• #1

Die Frau als Beute - Wie erfolgreich ist diese Strategie?

Es gibt bei den Frauen in Sachen Beziehungsanbahnung scheinbar zwei Strategien, die sich auschließen:
Die, die authentisch sind und mit dem potentiellen Partner ein Ping-Pong-Spiel an Aktivität veranstalten, dabei auch mal völlig selbstverständlich Aufschlag vorgeben und sich im Zweifelsfalle, wenn der Mann doch nicht so interessiert ist, einen Korb abholen.
Die, die auf gar keinen Fall die Initiative ergreifen würden, weil sie der Meinung sind, daß das einen Mann sofort abschreckt, uninteressiert macht und eine Frau entwertet. Der Mann hat sich zu melden, um Dates zu bitten, einen Antrag zu machen, die Frau hat gnädig zu genehmigen (und beißt sich heimlich die Nägel ab, wenn der Typ nichts dergleichen tut).
Es wurden schon eine Menge Begründungen geliefert, warum eine Frau auf gar keinen Fall die Initative ergreifen sollte, die möchte ich ungern noch einmal hören.
Ich möchte wissen, wie erfolgreich diese Strategie ist.
Daß ich wenig davon halte und trotzdem in einer glücklichen Beziehung lebe, mag die Gegenthese sein. Ich habe mich am ersten Abend zurückgemeldet, geschrieben, daß ich beim nächsten Date mit dem Fahrrad komme, habe klar gemacht, daß ich in der Nacht X bei ihm bleiben werde und eine Art "Antrag" ist auch mir zuerst herausgerutscht.
Damit habe ich eigentlich alles falsch gemacht...

Also meine Damen von der anderen Fraktion, wie erfolgreich seid ihr?
 
G

Gast

  • #2
Bärbel, du hast einfach nur Glück gehabt, mehr nicht!

Ansonsten, die besten Männer, die mit guten Charakter usw., das waren die, wo ich unbewusst Beute war und alles nach dem klassichen Muster ablief. Männer scheinen das zu brauchen.

Außerdem kennen wir deinen Mann nicht und wissen nicht, ob du nicht vielleicht der Mann in der Beziehung bist und dein Mann froh ist, dass er überhaupt eine Frau bekommen hat.

w
 
  • #3
Außerdem kennen wir deinen Mann nicht und wissen nicht, ob du nicht vielleicht der Mann in der Beziehung bist und dein Mann froh ist, dass er überhaupt eine Frau bekommen hat.
Klar war er froh, da er mich bekommen hat, genauso wie ich froh war, daß ich ihn bekommen habe. Er hatte die Wahlen zwischen einigen Frauen, als wir uns kennenlernten und war noch nicht allzu lange auf dem "Markt". Ob ich der Mann bin? Ich schau mal an mir runter ... Nein. Er schätzt an mir übrigens meine Weiblichkeit.
 
G

Gast

  • #4
Ich habe früher immer geglaubt, dass Männer so "funktionieren". Und überhaupt keinen Erfolg damit gehabt. Ich bin anscheinend der Typ Frau, bei dem es umgekehrt läuft. Ich mache alles, bis der Mann merkt, dass ich ihn wirklich will und dann kommt er langsam in die Gänge. Hängt vielleicht auch vom Typ Mann ab, auf den frau so steht.
 
  • #5
Ich sehe die Beziehungsanbahnung dann als erfolgreich, wenn von beiden Seiten etwas kommt. Und Männer, die nur Beute machen wollen und eine Frau wollen, die auch in der Beziehung weiterhin devot sind, sind eh nichts für mich. Ich möchte eine Beziehung auf Augenhöhe und viele Männer möchten dies auch. Und die These, dass eine Frau die ihr Interesse dem Mann auch deutlich zeigt automatisch der Mann in der Beziehung sein soll, größeren Blödsinn habe ich selten gehört. Aber ist ja in Ordnung, dass Frauen die ein klassisches Rollenbild in der Beziehung leben wollen auch so in der Kennenlernphase sind und eben Frauen, die eine gleichberechtigte Beziehung wollen, sich eben auch so beim kennenlernen verhalten.
 
  • #6
Sorry, aber "die Beute" - das waren schon immer die Männer.

