• #1

Die Sache mit dem Hund.Wie kann das noch weitergehen?

Ich habe seit zwei Jahren eine Affäre mit einem Mann. Er lebt nach eigenen Aussagen eher wie in einer WG mit der Frau zusammen. Warum er sich nicht von ihr trennt? Es ist wegen dem Hund. Der ist wie ein Kind für ihn. Und wird im Wechsel von den beiden betreut. Er findet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund, wenn er sich von dieser Frau trennt.
Wir sehen uns zwei- bis dreimal pro Woche und fahren immer mal wieder für ein paar Tage zusammen weg. Er hat zu mir einen Anfahrtsweg von über einer Stunde. Er kennt meine Kinder, meine Familie, meine Freunde.... ich kenne gar nichts von ihm. Nur das was er mir erzählt.
Angeblich weiß seine Lebensgefährtin, dass er jemanden kennengelernt hat.
Ich selbst bin seit ein paar Wochen geschieden.
Und nun? Ich weiß nicht mehr weiter. Liebe ihn so sehr. Dass er mich liebt, zweifle ich in keinster Weise an...
Aber es kann doch nicht ewig so weiter gehen?!
 
  • #2
Hallo Secretgarden,
das hört sich für mich nicht ehrlich von dem Mann an, er ist ein Spieler.
Ich hatte Mitte 30 auch mal so eine "Beziehung/Affäre" , er hat mir auch solche Geschichten erzählt. Hatte nie sein zu Hause gesehen, geschweige denn seine Freunde kennengelernt etc.
Ich habe ihm dieses auch über ein Jahr geglaubt und ihn nur durch die rosa Brille gesehen.
Wenn ich daran zurückdenke, fasse ich mir jetzt noch an den Kopf und denke mir wie bescheuert ich damals war, das ich nix richtig hinterfragt habe.
Das Ende vom Lied war dann, das mich seine "Frau" nach einem Jahr angerufen hat. Tja, da ist der Herr aufgeflogen... gut so... und ich wurde endlich wach, das er mich nur benutzt hat.

Hinterfrage ihn und vor allem auch Dich.
Ist es das was Du willst?
Ein Mann der Dich nicht in sein Leben lässt!?
Ich glaube nicht, das Du eine Zukunft mit ihm haben wirst.
Sobald Du irgendwelche Wünsche oder gar Forderungen an ihn stellst ist er weg, da bin ich mir ganz sicher. Du bist nur ein schöner Zeitvertreib für Ihn.

Pass auf Dich und Deine Gefühle für diesen Mann auf.

Susa (52)
 
  • #3
Du schreibst selbst, Du hast eine Affäre. Bei einer Affäre kannst Du nicht erwarten, dass der Mann seine Frau verlässt. Er kann aber auch nicht erwarten, dass Du eine Affäre aussichtslos weiterführst. Eine Entscheidung kann man aber von Dir erwarten. Er wird keine treffen. Für ihn ist es bequem so...
 
  • #4
Erst mal vorab: Ich liebe Hunde und habe daher viel Verständnis für Hundebesitzer. Aber das ist absoluter Quatsch:
Er findet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund, wenn er sich von dieser Frau trennt.
Es gibt immer Lösungen, wenn man nur will (z.B. Hundesitter)
Außerdem klingt das Ganze danach, dass der Mann in einer ganz normalen Beziehung ist.
Er kennt meine Kinder, meine Familie, meine Freunde.... ich kenne gar nichts von ihm.
Denk mal nach. Wenn er wirklich nur in so einer Art Wohngemeinschaft leben würde, spräche nichts dagegen, dass du ihn auch mal besuchen könntest.
Der lügt dir die Hucke voll. Vielleicht hat er noch nicht mal einen Hund. Es klingt alles sehr nach Affäre.
Starte doch mal einen Überraschungsbesuch zum Kennenlernen des Hundes und der WG-Mitbewohnerin. Wenn alles stimmt, was er sagt, ist das doch überhaupt gar kein Problem.
 
