• #1

Die Liebe, Partnerschaft und der Glaube (an Gott)

Hallo Forum,
meine Freundin glaubt an Gott und ist der Meinung, dass er immer für sie da ist und ihr das Leben schöner macht. Damit meine ich nicht materiell, sondern Verständnis, Toleranz und Einstellung, Nächstenliebe... also kurz gesagt Werte. Ich bin auch froh, dass sie ihren Glauben hat, da ihr das scheinbar sehr gut tut, kann aber oft nicht nachvollziehen, wie der Glaube die Persönlichkeit so beeinflusst. Was sie betrifft auf jeden Fall positiv, nur was ist das, was diese Einstellung und der Glaube ausmacht? Ich möchte hier keine Diskussion anstoßen, ob man Gott sehen kann oder nicht, da mir schon bewußt ist, dass das nicht möglich ist. Ich weiß ja auch, was Liebe ist und das Gefühl ist genauso wenig greifbar. Wir haben ab und an eine Diskussion zum Thema und sie ist der Meinung, sie müsste sich dazu nicht rechtfertigen aber darum geht es mir auch nicht. Ich würde halt nur gern verstehen, was dahinter steckt. Als ich ihr mal die Ei/Henne-Frage stellte, kam wie aus der Pistole: Na Gott hat zuerst das Huhn geschaffen! Hmm, also meine Frage: was steckt dahinter, gibt es diesen Gott und wie geht ihr damit um, wenn euer Partner an etwas so wenig greifbares glaubt?
Ich würde da mal die Kirche als Institution der Menschen außen vor lassen.
M44, getauft aber nicht wirklich glaubend
 
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  • #2
an die Moderation:
da ein ähnlicher Thread vor ein paar Tagen aus mir unerfindlichen Gründen spurlos verschwunden ist, habe ich keine Lust mehr, mich an solchen Diskussionen zu beteiligen.

Moderation: Danke für ihre Anmerkung. Bei der letzten Frage wurde eine reine Glaubensdiskussion ohne Bezug zur Partnerschaft initiiert und deshalb war dieser Thread nicht konform zu den Forenregeln.

Übrigens: mein Hinweis, ...

Moderation:
Was ihren Hinweis betrifft: Es moderieren mehrere Moderatoren und es ist auch immer ein Ermessensspielraum gegeben, bzw. es wird auch mal etwas übersehen.
 
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  • #3
Ich hatte einige Partnerinnen, die an diverses glaubten. Religiöser Glaube ist mir fast noch am liebsten. Astrologie-Tanten, Okkulte-Möchtegern-Hexen oder Esoterische-Heilerinnen langweilten mich nach einer Weile so sehr mit ihrem Geschwafel, dass ich mich trennen musste. Schade, denn immer waren es tolle Frauen. Lebenstüchtig, mit Grips, beruflich erfolgreich, guter Charakter - aber mit so einer Macke, die an mir herumzelebriert wird, kann ich nicht leben.

Wenn nun eine an Gott glaubt und mich damit nicht weiter belästigt, ist das ok.
 
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  • #4
Das ist natürlich streitbar - vor allem weil man Gott nicht sieht. Ob es Gott oder ein anders höheres Wesen ist weiss ich nicht - ich glaube aber, dass der Mensch eine Seele hat und sollte das so sein - muss es ja irgendwie weiter gehen.

Die Henne/Ei Problematik spricht aus meiner Sicht nur dafür das die Evolutionstheorie Mist ist, denn DIESE kann das Problem Henne/Ei nicht lösen und hat keine Antwort darauf. Bei Gott kann ich einfach behaupten (ob das nun Sinn macht oder nicht) Er hat die Henne erschaffen - das Problem ist gelöst !

Wenn führende Wissenschaftler oder auch Atheisten glauben, dass man aufgrund des "aufgeklärt" sein gar nicht erst an ein Überwesen glauben darf, dann halte ich diese Menschen für ziemlich beschränkt und eigentlich für ihren Job (wenns Wissenschaftler sind) als ungeeignet.

Warum? Ganz einfach - eine alternative von Wissenschaftlern NICHT widerlegbare Theorie von mir: (daran glaub ich nicht - nur mal so als Denkanstoss für die ganzen "Aufgeklärten).

Die Erde wurde von Außerirdischen entdeckt: Hier hat der führende Alien Wissenschaftler aus Genmaterial Leben geschaffen (den Menschen) und hat diesen auf der Erde "ausgesetzt". Dieser Alien hieß Gott und war uns in ALLEM überlegen !
Es gibt Abbilder in Höhlen, die Menschen zeigen die in Untertassen zu fliegen scheinen - kein Mensch weiß warum das gemeißelt wurde - ich schon - "Gott" hat uns besucht - daher auch die Weitergabe, dass es Gott gibt - Menschen haben versucht das auf Bild zu bannen.

