• #1

Doctor-Dating – was ist der Reiz an den Halbgöttern in Weiß?

Ich weiß, ich weiß: Eigentlich ist es der Stoff, aus dem billige Schundromane sind. Eine Patientin verliebt sich in ihren Arzt.
Trotzdem passiert es immer wieder. Lesen Sie hier , welche Gefühle mein neuer Zahnarzt in mir auslöste! Und von einem Beispiel, das tatsächlich zu einer großen Liebe führte.

Waren Sie auch schon mal in einen Halbgott in Weiß verliebt oder ist das ein Tabu für Sie? Und was ist eigentlich der Reiz am Doctor-Dating?

Ihr Fräulein Wunder
 
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  • #2
Es gibt für mich (w) diesbezüglich keinen besonderen Reiz. Einen Arzt suche ich auf, wenn ich, warum auch immer Hilfe benötige. Ich weiß, dass er täglich zig andere Menschen sieht und käme nicht auf andere Gedanken (seit ich die Pubertät hinter mir habe).

Vielleicht liegt es daran, dass ich beruflich auch immer mal wieder mit Ärzten/Zahnärzten und ihren Problemen zu tun habe und weiß, dass sie einen sehr verantwortungsvollen Beruf haben, sonst aber auch ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen sind.

PS: Ich weiß von einem Fall, da klingelte der Briefträger an der Tür und dies führte tatsächlich zur 'großen Liebe' mit der Mieterin dieser Wohnung, die jahrelang vergeblich versuchte, einen Partner zu finden. Wunder gibt es ab und zu mal.
 
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  • #3
Meines Erachtens nur das vorausgesetzte gute Einkommen. Ein guter Bekannter, knapp über 50, wirklich nicht attraktiv, sehr sympathisch, hatte ausdrücklich eine Partnerin etwa gleichen Alters und mit gleichem Hintergrund gesucht. Gemeldet haben sich jede Menge MTA, teilweise 10 bis 15 Jahre jünger. Die Schönheit wird sie nicht angezogen haben, der weiße Kittel auch nicht und den guten Charakter kannten sie nicht.
 
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  • #4
Es soll ein Reiz sein, sich in einen Doktor zu verlieben? Verstehe ich nicht...

Für mich sind Doktoren ganz normale Menschen, aber nichts besonderes. Im Gegenteil, sie haben meisten viel Arbeit und wenig Zeit für Familie und Beziehung. Warum soll ich mir das also antun?

Habe letztens einen Arzt kennengelernt, der war sowas von verklemmt und wenig selbstbewusst, was soll ich mit so einem Mann?

w
 
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  • #5
Ich habe mich auch in meinem Arzt verliebt aber nicht wegen des Geldes.
Er ist schon mehrere Jahre mein Arzt und auf einmal hatte ich Gefühle für ihn.
Er weiß nichts von meinen Gefühlen hoffe ich.
Ich liebe seinen Character immer wenn ich da bin lachen wir viel.
Er macht mir auch Komplimente und meint diese auch ernst.
Ich kann ihn einfach nicht vergessen er ist in meinen Kopf 24 Stunden.
Wenn ich zu ihn muss habe ich immer Termine außerhalb der Sprechstunde und er schickt immer die Arzthelferin raus sodas wir alleine sind.
 
  • #6
Ärzte sind auch Menschen und da ich lange Jahre im Krankenhaus gearbeitet habe, haben Ärzte an sich so gar keine Faszination auf mich. Aber nette und attraktive Ärzte gibt es halt auch. Aussuchen würde ich mir absichtlich keinen, denn nie schwierigen Arbeitsbedingungen sind nicht gerade beziehungförderlich
 
  • #7
Ich liebe seinen Character immer wenn ich da bin lachen wir viel.
Er macht mir auch Komplimente und meint diese auch ernst. .

