• #1

Die unabhängige (Traum)Frau

In der Prioritätenliste der Traumfrau im Nachbarthread tauchte neben den üblichen Features wie Optik, Intellekt und Humor häufig auch Unabhängigkeit als "must have" auf.
Ich frage mich nun:
Wovon soll die Frau unabhängig sein? Von den Eltern, vom Jocenter, vom Mann, von ...?
Was ist eigentlich daran schlecht, wenn eine Frau in Notlage Hilfe dieser "Geldgeber" annimmt? Ist das nicht eher eine Geste von menschlicher Größe bzw. Zeichen rechtsstaatlicher Fortschrittlichkeit, dass es diese Form von Unterstützung gibt? Ehe und Elternschaft sind ist nebenbei nicht mal eine Notlage, sondern einfach gesetzlich so organisiert, dass der Kinderbetreuende sich in eine andere Abhängigkeit als bisher begeben muss.
Sind wir im Grunde nicht alle abhängig, und nur die Abhängigkeit vom Arbeitgeber wird als politisch korrekt und daher nicht als solche angesehen?

Mein persönlicher Gradmesser jedenfalls, ob jemand als Partner in Frage kommt, ist weniger die Quelle seiner Abhängigkeit, sondern seine Fähigkeit, das Leben zu genießen. Anders gesagt messe ich die Partnertauglichkeit auch daran, wie viel Raum das berühmte Jammern auf hohem Niveau in unserer Konversation einnimmt...
 
G

Gast

  • #2
da das immer so wichtig genommen wird mit der Unabhängigkeit einer Frau - finanziell und am besten auch noch emotional (nicht bedürftig, keine Klette, usw.), fragt man sich schon, wie das gehen soll.
Vielleicht, in dem mann sich eine Verheiratete sucht. Die stellt dann Null Ansprüche hinsichtlich Verantwortung, "Versorgung" = Traumfrau.
 
  • #3
Als ein Liebhaber von "starken" Frauen

Es geht nicht darum keine Verantwortung übernehmen zu wollen oder eine Familie finanziell versorgen zu wollen.
Es geht um die Persönlichkeit. Es geht darum dass Ihr nicht die Decke auf den Kopf fällt wenn ich beruflich mal ein paar Tage nicht zuhause bin, dass Sie alleine klarkommt und Ihr Leben auf die Reihe bekommt. Es geht darum dass Sie sich nicht in langen Jahren der Nur-Kinderbetreuung gehen lässt und/oder geistig verkümmert. Auch das Hirn baut ab wenns nicht ständig gefordert wird. Es geht darum dass auch Sie sich weiterentwickelt, das Leben lebt in allen Facetten.

Es geht darum nicht auf ein Podest gestellt zu werden, auch mal "schwach" sein zu dürfen ohne dass der Glanz verblasst. Ich mags wenn Sie hierbleibt auch wenn Sie es finanziell nicht muss.

Was ist eigentlich daran schlecht, wenn eine Frau in Notlage Hilfe dieser "Geldgeber" annimmt?
Das liebe Fs ist genau die Crux- in einer Notlage ist das völlig in Ordnung. Dafür sind ja auch die Sozialsysteme und Versorgungsansprüche da. Was ich nicht mag sind aber Menschen die sich in dieser Versorgung bequem einrichten obwohl Sie durchaus für sich und Ihre Familie selbst sorgen könnten.

Natürlich wird in den ersten zwei bis drei Jahren einer die Hauptbetreuung übernehmen- und in dieser Zeit hat auch kaum einer ein Problem damit wenn sich dieser Partner dann in eine finanziell temporäre Abhängigkeit begibt.

und nur die Abhängigkeit vom Arbeitgeber wird als politisch korrekt und daher nicht als solche angesehen?
Wenn Du von diesem bestimmten AG so abhängig bist wie eine Hausfrau nach 10 Jahren aus dem Job von Ihrem Mann machst Du ganz fürchterlich was falsch. Ich mag übrigens auch keine Mitarbeiter die vor lauter gefühlter Abhängigkeit das Maul nicht aufmachen. Selbststätig denkende und das auch arktikuliernde bringen uns weiter- die Duckmäuser nicht.
Deser Vergleich hinkt gewaltig.
 