Im Grunde genommen ist es bei allen Säugetieren das selbe: das Weibchen signalisiert sein Interesse und das Männchen beginnt damit Rad zu schlagen oder einen Balztanz aufzuführen.
Wenn von ihm nichts kommt, schaut sich das Weibchen nach einem anderen um. Wenn das Weibchen kein Interesse signalisiert, bemüht sich das Männchen eben nicht (außer wenn es sich ein paar Ohrfeigen abholen möchte oder/und unter einem enormen Triebstau leidet).

Der Mensch als solcher funktioniert unwesentlich anders als andere Primaten.
 
  • #7
Ich habe mich wirklich noch nie als Beute gesehen und auch niemals als 'Jägerin'.

Das kann auch daran liegen, dass ich von all diesen sogenannten Regeln nichts, gar nichts halte. Im realen Leben, da treffen zwei Menschen aufeinander und Instinkte, Gefühle oder auch (manchmal nicht zu begründende) Abneigung treten zu tage.

Was dann passiert, sollte ganz normales Verhalten und Kommunikation sein. Eine Entwicklung findet statt - oder auch nicht.

Entscheidend dabei war für mich immer, dass beide nicht das Gefühl haben, etwas tun zu müssen. Natürliches Verhalten, sicher auch manches Mal ein wenig Mut, unverkrampfter Umgang, aufeinander zugehen, nicht ständig irgendeine Erwartung an den Anderen zu haben, eben einfach gut fühlen sollte man sich dabei. So sehe ich das, wenn ich zurück blicke, ohne dass ich mir darüber vorher im klaren gewesen wäre.

Entscheidend ist für mich, dass beide Betroffene aktiv sind. Eben doch Ping-Pong, wenn man es so nennen will. Aber nicht geplant, künstlich herbeigeführt oder durch versteckte Andeutungen initiiert. Wenn ich darum bitten muss, dass man mir eine Liebeserklärung macht, dann ist es keine!

Was ich absolut nicht leiden kann, das sind Sätze und/oder Taten, bei denen ich rätseln soll/muss, was jetzt gemeint ist. Ebenso klar drücke ich mich auch aus, man kann mich nicht missverstehen, es sei denn man tut so. Das ist mir aber auch von Kind an beigebracht worden. Mir ist es dabei egal, ob ich jetzt als Frau in den Augen von Männern einen Fehler mache. Ich sage was ich will und denke. Männer, die das falsch finden, passen eh nicht in mein Umfeld.

Aber heute wird ja überwiegend nur noch über technische Medien kommuniziert. Wenn man dann mal auf reale Menschen trifft, sind dann viele Menschen einfach überfordert und hilflos. Zumindest im privaten Bereich. Persönlich wundere ich mich nicht, dass die Menschen sich nicht verstehen bzw. die Welt voller Missverständnisse ist.
 
G

Gast

  • #8
Was dann passiert, sollte ganz normales Verhalten und Kommunikation sein. Eine Entwicklung findet statt - oder auch nicht.

Entscheidend dabei war für mich immer, dass beide nicht das Gefühl haben, etwas tun zu müssen. Natürliches Verhalten, sicher auch manches Mal ein wenig Mut, unverkrampfter Umgang, aufeinander zugehen, nicht ständig irgendeine Erwartung an den Anderen zu haben, eben einfach gut fühlen sollte man sich dabei.
*Applaus* Der Beitrag begeistert mich! :)

Missverständnisse und "Spielchen" werden meistens dann veranstaltet, wenn sich einer der potentiellen Partner sehr unsicher ist und sich viele Türchen offenhalten will.

(m)
 
G

Gast

  • #9
ich denke man sollte die sogenannten "datingregeln", die ja besagen, dass zu beginn immer der mann den ersten schritt machen sollte, nicht zu eng sehen. ob ich nun einen mann schreibe, oder er mir, dass finde ich ziemlich egal. im weiteren verlauf sollte von beiden seiten etwas kommen und das ist ja auch der normalfall, wenn beide seiten wirkliches interesse habe. wenn ich bemerke, dass das verhalten des mannes jedoch eher zurückhaltend ist oder der kontakt ins stocken gerät, dann ziehe ich mich einfach zurück und erwarte dann nicht noch irgendwelche erklärungen. anscheinend hat dann mein gegenüber einfach festgestellt, dass es für ihn nicht passt und das ist dann auch ok.
viele menschen können mit so einem rückzug scheinbar nicht umgehen, was die unzähligen posts zeigen von wegen "er hat sich seit 2 wochen nicht gemeldet. hat er nun interesse oder nicht?" und das ist dann ein verhalten, dass ich nicht mehr nachvollziehen kann. brauch ich es unbedingt direkt ins gesicht gesagt zu bekommen "ich find dich halt nicht so toll" - nein. und ein kommentarloser abbruch des kontakts ist schließlich auch eine antwort.
 