Du liebst seinen Charakter, ganz ehrlich, du kennst ihn gar nicht. Er ist nett, flirtet bisschen, macht Komplimente. DAs gehört dazu wenn ein Arzt eine volle Praxis haben möchte. Und das die Arzthelferin nicht immer dabei ist, ist auch nicht ungewöhnlich, aber jedem seine rosarote Brille und seine Träume. Leider verhindert diese sinnlose Schwärmerei das du einen Mann findest, der für eine Beziehung in Frage kommt.
 
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  • #8
Für mich gibt es keinen besonderen Reiz. Ich habe beruflich und privat oft mit Ärzten zu tun. Was soll daran Besonders sein? Viel Stress und wenig Zeit.
 
  • #9
Ich habe kein gesteigertes Interesse daran, mit einem Arzt auszugehen. Ich mag die Kultur nicht, die in vielen Kliniken herrscht und die Art Menschen, zu denen die Mitarbeiter nach gewisser Zeit werden.
Außerdem hat der Arztberuf durch enge persönliche wie berufliche Kontakte weder Nimbus noch Zauber.
 
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  • #10
Ein Arzt als potentieller Partner signalisiert Frauen gutes Einkommen, Lebensstandart, Vitalität und Hilfe bei Krankheiten ( Ist ja auch beim älter werden ein Thema)..

Ausserdem ist der Ruf eine Arztfrau zu sein für viele ein Statussymbol..

Möge es viele geben die das natürlich nicht so sehen.. Fakt ist jedoch das Ärtze auf so ziemlich allen Partnerberufsgruppenwunschlisten bei Frauen ganz oben stehen..

Das ist selbsterklärend.

m47
 
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  • #11
Du liebst seinen Charakter, ganz ehrlich, du kennst ihn gar nicht. Er ist nett, flirtet bisschen, macht Komplimente. DAs gehört dazu wenn ein Arzt eine volle Praxis haben möchte. Und das die Arzthelferin nicht immer dabei ist, ist auch nicht ungewöhnlich, aber jedem seine rosarote Brille und seine Träume. Leider verhindert diese sinnlose Schwärmerei das du einen Mann findest, der für eine Beziehung in Frage kommt.

Wir kennen uns ja schon sehr lange daher kenne ich seinen Charakter. Und ich finde es nicht normal das ich Termine außerhalb der Sprechstunde bekomme damit meine ich so 19 Uhr. Bei anderen Patentien ist die Arzthelferin dabei. Wenn ich komme sind nur wir habe noch da.
Auch wenn es nur eine Schwärmerrei sein soll warum geht diese den nicht vorbei?
Ich glaube nicht das er mit jeder so offensiv flirtet
 
  • #12
Ich komme aus einer Arztfamilie und muss sagen es ist nichts so harmonisch wie man denkt mein Papa hatte nie Zeit meine Mama selber Ärztin kam zu kurz wir kinder war idR oft Schlüsselkinder. Meine Eltern wollten, dass ich nach dem Abi Humanmedizin studiere und ich verneinte es und nahm meine Zukunft anders in Kauf und sie läuft wunderbar Ehemann (kein ARZT) Kinder und Arbeit ein perfektes Leben, während meine Eltern sich bereits getrennt haben und mein Bruder selber Chirurg nun getrennt ist, da seine Frau mit Kind ständig alleine war und das mega Einkommen gibt es nicht ein gut bezahlter Job mit keiner Freizeit (scheiss LEBEN) sorry. w31
 
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  • #13
Was mich an Deiner Aussage gerade einwenig verunsichert ist das mich Interessieren würde, welche Fachrichtung dein Arzt sei!? Da ich stark zur Gynäkologie tendiere (bzgl Arzthelferin dabei sein) bitte nehme die rosarote Brille ab der Arzt macht sich strafbar Arzt/Patienten Verhältnis kosten seine Existenz!! Außerdem flirten mein Mann hin und wieder ebenfalls aber er lebt von den Patienten dennoch ist das Leben als Arzt nicht so rosig wir kommen zu kurz und mein Mann denkt, dass unser Leben wunderbar sei:(Leider ist dem nicht so und auch ich Denke über eine Trennung nach. W(33)