Ist das zu unrealistisch? Ich denke nein, denn schon wir Menschen erschaffen in Reagenzgläsern leben. Wie sieht das erst in 3000 Jahren aus - wie weit ist unsere Medizin unser Wissenschaft? Können wir Leben aus dem nichts schaffen? Wenn ja - sind WIR dann "der Schöpfer" für diese "Kreaturen"? Steht nicht in der Bibel Gott hätte uns nach seinem Ebenbild erschaffen? Natürlich hat er das, denn unsere heutigen Roboter die nicht biologisch sind (dazu sind wir NOCH nicht in der Lage) bauen wir auch nach unserem Abbild.

Was die Kirche aus Gott usw. gemacht hat - hat meines Erachtens nichts mit dem eigentlichen Glauben zu tun. Ich denke sowieso, dass der wirkliche Glaube eine Mischung von allem ist, was religiös überliefert ist. Da gehören Elemente vom Buddhismus ebenfalls dazu.
Ob man Gott anbeten muss oder nicht - ob er (es?) es möchte, weiß keiner - er spricht ja nicht zu uns - es wäre aber dennoch Möglich, dass er Regeln erstellt hat, an die wir uns halten sollten.

Das kann ich endlos weiterführen :)

Ich persönlich glaube jetzt nicht an die oben genannte Theorie - weiß aber, dass es zumindest NACH dem Tod weitergeht - das steht für mich aufgrund einiger Erlebnisse die ich in meinem Leben hatte fest !

m37
 
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  • #5
Glaube ist per Definition "wenig greifbar". Und für zwischenmenschliche Beziehungen kommt es eben schon auf die Werte an, die mit dem Glauben verbunden sind. Die Allgemeinen Menschenrechte gehen z.B. auf das Neue Testament zurück, in dem erstmals jedem Menschen eine unsterbliche Seele zuerkannt wurde und deshalb alle Menschen gleichwertig sind.

Der Glaube hat sehr geholfen, Widerstand z.B. gegen die Nazis zu leisten (denen nicht alle Menschen gleichwertig waren), weil er nicht relativierbar ist. Aber er hat auch immer wieder zur Machtorgien verleitet wie aktuell zu sehen in Irland mit dem gerade entdeckten Kindermassengrab irgendwelcher krimineller Nonnen. Der "Glaube" ist ausserdem ein zweifelhaftes Angebot an Leute, die mit der Welt und sich selber nicht wirklich klarkommen und eine esoterische Entlastung suchen.

Mit dem Glauben ist es wie mit dem Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht. Das kann allerdings sehr anspruchsvoll werden, denn es werden auch Dinge gefordert, die den Gesetzen der Welt widersprechen. Mutter Theresa wurde trotzdem auf der ganzen Welt gut verstanden.
 
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  • #6
Meiner Meinung nach gibt es Gott als eine Art Ursprung des Seins. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie einen Architekten, der sich die ganzen Naturgesetze etc. ausgedacht hat, aus denen die Welt besteht. Wenn der Plan fertig ist, kümmert es ihn nicht mehr groß. Dann sind die Bauarbeiter dran. Wenn die fertig sind, kümmert sich nur noch der Hausmeister drum. Bei einem Wasserrohrbruch rufst du den an und nicht den Bauarbeiter und schon gar nicht den Architekten.
Genauso ist es mit Gott. Es gibt ihn, aber es kümmert ihn überhaupt nicht, was Menschen machen. "Ich habe Euch den Plan gegeben, was Ihr draus macht, ist Euer Bier", könnte seine Einstellung dazu sein. Freier Wille.
Die Welt ist fertig und sein Werk getan.
So beantwortet sich auch die beliebte Frage: Warum lässt Gott das Elend auf der Welt zu, wenn es ihn denn gibt. Ganz einfach: Weil wir sonst Marionetten wären und keine Menschen. Menschen gibt es nur mit dem (gottgegebenen) freien Willen.
Leute, die aber ernsthaft - und nicht nur als Gedankenspiel - mit Gott reden, weil sie denken, da hört tatsächlich jemand zu und manipuliert den Zufall zu ihren Gunsten, haben meiner Meinung nach ein Problem. Sie verhalten sich wie Kinder, die meinen, da oben im Himmel sitzt der Papa und passt auf. Sie sind geistig nicht erwachsen. Damit würde ich als Partner nicht klarkommen.
 
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  • #7
Ich kann mir keinen gläubigen Mann an meiner Seite vorstellen. Die Antwort auf die Huhn-Ei-Frage ist ja echt gruselig.

w29
 
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  • #8
Es fällt leichter, seine Position im Leben zu akzeptieren, wenn man sich selbst als Teil eines größeren Planes sieht. Und diesen Plan gibt es, da bin ich mir sicher. Man kann eine Spur davon erahnen, wenn man sich die Fälle ansieht, in denen die Evolution funktionell ähnliche Spezies zweimal entwickelt hat, Ichthyosaurier und Delphine zum Beispiel. Insofern halte ich von Menschen, die ihren Platz im Leben einer höheren Macht zuschreiben, weit mehr als von solchen, die es spaßorientiert verplempern.
 
