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  • #1

Die Kinder stehen an 1. Stelle auf Kosten der Beziehung ?

Wenn man kleine Kinder hat,klar,sie brauchen Zuwendung und Liebe.
Erwachsene Kinder bleiben immer Teil meines Lebens. Meine Söhne : 27,29,25 haben selbst Familie mittlerweile . Sie sehen das anders: Erst kommt die Ehefrau ,dann die Kinder.

Man gleitet vom Paarsein schnell in Mami/Papi Konstellation ab. Und kommt selten wieder raus.
Ich kam drauf, als mein Mann irgendwann Mutti zu mir sagte und dabei blieb.

Ich versuchte ihm klar zumachen ,dass wir ein Paar sind, und dann Eltern.
Und jetzt, die Kinder sind aus dem Haus, ist nichts mehr übrig vom Paar.

Er verkriecht sich im Atelier, ich mache mein Ding .Zweisamkeit, Zärtlichkeit, ging alles verloren.

Ich nehme mein Leben wieder in die Hand: Doktorarbeit schreiben, Job habe ich.
Und dann auf in ein neues Leben.

Kinder an 1. Stelle ? Never ,ever. Gibt es noch eine Chance für die Beziehung?
 
  • #2
Das ist ein Bruch, wenn Kinder aus dem Haus gehen. Nachdem meine Tochter auszog, dachte ich, kann ich mit Riesenenergie alles das tun, was in den letzten 20 Jahren schwierig war. - Und ich bin in ein riesiges schwarzes Loch gefallen. Das scheint deinem Mann ähnlich zu gehen. Depression ist eine Reaktion auf Anpassungsbedarf. Wenn er dich dann dazu noch "Mutti" genannt hat, hat er dich und sich jahrelang auf nur eine Rolle reduziert, richtig beobachtet.
Vielleicht ist er aber auch verzweifelt und unschlüssig darüber, ob und wie er dir neu begegnen kann oder ob er eine neue Beziehung anstrebt. Alles noch mal auf Anfang? Aber wie? Denn scheinbar wird er in seiner Familie nicht mehr gebraucht. Du gehst deiner Wege und die Kinder auch.
Frag dich, was du willst. Auch alles auf Anfang oder den Neuanfang mit ihm machen?
 
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  • #3
Selbstverständlich stehen Kinder immer an 1. Stelle! Meine Mutter ruft meinen Vater Papa, soger in der Öffentlichkeit :) und andersrum mein Vater meine Mutter mit Mama! Ist doch witzig und irgendwie süß.
 
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  • #4
Was erwarten Eheleute mit Kindern eigentlich? Einer oder beide gehen arbeiten während die Kinder aufwachsen. In der ganzen Zeit ist man ein Team, mehr nicht! Alles muss laufen, funktionieren, organisiert werden. Mann und Frau leben getrennte Leben. Jeder in seinem Job, einen ganz anderen Tagesablauf, andere Freunde, Gesprächspartner. Einstellungen ändern sich entsprechend, Erwartungen, Wünsche. Und die Person die man mit am wenigsten sieht ist der eigene Partner. Da braucht mir hier auch keiner etwas anderes vorzulügen.
Ich kenne KEINE Ehe oder Beziehung mit Kindern die auch nur ansatzweise mehr ist als eine kleine Firma. Kinder sind was tolles höre ich dann immer! Drauf gesch...! Kinder, nein danke! Beziehungskiller!
 
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  • #5
Meine Kinder stehen auch an erster Stelle - da kommt keine Frau ran.

Das hat jede so zu akzeptieren, oder sie muß es lassen - ganz einfach.
Egal wie alt die Kinder sind..

m,50
 
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  • #6
In der Zeit, wo die Kinder die Hauptrolle spielen, ist es völlig klar, dass der Schwerpunkt auch der Partnerschaft bei den Kindern liegt. Aber genau da sehe ich dann irgendwann das Problem. Wo das "Mama" und "Papa" unter den Partnern am Anfang vielleicht niedlich war und auch den Eltern-Stolz widergespiegelt hat, wird es irgendwann zum Synonoym dafür, dass die Partner sich nur noch auf die Elternrolle konzentrieren und sich selbst dabei vergessen. Jahre später steht man mit großen Augen voreinander und denkt sich, hoppla, wo sind wir als Paar eigentlich geblieben. Und muss erst wieder komplett neu sortieren, warum man sich irgendwann mal für diesen Menschen entschieden hat. Manchmal fällt es einem nicht mehr ein.

