Statement ja klar vermittelt, wie er denkt und was in Zukunft passieren wird: Alles soll so bleiben, wie es ist.

Wenn Du Dir mal den Rest seiner Persönlichkeit ansiehst, also z.B. ist er geltungssüchtig, will er was vorweisen usw., dann kriegst Du vielleicht auch raus, ob sein Vorantreiben mit neuem Immobilienerwerb oder was er da noch für Pläne hat, eigentlich gar nichts mit eurer Beziehung zu tun hat, sondern mit seinem Ego. Ich weiß nun nicht, wie stark Du den Wunsch geäußert hast, mit ihm "anzukommen", vielleicht treibt er auch nur so, weil er Dir vermitteln will, dass er es ernst meint, weil er schon sieht, dass sein Verhalten mit der Ex und deren Familie nicht wirklich eindeutig klar vermittelt, dass er zu Dir steht (also GAR NICHT vermittelt, dass er zu Dir steht).

Wie verkraftet Dein Ego, dass Du ne Schattenfrau bist, wenn öffentliches Auftreten gemeinsam vermieden werden soll an bestimmten Orten, als sei eure Beziehung was Illegales vor der Welt? Du erträgst das die ganze Zeit ja nur, weil Du denkst, das ändert sich irgendwann. Mit dem obigen Zitat sieht das nicht so aus, sondern eher danach, dass er hofft, DU sähest das irgendwann anders.
 
  • #50
Ich denke du hast totalen Tunnelblick und denkst, wenn sie nicht wäre, wenn die Scheidung durch wäre, würdet Ihr durchstarten. Du machst quasi dein Glück abhängig von seiner Entscheidung/von ihrer Entscheidung. Ich kenne zwar dieses Gefühl aber ich weiß auch dass so ein Gefühl viel tiefer ist
Könnte natürlich sein, dass dann andere Probleme auftauchen, jedoch wäre eine Scheidung für mich schon ein sehr deutliches Zeichen seinerseits, dass für ihn die Ehe endgültig Geschichte ist und es definitiv kein zurück mehr gibt. Aktuell ist es ja so, dass er ohne Probleme in sein altes Leben zurück könnte. Die Ehefrau möchte ihn ja sowieso zurück und mit der Schwiegerfamilie versteht er sich blendend. Ich denke, er hat Schiss, dass er die Scheidung später bereuen wird. Dass die Ehefrau ganz böse ist und sie eigentlich nur wegen der Kinder zusammen geblieben sind, erzählt so gut wie jeder Mann seiner Affären-Frau. Stimmt meistens nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #51
Aber wie sind der Kontakt und das freundschaftliche Verhältnis entstanden? Doch während ihr in einer Beziehung wart und das was entstanden war wurde nach der Trennung fortgeführt. Ihr hattet ein gemensames Kind über das Du mit der Familie verbunden geblieben bist.

Das kann man doch garnicht vergleichen mit der Situation der FS. Sie hat keine Verbindung zur Familie der Ex, sondern will dort eindringen, weil es ihren Partner immer noch dorthin zieht mangels anderer Kontakte.

Ja, was mich betrifft, stimmt das so.

Die FS wäre hier in der Position der neuen Partnerin meines Ex.
Aber hier wird sie ebenso von allen mit eingeladen und als neue Partnerin meines Ex akzeptiert, ebenso wie nun auch mein neuer Partner. Klar verbindet mich mit seiner Familie durch die Kinder und Oma mehr als sie.
Aber meine Tochter hat zu ihr und vor allem ihrer Tochter auch ein enges Verhältnis, auch wenn sie schon fast erwachsen war, als sie sich kennengelernt haben.

Ich hatte ja auch so meine Bedenken, ob seine Familie nach der Trennung mit mir überhaupt Kontakt noch will.

Aber diese Bedenken waren unbegründet.

Vielleicht hat der Mann auch völlig grundlos Angst vor der Reaktion der Familie?

Was ich hier nicht verstehe ist, warum der Mann der Fragestellerin so überhaupt keinen Kontakt mit seiner Familie und ihr will.

Er wohnt seit zwei Jahren mit der Fragestellerin zusammen und wenn er so einen guten Draht zu der Familie hat, wird die doch wissen, dass er kein Single mehr ist.

Ebenso wird doch auch von dort sicher mal der Wunsch geäußert worden sein, die neue Frau kennenzulernen, einfach aus Neugierde.

Seine erwachsenen Kinder nie mal beim Vater zu Besuch?

Und das alles, weil die Ehefrau angeblich nach zwei Jahren Trennung ihn zurück will ?

Ich habe das Gefühl, dass da irgendwas nicht stimmt in seinen Erzählungen.

Vielleicht würde die Fragestellerin Dinge über ihn erfahren, die sie lieber nicht wissen soll? Deshalb die Angst, in der Öffentlichkeit Verwandte zu treffen?

Ich denke es geht hierbei nicht um die FS, sondern um ihn.

Ich denke, er hat Schiss, dass er die Scheidung später bereuen wird.

