A

Alissa12

Gast
  • #1

Die sexuelle "Jagd-Liste" der Frau

Hallo,

ich bin eine Frau und mich interessiert eure Meinung (ein wenig fürchte ich sie auch:))

Nach einer langjährigen, treuen Beziehung von 13 Jahren hatte ich eine Zeit (ca. 2 Jahre) in der ich einige Affären mit Männern hatte.

Ich war in dieser Zeit Bindungs-unwillig, Sex war mir jedoch sehr wichtig und ich hatte in dieser Zeit sehr guten Sex, eben mit den Männern mit denen ich eine Affäre hatte. Mir war es wichtig, dass ich die Männer optisch sexy fand, dass sie sportlich waren, sie ganz einfach sehr attraktiv waren. Ich hab mir insgeheim für mich so eine Art Erfolgs- und Jagd-Liste angelegt;) ist wirklich wahr! Und war stolz auf meine knackigen Kerle. Ich habe darauf geachtet, dass sie sich um mich bemühen. Und es hat sich so entwickelt, dass die Affärenmänner sich immer gleich am nächsten Morgen gemeldet haben und dann immer öfter, z.B. zum gem. Ausgehen, miteinander reden und zum Sex. Mir war aber der Sex am Wichtigsten und sein Körper. Und auch wenn sich das jetzt kühl liest, sein Körper war mir wichtiger als sein Gesicht. Ich hatte die Männer gerne, aber wichtiger waren mir ihre Qualitäten im Bett. Ich hatte dazwischen auch zwei kurze Begegnungen, aber wollte diese nach einer Nacht nicht mehr sehen, weil sie in der Kiste so schlecht waren. Betrachte ich meine Lebenserfahrung im Umfeld und auch was hier im Forum steht, nennt man solches Verhalten bei Frauen immer noch „Schlampe“ und bei Männern das gleiche Verhalten „Affärenman“ manche sogar „Profi-Aufreißer“.

Bei Männern wird es so gesehen, dass sie naturgemäß so sind (ich meine den Stuss mit „Samen weit streuen“), bei Frauen heißt es die Psyche wäre nicht in Ordnung, kein Mann will so eine etc. ihr wisst schon! Ich selbst bin überzeugt, dass Frauen sexuell gleich empfinden wie Männer, dass es jedoch durch viele kleine Suggestionen (so nebenher, manchmal kaum merkbar, ein Leben lang!) durch die Umwelt, Erziehung, Kirche unterdrückt wurde und wildes Verlangen der Frau mit Scham belegt wurde, Ängste bei der Frau geschaffen wurden, sie wäre dann eine Schlampe und so weiter. Das scheint bis heute zu wirken, zu wirken in dem ganzen Körpergefühl der Frauen (z.B. die Selbstkritik an ihrem Körper, sodass sie sich oft nicht wirklich fallen lassen können). Ich glaube es liegt am RESPEKT. Sowohl Frauen als auch Männer haben immer noch nicht gelernt, dass eine Frau in Ihrer höchst persönlichen Sexualität EBENSO zu RESPEKTIEREN ist wie ein Mann.
W, schon lange wieder in festen Händen
LG!
 
G

Gast

Gast
  • #2
Naturgemäss kann eine Frau ebenso promiskuitiv sein wie ein Mann,
wenn die Bedingungen auf beiden Seiten klar sind, sehe ich darin kein Problem. Interessanter finde ich, warum du dir die Frage jetzt stellst, nachdem du schon lange wieder in festen Händen bist. Sehnsucht nach den alten Zeiten, wo du auf die Jagd gehen konntest?
 