Wir kennen uns ja schon sehr lange daher kenne ich seinen Charakter. Und ich finde es nicht normal das ich Termine außerhalb der Sprechstunde bekomme damit meine ich so 19 Uhr. Bei anderen Patentien ist die Arzthelferin dabei. Wenn ich komme sind nur wir habe noch da.
Auch wenn es nur eine Schwärmerrei sein soll warum geht diese den nicht vorbei?
Ich glaube nicht das er mit jeder so offensiv flirtet
 
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  • #14
Na da haftet eben noch das Schwarzwaldklinik-Image den Ärzten an.
Frauen, die keine Ahnung haben, meinen ja, dass Ärzte besonders einfühlsam wären, dass es ihre Berufung wäre. Viele Menschen meinen ja auch ernsthaft, dass man als Arzt nicht sagen kann: "Kommen Sie morgen wieder - ich hab jetzt Feierabend" , denn ein Arzt ist man ja rund um die Uhr.
Am besten in Soaps dargestellt wie "In aller Freundschaft" oder ähnlichem Humbug. Da operiert der tolle Arzt an einem Tag ein kleines Kind, am nächsten rettet er einen Patienten mit Herzinfarkt und dann renkt er wieder ne Wirbelsäule seines Nachbarn ein - solche Multi-Tasking-Ärzte gibts aber nicht.
Ich bin selber Ärztin und war mit einem Arzt verheiratet, nein, bin es noch, aber in Scheidung.
ich war immer alleine, saß mit erst einem, dann 2 Kindern zuhause und hab abends auf meinen Mann gewartet, der nicht kam. er war meist abends angespannt, wollte seine Ruhe, nicht angesprochen werden, war am WE auf Kongressen oder mit wechselnden Geliebten unterwegs. Die haben ihn nämlich mehr dafür bewundert, dass er Arzt ist.
Meine Karriere kam kinderbedingt und ehestress-bedingt völlig zu kurz, ich muss jetzt mit 2 kleinen Kindern alleine starten.
Es gibt sicher solche und solche im Arztberuf, aber viele haben eine Profilneurose oder eine nazisstische Störung.
Ärzte essen ungesund, haben meist viel Stress, haben ein hohes Geltungsbedürfnis und sind vielen Versuchungen ausgesetzt.

Dass man in der Praxis mit seinen Patienten ein bisschen flirtet, gehört zum Alltagsgeschäft. Mach ich auch, um die Patienten und mich selber bei Laune zu halten. Abgesehen davon hat man ja auch viele ältere Patienten oder eher minderbemittelte. Da freit man sich natürlich immer, wenn man mal nen Lichtblick hat - was Junges, Intelligentes! ;-)
Hat aber rein gar nichts zu bedeuten! Das streichelt nur das eigene Ego und versüßt den Tag.

w,39
 
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  • #15
Hallo zusammen, auch ich gehöre zu den Frauen die sich in ein Arzt verliebt haben, einfach schrecklich . Ich versuche mich gegen diese Gefühle zu wehren funktioniert nicht.
Ich weiß nicht was er in mir ausgelöst hat , meine Gefühle fahren Achterbahn!

Was soll ich nur tun, ich möchte ihn nicht als Arzt verlieren nur weil ich plötzlich mehr empfinde?
 
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  • #16
Was soll ich nur tun, ich möchte ihn nicht als Arzt verlieren nur weil ich plötzlich mehr empfinde?
Na in der Regel muss man ja nicht wöchentlich zum Arzt gehen, wenn man nicht chronisch krank ist. Also siehst du ihn doch sowieso kaum, wo ist das Problem?
Außerdem sind es v.a. gut aussehende Ärzte gewohnt, dass manche Patientinnen in sie verknallt sind.