  • #5
Sobald Du irgendwelche Wünsche oder gar Forderungen an ihn stellst ist er weg,
Das versuch mal. Traust du dich?
Dann wirst du wissen, ob er dich tatsächlich liebt - wovon du ja ausgehst.

Einen Hund als Ausrede, warum der Fremdgeher sich nicht trennen kann, hatten wir hier aber noch nie. Meist werden Kinder vorgeschoben.

Tut mir leid, es scheint nur wieder eine übliche Affäre zu sein, die es dem Mann ermöglicht, mit zwei Frauen schlafen zu können.

Ich meine das in keiner Weise gehässig, aber Affärenthemen kommen hier oft. Sie lesen sich fast alle gleich.
 
  • #6
Warum er sich nicht von ihr trennt? Es ist wegen dem Hund. Der ist wie ein Kind für ihn. Und wird im Wechsel von den beiden betreut. Er findet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund, wenn er sich von dieser Frau trennt.
Nun ja, @Secretgarden,

es soll schon vorgekommen sein, dass ein Haustier bei einer Trennung/ Scheidung einer der Streitpunkte war, weil keiner der Parteien darauf verzichten wollte.

Möglich, dass der Mann tatsächlich an dem Hund hängt und ihn deshalb weiter betreuen möchte. Was sollte dagegen sprechen, wenn er, wie er sagt, nur in einer WG mit der anderen Frau lebt?

Du bezeichnest sie aber auch als "Lebensgefährtin" und sprichst von einer Affäre. Ist es nun eine WG oder Lebensgemeinschaft?

Er kennt meine Kinder, meine Familie, meine Freunde.... ich kenne gar nichts von ihm. Nur das was er mir erzählt.
Hier müsstest du einmal ansetzen.
Warum kannst du nicht mal mit zu ihm fahren, um festzustellen in welchen Verhältnissen er tatsächlich lebt. Immerhin kennt ihr euch seit zwei Jahren, da wäre das doch angebracht.

Handelt es sich nur um eine WG und du liegst damit richtig, dass er dich liebt, dann hätte er dich zumindest nicht belogen.

Ist es seine Lebenspartnerin und er behauptet, dass er dich liebt, ist er bloß ein Lügner und Betrüger und kein Mann, den man sich als Partner wünschen sollte.

Aber es kann doch nicht ewig so weiter gehen?!
Möchtest du mit ihm zusammenziehen oder in seine Nähe ziehen?
Was hast du für Pläne?

Sprich ihn darauf an und stelle fest, ob er das auch will oder ob er eure Liaison auch die nächsten Jahre so weiterführen will wie bisher.

Ob Trennung oder WG, es dürfte ggf. kein Problem sein, den Hund auch weiterhin gemeinsam zu betreuen.
 
  • #7
Das ist nur eine Ausrede. Wenn sie beide den Hund lieben, könnten sie sich auch gegenseitig um ihn kümmern - trotz getrennter Beziehung.

Hab ich übrigens jahrelang so mit meinem Ex nach der Trennung gemacht, wenn man sich wie erwachsene Menschen benimmt.

Bei deinem scheint es eher so, als bist du die heimliche Affäre und er will sich gar nicht trennen.

Könntest du ihm anbieten, dich um den Hund zu kümmern, wenn er beruflich unterwegs ist?
Biete ihm das doch mal an, ich wette er kommt dann ins Schleudern.
 
  • #8
Der Hund kann ganz normal in eine Hundepension/ Hundetagesstätte untergebracht werden. Er wird sich vielleicht nicht trennen aus anderen Gründen, z.B. aus finanziellen Gründen. Das ist bei den meisten Menschen der Grund Nr. 1.
Er liebt dich bestimmt, davon bin ich überzeugt und deswegen sollte er sich etwas einfallen lassen. Denn alles was man liebt, quält man nicht.
 
  • #9
Die Sache mit dem Hund - das klingt schon fast komisch; ich würde auf diese Ausrede jedenfalls keinen Heller geben.