  • #3
Auch wenn ich zwischen den Zeilen der FS eine gewisse Opfermentalität sehe:
Ich respektiere promiske Frauen und sie sind, je nach Lebensphase eine Bereicherung für jeden Mann, der Freude an körperlicher Nähe und ungezwungenem Spaß hat.
Ich würde so eine Frau nur nie als Beziehungsfrau einschätzen und auch keine monogame Beziehung eingehen. Die Gründe sind allgemein bekannt und so ziemlich jede Statistik gibt dem instinktiven, männlichen Vorbehalt recht.
Auch Männer dürfen Vorlieben und Standards haben. Eine Beziehung mit so einer Frau nicht wollen ist nicht direkt Respektlosigkeit, Unterdrückung oder dergleichen. Es ist einfach nur das gute Recht auf eigenen Vorlieben.
FS: Lebe, wie es Dir passt. Respektiere auch Du einen potenziellen Beziehungsmann. Dazu gehört, offen über die Vergangenheit zu reden, denn eine Beziehung wird nicht auf einem Lügenfundament gebaut.
 
  • #4
Ich kenne es von jungen Mädels u25, dass Listen geführt werden, um abzugleichen, welche die besseren Chancen bei Männern hat, oder das "Länderspiel" gespielt wird, je außergewöhnlicher das Herkunftsland, um so mehr Punkte.
Bleib ganz locker.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #5
Was ist Deine Frage?

Für mich ist bei einer Frau entscheidend, dass sie authentisch ist und zu dem stehen kann, was sie getan hat. Du hattest Deine Affären, ich meine. Kein Aufrechnen, kein Wettbewerb, beide haben ihre Erfahrungen gemacht, haben das für sich abgeschlossen und können (wie Du beweist) anschließend trotzdem wieder "in festen Händen" glücklich sein. Vielleicht auch gerade, weil sie zwischendrin mal ihren Spaß und ihre Erfahrungen damit hatten. Ich sehe da kein Problem.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Hallo Alissa!
Du sprichst mir aus der Seele. Ich sehe die Sache ganz genau so wie du und habe selbst eine ähnliche Zeit erlebt.
Leider ist es tatsächlich so, dass Frauen sich besser bedeckt halten, was ihre sexuellen Erfahrungen angeht. Es scheint nach wie vor nicht bekannt zu sein, dass auch Frauen sich ausleben und Erfahrungen sammeln wollen und dann durchaus fähig sind wieder monogame Beziehungen einzugehen - gerade weil sie nun diese experimentelle Phase abgeschlossen haben.
Weiß dein Partner über dein Vorleben bescheid?
 
  • #7
Eigentlich verstehe ich Deinen Beitrag nicht.

Ist doch alles in Butter, Du lebst promisk, nichts besonderes, tun viele andere auch - was soll daran heutzutage nicht "normal" oder "verwerflich" sein, eben nichts.

Unnormal und verwerflich ist es eher, so eben nicht zu leben, sondern in Monogamie mit immer dem gleichen Partner alt zu werden, das ist meine Maxime, da mich Sex alleine nicht interessiert.

Was das Klischee der schlampigen Frauen und der tollen Hechte auf diesem Gebiet betrifft, gebe ich ebenfalls Entwarnung. Das war wohl noch ein Überbleibsel aus den fünzigern, Frau soll brav sein, Mann darf herummachen.

Aber doch nicht mehr in 2015, ich bitte Dich, da werden Frauen und Männer in die gleiche Schlampenecke gedrängt, aber nur bei den Leuten, die halt sexuell nicht offensiv sind.

Bei anderen sexuell offensiven, sind diese immer gerne gesehen.

Also Du hast grünes Licht, mach weiter so - grins.
 
  • #8
Hallo Alissa,

Schöner Beitrag, dem ich zu 100% zustimme. Ich kategorisiere Männer auch in "beziehungstauglich" und Affärentypen. Bei letzteren geht es mir ausschließlich um die sexuellen Fertigkeiten und körperlichen Attribute.
Was andere davon halten, ist mir egal. Ich bin eine selbstbewusste, sehr attraktive Frau. Wer damit ein Problem hat, leidet einfach an Minderwertigkeitskomplexen. Man sollte in so Einstellungen kompatibel sein. :)

W,25.
 