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  • #9
Also ich bin ein Atheist, aber ich kann es nachvollziehen. Deine Freundin drückt sich vermutlich ein wenig schräg aus. Gott ist doch in der Regel keine Person, sondern steht symbolisch für die ganze Wunderwelt der Natur und zweitens die Verkörperung einer jeden Person (auch Respekt anderen gegenüber, was ich auch wichtig finde, damit die Leute keinen Blödsinn machen) und drittens für den Glaube an ein Nachleben. Also dass es nach dem Tod nicht aus ist, sondern etwas bestehen bleibt. Ich finde, diesen Glauben sollte man einem Menschen lassen, respektieren und nicht madig reden. Ich will ja auch nicht, dass man mich missioniert. Es gab etliche Atheisten und grosse Männer, die am Ende ihres Lebens bzw. während ihres Ablebens verrückt geworden sind, weil sie als Atheist nichts vor sich sahen, nur ein schwarezs Loch. Nur ein Beispiel: Nietzsche. Davon lass ich mich aber nicht entmudigen. Jeder soll seinen Weg gehen.

Und zu deiner Frage, ich war schon mit allen höchst suspekten Partnern zusammen: strenge Katholiken, überhebliche Atheisten, ein Moslem, auch ein selbsternannter Satanist war darunter. Alles zusammen eine Katastrophe, wenn man es mit seiner Einstellung übertreibt. Man hätte alle in einen Sack stecken können und draufhauen können - es hätte immer den Richtigen getroffen. Also sogesehen, mir ist es egal, welchen Glauben mein Partner hat, sofern er mich sein lässt wie ich bin und er mir gegenüber respektvoll auftritt. Ich bin erfahrungsgemäß schon gegen alles abgehärtet was religionstechnisch kommen kann. Ich nehme es mit Humor.
 
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  • #10
Lieber FS,

leider kann ich dir deine Frage nicht beantworten, da ich auch nicht gläubig in dem Sinne bin. Ich glaube (manchmal) an eine höhere Macht, aber nicht in dem Sinne,wie sie von der Kirche propagiert wird.

Ich habe auch letztens einen Mann kennengelernt, welcher für mich den Eindruck erweckte, dass er sehr in seiner Mitte steht, warmherzig, positiv denkend, und freundlich ist. Ich fand ihn sehr anziehend. Als ich erfuhr, dass er in der Kirche aktiv ist, schreckte mich das ein bisschen ab, weil ich damit nichts anfangen kann, andererseits finde ich es faszinierend, wenn so eine Ausstrahlung das Ergebnis ist ?

Auch kenne ich eine andere Frau, die eine sehr ähnliche warmherzige Ausstrahlung hat und von der ich weiss, dass sie recht gläubig ist.

Wenn ich ehrlich bin, beneide ich beide um diesen inneren Frieden, den sie ausstrahlen und frage mich, woher man das nimmt, wie man so eine Einstellung gewinnt.

Bislang hab ich stark Gläubige eher etwas belächelt, weil ich viele Ansichten der Kirche etwas naiv oder auch widersprüchlich empfinde und der Meinung bin, dass man selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen soll, statt es einer höheren Macht zuzuschreiben. All dies widerspricht meinem logischen Denken.

Mich würde auch sehr interessieren, wie man solch einen starken Glauben gewinnen kann.

Bei mir selbst läuft all das eher phasenweise... eine Woche interessiere ich mich für Musik, die nächste beschäftige ich mich vielleicht mit Esoterik, Traumdeutung, Astrologie... und dann hab ich genug und mach mal nur Sport oder bin einfach mit Alltagsproblemen beschäftigt und hab weder Zeit noch Muse, über irgendwas in dieser Richtung nachzudenken.

w,41
 
  • #11
was ist das, was diese Einstellung und der Glaube ausmacht ?
Wenn man Gott und seine Werte, sein handeln (oder nicht-handeln) und gar seine Gründe erkennen (lernen) will.

Ich bin sehr kritisch, was alle Religionen und Weltanschauungen betrifft. Denn sie werden von Menschen gestaltet.

Man könnte bei Religionen einen Placebo-Effekt = Selbst-Suggestion vermuten.
Aber es gibt auch gläubige Menschen mit einer besonderen Ausstrahlung, die man nicht als Placebo-Effekt/Selbst-Suggestion erklären kann.

Eine Religion kann ein Werte-Maßstab für einen Menschen sein. So will er sein, so will er leben.
Und sucht dazu einen Partner/in, mit dem gleichen Werte-Maßstab.

Es ist einfacher, dann die Partnersuche unter dem Oberbegriff der Religion zu führen, z.B. christlich.
anstatt im Detail den ganzen Werte-Maßstab aufzuführen.
Es gibt auch Singlebörsen, die gezielt z.B. christlich / jüdisch / muslimisch / usw. ausgerichtet sind.

