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  • #61
Wie hat der FS das alles tagtäglich geschafft?

Letztendlich frage ich mich, warum es den FS jetzt so grämt, dass seine EX-Frau wieder schlank geworden ist.
Sollte offensichtlich sein, wenn er die Wahrheit geschrieben hat. Er hat realisiert, dass er sich in allem voll reingehängt hat und "nebenbei" seine Figur in Schuss gehalten hat, seine Freundin das aber alles als gegeben hingenommen hat und selbst in allem weniger beisteuerte, auch was ihren Körper angeht. Man fühlt sich dann zu Recht doppelt veralbert, wenn die Frau nach Beziehungsende auf einmal aufwacht und sich panikartig eine Topfigur antrainiert. War der Partner das nicht wert? Wohl nicht aus Sicht der Frau, und das ist einfach verletzend.
 
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Gast

  • #62
Man fühlt sich dann zu Recht doppelt veralbert, wenn die Frau nach Beziehungsende auf einmal aufwacht und sich panikartig eine Topfigur antrainiert. War der Partner das nicht wert? Wohl nicht aus Sicht der Frau, und das ist einfach verletzend.
Ja, und genau an der Stelle sollte man mal beginnen, über sich selbst nachzudenken. Man kann nämlich nur sich selbst ändern, nicht die gesamte Frauenwelt. Wenn ein anderer Mann mehr motiviert, dann wird es dafür einen Grund geben. Z. B., dass der erstere zu sehr nörgelte oder nicht zeigte, dass er sie als Mensch wahrnahm, und nicht nur aufgrund äußerer Merkmale. Das wäre mir sehr wichtig. Man kann die Kritik verschiedener Leute annehmen, oder sich dagegen wehren und schlimmstenfalls wieder das Gleiche erleben, am Verhalten der Frauen allgemein wird sich nichts ändern.
 
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Gast

  • #63
Ja, früher nannte man es nur das "Witwenblühen".
Weil die Frauen noch mal eine späte Blüte ihrer Reize
und ihres Charmes hervortrieben.
Eine ältere Dame +90 meinte zu mir: "In meiner Ehe
durfte ich nie viel sagen, jetzt wird niemand mich
je wieder hindern das Wort zu ergreifen."

Wilhelm Busch macht es andersrum:
Sauerbrot ruft laut "heissa, meine Frau ist tot."
Dass zur Erinnerung, dass lebenslange Partnerschaften +30 Jahre
jenseits der Zweckerfüllung eine unrealistische Erwartung sind.
Kann gut gehen, kann schief gehen.
 
  • #64
Ja, und genau an der Stelle sollte man mal beginnen, über sich selbst nachzudenken. Man kann nämlich nur sich selbst ändern, nicht die gesamte Frauenwelt. Wenn ein anderer Mann mehr motiviert, dann wird es dafür einen Grund geben.
Soweit richtig. Jedoch sollte "Mann" an dieser Stelle nicht ewig grübeln. Oft bringt es einfach nichts. Das Gras am anderen Ufer ist halt einfach grüner... Bis man die Seite gewechselt hat und es von nahen betrachtet. Auch ich habe das durch. Die Ex ist mit wehenden Fahnen in ihr ach so tolles, neues Leben ausgezogen. Zwischendurch stand sie mehrfach vor der Tür. Momentan ist sie alles andere als glücklich. Das Gras am anderen Ufer sah halt nur saftiger aus. Dummerweise sind die Brücken zurück zerstört.

Insofern, klar gibt es die Phase, in der die Ex aufblüht. Oft ist dies jedoch nicht von Dauer sondern zeugt von einer Aufbruchsphase die wieder vergeht. Das betrifft übrigens sowohl Männer als auch Frauen.
 
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Gast

  • #65
Sollte offensichtlich sein, wenn er die Wahrheit geschrieben hat.

Man fühlt sich dann zu Recht doppelt veralbert, wenn die Frau nach Beziehungsende auf einmal aufwacht und sich panikartig eine Topfigur antrainiert. War der Partner das nicht wert? Wohl nicht aus Sicht der Frau, und das ist einfach verletzend.
Bitte richtig lesen. Der FS hat nicht geschrieben, dass seine Frau nicht berufstätig war, dass er das Geld nach Hause brachte und zusätzlich noch 60% das Kinde betreut hat, sondern ein Gast hat das hier behauptet.

