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  • #1

Die Kinder meines Freundes sperren sich gegen mich.

Guten Abend. Bin seit zwei Wochen von meinem Partner getrennt (waren jetzt 1Jahr zusammen). Grund: Seine drei Kinder (er alleinerzieh.) sperren sich gegen mich. Ich hab mich nie aufgedrängt, hab auch viel Verständnis, bin selbst Mutter, einmal sind unsere Treffen schön, dann wieder so nervenaufreibend und einfach nur ablehnend meiner Person gegenüber. Ich stell eine ganz normale Frage, die eine Tochter(13) ignoriert diese erst und dann frag ich nochmal u dann redet sie ganz leise, dass ich nichts versteh. Ich hab da kein Bock mehr drauf, so geht das ständig, ein Kind mag mich, steht aber nicht dazu, weil die anderen zwei dagegen arbeiten. Sie würden lieber ihre Mutter bei ihrem Vater sehen, das ist mir auch klar, aber ich will ja gar kein Ersatz sein. Mein Partner schimpft dann immer mit denen vor mir und das machts auch nicht besser. Hab Schluss gemacht, weil meine Nerven brach liegen. kann nicht mehr. Bin aber todunglückl., weil ich ihn liebe. was tun?
 
  • #2
Ganz unabhängig von der konkreten Situation sage ich ganz klar: Wer Schluss macht, muss auch Schluss machen. Aufgewärmte Beziehungen und erneute Versuche sind würdelos und verlängern das Leiden bloß. Eine schwerwiegende Entscheidung wie Trennung muss wohlüberlegt und endgültig sein. Alles andere ist unreif und beziehungsunfähig. Insofern rate ich Dir, gewinne Abstand und folge den normalen Regeln: Vollständiger Kontaktabbruch, viel Ablenkung, richtige Aufarbeitung.

Der konkrete Fall macht das ganze dann nur noch schlimmer: Da jubeln jetzt Kinder, die meinen "gewonnen" zu haben und Du willst nochmal zurückkehren und Dich zum Affen machen? Sorry, das ist würdelos. Entweder man steht als Erwachsener darüber und bespricht sich vertraulich und liebevoll mit seinem Partner oder man trennt sich. Aber doch wohl kein hin und her. Das geht echt gar nicht und ließe Dein Ansehen in den Augen der Kinder auf Null sinken; vorher magst Du eine Chance gehabt haben, jetzt nicht mehr.

Generell müsste man in solchen Fällen insbesondere mit dem Partner Klartext reden und sich seiner Rückendeckung und Loyalität versichern. Wer sich wirklich liebt, wird sich auch einig. Kinder sind Kinder und müssen die Entscheidungen der Eltern tolerieren. Punkt. Wer da so ein Verhalten am Tisch, kein ordentlichen Antworten zulässt, der versagt als Erziehunsgberechtigter. So etwas kommt gar nicht in Frage. Die Töchter hätte er ins Gebet nehmen müssen. Niemand muss eine Stiefmutter lieben, nicht einmal mögen, aber man muss Gäste im Haus respektvoll behandeln. Das gehört einfach zur Erziehung. Der Vater muss klar machen: Ihr müsst sie nicht mögen, aber ich liebe sie und ihr werdet sie zumindest neutral und respektvoll behandeln. Hier hat der Schwanz mit dem Hund gewedelt -- weil der Hund unfähig war. Der Vater muss auch klarmachen, dass er nicht ewig Single bleiben wird, sondern wieder eine Partnerin wählen wird und dass die Kinder gar nicht erst aus Vertreiben und Boykottieren ein Spiel oder Kampf zu machen haben.

Zusammenfassend sind etliche widrige Umstände zusammengekommen: Die typischen Probleme Alleinerziehender, außerdem miserable Erziehung, Versagen als Vaterfigur und mangelnde partnerschaftliche Loyalität. Genau deswegen schätzen Frauen naturgegeben Werte wie Souveränität, Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein bei Männern. Weil sie Schlaffiverhalten einfach nicht konstruktiv ist.
 
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  • #3
Hört sich hart an, aber such dir nen Mann der noch keine Kinder hat, und mach selber welche.

Es wird sich nicht ändern !! Egal wieviel Jahre vergehen !

Du bist Feind nummer 1 für deine Stiefkinder.