  • #10
Es ist nicht entscheidend, ob dies Verhalten verständlich ist, oder zu respektieren ist, oder gut ist für das eigene (Körper)gefühl. Entscheidend ist, ob man andere Menschen damit verletzt.
 
  • #11
Mich hat noch nie interessiert, wieviele Männer die Frau vor mir hatte.
Mich interessieren nur die Männer, mit denen meine Partnerin fremdgeht.

Eine Frau verlangte von mir allen Ernstes Respekt für ihr fremdgehen.
Das sei ihr Recht, weil sie nicht (mit mir) verheiratet ist.

Eine Frau kann im Prinzip genauso sexuell empfinden, wie ein Mann.
Und wenn man liest, dass die Hälfte aller Männer fremdgehen würde, dann müssen ja von irgendwoher die entsprechenden Frauen dafür sein.

Ich verurteile keine Frau, wenn sie z.B. ONS oder Affären betreibt. Auch das ist eine Form von "Beziehungen" Oder ganz salopp: Wenn es Einen juckt.......
 
R

Rosenduft

Gast
  • #12
Das wäre mir alles to much. Als Single hatte ich einen festen guten Lover der mir neben Beruf und Hobby total reichte. Wie lange bist Du denn wieder in festen Händen? Mich inteteressiert diese Frage weil ich mir vorstellen kann das Du als Frau auf EWIG nicht mit einem Mann zufrieden bist, sondern auf Dauer doch mehr verschiedene Partner möchtest.
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #13
Ich vermisse Deine Frage! Willst Du nur unsere Meinung zu Deinem Lebens bzw Liebesstil hören? Ist doch ok, wenn Du so leben möchtest, denn Du alleine übernimmst Verantwortung für Dich und Deinen Körper.Wenn Du keinem damit weh tust, musst Du Dir keine Gedanken machen..ist schon ok!:)
 
  • #14
Was ist jetzt Deine Frage, außer Rumgeprahle? Kann doch jede machen, wie sie es will und sie dafür die passenden Männer findet.

Interessiert mich als Frau auch nicht, ob Du eine Schlampe bist, Dich als solche Fühlst, ob Männer Dich dafür halten oder was immer Dein Thema ist.
Das einzige was mich interessiert, dass ich nicht an einen promisken Mann gerate, der bei mir die Krankheiten abliefert, die er sich bei einem Dutzend Frauen Deiner Art eingefangen hat. Ich schätze solche männlichen Schlampen als Partner nicht, d.h. habe eine ganz andere Meinung dazu, als Du - bewerte den Mann exakt genauso wie die Frau. das ist einer der seltenen Fälle bei denen ich gender.
 
  • #15
Die FS stellt gar keine Frage. Sie will - je nach Interpretation - Applaus oder Absolution. Vielleicht will sie ja auch missionieren.

Ihr Thema ist uralt und tausendmal diskutiert.

Oder zweifelt sie insgeheim selbst an ihrer geradezu trotzig behaupteten Fähigkeit, in einer monogamen Langzeitbeziehung glücklich zu bleiben? Mit dieser Intuition stünde sie aber auch nicht ganz alleine...

Was ich nicht verstehe: warum lebt sie nicht einfach ihr Leben? Warum breitet sie ihre sexuellen Erfahrungen hier aus?

Ich habe den Eindruck, sie will ein Modell propagieren, das für viele Menschen am Ende doch nicht so gut funktioniert - und das gar nicht mal so sehr abhängig von ihrem jeweiligen Geschlecht.
 
  • #16
Ich kann auch keine Frage erkennen; aber bei der Gelegenheit mit dem Vorurteil, das Männer unter sich besonders promiske Außreißer -Typen und Machos irgendwie mehr achten würden oder beneiden, mal eben aufräumen.
Vielleicht ist das im Einzelfall mal kurzzeitig mal der Fall , z.B. wenn mann sexuellen Notstand hat hat (Ja, die Hormone...meist etwa 18 bis mitte 20) .

