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  • #1

Die Woche über woanders, immer nur (geplanter) Sex am Wochenende?

Wie regelt man das? Ich kenne soviele Paare, wo der Mann die Woche über woanders ist, im Außendienst, in Hotels übernachten oder in einer anderen Stadt 300 km weit weg eine Zweitwohnung haben, da sie dort arbeiten. Sex gibts dann immer nur freitags, samstags oder sonntags. Freitags ist der Mann manchmal tierisch müde, sonntags muss er früh schlafen, da er montags ganz füh losfahren muss. Manchmal aber ist er freitags ausgehungert und überfällt sie, weil es angeblich so weh tut und ersich erst einmal "erleichtern" muss. Nun habe ich einen Mann kennengelernt bei dem das auch so ist. Wie geht man damit um und wie sind eure Erfahrungen? Wenn dann noch Kinder im Haus sind und man nicht mal tagsüber Sex haben kann. Ist die Gefahr groß das er an den Orten wo er arbeitet eine Geliebte hat? Danke für eure Erfahrnungsberichte.
w/37
 
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  • #2
Wenn Dich der Gedanke quält, daß er die Woche über eine Geliebte hat, solltest Du die Beziehung beenden, selbst wenn es nur in Deiner Phantasie passiert. Vertrauen ist in einer Fernbeziehung nun einmal das A und O.

Ich sehe eine andere Gefahr: Sex nach Stundenplan driftet sehr schnell in ein immer gleiches Ritual ab, und das weckt wiederum den Wunsch nach Abwechslung. Biete sie ihm, bevor es eine andere tut.
 
  • #3
Love it or leave it. Bei einer Fernbeziehung git es eben nur wenige Tage für Sex. Aber auch, wenn es immer der gleiche time slot ist, läßt sich Sex doch gut gestalten. Wenn frau will und mann mitzieht. Mir hört sich das aber eher so an, als würdest du ein unberechenbares Tier durch deine Lebensmanege führen.
Begehrst du ihn denn? Oder kommt Sex irgendwo im normalen Tagesablauf nebenher vor, weil du seine sexuellen Wünsche nogedrungen erfüllen mußt bzw. braucht du ein ausgedehntes Ritual, um überhaupt Lust zu haben?
Seine "es tut so weh"-Nummer ist der albernste Teenagertrick, bei sich zierenden Mädchen zu Sex zu kommen, den es je gab. Mit etwas Souveränität kannst du ihm das abgewöhnen, könnte sein, daß das, was zwei Stunden später stattfindet auch für ihn interessanter ist, als der Quickie zum Druckablassen.
Wenn du deine Wünsche nicht kommunizierst, bzw. so anbietest und gestaltest, daß auch er Spaß daran hat, dominiert er natürlich die Sexualität - die, wenn er nicht sehr versiert ist, eben auch pubertär und uninteressant sein kann.
 
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  • #4
Ich sehe in einer Fernbeziehung eigentlich große Chancen auf guten Sex, eben weil er nicht alltäglich ist. Ich führe auch ne Fernbeziehgung. Wir sehen uns meist nur alle 2 Wochen, weil wir beide auch wochenends arbeiten müssen. Ich finde, dass sich das Verlangen die Woche über ansammelt. Man kann sich was erotisches am Telefon sagen oder eine anrüchige SMS schreiben. Ich freu mich den ganzen Freitag lang, dass er abends kommt. Aber ich lass ihn nicht gleich ran. Da gibt's erst ein schönes Essen, ein paar Streicheleinheiten zwischendurch. Ich hab's auch schon gebracht, dass er kam und ich unbedingt zur Sauna wollte. Da mussten wir natürlich sofort los, sonst hätte es sich nicht mehr gelohnt. Dann ist es um so schöner, wenn man nach Hause kommt.
Klar, mit Kindern im Haus ist das immer schwieriger zu managen. Aber auch das kann doch aufregend sein, weil man sich eben mal zügeln muss, weil es mal ne kleine Knutscherei geben kann, wenn man mal ganz kurz allein zusammen ist und dann muss man sich wieder zügeln und auf den süßen Abend warten.
Wenn ihr beide offen und ehrlich seid, miteinander über Wünsche redet, nicht einfach Sachen macht, um dem anderen nur zu gefallen, dann ist guter Sex auch in einer Fernbeziehung garantiert.
 