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Gast

  • #10
Ich hatte in meinem Leben bisher ein halbes Duzend Beziehungen, und noch zweimal soviel Kurzbeziehungen, Affairen, Techtelmechtel. Keine einzige von diesen Frauen war ein solches passives Beuteopfer. Vielleicht liegt es daran, dass mich nur selbstbewußte und selbstständige Frauen interessieren, die auch die Initiative ergreifen können (wer will im Bett schon passive Beute?). Vielleicht gehöre ich aber auch nur zu B-Auswahl der Männer, zu denen mit schlechtem Charakter, wie #1 versucht weiss zu machen. Allerdings ist sie nach 45 Jahren die erste, die so etwas über mich behauptet.

m, 45
 
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Gast

  • #12
Was ich absolut nicht leiden kann, das sind Sätze und/oder Taten, bei denen ich rätseln soll/muss, was jetzt gemeint ist. Ebenso klar drücke ich mich auch aus, man kann mich nicht missverstehen, es sei denn man tut so. Das ist mir aber auch von Kind an beigebracht worden. Mir ist es dabei egal, ob ich jetzt als Frau in den Augen von Männern einen Fehler mache. Ich sage was ich will und denke. Männer, die das falsch finden, passen eh nicht in mein Umfeld.
Ganz genau so sehe ich das auch. Oft schon war ich entsetzt, wie feige oder/und unfair sich manche Männer verhalten haben. Jeder Satz genau kalkuliert - bloß nicht zu viel von sich preisgeben, bloß nichts eindeutiges, schön alle Türen offen halten. Solche Leute halten sich dann auch noch für ganz besonders schlau. Dabei machen sie damit oft schon am Anfang alles kaputt!
W42
 
G

Gast

  • #13
Ich hatte in meinem Leben bisher ein halbes Duzend Beziehungen, und noch zweimal soviel Kurzbeziehungen, Affairen, Techtelmechtel. Keine einzige von diesen Frauen war ein solches passives Beuteopfer. Vielleicht liegt es daran, dass mich nur selbstbewußte und selbstständige Frauen interessieren, die auch die Initiative ergreifen können (wer will im Bett schon passive Beute?). Vielleicht gehöre ich aber auch nur zu B-Auswahl der Männer, zu denen mit schlechtem Charakter, wie #1 versucht weiss zu machen. Allerdings ist sie nach 45 Jahren die erste, die so etwas über mich behauptet.

m, 45
Hm... vielleicht meinte #1 in ihrem Beitrag keinen direkt "schlechten Charakter", sondern monogame Beständigkeit? Oder konservatives Rollenbild?
Trotzdem möglicherweise widersprüchlich, denn wenn jemand Beute macht, möchte er vielleicht später wieder jagen?

w26
 
  • #14
In Ergänzung zu #5:

Das Weibchen kann aber kein Interesse signalisieren, wenn das Männchen nicht hinsieht, weil es uninteressiert ist, da kann es noch so viele Signale winken, sonst könnten sich die Frauen ja jederzeit jeden rauspicken, auch den Typen von anderen Frauen.

Neulich war "Typisch Mann, typisch Frau" oder so ähnlich. Da wurde in einem "wissenschaftlichen" Experiment-Filmchen behauptet, Frauen entscheiden beim Küssen, welcher Mann ein komplementäres Immunsystem hat und deswegen passt, während die Männer das nicht täten.

Daraufhin wurde der Professor befragt, ob die Frauen die Männer aussuchten. Der Professor bestätigte dies einfach nur plump. Ohwei. Wie einfach ist die Welt? Glaubt das jemand ernsthaft? Sogar der Prof.?

Selbst wenn die Frauen das so tun, wie beschrieben, dann schauen die Frauen bevor oder nachdem sie einen Typen küssen, ob er auch gut aussieht, ob er "Status" und etwas im Köpfchen, in der Hose oder was auch immer hat.

Ja richtig, und? Dann stehen wir Männer nur als Beuteopfer dumm rum und lassen uns von jeder Tusse mitnehmen? Was für ein Blödsinn.