In der Regel sind diese Art von Männern unter Ihresgleichen aber eher unbeliebt und werden genau beobachtet, damit sie einem nicht in die Quere kommenn...

Ansonsten hält Mann hält einfach die Klappe; denn in einfachsten Fall ist es ja so: Der Gentleman geniesst und schweigt .

Und das empfehle ich Dir, liebe FS, an dieser Stelle auch....
 
A

Alissa12

Gast
  • #17
Hallo hier die FS,

es stimmt schon, es war weniger eine Frage als meine persönliche Meinung und Erfahrung zu dem Thema des Respekts den man Frauen entgegen bringt, die dazu stehen, dass sie genauso intensiv sexuell sind wie Männer und das leben möchten.

Ich finde Gast 5 (eine Frau) hat sofort gewusst und verstanden was ich meine, da sie es ähnlich erlebt hat. Sie sagt: „Leider ist es tatsächlich so, dass Frauen sich besser bedeckt halten, was ihre sexuellen Erfahrungen angeht“.

Das muss ich leider vollauf bestätigen.

Und so erlebt man es meist draußen und auch hier im Forum. Es gibt einige wenige, die begriffen haben (Hugo), dass unser Verhalten noch stark durch (z.T, falsche) Erziehung geprägt ist.

Ich bin mit Brüdern aufgewachsen und habe mich auf ganz natürl. Art entwickelt (also auch mit Fußball gespielt etc.) Ich war schon als Mädchen dann stets irritiert, wenn Aussagen kamen die auf einen vermeintl. Unterschied zw. Mädchen und Jungs hindeuteten…was „man“ darf und was nicht…

Frauen sind überaus fantasievoll und dass viele in ihren Beziehungen kaum Orgasmen erleben, liegt auch an dem wirklich sehr dürftigen Wissen über ihre Vagina, wie sie wirklich gebaut ist. Vorallem Männer unterliegen hier völliger Ahnungslosigkeit was eben auch an der ehemals verklemmten Erziehung liegt.

Bis in die 70iger Jahre durfte nach Gesetz in Deutschl. ein Mädchen, o. junge Frau “ die ein nicht konformes/angepasstes sexuelles Verhalten zeigte, zur Heimerziehung eingewiesen werden etc.

Ich denke, das wirkt noch nach. Auch wenn viele Leute „tolerant wirken“. Man hört, liest doch oftmals etwas ironisch- herablassendes aus den Kommentaren (auch bei anderen, ähnlichen Diskussionen hier).

Daher habe ich meine Entscheidung getroffen, die „Menge meiner Erfahrungen“ ein wenig zu kürzen…also mind. minus 6-8 an der Zahl, dann kommt eine kompatible (für mein Alter) 7 raus und es passt. :)
 
G

Gast

Gast
  • #18
Ich vermute, die FS wurde durch irgendetwas in ihrem Denken verunsichert und sucht nach Bestätigung.
Also ich kann keine echte Promiskurität in ihren Worten erkennen. Sie lebte lange brav in einer Beziehung, genoss eine Zeitlang ihre Freiheit und lebt jetzt wieder monogam. Passt doch.
Wir wissen nichts über sie. Vielleicht ging sie als Jungfrau in eine prüde Partnerschaft und konnte ihre ganze Sexualität erst nachher entdecken. Bei Männern wüde man nicht eine Sekunde überlegen ob das ok ist oder nicht.

@FS: ich würde die 7 auch noch kürzen. Du hast genossen, schweig darüber.
 
  • #19
Das liest sich ja ganz locker und leicht, aber ich kann mir bei solchen Sachen leider nicht wirklich vorstellen, dass das bei allen nur ein freundliches Geben und Nehmen ist.