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  • #5
Am Anfang ist es gar nicht so schlecht. Man hat sich am Wochenende dann viel zu erzählen und freut sich einfach auf einander. Jedoch nach einer gewissen Zeit besteht die Gefahr der Entfremdung. Sex kann mehr und mehr in den Hintergrund rücken. Die Gemeinsamkeiten werden weniger, die Freude sich am Wochenende zu sehen und etwas gemeinsam zu unternehmen schwindet.
Man lebt fast wie ein Single und fast wie eine Ehefrau.
 
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  • #6
Um ehrlich zu sein: Über kurz oder lang hat JEDER Mann, der unter der Woche immer in der gleichen Stadt, im gleichen Hotel ist, eine Geliebte.
So ist es mir ergangen, so ergeht es meinen Kollegen (mit denen ich relativ offen darüber spreche bzw. bei denen ich es zum Teil mitgekriegt habe).

Es geht so: Am Anfang ist es noch aufregend, man telefoniert mit zuhause, spart sich die Lust auf, arbeitet auch abends im Zimmer noch. Mit der Zeit aber verlässt einen die Kraft und anstatt abends erschöpft einzuschlafen beginnt man darüber nachzudenken, wie es jetzt wäre, jemanden im Bett zu haben. Phase drei: Es wird über Portale eine Frau gesucht, die entweder aus ihrer Ehe ausbrechen will und deswegen "bei ihm" Sex haben will, es ergibt sich eine Affäre mit einer Dame, die ebenfalls im gleichen Hotel dauerhaft untergebracht ist oder es findet sihc eine Dame, die eben nur Sex will. Gelegenheiten gibt es überall, wenn man einmal den Blick dafür hat, dann erkennt man, wie leicht man es sich holen kann.

Dass dein Mann dich nach der Woche dann praktisch direkt bespringt, bedeutet gar nichts: Ich hatte in einer Woche schon mal an vier Tagen Sex mit drei unterschiedlichen Frauen, meine Gattin hat mich danach trotzdem "ausgehungert" in Empfang genommen.
 
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  • #7
Liebe FS,

Wir (w42/m58) leben seit etwas über zwei Jahren in einer Fernbeziehung. Abgesehen dass man über Fernbeziehung gut oder schlecht diskutieren kann, sind wir einfach sehr glücklich in dieser Beziehung!

Wir sahen uns bis vor kurzem fast jedes Wochenende und nun ist es beruflich zu einer Veränderung gekommen, welche die Distanz erhöht hat. Also sehen wir uns alle zwei Wochen und hin und wieder, aber wirklich nur in Ausnahmefälle, alle drei Wochen. Wir sind beruflich beide Selbständig und haben lange die Geschäfte aufgebaut und somit ist es nicht ganz so simpel den Standort zu wechseln.

Nun aber zu dem eigentlichen Thema hier. Ja es ist klar dass wir nur an den Wochenenden Sex haben können, da wir beide Treue als ein Grundprinzip unserer Beziehung sehen. Der Sex ist auch nach dieser Zeit einfach himmlisch. Und er wird auch nicht geplant, wir haben keinen Plan wann und wie wir Sex haben an den Wochenenden. Manchmal ist es echt so das er zur Tür reinkommt und wir gleich Sex haben, manchmal geht ein romantisches Essen voraus oder ein schönes Bad oder einfach nur ein Gespräch über die Fahrt, den Tag ect. Für die Abwechslung ist man selber verantwortlich! Manchmal haben wir zwei mal Sex am Wochenende und manchmal 2 mal pro Tag. Warum muss man sich immer in Hochleistungen messen? Entäuscht kann nur der Jenige werden welcher zu hohe Erwartungen hat. Nehmt es doch einfach mal locker und tut was euch Spass macht.

Wenn Du Angst haben musst das er unter der Woche eine Geliebt hat. steht die Fernbeziehung natürlich schon auf wackeligen Beinen. Vertrauen und klare "Spielregeln" sind, denke ich, in jeder Beziehung notwendig.

Ach nur so nebenbei, ich hatte in meiner Ehe auch oft nur am Wochenende Sex da unter der Woche einfach zu viel Stress oder was auch immer war. Und ich höre das von meinen Freunden/innen auch sehr oft, das der Sex auf's Wochenende verlagert wird. Denke grad in langen Beziehungen ist es selten so dass man über 3x Sex pro Woche hat. Also wo liegt das Problem.

Mein Tipp: In einer Fernbeziehung kann es auch sehr spannend und kribbelnd sein. ;-)

w/42
 
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  • #8
hier nochmal die #6

Es gibt auch unter der Wochenende die Möglichkeit ein Teil der Lust auszuleben.
Wir schreiben uns viele Mails und SMSen, nicht immer ganz jugendfrei. Dazu kommt noch der TS oder auch mal über Cam sich sehen.