Wieso fühlt man sich veralbert? Beziehung sind Entwicklungen, Veränderungen usw. ausgesetzt und immerhin hat der FS die Frau verlassen, also könnte sie sich auch von ihm veralbert fühlen, denn er hat sich nicht an den Satz, in guten wie in schlechten Zeiten gehalten, sondern sie verlassen, weil sie 10 kg zu viel wiegt.

w
 
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  • #66
Arbeiten, Sport treiben, Kinder erziehen...

Das geht. Ich persönlich fahre 4mal pro Woche mit dem Rad 33km ins Büro und zurück. Da kommt man auf ne stolze Leistung Sport "nebenbei". Wenn der Anfahrtsweg durch die Großstadt mit dem Auto annähernd eine Stunde dauert, dann kann man das auch mit dem Rad machen und erschlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Ist allerdings auch anstrengend. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. In Radfahrerkreisen gehört dies bei Familienvätern beinahe zum Standard um Family, Job und das zeitintensive Hobby unter einen Hut zu bringen.
 
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Gast

  • #67
Insofern, klar gibt es die Phase, in der die Ex aufblüht. Oft ist dies jedoch nicht von Dauer sondern zeugt von einer Aufbruchsphase die wieder vergeht. Das betrifft übrigens sowohl Männer als auch Frauen.
Ja, das redet man sich gerne ein, kennen wir doch alle. Sicherlich ist es manchmal auch richtig. Manchmal passt es mit dem anderen aber auch einfach besser. Wie soll man das verallgemeinern? Es gibt definitiv Beziehungen, die krank machen, und das hat einen Einfluss auf das Leben. Wenn das Problem behoben ist, blüht man auf. Das gleiche würde sich zeigen, wenn jemand beim Job gemobbt wird, und eine tolle neue Stelle findet - dies nur als Beispiel, dass es manchmal einfach gut tut, sich die richtige Umgebung, Beziehung, Umstände zu suchen, und nicht alles an der Person liegt. Wenn ein Mensch mit einem Menschen nicht klar kommt, kann er sehr wohl mit einem anderen bestens klarkommen. Das wird wohl niemand abstreiten?
 
  • #68
Ja, das redet man sich gerne ein, kennen wir doch alle.
Das hat weniger mit "sich einreden" als mit Fakten zu tun.

Manchmal passt es mit dem anderen aber auch einfach besser.
Nicht anderes habe ich gesagt. Manchmal. Oft jedoch ist das vermeintliche, neue Glück von kurzer Dauer. Sicher gibt es Beispiele, wo Partner einfach ausgetauscht werden. Die Mehrheit jedoch benötigt dazu eine Übergangszeit, in der meist auch diese Phase des Aufblühens liegt.
 
  • #69
Hi Fs,

lass mal, klar ist das für einen selbst nicht schmeichelhaft das die getrennte "aufblüht". Aber lass Dir nix einquatschen, ich kenne solche Leute. Man bringt sich in Form um wieder attraktiv zu sein, hat man sich dann jemand eingefangen lässt man sich wieder gehen. Das ist eine Aussenmotivation die nie lange anhält. (der Ex einer guten Freundin war so, als Single täglich Sport, gute Ernährung, alles, kaum hat er eine schimmeln die Laufschuhe vor sich hin und er legt wieder 30kg zu). Deine Ex scheint von derselben Sorte zu sein, wer Sport aus Leidenschaft betreibt, weils ein Teil seines Lebens ist hört damit nicht einfach so auf. Wers als Mittel zum Zwecke des steigerns des Marktwertes betreibt wird's wieder lassen wenn das Ziel erreicht ist.

Ihr beide seids einfach inkompatibel, hinterhertrauern brauchst Du Ihr wirklich nicht.