Aber es gibt auch:

z.B.:"Gott wird mir den richtigen (Ehe-)Partner/in für mein Leben schicken"
ggf. sie warten ... und warten ... und warten... darauf.
Weil sie nicht ihre eigenen Möglichkeiten nutzen, um ihren aktiven und möglichen Part beisteuern .

Eine gutaussehende Frau hatte trotzdem keinen Mann/Partner für sich.
Sie ist nun 61 J. alt, kinderlos, sucht keinen Partner.
Vielleicht, weil sie manchmal sehr stur und egoistisch sein kann.
Ihr Vater starb bereits, als sie erst zehn Jahre alt war.
Also ist die Religion für sie ein "Ersatz": Gott ist ihr Vater, etc.

Sie verdient wenig Geld, seit mindestens 20 Jahren oder länger. Aber bekommt stets so viel Unterstützung von verschiedenen Menschen, daß es ihr an nichts mangelt, was sie zum leben braucht.
Sie nennt es selber: "Mein himmlischer Vater sorgt für mich" - und könnte damit recht haben ?

Diese Frau verdient Anerkennung und Respekt. Weil sie ihre eigenen Möglichkeiten ausnutzt, und nicht Alles von Gott verlangt/erwartet.

Gott und sein wirken auf Erden kann man schon erkennen. (Habe ich bereits erlebt)
Wenn man einen ganz feinen Blick und Gespür dafür entwickelt.
Aber es ist nicht so simpel und plakativ, wie Viele meinen oder sich vorstellen.
Sondern sein Handeln, und seine Weisheit dahinter - ist weit über unserem Denkvermögen.

Es passiert z.B. dann, wenn man etwas Positives erlebt, was wie ein Zufall erscheint.
Aber kein Zufall sein kann.

Gott ist nicht nur wie ein gütiger Vater, sondern auch ein fordernder Lehrmeister.
Der den Menschen Aufgaben stellt, damit sie Diese lösen, und daraus lernen und reifen.

Er ermöglicht nicht Alles, was die Menschen von ihm wünschen.
Aber er macht Dieses, was die Menschen ggf. benötigen, aber nur durch sein Tun bekommen können.
Und der Glaube an ihn ist auch eine Aufgabe: Ihn dabei erkennen, und nicht immer an Zufälle glauben.

Man könnte Gottes Hilfe bei der Partnersuche bekommen. Aber man sollte sie nicht erwarten.
Wenn man sie nicht bekommt, dann hat er seine Gründe dafür.

(m,53)
 
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  • #12
Wir haben ab und an eine Diskussion zum Thema und sie ist der Meinung, sie müsste sich dazu nicht rechtfertigen aber darum geht es mir auch nicht. Ich würde halt nur gern verstehen, was dahinter steckt. Als ich ihr mal die Ei/Henne-Frage stellte, kam wie aus der Pistole: Na Gott hat zuerst das Huhn geschaffen!

Wenn der Inhalt des persönlichen religiösen Glaubens als Pauschalantwort für alle Fragen mit denen man sich nicht auseinandersetzen will herhalten muss, wäre mir dieser Mensch zuwenig gereift und reflektiert.
 
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  • #13
Hmm, also meine Frage: was steckt dahinter, gibt es diesen Gott und wie geht ihr damit um, wenn euer Partner an etwas so wenig greifbares glaubt?

Da hast Du ein ganz schönes Fass aufgemacht und die Beantwortung Deiner Frage fällt mir mit Sicherheit nicht leicht. Ich werde es trotzdem mal versuchen.

Im Zentrum der christlichen Anschauung und unseres Wertesystem steht einzig und alleine Gott. Auch wenn es vielen nicht bewusst sein mag, haben Religion und Kirche unsere Gesellschaft doch über Jahrtausende geprägt, wie es kaum eine andere Institution vermochte. Fällt der Glaube an Gott, so verliert in letzter Konsequenz alles an Bedeutung, was um ihn gesponnen wurde ("Wenn Gott tot ist, ist alles erlaubt"; Dostojewski). Letztlich ist damit der Nihilismus, wie ich finde eine äußerst trübe und trostlose Sichtweise, als krasser Gegensatz zum Glauben zu verstehen.

Ungeachtet der Frage nach der Existenz Gottes, glaube ich, dass der Mensch nicht für ein Leben in vollkommener Bedeutungslosigkeit geschaffen ist. Auf die ein oder andere Weise muss dem Dasein ein übergeordneter Sinn zugeordnet werden, um nicht in Gleichgültigkeit und Depression zu verfallen (und um ganz nebenbei auch nicht in Chaos und Anarchie unterzugehen). Der Glaube an Gott ist demnach als eine Art "Anker" zu verstehen, welcher Beständigkeit, Bedeutung und evtl. sogar Hoffnung bietet.

