• #1

Digitale Eifersucht - schafft ständige Verfügbarkeit Erwartungen?

Whatsapp, Facebook und Co. machen es möglich: Wer im Besitz eines Smartphone ist, kann ständig sehen, wer. wann, wo online war oder ist. Was bedeutet das für Ihre Kommunikation?

Erwarten Sie dadurch häufiger Rückmeldungen zu bekommen zum Beispiel via Whatsapp, weil Sie gesehen haben, dass der Kontakt nun auch schon wieder online war oder bei Facebook eine neue Statusmeldung abgesendet hat?

Welche Gründe haben Sie selbst neuen Bekanntschaften - trotz Onlinestatus - verzögert eine Nachtricht zukommen zu lassen?
 
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  • #2
Ich mache was und wann ich will. Ich lasse mir nichts von einem Smartphone vorschreiben, daher poste ich weder jeden Pups bei FB noch ist ersichtlich, wann und wo ich online bin. Whatsapp habe ich schnellstens wieder deinstalliert, nachdem ich gemerkt habe, dass andere Leute wissen, wann ich online bin.
Ich habe etwas gegen diese Überwachung und ich habe etwas gegen Menschen, die mich überwachen wollen.
Ohne FB und Whatsapp lebt es sich wesentlich angenehmer und eifersuchtsfrei.
 
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Gast

  • #3
Nein, ich gehöre nicht zu den Menschen, die ständige Verfügbarkeit erwarten und biete sie auch selbst nicht.
Ich kann damit umgehen, wenn jemand nicht sofort antwortet, weil ich selbst auch einen ausgefüllten Tag habe und das nicht immer gleich kann.
Während der Arbeitszeit ist Kontaktpause, da ich mich dann um andere Belange kümmere.

WIR bestimmen, wie wir die Dinge nutzen, wenn man sich von solchen Sachen kontrollieren läßt - ist das eine eigene freiwillige Entscheidung.

Facebook halte ich persönlich für Kinderkram, der nach der Pubertät schnell wieder out sein sollte. Ich kommuniziere gerne persönlich.
Wenn ich schon lese, welches Theater die 'Statusmeldungen' dort verursachen, kann ich nur den Kopf schütteln.
 
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  • #4
Bei Facebook bin ich zwar, Gott sei Dank, nicht registriert, aber Whats App habe ich auch. Insofern kenne ich das Spionageproblem. Jeder schaut beim anderen ständig nach, wann zuletzt online und man kommt tatsächlich in diese Rechtfertigungsschiene, wenn man sich mal nicht gleich meldet. Bei den I-Phones kann man zumindest seinen Status verbergen. Die Smartphones haben diese Option leider (noch) nicht.

Da es viele Leute gibt, die mein Privatleben schlichtweg nichts angeht, werde ich mich wohl auch nie bei Facebook, Twitter und Co.registrieren. Ein weiteres Problem kann noch sein, wenn man mit seiner Festnetznummer im Telefonbuch steht. Irgendwelche dubiosen Firmen, die angeblich Meinungsforschung betreiben wollen, terrorisieren die Leute andauernd.
 
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  • #5
Es braucht weder WhatsApp noch Facebook, um Probleme mit der Freundin zu bekommen, ein normales Handy reicht vollkommen. Es gibt nämlich kein Besetztzeichen, während man auf dem Festnetz mit Kunden telefoniert. Und was tut ein Mann, wenn er nicht ans Handy geht? Natürlich, er geht fremd, was denn sonst?

Zum eigentlichen Thema: immer mehr Menschen erwarten, daß man seine gesamte Freizeit mit dem Partner verbringt. Viele wollen noch nicht einmal die Arbeitszeit als Auszeit respektieren und rufen jeden Tag dreimal im Büro an. Die minutengenaue Kontrollierbarkeit via Facebook oder WhatsApp entzieht dem anderen jetzt auch noch die letzten Augenblicke, in denen er über sich selbst verfügen kann, nach dem Motto: du hast nach Feierabend zuerst in Facebook geschaut, bevor du mir geschrieben hast, daß Du jetzt nach Hause kommst. Ich glaube, du liebst mich nicht mehr und hast längst eine andere.
 