Natürlich haben auch wir Männer Kriterien. Blick auf die Figur, Gesicht, Verhalten oder was auch immer. Die Kriterien sind nicht nur zwischen Mann und Frau verschieden, sondern auch zwischen Mann und Mann, genauso wie zwischen Frau und Frau.

In Wirklichkeit haben alle Seiten ihre Kriterien und checken sie bewusst oder unbewusst zum jeweiligen Zeitpunkt ab und das hört sicherlich beim Kuss nicht auf, sondern ist eine lange Kette von gegenseitigen Checks, die nicht immer alle zusammen passen. Da kann viel schief gehen und geht auch viel schief. Und es ist eben auch viel Glück, wenn alles passt und klappt. Und wer will behaupten, die exakten Spielregeln und Folge zu kennen?

Jeder muss seinen Teil dazu tun. Und wenn das Balzspiel nicht rund läuft, geht es schief. Gerade heutzutage ist es nicht mehr fest programmiert. Und ich würde kein "verstelltes" stilles Mäuschen und auch kein echt stilles Mäuschen wollen. Bin da bei #9. Ich zeige gerne Initiative, aber nicht nach festen Regeln, es muss passen und Weibchen möge auch zeigen, dass sie bei mir auch mitspielen kann. Und das sind keine kalkulierten Spielchen, sondern das geht nach Bauch.

Feste Programmierung ist für diejenigen, die das Spielen nicht beherrschen und auch nicht lernen, eine fixe Anleitung brauchen und sich damit aber selbst und ihre Chancen beschränken auf ein fest programmiertes passendes Gegenstück.

@Bäärbel: eine Beutefrau ist für mich uninteressant, so viel zu Erfolgsaussichten. Eine Spielgefährtin sollte es sein.
 
  • #15
An die Frauen: Ran - an den Mann !
Keine Spielchen, keine "Regeln", sondern Männer mögen klare, direkte Ansagen. (Wie z.B. auch im Beruf)

Den Andere/n als "Beute" zu "jagen" und "erobern", fand ich (m,50) schon in der Pubertät bei anderen Jungs kindisch und primitiv. Und dabei ihre ersten Versuche nach Körperkontakt bei den Mitschülerinnen.

Aber das scheint mir, wie bei den Tieren. Wenn das "Beutetier flüchtet", wird das Jagdfieber des Jägers erst recht geweckt. Wer dagegen "leichte Beute" zu sein scheint, ist uninteressant dafür ?
Die, die auf gar keinen Fall die Initiative ergreifen würden, weil sie der Meinung sind, daß das einen Mann sofort abschreckt, uninteressiert macht und eine Frau entwertet. Der Mann hat sich zu melden, um Dates zu bitten, einen Antrag zu machen, die Frau hat gnädig zu genehmigen
Solche Frauen sind mir zu passiv, und arrogant = nein, danke. Können sich andere Männer dort zum Deppen machen, wenn sie sowas mitmachen wollen.
Ich habe mich am ersten Abend zurückgemeldet, geschrieben, daß ich beim nächsten Date mit dem Fahrrad komme, habe klar gemacht, daß ich in der Nacht X bei ihm bleiben werde und eine Art "Antrag" ist auch mir zuerst herausgerutscht.
Sowas würde ich auch positiv aufnehmen, keineswegs als aufdringlich, und wäre bei mir erfolgreicher.
Diese Frau sagt m.o.w. klar und deutlich, was sie will. So weiss der Mann, wo er bei ihr dran ist.
 
  • #17
Vielleicht sollte ich das zur Fragestellung noch mal klarstellen. Wir haben uns ein Ping-Pong-Spiel geliefert. Keiner von und beiden hat lange und großartig nachgedacht, was er jetzt wie als nächstes tun darf. Es gab auch mal einen Bremser oder eine Kapriole. Aber im Grunde waren wir in die gleiche Richtung unterwegs.
Auch Alpha und Beta sind bei uns kein Thema. Mal hat der eine die Führung, mal der andere, das hängt vom Thema ab. Wir sind auch beide keine Restposten, die froh sind, endlich einen Halbblinden gefunden zu haben, im Gegenteil, wir waren beide sehr schnell wieder weg vom Markt. Sicherlich ein Glücksfall, aber auch ein Fall von richtigem Tun zu richtigen Zeit.
 