Vielleicht sind es auch nur rein finanzielle Aspekte?

Gerade wenn man sich uneinig ist und über Immobilien und Unterhalt gestritten wird, explodieren die Anwaltskosten.
 
  • #52
Ich denke, er hat Schiss, dass er die Scheidung später bereuen wird.
Das glaube ich nicht und wenn überhaupt wahr ist was du vermutest,was ich nicht glaube, kann er trotzdem wieder zurück gehen und nochmals heiraten. Er wäre nicht der erste der seine Ex nochmal heiratet.

Ich würde an FS Stelle einfach mich zurücklehnen und die Zeit mit dem Freund genießen, auch Freunde einladen und mein eigenes Leben gestalten anstatt Verbote auszusprechen und Ängste gewinnen lassen.
 
  • #53
Der Wunsch nach einer Immobilie besteht darin, dass ich aufgrund einer Auflösung in ein selbiges Projekt investieren muss. Aus steuerlichen und vertraglichen Gründen. Das wäre jetzt zu viel das hier zu erklären und tut auch nichts zur Sache.
Das heißt ich überstürze nichts, sondern bin ein in Bedrängnis. Er möchte sich daran beteiligen, aus freien Stücken.
Natürlich könnte ich das alleine machen, aber sowas kann man nicht einfach so schnell wieder rückgängig machen, wenn ein Jahr später die Situation anders aussieht.

Unsere Beziehung ist bekannt, natürlich. Ich bin mir sicher der Gegenpart weiß bestens über alles Bescheid. Seine Ex kennt unsere Adresse, da mein Partner einen Schlüssel unserer Wohnung bei ihr für eventuelle Notfälle hinterlegt hatte. Das habe ich unterbunden. Er meinte er fände das am praktischsten.
Ich sage ja, es wird eine innige Beziehung geführt, nicht ständig, aber oft. In der ich aber nicht involviert bin, nicht persönlich.
Ich denke es ist wie die meisten von euch schreiben. Entweder ich muss einen Weg finden damit umzugehen, oder meinen eigenen Weg finden, ohne ihn.
 
  • #54
Die FS wäre hier in der Position der neuen Partnerin meines Ex.
Aber hier wird sie ebenso von allen mit eingeladen und als neue Partnerin meines Ex akzeptiert

Mein Mann war bevor wir zusammenkamen schon 3 Jahre von seiner Ex getrennt (nicht verheiratet) und sie hatten auch keine gemeinsamen Kinder. D.h. der Kontakt zwischen seiner Ex und seiner Familie hatte sich durch das Beziehungsende schon weitgehend aufgelöst. Sie wurde selbstverständlich nicht mehr zu Familienzusammenkünften eingeladen - gehörte ja nicht mehr zur Familie.

Weil Landleben, gehört sie und auch ihre Vorgängerin aber immer noch zum erweiterten Bekanntenkreis, d.h. man begegnet sich beim Dorffest, im Restaurant und hat da dann einen freundschaftlichen Umgang miteinander.
Beide Trennungen von meinen Vorgängerinnen verliefen aber anders als hier friedlich und beide Frauen waren imstande und willens sich ein eigenes Sozialleben mit ihrem neuen Partner aufzubauen.

Was ich hier nicht verstehe ist, warum der Mann der Fragestellerin so überhaupt keinen Kontakt mit seiner Familie und ihr will.
Es ist nicht seine Familie, es geht um die Familie seiner Ex. Er hat angeblich keine Familie mehr. Das wird der Grund sein, warum er sich so an die Familie der Ex anflanscht und nicht loslassen kann.

Die Trennung zwischen und der Ex war eben nicht friedlich und so kann man von von der Familie der Ex kaum erwarten, dass sie die FS mit offenen Armen aufnimmt. Ehrlich gesagt, so wie sie gegen die Ex hetzt ist es vollkommen absurd, dass die Familie ihr gegenüber positiv eingestellt ist. Sie ist der Feind, der verhindert, dass der Mann ein weiteres Mal zur Ex zurückkommt.

wenn er so einen guten Draht zu der Familie hat.... die neue Frau kennenzulernen, einfach aus Neugierde.
Da ist die familäre Loyalität wohl doch stärker ausgeprägt als die Neugier.

Seine erwachsenen Kinder nie mal beim Vater zu Besuch?
Das ist der wahrhaft interessante Punkt. warum laden die FS und ihr Partner seine Kinder und deren Partner nicht einfach zu sich ein, gehen sie Besuchen ohne all die aanderen? Sie brauchen den Rest der Familie nicht.
Die FS will das alles, weil ihr Partner von der Familie nicht lassen kann, auch wenn er die Ex nicht mehr will.

Jede Handlung die eventuell vielleicht Eskalation zur Folge haben könnte (Kontakt zu seinen Kindern mit der FS, Scheidung einreichen) vermeidet er, weil er die Familie nicht verlieren will.
 