  • #6
Wer nicht will, dass der andere bei Whatsapp sieht, wann man zuletzt online war. Kann diese Person sperren. Die Person kann zwar immer noch mit Ihnen chatten, sieht aber die "Zuletzt online ....." Anzeige nicht mehr.

Smartphone (Iphone ist auch ein smartphone) hin oder her, man kann auch mal das Internet dort ausschalten. Bzw. man kann das ganze Ding mal ausschalten. Ich erwarte nicht, dass andere 24/7 erreichbar sein, bin ich auch nicht. Werde es aber auch nicht sein.

Ich bin zwar bei Facebook, habe aber mein Profil so eingestellt, dass nur wenige Freunde und Familie fast alles sehen können, was ich poste (und ich bin nicht eine von denen die schreiben, wenn sie auf dem Klo sitzen), andere sehen nicht alles. Man kann das alles einstellen, deshalb braucht man sich auch nicht aufregen, dass wenn man da oder da online ist gleich alles preisgeben muss.

Ich antworte meistens sofort auf SMS, nicht weil ich zeigen will, dass ich gerade erreichbar bin, sondern weil ich es sonst womöglich vergesse. Das würde mir nicht passen. Wie gesagt, ich erwarte mir keine 100% Erreichbarkeit von anderen, erlaube mir aber auch die Freiheit nicht immer erreichbar zu sein.
 
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  • #7
Huch, was bin ich altmodisch, zum Glück...

Mit allem was hier so beschrieben wird kenn ich mich überhaupt nicht aus.
Ich habe einen uralt PC, der aber immer noch läuft und ein uralt Handy, welches ich nur im Notfall benutze.

Ansonsten Festnetz, das reicht vollkommen und ich will auch garnicht mehr.
Facebook war nie mein Fall auch andere soz. Netzwerke nicht, warum auch?

Kontakte habe ich über den Sport und den Beruf und ja ich kommuniziere am liebsten persönlich von Auge zu Auge. Sag ich doch, altmodisch, aber das gerne und mit mehr Menschlichkeit.
 
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Gast

  • #8
Meine Erwartungen wachsen in dem Maße, wie sie geschürt werden. Wenn er mich stark umwirbt und ich das Interesse erwidere, erwarte ich anfangs alle 2-3 Tage eine Mail. Wenn wir uns schon geküsst haben, wähne ich mich in einer Beziehung und fände es dann schön, jeden Tag zumindest kurz voneinander zu hören.
Es macht mich erst stutzig, wenn diese erwartete Frequenz nicht so eintrifft, aber das mache ich sicher nicht von seinem Online-Status abhängig.
Wenn man sich noch nicht so gut kennt und noch nicht weiß, was beziehungsmäßig entsteht, liegt die Priorität auf dem Alltag und bestehenden Bekanntschaften. Es würde mich irritieren, wenn es zu diesem Zeitpunkt schon zu nahe, zu freundschaftlich, zu eng wird und er seine anderen Kontakte nicht pflegt. Diese Nähe ist dann nicht authentisch.

Generell bin ich kein eifersüchtiger Mensch. Eifersucht entsteht bei mir, wenn ich nicht das Maß an Aufmerksamkeit meines Liebsten bekomme, das sich für mich richtig und sicher anfühlt. So lange das gewährleistet ist, kann er so viel online sein und mit anderen Frauen flirten wie er will.
Beim unverbindlichen Kennenlernen wäre ein solcher Anspruch, aus dem sich Eifersucht ableitet, sowieso vermessen. Diese Eifersucht wird höchstens von der eigenen Phantasie genährt. Und dafür bin ich zu sehr Realistin...
 
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Gast

  • #9
Wer nicht will, dass der andere bei Whatsapp sieht, wann man zuletzt online war. Kann diese Person sperren. Die Person kann zwar immer noch mit Ihnen chatten, sieht aber die "Zuletzt online ....." Anzeige nicht mehr.
Kann man tun, verschafft einem aber noch mehr Probleme als ohne Sperre, weil der oder die Gesperrte sich natürlich fragt: warum darf ich denn nicht wissen, ob er/sie gerade online ist?
 