Das ist die Lehre, die ich aus meiner Ehe gezogen habe: man muss IMMER an einer Beziehung arbeiten. Eine gewisse Routine im Miteinander muss ein. Aber es ist wichtig, immer wieder innerlich eine kurze Bestandsaufnahme zu machen, wo das Paar gerade steht. Und dieses selbstverständliche Mama und Papa ist ein riesen Schritt in die falsche Richtung. Weil man damit auch schleichend die Rolle verlagert, die der Partner haben sollte.
 
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  • #7
In meiner Ehe drehten wir uns eigentlich nur um die Kinder und ich fühlte mich wie eine "Waschmaschine"und "Kindermädchen!"...von mir als Frau und Mensch ist nichts übrig geblieben.
Natürlich hab ich das auch zugelassen, denn ich liebte meine Kinder und meinen Mann mehr als mich...Aber schon damals hab ich meinem Exmann signalisiert, dass die Basis einer glücklichen Familie das Elternpaar wäre und das stabile Fundament. Er hats nicht verstanden, lies mich emotional und seelisch verhungern. Heute sind die Kinder größer, ich geschieden und mit meinem neuen Partner glücklich. Jetzt stehe ich an der ersten Stelle, dann meine Kinder , dann er - diese Reihenfolge hat er immer wieder betont!
 
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  • #8
Warum sollte es ein Schritt in die falsche Richtung sein, wenn Mann Frau Mama und Frau Mann Papa nennt? Wenn die Eltern so um die 60 sind, ist es doch schon süß, wenn sie sich so gegenseitig ansprechen! In jüngeren Jahren würde ich auch komisch gucken, wenn mein Mann mich mit Mama ansprechen würde aber als ältere Frau finde ich das nicht schlimm!
Natürlich ist die Familie eine kleine Firma, die am Laufen zu halten ist, was ist daran schlimm?

[Mod: Unflätige Bemerkung gelöscht.]
 
  • #9
Für uns beide(!) sind die Kinder das Wichtigste auf der Welt, und das wird auch in Zukunft so bleiben!

Dies ist doch auch völlig normal und richtig! Partner sind austauschbar, wie zig- fach traurigerweise zu erleben ist, Kinder jedoch niemals. Die Natur hat es schon super eingerichtet, dass wir unseren Nachwuchs als einen Teil von uns selbst erleben.

Die Liebe zu den Kindern, und die zum Partner sind doch sowieso überhaupt nicht zu vergleichen, deshalb ist es auch völlig überflüssig, künstlich eine Wertung aufzustellen, wer jetzt an "erster Stelle" steht.

IMMER steht der (jeweilige) Partner, als Lebensgefährte oder Ehemann, an erster Stelle,
und IMMER stehen die Kinder, als unser Nachwuchs, an ester Stelle!


Trotzdem muss ein Paar nicht zu "Mama und Papa" mutieren, dazu muss es jedoch nicht die oben genannte Wertung vornehmen.
 
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  • #10
#3 Da hast Du meine volle Zustimmung, besser hätte ich's nicht formulieren können...

#4 Das bestätigt mich mal wieder absolut darin, keine Kinder bekommen und meinem Leben andere Prioritäten gegeben zu haben... danke für die Reflektion!

(und es bestätigt mich auch darin, dass so ziemlich das EINZIGE No Go überhaupt für mich ein Partner MIT Kindern gewesen wäre... muss sehr deprimierend u. frustrierend für eine Partnerin sein, diese Einstellung... denn die Kinder sind irgendwann aus dem Haus, der Partner/die Partnerin bleibt dafür ein Leben lang, wenn er (sie) nicht verstirbt... bei mir jedenfalls!)

Meine Kinder stehen auch an erster Stelle - da kommt keine Frau ran.

Das hat jede so zu akzeptieren, oder sie muß es lassen - ganz einfach.
Egal wie alt die Kinder sind..

m,50
 
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  • #12
Ich könnte mir niemals im Leben vorstellen eine familie zu haben. ich sah in der Ehe meiner Mom was das heisst...kochen, putzen, waschen, bügeln etc...miese Laune. Und ich als Kind hatte Schuld, dass ich da war..kam mir halt so vor. Jedenflls war sie nur der Wischmop.
Ich empfand Familie als als Gefängnis.
Bin heute fast 44, hatte nie Bock auf Kids und meine Männer auch net.
Mein Freund sagte: Eine Frau ohne Kinder ist wie ein Sechser im Lotto.
das geht mir mit Männern auch so.
es soll nichts was nervt meine liebe Ruhe stören und ich will net Mutti gerufen werden..ich habe einen Vornamen!
 