G

Gast

  • #18
Genau richtig, Führung sollte idealerweise sachlich gerechtfertigt vom Thema abhängen und nicht von der Person.
 
G

Gast

  • #19
An die Frauen: Ran - an den Mann !
Keine Spielchen, keine "Regeln", sondern Männer mögen klare, direkte Ansagen. (Wie z.B. auch im Beruf)
Mal ernsthaft: Das glaubst du doch selbst nicht. Wenn eine Frau einem Mann eine "klare Ansage" machen würde (Motto: "Ich würde mich gerne von dir durchv****** lassen und zwar so schnell wie möglich"), was meinst du wohl wie das ankäme? Ja möglich, dass manchen Männern das gefällt. Wahrscheinlich sogar vielen. Aber Erfolg hätte sie sicherlich nur einen sehr kurzen.
Keine vernünftige Frau geht zu direkt vor. Das Gleiche sehr homöopathisch und indirekt auszudrücken, funktioniert nachhaltiger.
Das hat auch nichts mit Beute zu tun.
 
G

Gast

  • #20
An die Frauen: Ran - an den Mann !
Keine Spielchen, keine "Regeln", sondern Männer mögen klare, direkte Ansagen. (Wie z.B. auch im Beruf)

Diese Frau sagt m.o.w. klar und deutlich, was sie will. So weiss der Mann, wo er bei ihr dran ist.
Es scheint unterschiedliche Männer-Typen zu geben:

Die einen wollen von Frau eine klare Ansage.
Die anderen wissen von alleine, was Frau will oder nicht.

Beispiel:

Letztes Wochenende, nachdem ich den einen Mann wieder auf der Party traf und der mich wieder "anhimmelte", er stand an meinem Stammplatz, wo ich dann nach einer Stunde Gespräch ihm sagte, dass ich jetzt ein Bier und eine Zigarette bräuchte, er dann sagte, dass ich endlich ihm sagen würde, was ich will und das er das gut findet.

Ich dachte nur, oh je, wieder so ein Mann. Ich mag lieber Männer, die Initiative ergreifen und selbstbewusst fragen, ob ich was trinken möchte, bzw. ob ich eine kleine Raucherpause möchte, nachdem ich immer wieder abtanzen war.

Ich mache gerne eine mal eine Ansage, aber wenn Mann wie ein kleiner Junge nur dann erst reagiert, wenn Frau/Mami ihm was sagt, dann hat er als Teenie irgendwas nicht gelernt.

Sexy ist so ein Verhalten des Mannes garantiert nicht und führt auch nicht zu Augenhöhe zwischen Beiden.

w 48
 
  • #21
Ansonsten, die besten Männer, die mit guten Charakter usw., das waren die, wo ich unbewusst Beute war und alles nach dem klassichen Muster ablief. Männer scheinen das zu brauchen.
w
Das ist ein Trugschluss. Gerade die "Alpha-Männer", die einfluss- und erfolgreich sind, die es gewohnt sind aktiv zu sein und eine Frau zu erobern, erobern nicht nur eine Frau sondern mehrere nacheinander auch dann wenn sie verheiratet sind. Es gab und es gibt in der Menschheitsgeschichte immer wieder solche "Exemplare" angefangen bei den Kennedys, über Schwarzenegger, T. Woods, Berlusconi usw.

Aber auch "Alpha-Männer" von nebenan zeigen dieses Verhalten: sie erobern, weil es ihnen Spass macht und es für sie ein Erfolgserlebnis ist, wenn sie eine "passive", "brave", "konservative" Frau geknackt haben. Meiner Erfahrung nach, haben gerade "Alpha-Männer" einen schlechteren Charakter, weil sie glauben durch ihren Status stünde ihnen zu, jedem Rock hinterher zu rennen.
Ironie hin oder her - DAS war ja wohl nicht gemeint... erkann sehr wohl der "Beta" in der Beziehung sein, selbst dann, wenn er es noch (!) nicht bemerkt haben sollte und sich was anderes einbildet.
Mit einem Beta-Mann kann Frau sich eine harmonischere Beziehung erhoffen, geprägt vom Gleichgewicht im Geben und Nehmen, von Gleichwertigkeit und -wichtigkeit - ohne Dominanz und Unterwerfung. Daher ist mir ein sog. Beta-Mann viel lieber, da ich selber aktiv, interessiert, zugewandt, neugierig bin und das auch authentisch zeige und rüberbringe - ohne vorher zu überlegen, was ich als nächstes sagen oder tun soll, um beim Mann zu landen. Mit einem solchen Mann kann man eine Beziehung auf dem gleichen Niveau führen.