G

Gast

  • #4
Ich teile deine Zweifel. Für mich ist es pure Augenauswischerei wenn jemand von Unabhängigkeit spricht, in 99,999% sind die nämlich jeden Tag von unzähligen Dingen abhängig. Davon, dass der Arbeitgeber/die Bank das Geld rausrückt, die Geschäfte offen haben und deren Lieferanten die Waren bringen die man fürs tägliche Leben braucht, das ganze System so funktioniert wies eben gerade funktioniert. Aber wenn ich zb. Hilfe von meinen Eltern annehme bin ich plötzlich abhängig? Blödsinn. Wie du schon vemutest, werden gewisse Abhängigkeiten ohne Nachdenken akzeptiert und die anderen (ab einem gewissen Alter) verteufelt. Wer sich mit stolzgeschwellter Brust selbstständig nennt und gleichzeitig nicht in der Lage ist seine Kleidungsstücke selbst herzustellen, seine Lebensmittel selbst anzubauen, seine Möbel selbst zu bauen,.. belügt sich selbst(ständig).
Ich finde solche Abhängigkeiten vollkommen in Ordnung, ja sogar zwingend Notwendig für unsere Gesellschaft, es geht eben nur gemeinsam. Es stört mich nur wenn jemand andere mit dieser Business-Überheblichkeit andere bezüglich ihrer Unselbstständigkeit abwertet obwohl er selbst um keinen Deut besser ist.
 
G

Gast

  • #5
Da das Wort Unabhängigkeit fast ausschließlich von Männern fiel, würde es mich auch mal brennend interessieren was sie unter diesem Wort verstehen und vor allem in welcher Hinsicht. In der Partnerschaft, beruflich, privat?!

Meiner Meinung nach, Männer die sich in der Partnerschaft nur eine extrem unabhängige Frau (auch bezogen auf eine Partnerschaft) wünschen, die sind in meinen Augen überhaupt keine beziehungsfähigen Menschen. Gerade eine Partnerschaft bedeutet doch Bindung, Zusammenhalt, füreinander da sein.
Liebe Männer, wozu geht man so etwas überhaupt ein, wenn man eigentlich viel lieber unabhängig (also Singleleben) sein möchte?! Klärt mich bitte auf.

Natürlich lebt jeder auch innerhalb der Beziehung weiterhin noch sein eigenes Leben und hat gewisse Freiräume für sich selbst, Freunde, Hobbys. Das versteht sich von selbst, für mich zumindest.
w,27
 
G

Gast

  • #6
ZU selbstständig und unabhängig darf eine Frau nie sein, kaum ein Mann kommt auf Dauer damit klar, auch wenn manche nach außen stets behaupten, "starke Frauen" zu bevorzugen. Aber wehe, sie verdient mehr oder hat das bessere Auto - dann ergreifen die meisten gleich wieder die Flucht.
 
  • #7
Kalle hat eigentlich schon alles gesagt und das auch noch Objektiv gut beschrieben.
Das sollten sich die Damen hier durchlesen und reflektieren! Nicht immer gleich in die -> keine Verantwortung, kein Familiensinn, kein Irgendwas Schiene abrutschen.

Der Mann soll schließlich auch selbstständig, selbstbewusst und unabhängig sein.
 
G

Gast

  • #8
Ich denke mal, die Frau sollte in erster Linie unabhängig vom Geldbeutel bzw. Bankkonto des Mannes sein.
 
G

Gast

  • #9
Ich denke mal, die Frau sollte in erster Linie unabhängig vom Geldbeutel bzw. Bankkonto des Mannes sein.
Ja, dennoch müssen plötzliche Arbeitslosigkeit oder Probleme damit auch kurzfristig mal allein zu bewältigen sein (gilt für beide Seiten und in einer fixen Partnerschaft).

Ich finde die Frage generell interessant, besonders Kalle's sehr gutes Statement.
Vorher verstand ich die Frage nicht ganz, dann bin ich daraufgekommen, dass Unabhängigkeit für mich derart normal ist, dass ich es gar nicht anders kenne! Keine Frau in meinem Umfeld ist ein dümmliches Hausmütterchen, dass sich selbst verloren hat. Ich frage mich also, wo sind eigentlich die abhängigen Frauen?
 
  • #10
Wenn Du von diesem bestimmten AG so abhängig bist wie eine Hausfrau nach 10 Jahren aus dem Job von Ihrem Mann machst Du ganz fürchterlich was falsch. Ich mag übrigens auch keine Mitarbeiter die vor lauter gefühlter Abhängigkeit das Maul nicht aufmachen. Selbststätig denkende und das auch arktikuliernde bringen uns weiter- die Duckmäuser nicht.
Deser Vergleich hinkt gewaltig.
Lieber Kalle,