Es gibt überall Möglichkeiten, einen Hund tageweise und auch regelmäßig unterzubringen (Kleinanzeige genügt), vorausgesetzt, man will das wirklich.
Dein Lover ist sich nicht zu blöd, einen Vierbeiner als Hinderungsgrund für eine saubere Trennung heran zu ziehen. Du meinst ernsthaft, er liebt dich? Hier stehst du jedenfalls deutlich in der zweiten Reihe. Mir würde das nicht genügen!
 
  • #10
Ich hatte beim Lesen mehrfach, diese "Wie bitte?"- Momente.

Warum bitte kann man nicht aus getrennten Wohnungen einen gemeinsamen Hund, abwechselnd betreuen?
Tausende schaffen das mit Kind und Hund.

Und warst Du schon mal in der Wohnung?
Kannst anrufen wann Du willst?
Liebesbriefe per Post senden?
Kann Hund zu Dir?

Wer will findet Lösungen bei Problemen und wer nicht will findet in jeder Lösung ein Problem.

Ich muss mich zurück halten nicht ganz wild zu spekulieren.
Aber auch wenn alles so stimmen würde....Ich hätte eine Klärung und Änderung schon lange gebraucht und kein grosses Ungleichgewicht aufkommen lassen.
Also 2 Jahre hättes es so bei mir nicht gegeben
 
  • #11
Ich würde fast wetten, er lügt dich an. Er ist in einer Beziehung, die nichts von dir weiß, und du bist die Affäre. Denn du lernst niemandem aus seinen Kreisen kennen.
Du hattest ja auch die Affäre noch, als du verheiratest warst, daher habe ich jetzt nicht riesiges Mitleid mit dir. Aber du solltest schon aufwachen und der Realität ins Auge sehen: Offensichtlich verbirgt er irgendwas. Denn so sehr ich Tiere liebe, das mit dem Hund ist doch eine doofe Ausrede. Menschen schaffen es, das Sorgerecht für Kinder bei Trennungen irgendwie zu organisieren, wenn sie wollen. Und er will nicht.

w, 36
 
  • #12
Ich hatte beim Lesen mehrfach, diese "Wie bitte?"- Momente.

Warum bitte kann man nicht aus getrennten Wohnungen einen gemeinsamen Hund, abwechselnd betreuen?
Tausende schaffen das mit Kind und Hund.

Und warst Du schon mal in der Wohnung?
Kannst anrufen wann Du willst?
Liebesbriefe per Post senden?
Kann Hund zu Dir?

Wer will findet Lösungen bei Problemen und wer nicht will findet in jeder Lösung ein Problem.

Ich muss mich zurück halten nicht ganz wild zu spekulieren.
Aber auch wenn alles so stimmen würde....Ich hätte eine Klärung und Änderung schon lange gebraucht und kein grosses Ungleichgewicht aufkommen lassen.
Also 2 Jahre hättes es so bei mir nicht gegeben
 
  • #14
Wahre Liebe überwindet alles. In diesem Fall die wahre Liebe zum Hund. In so einem Fall nützt es auch nichts, wenn die geliebte Frau mit den Scheidungspapieren und einem glühenden Herzen winkt. Wie groß ist deine wahre Liebe? Wahre Liebe gibt und nimmt sich selbst zurück. Bist du bereit die driite Geige nach dem Hund und seiner Frau zu spielen?
 
  • #15
Ich frage mich immer, wieso ich solche total naiven Frauen wie die FS nie kennenlernen durfte. Mein Gott, was hätte ich für Spaß haben können.
Ich bin wohl der falsche Männertyp.

Er lebt nach eigenen Aussagen eher wie in einer WG mit der Frau zusammen. Warum er sich nicht von ihr trennt? Es ist wegen dem Hund.
Ich schlage Dir, liebe FS, jetzt mal Folgendes vor.

Du besuchst ihn in seinem Haus und dann beratschlagt ihr vier alle zusammen (also DU, ER, seine Frau und der Hund), wie es denn weitergehen könnte, und wer sich nun um den Hund wann kümmern kann.