Ob Gott tatsächlich existiert ist meiner Meinung nach vollkommen unerheblich. Den Glauben an ihn oder mehrere Götter halte ich aus o. g. Gründen dagegen für absolut unerlässlich für die Entwicklung einer Gesellschaft.

In manchen Menschen, so z. B. Deiner Freundin, manifestiert sich der Wunsch nach Bedeutung in der Religion, andere hingegen finden ihren Sinn auf eine andere Weise.
 
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  • #14
Wenn deine Freundin ihren Glauben tatsächlich verinnerlicht hat und sich in allen Lebenslagen auch entsprechend bewusst verhält, hättest du das Glück eines "besseren Menschen". Schau dir jedoch die Wirklichkeit an und du musst feststellen, die bittersten Kriege werden heute um den "Glauben" geführt. Der Mensch macht es sich sehr einfach, sein eigenes ja vorhandenes Bewusstsein für richtig oder falsch auszublenden, um die Verantwortung um sein eigenes Tun einer "höheren Macht" zuzuspielen. Verlogener gehts halt nicht und es ist recht interessant zu verfolgen, wie sehr doch auf selbstkonstruierte Spielregeln in der ein oder anderen Glaubensrichtung in schon militanter Weise Wert gelegt wird, andererseits jedoch die weltlichen Errungenschaften gerade von diesen Predigern sehr intensiv und rege genutzt werden, ich denke hier an Hochwert-Behandlungsmethoden in der Medizin, technische Highlights wie ein spritziges High-End Fahrzeug der Oberklasse und spontan fällt mir hier unsere "Shopping Queen von Limburg" ein.
 
  • #15
Hier der FS
und erst mal danke für eure Meinungen zum Thema.

Gott ist nicht nur wie ein gütiger Vater, sondern auch ein fordernder Lehrmeister. Der den Menschen Aufgaben stellt, damit sie Diese lösen, und daraus lernen und reifen.

Er ermöglicht nicht Alles, was die Menschen von ihm wünschen.
Aber er macht Dieses, was die Menschen ggf. benötigen, aber nur durch sein Tun bekommen können.
Und der Glaube an ihn ist auch eine Aufgabe: Ihn dabei erkennen, und nicht immer an Zufälle glauben.(m,53)

Ich habe mit meiner Freundin gesprochen und Bernd hat es wohl mit diesen Sätzen ziemlich genau getroffen, was sie auch darüber denkt. Das macht es für mich aber leider auch nicht verständlicher, da schon wieder nichts greifbar ist und letztendlich kann ich wohl nicht verstehen, ohne zu glauben. Sie ist z.B. der Meinung, dass Gott uns zusammengeführt hat und sie hätte in mir etwas gefunden, was ihr schon lange unbewusst fehlte.

@13
In manchen Menschen, so z. B. Deiner Freundin, manifestiert sich der Wunsch nach Bedeutung in der Religion, andere hingegen finden ihren Sinn auf eine andere Weise.

Das ist richtig und ich hätte manchmal auch gern diesen Glauben, da mit dieser Kraft? scheinbar einiges im Leben leichter zu bewältigen ist.
 
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  • #16
Science Busters (österreichische Kabarett mit einem Uni-Prof etc): "Wer nichts weiß, muß alles glauben"
 
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  • #17
Lieber FS,
ich war in meiner Jugend tief christlich. Ich wollte nicht einfach Kirchengänger sein, sondern ich wollte etwas mit Gott erleben, ihn also im Alltag wirklich und tatsächlich in seinen Handlungen spüren. Du hast recht: du kannst das vermutlich nicht verstehen, ohne zu glauben.

Für mich war das, was in der Bibel stand unumstößlich. Und wenn es auch wissenschaftlich nicht haltbar war, so war es für mich doch wahr und richtig, weil es in der Bibel, im Buch Gottes stand.

Ich verliebte mich mit 18 in einen wunderbaren jungen Mann. Liebe auf den ersten Blick. Wir hatten eine tolle Zeit! Ich tief christlich - und er ebenso tief kommunistisch. Beide tiefgründiger in unseren Ansichten, als "Otto Normalverbraucher". Wir hatten ständigen Diskussionsstoff, gingen sehr respektvoll mit unseren Ansichten um, bedauerten, dass der andere die eigene Meinung nicht teilte, liebten uns innig.

Bis er sich mit mir verloben wollte und ich Panik bekam und fürchtete, dass wir uns irgendwann (Kindererziehung...) das Leben zur Hölle machen würden. Ich trennte mich und erlitt den tiefsten Liebeskummer, den man sich vorstellen kann. Im Kopf immer den Bibelspruch: "Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen."
Ich nahm an, dass Gott diese Entscheidung von mir erwartete. Später sagte ich manchmal: Wenn es wirklich einen Gott gibt, hat er damals sicher bitterlich geweint.

Ich suchte mir einen kirchlichen, wenn auch weniger tief christlichen Partner, der weniger gut zu mir passte. Wir heirateten und bekamen Kinder, die ich christlich erzog.