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Gast

  • #10
Ich finde diese digitalisierte Generation einfach grauenvoll.
Im Zug, in der Bahn, in den Autos nur noch Menschen mit Kopfhörer, immer auf Draht immer auch Achse, aber Menschlichkeit und echte Kommunikation gehen flöten.

Die Digitalisierung ist eine beginnene Massenvereinsamung.
Die Vereine haben keinen Nachwuchs mehr, die Singlehaushalte wachsen, na logisch, man hockt vorm PC statt unter Menschen zu gehen. Keiner weiß mehr, wie er im realen Leben einen andern anspricht.

Früher zu Großmutterzeiten lernten Menschen noch Menschen kennen, heute sind wir digitalisierte Roboter...bitte drücken sie auf diese Nummer, wenn sie dies und jenes wollen....für mich ein NOGO erster Klasse.

Arme Zukunft sag ich da.
 
  • #11
Kann man tun, verschafft einem aber noch mehr Probleme als ohne Sperre, weil der oder die Gesperrte sich natürlich fragt: warum darf ich denn nicht wissen, ob er/sie gerade online ist?
Es steht ja nicht "Sie sind gesperrt/geblockt und sehen deshalb den Onlinestatus nicht". Das könnte auch ein vorübergehender Fehler der App sein. Die meisten wissen das nicht einmal, dass man jemanden bei WhatsApp blocken kann.


zu Gast #9: zu Großmutterszeiten war auch nicht alles so superschön und einfach... man muss sich ja nicht allem hingeben. Niemand wird gezwungen, wer aber die Technolgie nutzen möchte um in Kontakt zu bleiben, der darf das bitte wohl. Ich habe bei meinen WhatsApp und Facebook Kontakten einige, die auf der anderen Seite der Weltkugel leben. Wenn ich durch diese App oder social Networks innerhalb 1-2 Tagen eine Antwort bekomme, welche sozusagen "zeitnah" ist. Dann bich ich recht froh darum, dass ich nicht mehr 6-10 Wochen warten muss, ob endlich ein Brief ankommt.

Wenn jemand Whatsapp oder Facebook als Überwachung einsetzt, ob jemand wo und wann online war dann tut's mir leid. Bei Facebook gibt's oder gab's mal so eine Option wahllose Orte als "jetztigen Zeitpunkt" anzugeben. Habe ich aus Spaß auch mal gemacht. Ich war am selben Tag innerhalb von 2h in Shanghai und in New York. Was sagt das jetzt wo ich war?

Wenn mir etwas auf die Nerven gehen würde, sind diese Apps, wo jeder x-beliebige Mensch sehen kann wo ich mich gerade aufhalte. Sind für besorgte Eltern bei Kids vielleicht beliebt, mich würde das allerdings ängstigen, wenn mein Partner so eine App in meinem Handy installieren würde. Denn DAS hat mit social networking rein gar nix mehr zu tun.
 
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  • #12
Wenn ich schon beruflich viel erreichbar sein muss, werde ich den Teufel tun und mich privat auch noch dem ganzen Whatsapp-Gedöns unterwerfen. Ich habe auch keine Ahnung, welchen Vorteil ich daraus ziehen sollte, wenn ich wüßte, wie die Befindlichkeiten meiner Freunde und Bekannten jede 10 Minuten sein sollen. Soll machen, wer will, ich habe keinen Kontrollzwang und schon gar nicht eine Online-Eifersucht.
 
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  • #13
Ich habe kein Smartphone und Whatsapp und so weiter. Ich habe ein normales Handy seit 12 Jahren und das auch nur, weil man es mir damals angedreht/geschenkt hat (auch mehrfach zurück geschenkt hat, nachdem ich es nicht wollte). Man sagt mir oft ich bin kurios und exzentrisch, weil ich halt nicht mit mache bei dem ganzen Kram. Schon seltsam, nicht? Man wird ausgebuht, weil man anders ist. Wobei ich damit kein Problem habe. Wer weniger bei Facebook, Handy & Co ist, der hat mehr Zeit für wirklich wichtige Dinge.