Wie war es deiner Meinung nach wirklich:
Hat sich wirklich keiner mehr davon versprochen? Auch du dir nie?
Das heisst, irgendwann nach dem 3. Mal oder so ist man dann selbstverständlich auseinander gegangen?

Schlimm finde ich es nicht. Schlimm finde ich nur, wenn man andere verletzt; aber das wirst du vielleicht auch gar nicht wissen, was die Männer wirklich dachten.

Ich selbst mag promiske Männer nicht. Nicht nur aus Gründen der Krankheiten. Um mich geht es da doch gar nicht; es ist vermutlich wie eine Sucht und ich bin die Droge, die konsumiert wird. Du sagst ja selbst: dich hat noch nicht einmal das Gesicht interessiert.
 
  • #20
Ich bin mit Brüdern aufgewachsen und habe mich auf ganz natürl. Art entwickelt (also auch mit Fußball gespielt etc.) Ich war schon als Mädchen dann stets irritiert, wenn Aussagen kamen die auf einen vermeintl. Unterschied zw. Mädchen und Jungs hindeuteten…was „man“ darf und was nicht…

Ich bin mit Jungs in der Straße aufgewachsen, habe mit denen Fußball gespielt, Cowboy und Indianer, mit Legos und Autos.

Außerdem weiß ich sehr wohl, was mir sexuell gefällt und was nicht und wie die körperlichen Gegebenheiten so sind.

Trotzdem liegt Promiskuität absolut nicht in meiner Natur, offenbar hat also die nicht "geschlechtsspezifische" Erziehung und Wissen um die eigenen Vorlieben und den eigenen Körper wenig damit zu tun, ob eine Frau der Meinung ist, sich unbedingt "ausleben" zu müssen.

Und zu guter Letzt: einen promisken Mann würde ich ebenso als "Schlampe" betrachten wie viele Männer es mit promisken Frauen tun und ihn allenfalls von hinten sehen wollen. Jedenfalls käme er nicht in mein Bett.
 
  • #21
Daher habe ich meine Entscheidung getroffen, die „Menge meiner Erfahrungen“ ein wenig zu kürzen…also mind. minus 6-8 an der Zahl, dann kommt eine kompatible (für mein Alter) 7 raus und es passt. :)

Du plädierst für die gleichberechtigte Akzeptanz weiblicher Sexualität, um im Fazit die Anzahl Deiner Liebhaber einer gesellschaftskonformen Kosmetiksitzung zu unterziehen?

Findest Du das nicht etwas ... inkonsequent?

Du hast eine Meinung und einen bestimmten Lebensstil. Der ist weder besser noch schlechter als irgendein anderer. Steh' doch einfach dazu!

Zumal Du auch berücksichtigen solltest, dass Du mit Deiner Korrektur, sofern Du denn noch einmal auf Partnersuche gehen solltest, all jenen ans Beinchen pinkelst, die aus dem einen oder anderen Grund lieber eine Partnerin möchten, die einen etwas ruhigeren Lebensstil gepflegt hat.

Das wiederum solltest Du respektieren. Schließlich kann man nur schwer einfordern, was man selbst nicht zu geben bereit ist.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Ja, genau das ist es doch. Sie hat noch nicht einmal das Gesicht interessiert. (Lass mich raten, welche Körperteile stattdessen...) Soll so Ähnliches was mal ein Mann absondern... als was für ein Sexist würde der (nicht nur) hier gebrandmarkt!