Ich schlage hier mal das Wechselmodell, vor d.h. eine Woche ist der Hund bei Dir und dem Mann und eine Woche bei seiner Frau.

Du wirst sehen, dass klappt dann schon ....wenn es für Dich nicht vorher noch eine kleine Überraschung geben sollte....naja.

...oder noch besser: Du einigst Dich direkt mit seiner Frau, wie es laufen soll.
Das stelle ich mir jetzt so richtig herrlich produktiv vor.
 
  • #16
Ich bin immer von neuem fasziniert, welche Ausreden Maenner erfinden, um ihre Affairen am Laufen zu halten. Die meisten haben keine grosse Fantasie und benuetzen immer die gleichen Stereotypen wie: Kinder zu klein, Frau krank, Scheidung zu teuer usw. Das mit dem Hund ist etwas Neues und zugleich Skurriles. Aber die Frauen sind so doof und glauben auch die abenteuerlichsten Erklaerungen, ohne sich zu vergewissern, ob wenigstens die Haelfte der Muenchhausen-Geschichten stimmt.
Wir hatten einen Schaeferhund, an dem ich mit abgoettischer Liebe hing. Wir machten keinen Schritt ohne einander. Trotzdem bin ich mir sicher: haette ich in dieser Zeit einen Mann kennengelernt, fuer den es sich lohnte, haette ich eine Loesung gefunden, Hund und Liebstem gerecht zu werden.
Sie, liebe @Segretgarden, lassen sich an der Nase herumfuehren. Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und besuchen Sie ohne Voranmeldung Ihren Lover. Wahrscheinlich freut sich der Hund mehr ueber die Abwechslung als das Herrchen. Danach sehen Sie klarer und koennen - hoffentlich - eine Entscheidung treffen.

Was kommt als naechstes? Mein Papagei bekommt jedes Mal Schreikraempfe, wenn ich eine neue Freundin habe?
 
  • #17
IEr lebt nach eigenen Aussagen eher wie in einer WG mit der Frau zusammen. Warum er sich nicht von ihr trennt? Es ist wegen dem Hund. Der ist wie ein Kind für ihn. Und wird im Wechsel von den beiden betreut. Er findet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund, wenn er sich von dieser Frau trennt.
Liebe FS, doch doch, das kann noch ewig so weitergehen. Mindestens bis der Hund das Studium abgeschlossen hat und ausgezogen ist. Wenn Du das mitmachst?
Ist Dir eigentlich klar was Du da schreibst?
Viele bleiben zusammen, trennen sich nicht wegen der Kinder....dann kommt der Hund, dann der Hamster und dann Du?
Was ist nur los? Wage bitte eine ehrlichen Blick auf diese Aussage von ihm. Da wird er wohl mit ihr weiterwohnen bis der Hund tot ist.
 
  • #18
Ok. Was würdest du einer Freundin sagen, die dir diese Geschichte auftischt? Oder einer Kollegin?
Was du denken, wenn du die Situation als Film vor dir siehst?
Der Mann erklärt der Affäre, er könne sich wegen des Hundes nicht trennen...

Fakt ist, er lebt mit einer Frau zusammen und will sich nicht trennen.
Hast du den Hund schon mal gesehen?
Egal. Es ist und bleibt ein Dreieck. Möchtest du Teil eines Dreiecks sein? Nein?
Dann kauf ihm eine Tüte Hunderleckerli als Abschiedsgeschenk und geh...oder möchtest du in der Reihe hinter dem Hund stehen?
Stell sich in die erste Reihe-ohne ihn.
 
  • #19
Nie im Leben würde ich mit einem Mann ins Bett gehen, dessen Zuhause ich vorher nicht gesehen habe. Ich frage mich wirklich was für Frauen es heutzutage gibt. Was spielt denn der Hund da für eine Rolle?! Sex Affäre ist und bleibt Sex Affäre. Wie billig und eklig. Selten so einen Blödsinn gelesen, Sorry. Was kann denn der Hund dafür!?
 