Ich kann nur sagen: Ausprobieren lohnt sich!!!
 
  • #9
würde ein Mann, den ich tagelang nicht gesehen habe, Freitag Nachmittags ankommen und mir mitteilen, daß er sich dringend "erleichtern" muß, würde ich ihm raten ganz schnell das WC aufzusuchen! Ich bin doch keine Bedürfnisanstalt!
 
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  • #10
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  • #11
Die, die fremd gehen, tun es mit und ohne Fernbeziehung.... Andere bleiben treu, egal ob sie eine Fern- oder Nahbeziehung führen. Gelegenheiten gibt es immer und überall. Letztlich hängt es mehr vom Charakter der Personen sowie der Art der Beziehung ab und nicht von einem einzelnen Faktor wie eine Fernbeziehung.

Wenn du ihm nicht vertrauen kannst, dann lass es lieber sein; keiner will am Wochenende einen misstrauischen und eifersüchtigen Partner vorfinden!
 
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  • #12
Hier nochmal die FS: Ich glaube hier wird an der Frage vorbei geantwortet. Ich rede nicht von einer Fernbeziehung mit getrennten Wohnorten und gelegentlichen Beisammensein. Die Familien/Paare die ich beschrieb befinden sich in einer Ehe, mit Haus und Kindern an EINEM Ort und der Mann arbeitet die Woche über woanders! Es existiert eine "Unterkunft" die aber in keinster Weise ein zweites Zuhause darstellt. Eine Fernbeziehung ist etwas anderes. Da pendelt ständeig einer hin und her und der jeweilige WOHNort ist getrennt voneinader. Ich möchte gern Erfahrungsberichte hören, von Frauen oer auch Männern, die ähnlich strukturiert sind. Danke.
 
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  • #13
Es existiert eine "Unterkunft" die aber in keinster Weise ein zweites Zuhause darstellt. Eine Fernbeziehung ist etwas anderes. Da pendelt ständeig einer hin und her und der jeweilige WOHNort ist getrennt voneinader

Und beides nennt man Fernbeziehung. Es kommt doch nicht darauf an, ob die zweite Unterkundft für den anderen die erste ist, entscheidend ist einfach nur die Trennung während der Woche. Und eben, wie Du schreibst, das Pendeln.

Existiert ein zweites Zuhause, wird man natürlich abwechselnd pendeln, ist abwechselnd von der Fahrerei gestreßt und auch in abwechselnder Umgebung, was die Monotonie bereits deutlich durchbricht.
 
  • #14
Mal ehrlich Leute- wie oft hat man unter der Woche Sex wenn man zusammenlebt? Morgens um 7h aus dem Haus, zurück um 18h, Sport, Haushalt, Kinder.....

Egal ob FB oder nicht, Sex findet doch zu 80% dennoch an freien Tagen statt. Und da liebe FS ist es duraus auch sinnvoll sich Auszeiten zu schaffen, die Kinder mal für ein/zwei Stunden bei den Nachbarskindern zu haben, bei der Tante....

Freitags ist der Mann manchmal tierisch müde, sonntags muss er früh schlafen, da er montags ganz füh losfahren muss. Manchmal aber ist er freitags ausgehungert und überfällt sie, weil es angeblich so weh tut und ersich erst einmal "erleichtern" muss.
Tschuldige- was ist denn das für ein Depp?- und wie schwach ist Deine Libido? Also ich kenne das ja auch- bin ja ebenfalls ein Vielreisender. Wir haben dann praktisch immer beide tierisch Lust auf den anderen. Soooo müde kann ich gar nicht sein. Und wenn Sie dann eben unpässlich ist oder Stressbedingt grad mal keinen Sex brauchen kann ist es auch kein Problem- das wärs nur wenn zu Dauereinrichtung wird.
Aber dann habt Ihr eh ein völlig anderes Problem.

@5
Um ehrlich zu sein: Über kurz oder lang hat JEDER Mann, der unter der Woche immer in der gleichen Stadt, im gleichen Hotel ist, eine Geliebte.
Na Danke, nur weil Du eine hattest ist das noch lange kein Naturgesetz. Mag sein dass das Branchenabhängig ist (manche Branchen ziehen offenbar einen gewissen Menschenschlag an), in meinem Beruflichen Umfeld gibts das eher selten.
Das geschieht nur dann wenn Du Deiner Beziehung´einen eher geringen Wert beimisst- aber dann würd ich meine Beziehung überdenken.
 