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  • #13
Irgendwann kam immer in meinen "Nachbeziehungen" der Moment, in de man den Begriff LIEBE miteinader erörtert hat.........von mir gibt es dann immer ein klares Statement........Liebe, lieben tue ich meine Kinder und sonst garnichts. Für eine Partnerin empfinde ich maximal tiefe Zuneigung und Vertrautheit. Für meine Kinder würde ich mein eigenes Leben opfern! Für meine Partnerin definitv nicht.

Sie müssen dann meist schlucken, aber das ist mein Standpunkt!
 
  • #14
Was erwarten Eheleute mit Kindern eigentlich? Einer oder beide gehen arbeiten während die Kinder aufwachsen. In der ganzen Zeit ist man ein Team, mehr nicht! Alles muss laufen, funktionieren, organisiert werden. Mann und Frau leben getrennte Leben. Jeder in seinem Job, einen ganz anderen Tagesablauf, andere Freunde, Gesprächspartner. (...) Und die Person die man mit am wenigsten sieht ist der eigene Partner. (...)

Ja, das habe ich auch in (fast) allen Beziehungen mit Kindern beobachtet. Die "getrennten Leben" kann man vielleicht noch vermeiden, wenn beide Partner sowohl ihren Beruf ausüben als auch halbwegs gleichwertig die familiären Pflichten aufteilen. Aber das unglaubliche Arbeitsprogramm eines Paares mit kleinen Kindern, den Stress und die Erschöpfung, das bekommt man wohl nur schwer in den Griff. Sich aus diesem "Funktionieren-müssen" immer wieder kleine Fluchten als Paar zu organisieren, ist offensichtlich verdammt schwer.
 
  • #15
Also seinen Partner Mama oder Papa zu nennen Finder ich schrecklich und zeigt, dass es keine Partnerschaft sondern nur noch Elternschaft ist. Ds kann auf Dauer nicht gut gehen und man kann seine Ehe pflegen und sich als Partner wahr nehmen und trotzdem auch die Kinder an erster Stelle stehen lassen. Beides ist wichtig und darf nicht vergessen werden. Ach und wenn meine Mann jemals mich mit Mama oder Mutti ansprechen würde ist die Scheidung nicht weit. Natürlich sagt er zum Kind, frag mal Mama, aber sonst geht das nun gar nicht. und ich kenne sehr viele Familien, die nicht nur auf die Kinder fixiert sind sondern auch noch ihre Ehe im Blick haben
 
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  • #16
Beziehung und Kinder stehen auf ähnlich gleicher Stufe. Meine Kinder sind mir wichtig, mein Partner aber auch. Kinder als auch Partner sind mir unterschiedlich wichtig. Mit einer Rangstellung habe ich aber ein Problem. Vergleichen möchte ich nicht. Es kommt keiner auf seine Art und Weise zu kurz.

Ich würde es aber auch nicht gerne hören, wenn mein Partner mich Mutti nennen würde. Dabei würde doch meine weibliche Attraktivität an ihn verloren gehen. Es ist eine Frage des Stils und Respektes.
 
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  • #17
Für mich war es in einer langjährigen Ehe stets selbstverständlich, dass Kinder solange sie klein sind und auch noch als Jugendliche an erster Stelle stehen! Es ist die Kunst, einem Akrobatikakt gleich, wenn die Kinder das Elternhaus verlassen haben, dem Partner wieder den ersten Rang einzuräumen. Viele schaffen es nicht (ich auch nicht) die einstige Liebe neu zu beleben, die Chance zu nützen, einander wieder zum Wichtigsten zu werden.
Nach der Scheidung wurde mir klar, auf die Kinder konnte ich mich verlassen, auf die Partner die danach kamen eher nicht.
Deshalb werden meine Kinder immer den ersten Platz einnehmen - niemals mehr ein Mann!

Ich empfinde es nicht als "süß", sondern entwürdigend, wenn sich gleichrangige, erwachsene Partner als Mutti und Papi gegenseitig bezeichnen!
 
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  • #18
Für mich war es in einer langjährigen Ehe stets selbstverständlich, dass Kinder solange sie klein sind und auch noch als Jugendliche an erster Stelle stehen!