  • #20
Ich bin immer von neuem fasziniert, welche Ausreden Maenner erfinden, um ihre Affairen am Laufen zu halten. Die meisten haben keine grosse Fantasie und benuetzen immer die gleichen Stereotypen wie: Kinder zu klein, Frau krank, Scheidung zu teuer usw. Das mit dem Hund ist etwas Neues und zugleich Skurriles. Aber die Frauen sind so doof und glauben auch die abenteuerlichsten Erklaerungen, ohne sich zu vergewissern, ob wenigstens die Haelfte der Muenchhausen-Geschichten stimmt.
Wir hatten einen Schaeferhund, an dem ich mit abgoettischer Liebe hing. Wir machten keinen Schritt ohne einander. Trotzdem bin ich mir sicher: haette ich in dieser Zeit einen Mann kennengelernt, fuer den es sich lohnte, haette ich eine Loesung gefunden, Hund und Liebstem gerecht zu werden.
Sie, liebe @Segretgarden, lassen sich an der Nase herumfuehren. Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und besuchen Sie ohne Voranmeldung Ihren Lover. Wahrscheinlich freut sich der Hund mehr ueber die Abwechslung als das Herrchen. Danach sehen Sie klarer und koennen - hoffentlich - eine Entscheidung treffen.

Was kommt als naechstes? Mein Papagei bekommt jedes Mal Schreikraempfe, wenn ich eine neue Freundin habe?
Ich bin eher fasziniert mit welchen Storries sich Affären-Partner abspeisen lassen.

So kommt die FS niemals zu einem gemeinsamen Hund mit einem Partner.
 
  • #21
Nein, Ikigai, nach dem Abschluss des Studiums muss der Hund noch erst promovieren. Das kann dauern....

Toscamore: Nehmen Sie Ihren Mut zusammen und besuchen Sie ohne Voranmeldung Ihren Lover. Wahrscheinlich freut sich der Hund mehr ueber die Abwechslung als das Herrchen. Danach sehen Sie klarer und koennen - hoffentlich - eine Entscheidung treffen.

Eine grossartige Idee!
 
  • #22
Liebe FS,
ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, ob des Kopfkinos, das sich mir bietet:
Es ist wegen dem Hund. Der ist wie ein Kind für ihn. Und wird im Wechsel von den beiden betreut. Er findet keine Betreuungsmöglichkeit für den Hund, wenn er sich von dieser Frau trennt.
Ja, das Dilemma mit der Vereinbarkeit von Hund und Karriere ist so eine Sache. Nicht umsonst gibt es sogar ein Ministerium für "Familie & Gedöns". Vom drohenden Sorgerechtsstreit mal ganz zu schweigen. Sie praktizieren wohl das Nestmodell, weil es ja für den Hund so normal wie möglich weitergehen soll. Rechne damit, dass er bald noch mit einem Famlienurlaub um die Ecke kommt. Du weißt ja, der Hund braucht Herrchen und Frauchen gleichermaßen.

Liebe FS, sei mir nicht böse, aber am liebsten würde ich dich schütteln. Ist das wirklich dein Ernst? Glaubst du wirklich an Märchen? Merkst du denn nicht, dass er dich nach Strich und Faden verar...?

Wenn du's dennoch nicht lassen kannst, geh in die Offensive und sag', dass du heute Abend bei ihm vorbeischaust, weil du endlich mal seinen süßen Racker kennenlernen und ihn Gassi führen willst.
Ich könnt mir gut vorstellen, dass er vehement versucht, das zu verhindern. Aber dann hast du wenigstens Klarheit.
 