  • #55
Natürlich könnte ich das alleine machen, aber sowas kann man nicht einfach so schnell wieder rückgängig machen, wenn ein Jahr später die Situation anders aussieht.
Ich verstehe nicht, wenn du die finanziellen Mittel hast, warum brauchst Du ihn? Du könntest für dich eine Immobilie erwerben und er beteiligt sich, wenn eure Beziehung langfristig wird. Du siehst doch, dass sogar langfristige Ehen scheitern……
 
  • #56
Das ist der wahrhaft interessante Punkt. warum laden die FS und ihr Partner seine Kinder und deren Partner nicht einfach zu sich ein, gehen sie Besuchen ohne all die aanderen
Doch sie hat doch ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Kindern:
. Ich selbst habe ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Erwachsenen Kindern
Das Verhältnis wird sich ja nun nicht nur am Gartenzaun abspielen.
Deshalb verstehe ich das Ganze nicht so wirklich. Sie versteht sich mit seinen Kindern, sie versteht sich mit ihm ( jedenfalls meistens), was interessieren dann irgendwelche Schwiegereltern oder der Schwager?
W,56
 
  • #57
Ja, so ist es. Beide Kinder sind erwachsen und leben mit den jeweiligen Partnern zusammen.

Es geht um banale Dinge, die besprochen werden. Es wird vom Urlaub erzählt, vom Besuch der Kinder, von der Arbeit, von der Versicherung, Abrechnungen von der gemeinsamen Eigentumswohnung...
Man ist halt immer wieder im Kontakt, man hat einen Grund zum Gespräch und das wird dann ausgebaut.
Das meiste läuft über Email, damit ich das nicht so sehr mitbekomme. Also nichts, was direkt auf sein Handy kommt.
Genau das versuche ich aktuell rauszubekommen, warum der Kontakt und der Schutz der Ex. Zumal sie nicht seine große Liebe war/ist.
Mir kommt da oft vor dass Männer sich sehr oberflächlich trennen, in ihrem Kopf verdienen sie eine jüngere, schlankere und vor allem emotional weniger belastete Frau (wobei sie deren belastung im Teamwork mitfabriziert haben). Die eigentliche tiefe Verbindung und Liebe durch all die gelebte Nähe die entstanden ist ist zwar vorhanden aber erstens unbewusst und vor allem denen einfach egal ?!

Dann haben sie ein jüngere mit der als Partnerin sie sich selbst optisch und vor Kollegen besser gefallen, sind froh und zufrieden obwohl sie eigentlich emotional mit der alten Ehefrau viel verbundener sind und wahlweise natürlich lieber deren Gefühle schonen . Eigentlich könnte man sagen sie lieben ihre Ex mehr, schlafen aber trotzdem lieber neben einer schlankeren und unbelasteteren unverbrauchteren Person oder so...
 
  • #58
Mir kommt da oft vor dass Männer sich sehr oberflächlich trennen, in ihrem Kopf verdienen sie eine jüngere, schlankere und vor allem emotional weniger belastete Frau (wobei sie deren belastung im Teamwork mitfabriziert haben). Die eigentliche tiefe Verbindung und Liebe durch all die gelebte Nähe die entstanden ist ist zwar vorhanden aber erstens unbewusst und vor allem denen einfach egal ?!

Dann haben sie ein jüngere mit der als Partnerin sie sich selbst optisch und vor Kollegen besser gefallen, sind froh und zufrieden obwohl sie eigentlich emotional mit der alten Ehefrau viel verbundener sind und wahlweise natürlich lieber deren Gefühle schonen . Eigentlich könnte man sagen sie lieben ihre Ex mehr, schlafen aber trotzdem lieber neben einer schlankeren und unbelasteteren unverbrauchteren Person oder so...
Das hört man oft, vor allem bei Männern mit Midlifecrisis...

Das trifft aber in meinem Fall nicht zu, ich bin älter sowie figürlich etwas breiter 😀
Der einzige Unterschied ist, dass ich ein offener Mensch bin, bin beruflich selbstständig und einen Freundeskreis pflege, der nicht nur aus Familie besteht. Und dass ich mich gerne „rausputze“.

Mit dem Abstand von 450 km sind die Treffen mit meiner Familie und Co spärlicher geworden. Aber wir sehen uns so oft es geht und mein Freund ist hier komplett integriert.

Mein Freund wurde sehr jung Vater, mit 17 und seine Exfrau war gerade mal 15. Er wurde sehr früh eingeengt und musste erwachsen werden, das hat sich dann bis vor zwei Jahren durchgezogen, er hat sich seinem Schicksal gebeugt. Er sagte mir auch, dass er die Trennungsgedanken seit langer Zeit in sich trug, es aber für ihn schwer war aus einer funktionierenden Familie zu gehen. Als die Kinder aus dem Haus waren, hat er den Schritt gewagt.
Ich habe ihn hier auf dieser Plattform kennen gelernt, und leider nicht genau gebohrt wie lange er schon getrennt war. Da es für mich klar war, wenn man sich hier meldet, dann ist man frei. Das war leider von ihrer Seite nicht so, somit schlage ich mich seit nun 2 Jahren damit herum.
 
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