Ich spreche jetzt wirklich nur für mich:
1. Ich bin gar nicht in der Lage, Sex mit einer Frau zu haben, die für mich nicht Subjekt ist. (Damit ist noch längst nichts gesagt darüber, was dann alles in einer Vertrauens- und Liebe-vollen Beziehung möglich ist, bevor jetzt gleich der Standardvorwurf der Prüderie oder gar der Ängstlichkeit erhoben wird....)
2. Eine Frau, die solche Listen führt, käme für mich als Partnerin überhaupt nicht infrage. Und die FS möge nicht glauben, auf Lügen diesbezüglich ließe sich eine wirklich gelungene Beziehung aufbauen. (Dazu könnte ich ihr ein paar Geschichten aus dem realen Leben erzählen, da kämen ihr vermutlich die Tränen - oder die Kälte Wut auf die angeblich doch so ungerechte Welt, in der sich auch Männer manchmal eine eigene Meinung zu bilden wagen...)

Alles Andere, das sie schreibt, ist völlig irrelevant. Sie lebt, wie sie will, und das ist ihr gutes Recht. Das bestreitet ihr doch niemand? Ist es nicht vielmehr sie, die anderen Menschen das Recht absprechen will, sich darüber eine eigene - ggf. von der ihren abweichende - Meinung zu bilden?

In diesem Sinne alles Gute - der FS, vor allem aber auch ihren künftigen Partnern, denen sie ja offenkundig Unwahrheiten aufzutischen gedenkt.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Hallo hier die FS,
es stimmt schon, es war weniger eine Frage als meine persönliche Meinung und Erfahrung zu dem Thema des Respekts den man Frauen entgegen bringt, die dazu stehen, dass sie genauso intensiv sexuell sind wie Männer und das leben möchten.

Das ist doch ziemlicher Unfug. Weder ich noch irgend jemand sonst, den ich kenne oden von dem ich hier sonst lese, bringt "intensiv sexuellen" Männern oder Frauen irgend einen besonderen Respekt entgegen. Kein Wunder , dsss kaum jemand erkannt hat , was die Foristin (FS geht ja nicht , eine Frage hat sie ja nicht gestellt) eigentlich wollte.
Ich stelle den Sinn dieses Threads infrage. Letzlich scheint es nur auf Geschlechter-Bashing hinauszulaufen.
M 44
 
  • #24
Du sagst ja selbst: dich hat noch nicht einmal das Gesicht interessiert.
Das hörte ich von diversen jungen Männern, und ihren promisken Betätigungen. Auch da ging es nur um Sex als Trieb-Befriedigung.

Tja, das ist noch ein langer Weg in der Gesellschaft, bis man anerkennt, dass auch Frauen ggf. ein gleich großes Sexleben haben können, wie Männer.

Mein Vorschlag an die Frauen und an die FS: Wozu so eine Anerkennung ? Was soll sowas erreichen ?

Macht, wonach ihr Lust habt, und innerhalb der Gesetze. Und schweigt darüber. Denn egal welche Anzahl genannt wird, sie wird niemals respektiert. Es wird immer Einen geben, der was Schlechtes darüber sagt. Also spricht man am besten gar nicht darüber, sondern ... tut es.
 
G

Gast

Gast
  • #25
An Frauen werden generell andere Ansprüche gestellt als an Männer, das ist nunmal so. Bei Männern wird auch in der Öffentlichkeit fluchen oder rülpsen oder sich am Hintern kratzen eher akzeptiert als bei Frauen. Muss man nur um der Gleichheit wegen wirklich darauf bestehen, alle negativen Verhaltensweisen genauso "ungestraft" ausleben zu können wie Männer?
Wie oberflächlich Sexualität in Reinkultur ist, kam ja im Eingangsbeitrag ganz gut rüber. Sexualität ist mMn sogar grundsätzlich oberflächlich, ein guter Charakter macht nunmal niemanden sexuell begehrenswert. Aber bei solchen Affären oder ONS wird das noch auf die Spitze getrieben. Da muss man sich nicht wundern, dass das gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.
Über diesen Doppelstandard sollten eher Männer sich aufregen, die offenbar als so primitiv und verroht gelten, dass so eine Art von Sexualität bei ihnen einfach akzeptiert wird.
 