Eine aktuelle Studie im Hamburger Ärzteblatt zeigt übrigens auf, dass Frauen (in dem Fall Ärztinnen), die mit Ärzten liiert sind, wesentlich schleppender Karriere oder gar keine Karriere mehr machen als wenn diese Frauen mit anderen Berufsgruppen liiert sind.
Kann ich übrigens voll bestätigen!

w
 
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  • #17
Ich beantworte mal als Frau und Ärztin die Frage:

Ärzte -insbesondere männliche Ärzte- wirken auf die Patienten extrem selbstsicher, extrem verständnisvoll (obwohl sie oft innerlich den Kopf schütteln), allwissend, immer positiv denkend, Hoffnung machend ("das wird schon") und als hätten sie nie eigene Probleme. Also der Ausbund von Alpha-Männchen oder Über-Vater.

Auch wenden sie sich natürlich jedem Patienten freundlich zu, auch wenn der Patient noch so doof, nervig oder körperlich abstossend <Mod. Beispiel entfernt.> ist. Auch wenn keine Emapthie für den Patienten da ist, wird sie halt vorgespielt. Ein Arzt, der das nicht tut, verliert seine Patienten. Insbesondere die weiblichen Patienten nehmen dieses Verhalten aber persönlich, beziehen es auf sich und denken, der Doktor ist nur zu ihnen so nett, weil er sie so toll und sympathisch findet. Weit gefehlt!

Hinter den Fassaden sieht es nämlich meist ganz anders aus, aber da sieht der Patient eben nicht hin. Der ach so coole, allwissende Arzt hat privat grosse Probleme, weiß nicht recht, was der Patient hat oder wie er ihn behandeln soll (dann wird gerne zum Facharzt überwiesen). Auch wird später mit Kollegen, Assistenzpersonal oder Freunden über den Patienten gelacht und gelästert.

Gerade dieses angehimmelt werden, was auch uns weiblichen Ärzten des Öfteren passiert, ist nervig, lächerlich, aber man macht halt gute Miene zum bösen Spiel, weil der Patient sonst den Arzt wechselt oder unkooperativ ist. Einige männliche Kollegen nehmen solche Flirts auch gerne zum Peppen des eigenen Egos mit.

Und ja, auch ich verdrehe manchmal, ohne dass der nervige oder ekelige Patient es merkt, die Augen zu meinem Assistenzpersonal hin und die drehen zurück. Dann wenden wir uns wieder lächelnd, verständnisvoll und nett dem Patienten zu und versuchen ihm, zu helfen... Und natürlich gibt es auch nette, beliebte Patienten, bei denen man sich freut, sie zu sehen, mit denen man ein Späßchen macht. Nur heißt das halt nicht, dass man in so einen Patienten verliebt ist...

An die Damen, die sich so in ihre Ärzte verknallen: ihr könnt ziemlich sicher davon ausgehen, dass ihr Gesprächsthema und Gespött der Praxis-Kaffeerunde seid. Arzthelferinnen, die oft selbst in den Chef verknallt sind, merken so was sofort und reagieren sehr ungnädig.

Sorry Leute, aber das ist die Wahrheit hinter den Schwarzwald-Klinik-Klischees!

w, 51
 
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  • #18
Ich verstehe nicht was Frauen an Ärzte finden sei es Niedergelassene oder Klinikärzte.
Das sind doch ganz normale Männer was haben die was ich nicht habe?
Eine Freundin von mir hat sich in ein Arzt verliebt und die beiden Flirten immer miteinander, obwohl er verheiratet ist und er ist lt. Oberarzt.
Ich sage hier hundermal er will sie nur ins Bett , er spielt seinen Status aus das machen das alle Ärzte
 