ich vergleiche hier den "unabhängigen" Mann, der über seinen Chef nörgelt und unter der Arbeitsbelastung seines sicheren Jobs stöhnt mit der Frau, die vom Wohlwollen des Ex-Mannes oder des Amtes "abhängig" ihre Kinder erzieht und dabei nicht weniger Verantwortung trägt. Warum sollte sollte sie weniger liebenswert sein oder als Partnerin in Frage kommen?
Ich fände mal ein Experiment spannend, in dem die langjährigen Hausfrauen ein eigenes Einkommen hätten. Mal sehen, welche noch einen Tag länger bei ihrem Mann bleiben würde?
Natürlich gibt es Menschen, die nicht selbständig denken und sich lieber unterordnen. Diese würde sich auch neuen Regeln unterordnen. Manchmal liegt es aber auch am Chef, wenn er seinen Mitarbeitern nicht zutraut bzw. zumutet, eigenverantwortlich zu arbeiten...

Ja, wo ist die "abhängige Frau"?
Ist es "abhängig", wenn eine hoch gebildete geschiedene Gattin eines Spitzendverdieners Alimente annimmt, nachdem sie sich jahrelang gewinnbringend in die Ehe eingebracht hat?
Ist es die Frau, die verantwortungsbewusst mit ihrem geringen Budget umgeht und keine Geschenke vom finanzstärkeren Partner annehmen will? Oder wäre es in diesem Fall attraktiver ein bisschen mehr "Abhängigkeit" zuzulassen?

Unabhängigkeit als Eigenschaft im Sinne von autonomieliebend ist natürlich auch von Bedeutung für das Gelingen einer Beziehung. Hier haben beide Partner idealerweise dieselbe Vorstellung davon, mit wie viel Freiraum sie sich wohlfühlen.


[Mod.= Bitte unterlassen Sie Chats und halten Sie sich auch weiter eng an Ihre eigene Frgestellung, ohne neue Nebenthemen zu eröffnen.]
 
G

Gast

  • #11
Ich denke, im Wunsch nach der "Unabhängigkeit" des Partners spielt eine gewisse Bindungsangst mit. So hat man stets ein Hintertürchen offen, durch das man(n) jederzeit die Flucht ergreifen kann, wenn es in der Beziehung unangenehm wird. Zuviel Nähe mag man(n) sicherlich nicht zulassen, da darf es natürlich auf gar keinen Fall eine anhängliche Frau (genannt "Klette") sein, sie soll sich auch alleine unterhalten können, während der Mann tagelang weg ist und seelenruhig sein Singleleben weiter lebt.

Mein Leben - dein Leben. Mein Geld - dein Geld.

Naja, ob man das als Beziehung definieren kann? Das sie jedem selbst überlassen.

Nicht zu vergessen, dass in der heutigen Zeit jederzeit die Möglichkeit besteht, unverschuldet in die Arbeitslosigkeit zu rutschen.
 
G

Gast

  • #12
wenn man wirklich sehr gut alleine klar kommt und eigene ausgeprägte Interessen hat, dann passt das aber auch vielen Männern nicht.

Ich habe ein eigenes Pferd, bin Freizeitreiterin und unternehme fast jeden Tag etwas mit meiner Stute. Es macht mir sehr viel Freude und kann mich sogar fast immer seelisch aufbauen, wenn ich schlecht drauf bin. Das nimmt im Durchschnitt jeden zweiten Tag 2-2,5 Stunden in Anspruch.
Mein Partner hat damit kein Problem, weil er sich ebenfalls ganz gut selbst beschäftigen kann.

Aber ich bekomme oft mit, was für Probleme, Krisen und sogar Trennungen ein eigenes Pferd - und damit ein eigenes, einen ausfüllendes Hobby - in den Beziehungen von anderen Frauen auslöst.

Ich frage mich dann wirklich, was wollen die Männer eigentlich? "Klette" ist furchtbar, aber wenn man auch ohne "ihn" glücklich sein kann, dann bricht die große Eifersucht aus! Ich finde es ganz mies, was da läuft!

W
 
G

Gast

  • #13
.... aber wenn man auch ohne "ihn" glücklich sein kann, ....
...braucht man gar keine Beziehung zu führen, dann kann man getrost auch alleine bleiben und auf den Mann warten MIT dem man glücklich sein kann :)

Ich scheine hier eine ziemlich "altbackene" Ansicht von einer Beziehung zu vertreten, aber dieses "unabhängig sein" und "meins - deins" entspricht einfach nicht meiner persönlichen Vorstellung einer Partnerschaft. Das Finanzielle spielt dabei nicht einmal eine Rolle, für mich persönlich ist es UNSER Geld, und mein Mann und ich pflegen - mit wenigen Ausnahmen - GEMEINSAME Hobbys, planen eine GEMEINSAME Zukunft, sind für einander da.