Ich möchte Dir wirklich nicht zu nahetreten, das liegt mir fern, aber meiner Meinung nach ist gerade DAS der Grund dafür, dass so viele Ehen den Bach runtergehen und Familien zerbröckeln... dass die kleinen "Prinzen" und "Prinzessinnen" (meist für die Mütter!) die "unangefochtene No. 1" sind... erst kommen die Kids und dann lange mal nichts... mit etwas Glück vielleicht irgendwann mal der Partner... meiner Beobachtung nach endet genau DIESE Einstellung, ebenso wie bei Dir, früher oder später, fast immer in Scheidung und Zerwürfnis...

Quelle: langjährige Beobachtungen in Freundes- und Bekannten u. vor allem auch eigenem Familienkreis...

w 42 / ledig / gewollt kinderlos
 
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  • #19
@11: Du tust mir echt leid und bist nur zu bemitleiden, aber echt! Na klar ist eine Frau ohne Kind ein Sechser im Lotto für den Mann, das glaub ich! Und was machst Du, wenn er dich mal für ne jüngere Frau verlässt, dann stehst alleine da und er hat dich schön ausgenutzt und du hast niemanden mehr! Die pure Eogisten hat hier geschrieben....warte mal ab, irgendwann kommt bei jedem der Tag, wo er an Familie denkt, gerade dann, wenn Du alt und obendrein noch krank und gebrechlich bist und niemand da ist, dann wirst Du bereuen, dass Du keine Kinder wolltest!

Wenn ein altes Ehepaar sich Mama und Papa nennt, ist es etwas anderes, als wenn ein jüngeres Pärchen sich so nennt und dass daran eine Ehe zerbricht, noch lange nicht! Partnerschaften gehen kaputt durch andere Gründe nicht darunter, dass man sich Mama und Papa nennt!
 
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  • #20
Wenn neu zusammen findende Paare jeweils des anderen Nummer 1 zu akzeptieren bereit ist,sollte es dabei auch keine Probleme geben.Leider ist dem aber nicht so,Kinder gehen immer vor und deshalb wird sich meist ein Partner ohne Kinder gesucht.Dann hat man für sich und die eigenen Kinder die volle Aufmerksamkeit,also 3/4 und das 4te bleibt dem kinderlosen selbst.Wenn beide sich mit dem Lebenswerk des anderen auseinandersetzen,tolerieren und einsetzen,nur dann gibt es eine Gemeinschaft.
Von der Akzeptanz dieser Partnerschaft,sind Männer einfach sozialer und da sie im Gegensatz zu Frauen nach unten Daten,fällt ihnen emotional das Geben wesentlich leichter.
Meine Erfahrung,Frauen tun nur äußerst selten etwas NUR für den Mann,sie gestalten es so,daß sie fast immer selbst einen Nutzen mit haben(egel wie viel/groß).Wenn Frau keine Kinder hat,hat man/n alles zu geben und wenn man/n Kinder hat,hat man/n von Frau nicht zu viel zu verlangen!Das Ranking ist klar definiert,Mann ganz hinten,außer am Gehaltstag!

m49
 
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  • #21
wenn Du alt und obendrein noch krank und gebrechlich bist und niemand da ist, dann wirst Du bereuen, dass Du keine Kinder wolltest!

Das halte ich aber mal ganz, ganz stark für Traumwelt und Wolkenkuckucksburg!! Das mag vielleicht in der vorvorletzten Generation noch so gewesen sein, aber diese Zeiten sind doch schon seit mindestens 50 Jahren vorbei... !

Schau' Dir mal die REALITÄT an... ! Da hast Du OHNE erwachsene Kinde als hilfsbedürftiger alter Mensch meist noch mehr Würde... (Ausnahmen gibt es immer, wo sich die erwachsenen Kinder mal um die alten Eltern kümmern - sollten zufällig alle im selben Land und in der selben Stadt wohnen, was heutzutage auch eher selten ist...).Gerade sind die erwachsenen Kinder heutzutage doch der Nagel zum Sarg ihrer alten Eltern und können diese gar nicht schnell genug "loswerden", sobald es in irgendeiner Weise ans Eingemachte geht...
 
  • #22
Für mich war es in einer langjährigen Ehe stets selbstverständlich, dass Kinder solange sie klein sind und auch noch als Jugendliche an erster Stelle stehen!