Ich gehe dafür viel unter Menschen. Wer mich kennt, der weiß, wo und wann ich regelmäßig anzutreffen bin (und das dann auch wöchentlich), und der darf sich mir gerne anschließen. Wer zu faul ist und lieber daheim hinter Smartphone und PC kommunizieren will, der kommt mit mir höchstwahrscheinlich nie zusammen.

Das Gleiche mit Facebook. Nach 2 Wochen hat es mich dermaßen gelangweilt, außerdem hätte ich dann keine Zeit für die anderen Dinge im Leben, die ich noch machen will.



w 32
 
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  • #14
[mod]

Ich bin Gegener der globalen Digitalisierung und wie man sieht schlägt sie in Punkto Spionage sehr hohe Wellen und Facebook ist ohnehin in allen Schlagzeilen, aber negativ und viele haben sich längst dort abgemeldet.

Da bleib ich gerne in Großmutters Zeiten stecken.
 
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  • #15
Whatsapp habe ich schnellstens wieder deinstalliert, nachdem ich gemerkt habe, dass andere Leute wissen, wann ich online bin.
Wer nicht will, dass der andere bei Whatsapp sieht, wann man zuletzt online war. Kann diese Person sperren. Die Person kann zwar immer noch mit Ihnen chatten, sieht aber die "Zuletzt online ....." Anzeige nicht mehr.
Oder sich zur Abwechslung auch einfach mal mit der Materie auseinandersetzen bevor man schimpft. Man kann die "zuletzt online"-Anzeige schon seit einigen Versionen abschalten, ohne dafür irgendwen sperren oder löschen zu müssen.
Die Einstellung findet man unter Chateinstellungen --> Erweitert.
Oh Mann..

Ich bin schon lange bei FB und Whatsapp.. Einfach nur weil es die Kommunikation um ein vielfaches erleichtert und man verlorengegangene SMS und eMails vermeiden kann. Auch Gruppenchats sind gerade in einem größeren Freundeskreis sehr praktisch.
Und wer sich nicht stalken lassen will, muss sich auch nicht stalken lassen ;-)
 
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  • #16
Welche Gründe haben Sie selbst neuen Bekanntschaften - trotz Onlinestatus - verzögert eine Nachtricht zukommen zu lassen?
Ich habe noch was anderes zu tun in meinem Leben, als den ganzen Tag auf allen Kanälen unterwegs zu sein. Auf der Arbeit iegt das Smartphone in der Tasche in der geschlossenen Schublade. Da kann reinklommen, was will - es wird nicht zur Kenntnis genommen. Ich bin schließlich keine Dummtusse, die den ganzen Tag nichts zu tun hat, sondern habe einen qualifizierten Job, den ich gern mache (IT-Beraterin für Webpräsenzen von Großunternehmen).

Ich führe auch keine Privattelefonate im öffentlichen Raum - da bin ich ausgesprochen old-fashioned und bestehe auf Intimsphäre. Mit Menschen, mit denen ich mir was zu sagen habe, telefoniere ich stundenlang auf dem Sofa abhängend. Noch lieber verabrede ich mich mit jemandem, dann bin ich aber wieder offline, weil telefonieren, wenn man mit jemand anderen zusammen ist, ist ein derartig schlechtes Benehmen - gibt es bei mir nicht.

Whatsapp mache ich nur im Cafe, wenn mir langweilig ist. Dann lese ich mit, was andere so posten. Mir selber ist das Kommunikationsmedium zu unsicher, um ihm eine persönliche Nachricht anzuvertrauen. Facebook brauche ich auch nicht. Ich bevorzuge den direkten Kontakt - eher weniger Leute, dafür hochwertigere Beziehungen. Die elektronischen Medien schaffen, obwohl hochfrequentiert mehr Distanz alös Nähe zwischen den Menshcen. Vor den kurznachrichtungsbedingten Kommunikationsirrtümern ohne nonverbale Komponente mal ganz zu schweigen.