Wenn jeder seines Weges gehen würde, bräuchten wir nicht zusammen zu sein, könnten wir genau so gut Single sein. Wir sind voneinander nicht "unabhängig", und mir würde er sehr fehlen, wenn er tagelang weg wäre.

Vielleicht sind heutzutage viele Menschen gar nicht mehr bereit, sich emotional gegenüber einem Partner zu öffnen, zu vertrauen, sich fallen zu lassen. Infolgedessen kann auf die Art und Weise auch nie eine tiefgründige Beziehung zustande kommen. Jeder ist eben irgendwie "für sich unabhängig" und eine Weile später merkt das Paar, dass es sich wohl "auseinander gelebt hat" (Trennungs- und Scheidungsgrund Nr.1 laut Statistik!).

Gäbe es weniger "meins" und "deins" und dafür mehr "unseres", würde sich wohl die Zahl der Trennungen und Scheidungen signifikant reduzieren.

Just my 2 cents zu dem Thema.
 
  • #14
Wenn der Wunsch eines Mannes eine unabhängige Frau oder Traumfrau ist, würde ich selber es dadurch definieren, dass die Frau einfach in ihrem Denken frei ist und selbstständig handeln kann, zu ihren Standpunkten steht, eine eigene Meinung besitzt und zum Zeitpunkt des Kennenlernens einfach mit Ihrem Leben alleine, wie auch immer, klar kommt und es meistert(und es auch zu einem anderen Zeitpunkt schaffen kann)..und konkrete Ziele besitzt..wenn sie aber in der Kennenlernzeit schon auf den Anderen angewiesen ist, kann man nicht von Unabhängigkeit sprechen.. Sie sollte einfach eine gefestigte Persönlichkeit haben.. Es wird ausserdem als ''TRAUMFRAU'' bezeichnet, das heißt es wird von einer Wunschvorstellung oder ähnlichem gesprochen und von jemanden den man zu diesem Zeitpunkt NOCH NICHT getroffen hat.. Wenn man in einer Beziehung ist und man zB dem anderen finaziell durch eine Krise hilft heißt es noch lange nicht das der andere abhängig ist, solange nicht bis der Helfende meiner Meinung nach das Gefühl bekommt das der andere es nicht auf eine andere Art und Weise schaffen könnte, das Problem selber zu beheben..
w/21
 
G

Gast

  • #15
Kalles Statement ist ja schon sympathisch, doch denke ich auch der Knackpunkt ist hier: "dass Sie alleine klarkommt und Ihr Leben auf die Reihe bekommt"

Klar komm ich auch mal drei Tage alleine klar wenn du auf "Geschäftsreise" bist lieber Kalle. Es ist sogar gut denkbar dass ich selber auch hin und wieder mal ein paar Tage auf Geschäftsreise bin oder meinem Hobby nachgehe bei dem du keinen Bock hast mitzumachen.
Und selbstverständlich schaue ich selber dazu, dass ich eine Karriere, Freunde und mein eigenes Geld habe. Da hat uns die Elterngeneration schon die negativen Beispiele vorgemacht, was im Trennungsfall passiert, wenn Mami kein eigenes Geld (weil sie nie arbeitete und/oder Papi, durchs Gesetz geschützt, das Geld eingesackt hat) und Papi keine eigenen Freunde hat (weil er das Sozialleben und andere soft skills immer Mami überliess).

Allerdings sehe ich das auch so: Wenn ich mehrere Jahre meines Lebens mit einer Person verbracht habe, bin und will ich nicht mehr unabhängig sein in dem Sinne, mein Leben völlig "alleine auf die Reihe zu kriegen". Denn dann habe ich ja dich, den Partner, gewählt, damit wir GEMEINSAM das Leben gestalten. Wenn das ein paar Jahre schön und gut war, ist es gar nicht mehr möglich und auch nicht mein Wunsch, mein Leben "allein auf die Reihe zu kriegen". Dass ich das nach einer Trennung mit einigem Leidern dann doch wieder schaffe, habe ich mir selber in den letzten zwei Jahren bewiesen. Aber wenn ein Partner gleich von Anfang an die BEREITSCHAFT (nicht Fähigkeit) dazu als Bedingung für eine Beziehung stellt, dann habe ich meine Zweifel, wie verbindlich er werden will.