Aber wenn wir als Frau behandelt werden - als Vollblutfrau mit allem drum und dran - heißt Essenseinladungen, Komplimente, Shopping, Friseur, Dates und man einen extrem an meiner (oder eben an der Frau) Person am Start hat, dann schmeißt man sich eben auch gerne etwas in Schale und will in shape sein.
Ah, ich verstehe. Zahl mir alles und ich bleibe in Form. Muss ich selbst dafür aufkommen werd ich halt Fett, das haste jetzt davon... Ätsch!

Hallo, wie wärs denn wenn Du soviel Selbstachtung aufbringen würdest das Für DICH, Deine Lebensqualität zu machen?
 
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Gast

  • #70
Ah, ich verstehe. Zahl mir alles und ich bleibe in Form. Muss ich selbst dafür aufkommen werd ich halt Fett, das haste jetzt davon... Ätsch!

Hallo, wie wärs denn wenn Du soviel Selbstachtung aufbringen würdest das Für DICH, Deine Lebensqualität zu machen?
Aber wenn man es für sich und seine Lebensqualitt macht, ist man vielleicht geneigt zu überlegen, ob man sich bei dem Partner unterm Wert verkauft. Es gibt auch genügend Frauen, die sich IN einer Beziehung in Form halten (in jeder Beziehung), und sich dann schon mal nach dem Nächsten umsehen, weil sie das Gefühl haben, sich mit ihrem Mann unter Wert zu verkaufen, wenn eben sie genannten Dinge und Aufmerksamkeiten nicht gegeben sind.

Ehrgeiz oder Gemütlichkeit zeigt sich auch in der Partnerwahl. Die einen sind ehrgeiziger, machen viel aus sich, wollen dafür aber auch einen ebenso tollen Partner, die anderen tendieren eher zur Gemütlichkeit und nehmen jemanden, der sie weniger reizt, dafür aber "sicher" ist, weil er keine bessere finden wird.

Das ist alles. Irgendwelche Forderungen an Frauen zu stellen, wie sie sich innerhalb der Beziehung verhalten sollen, ist abwegig. Entweder sie fühlen sich durch den Partner entsprechend herausgefordert, oder nicht. Das kann man nicht durch Diskussionen erzwingen.
 
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Gast

  • #71
Wieso fühlt man sich veralbert? Beziehung sind Entwicklungen, Veränderungen usw. ausgesetzt und immerhin hat der FS die Frau verlassen, also könnte sie sich auch von ihm veralbert fühlen, denn er hat sich nicht an den Satz, in guten wie in schlechten Zeiten gehalten, sondern sie verlassen, weil sie 10 kg zu viel wiegt.

w

Das hat der FS auch nicht geschrieben. Sondern, dass er sich vorstellen könnte, dass sie noch zusammen sein könnten. Das ist schon ein Unterschied. Zumal er ebenso geschrieben hat, dass ihm die gemeinsamen Unternehmungen abgegangen sind. Er hat sich selbst Inline-Skates gekauft, um mit ihr gemeinsam zu skaten. Sie hats kurz nach kennenlernen aufgegeben. Der Grund einer Trennung ist nicht eindeutig beschrieben. Die Unterstellungen er hätte sie wegen Ihrer Gewichtszunahme verlassen, einiger Gäste hier sind Mutmaßungen, die nicht belegt sind.

Aber mal zurück zu Deiner Aussage. Der FS hat geschrieben, dass sie im Zuge Ihrer Partnerschaft knapp 10kg zugenommen hat. Der Grund ist ja erst mal egal. Sie hat nichts dagegen getan. Ab wann wird denn eine Gewichtszunahme (vorausgesetzt es sind keine Krankheiten und dgl. Schuld) als nicht mehr hinnehmbar anerkannt? 10kg ist eine Masse, die man mit dem bloßen Auge bereits gut erkennen kann. 15kg?! 20kg?! Ab wann wird es denn für eine Frau unästhetisch deren Mann innerhalb der Ehe zunehmend dicker wird?
 