Es gibt eben Männer und Frauen, die grossen Wert darauf legen, dass weder der eine "Alpha" noch der andere "Beta" in der Beziehung ist und denen das gut gelingt. Ansonsten gibt es ständige und zermürbende Machtkämpfe oder der eine unterwirft sich um des Friedens Willen. Egal, ob das der Mann oder die Frau ist!
 
G

Gast

  • #22
Sorry, aber "die Beute" - das waren schon immer die Männer.

Im Grunde genommen ist es bei allen Säugetieren das selbe: das Weibchen signalisiert sein Interesse und das Männchen beginnt damit Rad zu schlagen oder einen Balztanz aufzuführen.
Wenn von ihm nichts kommt, schaut sich das Weibchen nach einem anderen um. Wenn das Weibchen kein Interesse signalisiert, bemüht sich das Männchen eben nicht (außer wenn es sich ein paar Ohrfeigen abholen möchte oder/und unter einem enormen Triebstau leidet).

Der Mensch als solcher funktioniert unwesentlich anders als andere Primaten.
Nein Siri das ist bei Menschen aber klar umgekehrt... Es gehen immer noch viel mehr Männer auf Frauen zu als umgekehrt. der erstkontakt , jemand ansprechen also auch das erste Signal geht also Grundsätzlich vom Eroberer und Jäger Mann aus..Das würde jede Kontaktplattform bestätigen können.
 
  • #23
+ Natürlich soll sich jeder authentisch verhalten. Authentizität und Ehrlichkeit sind wichtig.

+ Natürlich ist Flirten immer ein Ping-Pong-Spiel. Das habe ich zum Beispiel hier seit Jahren immer wieder betont und beschrieben. Anders geht es doch gar nicht. In ganz vielen Fällen geht es auch von der Frau aus, die rüberlächelt oder die Haare wirft. Das bedeutet aber eben nicht, dass sie aktiv den Mann ansprechen muss, nur um das Spiel zu eröffnen.

Gewiss wird es Männer geben, die auf offensiv herangehende Frauen stehen. Ich glaube aber, dasss zumindest für stabile Partnerschaften (in Unterscheidung zu Affären) die meisten Männer eher Frauen bevorzugen, die nicht zu offensiv und eventuell gar verfügbar rüberkommen.

Ich glaube ferner, dass die allermeisten Männer zumindest selbst gerne das Gefühl haben, die Frau erobert zu haben und nicht erobert oder verführt worden zu sein. So tickt der Mann nun einmal.
 
  • #24
jemand ansprechen also auch das erste Signal geht also Grundsätzlich vom Eroberer und Jäger Mann aus..Das würde jede Kontaktplattform bestätigen können.
Ich muß dich enttäuschen, selbst das ging von mir aus. Ich hatte bei meiner Suche eine Quote von Ansprechen - Angesprochen werden von ca. 40:60. Die Reaktionen waren völlig zivilisiert, nichts von wegen "Watt ne Schlampe!"
Waru sollte ich fromm herumsitzen und warten, bis mich jemand anspricht, der mich interessiert? (Im RL sieht das anders aus, da bin ich schüchtern, da würd eich mich aber auch nicht ansprechen lassen.)

Aber da bisher noch keine Erfolgsgeschichte erzählt werden konnte, sondern nur die Feststellung "das ist so" kam und einige sehr schmallippige Reaktionen bzw. der Versuch, meine Gegenthese runterzureden mit "wer weiß, was das für ein Typ ist", bitte erzählt wenigstens halbe Erfolgsgeschichten!
Ich kann ja verstehen, daß die glücklichen, fündig gewordenen Frauen nun mit ihrem Millionär auf den Bahamas sitzen und nicht mehr in einem Partnersucheforum unterwegs sind.
Aber gibt es Geschichten, wo ihr jemanden extrem interessiert an euch gemacht habt? Daß er etwas Festes wollte, mit allem drum und dran, obwohl ihr keinerlei Aktivität gezeigt habt und noch nicht mal gesagt habt, was ihr wollt? Kann ja sein, daß ihr die Sache abgebrochen habt, warum auch immer...
 