  • #23
Vielen Dank für das Zerreißen meines Beitrages, für die vielen Mutmaßungen über meine Unzurechnungsfähigkeit oder das Unterstellen mangelnden Anstandes und fehlender Intelligenz meinerseits . *Ironie aus*

Nun zum Thema.
Mir ist durchaus bewusst, dass das auf den ersten Blick völlig irre klingt.
Auf den zweiten Blick gibt es aber auch viele Seiten, die mich glauben lassen, dass die Sache eine Zukunft hat.
Zum einen habe ich mich nicht wegen dieses Mannes scheiden lassen. Das hatte völlig andere Gründe.
Ja, das ganze hat mal mit einer Affäre begonnen. Und ja, man kann darüber denken was man mag.
Fakt ist, ich kann ihn immer anrufen zu jeder Tages- und Nachtzeit. Er ist tatsächlich die meiste Zeit allein. Er ist immer für mich da! Egal wann, selbst wenn er es mitten in der Nacht ist, kommt er zu mir. Ich habe das leider schon mal beanspruchen müssen. Daher kann ich das so sicher sagen.
Die andere Frau weiß, dass er jemanden kennengelernt hat. Aber sie zieht nicht aus. Hängt am Haus (welches ihm gehört), am Hund, an dem bisherigen Leben. Jeder macht sein Ding.
Nur ganz ehrlich.... mir würde im Leben nicht einfallen, dort dann einfach so aufzukreuzen, sie rauszudrängen.
Die Liebe ist bei Ihnen halt verloren vergangen. Nur rechtfertigt das eben keinen respektlosen oder verletzenden Umgang.

Fakt ist auch, dass ich den Hund und auch das Haus kenne. Wir sind räumlich mehr als 100 km voneinander entfernt und ich bin selbst Vollzeit berufstätig. Also keine Option, dass ich irgendwen oder was betreue.
Wir haben schon Anzeigen geschaltet über soziale Medien, in der Zeitung, Kleinanzeigen.... es ist schier unmöglich, in der bayrisch-ländlichen Umgebung, eine dauerhafte Hundebetreuung zu finden.
Eine Teilung der Betreuung lehnt er ab, da er dann auch keinen Kontakt mehr zu der Frau haben möchte.
Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
Er hat mir auch schon das Angebot unterbreitet den Hund wegzugeben.
Hab ich abgelehnt, weil ich nicht so gern der Arsch bin.

Der Hund kam in sein Leben als er eine sehr schwere Phase (Burnout/Depression) hatte. Er war sozusagen sein Rettungsanker. Einfach weil er dann „musste“ und durch die Aufgabe der Hundebetreuung, neben den anderen üblichen Therapien, wieder den Weg ins Leben gefunden hat. Ganz klar ist, dass er und der Hund eine sehr besondere und enge Beziehung zueinander haben. Und ich kann auch nachvollziehen, dass er an diesem Tier hängt.

Nur so langsam geht mir eben die Luft aus.
Ich bin genervt davon ihn nicht einfach mal besuchen zu können.

Keine Ahnung, wie es weitergehen soll.
 
  • #24
Eine Teilung der Betreuung lehnt er ab, da er dann auch keinen Kontakt mehr zu der Frau haben möchte.
Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
Er hat mir auch schon das Angebot unterbreitet den Hund wegzugeben.
Sorry, aber siehst du nicht, dass er dich für dumm verkauft?

Sein Haus, er will sich ja trennen, die Frau darf aber bleiben. Im Falle einer Trennung will er sie aber nicht widersehen, so dass sie nichtmal den Hund betreuen darf.

Der Hund ist sooo wichtig, dass er sich nicht trennen kann, er würde ihn aber ganz weggeben, dir zuliebe ???

Sorry liebe FS, er will sich nicht von der Frau trennen. Er hat für sie Gefühle, deswegen - wenn denn- der strikte Kontaktabbruch.

Die einfachste Lösung- Trennung und gemeinsame Betreuung - schließt er kategorisch aus. Ihm sind seine Befindlichkeiten im Umgang mit der Frau wichtiger als eine echteTrennung und die Beziehung zu dir.
Wäre ihm der Hund wirklich so wichtig, würde er nichtmal in Erwägung ziehen, ihn wegzugeben.

Ich hab selbst einen Hund, den ich sehr liebe. NIE für nichts und niemanden würde ich ihn weggeben. Die gemeinsame Betreuung mit dem Ex trotz Trennung war daher ein Kompromiss, der nicht schwerfiel. Da dieser den Hund genauso liebte.

Dein Freund dreht sich im Kreis, um die Trennung zur Frau nicht endgültig zu vollziehen und der Hund dient nur als Vorwand.
 