  • #72
@69
Aber wenn man es für sich und seine Lebensqualitt macht, ist man vielleicht geneigt zu überlegen, ob man sich bei dem Partner unterm Wert verkauft.
Sorry, diese denke ist echt ausserhalb meiner Welt. Frau verkauft sich dann also? Oder wie soll ich das jetzt verstehen? Unter Wert verkaufen heisst ja doch dass man sich verkauft.
Also eine Frau die sich dann anderweitig orientiert weil Sie ja nun an die höheren, und damit vermeintlich besseren Futterstellen kommt die lass ich gerne ziehen.

Eines ist doch klar, ein Mensch der für SICH Sport macht und auf sich achtet wird immer Schwierigkeiten mit jemandem haben der das nur aus Berechnung tut und wenn die Rendite kommt das Investment runterfährt.

Und daher Lieber Fs- kann es Dir völlig egal sein. Such Dir eine die Sport genauso als Lebensbereichernd ansieht wie Du. Ist zwar auch keine Garantie aber dieses Minenfeld gibt's schonmal nicht.
 
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Gast

  • #73
Ab wann wird denn eine Gewichtszunahme (vorausgesetzt es sind keine Krankheiten und dgl. Schuld) als nicht mehr hinnehmbar anerkannt? 10kg ist eine Masse, die man mit dem bloßen Auge bereits gut erkennen kann. 15kg?! 20kg?!
Das Problem besteht darin, dass die Zunahme ja nix Statisches ist! Niemand, der zur Gewichtszunahme neigt, nimmt irgendwann mal 10kg zu und dann bleibt es bis zum Lebensende dabei...

Ich denke, ungefähr 3-5kg pro Lebensdekade sind OK, wenn man niedrig genug "einsteigt" und nutzt, dass man in jungen Jahren besser die Kontrolle darüber behalten kann, als im Alter.

Z.B. eine 170cm Frau, die mit 30 Jahren 50kg wiegt, würde mit 80 Jahren dann 65-75kg wiegen, was vollkommen normal ist und auch die Pflegekräfte nicht erschüttern.

Steigt diese Frau aber schon mit 60kg bei 30 ein, weil sie die leichte Zeit zwischen 20 und 30 nicht genutzt hat, um schlank und fitt zu bleiben und nimmt 6kg statt 5kg pro Lebensdekade zu...

...ist sie mit 80 Jahren eine übergewichtige Frau von 90kg!

m43
 
  • #74
@Gast 72: ich weiß nicht von welcher Welt du kommst. Aber ein 1,70m große Frau, welche nur 50kg wiegt ist für mich eher untergewichtig und nicht normal. Kommt natürlich auch auf Körperbau an usw... ich bin 5cm kleiner als dein Bsp wiege aber 15kg mehr. Und nein sorry ich muss dich enttäuschen, ich bin definitv nicht übergewichtig. Ich bin eher muskulös/schlank/weiblich.
 
  • #75
Das Problem besteht darin, dass die Zunahme ja nix Statisches ist! Niemand, der zur Gewichtszunahme neigt, nimmt irgendwann mal 10kg zu und dann bleibt es bis zum Lebensende dabei......ist sie mit 80 Jahren eine übergewichtige Frau von 90kg!

m43

seit wann ist denn Zunehmen ein unausweichliches Schicksal das man nicht unter kontrolle hat??
 
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  • #76
Sorry, diese denke ist echt ausserhalb meiner Welt. Frau verkauft sich dann also? Oder wie soll ich das jetzt verstehen? Unter Wert verkaufen heisst ja doch dass man sich verkauft.
Eines ist doch klar, ein Mensch der für SICH Sport macht und auf sich achtet wird immer Schwierigkeiten mit jemandem haben der das nur aus Berechnung tut und wenn die Rendite kommt das Investment runterfährt.
Sorry, Beziehungen sind immer ein Austausch. Wenn du das "Verkaufen" nennst, dann ist das deine Sache. Wenn ein Mann sich von einer Frau trennt, weil sie ihm zu dick ist, dann auch, weil er sich etwas für sich besseres erhofft.

Natürlich läuft das auf einer emotionalen Ebene ab, aber es ändert nichts an dem Austausch oder "Verkauf", wenn du es so nennen willst. Wenn aus der Beziehung für mich mehr herausspringt als ich gebe, bleibe ich in ihr, wenn nicht, dann nicht. Ich finde es komisch, wenn es anders ist. Das würde bedeuten, dass man auch mit jemandem zusammen bliebe, den man nicht begehrt, der einen nicht trotz irgendetwas liebt, der einem nichts gibt. Diese Denke ist mir völlig fremd.
 