Wenn ich in der Firma im Chat angemeldet bin, reagiere ich trotzdem nicht auf jedes anchatten, wenn ich gerade in einem Gespräch bin. Ich setze strikte Prioritäten. Im Privatleben verzichte ich konsequent auf "allzeit bereit". ich bin es nicht und will es nicht sein, habe keine Kommunikationssucht und bin mir gern selbst genug.

Neue Bekannte dürfen nicht erwarten, dass ich ihnen ständig verfügbar bin. Mit der Zeit des Kennenlernens wird es, wenn interessant genug schon intensiver werden. Bei mir funktioniert: nach der Arbeit anrufen und verabreden, so kommt man am schnellsten in der Annäherung voran.
Wer versucht, mich zuzuspammen befördert sich ins Aus, weil zu bedrängend, zu bedürftig .... - irgendwie nicht so attraktiv.
 
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  • #17
Ich liebe whatsapp und bin damit sehr viel in Kontakt,da ich beruflich sehr viel im Ausland unterwegs bin.Leute,damit kann man sich mit der ganzen Welt vernetzen,wenn man ein Wifi-Netz hat!Ist das nicht toll?
Natürlich kann dadurch auch viel vermeintliche "digitale Eifersucht" entstehen.Verstehe ich total.Ich bin da ganz exklusiv unterwegs.
Ich nutze es sehr gern.
Das ist kein Ding,wenn irgendwer dann um 00:03 online war.
Aber müsste ich es jetzt für 2 gleichzeitige Kontakte nutzen-dann hätte ich ein Problem;-).
Ich habe bisher meinem zukünftigen Herzblatt nur diese Möglichkeit zugestanden.
Wenn man diese Möglichkeit nutzt,dann nur exklusiv.
Das kann man ja steuern.
Alles Liebe.
 
  • #18
Wer in seiner Persönlichkeit gefestigt ist, der sendet und erwartet nicht sofort Antworten.
Auch wenn der Andere zwischendurch wieder online ist, oder gar im Chat.

Mir (m) scheint, das Männer ungeduldiger sind, wenn sie auf Antworten warten.

Online sein heißt ja nicht, daß Derjenige (schon wieder) auf Partnersuche wäre. Auch wenn man sich online kennenlernte. Wer da zu eifersüchtig ist, hat ein Problem mit sich selber. Und zuwenig Vertrauen in seine Partner/in.

Ähnliches auch in anderer Form. Manche Männer werden bereits eifersüchtig, wenn seine Partnerin alleine das Haus verlässt. Also öffentlich ansprechbar wird.
Und so scheint es mir auch digital: Der Andere ist online = ansprechbar.

Vielen Leuten scheint es leichter zu fallen, via digital zu kommunizieren, als direkt.
Sie ersparen sich dabei die non-verbale Kommunikation.
Aber projizieren das auf Andere. Wenn die Partner/in online ist, dann würde es Anderen leichter fallen, sie anzusprechen = "anbaggern" ?

Sein Handy ständig empfangsbereit, macht Andere anscheinend nicht so eifersüchtig, wie wenn man ständig online wäre ?
Denn beim Handy ist es ja "nur" der Personenkreis, der diese Handy-Nummer kennt.
Während im Internet es vgl. einfacher ist zu erfahren, ob der Andere online = ansprechbar ist ?

Die Leute werden sich daran gewöhnen müssen, daß man ggf. ständig online ist.
Aber nicht, um ansprechbar zu sein. Sondern weil deren Software die Online-Verbindung braucht.