  • #26
... ich bin eine Frau und mich interessiert eure Meinung ... hatte ich eine Zeit (ca. 2 Jahre) in der ich einige Affären mit Männern hatte. ...
Das wird dir vermutlich irgendwann auf die Füsse fallen. Das ist immer so, denn das ist ein Teil deiner Persönlichkeit und deines Charakters.
Daher habe ich meine Entscheidung getroffen, die „Menge meiner Erfahrungen“ ein wenig zu kürzen…also mind. minus 6-8 an der Zahl, dann kommt eine kompatible (für mein Alter) 7 raus und es passt. :)
Hast du dich nach deinen 15 Affären (die wiederum andere Affären hatten) auf STDs testen lassen, inkl. HIV?

Bei promiskuitiven Menschen die mit anderen promiskuitiven Menschen verkehren potenziert sich das Ansteckungsrisiko für sexuell übertragbare Krankheiten, und damit warst du 2 Jahre lang Teil einer Hochrisikogruppe.
 
  • #27
Das wird dir vermutlich irgendwann auf die Füsse fallen.

Und genau in diesem Punkt vermute ich die Intention für diesen merkwürdigen Thread.

Schließlich "erwirbt" man(n)/frau sich bei einem solchen Lebenswandel einen Ruf, der kleben bleibt wie Pech. Gerade im Pool der ebenso promisken Männer verbreiten sich potentielle Occasionen für leicht zu habende Abenteuer wie ein Lauffeuer - und diese Informationen bleiben natürlich nicht nur auf diesen Kreis beschränkt.

Belasten die Schatten der Vergangenheit eventuell sogar die aktuelle Beziehung? Inwieweit ist der neue Partner voll und umfänglich über die Scoreliste informiert oder warum und für wen gedenkt FS jetzt diese Liste "einzudampfen"?

Ein Mann muß schon sehr speziell gestickt sein, um mit der Gewissheit die XX-te Kerbe in der Bettkante seiner Partnerin zu sein, locker umgehen zu können - besonders wenn die Vorgänger ausschliesslich nach Gesichtspunkten von Aussehen und sexueller Leistungsfähigkeit "ausgesucht" wurden. Ebenso mit dem süffisanten Grinsen "Aha, der aktuelle ...." bei (je nach Anzahl) unvermeidlichen Konfrontationen mit ihnen. Promiske Menschen fordern an dieser Stelle natürlich die Worthülse "Selbstbewusstsein" ein - ich nenne es Umgang mit Peinlichkeit.

Alles was ein Mensch tut, hat Konsequenzen - genauso wie derjenige der keine Hemmungen bei der Gier nach Süssigkeiten hat, dick wird (und das weiß man doch schon "irgendwie").

FS, Du hast Deine wilde Zeit in vollen Zügen genossen, daß Dir nicht alle anderen Menschen mit standing ovation dafür Beifall klatschen, war Dir doch wohl hoffentlich bewußt? - Jetzt zahl´ auch den Preis dafür!
Aber absolut BILLIG empfinde ich es (nicht nur in diesem Bereich, sondern auch in allen anderen) sein Verhalten damit zu rechtfertigen, in dem mit dem Finger auf andere gezeigt und gesagt wird: "Aber das machen die doch auch, warum ....."
 
  • #28
Respekt habe ich vor Menschen die „gutes“ Leisten und sich damit auch sehen lassen können.