Mit 40 Jahren gab es ein Drängen und Suchen in mir. Ich wollte das Leben verstehen, die Hintergründe erkennen, Gott begreifen. Ich kann diese Zeit nicht wirklich beschreiben.

Damals wurde mir Verschiedenes klar:
- alle gläubigen Menschen meinen, dass ihr Glaube der allein richtige ist
- alle g.M. haben Glaubenserlebnisse mit ihrem Gott
- wenn also jemand, der Allah oder Mohamed anbetet ebenso wirkliche Glaubenserlebnisse hat, wie jemand der Jesus anbetet, sind es dann vielleicht nur verschiedene Namen für die selbe Adresse (was aber kein tief Gläubiger anerkennen will)
- und wenn man meint, es war Gottes Führung, dass man gerade DEN Partner getroffen hat, war es dann auch SEINE Führung, als dessen Frau fremdgegangen ist und er sich deshalb getrennt hat? Hat also das Fremdgehen auch Gott verursacht? Nein? Wo handeln wir, wo Gott? Ist vielleicht manches letztendlich doch gut (aus Gottes Sicht), was wir zunächst für schlecht halten?
- und wenn ich ein Flugzeug verpasse, weil mein Auto eine Panne hat und das Flugzeug stürzt dann ab: Hat Gott auch das Auto beeinflusst - lebt also die "nicht lebende" Materie doch und ist beeinflussbar? (Teil zwei, wegen Überlänge)
 
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  • #18
Teil zwei (wegen Überlänge):
Mein Suchen und Drängen endete abrupt. Plötzlich hatte ich die Erkenntnis, die mich ruhig werden lies. Es war wirklich sehr seltsam für mich.

Ich erkannte (vielleicht ändert sich das auch irgendwann noch einmal): (Teil zwei...)

Alles ist eins.
Nichts Neues?
Ich stelle mir vor: wenn alles aus Knetmasse wäre, also du und ich und unsere Nachbarn, aber auch jeder Baum und jeder Strauch, natürlich auch die Tiere, Blumen und Gräser, weiterhin auch jeder Stein, jeder Zaun, jedes Auto, jeder Tisch... (also auch alle nicht lebende Materie) alles aus Knetmasse. Und nun auch noch das Wasser UND die Luft - ebenfalls aus Knetmasse - ja dann unterscheidet sich nichts mehr wirklich voneinander. Alles wäre eins. Alles gleich wichtig, alles würde sich gegenseitig beeinflussen. Wie in einem Spinnennetz - zieht man an einem Faden, wird alles beeinflusst. Vielleicht sind ja auch alle Gedanken aus dem selben Material ("Knetmasse")!?

Für eine Partnerschaft ist es natürlich am besten, wenn man die gleiche Einstellung teilt. Aber mit entsprechender Toleranz, die aber nicht nur vom nicht gläubigen Partner aufgebracht werden sollte, ist sicher ein gutes Miteinander möglich. Beim gläubigen Partner bleibt aber sicher immer der Gedanke, den anderen "bekehren" zu wollen, und dass alles so schön sein könnte, wenn...

Ich bin heute immer noch gläubig, aber nicht mehr tief christlich. Ich lebe damit viel entspannter. Ich habe das Gefühl, mehr mit dem Leben mit zu fließen anstatt dagegen anzukämpfen. Ich versuche mich nach dem Leben zu richten, statt nach einem Gott und richte mich damit wahrscheinlich nach Gott als dem Leben.
 
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  • #19
Für mich war das, was in der Bibel stand unumstößlich. Und wenn es auch wissenschaftlich nicht haltbar war, so war es für mich doch wahr und richtig, weil es in der Bibel, im Buch Gottes stand.

Wir sind heute hoffentlich etwas weiter als in Deiner Generation, diese Art "Glauben" hatte mein Vater auch, aber der ist über 75. In voller Übereinstimmung mit den Lehren der katholischen Kirche (ich bin ausgebildeter Religionslehrer) darf es heute auch etwas moderner sein und nicht Buchstabe für Buchstabe nach der Bibel.

Die Grundatzfrage ist, wie sehr jemand sein Leben an einem wie auch immer gearteten Glauben (da zählen dann für mich auch Esoteriker und Veganer dazu) ausrichtet. Bei entsprechender Toleranz sollte das dann mit Partner/-in auch keine Probleme geben. Sonst wird es Probleme mit grundsätzlichen Lebenseinstellungen und Lebenszielen geben, die eine Partnerschaft gefährden. Meine Ehe ist letztlich auch an der aus meiner Sicht wetfremden esoterischen Weltsicht meiner Frau gescheitert. Aus ihrer Sicht daran, dass ich mir tatsächllich um aus esoterischer sicht so lebensfremde Dinge wie Altersvorsorge Gedanken mache.

m, 46
 
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  • #20
Damals wurde mir Verschiedenes klar:
- alle gläubigen Menschen meinen, dass ihr Glaube der allein richtige ist

Nein, das tun sie nicht. Im Gegenteil: wirklich spirituelle Menschen wissen, dass es viele Wege zu Gott gibt. Wirklich religiöse Menschen sind tolerant.