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Gast

  • #77
Das Problem besteht darin, dass die Zunahme ja nix Statisches ist!

Z.B. eine 170cm Frau, die mit 30 Jahren 50kg wiegt, würde mit 80 Jahren dann 65-75kg wiegen, was vollkommen normal ist und auch die Pflegekräfte nicht erschüttern.
Steigt diese Frau aber schon mit 60kg bei 30 ein, weil sie die leichte Zeit zwischen 20 und 30 nicht genutzt hat, um schlank und fitt zu bleiben und nimmt 6kg statt 5kg pro Lebensdekade zu...
Du schreibst, Gewichtszunahme sei nichts statistisches, und stellst dann gerade selbst eine Statistik darüber auf, wie man im Laufe des Lebens zunimmt. Das ist Unsinn! Natürlich nimmt nicht jeder eine bestimmte kg-Zahl pro Lebensdekade zu, und manche nehmen auch ab!

Schon erschreckend, wie vereinfacht manche die Entwicklung eines Individuums betrachten. Keine Hintergründe, keine individuelle Lebensgeschichte, einfach ein Mittelwert, wie viel der Mensch angeblich im Leben zunimmt. Also, wenn es so einfach wäre mit den Menschen, dann sähe die Welt ganz anders aus.
 
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  • #78
wer Sport aus Leidenschaft betreibt, weils ein Teil seines Lebens ist hört damit nicht einfach so auf.
Doch, das tut frau, wenn sie nur auf ihren Körper reduziert wird. Solche Männer sind einfach Energievampire und rauben frau die ganze Lebensfreude, auch den Sport. Frau ist nur damit befasst, perfekt sein zu wollen - funktioniert nicht, frau bemüht sich noch mehr, wird immer müder, lustloser - weil, so ein Typ törnt echt ab.

Kaum ist er weg, ist die ganze Energie und Lebensfreude wieder da - habe ich selbst erlebt: Mann in die Wüste geschickt, nur noch gekocht, was ich wollte, angefangen Sport zu treiben, Mahlzeiten ausgelassen weil anderweitig beschäftigt - 25 kg abgenommen in knapp einem Jahr, vor 8 Jahren und seitdem kein Gramm zugenommen, obwohl kein Mann in Sichtweite war/ist, ich noch nicht mal danach suchte. Es geht nur um mich und mein Wohlbefinden. Mein Arzt sagte, er hat mich depressiv gemacht und das hat den ganzen Stoffwechsel runtergefahren, mich gelähmt. Kaum war er weg, kam alles wieder ins Lot.
 
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  • #79
Wenn aus der Beziehung für mich mehr herausspringt als ich gebe, bleibe ich in ihr, wenn nicht, dann nicht. Ich finde es komisch, wenn es anders ist. Das würde bedeuten, dass man auch mit jemandem zusammen bliebe, den man nicht begehrt, der einen nicht trotz irgendetwas liebt, der einem nichts gibt. Diese Denke ist mir völlig fremd.
Wenn ich das jetzt wörtlich lese, dann verstehe ich das du erwartest das "was rausspringt" heißt du greifst was ab. Dann soll das auch noch auf jeden Fall mehr sein als du zu geben bereit bist, sonst bist du weg? Wegen Sport und Gewicht eine Beziehung einzugehen und das Liebe zu nennen, finde ich eh schon völlig unverständlich. 10 kg sind nun auch nicht so die Übergewichtmenge. Die Partnerin der FS hat sich geweigert so zu funktionieren wie der FS das gerne gehabt hätte. Vielleicht hatte sie sich anfangs aus Vernunftgründen für sportliche Aktivitäten entschieden aber es ist einfach doch nie ihre wahre Passion geworden. Dann hält man das nicht so durch. Jetzt geht sie auf einmal doch wieder zum Sport. Vielleicht ist es ja auch einfach so, das sie eingesehen hat das sie was tun muss, auch wenn sie ihre Beziehung nicht mehr damit zurückgewinnen kann. oder will. Im Grunde ist es doch trotzdem gut, dass die Beziehung hin ist. Denn dem Partner ständig auf die Figur zu glotzen ist keine Basis. Vielleicht ist der FS mit einer schlanken Sportlerin die sonst kein Herz für ihn hat ja glücklicher. Hauptsache schlank. Man lebt nur einmal. Jeder muss versuchen sich seine Wünsche zu verwirklichen. Sich von solchen "Zwangsvorstellungen" zu befreien wie ein Mensch auszusehen hat -da Schlanksein so wie Gesundheit, Geld, Schönheit, Job, etc. zu den Dingen gehört die man immer zu jeder Zeit verlieren kann - dürfte aber zu einem wesentlich glücklicherem Leben führen. Meine 5ct Denke. Der Mann der mir mit 20 kg Übergewicht zu mir steht wenn ich es am nötigsten brauche, wird von mir sicher nicht wegen der Figur gemobbt.
 