  • #25
Aber sie zieht nicht aus. Hängt am Haus (welches ihm gehört), am Hund, an dem bisherigen Leben. Jeder macht sein Ding.
Liebe FS,
wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe. Es wäre jetzt also an deinem "Freund" Stellung zu beziehen und eine Entscheidung zu treffen. Stichwort: Taten statt Worte.

Ich habe jedoch den Eindruck, dass dein "Freund" keine Veranlassung dazu sieht. Ist vermutlich auch bequem und praktisch für ihn, diese WG. Und eure Affaire rundet seinen Alltag ab.

Selbst wenn er "nur" ein (entscheidungs)schwacher Typ ist, der kaum in die Puschen kommt, wäre mir das auf die Dauer zu wenig und zu anstrengend.

Auch deine Geduldsstrippe scheint schon (verständlicherweise) überstrapaziert zu sein. Bzw. dein Bauch meldet sich. Bitte nimm das ernst.

Alles Gute!
 
  • #26
Aber wenn die Frau von Dir weiß, warum kannst ihn dann nicht besuchen? Ich verstehe das einfach nicht...
Der Besuch muss ja nicht unangemeldet sein, sondern verabredet.
Wenn die Ehe sowieso nur noch auf dem Papier existiert und die Ehefrau von Dir weiß und die Beiden nur noch wegen dem Hund zusammen wohnen, dürfte es doch überhaupt kein Problem sein ihn zu Hause zu Besuchen !

Bei einem BESUCH drängst du doch gar Niemanden aus dem Haus !!
 
  • #27
Die andere Frau weiß, dass er jemanden kennengelernt hat. Aber sie zieht nicht aus. Hängt am Haus (welches ihm gehört), am Hund, an dem bisherigen Leben. Jeder macht sein Ding.
Hallo @Secretgarden,

wie ich in #5 schon schrieb, ist dass ein Hund Streitpunkt nach einer Trennung/ Scheidung wird, ist weder ungewöhnlich noch neu und du beschreibst ja auch, weswegen dein Freund eine besondere Beziehung zu seinem Hund hat.

Der Hund kam in sein Leben als er eine sehr schwere Phase (Burnout/Depression) hatte. Er war sozusagen sein Rettungsanker.
Ich habe einen Fall im Bekanntenkreis, da wird tatsächlich ein Wechselmodell praktiziert. Allerdings lebt der Hund bei gemeinsamen Bekannten und kann jeweils getrennt dort besucht oder ausgeführt werden. Ein Hund ist ein fühlendes Wesen, gewöhnt sich an seine Bezugspersonen und leidet, wenn sich in dieser Hinsicht etwas ändert, weil er es nicht versteht.

Was anderes ist es mit der bisherigen Partnerin oder jetzt WG-Mitbewohnerin, die verstanden hat, worum es geht, dass ihr ehemaliger Partner sich in eine andere Frau verliebt hat.

Wenn ihm das Haus gehört und sie keinen Anteil daran an, wieso will/ kann sie dann einfach dort weiterhin wohnen?

Nur ganz ehrlich.... mir würde im Leben nicht einfallen, dort dann einfach so aufzukreuzen, sie rauszudrängen.
Das ist auch nicht deine Sache. Das müsste dein Freund regeln, was er offensichtlich nicht will.

Die Liebe ist bei Ihnen halt verloren vergangen. Nur rechtfertigt das eben keinen respektlosen oder verletzenden Umgang.
Eine Trennung ist immer verletzend an sich, für die betrogene Person, wobei es nicht nur der Betrug ist, sondern die Konsequenzen, die er mit sich bringt. In diesem Fall, für die Frau der Auszug aus dem Haus, sofern sie keinen finanziellen Anteil daran hat. oder soll es so sein, dass sie - trotz Trennung - weiterhin zusammen bleiben, "bis dass der Tod sie scheidet"?