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  • #19
Kann das, was die Ärztin w51 geschrieben hat, zu 100% bestätigen.
Ich bin auch Ärztin und es passiert nicht - oder ich habe es noch nie erlebt, dass ein Arzt eine Patientin als ernsthafte Partnerin in Betracht zieht.
Die meisten Ärzte wollen übrigens entweder eine reiche oder eine zumindest studierte Frau.
Ich kenne auch andere Beziehungen, klar.
Aber eines ist sicher: Wenn die Ärzte liiert sind, wollen sie garantiert nichts von Euch, liebe Patientinnen.
Sie trösten Euch, sie halten evtl. sogar Eure Hand, sie zwinkern Euch zu - ja und? Das machen sie bei der 80jährigen Oma auch.
Ihr seid nicht die Auserwählten, die in eine Arztromanze starten.
Und Patientinnen gehören sowieso nicht ins Beuteschema.
Natürlich gibt es einige unseriöse Ärzte, die die eine oder andere Patientin auch mal ins Bett zerren. egal ob mit oder ohne Familie.
Aber es ist dann nicht so, dass mit Euch alles anders wird.
Also macht Euch nicht lächerlich.

Aber zu allen Männern, die nicht verstehen, was an Ärzten besser ist:
Der Beruf an sich ist sexy, weil Ärzte beHANDeln, die Patientinnen also auch anfassen. Sie hören zu, sie sind vordergründig verständnisvoll, abgesehen davon ist der weiße Kittel eine Uniform, die wirkt. ;-)
Und sie haben ein schwieriges Studium hinter sich, sind also auch intelligent und verdienen in der Regel ziemlich gut. Und sie haben meist einen Dr.-Titel :)
Frauen lieben erfolgreiche Männer.
 
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  • #20
Für mich haben sie null Reiz. ICh habe bis jetzt zumindest nur arrogante und selbstverliebte Ärzte kennengelernt. Ok, die einzige Ausnahme bildet eine gute Bekannte, die wirklich ein liebes und herzensgutes Mädel ist und gerade am Ende ihres Medizinstudiums ist.
Ärzte bekommen leider zu unrecht zuviel Bewunderung - und das verdirbt den Charakter. Jeder halbwegs normal intelligente Mensch kann Arzt werden - es ist also absolut nichts Besonderes daran.
Außerdem kann man davon ausgehen in einer Partnerschaft mit einem Arzt einfach zuviel Konkurrenz zu haben. Selbst wenn man an einen halbwegs netten geraten ist. Steter Tropfen höhlt den Stein... Wenn er jahrelang von hübschen jungen Pflegerinnen angemacht wird oder Patientinnen - irgendwann wird jeder Mann schwach - auch die Netten.
 
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  • #21
Ich finde Ärzte nicht reizvoller als Männer aus anderen Berufsgruppen. Ganz im Gegenteil die Unwissenheit und das fachliche Rumgeeiere mancher Ärzte geht mir eher auf den Wecker.

Wenn sie keine Ahnung haben sagen sie das nicht sondern lamentieren munter vor sich hin. Ganz abgesehen davon finde ich die Überheblichkeit mancher jungen Ärzte im KH geradezu abschreckend.

Ich suche mir einen Mann nicht nach der Berufssparte aus und warum manche Frauen einen Arzt wollen ist für mich nicht nachvollziehbar. Sie arbeiten viel, haben Nachtdienste, die meisten qualmen wie Schornsteine und geben sich den Kaffee praktisch intravenös.

Und nicht jeder Arzt ist kraft seines Studiums kompetent, manchen fehlt einfach das wichtigste für den Beruf nämlich das Interesse und das Einfühlungsvermögen.

Die, die das begriffen haben bleiben dann auch lieber in der Forschung und vermeiden den unmittelbaren Patientenkontakt:))

w46
zugegeben selber aus der Sparte aber kritisch ggü. dem eigenen Berufsstand.
 
  • #22
ich w40, hatte bereits mehrere Erfahrungen / Dates mit Ärzten; einige wollten explizit nur Sex, andere nur reden, mit einem - Zahnartz;-) - bin bis heute sehr eng befreundet (keine Beziehung). Ich kann nur bestätigen - sie sind ganz speziell - in jeder Hinsicht. Eine Beziehung möchte ich mit einem Arzt auf keinen Fall, ist aber sehr individuell. Alles Liebe!
 