UND: Keine Frau kann ihr Leben völlig alleine gestalten, wenn sie Kinder will. (Nein die Samenbank ist nur beschränkt eine Lösung, glaubt mir). Sowohl was das Kinder zeugen wie Kinder betreuen wie Kinder finanzieren betrifft. Sehe mich selber als Feministin aber meine Erfahrungen diesbezüglich haben mir klar gemacht: Ja, wir sind von den Männern abhängig in der Beziehung.
Kalle sollte sich also nur eine Frau suchen, die keine Kinder (mehr) will.
 
G

Gast

  • #16
Männer wollen das die Frau unabhängig ist wenn sie grade mal keine Bock haben sich mit ihr zu beschäftigen. Wenn die Frau allerdings ihren Zeitplan ohne den Mann plant, passt das den meisten Männern gar nicht. Frauen sollen dann schon immer schön Zeit haben wenns den Männern passt und bitte schön sich immer selbst beschäftigen wenn die Männer mal grade ihre Zeit lieber mit was anderem verbringen
 
G

Gast

  • #17
Meine Meinung ist, dass ein Mann die Unabhängigkeit einer Frau genau bis zu dem Zeitpunkt schätzt, bis er für sich entschieden hat, dass er mit dieser Frau Pläne hat (feste Beziehung, Ehe, Kinder etc.)
Dann ist statt Unabhängigkeit Anpassungsfähigkeit gefragt.
w33
 
G

Gast

  • #18
Warum hat man denn Bindungsangst, wenn man unabhängig voneinander ist? Ist es nciht der größte Liebesbeweis ganz freiwillig ohne jede Abhängigkeit beeinander zu bleiben, Zeit miteinander zu verbringen eine Familie zu gründen ohne das der Andere uns hassen würde, wenn wir es nicht tun würden! Ist es nicht viel schöner aneinander zu wachsen als sich in Erwartungen und Abhängigkeit zu ersticken! Ich glaube Liebe kann ins unermessliche wachsen, aber nur wenn kein Druck kein Stress dahinter stehen und das geht nun mal nur wenn man unabhängig voneinander ist
Was habt ihr eigentlich für ein scheussliches Männerbild? Ihr hört euch nciht wie liebende Frauen an die gerne mit Männern Familien gründen wollen! Eher wie Hunde die auf der Lauer liegen, ob der Mann denn auch ja alles richtig macht! Männer sind doch auch nur Menschen und machen Fehler. Wir sollten lieber mal unsere Keller aufräumen anstatt all unsere Verantwortung einem Menschen in die Hände zu legen! Verantwortung für Glück, Zufriedenheit, usw. dafür sind wir verantwortlich und kein Mann dieser Welt nimmt uns das ab! Das versteh ich unter Unabhängigkeit und Freiheit!
 
G

Gast

  • #19
Meine Meinung ist, dass ein Mann die Unabhängigkeit einer Frau genau bis zu dem Zeitpunkt schätzt, bis er für sich entschieden hat, dass er mit dieser Frau Pläne hat (feste Beziehung, Ehe, Kinder etc.)
Dann ist statt Unabhängigkeit Anpassungsfähigkeit gefragt.
w33
Ganz im Gegenteil. Nichts ist unwürdiger, langweiler und belastender als eine Frau, die darauf aus ist, zu Hause zu sitzen, statt auch Leistung zu bringen. In erster Ehe mit einer Frau, die am liebsten nur "Hausfrau" gewesen wäre, belastet, erlebe ich in zweiter Ehe das Glück, wenn beide Partner auf gleicher Ebene sind. Gesprächsstoff hat man immer und die Wahrscheinlichkeit, dass man nur den Goldesel machen soll, besteht auch nicht.
 
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Gast

  • #20
Männer wollen das die Frau unabhängig ist wenn sie grade mal keine Bock haben sich mit ihr zu beschäftigen. Wenn die Frau allerdings ihren Zeitplan ohne den Mann plant, passt das den meisten Männern gar nicht. Frauen sollen dann schon immer schön Zeit haben wenns den Männern passt und bitte schön sich immer selbst beschäftigen wenn die Männer mal grade ihre Zeit lieber mit was anderem verbringen
Diese Erfahrung musste ich leider auch schon machen. Ich arbeite in Vollzeit, bilde mich weiter, habe einen Freundeskreis und pflege meine Interessen mit viel Freude. Ich bin weder finanziell von einem Mann abhängig noch stehe ich ihm rund um die Uhr zur Verfügung. Irgendwie ziehe ich Männer an, die sich über meine Unabhängigkeit freuen, wenn sie lieber mit ihren Kumpels um die Häuser ziehen oder stundenlang vor dem Rechner/Fernseher sitzen möchten und auf der anderen Seite beleidigt sind, wenn sie Lust auf Nähe haben und ich schon anderweitig verplant bin.