Mit der Einstellung, liebe FS, ist es kein Wunder, dass Deine Ehe scheitern musste. Es gab hierzu gar keine Alternative. Im Übrigen finde ich Deine Einstellung nicht förderlich für diejenigen, die bei Dir an erster Stelle stehen: Deine Kinder. Ihnen wird letztlich eine merkwürdige Welt vorgelebt und Ihnen weiterhin Schritte zum Erlernen der eigenen Autonomie und die Wahrnehmung ihrer Persönlichkeit erschwert. Dein Verhalten enthält durchaus egoistische und selbstsüchtige Komponenten. Ich empfehle Dir von Gedichte von Khalil Gibran zur Lektüre, z.B. "Von den Kindern". Kleiner Auszug: "Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, ..."

Nach der Scheidung wurde mir klar, auf die Kinder konnte ich mich verlassen, auf die Partner die danach kamen eher nicht. Deshalb werden meine Kinder immer den ersten Platz einnehmen - niemals mehr ein Mann!

Auch hier präsentierst Du ein Bild von Deinen Kindern und von Deinen Partnern, das ein erfülltes Zusammenleben mit Partnern komplett unmöglich macht. Du wirst Deine eigene Einstellung stets bestätigen, da sich ein Partner, nachdem er Dich kennengelernt, in wohlverstandenem Eigeninteresse von Dir trennen wird. Punkt.
 
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  • #23
. Warum erleben die Pflegeheime eine Hochblüte??

.

Zum Teil, weil Kinder sich nicht um ihre Eltern kümmern, zum Teil, weil heute bei den vielen Doppelverdienern keine Zeit mehr bleibt und zum größten Teil deswegen, weil es so viele Kinderlose gibt.
In unserer Familie gab es sowas nicht.
Eine Frau ohne Kinder ist für mich sicher kein Sechser im Lotto, da ich bisher keine kinderlose Frau kennengelernt habe, die von ihrer Lebenseinstellung und von ihren Werten für mich in Frage käme.
 
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  • #24
Jawoll, das ist tatsächlich so, dass Kinder an erster Stelle stehen und eine Familie wie eine kleine Firma funktioniert. Eine vollwertige Beziehung bleibt zwangsläufig auf der Strecke, manche schaffen es trotzdem einigermaßen glücklich zusammen zu bleiben. Im Alter werden sie dafür wieder belohnt.
Ich habe das mit mehreren Kindern nicht geschafft, mein Mann und ich sind getrennt. Für uns beide stehen die Kinder an erster Stelle, gegen solche unbedingten Gefühle kann man -zum Glück!- gar nichts machen. Ich liebe das Leben mit meinen Kindern, Beziehungen zu Männern sind immer Risiken ausgesetzt. Darum verstehe ich das Argument deswegen kinderlos zu bleiben ÜBERHAUPT nicht.
Es gibt eben eine Phase im Leben für Kinder und wenn daran eine Beziehung zerbricht, dann war das trotzdem eine lohnende, schöne Lebensphase. Auch bei kinderlosen Paaren zerbricht eine Beziehung nach Jahren/Jahrzehnten oft am Alltag. Danach kann man neue Beziehungen unter neuen Prämissen und mit anderen Perspektiven eingehen. Da kann man auch noch auf die Nase fallen, ABER ich falle nie tiefer als in den Schoß meiner Familie, nämlich dem Leben mit meinen tollen Kindern. Im Leben möchte ich mit meinen vierzig Jahren jetzt nicht als kinderloser Single darauf angewiesen sein, auf eine Beziehung zu hoffen um nicht vor Einsamkeit umzukommen. Und das womöglich auch noch im Internet.

w/41
 
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  • #25
Hier nochmals die 18: Ein Elternpaar kann 10 Kinder großkriegen und nicht ins Heim stecken aber 10 Kinder können nicht Mutter und/oder Vater aufnehmen!!!! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

Und natürlich stehen Kinder an unangefochtener 1. Stelle! Männer kommen und gehen, Kinder bleiben, sind ein Stück von einem selbst! Natürlich hat man als Mutter keine Garantie, dass die Kinder später auch für einen da sind ABER wenn ich eine sehr gute Mutter war, mein Leben lang für sie da war und sie unterstützt habe und nicht mißhandelt oder ins Heim abgeschoben habe, dann kann ich sehr wohl auch hoffen und erwarten, dass meine Kinder mich auch nicht sofort ins Heim abschieben!
 
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