  • #80
@77
erstmal: respekt- das find ich klasse. Nur es hat mit dem Fall der Ex des FS nichts zu tun

Doch, das tut frau, wenn sie nur auf ihren Körper reduziert wird. Solche Männer sind einfach Energievampire und rauben frau die ganze Lebensfreude, auch den Sport. Frau ist nur damit befasst, perfekt sein zu wollen - funktioniert nicht, frau bemüht sich noch mehr, wird immer müder, lustloser - weil, so ein Typ törnt echt ab.
Die gibt es natürlich. Aber Leute lest doch mal die Posts des FS- er hat Sie nicht verlassen wegen der 10kg. Er fands nur nicht so toll und wundert sich dass Sie plötzlich wieder Sport macht. Da Sie quasi sofort nach dem Beginn der Beziehung damit aufgehört hat kanns nicht an der Beziehung gelegen haben sondern es war schlichtweg das von mir beschriebene Muster.

Die Partnerin der FS hat sich geweigert so zu funktionieren wie der FS das gerne gehabt hätte. Vielleicht hatte sie sich anfangs aus Vernunftgründen für sportliche Aktivitäten entschieden aber es ist einfach doch nie ihre wahre Passion geworden
. Nein auch hier hilft lesen: Sie hat Sport gemacht als er Sie kennengelernt hat, nicht von Ihm dazu angestiftet.

Das ist einfach eine andere Vorraussetzung als in einer Beziehung mal das eine oder andere Kilo zuviel zu haben. Das geht schnell wenn man wegen Verletzungen oder einem zuviel an Aufgaben temporär nicht soviel machen kann wie man will. Deswegen verliert man nicht die Liebe. Wenn aber reine Faulheit dazu führt sich gehen zu lassen, nicht mehr auf sich zu achten ist das auch eine gewisse Respektlosigkeit sich selbst und auch dem Partner gegenüber. Liebe beinhaltet aber auch immer Respekt.
 
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  • #81
Wenn aber reine Faulheit dazu führt sich gehen zu lassen, nicht mehr auf sich zu achten ist das auch eine gewisse Respektlosigkeit sich selbst und auch dem Partner gegenüber. Liebe beinhaltet aber auch immer Respekt.
Das ist deine Auffassung, dass das Respektlosigkeit wäre. Für mich wäre es respektlos, festzulegen, was der andere während der Partnerschaft aus sich machen sollte.

Es scheint hier unterschiedliche Auffassungen von Respekt zu geben. Ich war auch mal dick. Und während der Zeit sehr glücklich und erfolgreich. Mitnichten Respektlos. Nur weil das in das Bild mancher nicht passt, heißt es nicht, dass es das nicht geben kann.

Ich kann auch sagen, jemand der nicht regelmäßig Sex hat, in der Singlezeit, sei respektlos zu sich und seinen Wünschen. Oder anderes. Für andere muss das aber deshalb nicht gelten.

Jedem das seine, nicht wahr? Ich lasse mich jedenfalls so "gehen" oder auch nicht, wie ich es für richtig halte. Und mehr Respekt kann ich mir gar nicht erweisen.
 