  • #25
wo ihr jemanden extrem interessiert an euch gemacht habt? [...] obwohl ihr keinerlei Aktivität gezeigt habt und noch nicht mal gesagt habt, was ihr wollt?
Die beiden Aussagen widersprechen sich doch. Entweder man war aktiv, dann kann man jemanden "interessiert an einen gemacht haben" oder man war eben nicht aktiv und er war so schon von sich aus interessiert.

Die Wahrheit liegt doch ganz woanders: Natürlich ist Flirten immer ein Ping-Pong-Spiel. Eine Frau, die Desinteresse zeigt, wird nicht erobert werden. Natürlich muss auch die Frau signalisieren, dass sie Interesse hat. Je nach Typ flirtiv, kokett, neckend oder charmant. Wenn sie keine entsprechenden Signale sendet, dann wird das Interesse des Mannes auch abflachen.

Zugleich finde ich es wichtig zu erkennen, dass man im allgemeinen niemanden "an einen interessiert macht". Ganz im Gegenteil sollte das Interesse einfach so da sein und man kann nur signalisieren, dass man ebenfalls Interesse hat. Genau das ist doch der Charakter des Ping-Pong-Spiels. Beide haben Interesse aneinander und zeigen sich das auch.
 
  • #26
Hi Bäärbel,

Also meine Damen von der anderen Fraktion, wie erfolgreich seid ihr?
das habe ich mich auch lange gefragt und finde es etwas bezeichnend dass es nun deutlich mehr Stimmen gibt die Ihren Kerl auf Augenhöhe kennengelernt haben....

Im Grunde genommen kommts aber schlichtweg drauf an was für eine Art Beziehung man führen möchte und auf welchen Typ man steht.

Frauen wie Du bekommen einen Selbstwewussten Kerl auf Augenhöhe- die Prinzesschen eben einen Diener der im Endeffekt nach Ihrer Pfeife tanzt. Schliesslich hat Sie Ihn ja dazu abgerichtet. KLar, er muss erstmal alles tun- und Sie entscheidet gnädigst ob Ihrs behagt oder nicht.

Frauen wie Du bekommen einen Kerl der genausowenig danach fragt was er tun sollte um als attraktiv zu gelten wie Du. Menschen dieses Schlages tun einfach wie Sie die Situation gerade wahrnehmen. Die Taktierer bekommen einen der sich ständig fragt "was erwartet Sie von mir"- sagen tut sies ja nicht. Aber es soll auch Jungs geben die genau darauf stehen. Die as Gefühl brauchen der Boss zu sein auch wenn Sie sehr deutlich an Ihrer Leine hängen.

Im Endeffekt also schlichtweg Geschmackssache. Jeder bekommt den Partner den er verdient. Ich glaube schlichtweg nicht dass Du mit einem Jäger klärkämst.

und liebe #1
Außerdem kennen wir deinen Mann nicht und wissen nicht, ob du nicht vielleicht der Mann in der Beziehung bist und dein Mann froh ist, dass er überhaupt eine Frau bekommen hat.
Es mag ja nicht in Dein Weltbild zu passen- aber es gibt nicht gerade wenige die Augenhöhe nicht als unweiblich empfinden. Ich kann Dir versichern, meine Liebste ist ein grandioses Vollweib (nicht die Gewichtsklasse, der Sex-appeal!), und ganz sicher die Frau- nicht die Untertanin in der Beziehung. Und an Verehrern hats ihr nun wirklich nicht gefehlt- soo unmännlich kann ich irgendwie auch nicht sein wenn Sie mich gewählt hat.
Ich denke eh da wird andersrum ein Schuh draus: Ist es unmännlich einer starken Frau gewachsen zu sein? Ist es unmännlich nicht ständig von der Dame bestätigt zu bekommen zu müssen wie toll man doch ist? Ist es unmännlich nicht ständig durch jagen seine männlichkeit beweisen zu müssen?
Ich denke nicht.
 
  • #27
das habe ich mich auch lange gefragt und finde es etwas bezeichnend dass es nun deutlich mehr Stimmen gibt die Ihren Kerl auf Augenhöhe kennengelernt haben..
Erstens erstaunt es mich nicht, dass sich bei so einer voreingenommenen Fragestellung, die allen Andersdenkenden mangelnde Authentizität unterstellt, keine andersdenkenden Antworten kommen.