UNd selbst wenn du ein gutes Verhältnis mit den fremden Kindern haben würdest, sobald die mal erwachsen sind und Ausziehen, gehste denen am Arxxxx vorbei.
 
  • #4
Das klingt sehr bedauerlich. Deine Argumentation erscheint rational richtig, aber hilft emotional nicht. Nicht Dir und nicht ihnen. [Mod.= unsachliche Bemerkung gelöscht.]

Wenn Du nicht wirklich aufgeben willst, musst Du das Problem an der Wurzel packen. Aber was ist die Wurzel? Das kannst letztlich nur Du rausfinden, nicht wir.

Dazu must Du das Problem wahrhaft verstehen. Es ist sicherlich mehr emotional, nicht rational. Die Kinder wünschen sich Mama und ihr altes Leben zurück, die Trennung ist bei ihnen noch nicht angekommen/sie akzeptieren sie nicht? Sie suchen/brauchen einen Schuldigen? Es kann auch völlig anders sein, als ich aus Deinen Worten erahne.

Bedenke: selbst bei identischen Lebensumständen denken, lernen, verhalten sich die Menschen/Kinder nicht immer gleich. Nicht dasselbe Kind bei mehreren Gelegenheiten, nicht die unterschiedlichen Kinder bei derselben Gelegenheit. Jeder Mensch muss individuell beachtet werden.

Es gibt ein sehr gutes Buch, dass Dir helfen kann, die vielfältig möglichen Perspektiven der Kinder zu verstehen und damit richtig umzugehen. Nimm es Dir unbedingt zu Herzen:
Zwischen Trauma und Hoffnung: Wie Kinder und Eltern die Trennung erleben

Zum Verstehen brauchst Du auch die Mitwirkung der Anderen. Auf die Mitwirkung des Partners kannst Du vielleicht noch vertrauen/mit ihm reden, bei den Kindern schwieriger.

Verstehen geht nur, wenn sie möglichst alle ihr Herz öffnen/Dir vertrauen können. Deswegen brauchst Du ihr Vertrauen, dass sie bei Dir nichts zu befürchten haben

Bei einem Kind (und dem Partner?) hast Du offensichtlich einen Anker. Es wiederum hat Vertrauen zu/mit den Anderen. Das kann ein Zugang sein. Aber Du darfst das Vertrauen nicht missbrauchen, aushorchen. Wenn die Anderen mitkriegen, dass Du hintenrum und nicht direkt/offen agierst, machen sie noch mehr zu auch gegenüber dem einen Kind, dadurch verschlechterst Du auch das Gefüge zwischen den Kindern

Dein Partner muss dies mittragen, d.h. er darf von Dir zunächst nichts erwarten, was dem Vertrauen zuwider verläuft, d.h. er muss zunächst mehr den negativen Teil von Erziehung tragen. Das treibt die Kinder nicht gerade zu ihm und damit eher zur Mutter. Nicht unbedingt sein Wunsch. Also muss er/muesst Ihr sparsam sein. Mehr positiv erziehen.

Allerdings kann es sein, dass schon ganz viel zwischen Euch allen kaputt ist: Du und Partner, Du und Kinder, Partner und Kinder, Gefüge zwischen den Kindern. Der erste Eindruck zählt, ist schwer auszuräumen und noch schwerer bei Kindern, die gerade selbst schwere, emotionale Probleme zu verarbeiten haben, keine analytische Stärke haben und die Dinge nur schwer auf die explizite und Metaebene bringen können.

Eine Herkulesaufgabe!

[Mod. = wegen erheblicher Überlänge gekürzt.]
 
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  • #5
Hallo liebe FS,

ich kann dir nachfühlen. Habe mich auch von meinem Partner getrennt, der drei Kinder hat (ich selbst habe zwei), weil es einfach zu viele Dinge gab, die die Beziehung belasteten. U.a eben auch die Kinder.