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  • #82
@77Nein auch hier hilft lesen: Sie hat Sport gemacht als er Sie kennengelernt hat, nicht von Ihm dazu angestiftet
Ich habe das sehr wohl gelesen. Und meine es immer noch so: Man kann sich eine ganze Weile lang Sport aufdrücken aus Vernunftsgründen und das durchziehen wenn man sich dran gewöhnt hat. Wenn es nicht die wahre Passion ist dann bricht es irgendwann weg. Das hat damit, dass sie Sport gemacht hat als sie sich kennenlernten nichts zu tun. Das war einfach der Zeitpunkt wo sich der tolle Universal-Ratschlag für alles mal Sport zu machen kurz ausgezahlt hat. Vielleicht hat sie sich vorgemacht das sie das jetzt motiviert um auch wirklich immer bei der Stange zu bleiben. Generell ist es für mich eher respektlos sich selbst und dem anderen gegenüber jemanden weil er Sport macht zu heiraten. Erfreulicherweise kann man Bildung, Empathie und Intelligenz nicht so flott vortäuschen. Außer sich selber vielleicht ... Merkwürdiges, "kritisches mündiger Bürgerhalbwissen" lässt sich erfreulicherweise schnell bemerken und wird auch von mir als Respektlosigkeit gegenüber dem eigenen Hirn und Beleidigung am Geist der Anderen gesehen. Ansonsten ist regelmäßiger Sport keinesfalls das Allheilmittel bei jedem um ewig schlank zu bleiben. Ich gebe aber auch offen zu, dass für mich die sportliche Figur des Mannes nicht als Kriterium reizvoll ist. Glück gehabt. Ein Problem weniger für mich.
 
  • #83
Das ist deine Auffassung, dass das Respektlosigkeit wäre. Für mich wäre es respektlos, festzulegen, was der andere während der Partnerschaft aus sich machen sollte.
Ähem- Du willst mich offenbar nicht verstehen. Es geht NICHT darum wie man sich verändert sollte, es geht darum sich nicht zu vernachlässigen. Sorry- ich war auch mal dick, aber ich rede mir nicht ein dass mich das glücklich gemacht hätte oder dass ich mich selbst dabei respektiert habe. Das ist Käse, bei 25C platt zu sein, nach einer Treppe ein Sauerstoffzelt zu brauchen, Gelenkschmerzen, Kreuzschmerzen, all das hatte sehr wohl mit einer Respektlosigkeit mir selbst gegenüber zu tun (und es war nicht nett gegenüber meiner damaligen Partnerin).
 
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  • #84
Also, ich bleibe dabei: Für mich ist in höchstem Maße respektlos, anderen die eigenen Empfindungen aufzudrücken. Das Gewicht ist für mich irrelevant in Bezug auf Respekt. Und da können noch so viel gesundheitliche Einschränkungen aufgezählt werden. Zum einen hat die nicht jeder, zum anderen ist nicht derjenige respektvoller, der gesünder lebt: Welche einfache Formel! Für manche zählt der Genuss, auch der ungesunde Genuss.

Außerdem interessiert mich das auch gar nicht. Ich lebe mein Leben, und lasse andere tun, was ihnen gefällt. Ein Sportler bekommt von mir keinen Funken Respekt mehr als ein Couch-Potatoe. Auch wenn er sich noch so sehr anstrengt, leider interessiert mich die sportliche Leistung anderer nicht die Bohne.
 
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  • #85
Dazu gibt es einfach unterschiedliche Einstellungen. Ich neige auch dazu, mich in Stresssituationen mit Schokolade zu beruhigen, musste während meiner Ehe dem Essen incl. Zubereitung auch viel mehr Zeit widmen als früher und nahm zu. Mein Ex ebenso. Absichtlich war das bei uns beiden nicht.

Mein jetziger Lebensgefährte passt zu mir nicht nur mit obiger Angewohnheit, sondern auch mit der Einstellung, dass ein paar Kilo zuviel nicht schlimmer als eine emotionale Schieflage wären, schenkt mir Pralinen und tanzt mit mir. Momentan nehmen wir beide ab, weil wir glücklich sind. :)
 
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