  • #15
Wenn der Mann ein Fremdgänger ist, wird er fremd gehen egal ob Fernbeziehung oder nicht.
Ich hatte mal über mehrere Jahre eine Fernbeziehung und kam damit bestens zu Recht. In der Woche konnte ich mich voll auf meinen Beruf konzentrieren und die Wochenenden waren immer besonders schön weil sie nicht durch das alltägliche Einerlei belastet waren.
Wenn er am Wochenende kam war ich immer genauso ausgehungert wie er, und wir gegenseitig übereinander hergefallen. Auch ich braucht erst mal Erleichterung. w50
 
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  • #16
Ich sehe eine andere Gefahr: Sex nach Stundenplan driftet sehr schnell in ein immer gleiches Ritual ab, und das weckt wiederum den Wunsch nach Abwechslung. Biete sie ihm, bevor es eine andere tut.

Nö, wieso denn? Warum bietet ER ihr keine Abwechslung, sondern immer nur die gleiche Masche mit erstmal Entlastungssex (für ihn) und so weiter?
Sind Frauen in der Pflicht, sich für Männer sexuell abzurackern? Sich alle möglichen Dinge einfallen zu lassen und (widerwillig) mitzumachen, bloss damit er nicht fremdgehen möge?

"Manchmal aber ist er freitags ausgehungert und überfällt sie, weil es angeblich so weh tut und ersich erst einmal "erleichtern" muss".... Ich staune immer wieder, dass sich manche Männer nicht lächerlich vorkommen, wenn sie sich auf diese Art und Weise der Frau präsentieren.
Da kommt frau ja nicht umhin zu denken, dass Männer schw***gesteuert sind und ihr Gehirn in der Hose sitzt. Wäre ich ein Mann, würde ich mit meinem Erleichterungsbedürfnis doch nicht so angekrochen kommen, das wäre mir wirklich zu blöd.
 
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  • #17
Die"es tut so weh"-Nummer, daß er gar nicht mehr laufen kann, kenne ich auch aus einer Fernbeziehung und hatte mich davon wunschgemäß beeinflussen lassen. Die Fernbeziehung war nach vier Jahren beendet.
In der Rückblende betrachtet, ging es ihm wohl sowieso nur um Sex ausleben mit mir, dafür war ich funktional gut.
Wenn du also mit dem Ist-Stand deiner Fernbeziehung unzufrieden bist, dann musst du es mutig bei ihm ansprechen. Rechtzeitig.
 
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  • #18
Abwechslung. Biete sie ihm, bevor es eine andere tut.
Nö, wieso denn? Warum bietet ER ihr keine Abwechslung

Wenn ich Dich richtig verstehe, lautet Dein Rezept für eine dauerhaft erfüllende Partnerschaft: warum muß ich ihm Abwechslung bieten, soll er sich doch für mich anstrengen!

Da würde ich doch sagen: für Abwechslung sorgen ist Aufgabe des Gastgebers, nicht des Gastes.
 
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  • #19
Wenn ich Dich richtig verstehe, lautet Dein Rezept für eine dauerhaft erfüllende Partnerschaft: warum muß ich ihm Abwechslung bieten, soll er sich doch für mich anstrengen!

Da würde ich doch sagen: für Abwechslung sorgen ist Aufgabe des Gastgebers, nicht des Gastes.


Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Ich bin in einer Beziehung, nicht Gastgeberin für einen Durchreisenden. Genau an diesem Anspruchsdenken ist meine Fernbeziehung nach vielen Jahren gescheitert. Es hätte, wenn es nach ihm gegangen wäre, ewig weitergehen können: Ich, die liebe süsse Gastgeberin, biete ihm dies, biete ihm das.... Das mag am Anfang ganz nett sein, spätestens nach zwei, drei Jahren k***zt es einen nur noch an. Man kommt sich, ganz ehrlich gesagt, vor wie ein Dienstleister.
Das Prinzip: ich schenk Dir was, Du schenkst mir was - es klappt, aber eben maximal ein Jahr.
Warum das so ist, weiss ich nicht. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass sich Frauen immer vergleichen müssen. Sie wissen, dass sie es auch bequem haben könnten mit einem Mann, der jeden Tag pünktlich um fünf nachhause kommt und sehen es nicht ein, einen Mann zu haben, den sie nur zwei Tage die Woche sehen. Und so wird aus dem anfänglich aufregenden (weil unregelmäßigen) Sex irgendwann das Gefühl, ein Betthäschen zu sein, das dem Mann am WE Entlastung bietet. Und eigentlich ist es ja auch so. Das Bauchgefühl täuscht eben ganz, ganz selten.
 
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