Bevor eine gemeinsame Regelung mit dem Hund getroffen wird, sollte er eine Entscheidung treffen, wie es mit euch beiden weitergeht. Im Idealfall für ihn behält er beide Frauen und wohnt mit Ex, Hund und neuer Freundin in seinem Haus. Der Hund würde sich sicher freuen.

Ich bin genervt davon ihn nicht einfach mal besuchen zu können.
Keine Ahnung, wie es weitergehen soll.
Bisher sieht es so aus, dass er alles belassen will, wie es ist.
Er lebt mit seiner Ex, falls sie wirklich nur eine WG sind und seinem Hund in seinem Haus und ihr führt eure Affäre fort, bis sie eines Tages vorbei ist.

So oder so, müsste er sich - nach zwei Jahren - mal entscheiden, es sei denn, du entscheidest, dass es für dich nicht so weitergeht und beendest diese Situation von dir aus.
 
  • #28
Wenn er am Hund hängt, wieso ist er bereit ihn wegzugeben??
Nichts rechtfertigt es, dass er sich nicht trennt. Nichts. Er ist einfach nicht konsequent und steht nicht zu eurer Bindung. Würdest du, als Frau, bei einem Mann wohnen bleiben, der dich nicht liebt und längst eine andere Affäre hat? Nein. Entweder da stimmt gar nichts, oder sie hat solche finanziellen Vorteile, dass sie das nicht interessiert. Und vice versa. Dein bekannter scheint ja ähnlich dazu zu stehen. Entweder er lügt, oder es lohnt sich für ihn, dass die Frau da lebt.
So oder so ist es unehrlich und macht dich unglücklich.
Ich würde mich trennen und ihm sagen, er soll sich melden, wenn er frei ist.
 
  • #29
Sorry, aber siehst du nicht, dass er dich für dumm verkauft?

Sein Haus, er will sich ja trennen, die Frau darf aber bleiben. Im Falle einer Trennung will er sie aber nicht widersehen, so dass sie nichtmal den Hund betreuen darf.

Der Hund ist sooo wichtig, dass er sich nicht trennen kann, er würde ihn aber ganz weggeben, dir zuliebe ???

Sorry liebe FS, er will sich nicht von der Frau trennen. Er hat für sie Gefühle, deswegen - wenn denn- der strikte Kontaktabbruch.

Die einfachste Lösung- Trennung und gemeinsame Betreuung - schließt er kategorisch aus. Ihm sind seine Befindlichkeiten im Umgang mit der Frau wichtiger als eine echteTrennung und die Beziehung zu dir.
Wäre ihm der Hund wirklich so wichtig, würde er nichtmal in Erwägung ziehen, ihn wegzugeben.

Liebe FS, warum bedeutet ihn im Haus zu besuchen gleich "sie rauszudrängen"? Wenn sie so locker ist, kann sie Dir doch Guten Tag sagen, sie ist seine Mitbewohnerin und hin und wieder die Hundesitterin. Wo liegt das Problem?

Ich hab selbst einen Hund, den ich sehr liebe. NIE für nichts und niemanden würde ich ihn weggeben. Die gemeinsame Betreuung mit dem Ex trotz Trennung war daher ein Kompromiss, der nicht schwerfiel. Da dieser den Hund genauso liebte.

Dein Freund dreht sich im Kreis, um die Trennung zur Frau nicht endgültig zu vollziehen und der Hund dient nur als Vorwand.
Kann ich nur so unterschreiben - außer dass ich bei dem etwaigen Kontaktabbruch zur Ex erst dachte, ich hätte mich verlesen. Häh, er teilt SEIN Haus mit ihr, da hat man doch irgend eine (von mir aus auch nur freundschaftliche - was ich NICHT glauben kann) Verbindung, und dann würde er den totalen Cut durchziehen? Was ist denn das für ein Charakter!?!??
 
  • #30
Liebe FS, warum bedeutet ihn im Haus zu besuchen gleich "sie rauszudrängen"? Wenn sie so locker ist, kann sie Dir doch Guten Tag sagen, sie ist seine Mitbewohnerin und hin und wieder die Hundesitterin. Wo liegt das Problem?