Ist er Witwer oder geschieden ? Wie lange schon ? Wie lange war er mit den Kindern alleine, bevor ihr zusammenkamt ?
Diese Fragen sind aber lediglich zur Vollständigkeit, denn sie tun eigentlich nichts mehr zur Sache.
Meine Meinung: wenn die Kinder sich sperren, ist es wahnsinnig schwierig oder unmöglich, eine glückliche Beziehung zu leben, denn sie wird dadurch extrem belastet.
Frederika hat gut schreiben, sie hat ja auch keine pubertierenden Kinder. Denn es ist in der Tat sehr schwierig, pubertierende Kinder in die Schranken zu weisen. Oft bewirkt man das Gegenteil.
Hinzu kommt oftmals (so war es bei mir), dass man nach der Trennung den Kindern die Situation leichter machen will, indem man sehr nachgiebig den Kindern gegenüber wird. Ich weiss, dass das nicht richtig ist (habe es ja selbst ausbaden müssen), aber es ist nunmal oft so, dass man denkt, die Kinder müssen mit der Trennung schon genug leiden.

Meine Meinung zu deiner Situation:
auch wenn es dir sehr schwer fällt: bleibe bei deiner Entscheidung.
Du schreibst selbst, dass du die Beziehung beendet hast, weil du nicht mehr konntest. Wenn du zurück gehst, wird es sicherlich nicht besser werden, eher schlimmer (in dem Punkt stimme ich Frederika zu).
Auch hier kann ich dir nachfühlen. Habe auch die Beziehung beendet, weil ich nicht mehr konnte und habe auch gelitten wie ein Hund, weil ich ihn noch so liebte und mich doch gar nicht trennen wollte. Aber wenn du an dem Punkt bist, wo du nicht mehr kannst - was willst du denn dann noch machen ? Du hast doch schon alles versucht!!
Du kannst dir vielleicht sagen, dass die Kinder ja älter werden und die Situation mit der Zeit tendentiell besser. Aber das hilft dir doch jetzt kein Stück weiter. Und jahrelang warten (möglicherweise umsonst) willst du doch sicherlich auch nicht, oder ?

Alles Liebe für dich.
Tu dir was Gutes und konzentriere dich jetzt erstmal auf dein Leben und dein(e) Kind(er).
Und vor allem: vermeide jetzt erstmal jeglichen Kontakt, denn es wirft dich immer wieder zurück in deiner Trauer.
 
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  • #6
Was passiert mit deinem Kind? Wie verhält es sich gegenüber den Kindern, gegenüber deinem Partner?

Habt ihr bereits zusammen gewohnt? Bist du gleich nach der Trennung in die Beziehung geruscht? Auch die Frage von 4, wie lange ist er getrennt, geschieden und hat alleine mit den Kids gewohnt? ist natürlich wichtig. Zudem auch noch, hat die Mutter einen neuen Partner?

Dies sind alles Fragen, die eine Hilfestellerung erst ermöglichen. Wir wissen nichts über den HIntergrund, warum die Kinder so sind. Ist die Mutter fremd gegangen, ist der Vater fremd gegangen. Was haben die Kinder vor deiner Zeit erleben müssen, dass sie jetzt so feindlich dir gegenüber gestimmt sind. Oder erwartest du zuviel?
 
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  • #7
Es tut mir sehr leid für Dich.
Du musst nun leider durch den Liebeskummer durch.

Der Mann hatte die Entscheidung, hat es aber nicht auf die Reihe bekommen, zuhause klar zu machen, wer der Herr im Hause ist. Von einem Teenager kann man gutes Benehmen erwarten.

Natürlich haben die Kinder zu respektieren, wenn Besuch kommt.
Sonst müssen sie eben mit ihrem Teller alleine im Kinderzimmer essen.

Ich könnte keinen Mann respektieren, der sich von seiner 13-jährigen Tochter das Leben diktieren lässt.
Das Mädchen hat ja nun erreicht, was sie wollte. Was will der Vater unternehmen, wenn die Tochter sich abends herumtreiben will? Wenn sie schlechten Umgang hat? Wenn sie nichts für die Schule tut?
Er hat keine Persönlichkeit und das Kind hat Dich vergrault.

Liebe FS, Du hast richtig gehandelt. Da Du selber Mutter bist, kannst Du die Situation richtig einschätzen. Wie alt sind Deine Kinder? Waren sie am Wochenende dabei, wenn Dein neuer Freund kam? Haben sich Deine und Seine Kinder getroffen?
Waren seine Kinder auch mal bei ihrer Mutter?