(m,52)
 
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  • #19
Oder sich zur Abwechslung auch einfach mal mit der Materie auseinandersetzen bevor man schimpft. Man kann die "zuletzt online"-Anzeige schon seit einigen Versionen abschalten, ohne dafür irgendwen sperren oder löschen zu müssen.
Die Einstellung findet man unter Chateinstellungen --> Erweitert.
Oh Mann..
Nicht Mann - Frau (aber das ist ja egal)
Mag sein, dass man das kann. Aber warum sollte ich mich stundenlang darum bemühen, irgendwas einzustellen, wenn ich Whatsapp nicht haben muss. MIR bietet es eben keinerlei Vorteile und deswegen fliegt es raus. Die Einstellungen werden immer komplizierter und gerade bei FB geht sehr viel Zeit drauf, alle paar Wochen die Sicherheitseinstellungen wieder zu aktuelisieren. Das ist bei FB ja System, dass man zwar alles verbergen kann (weil vom Gesetz verlangt), es aber schon ganz schön schwierig sein kann. Ich habe aufgegeben.
Ich bin schon lange bei FB und Whatsapp.. Einfach nur weil es die Kommunikation um ein vielfaches erleichtert und man verlorengegangene SMS und eMails vermeiden kann. Auch Gruppenchats sind gerade in einem größeren Freundeskreis sehr praktisch.
Und wer sich nicht stalken lassen will, muss sich auch nicht stalken lassen ;-)
Meine Kommunikation läuft viel besser ohne. Ich rufe Leute an oder schreibe ihnen eine mail. Da kann ich in normales, verständlichen Sätzen kommunizieren und das vermeidet Mißverständnisse. Ich mag lieber mal mit echten Menschen sprechen.
Gruppenchats liebe ich auch. Bei mir geht das aber so: Ich treffe mich jede Wochen mal für einen ganzen Abend mit guten Freunden. Diese Chats gehen auch ohne Whatsapp.

Und ja, ich will mich nicht stalken lassen - die Gefahren sind sehr gering bei mir.
 
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  • #20
Also, ich sehe es an den Kids im Alter meiner Tochter, fast 19.
Das, was wir früher gerne gehabt hätten, nämlich viel mehr Kontakt zu Klassenkameraden oder Partnern, stellt sich für mich mittlerweile als grosses Problem dar.Es ist tatsächlich so,dass der Freund sogar per Skype mit ins Bad genommen wurde, er wohnte weiter weg, und die Beiden sahen sich nur am Wochenende, aber auch nicht an jedem.
Dafür konnte man dann auch sehr schnell merken, dass die Beiden, wenn sie sich sahen, regelrecht gelangweilt miteinander waren, weil sie sich alles sofort schreiben können.
Warum ich in der Vergangenheitsform schreibe?
Meine Tochter hat über Facebook rausgefunden dass er andere Mädchen anmacht,und das "sich nicht melden"obwohl man online ist, das blockieren und das unsichtbar machen der letzten Onlinezeit auf Whatsapp werden dann zum regelrechten Racheakt.Fluch und Segen der Technik.
Anfangs kam es mir auch seltsam vor,wenn mein Partner mir nicht sofort zurückschrieb , aber da ich mit 41 auch noch die alten, technikfreien Zeiten kenne, habe ich mich da schnell beruhigt, ausserdem schreibe ich meinem Partner kaum nocn etwas tagsüber sondern halte mir das für ein richtiges Gespräch am Abend auf.
Leider ist es für die Kids von heute teilweise echt ein Drama, ich habe da schon einiges erlebt und es leiden ja auch viele Erwachsene unter den technischen Möglichkeiten heutzutage.
 
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  • #21
Welche Gründe haben Sie selbst neuen Bekanntschaften - trotz Onlinestatus - verzögert eine Nachricht zukommen zu lassen?
Dann habe ich leider nicht das Interesse für den Mann, das er vor mir erwartet! Wenn ich interessiert bin, kann ich es eigentlich kaum erwarten, sofort zurück zu antworten und mache das in der Regel auch unmittelbar. Ich lasse mich bei einem tollen Mann sicher nicht lange bitten. Es ist aber nun mal so, dass man im Internet sehr viele Menschen kennenlernt, die nach anfänglichem Smalltalk einfach doch nicht so recht passen oder uninteressant erscheinen und man reduziert den Kontakt selbstverständlich. Ich habe nicht für alles Zeit.

Ansonsten versuche ich nicht ständig verfügbar zu sein. Ich finde die digitale Welt wirklich schlimm. Wer weiss, wohin uns dieser ganze Technikkram noch hinführt.