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  • #23
Die Sache ist doch ganz einfach: jeder Arzt verdient gut. Da kann man sicher sein. Selbst Assistenzärzte haben ein Minimaleinkommen oberhalb vom Niveau des höheren Dienstes. Das ist bei Architekten oder Juristen - um mal vergleichbare Gruppen zu nennen - ganz anders. Da gibt es genug Geringverdiener bei.
 
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  • #24
Ich möchte gerne noch einige Überlegungen bezüglich der Patientenwahrnehmung aus Ärztesicht anbringen. Ich bin selbst zwar Dipl. Logopädin und keine Ärztin, denke aber, dass man, da beide Berufsgruppen ja den Patientenkontakt beinhalten, gewisse Parallelen ziehen kann.

Vorab möchte ich dazu sagen, dass ich einige Ärzte (habe beruflich viel mit ihnen zu tun) ähnlich wahrnehme, wie schon oft beschrieben wurde. Ich kenne aber auch wirklich sympathische Ärzte, die eine realitische Selbsteinschätzung haben und v.a. ihre Patienten ernstnehmen. Arzt ist also nicht gleich Arzt, sondern auch in dieser Berufssparte gibt es solche und solche.

Auch ich denke, und das erlebe ich auch in meinem Beruf so, dass die Rollenverteilung Arzt- Patient oder Therapeut- Patient natürlich eine gewisse (innere und äußere) Distanz beinhaltet, die zur Professionalität dazugehört und für den Erfolg der Behandlung wichtig ist.

Nun aber ein paar Gedanken v.a. an die beiden Ärztinnen, die sich zu Wort gemeldet haben:

Mich verwundert etwas, wie extrem ihr eure Aussagen formuliert habt. Vielleicht habe ich diese auch fehlinterpretiert, wenn das so sein sollte, bitte ich um Korrektur. Ich gehe, wie schon oben angedeutet, sehr konform mit euch, dass der Gedanke, dass ein Arzt seine Patientin scharf findet oder sich gar in sie verliebt, ziemlich weit hergeholt und äußerst unwahrscheinlich ist. Aber die Aussagen hörten sich für mich fast so an, als ob Ärzte ihre Patienten gar nicht mehr als Menschen wahrnehmen, zumindest nicht mehr als Frauen und Männer und daher ihre Arbeit rein "mechanisch" tun. Ist es nicht eher so, dass Patienten natürlich als potentielle Partner oder Geliebte tabu sind aber man trotzdem wahrnimmt, wenn da jemand ist, der sympathisch, interessant oder auch attraktiv ist? Es gibt doch nicht nur dümmliche Patienten, die ihren Arzt anhimmeln und sich dabei lächerlich machen sondern auch intelligente und sympathische Persönlichkeiten, mit denen durchaus angenehme und interessante Begegnungen möglich sind. Natürlich bleiben die Gefühle solch einem Patienten gegenüber auf einem "niedrigen" Niveau und die Professionaliät kommt dadurch nicht in Gefahr.
Aber Ärzte bleiben doch hoffentlich auch noch Menschen während des Patientenkontakt, oder etwa nicht?

Es gibt doch nicht nur Schwarz/ Weiß sondern soviele Zwischentöne!

Ich weiß, dass meine Gedanken nun nochmal in eine ganz andere Richtung gehen, finde aber, dass sie der Vollständigkeit halber trotzdem angebracht sind.
 
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  • #25
Ärtze stehen bei den "meisten" Frauen ganz oben in der Wunschliste " männlicher Partner aus welcher Berufsgruppe"..

Dies dürfte nach sämtliche befragungen von Frauen die man nachlesen kann unumstritten sein..


Und die meisten Frauen davon sagen das weil die Vorstellung ein Arzt als Partner zu haben Geld, Ansehen , Gesundheit , Empahtie und soziale Kompetenzen signalisiert.

m47
 
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  • #26
Natürlich bleiben die Gefühle solch einem Patienten gegenüber auf einem "niedrigen" Niveau und die Professionaliät kommt dadurch nicht in Gefahr.
Aber Ärzte bleiben doch hoffentlich auch noch Menschen während des Patientenkontakt, oder etwa nicht?