Vermutlich werden die Kinder jede Frau des Vaters so behandeln wie Dich. Es geht um Machtspielchen. Wenn der Vater das nicht in den Griff bekommt, muss er eben solo bleiben.
Dir alles Gute bei der Suche nach eine Mann mit Ar... in der Hose.
w, 40 J
 
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  • #8
Wer mir am meisten leidtut, ist der Mann. Der muss auch noch mit diesen fürchterlichen Kindern zusammenleben, die sich gegen ihn verschworen haben, um ihn unglücklich zu machen. Und die über seine erneute Einsamkeit jetzt wahrscheinlich sogar erfreut sind.

Würde mich nicht wundern, wenn diese Konstellation irgendwann in der Zeitung endet. Familiendrama bei alleinerziehendem Vater.

Ein Mann kann nur eine begrenzte Menge Leid ertragen, bevor er austickt.

Die Einstellung von Nr. 6 kann ich nicht nachvollziehen. Wie kann man einem Mann in so einer verzweifelten, ausweglosen Situation gegenüber so grausam denken? Da hat die Emanzipation Jahrzehnte lang daran gearbeitet, Frauen und Männer einander auf Augenhöhe begegnen zu lassen, und es gibt dennoch Menschen, die Männer als Gestalten ohne Gefühle, als reinen Quell von Stärke sehen wollen. Tränen kennen Männer wohl nicht? Einsamkeit und Schwäche kennen sie nicht? Ich habe größten Respekt vor dem Mann, dass er versucht, allein seine drei Kinder großzuziehen, nachdem ihm ja offensichtlich die Frau abgehauen ist. Dass er dabei Schwierigkeiten hat, halte ich für absolut nachvollziehbar.

Von einem Teenager zu erwarten, dass er sich benimmt, ist in etwa so, wie von einem Drogensüchtigen zu erwarten, dass er nicht schnorren geht. Gerade bei 13jährigen Mädchen ist die Rebellenphase doch vorprogrammiert. SELBSTVERSTÄNDLICH begehrt sie gegen ihren Vater auf. Gegen irgendwen muss sie ja aufbegehren, das gehört zum Erwachsenwerden dazu.

Eine vierzigjährige Frau, liebe Nr. 6, sollte das eigentlich wissen. Und es liegt nicht allein am Vater, dass die Beziehung gescheitert ist. ER hat seine Tochter zurechtgewiesen, wenn sie seine Freundin unhöflich behandelte.
Die Fragestellerin, nicht der Vater, hat gegen die Tochter verloren. Und zwar durch Aufgabe.

Dem Mann die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist sicher sehr bequemes Denken. Aber hier leider falsch.

M,30
 
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  • #9
Liebe FS,

warum seid ihr nicht mal alle zusammen zu einer Beratungsstelle gegangen?

Ansonsten kann ich dich gut verstehen, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.

Warum habt ihr euch nicht ohne die Kinder getroffen? Die sind doch schon älter! Warum habt ihr nicht Unternehmungen außer Haus gemacht und so viel wie es geht den Kontakt von dir zu den Kindern nicht vermieden, sondern umgangen? Also ins Restaurant gehen, Kino etc., muss doch möglich gewesen sein. Oder bist zu zu schnell ins Haus und an den Tisch "integriert" worden und dann fing der Zoff an?

w (47)
 
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  • #10
Liebe FS,

schade, dass Du aufgegeben hast.
Ich befinde mich momentan so ein bisschen in der Rolle Deines LG. Meine derzeitige Partnerin (wir wohnen wechselseitig bei ihr und mir) hat auch so einige Schwierigkeiten mit meinem 16-jährigen Sohn bzw. mit meinem Erziehungsstil klarzukommen.

Bei uns ist es eher nicht der Fall dass er sie ablehnt. (Überleg auch Du nocheinmal ob das wirklich so ist), sondern, dass ich ihm zuviele Freiheiten, insbesondere was das leidige Thema Ordnung angeht, lasse.
Das äußert sich dann so, dass sie ihn bittet dies oder jenes zu tun, er dann genervt etwas von "keine Zeit" verlauten lässt und sie dann von mir erwartet, dass ich "Erziehen" soll.
Das muss schief gehen.

Ich habe ständig das Gefühl vermitteln zu müssen.
Ich könnte mir vorstellen, dass es bei Euch ähnlich ist/ war. Vlt. könnt Ihr zusammen noch einmal reflektieren wo denn nun die Probleme wirklich liegen und noch einmal einen Neuanfang starten.
Von solchen Kindereien wie " die Kinder haben gewonnen" halte ich überhaupt nichts.