Bei der FS sehe ich da keine glorreichen Taten. Da sich die FS (obwohl in festen Händen) mit der Frage ihrer Schlampen-Vergangenheit (wieder) beschäftigt, denke ich sie wird bald wieder „rückfällig“. Meine Bruder ist ganz fürchterlich mit „so einer“ auf die Nase gefallen. Er wusste von ihrer promisken Vergangenheit und sie hat bestimmt auch bei der Mengenangabe ihrer Lover geflunkert und gab ihr eine Chance. Für sie war es auch eine lange Beziehung (halbes Jahr) und ihr wurde langweilig. Sie wollte dann eine offene Beziehung. Sie wurde schwanger (von wem auch immer). Er ist noch knapp aus der Nummer raus gekommen. Jedoch hängt im nun im Umkreis der Ruf hinterher, mal mit einer schlampigen Frau zusammen gewesen zu sein. Ich habe somit aus dem Fehler meines Bruders mit-gelernt.
Eine Frau mit promisker Lebensweise kommt für mich als feste Partnerin nicht in Frage.

Auch sehe ich nicht, dass eine „anständige“ Frau kein erfülltes Sexleben mit einem (1.) festen Partner haben kann?


FS, lebe einfach dein Leben. Lüge nicht bei der Anzahl deiner Partner. Ein Mann sollte das Recht haben bei dir die Flucht zu ergreifen. Respekt habe ich da nicht, wieso auch? Behalte deine Sex-Geschichten für dich, es ist nun nicht gerade etwas mit dem man hausieren gehen sollte.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Hallo Alissa,

Schöner Beitrag, dem ich zu 100% zustimme. Ich kategorisiere Männer auch in "beziehungstauglich" und Affärentypen. Bei letzteren geht es mir ausschließlich um die sexuellen Fertigkeiten und körperlichen Attribute.
Was andere davon halten, ist mir egal. Ich bin eine selbstbewusste, sehr attraktive Frau. Wer damit ein Problem hat, leidet einfach an Minderwertigkeitskomplexen. Man sollte in so Einstellungen kompatibel sein. :)

W,25.

Gerade junge Frauen, die mit inzwischen gerne konsumierter Internetpornographie aufwachsen und Sex and the City nachspielen, machen diese Unterschiede und führen "Listen".
Dabei ist interessant, welche Bedeutung die zitierten "körperlichen Attribute", also die Penislänge, für Frauen spielen.
Außerdem ist es interessant anzusehen mit welchen Vorwänden dieses eigentlich für beide Geschlechter absurde Verhalten gerechtfertigt wird.
 
A

Alissa12

Gast
  • #30
Zitat von Miss_B:
Hallo Alissa,
Schöner Beitrag, dem ich zu 100% zustimme. Ich kategorisiere Männer auch in "beziehungstauglich" und Affärentypen. Bei letzteren geht es mir ausschließlich um die sexuellen Fertigkeiten und körperlichen Attribute.
Was andere davon halten, ist mir egal. Ich bin eine selbstbewusste, sehr attraktive Frau. Wer damit ein Problem hat, leidet einfach an Minderwertigkeitskomplexen. Man sollte in so Einstellungen kompatibel sein. :)
W,25.


Hier die FS Alissa:
und ich stimme Miss_B zu!
das kategorisieren in Beziehungstyp und Affärentyp geschieht dann, wenn man seiner Natur mal freien Lauf lässt im positiv biologischen Sinn. Wenn Frau, ebenso wie Männer, ihre sinnlich-sexuelle Erfahrungsphasen haben.
Die Frauen brauchen Sex and the City nicht nachspielen, sie brauchen nur Selbstbewusstsein für ihre Begierden und ihre Lust. Dann macht Frau wundervolle, abwechslungsreiche Erfahrungen. Das betrifft das Leben in monogamer Beziehung, oder in wechselnden Erfahrungen.
Und die Penisgröße ist überaus entscheidend. Ein Kleiner ist sehr ungei...tut mir leid. Um so größer, umso besser. Darauf Wert zu legen ist nicht absurd, sondern nachvollziehbar.
Männer haben mit Frauen, die wissen was sie wollen, oft ihre Schwierigkeiten, nicht wahr?
Und Frauen die hier etwas "biestig-herablassend " reagieren (wie auch in anderen Treats mit ähnlichen Themen) leiden unter Konkurrenzängsten.

 
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