Zweitens glaube ich ohnehin, dass Augenhöhe vorhanden ist, auch wenn sie als erste lächelt, er als erster anspricht, und so weiter. Was hat das alles mit Augenhöhe zu tun? Es geht hier doch darum, ob die Frau offensiv baggern soll, also den männlichen Part übernehmen soll. Das halte ich definitiv im realen Leben für falsch. Frauen sollten weiblich sein, Männer männlich. Männer erobern, Frauen lassen sich erobern. Dass sie dabei durchaus aktiv Interesse signalisieren und flirten, ist doch selbstverständlich.

Frauen wie Du bekommen einen Selbstwewussten Kerl auf Augenhöhe- die Prinzesschen eben einen Diener der im Endeffekt nach Ihrer Pfeife tanzt.
Das Gegenteil ist der Fall!

Offensive Frauen bekommen die Männer, die selbst nichts wagen und die sich eine offensive Frau gefallen lassen.

Feminine Frauen bekommen die "echten" Männer, die genug Mumm zum Ansprechen haben.
 
  • #28
Hi Fredericka
Hä? Du bist doch sonst ein Verfechter des Ping-Pong. Wie ich diese Frage verstehe
Die, die authentisch sind und mit dem potentiellen Partner ein Ping-Pong-Spiel an Aktivität veranstalten, dabei auch mal völlig selbstverständlich Aufschlag vorgeben und sich im Zweifelsfalle, wenn der Mann doch nicht so interessiert ist, einen Korb abholen.
Das sind doch nicht die Jungs die nix gebacken bekommen sondern die denen kein Zacken aus der männlichkeitskrone bricht wenn eben die Frau mal anspricht. Wir sind ja auch nicht ständig im Flirtmodus. kommt schon mal vor dass Mann beim Sport oder Einkaufen die schnucklige Frau nicht wharnimmt weil er gerade was anderes im Fokus hat- und wenn dann Frau anspricht- wo soll denn da das Problem sein.

Die, die auf gar keinen Fall die Initiative ergreifen würden, weil sie der Meinung sind, daß das einen Mann sofort abschreckt, uninteressiert macht und eine Frau entwertet. Der Mann hat sich zu melden, um Dates zu bitten, einen Antrag zu machen, die Frau hat gnädig zu genehmigen (und beißt sich heimlich die Nägel ab, wenn der Typ nichts dergleichen tut).
Und das ist die Fraktion der "the Rules" Jüngerinnen.

Klar wird hier schwarz-weiss malerei betrieben, aber das muss man manchmal tun um klarheit zu bekommen.

Auf diese sind meine Einstellungen bezogen und dazu stehe ich. Deine Wahrheit ist nur eine wenn Du aggressive, dominante Frauen und hilflose Weicheier die nix gebacken kriegen gegenüberstellst. Das war aber offenbar nicht das Thema dieses Treads.
 
G

Gast

  • #29
Ich glaube ferner, dass die allermeisten Männer zumindest selbst gerne das Gefühl haben, die Frau erobert zu haben und nicht erobert oder verführt worden zu sein. So tickt der Mann nun einmal.
Ich ergänze, dass viele Männer auch nur das richtig schätzen, was sie erobern konnten und nicht einfach so "geschenkt" bekommen haben.

Das beweisst, dass die Männer, die mich nicht so schnell bekommen haben, mich die ganze Zeit der Beziehung respektvoll und auf den Händen getragen haben.

Bei den anderen Männern, war das Interesse und der Respekt sehr schnell verflogen.

Ich als Frau schätze übrigens auch das mehr, was ich mir "erarbeiten" musste.

w 48
 
  • #30
Hä? Du bist doch sonst ein Verfechter des Ping-Pong.
Ich war und bin ein Verfechter des Ping-Pong-Spiels (siehe #22). Aber nicht des offensiven Anbaggerns seitens der Frauen. Und das wird in der Fragestellung leider vermischt.

Und das ist die Fraktion der "the Rules" Jüngerinnen.
Gegen die wir ja auch beide sind...

Klar wird hier schwarz-weiss malerei betrieben, aber das muss man manchmal tun um klarheit zu bekommen.
Manchmal schon, aber hier gibt es eben mehr als nur Rules- vs. Offensivspieler. Frauen sollten flirten und Interesse signalisieren, aber nicht aktiv ansprechen, sondern sich schon erobern lassen.

Frauen, die verfügbar erscheinen, sind längst nicht so attraktiv für Männer wie solche, die sie erobern müssen.