Alles Gute

(m/44)
 
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  • #11
@9 und FS: stimmt, du liebe FS musst deinen Stil durchsetzen und deine Grenzen gegenüber den Kindern ziehen. Dabei konsequent bleiben und nicht erwarten, dass dein LG vermittelt. Sonst bist du eh unten durch bei den Kids - da selbst nicht in der Lage, konsequent zu bleiben.
 
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  • #12
Ja mei, Kinder in der Pubertät sind halt oft recht krätzig - und im Dreierpack obendrein. Du hast wohl mit diesem Alter noch nicht so viel Erfahrung, sonst hättest Du Dir evtl. schon ein dickeres Fell zugelegt und rechtzeitig eine Strategie mit deinem Partner verabredet, damit die Kinder Euch nicht gegeneinander ausspielen können.

Solange Ihr die Kinder nicht ins Boot holen könnt, hat Eure Beziehung keine Chance. Ihr braucht in diesem Fall wirklich professionelle Unterstützung, denn Eure Glaubwürdigkeit ist auch bei den Kindern dahin, d.h. sie vertrauen Euch nicht mehr. Allerdings sind Kinder sensible Menschen, die sich im Grunde ebenfalls nach Harmonie sehnen. Sie sehen sich im Moment zwischen allen Stühlen und die Rebellion ist ihre Art, damit fertig zu werden.

Vielleicht passt Ihr wirklich nicht zusammen? Bist Du ein viertes Kind oder bist Du eine ernstzunehmende Erwachsene in dieser Konstellation.
Was sagt dein "Ex" dazu? Hat er schon aufgegeben? Dann lass es bei der Trennung.

w
 
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  • #13
Ich hatte auch mal so eine Konstellation. Mann mit 4 Kindern, das ist nicht einfach. Aber mit der Zeit hat das funktioniert, ich habe die Kinder eine Zeitlang einfach nicht in den Mittelpunkt gestellt. Wenn Sie Spielchen gespielt haben, habe ich die Spielchen mitgespielt, wenn sie mich ignoriert haben, habe ich das auch getan. Komischerweise hat das funktioniert. Aber trotz allem ist es eine schwierige Situation und ich bin heute froh, nicht mehr in dieser Beziehung zu sein.

Selbst wenn alles mit den Kindern läuft ist so eine Konstellation extrem schwierig, da man als Paar oft zu kurz kommt. Väter übertreiben es da manchmal mit der Liebe zu den Kindern und meinen alles wieder gut machen zu müssen, was in der Ehe schief ging. Das schlechte Gewissen ist allgegenwärtig. Mich hat es genervt und ich hätte damit auf Dauer nicht leben können. Also überlege es dir gut, auf Dauer macht einen so etwas einfach mürbe.


w (45)
 
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  • #14
Für eine 13jährige ist das doch ein ganz normales Verhalten. Wahrscheinlich würde sie sich auch ihrer eigenen Mutter gegenüber so verhalten. Mit 13 gibt es eben diese "ich liebe Dich, ich hasse Dich Situation. Deswegen gehts mal besser und mal schlechter. Und ja, das hat was mit dem Abnabelungsprozess zu tun, der sehr wichtig ist. Auch damit, dass sich einfach ganz viel in der Zeit für ein "Kind" verändert. Erinnert Euch doch mal alle an Eure eigene Pubertät. Ich staune, dass das hier bisher nur einem aufgefallen ist und dann noch einem recht jungem Mann :)

Und nun zu der eigentlichen Frage. Du kannst mit der Situation nicht umgehen, also hast Du sicher das richtige getan. Aber was? wenn Dein Kind auch mal so wird? Aber gut, es soll ja auch sehr pflegeleichte pubertierende geben. Viel Spaß

w 40
 
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  • #15
@#14
Der Grund ist ganz einfach:
"Fremden" Kindern kann man nicht unbedarft entgegengehen, sie ohne Kompromisse ins Herz schließen.
Die Erfahrung habe ich mit einem Witwer mit 3 Kindern gemacht, sie konnten mich annehmen .... ich sie aber nicht.
Ich hatte selber 2 Kinder, alle 5 waren im Alter von 8 bis 14 Jahren.
Es lag an mir, ich wollte und konnte nicht eine Großfamilie leben!
Ich habe diesem Mann 3 Jahre seines Lebens gestohlen, nur weil ich es versucht habe ....
w45
 
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