- wenn also jemand, der Allah oder Mohamed anbetet ebenso wirkliche Glaubenserlebnisse hat, wie jemand der Jesus anbetet, sind es dann vielleicht nur verschiedene Namen für die selbe Adresse (was aber kein tief Gläubiger anerkennen will)

Doch, gerade und vor allem und vielleicht nur tief Gläubige erkennen das an.
Kein Muslim würde übrigens jemals Muhammed anbeten. Das wäre im Islam die allergrößte und unverzeihliche Sünde. Anbetung gebührt allein Gott, Muhammed ist ein Prophet und in keinster Weise göttlich.
Allah ist nichts anderes als das arabische Wort für Gott. Christliche Araber beten genauso zu Allah wie Muslime. Ja, es ist immer dieselbe Adresse.

Ist vielleicht manches letztendlich doch gut (aus Gottes Sicht), was wir zunächst für schlecht halten?

Ja, so verstehe ich es.
 
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  • #21
Ich glaube nicht an einen Gott aber ich achte Gläubige, so lange sie tolerant und offen sind. Eine Partnerschaft mit einer Christin könnte ich mir vorstellen, wenn sie auch meinen Standpunkt und meine Werte achten würde und nicht ständig missionieren wollte.

Allerdings wäre ich ein schwieriger Diskussionspartner. Dazu einige Thesen:

Zum Thema ewiges Leben: Wenn es mich Milliarden Jahre lang nicht gab - und ich kann mich wirklich nicht erinnern - warum soll es mich dann nach meinem Tod noch geben?

Wozu braucht es Religion um "Werte" zu begründen? Dus sollst nicht stehlen, nicht töten, deinen Nächsten lieben, usw. Das sind doch ganz normale, menschliche Werte.

Unsere christliche Kultur - Das war auch Hexenverfolgung, Inquisition, Verteufelung der Wissenschaft, Folter. Noch heute werden Mädchen im Namen Gottes genital verstümmelt, sind einfach als Frauen nichts wert. Ich bin froh, das wir ein Grundgesetz und Gewaltenteilung haben und das die Kirche bei uns keine politische Macht mehr hat.

Dort wo die Religioin noch Macht hat, geht es wesentlich undemokratischer zu. Missachtung von Frauenrechten, Steinigungen, usw.. Religion rechtfertigt Ungerechtigkeiten im Namen Gottes.

Warum eigentlich ist der verlorene Sohn mehr wert als seine Brüder? Und warum soll es ein Reicher schwerer haben in den Himmel zu kommen? War Gott wirklich gerecht, als er die Ägypter strafte um das Volk Israel zu retten?

Also: Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte - was um Himmels Willen hat er sich dabei gedacht, die Welt zu erschaffen? Und wo ist das Ziel?

Nur weil wir die Welt nicht erklären können muss es noch lange keinen geben, der alles lenkt. Warum muss unser Leben einen Sinn haben? Nur weil wir es uns wünchen?
 
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  • #22
wenn ich ein Flugzeug verpasse, weil mein Auto eine Panne hat und das Flugzeug stürzt dann ab: Hat Gott auch das Auto beeinflusst

Antwort: ja. Weil Du die Frage "würde ich noch leben, wenn mein Auto nicht liegengeblieben wäre" nämlich nicht stellen könntest. Du kannst also mit Fug und Recht annehmen, daß die ganze Welt um Dich herum nur eine einzige Funktion hat, nämlich Dich am Leben zu erhalten. Auch Dein Partner wurde einzig und allein nur für Dich erschaffen.

Ein anderes Individuum sieht das naturgemäß aus einer anderen Warte, aber Du bist eben Du.
 
  • #23
nur ganz kurz: die Antwort auf die Henne/Ei-frage wurde schon LANGE ausreichend beantwortet.. und zwar evolutionsbiologisch UND logisch.

logisch: irgendwann wurde etwas geboren das man als "Henne" bezeichenen konnte, und da das wahrschinlich aus einem Ei kam, war das Ei der Henne zuerst da.. q.e.d 1
evolutionsbiologisch: Zellansammlungen die durch eine Hülle geschützt wurden bis sie zu einer gewissen Größe heranreifen konnten gab es schon, da war noch kein Land in Sicht.. ergo gab es "Ei" schon Unzeiten vor irgendetwas was auch nur ansatzweise in die Richtung "Henne" gehen konnte. Also auch hier wieder "Ei" (hier allgemein) gab es schon erwiesenermassen vor irgendeiner Henne..

und hier kommt der Bogen zur Partnerschaft: Es ist unglaublich nervig immer wieder die gleichen Platitüten zu hören.. man KANN das Henne/Ei Problem auf viel weisen lösen und beantworten ebenso das "missing link" oder ob Leben aus Stein besteht (BlahBlah Argument der Creationisten) wenn meine Partnerin an Gott glauben will, nur zu.. wenns ihr dadurch besser geht , ok.. aber bitte nicht Antworten auf Fragen einheimsen und dann irgendwie den "reset" Knopf im Hirn drücken und am Nächsten tag die gleichen Fragen stellen mit dem Hinweis das sie ja soo unlösbar wären ohne einen Gott..