Es gibt doch nicht nur Schwarz/ Weiß sondern soviele Zwischentöne!

Ich weiß, dass meine Gedanken nun nochmal in eine ganz andere Richtung gehen, finde aber, dass sie der Vollständigkeit halber trotzdem angebracht sind.

Ja, Ärzte sind auch nur Menschen, aber ich bekomme eben die Gespräche unter Kollegen oft mit, wie sie sich hintenrum lustig machen über die Patientinnen oder auch die Physiotherapeutinnen.
Attraktive jüngere Patientinnen sind reine Sexobjekte bei ihnen und ich finde schon, dass sie in ihren Sprechstunden sehr mechanisch vorgehen. Natürlich vordergründig einfühlsam, aber dass sie ihre Patienten wirklich ernst nehmen? Naja!? Sie nehmen das Schicksal ernst, sie nehmen die Diagnose und das medizinische Problem ernst, ja.
Aber man kann nicht in einer Klinik mit pro Tag 20-40 Patienten oder in einer Praxis mit bis zu 50 Patienten pro Tag jeden Menschen ernst nehmen. Das saugt einem die Seele aus dem leibe, denn jeder Patient will 110% Einsatz vom Arzt - das geht schon aus reinem Selbstschutz nicht!
Glaube auch nicht, dass der Stress in einer Logopädischen Praxis ansatzweise mit dem einer Arztpraxis vergleichbar ist. Ab dem 15. Patienten wird jeder weitere zum Feind. Dann hat man aber noch 15 vor sich!
Gerade Chirurgen und die Ärzte der "scheidenden Fächer" wie aber auch die Anästhesisten sagen nicht umsonst: "Nur der narkotisierte Patient ist ein guter Patient!"
Also gilt für Patienten am besten: Klappe halten und bloß dem Arzt nicht die Ohren volljammern.
So ist die Realität!
Denn ganz genau: Der Arzt ist auch nur ein Mensch und keine Maschine. Zum Flirten sind aber die wenigsten in der Stimmung.

eine Ärztin
 
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  • #27
Ich habe privat und beruflich öfters mit Ärzten zu tun und für mich käme ein Arzt als Partner nicht in frage. Meiner Meinung nach sind Ärzte im Privaten extrem zuneigungsbedürftig.
Der toughe Starchirurg wird im privaten Umfeld zum kleinen liebebedürftigen Kind. Nein, danke.
 
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  • #28
Ich habe mich in einen Arzt (nicht meinen) verliebt, weil er sehr empathisch und warmherzig rueberkam. Das war dann bei naeherer Betrachtung doch nicht so, aber es war der erste Eindruck, der bei mir Phantasien weckte, einen Heiligen vor mir zu haben :)
 
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  • #29
Ja, Frau darf sich in einen Arzt verlieben, aber eben nicht als Patientin … ist Tabu!
Nur auf Augenhöhe, sonst klappt es nicht.
w34
 
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  • #30
und warum glauben nun so viele Frauen eigentlich, dass ein Arzt ein Heiliger sein muss, mit viel Empathie und Nächstenliebe?
Der Grund für das Stadium war ja schon rein materiell begründet. Daneben wusste er, er würde mit dem Job hohes Ansehen gewinnen, Status, Frauen etc.
Meiner Meinung nach nichts was unbedingt einen guten Charakter ausmacht.
Was glaubt ihr, was die Ärzte untereinander erzählen? In den meisten Fällen bestimmt keine mitleidsvollen Trauergeschichten. Nein es wird gelästert über die Patienten.
Behandlung und Medikamentenvergabe erfolgt ebenfalls materialistisch: Provision beim Pharmavertreter und mehr Geld für Privatpatienten. Nächstenliebe kann ich da nicht erkennen.
Im Krankenhaus gehts im Schichtdienst hoch her... da gibts keinen Arzt, der seine Frau noch nicht betrogen hat.
 
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