Es gibt ausreichend Phantastisches im Leben in dem ein Gott platz hätte.. Quantenphysik oder Gravitation reicht für zwei Götter.. Man muss es nicht auf Kindergartenniveau herunterziehen und ausreichende Erklärungen einfach ignorieren..
 
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  • #24
Wozu braucht es Religion um "Werte" zu begründen? Dus sollst nicht stehlen, nicht töten, deinen Nächsten lieben, usw. Das sind doch ganz normale, menschliche Werte.

Das sehe ich anders. Es bedarf einer wie auch immer gearteten, dem Menschen übergeordneten Instanz um Werten Gültigkeit zu verschaffen. Wenngleich dies (u. a. durch die Religion) nicht mehr auf den modernen Menschen zutreffen mag, so doch sicherlich auf unsere Vorfahren, die in weit weniger zivilisierten und vor allem bildungsfernen Zeiten lebten.

Wenn eine Gottheit, nach biblischer Beschreibung ein gütiges, gerechtes, allwissendes und allmächtiges Wesen, gewisse Grundregeln diktiert, evtl. sogar unter Androhung von Strafe bei Missachtung, ist die Wahrscheinlichkeit ungleich höher, dass eben diese Gebote auch eingehalten werden, als wenn der Mensch seinen Mitmenschen Vorschriften auferlegt.

Der Grund hierfür liegt meiner Meinung nach nicht nur in den Gottesprädikaten, sondern schlicht und ergreifend in einer strikten Hierarchie begründet: Gott (als Schöpfer) steht über dem Menschen und gibt damit glasklar den Ton an. Vom Menschen auferlegte Werte dagegen können jederzeit vom Menschen selbst in Frage gestellt werden.
 
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  • #25
Ich habe einen tiefen Glauben daran, dass es etwas "Höheres" gibt, das ich aber nicht Gott nenne, weil mir das zu simpel ist. Ebenso denke ich, dass der Mensch viel zu beschränkt ist, um sich diese höhere Kraft überhaupt vorstellen zu können. Wenn Glaube zu Kriegen oder Engstirnigkeit führt, ist es bestimmt nicht das, was von uns Menschen erwartet wird. Glaube bedeutet für mich Menschlichkeit, Liebe, Respekt, Achtung vor jedem anderen Lebewesen usw.
Lieber FS
Deine Freundin hat wohl in sich selber das gefunden, was uns Menschen ausmachen sollte. Entweder hat man die Gewissheit, Teil eines grossen Ganzen zu sein und gewinnt aus dieser Einsicht Stärke und Kraft oder man versucht, rational nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Dazu bedarf es keiner Bibel oder sonst einer Schrift. Wenn ich meine Katzen anschaue, die Blumen und Bäume, ihre Farben, oder mir vorstelle, wie aus einer Eizelle und einem Spermium ein funktionstüchtiger Mensch entsteht, weiss ich, dass es etwas Höheres geben MUSS.

Was die Theorie mit den Ausserirdischen angeht....Wer hat die denn erschaffen?

w, 46
 
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  • #26
@22:
Man könnte genauso gut fragen, "zuerst der Fisch oder das Ei"?
Die eigentliche Frage lautet ja, ob irgendwann ein Tier die Fähigkeit Eier zu legen entwickelt hat ohne selbst aus einen Ei geschlüpft zu sein. In diesem Fall wäre dann die Henne zuerst dagewesen.
Die erste lebende Zelle auf diesem Planeten, wenn es sie denn so gab, wird höchstwahrscheinlich keine Eier gelegt haben.


Was ich eigentlich sagen wollte:
Die heutige Wissenschaft ist gar nicht mehr so weit entfernt von den religiösen Dogmen früherer Zeiten.
"Am Anfang war der Urknall und der ist aus dem Nichts entstanden."
Aber wenn da nichts war, wie konnte da dann irgendwas passieren?
... Da steht der Atheist dem Gläubigen jetzt nicht wirklich nach, was Wissen und Vernunft betrifft.
 
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  • #27
@Gast24

das war nur ein Beispiel, welches nicht mal zu weit hergeholt ist, da wir heute schon fast dazu in der Lage sind.

Ich glaube NICHT an diese Version - dennoch ist es eine Version die möglich ist und vor allem als Wissenschaftler soll man höhere Wesen nicht ausschließen.

Ich weiß, dass es mindestens ein höheres Wesen gibt - es gibt vermutlich mehrere !
 
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